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BEZEICHNUNG

       less - zeigt Dateien Seitenweise (Pager)

SYNTAX

       less  [{-,+}aBcCdeEfHimMnNqQrsSuUw]  [-b Puffer] [-h Zeilen] [-j Zeile]
       [-k Schl├sseldatei] [-{o,O} Datei] [-p Muster] [-P Prompt] [-t Tag] [-T
       Tagdatei]   [-x   Tab]  [-y  Zeilen]  [-[z]  Zeilen]  [+  Lesskommando]
       [Dateiname...]

BESCHREIBUNG

       less  gibt  eine  (oder  mehrere)   Datei(en)   seitenweise   auf   die
       Standardausgabe.    Im  Unterschied  zu  more  erlaubt  less  auch  das
       Zur├╝ckbl├Ąttern in Texten, die aus einer Pipeline gelesen  wurden.   Die
       voreingestellten  Tastaturkommandos  sind  an  die  von  more und elvis
       angelehnt; sie lassen sich aber vom  Anwender  mit  Hilfe  des  lesskey
       Kommandos beliebig neu definieren.

   Kommandos:
       Die  folgenden  Tastaturkommandos  zur  Steuerung der Bildschirmausgabe
       sind  definiert.   Alle  Kommandos  k├Ânnen  von  einer  ganzen  Zahl  N
       eingeleitet  werden, die die Anzahl der Wiederholungen dieses Kommandos
       angibt.

       h | H  gibt einen Hilfstext aus

       leerzeichen | ctrl-V | f | ctrl-F
              bl├Ąttert  eine  Bildschirmseite   vorw├Ąrts;   wenn   eine   Zahl
              vorangestellt ist, werden diese Anzahl Zeilen weitergebl├Ąttert

       z      wie  Leerzeichen;  wenn  eine Zahl vorangestellt ist, wird diese
              Zahl zur neuen Seitenl├Ąnge auch f├╝r die weiteren Seiten

       return | ctrl-N | ctrl-E | ctrl-J
              scrollt den Bildschirm eine (oder die  gegebene  Anzahl)  Zeilen
              weiter

       d | ctrl-D
              bl├Ąttert  einen  halben  Bildschirm  (oder  die  gegebene Anzahl
              Zeilen) weiter; wenn eine  Zahl  angegeben  ist,  wird  sie  zur
              Standardweite f├╝r alle folgenden ctrl-D und ctrl-Us
               Kommandos

       b | ctrl-v
              bl├Ąttert einen Bildschirm oder die gegebene Anzahl Zeilen zur├╝ck

       w      wie esc-v, die gegebene Zahl wird aber der neue Standardwert f├╝r
              das Zur├╝ckbl├Ąttern

       y | ctrl-Y | ctrl-P | k | ctrl-K
              scrollt  den  Bildschirm  um  eine  (oder  die  gegebene Anzahl)
              Zeile(n) zur├╝ck

       u | ctrl-U
              bl├Ąttert einen  halben  Bildschirm  (oder  die  gegebene  Anzahl
              Zeilen) zur├╝ck

       r | ctrl-R | ctrl-L
              schreibt den aktuellen Bildschirm neu

       R      schreibt  den  Bildschirm neu; dabei wird die gesamte gepufferte
              Eingabe verworfen

       F      scrollt   den   Bildschirm   vorw├Ąrts;   dabei   wird   versucht
              weiterzulesen, auch wenn das Dateiende bereits erreicht war

       g | < | ctrl-<
              geht zur ersten Zeile oder der Zeile mit der entsprechenden Zahl

       G | > | ctrl->
              geht zur letzten Zeile oder zu der Zeile mit der  entsprechenden
              Zahl (vom Dateiende gez├Ąhlt)

       p | %  macht  nur  Sinn,  wenn  es  von  einer  Zahl zwischen 0 und 100
              eingeleitet wird,  und  geht  dann  zu  der  dieser  Prozentzahl
              entsprechenden  Stelle;  wenn  von  der  Standardeingabe gelesen
              wird, kann dieses Kommando erst benutzt werden, wenn die Eingabe
              abgeschlossen ist

       }      wenn  eine  geschweifte  Klammer  auf der ersten Bildschirmzeile
              steht, wird die Anzeige  so  gescrollt,  da├č  die  dazugeh├Ârende
              schlie├čende  Klammer  auf der letzen Bildschirmzeile steht; wenn
              mehr als eine geschweifte Klammer auf der ersten Zeile  ge├Âffnet
              wird,  kann  mit  dem  Zahlenargument  bestimmt  werden,  welche
              Klammer referenziert werden soll

       {      wenn die geschweifte Klammer  auf  der  letzten  Bildschirmzeile
              steht, wird der Bildschirm so gerollt, da├č die korrespondierende
              Klammer auf der ersten Zeile angezeigt wird

       (      das gleiche mit runden Klammern

       )      dito

       [      diesmal mit eckigen Klammern

       ]      auch nichts neues

       esc-ctrl-F
              wie , es werden die dem Kommando folgenden  beiden  Zeichen  als
              Klammern interpretiert und entsprechend bearbeitet

       esc-ctrl-B
              wie  ,  es  werden die dem Kommando folgenden beiden Zeichen als
              Klammern interpretiert und entsprechend bearbeitet

       m      gefolgt  von  einem  Kleinbuchstaben,  markiert   die   aktuelle
              Position mit diesem Buchstaben

       ÔÇÔÇÖ | ctrl-X ctrl-X
              gefolgt von einem Kleinbuchstaben kehrt zur├╝ck zu der mit diesem
              Buchstaben markierten Stelle

       /Muster
              sucht vorw├Ąrts nach dem Muster; eine  passende  Zeile  wird  als
              erste   Bildschirmzeile  angezeigt;  das  Muster  kann  regul├Ąre
              Ausdr├╝cke enthalten (ed-Syntax); mit einem Zahlenargument N kann
              auch  das  N-te  auftreten des Musters gesucht werden; die Suche
              beginnt in der zweiten Bildschirmzeile,  wenn  nicht  durch  die
              Kommandozeilenoptionen   -a   oder   -j  ein  anderes  Verhalten
              eingestellt  ist;  f├╝r  das  erste  Zeichen  vom  Muster  stehen
              folgende Sonderzeichen zur Verf├╝gung:

       !      sucht nach einer Zeile, die das Muster nicht enth├Ąlt

       *      durchsucht  mehrere  Dateien;  wenn  die Suche bis zum Dateiende
              erfolglos   ist,   wird    die    n├Ąchste    Datei    aus    der
              Kommandozeilenliste durchsucht

       @      beginnt    die    Suche    in   der   ersten   Datei   aus   der
              Kommandozeilenliste,  unabh├Ąngig  davon,  welche  Datei  aktuell
              angezeigt wird; auch die Kommandozeilenoptionen -a und -j werden
              ignoriert

       ?Muster
              sucht r├╝ckw├Ąrts nach einer  Zeile  mit  dem  Muster;  die  Suche
              beginnt  vor  der ersten Bildschirmzeile; folgende Sonderzeichen
              k├Ânnen als erstes Zeichen vom Muster eingesetzt werden:

       !      sucht eine Zeile, die das Muster nicht enth├Ąlt

       *      durchsucht mehrere Dateien; wenn das Muster bis zum  Dateianfang
              erfolglos  ist,  wird  die der aktuellen Datei vorhergehende aus
              der Kommandozeilenlistew durchsucht

       @      beginnt die Suche auf der letzten Zeile der  letzten  Datei  aus
              der  Kommandozeilenliste, unabh├Ąngig von der aktuellen Datei und
              den Kommandozeilenoptionen -a und -j

       esc-/Muster
              das gleiche wie /*Muster

       esc-?Muster
              das gleiche wie ?*Muster

       n      wiederholt die letzte Suche; die Sonderzeichen * und !  behalten
              ihre Bedeutung, @ wird ignoriert

       N      wiederholt die letzte Suche in umgekehrter Richtung

       esc-n  wiederholt   die   letzte   Suche  und  sucht  in  der  n├Ąchsten
              (vorhergehenden)  Datei  weiter,   wenn   das   Dateiende   (der
              Dateianfang) erreicht ist

       esc-N  wiederholt  die  Suche r├╝ckw├Ąrts und setzt die Suche in weiteren
              Dateien fort

       ":e [Dateiname...]"
              zeigt die benannte Datei an; wenn  keine  Datei  angegeben  ist,
              wird  die  aktuelle Datei neu angezeigt; ein Prozentzeichen % im
              Dateiname wird durch den Namen der aktuellen Datei ersetzt;  das
              Nummernzeichen  #  wird  durch  den  Namen der zuvor angezeigten
              Datei ersetzt; die neue Datei wird  in  die  Kommandozeilenliste
              der  Dateien  eingereiht, so da├č sie bei den folgenden :n und :p
              Befehlen erreicht werden kann; wenn mehrere Dateinamen angegeben
              sind,   werden   alle   Dateinamen  in  die  Kommandozeilenliste
              eingef├╝gt

       ctrl-X ctrl-V | E
              das gleiche wie :e

       :n     zeigt die n├Ąchste Datei aus der Kommandozeilenliste an

       :p     zeigt die vorhergehende Datei aus der Kommandozeilenliste an

       :x     zeigt die erste (oder N-te) Datei aus der Kommandozeilenliste an

       = | ctrl-G | :f
              zeigt  den  Namen  der  aktuellen  Datei und die Position in der
              Datei

       -      ,gefolgt     von     einer      der      unten      aufgef├╝hrten
              Kommandozeilenoptionen,  ├Ąndert  ebendiese  Option und zeigt die
              neue Einstellung an; wenn zu  einer  Option  ein  Zahlenargument
              oder  eine  Zeichenkette  angegeben  werden  m├╝ssen, kann dieses
              Argument nach dem Optionsbuchstaben interaktiv angegeben werden

       -+     ,gefolgt     von     einer     der      unten      beschriebenen
              Kommandozeilenoptionen,    setzt    diese   Option   auf   ihren
              voreingestellten Wert zur├╝ck; es k├Ânnen  nur  die  Einstellungen
              zur├╝ckgesetzt   werden,  die  keine  Zeichenkette  als  Argument
              ben├Âtigen

       --     ,gefolgt     von     einer     der      unten      beschriebenen
              Kommandozeilenoptionen, setzt diese Option auf das Gegenteil der
              Standardeinstellung; es k├Ânnen nur die  Einstellungen  ver├Ąndert
              werden,  die  keine  Argumente  ben├Âtigen;  im  Anschlu├č  an die
              Änderung wird die aktuelle Einstellung gezeigt

       _      (Unterstrich),  gefolgt  von  einer  der   unten   beschriebenen
              Kommandozeilenoptionen,   zeigt   den   aktuellen   Wert  dieser
              Einstellung; die Einstellung wird nicht ver├Ąndert

       +Lesskommando
              f├╝hrt das angegebene Lesskommando jedesmal automatisch aus, wenn
              eine neue Datei angezeigt wird

       V      zeigt die Versionsnummer von less

        q | :q | :Q | ZZ | esc esc
              beendet less

       v      startet  einen  Editor  mit  der  aktuellen  Datei;  wenn in der
              Shellvariablen EDITOR nichts anderes bestimmt ist, wird  der  vi
              als Standardeditor benutzt

       ! Kommandozeile
              startet  eine  Shell  und  f├╝hrt das angegebene externe Kommando
              aus; in der Kommandozeile kann der Name der aktuellen Datei  mit
              einem  Prozentzeichen  %,  der  Name der zuletzt davor aktuellen
              Datei mit dem Nummernzeichen #  ersetzt  werden;  ein  doppeltes
              Ausrufezeichen  !!   wiederholt  die  letzte  Kommandozeile; ein
              einfaches Ausrufezeichen !  startet eine interaktive  Shell;  in
              allen  F├Ąllen  wird die Standardshell /bin/sh gestartet, wenn in
              der Umgebungsvariablen SHELL keine andere Shell bestimmt ist

       | Marke Kommandozeile
              leitet die Zeilen von der ersten Bildschirmzeile bis  zur  Marke
              durch das in der Kommandozeile angegebene Kommando

OPTIONEN

       die  folgenden  Optionen  und Einstellungen k├Ânnen in der Kommandozeile
       beim Aufruf von less  gesetzt  werden.  Es  ist  au├čerdem  m├Âglich  die
       entsprechenden  Einstellungen  mit dem - Kommando zur Laufzeit von less
       vorzunehmen.  Zus├Ątzlich  bietets  less  die   M├Âglichkeit,   bestimmte
       Optionen, die jedesmal gesetzt werden sollen, in der Umgebungsvariablen
       LESS zu speichern.  Die so gesetzten Optionen werden jedesmal  gelesen,
       wenn  less gestartet wird, k├Ânnen aber immer von Kommandozeilenoptionen
       verdeckt werden.

       -?     zeigt eine kurze ├ťbersicht ├╝ber die Kommandos und  Optionen  von
              less

       -a     die Vorw├Ąrtssuchfunktionen fangen in der letzten Bildschirmzeile
              an, ├╝berspringen also den aktuellen Bildschirm

       -b Nr  veranla├čt less die mit Nr angegebene Anzahl von Puffern f├╝r  die
              Anzeige  zu  benutzten; jeder Puffer ist ein Kilobyte gro├č; wenn
              less  aus  einer  Pipe  liest,  werden  die  Puffer  automatisch
              angefordert (siehe die Option -B)

       -B     unterdr├╝ckt die automatische Anforderung neuer Puffer; es werden
              nur  die  mit  der   -b   Option   bereitgestellten   oder   die
              standardm├Ą├čig  eingestellten zehn Puffer f├╝r die Speicherung der
              aus einer Pipeline gelesenen Daten benutzt;  werden  mehr  Daten
              gelesen  als  Pufferplatz  frei  ist,  wird  der  ├Ąlteste Puffer
              ├╝berschrieben

       -c     jede neue Bildschirmseite wird  von  der  ersten  Zeile  an  neu
              aufgebaut;  normalerweise  wird  jede neue Bildschirmseite durch
              Scrollen des Bildschirms angezeigt

       -C     der Bildschirm wird vor jeder neuen Seite gel├Âscht, sonst wie -c

       -d     unterdr├╝ckt   Warnungen   bzw.  Fehlermeldungen  auf  ÔÇśÔÇśdummenÔÇÖÔÇÖ
              Terminals, wenn bestimmte Funktionen wie Bildschirml├Âschen  oder
              R├╝ckw├Ąrtsscrollen nicht zur Verf├╝gung stehen

       -e     less  beendet  automatisch,  wenn  das Dateiende zum zweiten mal
              erreicht wird; normalerweise kann less  nur  ausdr├╝cklich  durch
              ein entsprechendes Kommando verlassen werden

       -E     less wird automatisch beim (ersten) Dateiende verlassen

       -f     erzwingt  die  Anzeige,  auch  von  Dateien  mit nichtdruckbaren
              Zeichen

       -h Nr  es  werden  h├Âchstens  die  angegebene  Anzahl  Zeilen  r├╝ckw├Ąts
              gescrollt;   sollen   mehr  als  die  angegebene  Anzahl  Zeilen
              zur├╝ckgebl├Ąttert werden, findet der  Bildschirmaufbau  wie  beim
              Vorw├Ąrtsbl├Ąttern  von  der  ersten  Zeile  an  statt;  wenn  das
              Terminal   kein   R├╝ckw├Ąrtsscrollen   unterst├╝tzt,   wird    -h0
              automatisch angenommen

       -i     Gro├č-    und    Kleinschreibung   werden   beim   Suchen   nicht
              unterschieden; wenn ein Buchstabe im Suchmuster gro├č geschrieben
              ist, wird diese Option ignoriert

       -j Nr  die Zielzeile bei einer Suche oder einer direkten Positionierung
              wird an der benannten Stelle angezeigt; eine negative Zahl z├Ąhlt
              die Zielzeile vom unteren Bildschirmrand anstelle des oberen

       -k Datei
              liest eine alternative Tastaturbelegung aus der benannten Datei;
              wenn  keine  Datei  angegeben  ist,  wird  die  Datei  .less  im
              Heimatverzeichnis   gelesen;   eine   Datei   mit   alternativer
              Tastaturbelegung kann mit dem lesskey Kommando erzeugt werden

       -m     zeigt die aktuelle  Dateiposition  in  Bytes  oder  Prozent  als
              Eingabeaufforderung  nach  jeder  Seite; normalerweise dient der
              Doppelpunkt : als Eingabeaufforderung

       -M     zeigt die aktuelle Dateiposition in Zeilen  und  den  Dateinamen
              als Eingabeaufforderung

       -n     die  Zeilennummer  wird  weder  in der Eingabeaufforderung, noch
              beim Aufruf des Editors benutzt

       -N     jeder Zeile wird in der Anzeige eine Zeilennummer vorangestellt

       -o Datei
              kopiert die gelesene Eingabe in die  benannte  Datei,  wenn  aus
              einer Pipeline gelesen wird; wenn die Datei schon existiert, mu├č
              der Benutzer vor dem ├ťberschreiben die Aktion best├Ątigen

       -O Datei
              wie -o, es wird aber vor dem ├ťberschreiben  einer  existierenden
              Datei nicht nachgefragt

       -p Muster
              sucht  sofort  das  erste  Auftreten  vom  Muster  in der ersten
              angegebenen Datei

       -P Prompt
              ├Ąndert die Eingabeaufforderung (Prompt); -Pm ├Ąndert  den  Prompt
              f├╝r  die  -m  Option, und -PM ├Ąndert entsprechend den Prompt f├╝r
              die -M Option; die Syntax der Prompt Zeichenkette mit  man  less
              in den englischen Manualpages nachzulesen

       -q     der Alarmton des Terminals wird nicht bei kleineren Fehlern, wie
              z.B. das  Vorw├Ąrtsbl├Ąttern  am  Dateiende  ausgel├Âst;  wenn  das
              Terminal  eine optische Warnung unterst├╝tzt, wird diese anstelle
              des akustischen Alarms benutzt

       -Q     der Alarmton des Terminals wird unter keinen Umst├Ąnden ausgel├Âst

       -r     die  Sonderzeichen  (Control  Sequenzen) werden nicht als Caret-
              Sequenz sondern roh angezeigt

       -s     mehrere  Leerzeilen   werden   zu   einer   einzigen   Leerzeile
              zusammengefa├čt;  das ist die Standardeinstellung f├╝r die Anzeige
              von groff Ausgabe

       -S     ├╝berlange Zeilen  werden  einfach  abgeschnitten;  normalerweise
              wird der Rest ├╝berlanger Zeilen in der n├Ąchsten Zeile angezeigt

       -t Tag zeigt  die  Datei,  in  der  vom  ctags  Programm  die Marke Tag
              gefunden wurde; f├╝r diese Option mu├č eine tags Datei  vom  ctags
              Programm im aktuellen Verzeichnis angelegt werden

       -T Tagdatei
              die  benannte Tagdatei wird anstelle der Datei tags im aktuellen
              Verzechnis f├╝r die -t Option benutzt

       -u     R├╝ckschritt und Wagenr├╝cklauf werden roh  (unver├Ąndert)  an  das
              Terminal geschickt

       -U     R├╝ckschritt  und  Wagenr├╝cklauf werden als Control-Sequenzen der
              Option -r entsprechend an das Terminal geschickt;  normalerweise
              werden  R├╝ckschritte,  die von einem Unterstrich gefolgt werden,
              durch einen unterstrichenen Buchstaben,  R├╝ckschritte,  die  von
              dem  gleichen  Buchstaben  eingeleitet wie gefolgt werden, durch
              einen  fettgedruckten  Buchstaben  dargestellt;   alle   anderen
              R├╝ckschritte   und   die   von  einem  Zeilenvorschub  gefolgten
              Wagenr├╝cklaufzeichen werden ignoriert

       -w     die Bildschirmzeilen nach dem Dateiende werden durch  Leerzeilen
              anstelle der voreingestellten Tilde ~ dargestellt

       -x Nr  die Tabulatorweite wird auf die gegebene Anzahl Stellen gesetzt

       -y Nr  setzt  eine  Grenze  von Zeilen, bis zu der das Vorw├Ąrtsscrollen
              m├Âglich ist; wenn mehr als die gesetzte Anzahl  Zeilen  vorw├Ąrts
              gebl├Ąttert  werden  soll,  wird  der  Bildschirm  der -c oder -C
              Option entsprechend neu aufgebaut

       -z Nr  ├Ąndert die Schrittweite f├╝r  das  Bl├Ąttern  auf  die  angegebene
              Zeilenzahl

       +      eine  Kommandozeilenoption,  die  mit einem Pluszeichen beginnt,
              wird als Initialisierungskommando f├╝r less interpretiert und als
              erstes   Kommando  von  less  ausgef├╝hrt;  wenn  anstelle  eines
              einzelnen Pluszeichens zwei Pluszeichen benutzt werden, wird das
              darauffolgende     Kommando     bei     allen     Dateien    der
              Kommandozeilenliste als erstes ausgef├╝hrt

   Umgebungsvariable
       less unterst├╝tzt die folgenden Umgebungsvariablen:

       COLUMNS
              die Zeilenl├Ąnge f├╝r den Ausgabebildschirm

       EDITOR der Editor f├╝r das v Kommando

       HOME   das Heimatverzeichnis des Anwenders; hier wird die  .less  Datei
              gesucht

       LESS   eine Zeichenkette mit Kommandozeilenoptionen

       LESSBINFMT
              das Format zur Anzeige bin├Ąrer Zeichen, die keine Controlzeichen
              sind

       LESSCHARDEF
              legt einen Zeichensatz fest (ascii oder latin1)

       LESSCHARSET
              beschreibt einen anderen Zeichensatz direkt

       LESSEDIT
              die Kommandozeile f├╝r den Editor

       LESSHELP
              der absolute Name der Hilfsdatei

       LINES  die Anzahl der Bildschirmzeilen

       SHELL  die Shell f├╝r die externen Kommandos

       TERM   die Terminalbezeichnung, wie sie in /etc/termcap zu finden ist

SIEHE AUCH

       more(1), lesskey(1) und das LunetIX Linuxhandbuch

AUTOR

       Mark Nudelman