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NAME

       sgt-guess - Combination-guessing puzzle

ÜBERSICHT

       sgt-guess  [--generate n] [--print bxh [--with-solutions] [--scale n] [--colour]] [Spiele-
       Parameter|Spiele-ID|Zufallsstartwert]

       sgt-guess --version

BESCHREIBUNG

       Sie haben einen Satz an gefärbten Stiften und müssen eine  vorgegebene  Sequenz  (die  vom
       Computer bestimmt wird) innerhalb einer bestimmten Anzahl von Rateversuchen reproduzieren.

       Jede  Vermutung  wird mit der Anzahl der korrekt gefärbten Stifte an den korrekten Plätzen
       (in schwarz) und der Anzahl an korrekt gefärbten Stiften an den falschen Plätzen (in weiß)
       markiert.

       Dieses  Spiel ist auch (als von hauptsächlich Hasbro vertriebenes) Brettspiel ‘Mastermind’
       mit sechs Farben, vier Stiften pro Zeile und 10  Rateversuchen  bekannt.  Die  Version  in
       dieser  Sammlung  erlaubt  allerdings die Anpassung der Farbanzahl (bis zu 10), der Anzahl
       der Stifte pro Zeile und der Anzahl der Rateversuche.

       Guess ist ein Beitrag von James Harvey zu dieser Sammlung.

Guess-Steuerung

       Dieses Spiel kann entweder mit der Tastatur oder der Maus gespielt werden.

       Ziehen Sie mit der Maus einen farbigen Stift von der Ablage auf der linken  Seite  an  die
       benötigte  Position  für  die  aktuelle  Vermutung;  Stifte  können auch von aktuellen und
       vorherigen Vermutungen als Kopie gezogen werden. Um einen Stift zu entfernen,  ziehen  Sie
       ihn von seiner aktuellen Position an eine beliebige ungültige Position.

       Rechtsklick  auf  eine  aktuelle  Vermutung fügt eine ‘Haltemarkierung’ hinzu. Stifte, die
       über eine Haltemarkierung verfügen werden nach der Markierung automatisch bei der nächsten
       Vermutungsrunde hinzugefügt.

       Alternativ  kann  auf  der Tastatur mit den Hoch- und Runtertasten eine Stiftfarbe und mit
       den  Rechts-  und  Linkstasten  die  Stiftposition  ausgewählt  werden.  Die  Leer-   oder
       Eingabetaste  platziert  den Stift der gewählten Farbe an der gewählten Position. ‘D’ oder
       Rückschritt entfernt einen Stift und die Leertaste fügt eine Haltemarkierung hinzu.

       Mit ‘h’  oder  ‘?’  wird  die  aktuelle  Vermutung  mit  einer  vorgeschlagenen  Vermutung
       ausgefüllt. Bei 10 oder mehr Stiften wird dies nicht empfohlen, da es langsam ist.

       Wenn die Vermutung komplett ist, werden die kleineren Rückmeldestifte hervorgehoben; durch
       Draufklicken (oder Bewegen der Stiftemarkierung mit den Pfeiltasten zu ihnen  und  Drücken
       der  Leer-  oder  Eingabetaste)  wird die die aktuelle Vermutung markiert, alle gehaltenen
       Stifte zur nächsten Vermutung kopiert und die ‘aktuelle Vermutungsmarkierung’ verschoben.

       Falls Sie alle Stifte korrekt platzieren, wird die Lösung unten angezeigt; falls Ihnen die
       Vermutungsrunden   ausgehen   (oder   Sie  ‘Solve...’  verwenden)  wird  die  Lösung  auch
       offengelegt.

       (Alle unten beschriebene Aktionen sind auch verfügbar.)

Guess-Parameter

       Diese  Parameter  sind  von  der  Option  ‘Custom...’  im  Menü  ‘Type’   verfügbar.   Das
       Standardspiel stimmt mit den Parametern für das Brettspiel ‘Mastermind’ überein.

       Colours
              Anzahl  der  Farben,  aus  der  die Lösung ausgewählt wird, von 2 bis 10 (mehr sind
              schwieriger).

       Pegs per guess
              Anzahl der Stifte pro Vermutung (mehr ist schwerer)

       Guesses
              Anzahl der Vermutungsrunden, die Sie zum  Finden  der  Lösung  haben  (weniger  ist
              schwerer)

       Allow blanks
              Erlaubt  Ihnen,  leere  Stifte  als  Teil  einer  Vermutungsrunde  anzugeben  (dies
              erleichtert es, da Sie wissen, dass diese niemals als  Teil  einer  Lösung  gezählt
              werden). Dies ist standardmäßig abgeschaltet.

              Beachten  Sie,  dass  dies keine leeren Stifte in der Lösung erlaubt; falls Sie das
              wirklich möchten, verwenden Sie eine zusätzliche Farbe.

       Allow duplicates
              Erlaubt, dass  die  Lösung  (und  die  Vermutungsrunden)  Farben  mehr  als  einmal
              enthalten.  Dies vergrößert den Suchraum (und erschwert dadurch die Lösung) und ist
              standardmäßig aktiviert.

Gemeinsame Aktionen

       Diese Aktionen sind vom Menüpunkt ‘Game’ und über Tastaturkürzel verfügbar, zusätzlich  zu
       allen spielspezifischen Aktionen.

       (Unter  Mac  OS  X  befinden sich diese Aktionen unter den Menüs ‘File’ und ‘Edit’, um den
       lokalen Benutzerschnittstellenstandards zu genügen.)

       New game (‘N’, Ctrl+‘N’)
              Beginnt ein neues Spiel, mit einem zufälligen Startzustand.

       Restart game
              Setzt das aktuelle Spiel auf seinen  Startzustand  zurück.  (Dies  kann  rückgängig
              gemacht werden.)

       Load   Lädt ein gespeichertes Spiel aus einer Datei auf der Platte.

       Save   Speichert den aktuellen Zustand Ihres Spiels in einer Datei auf der Platte.

              Die  Operationen  Load  und Save erhalten Ihren gesamten Spielverlauf (daher können
              Sie speichern, neuladen  und  immer  noch  Aktionen,  die  Sie  vor  dem  Speichern
              durchgeführt hatten, rückgängig machen (Undo) oder erneut ausführen (Redo)).

       Print  Wo  unterstützt  (derzeit  nur unter Windows) wird ein Dialog gezeigt, der es Ihnen
              erlaubt, eine beliebige Anzahl von  Puzzlen  zu  drucken,  die  aus  den  aktuellen
              Parametern generiert werden, darunter optional auch das aktuelle Puzzle. (Natürlich
              nur für Puzzles, die sinnvoll gedruckt werden können – für Fifteen ist  es  schwer,
              eine vernünftige druckbare Darstellung zu ersinnen.)

       Undo (‘U’, Ctrl+‘Z’, Ctrl+‘_’)
              Setzt  einen  einzelnen  Spielzug  zurück. (Sie können Spielzüge bis zum Beginn der
              Sitzung zurücksetzen.)

       Redo (‘R’, Ctrl+‘R’)
              Nimmt einen vorher zurückgesetzten Spielzug wieder vor.

       Copy   Kopiert den aktuellen Zustand Ihres Spiels im Textformat in die Zwischenablage,  so
              dass  Sie  ihn  in,  sagen  wir,  Ihren E-Mail-Client oder ein Web-Diskussionsforum
              einfügen können, falls Sie das Spiel mit jemanden diskutieren. (Nicht  alle  Spiele
              unterstützen diese Funktion.)

       Solve  Überführt  das Puzzle sofort in seinen gelösten Zustand. Bei einigen Spielen (Cube)
              wird diese Funktion überhaupt nicht unterstützt, da  sie  keinen  besonderen  Zweck
              erfüllt.  Bei  anderen  Spielen  (wie  Pattern)  kann  der  gelöste  Zustand  Ihnen
              Informationen geben, falls Sie nicht erkennen  können,  ob  überhaupt  eine  Lösung
              existiert  oder  wo  Sie  einen Fehler gemacht haben. Für wieder andere Spiele (wie
              Sixteen) teilt Ihnen die automatische Lösung nichts darüber mit,  wie  Sie  zu  der
              Lösung  kommen,  aber  sie  stellt  eine  nützliche Methode dar, schnell dorthin zu
              gelangen,  so  dass  Sie  mit  den   Stein-Setz-Spielzügen   und   Transformationen
              experimentieren können.

              Einige  Spiele  (wie  Solo)  sind in der Lage, eine Spiele-ID zu lösen, die Sie aus
              anderer Quelle erhalten haben. Andere Spiele (wie Rectangles) können keine  Spiele-
              ID  lösen,  die  sie nicht selbst erfunden haben, aber wenn sie die Spiel-ID selbst
              erfunden haben, kennen sie die  Lösung  bereits.  Wieder  andere  Spiele  (Pattern)
              können einige externe Spiele-IDs lösen, aber nur falls diese nicht zu schwer sind.

              Der  ‘Solve’-Befehl  fügt  den  gelösten Zustand an das Ende der Undo-Kette für das
              Puzzle hinzu. Mit anderen Worten, falls Sie zum eigenständigen  Lösen  zurückkehren
              wollen, nachdem Sie die Antwort gesehen habe, wählen Sie einfach Undo aus.

       Quit (‘Q’, Ctrl+‘Q’)
              Schließt die Anwendung komplett.

Spiele über die Spiele-ID angeben

       Es  gibt  zwei verschiedene Arten eine Spielspezifikation in einem Puzzle zu speichern und
       dieses später wieder herzustellen, entweder in Ihrer Umgebung  oder  in  der  Ausgabe  des
       gleichen Puzzles bei einer anderen Person.

       Die Optionen ‘Specific’ und ‘Random Seed’ aus dem Menü ‘Game’ (oder ‘File’ unter Mac OS X)
       zeigen jeweils ein Stück Text (eine ‘Spiele-ID’), der ausreicht, um genau dieses Spiel  zu
       einem späteren Zeitpunkt zu rekonstruieren.

       Sie  können  eines  dieser Textstücke später wieder im Programm eingeben (über die gleiche
       Menüoption ‘Specific’ oder ‘Random Seed’) und es wird das gleiche  Spiel  wieder  erzeugt.
       Sie  können  auch  eines  davon  (unter  Windows  oder  Unix)  als  Befehlszeilen-Argument
       verwenden; lesen Sie unten für weitere Details.

       Der Unterschied in der zwei Formen besteht darin, dass die  beschreibende  Spiele-ID  eine
       Beschreibung  des  Anfangszustands des Spieles ist, während der Zufallsstartwert lediglich
       ein Stück beliebiger  Text  ist,  der  als  Eingabe  für  den  Zufallszahlengenerator  zur
       Erzeugung des Puzzles verwandt wurde. Dies bedeutet:

       ·      Beschreibende Spiele-IDs sind typischerweise für viele Puzzle länger (wobei einige,
              wie Cube (sgt-cube(6)) nur eine sehr kurze Beschreibung benötigen). Daher  ist  der
              Zufallsstartwert   oft   ein  schnellerer  Weg,  um  das  gerade  gespielte  Puzzle
              aufzuschreiben oder es jemanden anderen mitzuteilen, so dass er das Gleiche wie Sie
              spielen kann.

       ·      Jeder  beliebige  Text  ist  ein  gültiger  Zufallsstartwert.  Bei  den automatisch
              generierten handelt es sich um fünfzehnstellige Zahlen, es funktioniert aber alles,
              Sie  können  Ihren  vollständigen  Namen  oder ein erfundenes Wort eingeben und ein
              gültiges Puzzle  wird  daraus  erstellt.  Dies  gibt  zwei  oder  mehr  Leuten  die
              Möglichkeit,  das  gleiche  Puzzle  um  die  Wette  zu lösen: Sie denken sich einen
              Zufallsstartwert aus und jeder tippt ihn zur gleichen Zeit ein.  Damit  hat  keiner
              einen  Vorteil  dadurch,  dass er das erstellte Puzzle vor jemanden anderen gesehen
              hat.

       ·      Oft ist es möglich, Puzzle aus anderen Quellen (wie ‘Nonograms’ oder  ‘Sudoku’  aus
              Zeitungen)  in  beschreibende  Spiele-IDs  zu verwandeln, die mit diesen Programmen
              verwandt werden können.

       ·      Zufallsstartwerte erzeugen nicht notwendigerweise die gleichen Ergebnisse, wenn sie
              mit einer anderen Version des Puzzle-Programms verwandt werden. Dies beruht darauf,
              dass der Erzeugungsalgorithmus in  neueren  Versionen  des  Codes  verbessert  oder
              verändert worden sein könnte und daher ein anderes Ergebnis erzeugen wird, wenn die
              gleiche Sequenz an Ziffern als  Zufallszahl  angegeben  wird.  Verwenden  Sie  eine
              beschreibende  Spiele-ID,  falls  Sie  sich  nicht  sicher  sind,  dass sie auf der
              gleichen Version des Programms wie der Ihren verwandt wird.

              (Verwenden  Sie  die  Menüoption  ‘About’  um  die  Versionsnummer  des   Programms
              herauszufinden.   Programme  mit  der  gleichen  Versionsnummer  auf  verschiedenen
              Plattformen sollten im Hinblick auf die Zufallsstartwerte kompatibel sein.)

       Eine beschreibende Spiele-ID beginnt mit einem Stück Text, der die Parameter des aktuellen
       Spiels kodiert (wie beispielsweise die Gittergröße). Dann folgt ein Doppelpunkt und danach
       eine Beschreibung des Anfangszustandes des Spieles. Ein Zufallsstartwert beginnt mit einer
       ähnlichen Zeichenkette, enthält dann aber ein Rautezeichen gefolgt von beliebigen Daten.

       Falls  Sie eine beschreibende Spiele-ID eingeben wird das Programm nicht in der Lage sein,
       Ihnen den erzeugenden Zufallsstartwert anzuzeigen, da es nicht aus einem  Zufallsstartwert
       erzeugt  wurde. Falls Sie allerdings einen Zufallsstartwert eingeben, wird das Programm in
       der Lage sein, Ihnen den daraus abgeleiteten Zufallsstartwert anzuzeigen.

       Beachten Sie, dass die Spieleparameterzeichenketten sich in den zwei Formen  unterscheiden
       können.  Bei  einigen  Spielen  werden  beim  Zufallsstartwert  zusätzliche Parameterdaten
       angegeben werden, die bei der beschreibenden Spiele-ID entfallen. Dies kommt  daher,  dass
       diese  Parameterinformationen  nur  zur  Erstellung  von  Gittern, aber nicht beim Spielen
       relevant sind. So wird beispielsweise der Schwierigkeitsgrad von Solo (sgt-solo(6)) in der
       beschreibenden Spiele-ID nicht erwähnt.

       Diese zusätzlichen Parameter werden auch nicht permanent gesetzt, falls Sie eine Spiele-ID
       eingeben. Nehmen wir beispielsweise an, Sie haben  den  Schwierigkeitsgrad  ‘Advanced’  in
       Solo  eingestellt  und  ein  Freund  bittet  Sie  um  Unterstützung  bei  einem  Spiel der
       Schwierigkeit ‘Trivial’. Er liest daher einen einen Zufallsstartwert unter  Benutzung  der
       Schwierigkeit  ‘Trivial’ aus und Sie geben diesen ein. Das Programm wird Ihnen das gleiche
       Gitter mit der Schwierigkeit ‘Trivial’ erstellen, mit dem Ihr Freund Probleme hatte,  aber
       sobald  Sie es zuende gespielt haben und ein neues Spiel beginnen, wird wieder automatisch
       auf die Schwierigkeit ‘Advanced’ zurückgeschaltet, die vorher eingestellt worden war.

Das Menü ‘Type’

       Das Menü ‘Type’ kann, falls vorhanden, eine Liste der voreingestellten Spieleeinstellungen
       enthalten. Wird eines dieser Einträge ausgewählt, wird ein neues Spiel mit den angegebenen
       Parametern gestartet.

       Das Menü ‘Type’ kann auch eine Option  ‘Custom’  enthalten,  die  es  Ihnen  erlaubt,  die
       Parameter des Spiels im Detail einzustellen. Die Parameter sind spielspezifisch und werden
       in den folgenden Abschnitten beschrieben.

Spieleparameter auf der Befehlszeile eingeben

       (Dieser Abschnitt betrifft nicht die Mac OS X-Version.)

       Die Spiele  in  dieser  Sammlung  speichern  absichtlich  niemals  Informationen  auf  dem
       Computer,   auf  dem  sie  ausgeführt  werden:  sie  haben  keine  Bestenliste  und  keine
       abgespeicherten Voreinstellungen.  (Dies  kommt  daher,  dass  ich  annehme,  dass  einige
       Personen  sie  auf  der Arbeit spielen werden und diese Personen möchten wahrscheinlich so
       wenige Nachweise wie möglich hinterlassen!)

       Falls Sie allerdings eines  dieser  Spiele  mit  einem  vorgegebenen  Satz  an  bestimmten
       Parametern starten möchten, können Sie diese auf der Befehlszeile angeben.

       Am  einfachsten  erfolgt  dies,  indem  Sie  die gewünschten Parameter mit dem Menü ‘Type’
       einrichten (siehe oben) und dann ‘Random Seed’ aus dem  Menü  ‘Game’  oder  ‘File’  (siehe
       oben)  auswählen.  Der  Text  in  dem Kasten ‘Game ID’ wird dann aus zwei Teilen bestehen,
       getrennt durch  eine  Raute.  Der  erste  dieser  Teile  stellt  die  Spieleparameter  dar
       (beispielsweise  die  Größe  des  Spielbereichs,  und  alles  was Sie über das Menü ‘Type’
       eingestellt haben).

       Falls Sie das Spiel mit genau diesem Parametertext auf der Befehlszeile ausführen, wird es
       mit den von Ihnen angegebenen Einstellungen gestartet.

       Beispiel: Sie führen Cube aus (siehe sgt-cube(6)), wählen ‘Octahedron’ aus dem Menü ‘Type’
       aus und gehen dann zu der Auswahl der Spiele-ID. Dort sehen Sie eine Zeichenkette der Form
       ‘o2x2#338686542711620’.  Verwenden Sie nur den Teil vor der Raute (‘o2x2’) und starten Sie
       Cube mit diesem Text auf der Befehlszeile: ‘sgt-cube o2x2’.

       Falls Sie die gesamte Spiele-ID auf der  Befehlszeile  angeben  wird  das  Spiel  mit  dem
       speziellen  beschriebenen  Spiel  gestartet.  Dies  ist  manchmal  der  bequemere Weg eine
       bestimmte Spiele-ID zu starten,  statt  diese  in  den  Auswahlkasten  für  die  Spiele-ID
       einzufügen.

       (Sie können die kodierten Spieleparameter auch aus der Menüoption ‘Specific’ statt ‘Random
       Seed’ auslesen, allerdings werden dann einige Parameter,  wie  der  Schwierigkeitsgrad  in
       Solo, fehlen. Lesen Sie oben für weitere Details darüber.)

Unix Befehlszeilenoptionen

       (Dieser Abschnitt betrifft nur die Unix-Portierung.)

       Zusätzlich  zu  der  Möglichkeit,  die  Spieleparameter  auf der Befehlszeile zu übergeben
       (siehe oben) gibt es verschiedene andere Optionen:

       --game

       --load Diese Optionen bestimmen, ob das angegebene  Befehlszeilenargument  als  spezieller
              Spieleparameter  oder  als  eine zuvor gespeicherte und jetzt zu ladende (‘--load’)
              Datei betrachtet wird. Nur eine der beiden Parameter sollte angegeben werden. Falls
              keine  der  Optionen angegeben ist, wird basierend auf dem Format des Arguments der
              zutreffende Fall erraten.

       --generate n
              Falls diese Option angegeben  wird,  dann  werden  eine  Reihe  von  beschreibenden
              Spiele-IDs  ausgedacht  und auf der Standardausgabe ausgegeben. Dies ist hilfreich,
              um Zugriff auf die Spieleerzeugungsalgorithmen zu erhalten,  ohne  notwendigerweise
              die Oberfläche zu verwenden.

              Falls  auf  der  Befehlszeile  Spieleparameter  angegeben  sind,  werden  diese zur
              Erzeugung von Spiele-IDs verwandt; andernfalls wird ein  voreingestellter  Satz  an
              Parametern verwandt.

              Der  häufigste  Einsatzfall  dieser  Option  besteht im Zusammenhang mit der Option
              --print. Dabei unterscheidet sich das Verhalten etwas, siehe unten.

       --print wxh
              Falls diese Option angegeben wird,  wird  eine  gedruckte  Darstellung  eines  oder
              mehrerer  ungelöster  Puzzles im PostScript-Format auf die Standardausgabe gesandt,
              anstatt dass das Puzzle angezeigt wird.

              Auf jeder Seite mit Puzzlen wird es w quer und h nach unten geben.  Falls  es  mehr
              Puzzle als w×h gibt wird mehr als eine Seite gedruckt.

              Falls  auch  --generate  angegeben  wurde,  werden  die ausgedachten Spiele-IDs zur
              Erzeugung der gedruckten Ausgabe verwandt. Andernfalls wird auf der Standardeingabe
              eine  Liste  von  Spiele-IDs  im  gleichen Format, wie das von --generate erzeugte,
              erwartet (diese können beschreibend oder mit Zufallsstartwert sein, siehe oben).

              Zum Beispiel:

              sgt-net --generate 12 --print 2x3 7x7w | lpr

              Wird zwei Seiten an  gedruckten  Net-Puzzlen  (jedes  wird  ein  7×7  Umlauf-Gitter
              enthalten)  erstellen  und  diese  über eine Pipe an den lpr-Befehl senden, der die
              Ausgabe auf vielen Systemen auf den eigentlichen Drucker schicken wird.

              Es gibt verschiedene weitere Optionen  mit  Auswirkungen  auf  das  Drucken,  siehe
              unten.

       --save file-prefix [ --save-suffix file-suffix ]
              Falls  diese  Option  angegeben  wird,  werden  statt der Anzeige eines Puzzles die
              gespeicherten Spieledateien für ein oder mehrere Puzzles  in  Dateien  geschrieben,
              die aus den angegebenen Prä- und/oder Suffixen konstruiert werden.

              Falls  auch  --generate  angegeben  wurde,  werden  die ausgedachten Spiele-IDs zur
              Erzeugung der gedruckten Ausgabe verwandt. Andernfalls wird auf der Standardeingabe
              eine  Liste  von  Spiele-IDs  im  gleichen Format, wie das von --generate erzeugte,
              erwartet (diese können beschreibend oder mit Zufallsstartwert sein, siehe oben).

              Zum Beispiel:

              sgt-net --generate 12 --save game --save-suffix .sav

              wird  zwölf  gespeicherte  Spieledateien  für  Net  mit  den  Namen  game0.sav  bis
              game11.sav erstellen.

       --version
              Gibt nur die Versionsinformationen über das Spiel aus und wird dann beendet.

       Die folgenden Optionen sind nur von Bedeutung, falls auch --print angegeben wird:

       --with-solutions
              Die  mit  ungelösten Puzzlen gefüllte Seite wird von den Lösungen zu diesen Puzzlen
              gefolgt.

       --scale n
              Passt die Größe jedes Puzzles im Ausdruck an. Größere Zahlen vergrößern die Puzzle;
              der Standardwert ist 1.0.

       --colour
              Die  Puzzles  werden in Farbe statt schwarz-weiß ausgedruckt (falls dies vom Puzzle
              unterstützt wird).

SIEHE AUCH

       Komplette Dokumentation in /usr/share/doc/sgt-puzzles/puzzles.txt.de.gz.