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manpages-de-dev_0.5-4.1ubuntu1_all 
BEZEICHNUNG
bdflush - start, flush, oder tune buffer-dirty-flush Dämon
SYNTAX
int bdflush(int func, long *address);
int bdflush(int func, long data);
BESCHREIBUNG
bdflush startet, flush’t, oder tune’t den gleichnamigen buffer-dirty-
flush Dämon. Nur der Superuser darf bdflush ausführen.
Wenn func negativ oder 0 ist und kein Dämon gestartet wurde, dann wird
bdflush in den Dämonmodus geschaltet und bleibt dort bestehen.
Wenn func 1 ist, werden einige "dirty buffers" auf Platten
zurückgeschrieben.
Wenn func 2 oder größer und gerade ist (Least Significant Bit ist 0),
dann ist address die Adresse eines long word und der Tuning-Parameter
mit der Nummer (func-2)/2 wird in den angegebenen Speicherplatz
geschrieben.
Wenn func 3 oder größer und ungerade ist (Least Significant Bit ist 1),
dann ist data ein long word und der Kernel setzt den Tuning-Parameter
mit der Nummer (func-3)/2 auf diesen Wert.
Mögliche Parameter, ihre Werte und gültige Wertebereiche sind in der
Kernel Source-Datei fs/buffer.c definiert.
RÜCKGABEWERTE
Wenn func 0 oder negativ ist und der Dämon erfolgreich gestartet wurde,
kehrt bdflush nicht wieder zurück. Ansonsten wird bei Erfolg 0 und -1
bei Fehlern zurückgegeben. Errno wird entsprechend gesetzt und kann
zur Fehlerfindung herangezogen werden.
FEHLER
EPERM Die Routine wurde nicht vom Superuser aufgerufen.
EFAULT Die Adresse address zeigt außerhalb des vom User adressierbaren
Speicherbereiches.
EBUSY Es wurde versucht, in den Dämon-Code zu gelangen, nachdem ein
anderer Prozess diesen bereits betreten hat.
EINVAL Es wurde versucht, einen Parameter mit ungültiger Nummer zu
lesen oder zu schreiben. Oder es wurde versucht, einen
Parameter mit ungültigem Wert zu schreiben.
AUTOREN
Die Funktion bdflush wurde von Linus Torvalds
(Linus.Torvalds@Helsinki.fi) geschrieben, die englische Manpage stammt
von Michael Chastain (mec@shell.portal.com), die deutsche Übersetzung
von Martin Schulze (joey@infodrom.north.de).
SIEHE AUCH
fsync(2), sync(2), update(8), sync(8).