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BEZEICHNUNG

       dd-list - nette Liste der .deb-Pakete und ihrer Betreuer

ÜBERSICHT

       dd-list   [-hiusV]   [--help]   [--stdin]  [--sources  Quelldatei]  [--dctrl]  [--version]
       [--uploaders] [Paket …]

BESCHREIBUNG

       dd-list erzeugt nett formatierte Listen von Debian-Paketen (.deb) und ihren Betreuern.

       Eingabe ist eine Liste der Quell- oder Binärpaketnamen  auf  der  Befehlszeile  (oder  der
       Standardeingabe,  falls  --stdin  angegeben  wurde).  Ausgabe  ist eine Liste im folgenden
       Format, wobei Paketnamen standardmäßig Quellpakete sind:

              J. Zufälliger Entwickler <jzufall@debian.org>
                     j-zufall-paket
                     j-zufall-anderes

              Diana Hacker <diana@example.org>
                     spaß-paket
                     mehr-spaß-paket

       Dies ist nützlich, wenn Sie zum Beispiel eine Liste von Paketen erstellen wollen, die  der
       Aufmerksamkeit   ihrer  Betreuer  bedürfen,  z.B.  um  neu  gebaut  zu  werden,  wenn  ein
       Versionssprung einer Bibliothek vorkommt.

OPTIONEN

       -h, --help
              Ausgabe einer kurzen Hilfenachricht

       -i, --stdin
              liest Paketnamen von der Standardeingabe, statt sie von der Befehlszeile zu nehmen.
              Paketnamen werden durch Leerräume getrennt.

       -d, --dctrl
              liest die Paketliste von der Standardeingabe im Format der Debian-Paketsteuerdatei.
              Dies beinhaltet die Statusdatei oder  die  Ausgabe  von  apt-cache.  Dies  ist  der
              schnellste  Weg, dd-list zu benutzen, da es die Betreuerinformation von der Eingabe
              verwendet, statt den Betreuer von jedem aufgeführten Paket nachzuschlagen.

              Falls keine Source:-Zeile angegeben  wurde,  wird  der  Package:-Name  als  Ausgabe
              benutzt. Diese könnte ein Name eines Binärpakets sein.

       -z, --uncompress
              versucht,   die  --dctrl-Eingabe  vor  dem  Auswerten  zu  entpacken.  Unterstützte
              Komprimierungsformate sind gz, bzip2 und xz.

       -s, --sources Quelldatei
              liest Paketinformationen von  den  angegebenen  Quelldateien.  Dies  kann  mehrfach
              angegeben  werden. Die Dateien können mit gz, bzip2 oder xz gepackt sein. Falls der
              Dateiname nicht auf .gz, .bz2 oder .xz endet, muss die Option -z verwendet werden.

              Falls keine Quelldateien angegeben  wurden,  wird  Dd-list  einen  geeigneten  Satz
              Quellen  von  Apt-get  abfragen  (falls  die Version von APT größer als 1.1.8 ist),
              ansonsten      werden       alle       Dateien       verwendet,       auf       die
              /var/lib/apt/lists/*_source_Sources passen.

       -u, --uploaders
              listet  außerdem Entwickler auf, die als Uploader von Paketen genannt werden, nicht
              nur Betreuer; dies ist das Standardverhalten, benutzen Sie --nouploaders, um das zu
              verhindern.   Uploader  werden  mit  einem  an  den  Paketnamen  angehängten  »(U)«
              angezeigt.

       -nou, --nouploaders
              führt nur Paketbetreuer auf, keine Uploader.

       -b, --print-binary
              verwendet  Binärpaketnamen  statt  Quellpaketnamen  in  der  Ausgabe   (hat   keine
              Auswirkungen mit --dctrl, falls die Package:-Zeile Quellpaketnamen enthält).

       -V, --version
              gibt die Version aus.

AUTOR

       Lars Wirzenius <liw@iki.fi>

       Joey Hess <joeyh@debian.org>

ÜBERSETZUNG

       Diese  Übersetzung wurde mit dem Werkzeug po4a <URL:https://po4a.alioth.debian.org/> durch
       Chris Leick c.leick@vollbio.de im Juli 2012 erstellt und vom deutschen  Debian-Übersetzer-
       Team  korrekturgelesen.  Bitte  melden  Sie alle Fehler in der Übersetzung an debian-l10n-
       german@lists.debian.org oder als Fehlerbericht an das Paket devscripts. Sie können mit dem
       folgenden    Befehl    das    englische    Original   anzeigen   »man   -L   C   Abschnitt
       deutsche_Handbuchseite«.