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dpkg-dev_1.14.16.6ubuntu3_all 
NAME
dpkg-buildpackage - baue Binär- oder Quellpakete aus Quellen
SYNOPSIS
dpkg-buildpackage [Optionen]
BESCHREIBUNG
dpkg-buildpackage ist ein Steuerskript das zu Automatisierung des
Bauens von Paketen verwendet werden kann.
OPTIONEN
-b Spezifiziert einen rein binären Bau, keine Quelldateien sollen
gebaut und oder vertrieben (im Sinne von verteilen) werden.
-B Spezifiziert einen rein binären Bau, es werden auch keine
architekturunabhängigen Binärpaketdateien vertrieben.
-S Spezifiziert einen reinen Bau der Qullen, keine Binärpakete
müssen erstellt werden.
Die -sx Optionen steuern, ob das Original-Quellarchiv dem Upload
hinzugefügt wird, falls die Quellen erzeugt werden (d.h. -b or -B nicht
verwendet wurden).
-si Standardmäßig, oder falls angegeben wird, werden die
Originalquellen hinzugefügt, falls die Versionsnummer auf -0
oder -1 endet, d.h. der Debian-Revisionsanteil der
Versionsnummer 0 oder 1 ist.
-sa Erzwingt die Hinzunahme der Originalquellen.
-sd Erzwingt den Ausschluss der Originalquellen und fügt nur den
Diff hinzu.
-aArchitektur
Spezifiziert die Debian-Architektur, für die gebaut wird. Die
Architektur der Maschine, auf der gebaut wird, wird automatisch
bestimmt, und ist auch die Voreinstellung für die Gastmaschine
(»host machine«).
-jAufträge
Anzahl an Aufträgen, die simultan laufen dürfen, äquivalent zu
der Option von make(1) mit dem gleichen Namen. Fügt sich selbst
zu der Umgebungsvariablen MAKEFLAGS hinzu, was dazu führen
sollte, dass alle folgenden Aufrufe von make diese Option erben
werden. Fügt auch parallel=Aufträge zu der Umgebungsvariablen
DEB_BUILD_OPTIONS hinzu, was es debian/rules-Dateien erlaubt,
diese Information für eigene Zwecke zu verwenden. Der Eintrag
parallel=Aufträge in der Umgebungsvariablen DEB_BUILD_OPTIONS
überschreibt den Wert von -j, falls diese Option angegeben ist.
-vVersion
Verwende »changelog«-Informationen von allen Versionen, die
strikt neuer als Version sind.
-CÄnderungsbeschreibung
Lese die Beschreibung der Änderungen aus der Datei
Änderungsbeschreibung anstatt die Informationen aus dem
changelog-Datei des Quellbaums zu verwenden.
-mBetreueradresse
Verwende Betreueradresse als Namen und E-Mail-Adresse des
Betreuers diese Paketes, anstatt die Informationen aus der
»control«-Datei des Quellbaums zu verwenden.
-eBetreueradresse
Verwende Betreueradresse als Namen und E-Mail-Adresse des
Betreuers für diesen Upload anstatt die Informationen aus der
»changelog« des Quellbaums zu verwenden.
-D Überprüfe Bauabhängigkeiten und -konflikte; Abbruch falls nicht
erfüllt.
-d Überprüfe Bauabhängigkeiten und -konflikte nicht.
-E Verwandle bestimme Warnungen in Fehler. Nur dpkg-source
verwendet dies, aber dpkg-buildpackage erkennt es und leitet es
an dpkg-source weiter.
-W Verneint ein vorher gesetzte -E. Nur dpkg-source verwendet dies,
aber dpkg-buildpackage erkennt es und leitet es an dpkg-source
weiter.
-nc Den Quellbaum nicht säubern (impliziert -b).
-tc Den Quellbaum säubern (verwendet root-werde-Befehl debian/rules
clean) nachdem das Paket gebaut wurde.
-rroot-werde-Befehl
Wenn dpkg-buildpackage einen Teil des Bauprozesses als Root
ausführen muss, stellt es dem auszführenden Befehl den
root-werde-Befehl voran, falls dieser angegeben wurde.
Andernfalls wird standardmäßig fakeroot verwendet, falls es
vorhanden ist. Der root-werde-Befehl sollte der Name des
Programmes im PATH sein und wird als Argumente den Namen des
wirklich auszuführenden Befehles und dessen Argumente erhalten.
Der root-werde-Befehl sollte keine Leerzeichen oder andere
Shell-Metazeichen enthalten. Typischerweise ist der
root-werde-Befehl fakeroot, sudo, super oder really. su ist
nicht geeignet, da es eine -c-Option zur Ausführung eines
Befehles benötigt und selbst dann kann es nur die Shell des
Benutzers mit -c aufrufen, anstatt Argumente individuell zur
Ausführung zu übergeben.
-psignier-Befehl
Wenn dpkg-buildpackage GPG oder PGP zum signieren einer
Quellsteuerdatei ((.dsc)) oder einer .changes-Datei benötigt,
wird es statt pgp den signier-Befehl ausführen (und dabei falls
notwendig den PATH durchsuchen). Falls signier-Befehl seine
Argumente im GPG- statt im PGP-Stil verlangt, sollten Sie die
-sgpg-Option verwenden. signier-Befehl sollte keine Leerzeichen
oder andere Metazeichen der Shell enthalten.
-kSchlüssel-id
Geben Sie die Schlüssel-ID zur Signatur von Paketen an.
-us Das Quellpaket nicht signieren.
-uc Die .changes-Datei nicht signieren.
-i[regexp]
Wird unverändert an dpkg-source weitergegeben.
-I[Muster]
Wird unverändert an dpkg-source weitergegeben. Kann mehrfach
wiederholt werden.
-s[nsAkurKUR]
Wird unverändert an dpkg-source weitergegeben.
-z, -Z Wird unverändert an dpkg-source weitergegeben.
--admindir=Verz
Ändert den Ablageort der dpkg-Datenbank. Der Standardort ist
/var/lib/dpkg.
-h, --help
Zeige den Bedienungshinweis und beende.
--version
Gebe die Version aus und beende sich.
FEHLER
Es sollte möglich sein, Leerzeichen und Metazeichen der Shell in und
Anfangsargumente für root-werde-Befehl und signier-Befehl anzugeben.
ÜBERSETZUNG
Die deutsche Übersetzung wurde 2004, 2006, 2007, 2008 von Helge
Kreutzmann <debian@helgefjell.de> und 2007 von Florian Rehnisch
<eixman@gmx.de> angefertigt. Diese Übersetzung ist Freie Dokumentation;
lesen Sie die GNU General Public License Version 2 oder neuer für die
Kopierbedingungen. Es gibt KEINE HAFTUNG.
SIEHE AUCH
dpkg-source(1), dpkg-architecture(1), dpkg-genchanges(1), gpg(1),
pgp(1).
AUTOREN
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Copyright (C) 2000 Wichert Akkerman
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