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       calibre-server - calibre-server

          calibre-server [Optionen] [Pfad zum Bibliotheksordner …]

       Starten    des    Calibre-Inhalteservers.    Der    Calibre-Inhalteserver    stellt   Ihre
       Calibre-Bibliotheken  über  das  Internet   bereit.   Sie   können   den   Pfad   zu   den
       Bibliotheksordnern  als  Argumente  von  calibre-server  angeben.  Falls  Sie  keinen Pfad
       angeben, werden alle dem Calibre-Hauptprogramm bekannten Bibliotheken verwendet.

       Wann immer Sie Argumente mit  Leerzeichen  an  calibre-server  weitergeben,  müssen  diese
       Argumente in Anführungsstriche gesetzt werden. Zum Beispiel: "/some path/with spaces"

[OPTIONEN]

       --access-log
              Pfad   zur  Zugangsprotokolldatei.  Dieses  Protokoll  enthält  Informationen  über
              Clients, die sich mit dem Server verbinden und Anfragen stellen. Standardmäßig wird
              keine Protokollierung durchgeführt.

       --ajax-timeout
              Zeit  (in  Sekunden),  um  auf  eine  Antwort  des Servers zu warten, wenn Anfragen
              gestellt werden.

       --auth-mode
              Wählen Sie die verwendete  Authentifizierungsart  aus.  Festlegen  des  vom  Server
              verwendeten  HTTP-Authentifizierungsmodus. Setzen Sie diesen auf "basic", falls Sie
              diesen Server hinter einem SSL-Proxy verwenden.  Belassen  Sie  ihn  ansonsten  auf
              "Auto",  was  "Basic"  verwendet,  falls  SSL  konfiguriert  ist,  andernfalls wird
              "digest" verwendet.

       --auto-reload
              Den Server automatisch neu laden, wenn sich  der  Quellcode  ändert.  Nützlich  für
              Entwickler.  Sie sollten außerdem einen kleinen Wert für die Zeitüberschreitung zum
              Herunterfahren angeben.

       --ban-after
              Anzahl  der  fehlgeschlagenen  Anmeldungen  für  einen   Bann.   Die   Anzahl   der
              Login-Fehler, nach denen eine IP-Adresse gesperrt wird.

       --ban-for
              Sperren von IP-Adressen mit wiederholten Login-Fehlern. Verbietet vorübergehend den
              Zugriff  für  IP-Adressen,  die  wiederholt  fehlgeschlagene  Anmeldungen  für  die
              angegebene   Anzahl  von  Minuten  haben.  Nützlich,  um  Versuche  zu  verhindern,
              Passwörter zu erraten. Wenn auf Null gesetzt, wird kein Banning durchgeführt.

       --book-list-mode
              Standardmodus für Buchlisten. Festlegen des Standardmodus für Buchlisten,  der  für
              neue  Benutzer  verwendet  wird.  Einzelne  Benutzer  können  den Standard in ihren
              eigenen   Einstellungen   übergehen.   Standard   ist    die    Verwendung    eines
              Titelbildrasters.

       --compress-min-size
              Min. Größe, bei der Antworten Datenkompression verwenden (in Bytes).

       --custom-list-template
              Pfad   zu   einer   JSON-Datei,   die  eine  Vorlage  für  den  benutzerdefinierten
              Buchlistenmodus  enthält.  Der  einfachste  Weg  zur   Erstellung   einer   solchen
              Vorlagendatei ist, in Calibre zu Einstellungen → Netzwerkserver → Buchlistenvorlage
              zu navigieren, die Vorlage zu erstellen und diese dann zu exportieren.

       --daemonize
              Prozess im Hintergrund als Dienst ausführen (nur Linux).

       --displayed-fields
              Angezeigte  benutzerdefinierte  Felder  beschränken.   Kommagetrennte   Liste   von
              benutzerdefinierten  Metadatenfeldern,  die  vom  Inhalteserver  in  den  Ansichten
              "/opds" und "/mobile" angezeigt werden sollen. Falls Sie  diese  Option  verwenden,
              werden  sämtliche  in  der  Liste  nicht  enthaltenen  Felder  nicht angezeigt. Zum
              Beispiel: my_rating,my_tags

       --enable-allow-socket-preallocation, --disable-allow-socket-preallocation
              Socket-Vorzuweisung, z. B. mit systemd-Socket-Aktivierung. Standardmäßig ist  diese
              Optione aktiviert.

       --enable-auth, --disable-auth
              Passwortbasierte  Authentifizierung für Serverzugriff. Normalerweise ist der Server
              nicht eingeschränkt, sodass jeder darauf Zugriff hat. Mit dier  Option  können  Sie
              den  Zugriff auf vordefinierte Benutzer beschränken. Standardmäßig ist diese Option
              deaktiviert.

       --enable-fallback-to-detected-interface, --disable-fallback-to-detected-interface
              Rückgriff auf autom. erkannte Schnittstelle. Falls es dem  Server  aus  irgendeinem
              Grund  nicht  möglich  ist,  die in der Option "listen_on" angegebene Schnittstelle
              einzubinden, wird versucht, eine Schnittstelle zu erkennen, die mit  der  Außenwelt
              verbindet, und dann diese einzubinden. Standardmäßig ist diese Optione aktiviert.

       --enable-local-write, --disable-local-write
              Erlauben  Sie nicht authentifizierten lokalen Verbindungen, Änderungen vorzunehmen.
              Wenn Sie die Authentifizierung nicht einschalten, arbeitet der Server normalerweise
              im   Nur-Lese-Modus,   damit   anonyme   Benutzer   keine   Änderungen   an   Ihren
              Calibre-Bibliotheken vornehmen können. Mit dieser Option kann jeder, der  sich  von
              demselben  Computer  aus verbindet, auf dem der Server läuft, Änderungen vornehmen.
              Dies ist nützlich, wenn Sie den Server ohne  Authentifizierung  betreiben  möchten,
              aber    dennoch    calibredb    verwenden   möchten,   um   Änderungen   an   Ihren
              Calibre-Bibliotheken vorzunehmen. Beachten Sie, dass die Aktivierung dieser  Option
              bedeutet,  dass  jedes  Programm,  das  auf dem Computer läuft, Änderungen an Ihren
              Calibre-Bibliotheken vornehmen kann. Standardmäßig ist diese Option deaktiviert.

       --enable-log-not-found, --disable-log-not-found
              HTTP 404 (nicht gefunden)-Anfragen protokollieren. Normalerweise protokolliert  der
              Server  alle  HTTP-Anfragen  nach  nicht  gefundenen Ressourcen. Dies kann zu einer
              nicht unerheblichen Menge von Protokollmüll führen, falls Ihr Server das  Ziel  von
              Bots  ist.  Verwenden  Sie  diese  Option,  um  die  Protokollierung auszuschalten.
              Standardmäßig ist diese Optione aktiviert.

       --enable-use-bonjour, --disable-use-bonjour
              OPDS-Feeds   via   BonJour   veröffentlichen.   OPDS-Feeds    via    BonJour-Dienst
              veröffentlichen, sodass OPDS-basierte Lese-Apps den Server automatisch erkennen und
              sich mit diesem verbinden können. Standardmäßig ist diese Optione aktiviert.

       --enable-use-sendfile, --disable-use-sendfile
              Zero-Copy-Dateiübertragungen für verbesserte Leistung. Dies verwendet  beim  Senden
              von  Dateien  über das Netzwerk sogenannte Zero-Copy-, In-Kernel-Übertragungen, was
              die Leistung  verbessert.  Dies  kann  jedoch  beschädigte  Dateiübertragungen  auf
              einigen    fehlerhaften    Dateisystemen   verursachen.   Falls   Sie   beschädigte
              Dateiübertragungen feststellen, schalten Sie diese Funktion aus. Standardmäßig  ist
              diese Optione aktiviert.

       --help, -h
              Diesen Hilfetext anzeigen und beenden.

       --ignored-fields
              Benutzerdefinierte    Metadatenfelder    ignoriert.    Kommagetrennte   Liste   von
              benutzerdefinierten  Metadatenfeldern,  die  vom  Inhalteserver  in  den  Ansichten
              "/opds"    und   "/mobile"   nicht   angezeigt   werden   sollen.   Zum   Beispiel:
              my_rating,my_tags

       --listen-on
              Schnittstelle, die auf eingehende Verbindungen warten  soll.  Standardmäßig  werden
              alle  verfügbaren  Schnittstellen  überwacht.  Sie  können  dies  beispielsweise in
              "127.0.0.1" ändern, um nur Verbindungen von der  lokalen  Maschine  zu  überwachen,
              oder in "::", um alle eingehenden IPv6- und IPv4-Verbindungen zu überwachen.

       --log  Pfad  zur  Protokolldatei  für  das  Serverprotokoll.  Dieses  Protokoll beinhaltet
              Serverinformationen und -fehler, keine Zugriffsprotokolle. Standardmäßig  wird  die
              Protokolldatei in stdout geschrieben.

       --manage-users
              Datenbank der Benutzer verwalten, die Zugriff auf diesen Server haben. Beachten Sie
              auch die --userdb-Option.

       --max-header-line-size
              Max. Größe eines einzelnen HTTP-Headers (in KB).

       --max-job-time
              Maximalzeit für Arbeiterprozesse. Maximale Zeit,  die  Arbeiterprozesse  ausgeführt
              werden dürfen (in Minuten). Zum Deaktivieren der Zeitbeschränkung auf Null setzen.

       --max-jobs
              Maximale   Anzahl   von  Arbeiterprozessen.  Arbeiterprozesse  werden  nach  Bedarf
              gestartet und für umfangreiche Aufgaben verwendet, wie das Vorbereiten eine  Buches
              für  die  Anzeige,  Hinzufügen von Büchern, Konvertieren usw. Normalerweise basiert
              die maximale Anzahl solcher Prozesse auf der Anzahl von CPU-Kernen. Sie können  sie
              mit dieser Einstellung steuern.

       --max-log-size
              Max.   Protokolldateigröße   (in   MB).   Maximalgröße  von  vom  Server  erzeugten
              Protokolldateien. Sobald das Protokoll größer als die angegebene Größe  wird,  wird
              dieses automatisch rotiert. Zum Deaktivieren der Protokollrotation auf Null setzen.

       --max-opds-items
              Maximale  Anzahl  von  Büchern  in OPDS-Feeds. Maximale Anzahl von Büchern, die der
              Server in einem einzelnen OPDS-Bezugs-Feed zurückgibt.

       --max-opds-ungrouped-items
              Max.  Anzahl  nicht  gruppierter  Elemente  in  OPDS-Feeds.  Kategorieelemente  wie
              Autor/Schlagwörter  nach  dem  ersten  Buchstaben  gruppieren,  falls  mehr als die
              angegebene Anzahl von Elementen existiert. Zum Deaktivieren auf Null setzen.

       --max-request-body-size
              Max. zulässige Größe für auf den Server übertragene Dateien (in MB).

       --num-per-page
              Anzahl der auf einer einzelnen Seite anzuzeigenden Bücher.  Anzahl  der  auf  einer
              einzelnen Seite im Browser anzuzeigenden Bücher.

       --pidfile
              Prozess-PID in die angegebene Datei schreiben

       --port Port, auf dem auf Verbindungen gewartet werden soll.

       --search-the-net-urls
              Path  to  a  JSON  file  containing URLs for the "Search the internet" feature. The
              easiest way to create such a file is  to  go  to  Preferences->  Sharing  over  the
              net->Search the internet in calibre, create the URLs and export them.

       --shutdown-timeout
              Wartezeit in Sekunden bis zu einem sauberen Herunterfahren.

       --ssl-certfile
              Pfad zur SSL-Zertifikatsdatei.

       --ssl-keyfile
              Pfad zur SSL-Privatschlüsseldatei.

       --timeout
              Zeit (in Sekunden), nach der eine untätige Verbindung geschlossen wird.

       --url-prefix
              Vorzustellendes  Präfix  für  alle  URLs.  Hilfreich, wenn Sie diesen Server hinter
              einem Reverse-Proxy betreiben möchten. Verwenden Sie beispielsweise "/calibre"  als
              das URL-Präfix.

       --userdb
              Pfad  zur  Benutzerdatenbank,  die für die Authentifizierung verwendet werden soll.
              Die Datenbank ist eine SQLite-Datei. Um es zu  erstellen,  benutze  --manage-users.
              Mehr     über    die    Verwaltung    von    Benutzern    erfahren    Sie    unter:
              https://manual.calibre-ebook.com/de/server.html#managing-user-accounts-from-the-command-line-only

       --version
              Programmversion anzeigen und beenden

       --worker-count
              Anzahl von Arbeiterprozessen für die Verarbeitung von Anfragen.

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       Kovid Goyal

COPYRIGHT

       Kovid Goyal