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manpages-de_0.5-2ubuntu1_all 
NAME
sync - schreibt Dateisystempuffer auf die Platte
ÜBERSICHT
sync [OPTION]
BESCHREIBUNG
sync schreibt alle ungepufferten Daten im Speicher auf die Platte.
Dies kann einschließen (ist aber nicht beschränkt auf): Modifierte
Superblocks, modifizierte Inodes und verzögerte Lese- und
Schreibzugriffe. Dies muss vom Kernel implementiert werden. Das
Programm sync macht nichts weiter, als den Systemruf sync(2)
durchzuführen.
Der Kernel lässt Daten im Hauptspeicher um (relativ langsame)
Plattenzugriffe zu vermeiden. Das verbessert die Systemleistung, aber
wenn der Computer abstürzt, kann Datenverlust oder
Dateisystemkorrumpierung die Folge sein. sync stellt sicher, dass
alles, was im Speicher ist, auf Platte geschrieben wird.
sync solle gerufen werden, bevor der Prozessor in einer ungewöhnlichen
Weise angehalten wird (z. B., bevor »kernel panic« ausgelöst wird
während des Debuggens neuen Kernelcodes). Im Allgemeinen sollte der
Prozessor mit shutdown(8) oder reboot(8) oder halt(8) angehalten
werden, die versuchen, das System in einen ruhigen Zustand zu
versetzen, bevor sie sync(2) aufrufen. (Es gibt verschiedene
Implementationen dieser Befehle; auf manchen Systemen sollten reboot(8)
and halt(8) nicht direkt gerufen werden.)
OPTIONEN
Erzwingen des Schreibens geänderter Blöcke auf die Platte,
Aktualisierung des Super-Blockes.
--help Anzeigen einer kurzen Hilfe und beenden.
--version
Ausgabe der Versionsinformation und beenden.
AUTOR
Geschrieben von Jim Meyering.
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