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NAME

       mplayer  - Movie Player
       mencoder - Movie Encoder

SYNOPSIS

       mplayer [Optionen] [Datei|URL|Playlist|-]
       mplayer [Optionen] Datei1 [spezielle Optionen] [Datei2] [spezielle
       Optionen]
       mplayer [Optionen] {Liste von Dateien und Optionen} [spezifische
       Optionen für die Optionen der Liste]
       mplayer [dvd|dvdnav]://[Titel|[Starttitel]-Endtitel][/Gerät] [Optionen]
       mplayer vcd://Titel[/Gerät]
       mplayer tv://[Kanal][/input_id] [Optionen]
       mplayer radio://[Kanal oder Frequenz][/capture] [Optionen]
       mplayer pvr:// [Optionen]
       mplayer dvb://[Kartennummer@]Kanal [Optionen]
       mplayer mf://[Dateimaske|@Listendatei] [Optionen für -mf] [Optionen]
       mplayer [cdda|cddb]://Titel[-Endtitel][:Geschwindigkeit][/Gerät]
       [Optionen]
       mplayer cue://Datei[:Titel] [Optionen]
       mplayer
       [file|mms[t]|http|http_proxy|rt[s]p|ftp|udp|unsv|icyx|noicyx|smb]://
       [Benutzer:Passwort@]URL[:Port] [Optionen]
       mplayer sdp://Datei [Optionen]
       mplayer mpst://Rechnername[:Port]/URL [Optionen]
       mplayer tivo://Rechnername/[list|llist|fsid] [Optionen]
       gmplayer [Optionen] [-skin Skin]
       mencoder [Optionen] Datei [Datei|URL|-] [-o Datei | file://Datei |
       smb://[Benutzer:Passwort@]Host/Verzeichnis]
       mencoder Optionen Datei1 [spezielle Optionen] [Datei2] [spezielle
       Optionen]

BESCHREIBUNG

       mplayer  ist  ein  Movie-Player  für Linux (der auch auf vielen anderen
       Plattformen und  CPU-Architekturen  läuft,  siehe  Dokumentation).   Er
       spielt  die meisten Dateien in den Formaten MPEG/VOB, AVI, ASF/WMA/WMV,
       RM, QT/MOV/MP4, OGG/OGM, MKV VIVO, FLI, NuppelVideo, yuv4mpeg, FILM und
       RoQ  ab,  unterstützt  von  vielen  eingebauten und binären Codecs.  Es
       können  VCDs,  SVCDs,  DVDs,  3ivx-,  DivX  3/4/5-,  WMV-   und   sogar
       H.264-Filme angeschaut werden.

       MPlayer    unterstützt    eine    große    Auswahl    an   Video-   und
       Audioausgabetreibern.   Er  funktioniert  mit  X11,  XV,  DGA,  OpenGL,
       SVGAlib,   fbdev,  AAlib,  libcaca,  DirectFB,  Quartz  und  Mac  OS  X
       CoreVideo, du kannst ihn aber auch mit GGI, SDL (und  damit  allen  von
       SDL   unterstützen   Treiber),   VESA   (mit   jeder   VESA-kompatiblen
       Grafikkarte, auch ohne X11) sowie mit einigen  kartenspezifischen  Low-
       Level-Treibern  (für  Matrox, 3Dfx und ATI) und ein paar Hardware-MPEG-
       Decoderkarten wie der Siemens DVB, Hauppauge PVR (IVTV), DXR2 und DXR3/
       Hollywood+ benutzen.  Die meisten von ihnen unterstützen Software- oder
       Hardwareskalierung, so dass die Vollbildwiedergabe kein Problem ist.

       MPlayer    verfügt    über    ein    On-Screen-Display    (OSD)     für
       Statusinformationen,  schöne,  große,  schattierte und kantengeglättete
       Untertitel und visuelles Feedback bei  Tastatureingaben.   Europäische/
       ISO  8859-1,2  (Ungarisch,  Englisch, Tschechisch etc), Kyrillische und
       Koreanische Schriftarten  werden  ebenso  wie  zwölf  Untertitelformate
       (MicroDVD,  SubRip,  OGM,  SubViewer,  Sami, VPlayer, RT, SSA, AQTitle,
       JACOsub, PJS und unser eigenes: MPsub)  unterstützt,  ebenso  wie  DVD-
       Untertitel (SPU-Streams, VOBsub und Closed Captions).

       mencoder (MPlayer’s Movie Encoder) ist ein einfacher Movie-Encoder, der
       so entworfen wurde, dass er alle von MPlayer abspielbaren Filme  (siehe
       oben) in andere von MPlayer abspielbare Formate (siehe unten) umwandeln
       kann.  Er encodiert nach  MPEG-4  (DivX/Xvid),  jeden  der  libavcodec-
       Codecs  und  Audio  nach  PCM/MP3/VBRMP3,  das  ganze  in  1,  2 oder 3
       Durchgängen.  Des weiteren kann er Streams kopieren  und  verfügt  über
       ein   mächtiges   Filtersystem  (Entfernen  (cropping)  und  Hinzufügen
       (expanding)  von   Rändern,   horizontales   Spiegeln,   Postprocessing
       (Nachbearbeitung),     Rotation,     Skalierung,    Rauschunterdrückung
       (denoising), RGB/YUV-Konvertierung und mehr).

       gmplayer  ist  die  Bezeichnung  für  MPlayer  mit  einem   graphischen
       Benutzerinterface.   Er verfügt über die gleichen Optionen wie MPlayer.

       Beispiele zum Gebrauch, die dir zu  einem  schnellen  Start  verhelfen,
       findest Du am Ende dieser Manpage.

       Siehe auch die HTML-Dokumentation!

INTERAKTIVE STEUERUNG

       MPlayer  besitzt  eine  Kontrollfunktion,  die befehlsgesteuert ist und
       sich komplett konfigurieren lässt.   Die  Steuerung  geschieht  mittels
       Tastatur,  Maus,  Joystick  oder  Fernbedienung  (funktionierende LIRC-
       Unterstützung  vorausgesetzt).   Bei  der  Option  -input  findest   du
       Beschreibungen, wie man diese Funktionen anpassen kann.

       Tastatursteuerung
                 <- und ->
                      Springe 10 Sekunden zurück/vor.
                 hoch und runter
                      Springe 1 Minute vor/zurück.
                 BildHoch und BildRunter (bzw. PGUP/PGDOWN)
                      Springe 10 Minuten vor/zurück.
                 [ und ]
                      Verringert/erhöht die Abspielgeschwindigkeit um 10%.
                 { und }
                      Halbiert/verdoppelt die Abspielgeschwindigkeit.
                 Löschen (Backspace)
                      Setzt die Abspielgeschwindigkeit zurück.
                 < und >
                      zurück/vor in der Playlist
                 Eingabetaste
                      nächster  Eintrag  der  Playlist,  auch  über  das  Ende
                      hinaus.
                 Pos1 und Ende
                      nächster/voriger   Eintrag   des   Wiedergabebaums   der
                      aktuellen Liste
                 INS und DEL
                      nächste/vorige alternative Quelle
                 p / LEERTASTE
                      Wiedergabe  pausieren  (erneutes Drücken unterbricht die
                      Pause).
                 .
                      Einen Schritt vorwärts.  Einmaliges Drücken pausiert die
                      Wiedergabe, jedes weitere wird einen Frame abspielen und
                      die Wiedergabe erneut anhalten (jede andere  Taste  hebt
                      die Pause auf).
                 q / ESC
                      Stoppt die Wiedergabe und beendet MPlayer.
                 U
                      Stoppt  die  Wiedergabe  (und  beendet, wenn -idle nicht
                      verwendet wurde).
                 + und -
                      Passt die Audioverzögerung um +/- 0.1 Sekunde an.
                 / und *
                      Verringert/erhöht die Lautstärke.
                 9 und 0
                      Verringert/erhöht die Lautstärke.
                 ( und )
                      Passt Ton-Balance an bezüglich dem linken/rechten Kanal.
                 m
                      Ton-Stummschaltung.
                 _ (nur bei MPEG-TS, AVI und libavformat)
                      Wechselt zwischen den verfügbaren Videospuren.
                 # (nur bei DVD, MPEG, Matroska, AVI und libavformat)
                      Wechselt zwischen den verfügbaren Audiospuren.
                 TAB (nur bei MPEG-TS und libavformat)
                      Wechselt zwischen den verfügbaren MPEG-Programmen.
                 f
                      Ändert Vollbild-Wiedergabe (ein/aus, siehe auch -fs).
                 T
                      Ändert   Stay-on-top-Eigenschaft  (ein/aus,  siehe  auch
                      -fs).
                 w und e
                      Verringert/erhöht den Panscan-Bereich.
                 o
                      Wechselt  zwischen  OSD-Anzeigen:  keine   /   Suche   /
                      Suche+Zeit / Suche+Zeit+Gesamtzeit.
                 d
                      Wechselt     zwischen    verschiedenen    Framedropping-
                      Einstellungen:    keine   /   überspringe   Display    /
                      überspringe   Decodierung  (siehe  auch  -framedrop  und
                      -hardframedrop).
                 v
                      Ändert Sichtbarkeit der Untertitel (aus/ein).
                 j
                      Wechselt durch die verfügbaren Untertitel.
                 F
                      Ändert die Anzeige der "erzwungenen Untertitel".
                 a
                      Ändert die Positionierung der Untertitel: oben /  mittig
                      / unten.
                 x und z
                      Passt die Untertitel-Anzeige um +/- 0.1 Sekunde an.
                 r und t
                      Bewegt die Untertitel nach oben/unten.
                 i (nur im Modus -edlout)
                      Setze Beginn oder Ende eines EDL-Sprungs und schreibe es
                      in die angegebene Datei.
                 s (nur bei -vf screenshot)
                      Mache einen Schnappschuss.
                 S (nur bei -vf screenshot)
                      Beginne/beende die Aufnahme von Schnappschüssen.
                 I
                      Zeige den Dateinamen im OSD.
                 ! und @
                      Spult zum Anfang des vorigen/nächsten Kapitels.
                 D (nur bei -vo xvmc, -vf yadif, -vf kerndeint)
                      Aktiviere/deaktiviere Deinterlacer.
                 A    Wechselt bei DVD durch die verfügbaren Perspektiven.

              (Die  folgenden  Tasten  funktionieren  nur  in  Verbindung  mit
              hardwarebeschleunigter   Videoausgabe   (xv,  (x)vidix,  (x)mga,
              etc.), dem Softwareequalizer- (-vf eq oder  -vf  eq2)  oder  dem
              Farbtonfilter (-vf hue).)

                 1 und 2
                      Passe Kontrast an.
                 3 und 4
                      Passe Helligkeit an.
                 5 und 6
                      Passe Farbton an.
                 7 und 8
                      Passe Sättigung an.

              (Die   folgenden  Tasten  sind  nur  gültig  bei  Benutzung  der
              Videoausgabetreiber quartz und macosx.)

                 Apfel + 0
                      Ändere die Größe des Wiedergabefensters auf  die  Hälfte
                      der Originalgröße.
                 Apfel + 1
                      Ändere   die   Größe   des  Wiedergabefensters  auf  die
                      Originalgröße.
                 Apfel + 2
                      Ändere die Größe des Wiedergabefensters auf das doppelte
                      der Originalgröße.
                 Apfel + f
                      Ändert Vollbild-Wiedergabe (ein/aus, siehe auch -fs).
                 Apfel + [ und Apfel + ]
                      Setze Alphawert des Abspielfensters.

              (Die   folgenden  Tasten  sind  nur  gültig  bei  Benutzung  des
              Videoausgabetreibers sdl.)

              c
                   Wechsle    durch    verfügbare    Vollbildmodi.      Stelle
                   ursprünglichen Modus wieder her.

              (Die  folgenden  Tasten  sind nur für Tastaturen mit Multimedia-
              Tasten gültig.)

                 PAUSE
                      Pause.
                 STOP
                      Wiedergabe anhalten und beenden.
                 ZURÜCK und VORWÄRTS
                      Im Minutenschritt zurück-/vorwärts spulen.

              (Die folgenden Tasten sind nur gültig, falls  MPlayer  mit  GUI-
              Unterstützung  übersetzt  wurde  und  haben Vorrang vor den oben
              definierten Tasten.)

                 ENTER
                      Startet Wiedergabe.
                 ESC
                      Beendet die Wiedergabe.
                 l
                      Datei laden.
                 t
                      Untertitel laden.
                 c
                      Skinbrowser öffnen.
                 p
                      Playlist öffnen.
                 r
                      Konfigurationsdialog öffnen.

              (Die  folgenden  Tasten  sind  nur  gültig,  falls  MPlayer  mit
              Unterstützung  für  TV-Karten oder DVB-Input übersetzt wurde und
              haben Vorrang vor den oben definierten Tasten.)

                 h und k
                      Wählt vorigen/nächsten Kanal.
                 n
                      Ändert Norm (PAL/NTSC).
                 u
                      Ändert die Anzeige der Liste der Kanäle.

              (Die folgenden Tasten sind nur gültig, falls MPlayer mit dvdnav-
              Unterstützung  übersetzt wurde: Sie werden benutzt, um durch die
              Menüs zu navigieren.)

              Tastenfeld 8
                   Wähle Knopf hoch.
              Tastenfeld 2
                   Wähle Knopf runter.
              Tastenfeld 4
                   Wähle Knopf links.
              Tastenfeld 6
                   Wähle Knopf rechts.
              Tastenfeld 5
                   Kehre zum Hauptmenü zurück.
              Tastenfeld 7
                   Kehre   zum   nächsten   Menü   zurück    (Vorzug    erhält
                   Kapitel->Titel->Ursprung, in dieser Reihenfolge).
              Tastenfeld ENTER
                   Bestätige die Auswahl.

              (Die  folgenden  Tasten sind nur gültig, falls Unterstützung für
              Videotext bei  der  Compilierung  aktiviert  wurde:  Sie  werden
              verwendet, um TV-Videotext zu steuern.)

              X
                   Schaltet Videotext an/aus.
              Q und W
                   Gehe zur nächsten/vorigen Videotextseite.

              Maussteuerung
                     Maustaste 3 und Maustaste 4
                          Spule 1 Minute zurück/vor.
                     Tasten 5 und 6
                          Verringert/erhöht die Lautstärke.

              Joysticksteuerung
                     links und rechts
                          Spule 10 Sekunden zurück/vor.
                     hoch und runter
                          Spule 1 Minute vor/zurück.
                     Knopf 1
                          Pause.
                     Knopf 2
                          Zwischen  OSD-Zuständen  wechseln:  aus  /  Suche  /
                          Suche+Zeit / Suche+Zeit+Gesamtzeit.
                     Knopf 3 und 4
                          Verringert/erhöht die Lautstärke.

ZUM UMGANG MIT MPLAYER

       Jede Option ’flag’ kennt ein Gegenstück, ’noflag’.  Beispielsweise  ist
       die Option ’-fs’ das Gegenstück zu ’-nofs’.

       Wenn  eine  Option  als  (nur  bei XXX)-markiert ist, wird diese nur in
       Kombination  mit   der   XXX-Option   funktionieren   oder   wenn   XXX
       einkompiliert wurde.

       HINWEIS:  Der  Unteroptionsparser  (z.B.  für  -ao  pcm  Unteroptionen)
       unterstützt eine spezielle Methode zum Escapen von  Zeichenketten,  die
       für externe GUIs gedacht ist.
       Das Format ist folgendermaßen:
       %n%Zeichenkette_der_Länge_n
       BEISPIELE:
       mplayer -ao pcm:file=%10%C:test.wav test.avi
       Oder in einem Skript:
       mplayer -ao pcm:file=%‘expr length "$NAME"‘%"$NAME" test.avi

KONFIGURATIONSDATEIEN

       Du  kannst  jede Option in einer Konfigurationsdatei speichern, die bei
       jedem  Start  von  MPlayer/MEncoder  gelesen  wird.   Die   systemweite
       Konfigurationsdatei       ’mplayer.conf’      liegt      in      deinem
       Konfigurationsverzeichnis  (z.B.  /etc/mplayer   oder   /usr/local/etc/
       mplayer),  die  benutzerspezifische Datei ist ´~/.mplayer/config’.  Die
       Konfigurationsdatei  für  MEncoder  ist   ’mencoder.conf’   in   deinem
       Konfigurationsverzeichnis   (z.B.   /etc/mplayer  oder  /usr/local/etc/
       mplayer),  die  benutzerspezifische   ist   ’~/.mplayer/mencoder.conf’.
       Benutzerspezifische  Einstellungen  haben Vorrang vor den systemweiten,
       und Optionen auf der Kommandozeile überschreiben  die  beiden  anderen.
       Die  Syntax der Konfigurationsdateien lautet ’Option=<Wert>’ und alles,
       was nach einem ’#’ kommt,  wird  als  Kommentar  verstanden  und  nicht
       ausgewertet.   Optionen,  die  keine  Werte benötigen, können aktiviert
       werden, wenn du ihnen den Wert ’yes’  oder  ’1’  oder  ’true’  zuweist,
       deaktiviert   werden   sie  mit  ’no’  oder  ’0’  oder  ’false’.   Auch
       Suboptionen können in dieser Art angegeben werden.

       Du kannst auch dateispezifische Konfigurationsdateien schreiben.   Wenn
       du für eine Datei namens ’movie.avi’ eine Konfigurationsdatei schreiben
       möchtest, dann nenne diese Datei ’movie.avi.conf’ mit  den  für  diesen
       Film  relevanten  Optionen  und speichere die Datei in ~/.mplayer/.  Du
       kannst die Konfigurationsdatei auch im selben Verzeichnis wie die Datei
       ablegen,   die   abgespielt   werden   soll,   solange  du  die  Option
       -use-filedir-conf verwendest (entweder auf der  Kommandozeile  oder  in
       deiner globalen Konfigurationsdatei).

       BEISPIEL FR DIE MPLAYER-KONFIGURATIONSDATEI:

       # Benutze in der Voreinstellung den Matrox-Treiber
       vo=xmga
       # Ich stehe darauf, beim Zusehen einen Handstand zu machen.
       flip=yes
       # Decodiere/encodiere mehrere Dateien im PNG-Format,
       # beginne mit mf://Dateimaske.
       mf=type=png:fps=25
       # Unheimliche Negativbilder sind cool.
       vf=eq2=1.0:-0.8

       BEISPIEL FR DIE MENCODER-KONFIGURATIONSDATEI:

       # Sorge dafür, dass MEncoder in eine Standarddatei
       schreibt.
       o=encodiert.avi
       # Die nächsten vier Zeilen bewirken, dass mencoder tv:// sofort mit der
       Aufnahme beginnt.
       oac=pcm=yes
       ovc=lavc=yes
       lavcopts=vcodec=mjpeg
       tv=driver=v4l2:input=1:width=768:height=576:device=/dev/video0:audiorate=48000
       # eine Menge komplexerer Encodierungsoptionen
       lavcopts=vcodec=mpeg4:autoaspect=1
       lameopts=aq=2:vbr=4
       ovc=lavc=1
       oac=lavc=1
       passlogfile=pass1stats.log
       noautoexpand=1
       subfont-autoscale=3
       subfont-osd-scale=6
       subfont-text-scale=4
       subalign=2
       subpos=96
       spuaa=20

PROFILE

       Um  die Arbeit mit verschiedenen Konfigurationsprofilen zu erleichtern,
       können in den Konfigurationsdateien mehrere Profile  definiert  werden.
       Ein  Profil  beginnt  mit dessen Name in eckigen Klammern, z.B. ’[mein-
       Profil]’.  Alle nachfolgenden Optionen werden Teil  des  Profils  sein.
       Eine  Beschreibung  (gezeigt  durch  -profile help) kann mit der Option
       profile-desc definiert werden.  Um das  Profil  abzuschließen,  beginne
       ein  neues  oder  benutze  den  Profilnamen  ’default’, um mit normalen
       Optionen fortzufahren.

       BEISPIEL-PROFIL FR MPLAYER:

       [protocol.dvd]
       profile-desc="Profil für dvd://-Streams"
       vf=pp=hb/vb/dr/al/fd
       alang=de

       [protocol.dvdnav]
       profile-desc="Profil für dvdnav://-Streams"
       profile=protocol.dvd
       mouse-movements=yes

       [extension.flv]
       profile-desc="Profil für .flv-Dateien"
       flip=yes

       [vo.pnm]
       outdir=/tmp

       [ao.alsa]
       device=spdif

       BEISPIEL-PROFIL FR MENCODER:

       [mpeg4]
       profile-desc="MPEG4-Encodierung"
       ovc=lacv=yes
       lavcopts=vcodec=mpeg4:vbitrate=1200

       [mpeg4-hq]
       profile-desc="HQ MPEG4-Encodierung"
       profile=mpeg4
       lavcopts=mbd=2:trell=yes:v4mv=yes

ALLGEMEINE OPTIONEN

       -codecs-file <Dateiname> (siehe auch -afm, -ac, -vfm, -vc)
              Überschreibe den Standardsuchpfad  und  benutze  die  angegebene
              Datei anstelle der systemweit installierten oder der eingebauten
              codecs.conf.

       -include <Konfigurationsdatei>
              Gib    eine    Konfigurationsdatei    an,    die    nach     den
              Standardkonfigurationsdateien eingelesen werden soll.

       -list-options
              Gibt alle verfügbaren Optionen aus.

       -msgcharset <Zeichensatz>
              Konvertiere  Konsolenausgaben  in  den  angegebenen  Zeichensatz
              (Standard: automatische Erkennung).   Der  Text  wird  diejenige
              Codierung   haben,   die   mit  der  configure-Option  --charset
              angegeben  wurde.   Setze  dies  auf   "noconv",   um   jegliche
              Konvertierung zu deaktivieren (z.B. bei Problemen mit iconv).
              ANMERKUNG:   Diese   Option   tritt   nach   dem   Einlesen  der
              Kommandozeile in Kraft.  Die  Umgebungsvariable  MPLAYER_CHARSET
              kann   dir   helfen,   fehlerhafte   erste  Zeilen  der  Ausgabe
              loszuwerden.

       -msgcolor
              Aktiviere farbenfrohe Konsolenausgaben auf Terminals, die  ANSI-
              Farben unterstützen.

       -msglevel <all=<Level>:<Modul>=<Level>:...>
              Steuert  die  Ausführlichkeit  der  Ausgabe  für  jedes einzelne
              Modul.  Das ’all’-Modul steuert  alle  nicht  explizit  auf  der
              Kommandozeile  angegebenen  Module.   Siehe ’-msglevel help’ für
              eine Liste der verfügbaren Module.
              ANMERKUNG:  Manche  Meldungen  werden  ausgegeben,   bevor   die
              Kommandozeile  eingelesen  wird, und bleiben daher von -msglevel
              unberührt.  Um diese Meldungen zu kontrollieren,  musst  du  die
              Umgebungsvariable  MPLAYER_VERBOSE  verwenden, für Details siehe
              deren Beschreibung unten.
              Verfügbare Levels:
                 -1   Absolute Stille
                 0    Nur fatale Fehlermeldungen
                 1    Fehlermeldungen
                 2    Warnmeldungen
                 3    Kurze Hinweise
                 4    Informationen
                 5    Statusmeldungen (Standard)
                 6    Ausführliche Meldungen
                 7    Debuglevel 2
                 8    Debuglevel 3
                 9    Debuglevel 4

       -msgmodule
              Fügt vor jeder Konsolenausgabe den Modulnamen an.

       -noconfig <Optionen>
              Lies die gewählten Konfigurationsdateien nicht ein.
              ANMERKUNG: Werden auf der Kommandozeile  die  Optionen  -include
              oder  -use-filedir-conf angegeben, so werden sie berücksichtigt.

              Verfügbare Optionen sind:
                 all
                      alle Konfigurationsdateien
                 gui (nur bei GUI)
                      GUI-Konfigurationsdatei
                 system
                      Systemkonfigurationsdatei
                 user
                      benutzerspezifische Konfigurationsdatei

       -quiet
              Konsolenausgaben werden weniger ausführlich;  insbesondere  wird
              damit  die  Statuszeile (z.B. A:   0.7 V:   0.6 A-V:  0.068 ...)
              nicht angezeigt.  Besonders  nützlich  ist  dies  bei  langsamen
              Terminals  oder  fehlerhaften, die Zeilenvorschübe nicht richtig
              verarbeiten (z.B. \r).

       -priority <Priorität> (nur bei Windows)
              Setzt die Prozesspriorität für MPlayer anhand  der  von  Windows
              vordefinierten Prioritäten.  Mögliche Werte für <Priorität>:
                 idle|belownormal|normal|abovenormal|high|realtime

              WARNUNG:  Echtzeitpriorität  (realtime)  zu  benutzen  kann  das
              System einfrieren.

       -profile <Profil1,Profil2,...>
              Benutze eins (oder mehrere) der  angegebenen  Profile,  -profile
              help gibt eine Liste der definierten Profile aus.

       -really-quiet (siehe auch -quiet)
              Zeige  noch  weniger  Ausgaben  und  Statusmeldungen  an als mit
              -quiet.  Verhindert außerdem Dialoge mit Fehlermeldungen in  der
              GUI.

       -show-profile <Profil>
              Zeige eine Beschreibung und den Inhalt eines Profils an.

       -use-filedir-conf
              Schaue   nach  einer  dateispezifischen  Konfigurationsdatei  im
              selben Verzeichnis wie die Datei, die abgespielt wird.
              WARNUNG:  Kann  gefährlich  sein  beim  Abspielen   von   nicht-
              vertrauenswürdigen Medien.

       -v
              Erhöht  die Ausführlichkeit der Ausgaben um eine Stufe für jedes
              -v auf der Kommandozeile.

PLAYER-SPEZIFISCHE OPTIONEN (NUR FÜR MPLAYER)

       -autoq <Qualität> (zusammen mit -vf [s]pp)
              Ändert  dynamisch  das   Qualitätslevel   (der   Nachbearbeitung
              (Postprocessing)), je nachdem, wieviel CPU-Zeit gerade frei ist.
              Das  angegebene  Level  ist  das   maximal   verwendete   Level.
              Normalerweise  kannst  du  eine  große  Zahl  wählen.  Um dieses
              Feature zu benutzen, muss -vf [s]pp  ohne  Parameter  aufgerufen
              werden.

       -autosync <Faktor>
              Ändert  die  Schrittweise  der A/V-Synchronisation basierend auf
              den  Messungen  der  Audioverzögerung.   Mit  -autosync 0,   dem
              Standardwert,   wird  das  Bildtiming  nur  auf  der  gemessenen
              Audioverzögerung basieren.  Angeben  von  -autosync 1  wird  das
              gleiche  tun,  den A/V-Synchronisationsalgorithmus jedoch leicht
              verändern.  Bei einem Film mit nicht gleichbleibender Framerate,
              der  mit -nosound problemlos abgespielt wird, kann -autosync mit
              einem Wert größer 1 helfen.   Je  höher  der  Wert,  desto  mehr
              ähnelt  das  Verhalten  dem von -nosound.  -autosync 30 kann bei
              Problemen helfen, die bei  Audiotreibern  entstehen,  die  keine
              perfekt  funktionierende  Messung der Audioverzögerung zulassen.
              Falls große A/V-Synchronisationsunterschiede  auftreten,  dauert
              es  mit  mit  diesem Wert meist nur eine oder zwei Sekunden, bis
              die  A/V-Synchronisation   wieder   in   Ordnung   ist.    Diese
              Verzögerung     bei    der    Reaktion    auf    abrupte    A/V-
              Synchronisationsänderungen sollte bei allen  Sound-Treibern  der
              einzige Nebeneffekt dieser Option sein.

       -benchmark
              Gibt  am  Ende  einige  Statistiken  über die CPU-Auslastung und
              ausgelassene Frames aus.  Kann zusammen  mit  -nosound  und  -vo
              null     benutzt     werden,    um    den    Videocodec    einem
              Geschwindigkeitstest zu unterziehen.
              ANMERKUNG: Bei dieser Option ignoriert MPlayer die  Abspieldauer
              eines  Frames, wenn nur Video abgespielt wird (das kannst Du Dir
              als unendlich hohe Framerate vorstellen).

       -colorkey <Nummer>
              Ändert den Farbwert auf einen RGB-Wert  deiner  Wahl.   0x000000
              ist  schwarz  und  0xffffff  ist  weiß.   Wird nur von folgenden
              Videoausgabetreibern unterstützt:  cvidix,  fbdev,  svga,  vesa,
              winvidix, xmga, xvidix, xover, xv (siehe -vo xv:ck), xvmc (siehe
              -vo xv:ck) und directx.

       -nocolorkey
              Schaltet die Wahl des Farbwertes ab.   Wird  nur  von  folgenden
              Videoausgabetreibern  unterstützt:  cvidix,  fbdev,  svga, vesa,
              winvidix, xmga, xvidix, xover, xv (siehe -vo xv:ck), xvmc (siehe
              -vo xv:ck) und directx.

       -correct-pts (EXPERIMENTELL)
              Lässt  mplayer  in  einen experimentellen Modus wechseln, in dem
              Zeitstempel für Videoframes anders berechnet werden und  in  dem
              Filter,  die  neue Frames hinzufügen oder Zeitstempel verändern,
              unterstützt   werden.    Die   genaueren   Zeitstempel    können
              beispielsweise  sichtbar sein bei der Wiedergabe von Untertiteln
              mit der Option  -ass,  wenn  die  Untertitel  zu  Szenenwechseln
              geschehen.   Ohne  -correct-pts  wird  das Timing für Untertitel
              normalerweise um ein paar Frames verschoben sein.  Diese  Option
              funktioniert mit einigen Demuxern und Codecs nicht richtig.

       -crash-debug (DEBUG-CODE)
              Führt  bei  einem  Absturz  oder  SIGTRAP  automatisch  gdb aus.
              Unterstützung hierfür muss einkompiliert sein  durch  Ausführung
              von ’configure’ mit --enable-crash-debug.

       -doubleclick-time
              Zeit  in  Millisekunden, um zwei aufeinander folgende Mausklicks
              als Doppelklick zu erkennen (Standard: 300).  Setze dies auf  0,
              um   deinen   Window-Manager  entscheiden  zu  lassen,  was  ein
              Doppelklick ist (nur bei -vo directx).
              ANMERKUNG: Du wirst leicht unterschiedliches Verhalten  erleben,
              je nach dem, ob du MOUSE_BTN0_DBL oder MOUSE_BTN0-MOUSE_BTN0_DBL
              bindest.

       -edlout <Dateiname>
              Erstellt eine neue Datei und schreibt EDL (edit  decision  list)
              -Markierungen   hinein.    Während  der  Wiedergabe  drückt  der
              Benutzer ’i’, um Beginn oder Ende eines Blocks, der übersprungen
              werden soll, zu markieren.  Damit erhält  er eine Ausgangsbasis,
              die   er   an   seine   Bedürfnisse   anpassen   kann.     Siehe
              http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML/de/edl.html für Details.

       -enqueue (nur beim GUI)
              Hänge  die  auf  der  Kommandozeile  angegebenen  Dateien an die
              Playlist an, anstatt sie sofort abzuspielen.

       -fixed-vo
              Erzwingt dasselbe Videosystem  für  mehrere  Dateien  (einmalige
              Initialisierung  für  alle  Dateien).   Dementsprechend wird für
              alle Dateien nur ein Fenster geöffnet.   Momentan  funktionieren
              die  folgenden  Treiber  mit -fixed-vo: gl, gl2, mga, svga, x11,
              xmga, xv, xvidix und dfbmga.

       -framedrop   (siehe    auch    -hardframedrop,    experimentell    ohne
       -nocorrect-pts)
              Verwirft einige Frames, ohne sie anzuzeigen,  um  auf  langsamen
              Systemen  die  A/V-Synchronisation  beizubehalten.   Videofilter
              werden auf  diese  Frames  nicht  angewendet.   B-Frames  werden
              überhaupt nicht decodiert.

       -(no)gui
              (De)aktiviert  die  GUI-Schnittstelle  (Standard hängt vom Namen
              der Binärdatei ab).  Funktioniert nur als  erstes  Argument  auf
              der  Kommandozeile.   Funktioniert  nicht  als  Option  in einer
              Konfigurationsdatei.

       -h, -help, --help
              Zeigt eine kurze Zusammenfassung der Optionen an.

       -hardframedrop (experimentell ohne -nocorrect-pts)
              Noch rabiateres Verwerfen von Frames (verhindert evtl.  korrekte
              Decodierung).   Führt zu Bildstörungen!  Beachte, dass vor allem
              der libmpeg2-Decoder  mit  dieser  Einstellung  abstürzen  kann,
              ziehe also Benutzung von "-vc ffmpeg12," in Betracht.

       -heartbeat-cmd
              Befehl, der während der Wiedergabe alle 30 Sekunden via system()
              - z.B. in der Shell - ausgeführt wird.

              ANMERKUNG:  MPlayer  verwendet  diesen  Befehl   ohne   jegliche
              Überprüfung,  es  ist  in  deiner Verantwortung sicherzustellen,
              dass dies keine Sicherheitsrisiken birgt  (stelle  z.B.  sicher,
              dass  der  volle Pfad verwendet wird, wenn wie unter Windows "."
              in deinem Pfad ist).

              Dies  kann  "missbraucht"  werden,   um   Bildschirmschoner   zu
              deaktiveren,  die  die  passende X-API nicht unterstützen (siehe
              auch  -stop-xscreensaver).   Wenn  du  meinst,  dass   dies   zu
              kompliziert      ist,      bitte      den      Autor      deines
              Bildschirmschonerprogramms  darum,  die  X-API  entsprechend  zu
              unterstützen.

              BEISPIEL     fr     xscreensaver:     mplayer    -heartbeat-cmd
              "xscreensaver-command -deactivate" Datei

              BEISPIEL  fr  GNOME-Bildschirmschoner:  mplayer  -heartbeat-cmd
              "gnome-screensaver-command -p" Datei

       -identify
              Kurzschreibweise für -msglevel identify=4.  Zeigt Dateiparameter
              in  einem  einfach  einzulesenden  Format  an.   Gibt   außerdem
              detailliertere  Informationen  über  IDs  und  die  Sprachen von
              Untertiteln und Audiospuren.  In manchen Fällen erhältst du mehr
              Informationen  durch  Benutzung  von  -msglevel identify=6.  Zum
              Beispiel listet es für eine DVD die Kapitel die zeitliche  Länge
              jedes  Titels sowie die Disc-ID.  Kombiniere dies mit -frames 0,
              um alle Ausgaben zu  unterdrücken.   Das  Wrapper-Script  TOOLS/
              midentify unterdrückt die anderen Ausgaben von MPlayer und führt
              (hoffentlich) Shell-Escaping für die Dateinamen aus.

       -idle (siehe auch -slave)
              MPlayer wartet nichtstuend anstatt zu beenden, wenn keine  Datei
              abzuspielen ist.  Hauptsächlich für den Slave-Modus nützlich, in
              dem MPlayer durch Eingabekommandos gesteuert werden kann.

       -input <Kommandos>
              Diese  Option  kann  benutzt  werden,  um  bestimmte  Teile  von
              MPlayers   Eingabesystem  zu  konfigurieren.   Pfadangaben  sind
              relativ zu ~/.mplayer/.
              ANMERKUNG: Automatische Wiederholung (autorepeat) wird  momentan
              nur von Joysticks unterstützt.

              Die verfügbaren Kommandos lauten:

                 conf=<Dateiname>
                      Gib    eine    andere    Konfigurationsdatei   als   die
                      Standarddatei  ~/.mplayer/input.conf  an.    Wenn   kein
                      Pfadname   angegeben   wird,   dann   wird   ~/.mplayer/
                      <Dateiname> angenommen.
                 ar-dev=<Gerät>
                      Gerät,  das  als  Apple-Infrarotfernbedienung  verwendet
                      werden  soll  (Standard  ist automatische Erkennung, nur
                      bei Linux).
                 ar-delay
                      Zeit in Millisekunden, bevor ein Tastendruck automatisch
                      wiederholt wird (0 deaktiviert dies).
                 ar-rate
                      Anzahl  der  Tastendrücke  pro  Sekunde  bei automatisch
                      wiederholtem Drücken der Tasten (0 deaktiviert dies).
                 keylist
                      Zeigt alle Tastennamen  an,  die  mit  Kommandos  belegt
                      werden können.
                 cmdlist
                      Zeigt alle Kommandos an, die zugewiesen werden können.
                 js-dev
                      Gibt das zu benutzende Joystickgerät an (Standard: /dev/
                      input/js0).
                 file=<Datei>
                      Liest Kommandos aus der angegeben Datei.  Ist mit  einem
                      FIFO am sinnvollsten.
                      ANMERKUNG:  Falls  die  angegebene  Datei  ein FIFO ist,
                      öffnet MPlayer beide Enden, so dass mehrere ’echo  "seek
                      10"  > mp_pipe’ ausgeführt werden können und die Pipe in
                      Ordnung bleibt.

       -key-fifo-size <2-65000>
              Gibt   die   Größe   des   FIFO    an,    der    Schlüsselevents
              zwischenspeichert  (Standard:  7).   Ein  FIFO  der Größe n kann
              (n-1) Events zwischenspeichern.  Wenn er zu  klein  ist,  können
              manche  Events verlorengehen (was zu "hängenden Mausbuttons" und
              ähnlichen Effekten führen kann).  Ist er zu  groß,  kann  es  zu
              einem   scheinbar   aufgehängten  MPlayer  führen,  während  die
              zwischengespeicherten  Events  abgearbeitet  werden.    Um   ein
              Verhalten  wie  vor  der  Einführung  dieser Option zu erhalten,
              setze den Wert auf 2 für Linux oder 1024 für Windows.

       -lircconf <Dateiname> (nur bei LIRC)
              Gibt eine Konfigurationsdatei für LIRC an (Standard: ~/.lircrc).

       -list-properties
              Gibt eine Liste der verfügbaren Eigenschaften aus.

       -loop <Anzahl>
              Wiederholt  die  Wiedergabe  <Anzahl>  mal.  0 bedeutet ständige
              Wiederholung.

       -menu  Aktiviere das OSD-Menü.

       -menu-cfg <Dateiname>
              Benutze eine andere menu.conf.

       -menu-chroot <Pfad> (nur bei OSD-Menü)
              Chroot  auf  das   angegebene   Verzeichnis   für   den   Datei-
              Auswahldialog

              BEISPIEL:
                 -menu-chroot /home
                      Wird  den  Datei-Auswahldialog  auf  /home  und darunter
                      beschränken (z.B. wird kein Zugriff auf / möglich  sein,
                      auf /home/benutzer_name jedoch schon).

       -menu-keepdir (nur bei OSD-Menü)
              Der  Datei-Browser  startet  von  der  zuletzt  bekannten Stelle
              anstatt dem aktuellen Verzeichnis.

       -menu-root <Wert>
              Gib das Hauptmenü an.

       -menu-startup
              Zeige das Hauptmenü beim Start von MPlayer.

       -mouse-movements
              Erlaube  MPlayer,  Mauszeiger-Events  zu  empfangen,   die   vom
              Videoausgabetreiber  gesendet  werden  (momentan  werden nur die
              Derivate  von  X11  unterstützt).   Nötig,   um   in   DVD-Menüs
              Schaltflächen auszuwählen.

       -noar  Schaltet Unterstützung für Apple-Infrarotfernbedienung ab.

       -noconsolecontrols
              Für  Ereignisse  wird  von  MPlayer  nicht  die  Standardeingabe
              (stdin) verwendet.  Das ist nützlich beim Lesen  von  Daten  von
              der  Standardeingabe.   Diese Option wird automatisch aktiviert,
              wenn - auf  der  Kommandozeile  gefunden  wird.   Es  gibt  auch
              Situationen,  in denen du sie manuell setzen musst, z.B. wenn du
              /dev/stdin (oder das  Äquivalent  auf  deinem  System)  öffnest,
              stdin in einer Playlist öffnest, oder vorhast, irgendwann später
              von stdin via loadfile oder loadlist Slave-Kommandos zu lesen.

       -nojoystick
              Schaltet die Joystickunterstützung aus.

       -nolirc
              Schaltet Unterstützung für LIRC aus.

       -nomouseinput
              Sperrt die Eingabe  mittels  Mausbuttons  (Buttonpress/-release)
              (diese  Option  wird unter anderem von mozplayerxp verwendet, um
              ein eigenes Kontextmenü anzuzeigen).

       -rtc (nur bei RTC)
              Aktiviert die Benutzung der Linux-Echtzeituhr  (real-time  clock
              (RTC)  -  /dev/rtc)  als Zeitgeber.  Dies weckt den Prozess alle
              1/1024 Sekunden, um die aktuelle Zeit zu überprüfen.   Dies  ist
              nutzlos  mit  modernen  Linuxkernels,  die  für Desktopbenutzung
              konfiguriert   sind,   da   diese   den   Prozess   bei   normal
              zeitgesteuerten   Pausen   schon   mit   ähnlicher   Genauigkeit
              aufwecken.

       -playing-msg <Zeichenkette>
              Gibt vor Beginn der Wiedergabe eine Zeichenkette aus.   Folgende
              Erweiterungen werden unterstützt:

                 ${NAME}
                      Erweitere um den Wert der Eigenschaft NAME.

                 ?(NAME:TEXT)
                      Erweitere  TEXT nur, wenn die Eigenschaft NAME verfügbar
                      ist.

                 ?(!NAME:TEXT)
                      Erweitere TEXT nur,  wenn  die  Eigenschaft  NAME  nicht
                      verfügbar ist.

       -playlist <Dateiname>
              Spiele  die  in der Datei angegebenen Dateien ab (eine Datei pro
              Zeile, oder eine Datei im Winamp-, SMIL- oder ASX-Format).
              Anmerkung: Diese Option wird als ein Eintrag  gesehen,  so  dass
              alle  Optionen  danach  nur  auf  die  Elemente  dieser Playlist
              angewendet werden.
              FIXME:  Dies  muss  noch  genauer   angegeben   und   ordentlich
              dokumentiert werden.

       -rtc-device <Gerät>
              Benutze das angegebene Gerät als Echtzeituhr.

       -shuffle
              Spielt die Dateien in zufälliger Reihenfolge ab.

       -skin <Name> (nur mit GUI)
              Lädt eine Oberfläche (skin) aus dem angegebenen Verzeichnis, das
              sich in einem der beiden Standardoberflächenverzeichnisse  /usr/
              local/share/mplayer/skins/ und ~/.mplayer/skins/ befindet.

              BEISPIEL:
                 -skin fittyfene
                      Probiert zuerst /usr/local/share/mplayer/skins/fittyfene
                      und anschließend ~/.mplayer/skins/fittyfene.

       -slave (siehe auch -input)
              Diese Option aktiviert den Slave-Modus, der  dazu  gedacht  ist,
              MPlayer   von   anderen  Programmen  aus  zu  steuern.   Anstatt
              Tastatureingaben     abzufangen,     liest     MPlayer     durch
              Zeilenumbruchszeichen (\n) getrennte Kommandos von stdin.
              ANMERKUNG:  Siehe  -input  cmdlist  für  eine  Liste  der Slave-
              Kommandos   und   DOCS/tech/slave.txt   (englisch)   für   deren
              Beschreibung.

       -softsleep
              Steuert  die Zeit für Frames, indem wiederholt die aktuelle Zeit
              abgefragt wird, anstatt den Kernel anzuweisen, MPlayer  bei  der
              angegebenen  Zeit  aufzuwecken.   Nützlich,  wenn  der Zeitgeber
              deines Kernels ungenau  ist  und  du  auch  nicht  RTC  benutzen
              kannst.  Der Preis dafür ist eine höhere CPU-Auslastung.

       -sstep <Sekunden>
              Überspringt  <Sekunden>  Sekunden nach jedem Frame.  Die normale
              Framerate des Films wird beibehalten, die  Wiedergabe  ist  also
              beschleunigt.   Da  MPlayer  nur  zum nächsten Keyframe springen
              kann, kann diese Option ungenau sein.

DEMUXER-/STREAM-OPTIONEN

       -a52drc <Level>
              Gibt   das   Level   der   Dynamic   Range    Compression    für
              AC-3-Audiostreams an.  <Level> ist ein Fließkommawert im Bereich
              von 0 bis 1, wobei 0 keine Kompression und 1  volle  Kompression
              bedeutet  (laute  Passagen  werden leiser und umgekehrt).  Diese
              Option  zeigt  nur  Wirkung,  wenn  im  AC-3-Stream  die   Range
              Compression Information vorhanden ist (Standard: 1).

       -aid <ID> (siehe auch -alang)
              Gibt  die  zu verwendende Audiospur an (MPEG: 0-31 AVI/OGM: 1-99
              ASF/RM: 0-127 VOB(LPCM):  160-191  MPEG-TS:  17-8190).   MPlayer
              gibt  alle  verwendbaren Audio-IDs aus, wenn er im ausführlichen
              Modus (-v) gestartet wird.  Beim Abspielen eines MPEG-TS-Streams
              wählt  MPlayer/MEncoder das erste Programm (falls vorhanden) mit
              der gewählten Audiospur.

       -alang <Sprachcode[,Sprachcode,...]> (siehe auch -aid)
              Gibt eine Prioritätenliste der  abzuspielenden  Audiospuren  an.
              Verschiedene    Containerformate    verwenden   unterschiedliche
              Ländercodes.    DVDs   benutzen   den    zweibuchstabigen    ISO
              639-1-Sprachcode,   Matroska,   MPEG-TS  und  NUT  benutzen  den
              dreibuchstabigen  ISO  639-2-Sprachcode,   während   OGM   einen
              formlosen  Bezeichner  verwendet.  MPlayer gibt alle vorhandenen
              Sprachen aus, wenn er  im  ausführlichen  Modus  (-v)  gestartet
              wird.

              BEISPIEL:
                 mplayer dvd://1 -alang hu,en
                      Wählt  die ungarische Sprachspur einer DVD und wählt die
                      englische, wenn Ungarisch nicht verfügbar ist.
                 mplayer -alang jpn example.mkv
                      Spielt eine Matroskadatei auf japanisch ab.

       -audio-demuxer <+Name> (nur bei -audiofile)
              Erzwingt den Audiodemuxertyp für -audiofile.  Setze ein ’+’  vor
              den  Namen,  um  den  Demuxer  zu  erzwingen, dann werden einige
              Überprüfungen nicht durchgeführt!  Gib den Demuxernamen an,  wie
              er    von    -audio-demuxer    help    angezeigt    wird.    Zur
              Rückwärtskompatibilität wird auch die  Demuxer-ID,  wie  sie  in
              subreader.h  definiert  wird,  akzeptiert.  -audio-demuxer audio
              oder -audio-demuxer 17 erzwingt das Abspielen als MP3.

       -audiofile <Dateiname>
              Spielt Audio aus einer externen Datei (WAV, MP3 oder Ogg Vorbis)
              zu einem Film ab.

       -audiofile-cache <kBytes>
              Aktiviert  das  Zwischenspeichern  des  von -audiofile benutzten
              Streams; benutzt dafür die angegebene Menge Speicher.

       -reuse-socket (nur bei udp://)
              Erlaubt,   dass   ein   Socket   von   einem   anderen   Prozess
              wiederverwendet wird, sobald es geschlossen wird.

       -bandwidth <Wert> (nur bei Netzwerk)
              Gibt  die maximal zu benutzende Bandbreite für Netzwerkstreaming
              an (bei Servern, die Streams in  verschiedenen  Bitraten  senden
              können).   Nützlich,  wenn  du  Live-Streams  über eine langsame
              Verbindung ansehen möchtest.  Im Falle  von  Real-RTSP-Streaming
              wird  dies  auch verwendet, um die maximale Zuführungsbandbreite
              festzulegen, was schnelleres Auffüllen des  Caches  und  Stream-
              Dumping ermöglicht.

       -cache <kBytes>
              Diese  Option  gibt an, wieviel Speicher (in kBytes) MPlayer zum
              Precachen einer Datei oder URL benutzt.  Besonders bei langsamen
              Medien sinnvoll.

       -nocache
              Deaktiviert Zwischenspeicherung.

       -cache-min <Prozent>
              Die  Wiedergabe  startet,  wenn  der  Cache bis zu <Prozent> der
              Gesamtgröße gefüllt ist.

       -cache-seek-min <Prozent>
              Falls ein Sprung zu einer Position nicht  weiter  als  <Prozent>
              der  Cachegröße  von der aktuellen Position gemacht wird, wartet
              MPlayer bis der Cache zu  dieser  Stelle  gefüllt  ist,  anstatt
              einen Sprung im Datenstrom zu machen (Standard: 50).

       -cdda <Option1:Option2> (nur bei CDDA)
              Diese   Option   kann   benutzt   werden,   um   die   CD-Audio-
              Auslesefeatures von MPlayer  zu  verfeinern.   sp  1  Vorhandene
              Optionen sind folgende:

                 speed=<Wert>
                      Setzt die CD-Umdrehungsgeschwindigkeit.

                 paranoia=<0-2>
                      Setzt den Paranoia-Wert.
                         0: deaktiviert Fehlererkennung (Standard)
                         1: nur Überlappungstest
                         2: komplette Datenkorrektur und -überprüfung

                 generic-dev=<Wert>
                      Benutzt das angegebene generische SCSI-Gerät.

                 sector-size=<Wert>
                      Setzt die atomare Lesegröße.

                 overlap=<Wert>
                      Erzwingt  eine  minimal zu durchsuchende Überlappung bei
                      der Datenüberprüfung von <Wert> Sektoren.

                 toc-bias
                      Nimm an, dass der Startoffset von Spur 1, wie er in  der
                      TOC  steht,  als LBA 0 adressiert wird.  Einige Toshiba-
                      Laufwerke benötigen diese  Option,  um  die  Spurgrenzen
                      richtig zu erkennen.

                 toc-offset=<Wert>
                      Addiere  <Wert>  Sektoren  zu den ermittelten Werten bei
                      der Adressierung der Spuren.  Kann negativ sein.

                 (no)skip
                      Akzeptiere (niemals) nicht perfekte Datenrekonstruktion.

       -cdrom-device <Pfad zum Gerät>
              Gibt das CD-ROM-Gerät an (Standard: /dev/cdrom).

       -channels <Anzahl> (siehe auch -af channels)
              Ändere  die  Anzahl  der  wiederzugebenden Kanäle (Standard: 2).
              MPlayer weist den Decoder an, den  Ton  in  soviele  Kanäle  wie
              angegeben  zu  decodieren.   Dann  liegt  es  am  Decoder, diese
              Anforderung zu erfüllen.  Dies ist normalerweise nur wichtig bei
              der  Wiedergabe  von AC-3-Audio (wie bei DVDs).  In diesem Falle
              erledigt bei der Standardeinstellung liba52 die Decodierung  und
              mischt  den  Ton  auf die angegebene Anzahl Kanäle herunter.  Um
              die Anzahl der  Ausgabekanäle  unabhängig  von  der  Anzahl  der
              decodierten   Kanäle   zu   kontrollieren,  benutze  den  Filter
              channels.
              ANMERKUNG:
              Diese Option  wird  von  den  Codecs  (nur  AC-3),  den  Filtern
              (surround)  und  den  Audioausgabetreibern  (zumindest  von OSS)
              beachtet.

              Verfügbare Optionen sind:

                 2    Stereo
                 4    Surround
                 6    volles 5.1

       -chapter  <Kapitel-ID>[-<ID  des  letzten  Kapitels>](nur  dvd://   und
       dvdnav://)
              Gibt das Kapitel an, ab dem abgespielt  werden  soll.   Optional
              kann  angegeben  werden,  nach welchem Kapitel mit dem Abspielen
              aufgehört werden soll (Standard: 1).

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       -cookies-file <Dateiname>) (nur bei Netzwerk)
              Lies HTTP-Cookies aus <Dateiname> und überspringe die  Suche  in
              den    Standardverzeichnissen    (Standard:    ~/.mozilla/   und
              ~/.netscape/).  Es wird angenommen, dass die Datei im  Netscape-
              Format vorliegt.

       -delay <Sekunden>
              Audioverzögerung    in    Sekunden    (postive   oder   negative
              Fließkommazahl)
              Negative Werte verzögern den Ton, positive Werte  verzögern  das
              Video.   Beachte,  dass  dies das genaue Gegenteil der MEncoder-
              Option -audio-delay ist.
              HINWEIS:  Falls  diese  Option  mit   MEncoder   benutzt   wird,
              funktioniert   sie   im   Zusammenhang   mit   -ovc  copy  nicht
              notwendigerweise; benutze stattdessen -audio-delay.

       -ignore-start
              Ignoriere die angegebene Startzeit für Streams  in  AVI-Dateien.
              In  MPlayer  setzt  dies Streamverzögerungen, die mit der Option
              -audio-delay encodiert  wurden,  auf  null.   Bei  Encodierungen
              verhindert   diese   Option,   dass   MEncoder   die  originalen
              Startzeiten der Streams in die neue Datei überträgt; die  Option
              -audio-delay  ist davon nicht betroffen.  Beachte, dass MEncoder
              manchmal die Startzeiten von  Streams  automatisch  anpasst,  um
              angenommene  Decodierungsverzögerungen zu kompensieren.  Benutze
              diese Option für  Encodierungen  daher  nicht,  ohne  vorher  zu
              testen.

       -demuxer <[+]Name>
              Erzwingt  den  Demuxertyp.   Setze  ein ’+’ vor den Namen um den
              Demuxer zu erzwingen, dann  werden  einige  Überprüfungen  nicht
              durchgeführt!   Gib  den  Demuxernamen, wie er von -demuxer help
              angezeigt wird, an.  Zur Rückwärtskompatibilität wird  auch  die
              Demuxer-ID, wie in libmpdemux/demuxer.h definiert, akzeptiert.

       -dumpaudio (nur MPlayer)
              Schreibt  den  unbehandelten,  komprimierten Audiostream nach ./
              stream.dump (nützlich bei MPEG/AC-3),  in  den  meisten  anderen
              Fällen wird die resultierende Datei nicht abspielbar sein.

       -dumpfile <Dateiname> (nur MPlayer)
              Gibt  den  Dateinamen an, in den MPlayer schreiben soll.  Sollte
              in Verbindung mit -dumpaudio / -dumpvideo / -dumpstream  benutzt
              werden.

       -dumpstream (nur MPlayer)
              Schreibt den unbehandelten Stream nach ./stream.dump.  Nützlich,
              um DVD- oder Netzwerk-Streams zu rippen.  Falls  mehr  als  eine
              der  Optionen  -dumpaudio, -dumpvideo oder -dumpstream angegeben
              wurde, gilt nur die zuletzt angegebene.

       -dumpvideo (nur bei MPlayer)
              Schreibt  den  unbehandelten,  komprimierten  Videostream   nach
              ./stream.dump  (nicht  sehr  nützlich).  Falls mehr als eine der
              Optionen  -dumpaudio,  -dumpvideo  oder  -dumpstream   angegeben
              wurde, gilt nur die zuletzt angegebene.

       -dvbin <Optionen> (nur bei DVB)
              Übergibt  die  folgenden  Parameter  an  das  DVB-Inputmodul und
              überschreibt dabei die Standardeinstellungen:

                 card=<1-4>
                      Benutze Karte 1-4 (Standard: 1).
                 file=<Dateiname>
                      Weist MPlayer an, die Liste der Kanäle  aus  <Dateiname>
                      zu    lesen    Standardeinstellung    ist    ~/.mplayer/
                      channels.conf.{sat,ter,cbl,atsc}  (je  nach   Kartentyp)
                      oder ~/.mplayer/channels.conf als letzte Möglichkeit.
                 timeout=<1-30>
                      Maximale  Anzahl  Sekunden,  die benutzt werden, um eine
                      Frequenz einzustellen, bevor aufgegeben wird  (Standard:
                      30).

       -dvd-device <Pfad zum Gerät> (nur bei DVD)
              Gib  das DVD-Gerät oder .iso-Dateinamen an (Standard: /dev/dvd).
              Du kannst auch ein Verzeichnis angeben, das die zuvor direkt von
              DVD kopierten Dateien enthält (z.B. von vobcopy).

       -dvd-speed <Faktor oder Geschwindigkeit in KB/s> (nur bei DVD)
              Versuche  die  DVD-Geschwindigkeit  zu  begrenzen  (Standard: 0,
              keine Änderung).  Die Grundgeschwindigkeit bei DVD ist  ungefähr
              1350KB/s,  ein  8-fach  Laufwerk  kann also mit bis zu 10800KB/s
              lesen.   Bei  langsameren  Geschwindigkeiten  ist  das  Laufwerk
              leiser,  2700KB/s  sollten zum Anschauen von DVDs ausreichen und
              leise sein.  Beim Schließen setzt  MPlayer  die  Geschwindigkeit
              auf  den  Standardwert  des Laufwerks zurück.  Werte kleiner als
              100 entsprechen  Vielfachen  von  1350KB/s,  d.h.  -dvd-speed  8
              entspricht 10800KB/s (8-fach).
              ANMERKUNG:  Für  die  Änderung  der Geschwindigkeit benötigst Du
              Schreibzugriff auf das DVD-Gerät.

       -dvdangle <Winkel-ID> (nur bei DVD)
              Einige   DVDs   beinhalten   Szenen,   die   aus   verschiedenen
              Perspektiven/Winkeln   betrachtet  werden  können.   Mit  dieser
              Option kannst du MPlayer  vorschreiben,  welche  Perspektive  er
              wiedergeben soll (Standard: 1).

       -edl <Dateiname>
              Aktiviert   EDL-Aktionen   (Edit   Decision  List)  während  der
              Wiedergabe.  Teile des Videos werden entsprechend den  Einträgen
              der   angegebenen   Datei  übersprungen  und  Teile  des  Audios
              stummgeschaltet.   Siehe   http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML/de/
              edl.html für Details, wie du dieses Feature benutzen kannst.

       -endpos <[[hh:]mm:]ss[.ms]|Größe[b|kb|mb]> (siehe auch -ss und -sb)
              Beende zu angegebener Zeit oder Byteposition.
              ANMERKUNG:  Byteposition ist nur für MEncoder aktiviert und wird
              nicht genau sein, da MEncoder nur an Bildgrenzen anhalten  kann.
              In  Verbindung  mit  der Option -ss wird die Zeit für -endpos um
              die mit -ss angegebenen Sekunden nach hinten verschoben.

              BEISPIEL:
                 -endpos 56
                      Encodiere nur 56 Sekunden.
                 -endpos 01:10:00
                      Encodiere nur 1 Stunde 10 Minuten.
                 -endpos 100mb
                      Encodiere nur 100 MBytes.

       -forceidx
              Erzwingt Indexneugenerierung.  Nützlich für Dateien mit defektem
              Index  (A/V-Desynchronisation  etc.).  Das ermöglicht das Spulen
              in Dateien,  in  denen  dies  vorher  nicht  möglich  war.   Mit
              MEncoder  kann  der  Index  permanent  repariert  werden  (siehe
              Dokumentation).
              ANMERKUNG: Diese Option  funktioniert  nur,  wenn  das  zugrunde
              liegende    Medium    Spulen   unterstützt   (z.B.   nicht   bei
              Standardeingabe, Pipe etc.)

       -fps <Fließkommazahl>
              Überschreibt die Framerate.  Nützlich, falls dieser Wert  falsch
              ist oder fehlt.

       -frames <Anzahl>
              Nur  die  ersten <Anzahl> Bilder werden wiedergegeben/encodiert,
              danach wird MPlayer beendet.

       -hr-mp3-seek (nur bei MP3)
              Hi-res mp3-Spulen.  Standardmäßig ist diese Option an, wenn  ein
              externes  MP3 abgespielt wird, da MPlayer an die exakte Position
              spulen muss,  um  die  A/V-Syncronisation  beizubehalten.   Kann
              langsam  sein,  vor allem dann, wenn zurückgespult wird, da dann
              erst zum Anfang gespult wird, um die genaue Stelle zu finden.

       -idx (siehe auch -forceidx)
              Erstellt den Index neu, wenn  kein  Index  gefunden  wurde,  und
              ermöglicht  somit Spulen.  Nützlich bei defekten/unvollständigen
              Downloads oder bei schlecht erstellten Dateien.
              ANMERKUNG:   Diese   Option   ist   nur   nutzbar,   wenn    das
              zugrundeliegende  Medium  spulen  unterstützt  (z.B.  nicht  bei
              Standardeingabe, Pipe, etc.)

       -noidx Überspringe  die  Neugenerierung   der   Indexdatei.    MEncoder
              überspringt bei dieser Option das Schreiben des Index.

       -ipv4-only-proxy (nur bei Netzwerk)
              Überspringt     Proxy-Server     bei     IPv6-Adressen.      Für
              IPv4-Verbindungen wird er aber benutzt.

       -loadidx <Index-Datei>
              Die Datei, von der die von -saveidx gespeicherten Indexdaten für
              das Video gelesen werden.  Dieser Index wird zum Spulen benutzt,
              dabei wird der im AVI enthaltene Index  überschrieben.   MPlayer
              wird  nicht  verhindern,  dass du einen Index einer anderen AVI-
              Datei  benutzt,  aber  dies  wird  sicherlich  zu  ungewünschten
              Resultaten führen.
              ANMERKUNG:   Diese   Option   ist   veraltet,   da  MPlayer  nun
              Unterstützung für OpenDML hat.

       -mc <Sekunden/Frame>
              maximale A/V-Synchronisationsanpassung pro Frame (in Sekunden)

       -mf <Option1:Option2:...>
              Wird benutzt, wenn  mehrere  PNG-  oder  JPEG-Dateien  decodiert
              werden.

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 w=<Wert>
                      Breite    der   Eingabedatei   (Standard:   automatische
                      Erkennung)
                 h=<Wert>
                      Höhe der Eingabedatei (Standard: automatische Erkennung)
                 fps=<Wert>
                      Frames pro Sekunde bei der Ausgabe (Standard: 25)
                 type=<Wert>
                      Typ  der  Quelldateien  (mögliche Typen sind: jpeg, png,
                      tga, sgi)

       -ni (nur bei AVI)
              Erzwingt die Benutzung  des  nicht-interleaved-AVI-Parsers  (was
              die Wiedergabe einiger schlechter AVI-Dateien ermöglicht).

       -nobps (nur bei AVI)
              Benutze  nicht den durchschnittlichen Bytes/Sekunde-Wert für die
              A/V-Synchronisation.  Hilft bei einigen AVI-Dateien mit defektem
              Header.

       -noextbased
              Deaktiviert    die   auf   Dateinamenserweiterungen   basierende
              Demultiplexerauswahl.   Wenn  der  Dateityp   (und   damit   der
              Demultiplexer) nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann (z.B.
              wenn  die  Datei  keinen  Header  besitzt  oder   dieser   nicht
              zuverlässig    genug   ist),   dann   wird   normalerweise   ein
              Demultiplexer   anhand    der    Dateiendung    gewählt.     Die
              inhaltsbasierte  Demultiplexerauswahl  wird  bei Problemen immer
              vorgenommen.

       -passwd <Passwort> (siehe auch -user) (nur bei Netzwerk)
              Gibt das Passwort für die HTTP-Authentifizierung an.

       -prefer-ipv4 (nur bei Netzwerk)
              Benutzt IPv4 bei Netzwerkverbindungen.  Greift  automatisch  auf
              IPv6-Verbindungen zurück.

       -prefer-ipv6 (nur bei IPv6-Netzwerk)
              Benutzt  IPv6  bei Netzwerkverbindungen.  Greift automatisch auf
              IPv4-Verbindungen zurück.

       -psprobe <Byte-Position>
              Beim Abspielen eines MPEG-PS- oder MPEG-PES-Streams  lässt  dich
              diese  Option  wählen,  wie  viele  Bytes  des  Streams  MPlayer
              untersuchen  soll,  um  den   zu   benutzenden   Videocodec   zu
              identifizieren.   Diese  Option  ist  nötig,  um  EVO- oder VDR-
              Dateien abzuspielen, die H.264-Streams enthalten.

       -pvr <Option1:Option2:...> (nur bei PVR)
              Diese   Option   nimmt   verschiedene   Feineinstellungen    der
              Eigenschaften  für  die  Encodierung des PVR-Capture-Moduls vor.
              Es  muss  mit  irgendeiner   auf   einem   Hardware-MPEG-Encoder
              basierenden   Karte   verwendet  werden,  die  vom  V4L2-Treiber
              unterstützt wird.  Die Hauppauge WinTV  PVR-150/250/350/500  und
              alle  IVTV-basierten Karten sind als PVR-Capture-Karten bekannt.
              Beachte, dass nur Linuxkernel Version 2.6.18 oder höher  in  der
              Lage  sind,  MPEG-Layer  durch  die V4L2-Schicht zu verarbeiten.
              Für  das  Einfangen  eines  MPEG-Streams  und  um   diesen   mit
              MPlayer/Mencoder anzuschauen, verwende ’pvr://’ als Film-URL.

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 aspect=<0-3>
                      Gib den Aspekt der Eingabe an:
                         0: 1:1
                         1: 4:3 (Standard)
                         2: 16:9
                         3: 2.21:1

                 arate=<32000-48000>
                      Gib  die  Audio-Rate  für  die Encodierung an (Standard:
                      48000 Hz, verfügbar: 32000, 44100 und 48000 Hz).

                 alayer=<1-3>
                      Gib die Encodierung des MPEG-Audio-Layers an  (Standard:
                      2).

                 abitrate=<32-448>
                      Gib  die  Bitrate  für  die  Audioencodierung in kbps an
                      (Standard: 384).

                 amode=<Wert>
                      Gib den Modus für die Audioencodierung  an.   Verfügbare
                      Preset-Werte  sind  ’stereo’, ’joint_stereo’, ’dual’ und
                      ’mono’ (Standard: stereo).

                 vbitrate=<Wert>
                      Gib    die    durchschnittliche    Bitrate    für    die
                      Videoencodierung an (Standard: 6).

                 vmode=<Wert>
                      Gib den Modus für die Videoencodierung an:
                         vbr: variable Bitrate (Standard)
                         cbr: konstante Bitrate

                 vpeak=<Wert>
                      Gib  den Höchstwert für die Bitrate der Videoencodierung
                      an (nur nützlich für VBR-Encodierung, Standard: 9.6).

                 fmt=<Wert>
                      Wähle ein MPEG-Format für die Encodierung:
                         ps:    MPEG-2 Program Stream (Standard)
                         ts:    MPEG-2 Transport Stream
                         mpeg1: MPEG-1 System Stream
                         vcd:   Video CD-kompatibler Stream
                         svcd:  Super Video CD-kompatibler Stream
                         dvd:   DVD-kompatibler Stream

       -radio <Option1:Option2:...> (Radio only)
              Diese Optionen setzen verschiedene Parameter des  Radio-Capture-
              Moduls.     Für    das    Radiohören    mit    MPlayer   benutze
              ’radio://<Frequenz>’ (wenn die  Option  channels  nicht  gegeben
              ist)  oder  ’radio://<Kanal_Nummer>’  (wenn  die Option channels
              angegeben wurde) als Film-URL.   Du  kannst  dir  den  erlaubten
              Frequenzbereich anzeigen lassen, indem du MPlayer mit der Option
              ’-v’ startest.  Um das Aufnahme-Subsystem  zu  starten,  benutze
              ´radio://<Frequenz oder Kanal>/capture’.  Wenn das Schlüsselwort
              capture nicht gegeben ist, kannst du nur mit einem Line-In-Kabel
              Radio  hören.   Capture  zu verwenden für das Anhören wird nicht
              empfohlen wegen Synchronisationsproblemen,  was  diesen  Prozess
              unkomfortabel macht.

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 device=<Wert>
                      Radiogerät,   das   verwendet   werden  soll  (Standard:
                      /dev/radio0 für Linux und /dev/tuner0 für *BSD).

                 driver=<Wert>
                      Radiotreiber, der verwendet werden soll (Standard:  v4l2
                      wenn verfügbar, v4l sonst).  Momentan werden die Treiber
                      v4l und v4l2 unterstützt.

                 volume=<0..100>
                      Lautstärke für das Radiogerät (Standard: 100)

                 freq_min=<Wert> (nur bei *BSD BT848)
                      minimal erlaubte Frequenz (Standard: 87.50)

                 freq_max=<Wert> (nur bei *BSD BT848)
                      maximal erlaubte Frequenz (Standard: 108.00)

                 channels=<Frequenz>-<Name>,<Frequenz>-<Name>,...
                      Setzt die Liste der Kanäle.  Benutze _  für  Leerzeichen
                      in  Namen  (oder  spiele  mit  der  Quotierung ;-).  Die
                      Kanalnamen werden dann mittels OSD geschrieben, und  für
                      eine   Fernbedienung  (siehe  LIRC)  werden  die  Slave-
                      Kommandos   radio_step_channel   und   radio_set_channel
                      nutzbar sein.  Falls angegeben, wird die Nummer in einer
                      Film-URL als Kanalposition in der Kanalliste verstanden.
                      BEISPIELE: radio://1, radio://104.4, radio_set_channel 1

                 adevice=<Wert> (nur bei Radio Capture)
                      Name des Geräts, von  dem  der  Ton  aufgenommen  werden
                      soll.   Ohne  einen  solchen  Namen  wird  die  Aufnahme
                      deaktiviert, selbst wenn das  Schlüsselwort  capture  in
                      der  URL auftaucht.  Benutze dies für ALSA-Geräte in der
                      Form hw=<Karte>.<Gerät>.  Wenn der  Gerätename  ein  ’=’
                      enthält, wird das Modul ALSA für die Aufnahme verwenden,
                      sonst OSS.

                 arate=<Wert> (nur bei Radio Capture)
                      Rate in Samples pro Sekunde (Standard: 44100).
                      ANMERKUNG: Bei Verwendung von Audioaufnahme  setze  auch
                      die Option -rawaudio rate=<Wert> mit dem selben Wert wie
                      für arate.  Wenn du Probleme mit der  Tongeschwindigkeit
                      hast  (zu  schnell läuft), versuche es mit verschiedenen
                      Werten  für  die   Rate   (z.B.   48000,44100,32000,...)
                      abzuspielen.

                 achannels=<Wert> (nur bei Radio Capture)
                      Anzahl der aufzunehmenden Audiokanäle.

       -rawaudio <Option1:Option2:...>
              Mit  dieser  Option  können  raw-Audiodateien abgespielt werden.
              Sie kann auch verwendet werden, um  Audio-CDs  abzuspielen,  die
              nicht  mit  44KHz 16-Bit Stereo aufgenommen wurden.  Benutze zum
              Abspielen von RAW-AC-3-Streams -rawaudio format=0x2000  -demuxer
              rawaudio.

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 channels=<Wert>
                      Anzahl der Kanäle
                 rate=<Wert>
                      Rate in Samples pro Sekunde
                 samplesize=<Wert>
                      Sample-Größe in Bytes
                 format=<Wert>
                      FourCC   als   Hexadezimalwert   oder  String-Konstante.
                      Verwende -rawvideo format=help für eine  Liste  gültiger
                      Zeichenketten.

       -rawvideo <option1:option2:...>
              Mit  dieser  Option  kannst  du  Dateien  abspielen, die nur aus
              Videodaten  bestehen.   Du  musst  außerdem  -demuxer   rawvideo
              angeben.

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 fps=<Wert>
                      Anzahl der Bilder pro Sekunde (Standard: 25.0)
                 sqcif|qcif|cif|4cif|pal|ntsc
                      setzt die Standardbildgröße
                 w=<Wert>
                      Bildbreite in Pixeln
                 h=<Wert>
                      Bildhöhe in Pixeln
                 i420|yv12|yuy2|y8
                      wählt den Farbraum
                 format=<Wert>
                      Farbraum (FourCC) als Hexadezimalwert
                 size=<Wert>
                      Framegröße in Bytes

              BEISPIEL:
                 mplayer foreman.qcif -demuxer rawvideo -rawvideo qcif
                      Spielt das berühmte "foreman" Beispielvideo.
                 mplayer   sample-720x576.yuv   -demuxer   rawvideo  -rawvideo
                 w=720:h=576
                      Spielt ein raw-YUV-Beispielvideo.

       -rtsp-port
              Wird  bei  ’rtsp://’-URLs benutzt, um die Portnummer des Clients
              zu erzwingen.  Diese Option kann nützlich sein, wenn  du  hinter
              einem  Router  bist  und  den  RTSP-Stream  vom  Server an einen
              bestimmten Client weiterleiten möchtest.

       -rtsp-destination
              Wird zusammen mit ’rtsp://’-DLLs benutzt, um zu erzwingen,  dass
              die  Ziel-IP-Adresse  gebunden wird.  Diese Option kann nützlich
              sein bei einem RTSP-Server, der RTP-Pakete nicht an die richtige
              Schnittstelle  schickt.   Wenn die Verbindung zu dem RTSP-Server
              fehlschlägt, benutze -v, um zu sehen, welche IP-Adresse  MPlayer
              zu  binden  versucht.   Versuche,  die Adresse zu erzwingen, die
              deinem Computer zugewiesen wurde.

       -rtsp-stream-over-tcp (nur bei LIVE555 und NEMESI)
              Kann zusammen mit ’rtsp://’-URLs verwendet werden, um anzugeben,
              dass  die daraus resultierenden eingehenden RTP- und RTCP-Pakete
              per TCP übertragen werden (mit der gleichen  TCP-Verbindung  wie
              RTSP).    Diese   Option   kann   hilfreich   sein,  wenn  deine
              Internetverbindung eingehende UDP-Pakete nicht durchlässt (siehe
              http://www.live555.com/mplayer/).

       -saveidx <Dateiname>
              Erzwingt  Neugenerierung  des  Index  und  schreibt den Index in
              <Dateiname>.  Funktioniert momentan nur mit AVI-Dateien.
              ANMERKUNG: Diese Option ist veraltet,  da  MPlayer  nun  OpenDML
              unterstützt.

       -sb <Byteposition> (siehe auch -ss)
              Springt  an  die  Byteposition.  Nützlich beim Abspielen von CD-
              ROM-Abbildern / .VOB-Dateien mit Müll am Anfang.

       -speed <0.01-100>
              Erhöht oder verringert die Abspielgeschwindigkeit  abhängig  vom
              angegebenen Faktor.  Es wird nicht garantiert, dass diese Option
              zusammen mit -ovc copy funktioniert.

       -srate <Hz>
              Erzwingt eine zu benutzende  Audioabspielrate  (natürlich  haben
              Soundkarten  diesbezüglich  Beschränkungen).  Falls die gewählte
              Samplefrequenz verschieden von der des  aktuellen  Mediums  ist,
              wird   der   resample   oder  lavcresample  Audiofilter  in  die
              Audiofilterschicht eingefügt, um den Unterschied  auszugleichen.
              Der Resampling-Typ kann mit der Option -af-adv gesteuert werden.
              Standard ist ein schnelles Resampling, das Störungen verursachen
              kann.

       -ss <Zeit> (siehe auch -sb)
              Springt zu der angegebenen Zeitposition.

              BEISPIELE:
                 -ss 56
                      Springt zu 56 Sekunden.
                 -ss 01:10:00
                      Springt zu 1 Stunde 10 Minuten.

       -tskeepbroken
              Sorgt  dafür, dass MPlayer solche TS-Pakete, die als unbrauchbar
              markiert wurden, nicht ignoriert.  Diese  Option  wird  manchmal
              gebraucht, um korrupte MPEG-TS-Dateien abzuspielen.

       -tsprobe <Byteposition>
              Beim Abspielen eines MPEG-TS-Streams kannst du mit dieser Option
              auswählen, wie viele Bytes MPlayer nach den  gewünschten  Audio-
              und Video-IDs durchsuchen soll.

       -tsprog <1-65534>
              Beim  Abspielen  eines  MPEG-TS-Streams  kann  mit dieser Option
              ausgewählt werden, welches Programm (falls vorhanden) abgespielt
              werden  soll.   Kann  in  Verbindung  mit  -vid und -aid benutzt
              werden.

       -tv <Option1:Option2:...> (nur bei TV/PVR)
              Diese Option steuert verschiedene Einstellungen des  TV-Empfang-
              Moduls.   Um  mit  MPlayer  fernzusehen,  benutze  die  Optionen
              ’tv://’ oder ’tv://<Kanalnummer>’ oder sogar  ’tv://<Kanalname>’
              (siehe  unten  die Option channels für die Kanalnamen) als Film-
              URL.  Du kannst auch ’tv:///<input_id>’ verwenden, um ein  Video
              vom  Composite-  oder  S-Video-Eingang  zu schauen (siehe Option
              input für Details).

              Verfügbare Optionen:

                 noaudio
                      kein Sound

                 automute=<0-255> (nur bei v4l und v4l2)
                      Wenn die vom Gerät gemeldete Signalstärke  geringer  ist
                      als  dieser  Wert, werden Ton und Video stummgeschaltet.
                      In den  meisten  Fällen  wird  automute=100  ausreichen.
                      Standardwert ist 0 (automute deaktiviert).

                 driver=<Wert>
                      Siehe -tv driver=help für eine Liste eincompilierter TV-
                      Eingabetreiber.   mögliche  Werte:  dummy,  v4l,   v4l2,
                      bsdbt848 (Standard: automatische Erkennung)

                 device=<Wert>
                      Gibt   ein   anderes   TV-Gerät   als   /dev/video0  an.
                      ANMERKUNG: Dem bsdbt848-Treiber kannst du  sowohl  bktr-
                      als  tuner-Gerätenamen  übergeben,  indem  du  sie durch
                      Komma   trennst,   tuner   hinter   bktr    (z.B.    -tv
                      device=/dev/bktr1,/dev/tuner1).

                 input=<Wert>
                      Gibt den Eingang an (Standard: 0 (TV), siehe Ausgaben in
                      der Konsole für mögliche Eingänge).

                 freq=<Wert>
                      Gibt die Frequenz an, auf die  der  Tuner  gesetzt  wird
                      (z.B.  511.250).   Kann nicht zusammen mit dem Parameter
                      channels benutzt werden.

                 outfmt=<Wert>
                      Gibt   das   Ausgabeformat   des   Tuners   mit    einer
                      Voreinstellung  des  V4L-Treibers  (yv12,  rgb32, rgb24,
                      rgb16, rgb15, uyvy, yuy2, i420) oder ein frei  wählbares
                      Format als hexadezimalen Wert an.  Angabe von outfm=help
                      listet alle wählbaren Formate.

                 width=<Wert>
                      Breite des Ausgabefensters

                 height=<Wert>
                      Höhe des Ausgabefensters

                 fps=<Wert>
                      Framerate, mit der das Video  aufgenommen  wird  (Bilder
                      pro Sekunde, frames per second).

                 buffersize=<Wert>
                      Maximalgröße des Capture-Puffers in Megabytes (Standard:
                      dynamisch)

                 norm=<Wert>
                      Für bsdbt848 und v4l sind die Normen PAL, SECAM und NTSC
                      verfügbar.  Für v4l2 siehe Option normid und die Ausgabe
                      von MPlayer für eine Liste der verfügbaren TV-Normen.

                 normid=<Wert> (nur bei V4L2)
                      Setzt die TV-Norm auf die angegebene numerische ID.  Die
                      TV-Norm  hängt  von  der  Videokarte ab.  Siehe MPlayer-
                      Output für eine Liste der verfügbaren TV-Normen.

                 channel=<Wert>
                      Setzt den Tuner auf Kanal <Wert>.

                 chanlist=<Wert>
                      Werte:  europe-east,  europe-west,  us-bcast,  us-cable,
                      etc.

                 channels=<Kanal>-<Name>[=<Norm>],<Kanal>-<Name>[=<Norm>],...
                      Setzt Namen für Kanäle.  ANMERKUNG:  Wenn  <Kanal>  eine
                      Ganzzahl  größer als 1000 ist, wird sie als Frequenz (in
                      kHz)  behandelt,  ansonsten  als   Kanalname   aus   der
                      Frequenztabelle.
                      Benutze  ’_’  anstelle  von  Leerzeichen bei Namen (oder
                      spiele mit der Shellquotierung rum ;-).  Die Sendernamen
                      werden  dann  per OSD angezeigt, und die Slave-Kommandos
                      tv_step_channel,  tv_set_channel   und   tv_last_channel
                      werden  per  Fernbedienung  benutzbar sein (siehe LIRC).
                      Kann nicht zusammen mit dem frequency-Parameter  benutzt
                      werden.
                      ANMERKUNG:  Die  Sendernummer wird dann die Position des
                      Eintrags in der ’channels’-Liste sein, mit 1  beginnend.
                      BEISPIEL:    tv://1,    tv://TV1,    tv_set_channel   1,
                      tv_set_channel TV1

                 [brightness|contrast|hue|saturation]=<-100-100>
                      Setzt Werte des Bild-Equaliziers der Karte.

                 audiorate=<Wert>
                      Setzt die Audiobitrate für Capturing.

                 forceaudio
                      Capture auch dann Audio,  wenn  v4l  keine  Audioquellen
                      zurückmeldet.

                 alsa
                      Benutze ALSA für Capturing.

                 amode=<0-3>
                      Wählt einen Audiomodus:
                         0: Mono
                         1: Stereo
                         2: Sprache 1
                         3: Sprache 2

                 forcechan=<1-2>
                      Normalerweise   wird   die   Anzahl   der  aufgenommenen
                      Audiokanäle automatisch durch Ermitteln  des  Audiomodus
                      der TV-Karte festgelegt.  Mit dieser Option kann Stereo/
                      Mono  unabhängig  von  dem   von   V4L   zurückgegebenen
                      Audiomodus  erzwungen werden.  Kann benutzt werden, wenn
                      die TV-Karte  den  aktuellen  Audiomodus  nicht  angeben
                      kann.

                 adevice=<Wert>
                      Setzt  ein  Audiogerät.   <Wert> sollte /dev/xxx bei OSS
                      und eine Hardware-ID bei ALSA sein.   Du  musst  in  der
                      Hardware-ID von ALSA jedes ’:’ durch ein ’.’ ersetzen.

                 audioid=<Wert>
                      Wählt   einen  Audioausgang  der  TV-Karte,  wenn  diese
                      mehrere hat.

                 [volume|bass|treble|balance]=<0-65535> (v4l1)

                 [volume|bass|treble|balance]=<0-100> (v4l2)
                      Diese Optionen  setzen  Parameter  des  Mixers  auf  der
                      Capture-Karte.   Sie  haben  keinen  Effekt,  wenn deine
                      Karte keinen Mixer hat.  Bei V4L2 steht 50 für  den  vom
                      Treiber angegebenen Default-Wert.

                 gain=<0-100> (v4l2)
                      Setze  die  Kontrolle  der  Verstärkung  für Videogeräte
                      (normalerweise Webcams) auf  den  gewünschten  Wert  und
                      schalte  die  automatische  Kontrolle  aus.   Der Wert 0
                      aktiviert automatische  Kontrolle.   Wird  diese  Option
                      ausgelassen,   wird   die   Verstärkungskontrolle  nicht
                      geändert.

                 immediatemode=<bool>
                      Ein Wert von 0 bedeutet: Nimm Audio und  Video  zusammen
                      in  einem  Puffer auf (Standard für MEncoder).  Ein Wert
                      von 1 bedeutet: Nimm nur Video direkt von der Karte  und
                      Audio  über  ein  externes  Kabel  von  der TV-Karte zur
                      Soundkarte auf (Standard für MPlayer).

                 mjpeg
                      Benutzte Hardware-MJPEG-Kompression (wenn dies die Karte
                      unterstützt).   Bei  dieser  Option  musst du Breite und
                      Höhe des Ausgabefensters  nicht  angeben,  denn  MPlayer
                      ermittelt  diese  Werte automatisch vom Dezimierungswert
                      (siehe unten).

                 decimation=<1|2|4>
                      Wählt die Bildgröße für die Hardware-MJPEG-Kompression:
                         1: volle Größe
                             704x576    PAL
                             704x480    NTSC
                         2: mittlere Größe
                             352x288    PAL
                             352x240    NTSC
                         4: kleine Größe
                             176x144    PAL
                             176x120    NTSC

                 quality=<0-100>
                      Wählt die Qualität  der  JPEG-Kompression.   (<  60  für
                      volle Größe empfohlen)

                 tdevice=<Wert>
                      Gib  Gerät  für  TV-Videotext  an  (Beispiel: /dev/vbi0)
                      (Standard: kein).

                 tformat=<Format>
                      Gib das Anzeigeformat für TV-Videotext an (Standard: 0):
                         0: opak
                         1: transparent
                         2: opak mit invertierten Farben
                         3: transparent mit invertierten Farben

                 tpage=<100-899>
                      Gib  initiale  Seitenzahl für TV-Videotext an (Standard:
                      100).

                 tlang=<-1-127>
                      Gib den Standardsprachcode für Videotext  an  (Standard:
                      0),  der  als  primäre  Sprache  verwendet wird, bis ein
                      Typ-28-Paket  empfangen  wird.    Nützlich,   wenn   der
                      Videotext  keine  lateinischen Buchstaben verwendet, die
                      Sprachcodes aus irgendwelchen  Gründen  aber  nicht  via
                      Typ-28-Pakete übertragen werden.  Setze diese Option auf
                      -1 für eine Liste der unterstützten Sprachcodes.

                 hidden_video_renderer (nur bei dshow)
                      Terminiere Stream mit Videorenderer anstelle  mit  Null-
                      Renderer   (Standard:   aus).    Nützlich,   wenn  Video
                      einfriert,   der   Ton   jedoch    nicht.     ANMERKUNG:
                      Funktioniert  möglicherweise  nicht  mit der Kombination
                      -vo directx und -vf crop.

                 hidden_vp_renderer (nur bei dshow)
                      Terminiere    den    VideoPort-Pin-Stream    mit     dem
                      Videorenderer   anstatt   ihn  vom  Graph  zu  entfernen
                      (Standard:  aus).   Nützlich,  wenn  deine  Karte  einen
                      VideoPort-Pin  hat  und  das  Video ruckelt.  ANMERKUNG:
                      Funktioniert möglicherweise nicht  mit  der  Kombination
                      -vo directx und -vf crop.

                 system_clock (nur bei dshow)
                      Verwende   die   Systemuhr   als  Synchronisationsquelle
                      anstall der Standarduhr des Graphen  (normalerweise  die
                      Uhr von einer der Live-Quellen im Graph).

                 normalize_audio_chunks (nur bei dshow)
                      Erstelle  Audiostücke  von  der  Dauer  gleich der eines
                      Videoframes   (Standard:   aus).    Manche   Soundkarten
                      produzieren  Audiostücke  von  0.5  Sekunden  Länge, was
                      zusammen mit immediatemode=0 zu ruckelndem Video  führt.

       -tvscan <Option1:Option2:...> (nur bei TV und MPlayer)
              Mache Einstellungen für den TV-Kanal-Scanner.  MPlayer wird auch
              Werte für die Option "-tv  channels="  ausgeben,  inklusive  der
              existierenden und der gerade gefundenen Kanäle.

              Verfügbare Unteroptionen sind:

                 autostart
                      Beginne Kanal-Scan unmittelbar nach dem Start (Standard:
                      deaktiviert).

                 period=<0.1-2.0>
                      Gib die Verzögerung an in Sekunden, bevor  zum  nächsten
                      Kanal gewechselt wird (Standard: 0.5).  Niedrigere Werte
                      bewirken schnelleres Scannen, können inaktive  TV-Kanäle
                      jedoch als aktiv erkennen.

                 threshold=<1-100>
                      Schwellenwert für die Signalstärke (in Prozent), wie vom
                      Gerät angegeben (Standard: 50).  Eine Signalstärke höher
                      als  dieser  Wert ist Anzeichen dafür, dass der momentan
                      gescannte Kanal aktiv ist.

       -user <Benutzername> (siehe auch -passwd) (nur bei Netzwerk)
              Gibt den Benutzernamen für die HTTP-Authentifizierung an.

       -user-agent <Zeichenkette>
              Benutze Zeichenkette als User-Agent beim HTTP-Streaming.

       -vid <ID>
              Wählt die Videospur (MPG: 0-15  ASF:  0-255  MPEG-TS:  17-8190).
              Beim  Abspielen von MPEG-TS-Streams benutzt MPlayer/MEncoder das
              erste Programm (falls vorhanden) mit dem gewählten Video-Stream.

       -vivo <Unteroptionen> (DEBUG-CODE)
              Erzwingt Audioparameter für den VIVO-Demuxer (nur für Debugging-
              Zwecke).  FIXME: Dokumentiere dies.

OSD-/UNTERTITEL-OPTIONEN

       ANMERKUNG: Siehe auch -vf expand.

       -ass (nur bei FreeType)
              Schaltet das Zeichnen von SSA/ASS-Untertiteln ein.   Mit  dieser
              Option  wird libass für externe SSA/ASS-Untertitel und Matroska-
              Spuren verwendet.  Du möchtest  vielleicht  auch  -embeddedfonts
              verwenden.
              ANMERKUNG:  Wenn  fontconfig  eincompiliert wurde, schaltet -ass
              automatisch -fontconfig ein, wenn dies nicht  mit  -nofontconfig
              anders angegeben wurde.

       -ass-border-color <Wert>
              Setzt  die Rahmen(rand)farbe für Textuntertitel.  Das Farbformat
              ist RRGGBBAA.

       -ass-bottom-margin <Wert>
              Fügt  einen  schwarzen  Streifen  unten  ins  Bild  hinzu.   Der
              SSA/ASS-Renderer    kann    Untertitel    dorthin   legen   (mit
              -ass-use-margins).

       -ass-color <Wert>
              Setzt  die  Farbe  für  Textuntertitel.   Das   Farbformat   ist
              RRGGBBAA.

       -ass-font-scale <Wert>
              Setze   den   Skalierungskoeffizienten,  der  für  Schriften  im
              SSA/ASS-Renderer verwendet werden soll.

       -ass-force-style <[Style.]Param=Wert[,...]>
              Überschreibe Stil- oder Skriptinfo-Parameter.

              EXAMPLE:
                 -ass-force-style FontName=Arial,Default.Bold=1
                 -ass-force-style PlayResY=768

       -ass-hinting <Typ>
              Setze den Typ für das Hinting.  <Typ> kann sein:
                 0    kein Hinting
                 1    Autohinter von FreeType, light-Modus
                 2    Autohinter von FreeType, normaler Modus
                 3    nativer Hinter der Schrift
                 0-3 + 4
                      Das gleiche, Hinting wird jedoch nur durchgeführt,  wenn
                      das  OSD  auf  Bildschirmauflösung  gezeichnet  wird und
                      daher nicht skaliert wird.
                 Der  Standardwert  ist  7   (benutze   nativen   Hinter   für
                 unskaliertes OSD und sonst kein Hinting).

       -ass-line-spacing <Wert>
              Setzt den Wert für den Zeilenabstand für den SSA/ASS-Renderer.

       -ass-styles <Dateiname>
              Lade  alle SSA/ASS-Styles, die in der angegebenen Datei gefunden
              wurden, und verwende sie für das Zeichnen  von  Textuntertiteln.
              Der  Syntax  der Datei ist genau wie der Abschnitt [V4 Styles] /
              [V4+ Styles] von SSA/ASS.

       -ass-top-margin <Wert>
              Fügt einen schwarzen Streifen oben ins Bild hinzu.  Der SSA/ASS-
              Renderer kann Obertitel dorthin legen (mit -ass-use-margins).

       -ass-use-margins
              Aktiviert  die Platzierung der Ober- und Untertitel in schwarzen
              Rändern, wenn sie verfügbar sind.

       -dumpjacosub (nur bei MPlayer)
              Konvertiert den (mit der -sub-Option angegebenen) Untertitel  in
              das   zeitbasierende  JACOsub-Untertitelformat.   Erstellt  eine
              Datei dumpsub.js im aktuellen Verzeichnis.

       -dumpmicrodvdsub (nur bei MPlayer)
              Konvertiert den (mit der -sub-Option angegebenen) Untertitel  in
              das  MicroDVD-Untertitelformat.  Erstellt eine Datei dumpsub.sub
              im aktuellen Verzeichnis.

       -dumpmpsub (nur bei MPlayer)
              Konvertiert den (mit der -sub-Option angegebenen) Untertitel  in
              das   MPlayer-Untertitelformat   MPsub.    Erstellt  eine  Datei
              dump.mpsub im aktuellen Verzeichnis.

       -dumpsami (MPlayer only)
              Konvertiert den (mit der -sub-Option angegebenen) Untertitel  in
              das  zeitbasierende  SAMI-Untertitelformat.  Erstellt eine Datei
              dumpsub.smi im aktuellen Verzeichnis.

       -dumpsrtsub (nur bei MPlayer)
              Konvertiert den (mit der -sub-Option angegebenen) Untertitel  in
              das  zeitbasierende  SubViewer-Untertitelformat (SRT).  Erstellt
              eine Datei dumpsub.srt im aktuellen Verzeichnis.
              HINWEIS: Einige Hardwareplayer können nicht mit  SRT-Untertiteln
              mit  Unix-Zeilenenden  umgehen.  Wenn du Pech hast und solch ein
              Gerät besitzt, solltest du unix2dos oder ein ähnliches  Programm
              benutzen,  um die Unix-Zeilenenden durch DOS/Windows-Zeilenenden
              zu ersetzen.

       -dumpsub (nur bei MPlayer) (BETA CODE)
              Speichert den  Untertitel-Substream  eines  VOB-Streams.   Siehe
              auch die Optionen -dump*sub und -vobsubout*.

       -embeddedfonts (nur bei FreeType)
              Aktiviert die Extraktion von in Matroska eingebetteten Schriften
              (Standard: deaktiviert).  Diese Schriften können für das Rendern
              von   SSA/ASS-Untertiteln   verwendet   werden   (Option  -ass).
              Schriftdateien werden im Verzeichnis ~/.mplayer/fonts  angelegt.
              ANMERKUNG:  Bei  der  Verwendung von FontConfig 2.4.2 oder neuer
              werden eingebettete  Schriften  direkt  vom  Speicher  geöffnet;
              diese Option ist per Voreinstellung aktiviert.

       -ffactor <Nummer>
              Resampling der Alpha-Matrix der Schrift.  Mögliche Werte:
                 0    komplett weiße Schriften
                 0.75 sehr dünner schwarzer Umriss (Standard)
                 1    dünner schwarzer Umriss
                 10   dicker schwarzer Umriss

       -flip-hebrew (nur bei FriBiDi)
              Schaltet  horizontales  Spiegeln  der Untertitel mittels FriBiDi
              ein.

       -noflip-hebrew-commas
              Ändere die Annahmen von FriBiDi über die Platzierung von Kommata
              in  Untertiteln.   Benutze dies, falls Kommata in Untertiteln am
              Anfang eines Satzes anstatt am Ende angezeigt werden.

       -font <Pfad zur font.desc-Datei>
              Sucht  nach  den  OSD-/Untertitelschriften  in   einem   anderen
              Verzeichnis  (Standard  für  normale Schriften: ~/.mplayer/font/
              font.desc,   Standard   für   FreeType-Schriften:    ~/.mplayer/
              subfont.ttf).
              ANMERKUNG:   Bei   FreeType  gibt  diese  Option  den  Pfad  zur
              Textschriftdatei an.   Bei  fontconfig  gibt  diese  Option  den
              fontconfig-Schriftnamen an.

              BEISPIEL:
                 -font ~/.mplayer/arial-14/font.desc
                 -font ~/.mplayer/arialuni.ttf
                 -font ’Bitstream Vera Sans’

       -fontconfig (nur bei fontconfig)
              Ermöglicht  die  Benutzung  von  Schriften,  die  von fontconfig
              verwaltet werden.
              ANMERKUNG: -ass schaltet dies automatisch ein, wenn  dies  nicht
              explizit mit -nofontconfig überschrieben wird.

       -forcedsubsonly
              Stelle  nur  erzwungene  DVD-Untertitel  in  der z.B. mit -slang
              gewählten Sprache dar.

       -fribidi-charset <Zeichensatzname> (nur bei FriBiDi)
              Gibt den Zeichensatz an, der an  FriBiDi  übergeben  wird,  wenn
              Untertitel  decodiert  werden,  die  nicht  im  UTF8-Format sind
              (Standard: ISO8859-8).

       -ifo <VOBsub IFO-Datei>
              Gibt  die  Datei  an,  aus  der  MPlayer  die  Palette  und  die
              Framegröße für VOBsub-Untertitel lädt.

       -noautosub
              Deaktiviert das automatische Laden von Untertiteln.

       -osd-duration <Zeit> (nur bei MPlayer)
              Setzt die Anzeigedauer der OSD-Meldungen in ms (Standard: 1000).

       -osdlevel <0-3> (nur bei MPlayer)
              Gibt den Modus an, in dem das OSD startet:
                 0    nur Untertitel
                 1    Lautstärkeleiste und Positionsanzeige (Standard)
                 2    Lautstärkeleiste,   Positionsanzeige,   Zeitangabe   und
                      prozentuale Dateiposition
                 3    Lautstärkeleiste,      Positionsanzeige,     Zeitangabe,
                      prozentuale Dateiposition und Gesamtzeit

       -overlapsub
              Erlaubt  die  Anzeige  des  nächsten  Untertitels,  während  der
              aktuelle  noch  sichtbar  ist.   (Standardverhalten  ist,  diese
              Unterstützung nur bei bestimmten Formaten zu aktivieren).

       -sid <ID> (siehe auch -slang, -vobsubid)
              Zeigt den Untertitelstream an, der durch <ID>  (0-31)  angegeben
              wird.   Mplayer  gibt  eine Liste der verfügbaren Untertitel-IDs
              aus, wenn er im ausführlichen (-v) Modus gestartet  wird.   Wenn
              du  einen  der  Untertitel  einer  DVD  nicht  auswählen kannst,
              versuche auch die Option -vobsubid.

       -slang <Sprachcode[,Sprachcode,...]> (siehe auch -sid)
              Gibt eine Prioritätenliste von zu benutzenden Untertitelsprachen
              an.   Verschiedene  Containerformate  verwenden unterschiedliche
              Sprachcodes.   DVDs  benutzen  ISO  639-1-Sprachcodes  mit  zwei
              Buchstaben,  Matroska  verwendet  ISO 639-2-Sprachcodes mit drei
              Buchstaben, während OGM einen formfreien  Bezeichner  gebraucht.
              Mplayer gibt eine Liste der verfügbaren Untertitel-IDs aus, wenn
              er im ausführlichen (-v) Modus gestartet wird.

              BEISPIEL:
                 mplayer dvd://1 -slang hu,en
                      Wählt den ungarischen Untertitel einer DVD und verwendet
                      die  englischen  Untertitel,  wenn  es keine ungarischen
                      gibt.
                 mplayer -slang jpn example.mkv
                      Spielt eine Matroskadatei  mit  japanischen  Untertiteln
                      ab.

       -spuaa <Modus>
              Antialiasing-/Skalierungsmodus  für DVD/VOBsub.  Ein Wert von 16
              kann zu <Modus> hinzuaddiert werden, um die Skalierung auch dann
              zu  erzwingen,  wenn  das  Orignalbild  und  das  skalierte Bild
              bereits die gleiche Größe haben.  Dies kann benutzt  werden,  um
              z.B.  die  Untertitel  mit  einem  Gaußschen  Unschärfefilter zu
              glätten.  Die verfügbaren Modi lauten:
                 0    nichts (am schnellsten, sehr hässlich)
                 1    approximiert (kaputt?)
                 2    komplett (langsam)
                 3    bilinear (Standard, schnell und nicht zu übel)
                 4    benutzt Gaußsche Unschärfe des Softwareskalierers (sieht
                      sehr gut aus)

       -spualign <-1-2>
              Gibt  an,  wie  SPU-Untertitel  (DVD/VOBsub) positioniert werden
              sollen.
                 -1   Originalposition
                  0   Positioniere oben (Originalverhalten, Standard).
                  1   Positioniere mittig.
                  2   Positioniere unten.

       -spugauss <0.0-3.0>
              Varianzparameter des Gaußschen Weichzeichners bei Benutzung  von
              -spuaa  4.   Höhere  Werte  stehen  für  stärkere Weichzeichnung
              (Standard: 1.0).

       -sub <Untertiteldatei1, Untertiteldatei2,...>
              Diese Untertitel werden benutzt/angezeigt.  Nur  ein  Untertitel
              kann zu einer Zeit angezeigt werden.

       -sub-bg-alpha <0-255>
              Gibt  den  Wert  des  Alphakanals  bei  Untertiteln und für OSD-
              Hintergründe an.  Große Werte bedeuten  mehr  Transparenz.   Der
              Wert 0 steht für vollständige Transparenz.

       -sub-bg-color <0-255>
              Gibt  den  Farbwert  für  Untertitel und den OSD-Hintergrund an.
              Momentan werden Untertitel nur  in  Graustufen  dargestellt,  so
              dass  dieser  Wert  äquivalent zur Farbintensität ist.  Der Wert
              255 steht für weiß und 0 für schwarz.

       -sub-demuxer <[+]Name> (nur mit -subfile) (BETA CODE)
              Erzwinge Untertitel-Demuxertyp für -subfile.   Benutze  ’+’  vor
              dem   Namen  um  den  Typ  zu  erzwingen,  dies  wird  ein  paar
              Überprüfungen überspringen!  Gib den Demuxernamen an  wie  durch
              -sub-demuxer  help  angezeigt.  Für Rückwärtskompatibilität wird
              auch   die   in   libmpdemux/demuxer.h   definierte   Demuxer-ID
              akzeptiert.

       -sub-fuzziness <Modus>
              Passe die Unschärfe für die Suche nach Untertiteln an:
                 0    exakter Treffer
                 1    Lade alle Untertitel, die den Filmnamen enthalten.
                 2    Lade alle Untertitel im aktuellen Verzeichnis.

       -sub-no-text-pp
              Deaktiviert  Text-Postprocessing  jeder  Art  nach dem Laden der
              Untertitel.  Wird für Debugging-Zwecke verwendet.

       -subalign <0-2>
              Gibt  an,  welche  Kante  der  Untertitel  an  der  von  -subpos
              angegebenen Höhe positioniert werden sollen.
                 0    Positioniere obere Untertitelkante  (Originalverhalten).
                 1    Positioniere mittlere Untertitelkante.
                 2    Positioniere untere Untertitelkante (Standard).

       -subcc
              Zeigt DVD-Closed-Caption-Untertitel (CC) an.  Diese  sind  keine
              VOB-Untertitel    sondern    spezielle    ASCII-Untertitel   für
              Hörgeschädigte, die  in  VOB-Userdatenstreams  auf  den  meisten
              Region-1-DVDs  zu  finden sind.  CC-Untertitel wurden bisher auf
              keinen DVDs für andere Regionen entdeckt.

       -subcp <Codepage> (nur bei iconv)
              Wenn dein System iconv(3)  unterstützt,  kannst  du  mit  dieser
              Option die Codepage für die Untertitel angeben.

              BEISPIEL:
                 -subcp latin2
                 -subcp cp1250

       -subcp enca:<Sprache>:<alternative Codepage> (nur bei ENCA)
              Du  kannst eine Sprache im 2-Zeichen-Sprachcode angeben, um ENCA
              automatisch eine Codepage erkennen zu  lassen.   Wenn  du  nicht
              sicher  bist,  gib irgendetwas ein und sieh dir die Ausgaben von
              mplayer -v an,  um  die  verfügbaren  Sprachen  zu  sehen.   Die
              alternative  Codepage  gibt die zu benutzende Codepage an, falls
              die automatische Erkennung versagt.

              BEISPIEL:
                 -subcp enca:cs:latin2
                      Nimm an, die Untertitel seien Tschechisch, und rate  die
                      Kodierung.   Wenn die Erkennung versagt, benutze latin2.
                 -subcp enca:pl:cp1250
                      Rate die Kodierung für Polnisch, benutze sonst cp1250.

       -subdelay <sek>
              Verzögert die Untertitel um <sek> Sekunden.  Kann negativ  sein.

       -subfile <Dateiname> (BETA CODE)
              Zur  Zeit  unbrauchbar.   Das gleiche wie -audiofile, jedoch für
              Untertitel-Streams (OggDS?).

       -subfont <Dateiname> (nur bei FreeType)
              Setzt die Schriftart für Untertitel.  Wenn kein -subfont gegeben
              ist, wird -font verwendet.

       -subfont-autoscale <0-3> (nur bei FreeType)
              Setzt den Modus für automatische Skalierung der Untertitel.
              ANMERKUNG:   0   bedeutet,   dass   text-scale   und   osd-scale
              Schrifthöhen in Punkten sind.

              Der Modus kann folgende Werte annehmen:

                 0    keine automatische Skalierung
                 1    proportional zur Höhe des Films
                 2    proportional zur Breite des Films
                 3    proportional zur Diagonale des Films (Standard)

       -subfont-blur <0-8> (nur bei FreeType)
              Setzt den Verwischradius für die Schriften (Standard: 2).

       -subfont-encoding <Wert> (nur bei FreeType)
              Setzt die Schriftcodierung.  Wenn ’unicode’ angegeben  wird,  so
              werden alle Zeichen der Schriftdatei gerendert, und unicode wird
              benutzt werden (Standard: unicode).

       -subfont-osd-scale <0-100> (nur bei FreeType)
              Setzt den Koeffizienten für die automatische Skalierung der OSD-
              Elemente (Standard: 6).

       -subfont-outline <0-8> (nur bei FreeType)
              Setzt die Schriftumrissstärke (Standard: 2).

       -subfont-text-scale <0-100> (nur bei FreeType)
              Setzt  den  Koeffizienten  für  die  automatische Skalierung der
              Untertitel als prozentualen Anteil der  Anzeigegröße  (Standard:
              5).

       -subfps <Rate>
              Gibt  die  Framerate  der Untertitel an (Standard: Framerate des
              Films).
              ANMERKUNG:  <Rate>  >  Film-Fps  beschleunigt   Untertitel   bei
              bildbasierten   Untertitel-Dateien   und   verlangsamt  sie  bei
              zeitbasierten.

       -subpos <0-100> (nützlich mit -vf expand)
              Gibt die Position der Untertitel auf  dem  Bildschirm  an.   Der
              Wert  gibt  die  vertikale  Position  der  Untertitel  in  % der
              Anzeigehöhe an.

       -subwidth <10-100>
              Gibt die  maximale  Breite  der  Untertitel  an.   Nützlich  für
              Ausgabe  auf  dem  Fernseher.   Der  Wert  ist  die  Breite  des
              Untertitels in %  der Bildschirmbreite.

       -noterm-osd
              Deaktiviert die Anzeige der OSD-Meldungen auf  der  Konsole  bei
              nichtverfügbarer Videoausgabe.

       -term-osd-esc
              Gibt die Escapesequenz an, mit der OSD-Meldungen auf der Konsole
              eingeleitet werden.  Die Escapesequenz  sollte  den  Cursor  zum
              Anfang der für OSD benutzten Zeile bewegen und die Zeile löschen
              (Standard: ^[[A\r^[[K).

       -unicode
              Weist MPlayer an, die Untertiteldatei als Unicode zu  behandeln.

       -unrarexec <Pfad zum unrar-Programm> (unter MingW nicht unterstützt)
              Gib  den  Pfad  zum  unrar-Programm an, damit MPlayer es für den
              Zugriff  auf  rar-komprimierte  VOBsub-Dateien  verwenden   kann
              (Standard:  nicht gesetzt, also ist dieses Feature deaktiviert).
              Der Pfad muss den  Dateinamen  des  Programms  beinhalten,  z.B.
              /usr/local/bin/unrar.

       -utf8
              Weist MPlayer an, die Untertiteldatei als UTF-8 zu behandeln.

       -vobsub <VOBsub-Datei ohne Erweiterung>
              Gibt  eine  VOBsub-Datei  an,  die  für die Untertitel verwendet
              werden  soll.   Angegeben   wird   der   volle   Pfadname   ohne
              Erweiterung, z.B. ohne ’.idx’, ´.ifo’ oder ’.sub’.

       -vobsubid <0-31>
              Gibt die ID für die VOBsub-Untertitel an.

OPTIONEN FÜR DIE AUDIOAUSGABE (NUR BEI MPLAYER)

       -abs <Wert> (nur bei -ao oss) (VERALTET)
              Überschreibt    die   automatisch   erkannte   Puffergröße   der
              Audiotreiber/-karte.

       -format <Format> (siehe auch format Audiofilter)
              Wählt   das   Sampleformat,   das   für    die    Ausgabe    der
              Audiofilterschicht  zur  Soundkarte  verwendet wird.  Die Werte,
              die <Format> annehmen kann, stehen unten in der Beschreibung des
              format Audiofilters.

       -mixer <Gerät>
              Benutze  einen  anderen  Mixer als den Standardmixer /dev/mixer.
              Bei ALSA ist dies der Mixer-Name.

       -mixer-channel <Mixer-Anschluß>[,Mixer-Index] <nur bei -ao oss und -ao
              alsa)    Bei    dieser    Option     benutzt     MPlayer     zur
              Lautstärkeregulierung    einen    anderen   Anschluß   als   die
              Standardeinstellung PCM.  Optionen für OSS beinhalten vol,  pcm,
              line.    Für  eine  komplette  Liste  der  Optionen  suche  nach
              SOUND_DEVICE_NAMES in der Datei  /usr/include/linux/soundcard.h.
              Bei  ALSA  kannst  du  die  Namen  benutzen,  die beispielsweise
              alsamixer anzeigt, wie Master, Line, PCM.
              ANMERKUNG: Die Namen von  ALSA-Mixerkanälen  gefolgt  von  einer
              Nummer  müssen  im  Format  <Name,Nummer> angegeben werden, z.B.
              muss ein Kanal, der im alsamixer ’PCM 1’ heißt, umbenannt werden
              in PCM,1.

       -softvol
              Erzwingt den Gebrauch des Softwaremixers anstelle des Mixers der
              Soundkarte.

       -softvol-max <10.0-10000.0>
              Setzt die maximale Verstärkung in Prozent (Standard: 110).   Ein
              Wert  von  200 erlaubt dir, die Lautstärke bis zum doppelten des
              aktuellen Lautstärkelevels einzustellen.  Bei Werten  unter  100
              wird  die anfängliche Lautstärke (die 100% ist) über dem Maximum
              sein, was z.B. das OSD nicht korrekt darstellen kann.

       -volstep <0-100>
              Setzt die Schrittweite der Mixer-Lautstärkeänderungen in Prozent
              der Gesamtweite (Standard: 3).

       -volume <-1-100> (siehe auch -af volume)
              Setze  die  Lautstärke  im  Mixer zum Programmstart, entweder in
              Hardware oder Software (in Verbindung mit -softvol).   Ein  Wert
              von -1 (Standard) ändert die Lautstärke nicht.

AUDIOAUSGABETREIBER (NUR BEI MPLAYER)

       Audioausgabetreiber     sind     Schnittstellen     zu    verschiedenen
       Ausgabeeinrichtungen.  Die Syntax ist folgende:

       -ao <Treiber1[:Suboption[=Wert]:...],Treiber2,...[,]>
              Gibt eine Prioritätenliste der zu benutzenden Audiotreiber an.

       Wenn die Liste mit ’,’ endet, so werden  notfalls  auch  nicht  in  der
       Kommandozeile  aufgeführte  Treiber benutzt.  Suboptionen sind optional
       und können größtenteils weggelassen werden.
       ANMERKUNG: Eine Liste der eincompilierten Audiotreiber erhältst du  mit
       -ao help.

       BEISPIEL:
                 -ao alsa,oss,
                      Probiere  den  ALSA-Treiber,  dann den OSS-Treiber, dann
                      andere.
                 -ao alsa:noblock:device=hw=0.3
                      Setzt den noblock-Modus und den  Gerätenamen  auf  erste
                      Karte, viertes Gerät.

       Verfügbare Audioausgabetreiber sind folgende:

       alsa
              ALSA 0.9/1.x Audioausgabetreiber.
                 noblock
                      Setzt den noblock-Modus.
                 device=<Gerät>
                      Setzt  den  Gerätenamen.   Ersetze jedes ’,’ mit ’.’ und
                      jeden ’:’ mit  ’=’  im  ALSA-Gerätenamen.   Benutze  für
                      hwac3-Ausgabe    via    S/PDIF    ein   "iec958"-   oder
                      "spdif"-Gerät, es sei denn, du weißt wirklich,  wie  sie
                      gesetzt werden muss.

       alsa5
              ALSA 0.5 Audioausgabetreiber.

       oss
              OSS Audioausgabetreiber.
                 <dsp-device>
                      Setzt das Audioausgabegerät (Standard: /dev/dsp).
                 <mixer-device>
                      Setzt das Audiomixergerät (Standard: /dev/mixer).
                 <mixer-channel>
                      Setzt den Audiomixerkanal (Standard: pcm).

       sdl  (nur  bei  SDL) (nur bei SDL) (nur bei SDL) (nur bei SDL) (nur bei
       SDL) (nur bei SDL) (nur bei SDL) (nur bei SDL) (Simple
              Directmedia Layer) Bibliothek.
                 <Treiber>
                      Wähle  den  SDL-Audioausgabetreiber  explizit (Standard:
                      lasse SDL wählen).

       arts
              Audioausgabe über den aRts-Daemon.

       esd
              Audioausgabe über den ESD-Daemon.
                 <Server>
                      Wähle den zu benutzenden ESD-Server explizit  (Standard:
                      localhost).

       jack
              Audioausgabe über JACK (Jack Audio Connection Kit)
                 port=<Name>
                      Verbindet   zu  den  Ports  mit  dem  angegebenen  Namen
                      (Standard: physikalische Ports).
                 name=<Client-Name>
                      Client-Name, der an JACK weitergegeben  wird  (Standard:
                      MPlayer   [<PID>]).    Nützlich,   falls   du  bestimmte
                      Verbindungen automatisch eingerichtet haben möchtet.
                 (no)estimate
                      Schätze  die  Audioverzögerung,  sollte  die  Wiedergabe
                      flüssiger machen (Standard: eingeschaltet).

       nas
              Audioausgabe über NAS

       macosx (nur bei Mac OS X)
              Nativer Mac OS X-Audioausgabetreiber.

       openal
              Experimenteller OpenAL-Audioausgabetreiber

       pulse
              PulseAudio-Audioausgabetreiber
                 [<Host>][:<Ausgabesenke>]
                      Gib   den   Host   und   optional   die  zu  verwendende
                      Ausgabesenke an.  Leere Angabe von <Host> verwendet eine
                      lokale       Verbindung,      "localhost"      verwendet
                      Netzwerkverbindungen (höchstwahrscheinlich nicht, was du
                      willst).

       sgi (nur bei SGI)
              Nativer SGI-Audioausgabetreiber.
                 <Name des Ausgabegeräts>
                      Wähle  das  zu  nutzende Ausgabegerät/Interface explizit
                      (Standard:  systemweite   Voreinstellung).    Beispiele:
                      ’Analog Out’ oder ’Digital Out’.

       sun (nur bei Sun)
              Nativer Sun-Audioausgabetreiber.
                 <Gerät>
                      Wähle  das  zu benutzende Audiogerät explizit (Standard:
                      /dev/audio).

       win32 (nur bei Windows)
              Nativer Windows-Waveout-Audioausgabetreiber.

       dsound (nur bei Windows)
              DirectX-Audioausgabetreiber DirectSound
                 device=<Gerätenummer>
                      Setzt das zu benutzende Gerät.  Wenn du eine  Datei  mit
                      -v  abspielst,  wird  dir  eine  Liste aller verfügbaren
                      Geräte angezeigt.

       dxr2 (siehe auch -dxr2) (nur bei DXR2)
              DXR2-spezifischer Ausgabetreiber von Creative.

       v4l2 (benötigt Linux-Kernel 2.6.22+)
              Audioausgabetreiber für V4L2-Karten mit Hardware-MPEG-Decoder.

       mpegpes (nur bei DVB)
              Audioausgabetreiber für DVB-Karten,  der  die  Ausgabe  in  eine
              MPEG-PES-Datei schreibt, wenn keine DVB-Karte installiert ist.
                 card=<1-4>
                      DVB-Karte,  die  benutzt werden soll, wenn mehr als eine
                      Karte verfügbar ist.  Wird keine Karte angegeben,  sucht
                      MPlayer die erste verfügbare Karte.
                 file=<Dateiname>
                      Ausgabedateiname

       null
              Produziert     keine     Audioausgabe,     behält    aber    die
              Videoabspielgeschwindigkeit   bei.    Benutze    -nosound    für
              Benchmarking-Zwecke.

       pcm
              Filewriter-Audioausgabe im raw-PCM/Wave-Format.
                 (no)waveheader
                      Fügt    den   Wave-Header   (nicht)   hinzu   (Standard:
                      hinzugefügt).  Wird er nicht  hinzugefügt,  erfolgt  die
                      Ausgabe als raw-PCM.
                 file=<Dateiname>
                      Schreibe  den  Sound  nach  <Dateiname> und nicht in die
                      Standarddatei   audiodump.wav.     Wurde    nowaveheader
                      angegeben, ist der Standard audiodump.pcm.
                 fast
                      Versuche,    schneller    als   mit   der   eigentlichen
                      Abspielgeschwindigkeit auszugeben.  Stelle sicher,  dass
                      die  Ausgabe nicht abgeschnitten wird (normalerweise mit
                      der Nachricht "Zu viele Videopakete im Puffer").  Es ist
                      normal,  dass  du die Nachricht "Your system is too SLOW
                      to play this!"  bekommst.

       plugin
              Plugin-Audioausgabetreiber.

OPTIONEN FÜR DIE VIDEOAUSGABE (NUR BEI MPLAYER)

       -adapter <Wert>
              Bestimmt die  Grafikkarte,  die  das  Bild  erhalten  wird.   Du
              bekommst  eine  Liste  aller  verfügbaren  Karten, wenn du diese
              Option mit -v  aufrufst.   Funktioniert  momentan  nur  mit  dem
              directx-Videoausgabetreiber.

       -bpp <Farbtiefe>
              Überschreibt  die  automatisch erkannte Farbtiefe.  Wird nur von
              fbdev-, dga2-, svga- und vesa-Videoausgabetreibern  unterstützt.

       -border
              Spiele  den  Film  mit  Fensterrand  und  Dekoration.   Da  dies
              standardmäßig  an  ist,  benutze  -noborder   um   die   normale
              Fensterdekoration abzuschalten.

       -brightness <-100-100>
              Passt  die  Helligkeit  der Videoausgabe an (Standard: 0).  Wird
              nicht von allen Videoausgabetreibern unterstützt.

       -contrast <-100-100>
              Passt den Kontrast der  Videoausgabe  an  (Standard:  0).   Wird
              nicht von allen Videoausgabetreibern unterstützt.

       -display <Name> (nur bei X11)
              Gibt  den  Rechnernamen und die Display-Nummer des X-Servers an,
              auf dem die Anzeige erscheinen soll.

              BEISPIEL:
                 -display xtest.localdomain:0

       -dr
              Schaltet direktes Rendern an (wird nicht von  allen  Codecs  und
              Videoausgabetreibern unterstützt)
              WARNUNG:  Kann zu Störungen beim OSD und bei Untertiteln führen!

       -dxr2 <Option1:Option2:...>
              Mit dieser Option wird der dxr2-Videoausgabetreiber gesteuert.

                 ar-mode=<Wert>
                      Modus für die Anpassung des  Höhen-/Breitenverhältnisses
                      (0 = normal, 1 = Panscan, 2 = letterbox (Standard))

                 iec958-encoded
                      Setzt den iec958-Ausgabemodus auf ’encoded’.

                 iec958-decoded
                      Setzt  den iec958-Ausgabemodus auf ’decoded’ (Standard).

                 macrovision=<Wert>
                      Macrovision-Modus (0 = aus (Standard), 1 = agc, 2 =  agc
                      2 colorstripe, 3 = agc 4 colorstripe)

                 mute
                      Stummschalten der Soundausgabe

                 unmute
                      Ausschalten der Stummschaltung der Soundausgabe

                 ucode=<Wert>
                      Pfad zum Microcode

              TV-Ausgabe

                 75ire
                      Schaltet den 7.5 IRE-Ausgabemodus an

                 no75ire
                      Schaltet den 7.5 IRE-Ausgabemodus ab (Standard)

                 bw
                      TV-Ausgabe in schwarz/weiß

                 color
                      TV-Ausgabe in Farbe (Standard)

                 interlaced
                      TV-Ausgabe ist interlaced (Standard)

                 nointerlaced
                      Deaktiviert die interlaced-TV-Ausgabe

                 norm=<Wert>
                      TV-Norm (ntsc (Standard), pal, pal60, palm, paln, palnc)

                 square-pixel
                      Setzt TV-Pixelmodus auf square

                 ccir601-pixel
                      Setzt TV-Pixelmodus auf ccir601

              Overlay

                 cr-left=<0-500>
                      Setzt den Wert für das Abschneiden des Bildrandes  links
                      (Standard: 50).

                 cr-right=<0-500>
                      Setzt den Wert für das Abschneiden des Bildrandes rechts
                      (Standard: 300).

                 cr-top=<0-500>
                      Setzt den Wert für das Abschneiden des  Bildrandes  oben
                      (Standard: 0).

                 cr-bottom=<0-500>
                      Setzt  den Wert für das Abschneiden des Bildrandes unten
                      (Standard: 0).

                 ck-[r|g|b]=<0-255>
                      Setzt  die  Verstärkung  des  r(oten),   g(rünen)   oder
                      b(lauen) Wertes des Overlay-Farbschlüssels.

                 ck-[r|g|b]min=<0-255>
                      Minimalwert für den entsprechenden Farbschlüssel

                 ck-[r|g|b]max=<0-255>
                      Maximalwert für den entsprechenden Farbschlüssel

                 ignore-cache
                      Ignoriere     die     zwischengespeicherten     Overlay-
                      Einstellungen.

                 update-cache
                      Aktualisiere    die    zwischengespeicherten    Overlay-
                      Einstellungen.

                 ol-osd
                      Aktiviert Overlay-Onscreen-Anzeige.

                 nool-osd
                      Deaktiviert Overlay-Onscreen-Anzeige (Standard).

                 ol[h|b|x|y]-cor=<Wert>
                      Passt  die  Overlay-Größe  (h,b)  und Position (x,y) an,
                      falls es nicht ganz dem  Fenster  entspricht  (Standard:
                      0).

                 overlay
                      Aktiviere das Overlay (Standard).

                 nooverlay
                      Aktiviere die TV-Ausgabe.

                 overlay-ratio=<1-2500>
                      Verfeinert das Overlay (Standard: 1000).

       -fbmode <Modusname> (nur bei -vo fbdev)
              Wechselt  in  den angegebenen Videomodus, der als <Modusname> in
              /etc/fb.modes steht.
              ANMERKUNG: Der  VESA-Framebuffer  unterstützt  den  Moduswechsel
              nicht.

       -fbmodeconfig <Dateiname> (nur bei -vo fbdev)
              Überschreibt  die  Einstellung  für  die Konfigurationsdatei des
              Framebuffers (Standard: /etc/fb.modes).

       -fs (siehe auch -zoom)
              Vollbildwiedergabe (zentriert den  Film  und  erstellt  schwarze
              Balken    rund   um   das   Bild).    Wird   nicht   von   allen
              Videoausgabetreibern unterstützt.

       -fsmode-dontuse <0-31> (VERALTET) (benutze die Option -fs)
              Benutze diese Option, wenn du  mit  dem  Vollbildmodus  Probleme
              hast.

       -fstype <Typ1,Typ2,...> (nur bei X11)
              Gib  eine  Prioritätenliste  von  Vollbildmodi  an,  die benutzt
              werden sollen.  Du kannst die Modi  durch  Voransetzen  von  ’-’
              negieren.   Falls  du  das  Problem  hast, dass das Vollbild von
              anderen  Fenstern   überdeckt   wird,   probiere   eine   andere
              Reihenfolge.
              ANMERKUNG:  Siehe -fstype help für eine vollständige Liste aller
              verfügbaren Modi.

              Die verfügbaren Modi sind:

                 above
                      Benutze    die    _NETWM_STATE_ABOVE-Anweisung,    falls
                      verfügbar.
                 below
                      Benutze    die    _NETWM_STATE_BELOW-Anweisung,    falls
                      verfügbar.
                 fullscreen
                      Benutze  die  _NETWM_STATE_FULLSCREEN-Anweisung,   falls
                      verfügbar.
                 layer
                      Benutze die _WIN_LAYER-Anweisung mit dem Standard-Layer.
                 layer=<0...15>
                      Benutze die  _WIN_LAYER-Anweisung  mit  der  angegebenen
                      Layernummer.
                 netwm
                      Erzwinge den NETWM-Stil.
                 none
                      Richte den Vollbild-Fenster-Layer nicht ein.
                 stays_on_top
                      Benutze  die  _NETWM_STATE_STAYS_ON_TOP-Anweisung, falls
                      verfügbar.

              BEISPIEL:
                 layer,stays_on_top,above,fullscreen
                      Standardreihenfolge; wird  benutzt,  wenn  falsche  oder
                      nichtunterstützte Modi angegeben werden.
                 -fullscreen
                      Korrigiert den Vollbildwechsel bei OpenBox 1.x.

       -geometry x[%][:y[%]] oder [BxH][+x+y]
              Gibt  an,  wo  die Videoausgabe initial erscheint.  x und y sind
              Angaben in Pixeln und geben den Abstand von  der  linken  oberen
              Ecke  des Bildschirms zur linken oberen Ecke des darzustellenden
              Bildes  an.   Wenn  ein  Prozentzeichen  nach   einem   Argument
              verwendet   wird,   dann   wird  statt  dessen  die  prozentuale
              Bildschirmbreite/-höhe in diese Richtung  verwendet.   Auch  das
              bei   der  X-Standardoption  -geometry  verwendete  Format  wird
              unterstützt.  Falls ein externes Fenster  mit  der  Option  -wid
              angegeben  wird,  so  sind  die  Koordinaten x und y relativ zur
              linken  oberen  Ecke  des  Fensters  und  nicht   zu   der   des
              Bildschirms.
              ANMERKUNG:  Diese  Option  wird nur von x11-, xmga-, xv-, xvmc-,
              xvidix-,    gl,    gl2,    directx-,    fbdev-    und    tdfxfb-
              Videoausgabetreibern unterstützt.

              BEISPIEL:
                 50:40
                      Platziert das Fenster bei x=50, y=40.
                 50%:50%
                      Platziert das Fenster in der Mitte des Bildschirms.
                 100%
                      Platziert  das  Fenster  in der Mitte des rechten Randes
                      des Bildschirmes.
                 100%:100%
                      Platziert das Fenster in der unteren  rechten  Ecke  des
                      Bildschirmes.

       -guiwid <Fenster-ID> (siehe auch -wid) (nur bei GUI)
              Weist  die  GUI  an,  auch  ein X11-Fenster zu benutzen und sich
              selbst an die Unterseite des Videos zu heften, was nützlich  ist
              beim  Einbetten  einer  Mini-GUI  in einen Browser (z.B. mit dem
              MPlayer-Plugin).

       -hue <-100-100>
              Passt die Farbe des Videosignals an (Standard:  0).   Du  kannst
              mit  dieser Option Negativfarben erhalten.  Wird nicht von allen
              Videoausgabetreibern unterstützt.

       -monitor-dotclock <Bereich[,Bereich,...]> (nur bei -vo fbdev und vesa)
              Gib den Bereich für dotclock oder pixelclock des Monitors an.

       -monitor-hfreq <Bereich[,Bereich,...> (nur bei -vo fbdev und vesa)
              Gibt  den  Bereich  für  den  horizontalen  Frequenzbereich  des
              Monitors an.

       -monitor-vfreq <Bereich[,Bereich,...> (nur bei -vo fbdev und vesa)
              Gibt den Bereich für den vertikalen Frequenzbereich des Monitors
              an.

       -monitoraspect <Verhältnis> (siehe auch -aspect)
              Gibt   das   Höhen-/Breitenverhältnis   deines   Monitors   oder
              Fernsehers  an.  Der Wert 0 schaltet frühere Einstellungen (z.B.
              in der config  Datei)  aus.   Überschreibt  bei  Verwendung  die
              Einstellung von -monitorpixelaspect.

              BEISPIEL:
                 -monitoraspect 4:3  oder 1.3333
                 -monitoraspect 16:9 oder 1.7777

       -monitorpixelaspect <ratio> (siehe auch -aspect)
              Setze den Aspekt eines einzelnen Pixels deines Monitors oder TV-
              Schirms (Standard: 1).  Ein Wert  von  1  bedeutet  quadratische
              Pixel (korrekt für (fast?) alle LCDs).

       -nodouble
              Deaktiviert   Double-Buffering,   hauptsächlich  für  Debugging-
              Zwecke.  Double-Buffering vermeidet Flimmern dadurch, dass  zwei
              Bilder im Speicher gehalten werden, von denen das eine angezeigt
              wird, während das andere noch decodiert wird.  Es kann  das  OSD
              negativ beeinflussen, entfernt aber oft Flimmern des OSD.

       -nograbpointer
              Übernimm  den  Mauszeiger nach einem Wechsel des Videomodus (mit
              -vm) nicht.  Nützlich bei Multihead-Einrichtungen.

       -nokeepaspect
              Behalte   beim   Ändern    der    Fenstergröße    das    Höhen-/
              Breitenverhältnis  nicht  bei.   Funktioniert  nur mit den x11-,
              xv-, xmga-, xvidix- und directx-Videoausgabetreibern.   Außerdem
              muss  dein  Windowmanager  unter  X11  Anweisungen  zum Fenster-
              Seitenverhältnis verstehen.

       -ontop
              Sorgt  dafür,  dass  das  Abspielfenster  oberhalb  von  anderen
              Fenstern bleibt.  Wird unterstützt von Videoausgabetreibern, die
              X11 benutzen, außer SDL, außerdem directx, macosx,  quartz,  ggi
              und gl2.

       -panscan <0.0-1.0>
              Aktiviert  Panscan.   Dabei  werden z.B. bei einem 16:9-Film und
              einem 4:3-Monitor die Seiten abgeschnitten, damit der  komplette
              Bildbereich  ausgefüllt wird.  Der Bereich kontrolliert, wieviel
              vom Bild abgeschnitten wird.  Dies funktioniert nur mit den xv-,
              xmga-,   mga-,   gl-,   gl2,   quartz-,   macosx-   und  xvidix-
              Videoausgabetreibern.
              ANMERKUNG: Werte zwischen -1 und 0  sind  auch  erlaubt,  jedoch
              höchst  experimentell  und  können zu Abstürzen oder schlimmerem
              führen.  Benutzung auf eigenes Risiko!

       -panscanrange <-19.0-99.0> (experimentell)
              Ändert den Bereich der Panscan-Funktion (Standard: 1).  Positive
              Werte  bedeuten  ein  Vielfaches des Standardbereichs.  Negative
              Zahlen bedeuten einen Zoom bis zum Faktor -panscanrange+1.  Z.B.
              erlaubt  -panscanrange  -3  eine  bis  zu  4-fache Vergrößerung.
              Diese Funktionalität ist  experimentell.   Melde  keine  Fehler,
              wenn du nicht -vo gl benutzt.

       -refreshrate <Hz>
              Setze  die  Bildwiederholfrequenz  des Monitors in Hz.  Momentan
              nur unterstützt von -vo directx kombiniert mit der Option -vm.

       -rootwin
              Spielt den Film im  Hauptfenster  (dem  Desktophintergrund)  ab.
              Desktophintergrundbilder  können  den Film allerdings verdecken.
              Funktioniert nur mit den x11-,  xv-,  xmga-,  xvidix-,  quartz-,
              macosx- und directx-Videoausgabetreibern.

       -saturation <-100-100>
              Passt  die  Sättigung des Videosignals an (Standard: 0).  Es ist
              möglich, dass du mit dieser Option ein Graustufenbild  bekommst.
              Wird nicht von allen Videoausgabetreibern unterstützt.

       -screenh <Pixel>
              Gib  die  Bildschirmhöhe  für  Videoausgabetreiber  an,  die die
              Bildschirmauflösung nicht kennen, wie fbdev, x11 und TV-Ausgabe.

       -screenw <Pixel>
              Gib  die  Bildschirmbreite  für  Videoausgabetreiber an, die die
              Bildschirmauflösung nicht kennen, wie fbdev, x11 und TV-Ausgang.

       -stop-xscreensaver (nur bei X11)
              Deaktiviert  den  Bildschirmschoner  beim  Start von MPlayer und
              aktiviert ihn beim Beenden wieder.  Wenn dein  Bildschirmschoner
              weder  XSS-  noch  XResetScreensaver-API  unterstützt,  verwende
              statt dessen die Option -hearbeat-cmd.

       -vm
              Versucht, in einen anderen Videomodus zu wechseln.   Unterstützt
              von  dga-,  x11, xv-, sdl- und directx-Videoausgabetreibern.  In
              Verbindung  mit  dem  directx-Videoausgabetreiber   können   die
              Optionen  -screenw,  -screenh,  -bpp  und  -refreshrate  benutzt
              werden, um den neuen Anzeigemodus zu setzen.

       -vsync
              Aktiviert VBI für vesa-, dfbmga- und svga-Videoausgabetreiber.

       -wid <Fenster-ID>  (siehe  auch  -guiwid)  (nur  bei  X11,  OpenGL  und
       DirectX)
              Weist MPlayer an, sich an ein bestehendes X11-Fenster zu binden,
              was  beispielsweise  nützlich  ist,  um MPlayer in einen Browser
              einzubetten (z.B. mit der plugger-Erweiterung).

       -xineramascreen <-2-...>
              Bei Xinerama-Konfigurationen (z.B. bei einem  einzigen  Desktop,
              der  sich über mehrere Monitore erstreckt) gibt diese Option an,
              auf welchem Schirm das Video angezeigt  werden  soll.   Wert  -2
              steht für die Wiedergabe auf dem gesamten virtuellen Display (in
              diesem Falle werden Xinerama-Informationen komplett  ignoriert),
              -1  steht  für  Vollbildwiedergabe  auf  dem  Display,  das  das
              aktuelle Fenster anzeigt.  Die mit der Option -geometry gesetzte
              Initialposition  ist  relativ  zum angegebenen Bildschirm.  Wird
              normalerweise nur mit "-fstype -fullscreen" oder "-fstype  none"
              funktionieren.    Diese  Option  ist  nicht  geeignet,  nur  das
              Startbild zu setzen (denn es wird auf dem angegebenen Bildschirm
              immer  im  Vollbildmodus  dargestellt), -geometry ist für diesen
              Zweck  momentan  die  beste  zur  Verfügung   stehende   Option.
              Unterstützt von den Videoausgabetreibern gl, gl2, x11 und xv.

       -zrbw (nur bei -vo zr)
              Anzeige in schwarz/weiß.  Für optimale Performance kann dies mit
              der Option ’-lavdopts gray’ kombiniert werden.

       -zrcrop <[Breite]x[Höhe]+[x Offset]+[y Offset]> (nur bei -vo zr)
              Wählt den anzuzeigenden Teilausschnitt des Bildes.   Wird  diese
              Option  mehrmals angegeben, so aktiviert sie den Cinerama-Modus.
              Im Cinerama-Modus wird der Film auf  mehr  als  einen  Fernseher
              (oder  Beamer) verteilt, um insgesamt eine größere Anzeigefläche
              zu erhalten.  Optionen, die nach dem n-ten  -zrcrop  erscheinen,
              gelten   für  die  n-te  MJPEG-Karte.   Für  jede  Karte  sollte
              zusätzlich zu -zrcrop ein -zrdev  angegeben  werden.   Beispiele
              befinden  sich  in  der Zr-Sektion der Dokumentation oder in der
              Ausgabe von -zrhelp.

       -zrdev <Gerät> (nur bei -vo zr)
              Gibt  die  zu  deiner  MJPEG-Karte  gehörende  Gerätedatei   an.
              Standardmäßig  verwendet  der  zr-Videoausgabetreiber  das erste
              v4l-Gerät, das er findet.

       -zrfd (nur bei -vo zr)
              Erzwungene Dezimierung: Dezimierung, wie mit -zrhdec und -zrvdec
              angegeben.   Wird  nur angewandt, wenn der Hardwareskalierer das
              Bild  wieder  auf  seine  ursprüngliche  Größe  ausdehnen  kann.
              Benutze diese Option, um Dezimierung zu erzwingen.

       -zrhdec <1|2|4> (nur bei -vo zr)
              Horizontale  Dezimierung:  Weist den Treiber an, nur jede zweite
              oder  vierte  Zeile/Pixel  des  Bildes  an  die  MJPEG-Karte  zu
              schicken  und  den  Hardwareskalierer  der  MJPEG-Karte  dazu zu
              benutzen, das Bild wieder auf seine Urpsrungsgröße  auszudehnen.

       -zrhelp (nur bei -vo zr)
              Zeigt eine Liste aller -zr*-Optionen, ihre Standardwerte und ein
              Beispiel für den Cinerama-Modus an.

       -zrnorm <Norm> (nur bei -vo zr)
              Gib die  Fernsehnorm  PAL  oder  NTSC  an  (Standardwert:  keine
              Änderung).

       -zrquality <1-20> (nur bei -vo zr)
              Eine  Nummer  von 1 (beste) bis 20 (schlechteste), die die JPEG-
              Encodierungsqualität angibt.

       -zrvdec <1|2|4> (nur bei -vo zr)
              Horizontale Dezimierung: Weist den Treiber an, nur  jede  zweite
              oder  vierte  Spalte/Pixel  des  Bildes  an  die  MJPEG-Karte zu
              schicken und  den  Hardwareskalierer  der  MJPEG-Karte  dazu  zu
              benutzen,  das Bild wieder auf seine Urpsrungsgröße auszudehnen.

       -zrxdoff <x Anzeige-Offset> (nur bei -vo zr)
              Wenn das Bild kleiner als der Fernsehbildschirm ist, gibt  diese
              Option  die  Bildposition  relativ  zur  oberen  linken Ecke des
              Fernsehers an (Standard: zentriert).

       -zrydoff <y Anzeige-Offset> (nur bei -vo zr)
              Wenn das Bild kleiner als der Fernsehbildschirm ist, gibt  diese
              Option  die  Bildposition  relativ  zur  oberen  linken Ecke des
              Fernsehers an (Standard: zentriert).

VIDEOAUSGABETREIBER (NUR BEI MPLAYER)

       Videoausgabetreiber sind Schnittstellen zu verschiedenen  Videoausgabe-
       Einrichtungen.  Die Syntax ist folgende:

       -vo <Treiber1[:Suboption1[=Wert]:...],Treiber2,...[,]>
              Gibt     eine     Prioritätenliste     der    zu    verwendenden
              Videoausgabetreiber an.

       Wenn die Liste mit ’,’ endet, so werden  notfalls  auch  nicht  in  der
       Kommandozeile  aufgeführte  Treiber benutzt.  Suboptionen sind optional
       und können hauptsächlich weggelassen werden.
       ANMERKUNG: Eine Liste der eincompilierten Videotreiber erhältst du  mit
       -vo help.

       BEISPIEL:
                 -vo xmga,xv,
                      Versuche  zuerst  den  Matrox-X11-Treiber,  dann den Xv-
                      Treiber, dann andere.
                 -vo directx:noaccel
                      Benutzt   den   DirectX-Treiber    mit    abgeschalteten
                      Beschleunigungs-Features.

       Folgende Videoausgabetreiber sind verfügbar:

       xv (nur bei X11)
              Benutzt    die    XVideo-Erweiterung    von   XFee86   4.x,   um
              hardwarebeschleunigtes Abspielen zu ermöglichen.  Wenn du keinen
              hardwarespezifischen  Treiber  wählen  kannst, ist dies für dich
              vermutlich die beste Wahl.  Für Informationen  darüber,  welcher
              Farbschlüssel  benutzt  wird und wie er dargestellt wird, starte
              MPlayer mit der Option -v und suche in der Ausgabe  Zeilen,  die
              am Anfang mit [xv common] gekennzeichnet sind.
                 adaptor=<Nummer>
                      Wähle  einen  bestimmten  XVideo-Adapter  (siehe xvinfo-
                      Ergebnisse).
                 port=<Nummer>
                      Wähle einen bestimmten XVideo-Port.
                 ck=<cur|use|set>
                      Wählt die Quelle, von  der  der  Farbschlüssel  genommen
                      wird (Standard: cur).
                         cur  Benutzt    den    aktuell    in   Xv   gesetzten
                              Farbschlüssel.
                         use  Benutze, setze aber nicht den Farbschlüssel  von
                              MPlayer  (benutze  die Option -colorkey, um dies
                              zu ändern).
                         set  Das gleiche wie bei der Option use, setzt jedoch
                              auch den gelieferten Farbschlüssel.
                 ck-method=<man|bg|auto>
                      Setzt   die   Zeichenmethode   für   den   Farbschlüssel
                      (Standard: man).
                         man  Zeichne den Farbschlüssel manuell (reduziert  in
                              manchen Fällen Flimmern).
                         bg   Setze  den Farbschlüssel als Fensterhintergrund.
                         auto Lässt Xv den Farbschlüssel zeichnen.

       x11 (nur bei X11)
              Ein    Videoausgabetreiber    mit     Shared     Memory     ohne
              Hardwarebeschleunigung,  der immer funktioniert, wenn X11 läuft.

       xover (nur bei X11)
              Ergänzt alle  Overlay-basierten  Treiber  um  X11-Unterstützung.
              Momentan nur von tdfx_vid unterstützt.
                 <vo_Treiber>
                      Wähle  den  Treiber,  der  als  Quelle  für  das auf X11
                      aufsetzende Overlay benutzt werden soll.

       xvmc (nur bei X11 mit -vc ffmpeg12mc)
              Ein  Videoausgabetreiber,  der  die  XvMC-   (X   Video   Motion
              Compensation)  Unterstützung  von  XFree86  4.x  benutzt, um das
              Decodieren von MPEG-1/2 und VCR2 zu beschleunigen.
                 adaptor=<Nummer>
                      Wähle einen  bestimmten  XVideo-Adapter  (siehe  xvinfo-
                      Ergebnisse).
                 port=<Nummer>
                      Wählt einen speziellen XVideo-Port.
                 (no)benchmark
                      Deaktiviert  die  Anzeige  von  Bildern.   Benötigt  für
                      einwandfreies  Benchmarking  von   Treibern,   die   den
                      Bildpuffer   nur   bei   einem   Monitor-Retrace  ändern
                      (nVidia).  Voreinstellung ist, die Bildwiedergabe  nicht
                      zu deaktivieren (nobenchmark).
                 (no)bobdeint
                      Sehr einfacher Deinterlacer.  Sieht möglicherweise nicht
                      besser als -vf  tfields=1  aus,  ist  aber  der  einzige
                      Deinterlacer,   der  mit  xvmc  funktioniert  (Standard:
                      nobobdeint).
                 (no)queue
                      Frames  werden  in  einer  Queue  angeordnet,   um   der
                      Videohardware   weitergehendes  paralleles  Arbeiten  zu
                      ermöglichen.  Dies kann eine  geringe  konstante  (nicht
                      bemerkbare)   A/V-Desynchronisation   mit  sich  bringen
                      (Standard: noqueue).
                 (no)sleep
                      Benutze die Sleep-Funktion, während auf  Beendigung  des
                      Renderns  gewartet  wird  (nicht  empfohlen unter Linux)
                      (Standard: nosleep).
                 ck=cur|use|set
                      Das gleiche wie -vo xv:ck (siehe -vo xv).
                 ck-method=man|bg|auto
                      Das gleiche wie die -vo xv:ck-Methode (siehe -vo xv).

       dga (nur bei X11)
              Gib das Video über die Direct  Graphics  Access-Erweiterung  von
              XFree86 aus.  Wird als veraltet betrachtet.

       sdl (nur bei SDL, fehlerhaft/veraltet)
              Höchst-plattformunabhängiger    Videoausgabetreiber   der   SDL-
              Bibliothek (Simple Directmedia Layer).   Da  SDL  einen  eigenen
              X11-Layer  benutzt,  haben  die  X11-Optionen  von MPlayer keine
              Wirkung auf SDL.  Beachte, dass  es  mehrere  kleine  Bugs  gibt
              (-vm/-novm  wird größtenteils ignoriert, -fs verhält sich so wie
              -novm es sollte, das Fenster ist in der oberen linken Ecke, wenn
              man  aus  dem  Vollbildmodus  zurückkehrt,  Panscan  wird  nicht
              unterstützt...)
                 driver=<Treiber>
                      Wähle den zu benutzenden SDL-Treiber explizit.
                 (no)forcexv
                      Erzwingt  die  Benutzung  von  XVideo  über   den   SDL-
                      Videoausgabetreiber (Standard: forcexv).
                 (no)hwaccel
                      Benutze  den hardwarebeschleunigten Skalierer (Standard:
                      hwaccel).

       vidix
              VIDIX (VIDeo Interface für *niX) ist eine Schnittstelle  zu  den
              Videobeschleunigungsfunktionen verschiedener Grafikkarten.  Sehr
              schneller Videoausgabetreiber bei Karten, die dies unterstützen.
                 <Subdevice>
                      Wähle   explizit   einen   VIDIX-Subdevice-Treiber,  der
                      benutzt werden soll.  Verfügbare Subdevice-Treiber  sind
                      cyberblade,  ivtv,  mach64, mga_crtc2, mga, nvidia, pm2,
                      pm3, radeon, rage128, s3, sh_veu, sis_vid und unichrome.

       xvidix (nur bei X11)
              X11-Frontend für VIDIX
                 <Subdevice>
                      das gleich wie bei vidix

       cvidix
              Generisches,   plattformunabhängiges   VIDIX-Frontend,  das  mit
              nVidia-Karten sogar in der Konsole läuft.
                 <Subdevice>
                      das gleich wie bei vidix

       winvidix (nur bei Windows)
              Windows-Frontend für VIDIX
                 <Subdevice>
                      das gleich wie bei vidix

       direct3d (nur bei Windows) (BETA-Code!)
              Videoausgabetreiber,  der   das   Direct3D-Interface   verwendet
              (nützlich für Vista).

       directx (nur bei Windows)
              Videoausgabetreiber, der die DirectX-Schnittstelle benutzt.
                 noaccel
                      Schaltet   Hardwarebeschleunigung  ab.   Probiere  diese
                      Option bei Problemen mit der Darstellung.

       quartz (nur bei Mac OS X)
              Mac OS X Quartz-Videoausgabetreiber.   Unter  manchen  Umständen
              mag  es effizienter sein, ein komprimiertes YUV-Ausgabeformat zu
              erzwingen, z.B. mit -vf format=yuy2.
                 device_id=<Nummer>
                      Wähle ein Gerät für die Darstellung im Vollbildmodus.
                 fs_res=<Breite>:<Höhe>
                      Gib die Auflösung  im  Vollbildmodus  an  (nützlich  auf
                      langsamen Systemen).

       macosx (Mac OS X 10.4 oder 10.3.9 mit QuickTime 7)
              Mac OS X CoreVideo-Videoausgabetreiber
                 device_id=<Nummer>
                      Wähle das Anzeigegerät für die Vollbildwiedergabe.

       fbdev (nur bei Linux)
              Benutze für die Videoausgabe den Kernel-Framebuffer.
                 <Gerät>
                      Wähle explizit das zu benutzende fbdev-Gerät (z.B. /dev/
                      fb0) oder das VIDIX-Subdevice, falls der Gerätename  mit
                      ’vidix’  beginnt (z.B. ’vidixsis_vid’ beim SIS-Treiber).

       fbdev2 (nur bei Linux)
              Benutze für die Videoausgabe den Kernel-Framebuffer, alternative
              Implementation.
                 <Gerät>
                      Wähle das zu benutzende fbdev-Gerät explizit. (Standard:
                      /dev/fb0).

       vesa
              Sehr genereller Videoausgabetreiber,  der  mit  jeder  VESA  VBE
              2.0-kompatiblen Karte funktionieren sollte.
                 (no)dga
                      Schaltet den DGA-Modus ein oder aus (Standard: ein).
                 neotv_pal
                      Aktiviere die TV-Ausgabe von NeoMagic und setze die Norm
                      auf PAL.
                 neotv_ntsc
                      Aktiviere die TV-Ausgabe von NeoMagic und setze die Norm
                      auf NTSC.
                 vidix
                      Benutze den VIDIX-Treiber.
                 lvo:
                      Aktiviere  das  auf  dem  VESA-Modus  aufsetzende Linux-
                      Video-Overlay.

       svga
              Gib das Video über die SVGA-Bibliothek aus.
                 <Videomodus>
                      Gib den zu benutzenden Videomodus an.   Der  Modus  kann
                      angegeben  werden  im  Format  <Breite>x<Höhe>x<Farben>,
                      z.B. 640x480x16M, oder per Grafikmodusnummer, z.B. 84.
                 bbosd
                      Zeigt das OSD in den  schwarzen  Rändern  des  Films  an
                      (langsamer).
                 native
                      Benutze   nur   native   Darstellungsfunktionen.    Dies
                      verhindert      direktes      Rendern,      OSD      und
                      Hardwarebeschleunigung.
                 retrace
                      Erzwingt  Frame-Wechsel  bei  vertikalem  Retrace.   Nur
                      benutzbar mit -double.  Dies hat  denselben  Effekt  wie
                      die Option -vsync.
                 sq
                      Versucht,  einen  Videomodus mit quadratischen Pixeln zu
                      wählen.
                 vidix
                      Benutze svga mit VIDIX.

       gl
              OpenGL-Videoausgabetreiber, einfache  Version.   Die  Videogröße
              muss  kleiner  sein  als die maximale Texturgröße deiner OpenGL-
              Implementierung.  Es ist beabsichtigt, auch mit den  einfachsten
              OpenGL-Implementierungen  zu  funktionieren,  benutzt  aber auch
              neuere Erweiterungen, die mehr Farbräume  und  direct  rendering
              ermöglichen.    Probiere   für  optimale  Geschwindigkeit  etwas
              ähnliches wie
              -vo gl:yuv=2:rectangle=2:force-pbo:ati-hack -dr -noslices
              Dieser Code macht nur  sehr  wenige  Fehlerüberprüfungen,  falls
              also  ein  Feature  nicht  funktioniert  liegt  das vieleicht an
              fehlender  Unterstützung   durch   deine   Grafiktreiber/OpenGL-
              Implementierung,  auch  wenn  du  keine  Fehlermeldung bekommst.
              Benutze glxinfo oder ein ähnliches Tool um dir die unterstützten
              OpenGL-Erweiterungen anzeigen zu lassen.
                 (no)ati-hack
                      ATI-Treiber können ein korruptes Bild liefern, wenn PBOs
                      verwendet werden  (wenn  -dr  oder  force-pbo  verwendet
                      wird).  Diese Option behebt diesen Fehler auf Kosten von
                      etwas mehr Speicher.
                 (no)force-pbo
                      Verwende  immer  PBOs,  um  Texturen  zu  transferieren,
                      selbst  wenn dies eine extra Kopie involviert.  Momentan
                      bewirkt dies einen geringen Geschwindigkeitsvorteil  mit
                      NVidia-Treibern   und  einen  großen  mit  ATI-Treibern.
                      Benötigt  möglicherweise  -noslices  und  die  Suboption
                      ati-hack, um richtig zu funktionieren.
                 (no)scaled-osd
                      Ändert   das   Verhalten   des   OSD  bei  Änderung  der
                      Fenstergröße (Standard: deaktiviert).   Falls  aktiviert
                      ist   das  Verhalten  den  anderen  Videoausgabetreibern
                      ähnlicher, was bei Schriftarten mit fester Größe  besser
                      ist.   Deaktiviert  sieht  es  mit FreeType-Schriftarten
                      besser aus und  benutzt  im  Vollbildmodus  die  Ränder.
                      Funktioniert  momentan  nicht mit ass-Untertiteln (siehe
                      -ass), du kannst sie statt dessen  jedoch  ohne  OpenGL-
                      Unterstützung mit -vf ass darstellen lassen.
                 osdcolor=<0xAARRGGBB>
                      Farbe  für  das  OSD  (Standard:  0x00ffffff, entspricht
                      nicht-transparentem weiß).
                 rectangle=<0,1,2>
                      Wähle einen bestimmten Typ  für  rechtwinklige  Texturen
                      aus.   Dies spart Grafikspeicher, ist aber oft langsamer
                      (Standard: 0).
                         0: Benutze Texturen mit einer Größe, die eine  Potenz
                         von 2 ist (Standard).
                         1:  Benutze die GL_ARB_texture_rectangle-Erweiterung.
                         2:   Benutze   die   GL_ARB_texture_non_power_of_two-
                         Erweiterung.   Dies  wird manchmal nur durch Software
                         emuliert und ist dann sehr langsam.
                 swapinterval=<n>
                      Minimales Intervall  zwischen  zwei  Pufferwechseln,  in
                      angezeigten  Bildern  (Standard:  1).   1 entspricht dem
                      Einschalten von VSYNC,  0  dem  Ausschalten  von  VSYNC.
                      Werte   unter   0   belassen  es  bei  der  systemweiten
                      Voreinstellung.   Dies  limitiert  die   Framerate   auf
                      (horizontale     Refresh-Rate     /     n).     Benötigt
                      GLX_SGI_swap_control-Unterstützung, um zu funktionieren.
                      Bei   manchen   (den  meisten/allen?)  Implementierungen
                      funktioniert dies nur im Vollbildmodus.
                 yuv=<n>
                      Wählt den Typ der Umwandlung von YUV nach RGB aus.
                         0:     Benutze     Softwareumwandlung     (Standard).
                         Funktioniert  mit allen OpenGL-Versionen.  Ermöglicht
                         Helligkeits-, Kontrast- und Sättigungseinstellung.
                         1: Benutze register  combiners.   Dies  benutzt  eine
                         nVidia-spezifische                        Erweiterung
                         (GL_NV_register_combiners).   Es  werden   mindestens
                         drei     Textureinheiten     benötigt.     Ermöglicht
                         Sättigungs- und Farbwerteinstellung.   Diese  Methode
                         ist schnell aber ungenau.
                         2:   Benutze   ein  Fragmentprogramm.   Benötigt  die
                         GL_ARB_fragment_program-Erweiterung  und   mindestens
                         drei   Textureinheiten.    Ermöglicht   Helligkeits-,
                         Kontrast-,         Sättigungseinstellung          und
                         Farbwertkorrektur.
                         3:   Benutze   ein  Fragmentprogramm,  das  die  POW-
                         Instruktion       benutzt.        Benötigt        die
                         GL_ARB_fragment_program-Erweiterung   und  mindestens
                         drei   Textureinheiten.    Ermöglicht   Helligkeits-,
                         Kontrast-,       Sättigungs-,      Farbwert-      und
                         Gammaeinstellung.  Gamma kann für Rot, Grün und  Blau
                         unterschiedlich  gesetzt werden.  Methode 4 ist meist
                         schneller.
                         4:  Benutze   ein   Fragmentprogramm   mit   Tabelle.
                         Benötigt  die GL_ARB_fragment_program-Erweiterung und
                         mindestens    vier    Textureinheiten.     Ermöglicht
                         Helligkeits-,  Kontrast-,  Sättigungs-, Farbwert- und
                         Gammaeinstellung.  Gamma kann für Rot, Grün und  Blau
                         unterschiedlich gesetzt werden.
                         5:   Benutze   ATI-spezifische  Methode  (für  ältere
                         Karten)  Benutzt  eine  ATI-spezifische   Erweiterung
                         (GL_ATI_fragment_shader            -            nicht
                         GL_ARB_fragment_shader!).       Mindestens       drei
                         Textureinheiten    werden    benötigt.     Ermöglicht
                         Sättigungs- und Farbwerteinstellung.   Diese  Methode
                         ist schnell aber ungenau.
                         6:  Benutze  eine 3D-Textur für die Konvertierung via
                         Nachschlagetabelle.            Benötigt           die
                         GL_ARB_fragment_program-Erweiterung   und  mindestens
                         vier      Textureinheiten.       Extrem       langsam
                         (Softwareemulation)  auf manchen (allen?) ATI-Karten,
                         da es eine Textur mit Randpixeln  verwendet.   Stellt
                         Kontrolle   über   Helligkeit,  Kontrast,  Sättigung,
                         Farbton  und  Gamma  bereit.   Gamma  kann   außerdem
                         unabhängig  für  rot,  grün  und blau gesetzt werden.
                         Die    Geschwindigkeit    hängt    mehr    von    der
                         Speicherbandbreite der GPU ab als andere Methoden.
                 ycbcr
                      Verwende  die  GL_MESA_ycbcr_texture-Erweiterung, um YUV
                      nach RGB zu  konvertieren.   Dies  ist  in  den  meisten
                      Fällen  vermutlich  langsamer  als eine Konvertierung zu
                      RGB in Software.
                 lscale=<n>
                      Wählt   die   zu   benutzende   Skalierungsmethode   für
                      Luminanzskalierung.  Nur gültig für yuv-Modi 2, 3, 4 und
                      6.
                         0: Benutze einfache lineare Filterung (Standard).
                         1:  Benutze  bikubische  B-Spline-Filterung  (bessere
                         Qualität).   Benötigt eine zusätzliche Textureinheit.
                         Ältere Karten werden dies für Chrominanz zumindest im
                         Vollbildmodus nicht verarbeiten können.
                         2:   Benutze   kubische  Filterung  in  horizontaler,
                         lineare    Filterung    in    vertikaler    Richtung.
                         Funktioniert  auf ein paar mehr Karten als Methode 1.
                         3: Das gleiche wie 1, verwendet  aber  keine  Lookup-
                         Textur.    Ist   auf  manchen  Karten  möglicherweise
                         schneller.
                         4: Verwende experimentelle unscharfe  Maskierung  mit
                         3x3-Unterstützung  und  einer Standardstärke von 0.5.
                         5: Verwende experimentelle unscharfe  Maskierung  mit
                         5x5-Unterstützung und einer Standardstärke von 0.5.
                 cscale=<n>
                      Wählt   die   zu   benutzende   Skalierungsmethode   für
                      Chrominanzskalierung.  Für Details siehe lscale.
                 filter-strength=<Wert>
                      Setze die  Effektstärke  für  diejenigen  lscale/cscale-
                      Filter, die dies unterstützen.
                 customprog=<Dateiname>
                      Lädt   ein  eigenes  Fragmentprogramm  aus  <Dateiname>.
                      Siehe TOOLS/edgedetect.fp als Beispiel.
                 customtex=<Dateiname>
                      Lädt eine eigene "gamma  ramp"-Textur  aus  <Dateiname>.
                      Kann  zusammen  mit yuv=4 oder mit der customprog-Option
                      benutzt werden.
                 (no)customtlin
                      Wenn aktiviert (Standard), benutze  für  die  customtex-
                      Textur     GL_LINEAR-Interpolation,     benutze    sonst
                      GL_NEAREST.
                 (no)customtrect
                      Wenn  aktiviert,  benutze   für   die   customtex-Textur
                      texture_rectangle.  Standardeinstellung ist deaktiviert.

              Normalerweise gibt es keinen Grund, die  folgenden  Optionen  zu
              verwenden.  Sie sind hauptsächlich für Testzwecke.

                 (no)glfinish
                      Rufe   glFinish()   vor  dem  Wechsel  der  Puffer  auf.
                      Langsamer, aber sorgt manchmal  für  korrektere  Ausgabe
                      (Standard: aus).
                 (no)manyfmts
                      Schaltet  die  Unterstütztung  für  mehr  (RGB  und BGR)
                      Farbformate.  Benötigt eine OpenGL-Version >= 1.2.
                 slice-height=<0-...>
                      Anzahl der Linien, die an einem Stück zur Textur kopiert
                      werden (Standard: 0).  0 für ganzes Bild.
                      ANMERKUNG:  Falls  der  YUV-Farbraum benutzt wird (siehe
                      yuv-Unteroption), gilt folgendes:
                         Wenn  der  Dekoder   in   Streifen   rendert   (siehe
                         -noslices), dann hat diese Einstellung keinen Effekt,
                         die Streifengröße des Dekoders wird benutzt.
                         Wenn der Dekoder nicht in Streifen rendert, dann  ist
                         die Standardeinstellung 16.
                 (no)osd
                      (De)aktiviere  die Unterstützung für das Rendern des OSD
                      via OpenGL  (Standard:  aktiviert).   Hauptsächlich  für
                      Testzwecke,  Du solltest -osdlevel 0 benutzen, um OSD zu
                      deaktivieren.
                 (no)aspect
                      (De)aktiviert  die  Skalierung  des  Aspekts   und   die
                      Unterstützung   für   Panscan   (Standard:   aktiviert).
                      Deaktivierung kann  die  Geschwindigkeit  möglicherweise
                      erhöhen.

       gl2
              Variante  des  OpenGL-Videoausgabetreibers.  Unterstützt Videos,
              die größer als die maximale Texturgröße  sind,  aber  es  fehlen
              viele   der   erweiterten   Features   und   Optimierungen   des
              gl-Treibers, und es ist unwahrscheinlich,  dass  dieser  Treiber
              erweitert wird.
                 (no)glfinish
                      das gleiche wie bei gl (Standard: aktiviert)
                 yuv=<n>
                      Wählt  den Typ der Umwandlung von YUV nach RGB aus.  Bei
                      anderen Werten  als  0  wird  das  OSD  deaktiviert  und
                      Helligkeits-,  Kontrast-  und  Gammaeinstellung  ist nur
                      über die globale  X-Server-Einstellung  möglich.   Davon
                      abgesehen ist die Bedeutung dieselbe wie bei -vo gl.

       null
              Produziert   keine  Videoausgabe.   Nützlich  für  Benchmarking-
              Zwecke.

       aa
              ASCII-Art-Videoausgabetreiber,   der   auf   einer   Textkonsole
              funktioniert.   Du  bekommst  eine  Liste mit allen Optionen und
              ihren Erläuterungen mit ’mplayer -vo aa:help’.
              ANMERKUNG:  Dieser  Treiber  kann  nicht  richtig  mit   -aspect
              umgehen.
              TIPP:  Wahrscheinlich muß -monitorpixelaspect spezifiert werden.
              Versuche ’mplayer -vo aa -monitorpixelaspect 0.5’.

       caca
              Farbiger   ASCII-Art-Videoausgabetreiber,    der    auf    einer
              Textkonsole funktioniert.

       bl
              Videowiedergabe,     die     das     Blinkenlights-UDP-Protokoll
              unterstützt.      Dieser      Treiber      ist      höchstgradig
              hardwarespezifisch.
                 <Subdevice>
                      Wählt   den   zu   benutzenden   Subdevice-Treiber   von
                      Blinkenlights  explizit.   Die  Angabe   ist   der   Art
                      arcade:host=localhost:2323                          oder
                      hdl:file=Name1,file=Name2.   Du  musst   ein   Subdevice
                      angeben.

       ggi
              Videoausgabetreiber des GGI-Grafiksystems.
                 <Treiber>
                      Wählt  den zu benutzenden GGI-Treiber explizit.  Ersetze
                      jedes ’,’ das in der Treiberzeichenkette vorkommt  durch
                      ein ’.’.

       directfb
              Videowiedergabe über die DirectFB-Bibliothek.
                 (no)input
                      Benutze   DirectFB  anstelle  des  MPlayer-Tastaturcodes
                      (Standard: aktiviert).
                 buffermode=single|double|triple
                      Doppeltes (double)  und  dreifaches  (triple)  Buffering
                      liefern  die  besten  Resultate,  wenn du Abreißprobleme
                      vermeiden möchstest.   Triplebuffering  ist  effizienter
                      als  Doublebuffering,  da es MPlayer während des Wartens
                      auf das vertikale Retrace  nicht  blockiert.   Einfaches
                      Buffern sollte vermieden werden (Standard: single).
                 fieldparity=top|bottom
                      Kontrolliert   die  Ausgabereihenfolge  für  interlaced-
                      Bilder (Standard: deaktiviert).  Gültige Werte sind  top
                      =  obere  Felder  zuerst, bottom = untere Felder zuerst.
                      Diese  Option  hat  keinerlei  Effekt  auf  progressives
                      Filmmaterial,  wie  es  die meisten MPEG-Filme sind.  Du
                      musst diese Option aktivieren, wenn es beim Schauen  von
                      interlaced-Filmmaterial     zu    Abreißeffekten    oder
                      unscharfen Bewegungen kommt.
                 layer=N
                      Wird den Layer mit der ID N für die Wiedergabe erzwingen
                      (Standard: -1 - auto).
                 dfbopts=<Liste>
                      Gibt eine Parameterliste für DirectFB an.

       dfbmga
              Matrox  G400/G450/G550-spezifische  Videoausgabetreiber, die die
              DirectFB-Bibliothek  benutzen,  um  von   speziellen   Hardware-
              Feeatures   Gebrauch   zu  machen.   Ermöglicht  CRTC2  (zweiten
              Bildschirm) und stellt Videos unabhängig vom  ersten  Bildschirm
              dar.
                 (no)input
                      das gleiche wie bei directfb (Standard: deaktiviert)
                 buffermode=single|double|triple
                      das gleiche wie bei  (Standard: triple)
                 fieldparity=top|bottom
                      das gleiche wie bei  directfb
                 (no)bes
                      Ermöglicht   die   Nutzung   von  Matrox  BES  (Backend-
                      Skalierer) (Standard: deaktiviert).   Gibt  hinsichtlich
                      Geschwindigkeit und Ausgabequalität sehr gute Resultate,
                      da  interpolierte  Bildverarbeitung  in   der   Hardware
                      geschieht.   Funktioniert nur auf dem ersten Bildschirm.
                 (no)spic
                      Nutzt den Matrox-Sub-Picture-Layer für die  Anzeige  des
                      OSD (Standard: aktiviert).
                 (no)crtc2
                      Schaltet  TV-Out  des  zweiten  Monitors  an  (Standard:
                      aktiviert).  An der Wiedergabequalität ist  erstaunlich,
                      da    ein   komplettes   Interlaced-Bild   mit   exakter
                      Synchronisation auf jedem (un)geraden  Feld  dargestellt
                      wird.
                 tvnorm=pal|ntsc|auto
                      Setzt die TV-Norm der Matrox-Karte, ohne /etc/directfbrc
                      ändern  zu  müssen  (Standard:  deaktiviert).    Gültige
                      Normen sind pal = PAL, ntsc = NTSC.  Eine spezielle Norm
                      ist auto (automatisches Anpassen zu PAL/NTSC), denn  die
                      Norm  wird  bestimmt,  indem  die  Framerate  des  Films
                      betrachtet wird.

       mga (nur bei Linux)
              Matrox-spezifischer Videoausgabetreiber,  der  den  YUV-Backend-
              Skalierer  von  Gxxx-Karten durch ein Kernelmodul benutzt.  Wenn
              du eine Matroxkarte hast, ist dies die schnellste Option.
                 <Gerät>
                      Wählt das zu benutzende Matrox-Gerät explizit (Standard:
                      /dev/mga_vid).

       xmga (nur bei Linux, X11)
              Der mga-Videoausgabetreiber, läuft in einem X11-Fenster.
                 <Gerät>
                      Wählt das zu benutzende Matrox-Gerät explizit (Standard:
                      /dev/mga_vid).

       s3fb (nur bei Linux) (siehe auch -vf yuv2 und -dr)
              S3  Virge-spezifischer  Videoausgabetreiber.    Dieser   Treiber
              unterstützt  die  YUV-Konvertierung  und  -skalierung der Karte,
              doppelte Pufferung und direktes Rendern.  Benutze -vf  yuy2  für
              hardwarebeschleunigtes  YUY2-Rendering, welches bei dieser Karte
              wesentlich schneller als YV12 ist.
                 <Gerät>
                      Wähle das zu verwendende fbdev-Gerät explizit (Standard:
                      /dev/fb0).

       wii (nur bei Linux)
              Nintendo Wii/GameCube-spezifischer Videoausgabetreiber.

       3dfx (nur bei Linux)
              3Dfx-spezifischer  Videoausgabetreiber,  der  die  3Dfx-Hardware
              direkt auf X11 verwendet.  Nur 16 bpp werden unterstützt.

       tdfxfb (nur bei Linux)
              Dieser Treiber setzt den tdfxfb-Framebuffer-Treiber ein, um  auf
              3dfx-Karten Filme mit YUV-Beschleunigung abzuspielen.
                 <Gerät>
                      Wähle  das zu benutzende fbdev-Gerät explizit (Standard:
                      /dev/fb0).

       tdfx_vid (nur bei Linux)
              3Dfx-spezifischer Videoausgabetreiber, der in Verbindung mit dem
              tdfx_vid-Kernelmodul funktioniert.
                 <Gerät>
                      Wähle  das  zu benutzende Gerät explizit (Standard:/dev/
                      tdfx_vid).

       dxr2 (siehe auch -dxr2) (nur bei DXR2)
              DXR2-spezifischer Videoausgabetreiber von Creative.
                 <vo_Treiber>
                      Der  für  das  Overlay   zu   benutzende   unterliegende
                      Videoausgabetreiber (x11, xv)

       dxr3 (nur bei DXR3)
              Sigma  Designs  em8300  MPEG-Decoder-Chip- (Creative DXR3, Sigma
              Designs Hollywood Plus) spezifischer Videoausgabetreiber.  Siehe
              auch den lavc-Videofilter.
                 overlay
                      Aktiviert Overlay anstelle von TV-Ausgabe.
                 prebuf
                      Schaltet Prebuffering ein.
                 sync
                      Schaltet die neue Sync-Engine ein.
                 norm=<Norm>
                      Gibt die TV-Norm an.
                         0: Ändert die aktuelle Norm nicht (Standard).
                         1: Automatische Anpassung mit PAL/NTSC.
                         2: Automatische Anpassung mit PAL/PAL-60.
                         3: PAL
                         4: PAL-60
                         5: NTSC
                 <0-3>
                      Gibt   die   Gerätenummer   an,   wenn   mehr  als  eine
                      em8300-Karte vorhanden ist.

       ivtv (nur bei IVTV)
              Videoausgabetreiber für TV-Out speziell für den Conexant CX23415
              (iCompression   iTVC15)   oder  Conexant  CX23416  (iCompression
              iTVC16) MPEG Decoder-Chip (Hauppauge WinTV PVR-150/250/350/500).
              Siehe auch den Videofilter lavc.
                 <Gerät>
                      Wählt   den   zu   verwendenden   MPEG-Decoder  explizit
                      (Standard: /dev/video16).
                 <Ausgabe>
                      Wählt die für das  Videosignal  zu  verwendende  TV-Out-
                      Ausgabe.

       v4l2 (benötigt Linux-Kernel 2.6.22+)
              Videoausgabetreiber  für  V4L2-kompatible Karten mit eingebautem
              Hardware-MPEG-Decoder.  Siehe auch lavc-Videofilter.
                 <Gerät>
                      Wähle den Gerätenamen des zu verwendenden  MPEG-Decoders
                      explizit (Standard: /dev/video16).
                 <Ausgabe>
                      Wähle  die  für  das  Videosignal zu verwendende TV-Out-
                      Ausgabe explizit.

       mpegpes (nur bei DVB)
              Videoausgabetreiber für DVB-Karten,  der  die  Ausgabe  in  eine
              MPEG-PES-Datei  schreibt, falls keine DVB-Karte installiert ist.
                 card=<1-4>
                      Gibt die  Gerätenummer  an,  wenn  mehr  als  eine  DVB-
                      Ausgabekarte  vorhanden ist (nur bei V3 API, wie bei den
                      Treibern der 1.x.y-Serie).  Wird keine Karte  angegeben,
                      sucht MPlayer die erste verfügbare Karte.
                 <Dateiname>
                      Ausgabedateiname (Standard: ./grab.mpg).

       zr (siehe auch -zr* und -zrhelp)
              Videoausgabetreiber   für   eine   Anzahl   von   MJPEG-Capture/
              Wiedergabe-Karten.

       zr2 (siehe auch den zrmjpeg-Videofilter)
              Videoausgabetreiber   für   eine   Anzahl   von   MJPEG-Capture/
              Wiedergabe-Karten, zweite Generation.
                 dev=<Gerät>
                      Gibt das zu benutzende Gerät an.
                 norm=<PAL|NTSC|SECAM|auto>
                      Gibt die zu benutzende Videonorm an (Standard: auto).
                 (no)prebuf
                      (De)aktiviert Prebuffering, wird noch nicht unterstützt.

       md5sum
              Berechnet MD5-Summen von jedem Frame und schreibt  sie  in  eine
              Datei.   Unterstützt die Farbräume RGB24 und YV12.  Nützlich für
              Debugging-Zwecke.
                 outfile=<Dateiname>
                      Gibt den Ausgabe-Dateinamen an (Standard: ./md5sums).

       yuv4mpeg
              Wandelt den Videostream in eine Abfolge von unkomprimierten  YUV
              4:2:0-Bildern um und speichert diese in einer Datei im aktuellen
              Verzeichnis  (Standard:  ./stream.yuv).   Das  Format  ist   das
              gleiche,  das  von  den mjpegtools benutzt wird, daher ist diese
              Option nützlich, wenn du das Video mit den mjpegtools bearbeiten
              möchtest.   Es  unterstützt  das  YV12-,  RGB- (24 bpp) und BGR-
              Format (24 bpp).   Du  kannst  dies  mit  der  Option  -fixed-vo
              kombinieren,  um  Dateien  mit  derselben Größe (bezogen auf das
              Format) und gleichem fps-Wert aneinanderzuhängen.
                 interlaced
                      Schreibt die  Ausgabe-Frames  interlaced,  obere  Felder
                      zuerst.
                 interlaced_bf
                      Schreibt  die  Ausgabe-Frames  interlaced, untere Felder
                      zuerst.
                 file=<Dateiname>
                      Schreibe die Ausgabe nach  <Dateiname>  anstatt  in  die
                      Standarddatei stream.yuv.

              ANMERKUNG:   Bei  Weglassen  dieser  Optionen  ist  die  Ausgabe
              ’progressive’ (d.h. nicht interlaced).

       gif89a
              Gibt jeden  Frame  in  eine  animierte  GIF-Datei  im  aktuellen
              Verzeichnis  aus.   Es  unterstützt nur das RGB-Format (24 bpp),
              und die Ausgabe wird zu 256 Farben konvertiert.
                 <fps>
                      Fließkommawert,  der  die  Framerate  angibt  (Standard:
                      5.0).
                 <output>
                      Gibt den Ausgabedateinamen an (Standard: ./out.gif).

              ANMERKUNG:  Du  musst  die Framerate vor dem Dateinamen angeben,
              sonst wird die Framerate Teil des Dateinamens.

              BEISPIEL:
                 mplayer video.nut -vo gif89a:15:output=test.gif

       jpeg
              Gibt jeden Frame in eine  JPEG-Datei  im  aktuellen  Verzeichnis
              aus.   Jede  Datei  bekommt  die  Framenummer  mit vorangestellt
              ergänzenden Nullen als Name.
                 [no]progressive
                      Gibt Standard-JPEG oder progressives JPEG an  (Standard:
                      noprogressive).
                 [no]baseline
                      Benutze eine/keine Baseline (Standard: baseline).
                 optimize=<0-100>
                      Optimierungswert (Standard: 100)
                 smooth=<0-100>
                      Glättungsfaktor (Standard: 0)
                 quality=<0-100>
                      Qualitätsfaktor (Standard: 75)
                 outdir=<Verzeichnisname>
                      Gib   das   Verzeichnis   an,  in  das  die  JPEG-Bilder
                      gespeichert werden (Standard: ./).
                 subdirs=<Präfix>
                      Erstellt   nummerierte   Unterverzeichnisse   mit    dem
                      angegebenen  Präfix,  in welches die Dateien gespeichert
                      werden anstatt in das aktuelle Verzeichnis.
                 maxfiles=<Wert> (nur mit subdirs)
                      Maximale    Anzahl    an    JPEG-Dateien,    die     pro
                      Unterverzeichnis  gespeichert  werden.  Muss größer oder
                      gleich 1 sein (Standard: 1000).

       pnm
              Gibt jeden Frame in eine PNM-Datei in das  aktuelle  Verzeichnis
              aus.   Jede  Datei  bekommt  die  Frame-Nummer mit vorangestellt
              ergänzenden Nullen als Name.  Unterstützt PPM-, PGM- und PGMYUV-
              Dateien  sowohl  im  raw-  als  auch im ASCII-Modus.  Siehe auch
              pnm(5), ppm(5) und pgm(5).
                 ppm
                      Schreibe PPM-Dateien (Standard).
                 pgm
                      Schreibe PGM-Dateien.
                 pgmyuv
                      Schreibe PGMYUV-Dateien.  PGMYUV ist  wie  PGM,  enthält
                      jedoch zusätzlich eine U- und V-Ebene, die am Bild unten
                      angehängt werden.
                 raw
                      Schreibe PNM-Dateien im raw-Modus (Standard).
                 ascii
                      Schreibe PNM-Dateien im ASCII-Modus.
                 outdir=<Verzeichnisname>
                      Gib  das  Verzeichnis  an,  in   das   die   PNM-Dateien
                      gespeichert werden (Standard: ./).
                 subdirs=<Präfix>
                      Erstellt    nummerierte   Unterverzeichnisse   mit   dem
                      angegebenen Präfix, in welches die  Dateien  gespeichert
                      werden anstatt in das aktuelle Verzeichnis.
                 maxfiles=<Wert> (nur mit subdirs)
                      Maximale     Anzahl    an    JPEG-Dateien,    die    pro
                      Unterverzeichnis gespeichert werden.  Muss  größer  oder
                      gleich 1 sein (Standard: 1000).

       png
              Gibt jeden Frame in eine PNG-Datei im aktuellen Verzeichnis aus.
              Jede  Datei   bekommt   die   Frame-Nummer   mit   vorangestellt
              ergänzenden  Nullen  als  Name.   Unterstützt  die RGB- und BGR-
              Formate mit 24 bpp.
                 z=<0-9>
                      Gibt die Kompressionsstufe an.  0 steht für keine, 9 für
                      maximale Kompression.
                 outdir=<Verzeichnisname>
                      Gib   das   Verzeichnis   an,  in  das  die  PNG-Dateien
                      gespeichert werden sollen (Standard: ./).
                 alpha
                      Erstelle PNG-Dateien  mit  Alpha-Kanal.   Beachte,  dass
                      MPlayer  Alpha-Kanäle  im allgemeinen nicht unterstützt,
                      so dass dies nur in manchen Fällen sinnvoll ist.

       tga
              Gibt jeden Frame in eine TGA-Datei im aktuellen Verzeichnis aus.
              Jede   Datei   bekommt   die   Frame-Nummer   mit  vorangestellt
              ergänzenden    Nullen    als    Name.     Der    Zweck    dieses
              Videoausgabetreibers   ist   das   Schreiben  von  verlustfreien
              Bildern, die ohne jegliche externe Bibliothek  verwendet  werden
              können.  Unterstützt werden BGR[A]-Farbformate mit 15, 24 und 32
              bpp.   Ein  bestimmtes  Format  kann  erzwungen   werden   durch
              Benutzung des format-Videofilters.

              BEISPIEL:
                 mplayer video.nut -vf format=bgr15 -vo tga

OPTIONEN FÜR DIE DECODIERUNG/DAS FILTERN

       -ac <[-|+]Codec1,[-|+]Codec2,...[,]>
              Gib  eine  Prioritätsliste  der  zu verwendenden Audiocodecs an.
              Die  Codecnamen  entsprechen  den  in  codecs.conf   definierten
              Einträgen.  Ein ’-’ vor dem Codecnamen deaktiviert diesen Codec.
              Ein  ’+’  vor  dem  Codecnamen  erzwingt  diesen,   dies   führt
              vermutlich  zu  Abstürzen!   Wenn  die Liste mit ’,’ endet, wird
              MPlayer auch auf Codecs zurückgreifen, die nicht  in  der  Liste
              stehen.
              ANMERKUNG:  Mit  -ac  help  erhältst  du eine vollständige Liste
              aller verfügbaren Codecs.

              BEISPIEL:
                 -ac mp3acm
                      Erzwingt den l3codeca.acm-MP3-Codec.
                 -ac mad,
                      Probiert zuerst libmad und dann andere Codecs.
                 -ac hwac3,a52,
                      Probiere      AC-3-Passthrough,      dann      Software-
                      AC-3-Decodierung, danach andere Codecs.
                 -ac hwdts,
                      Probiere Hardware-DTS-Passthrough, danach anderes.
                 -ac -ffmp3,
                      Überspringe den MP3-Decoder von FFmpeg.

       -af-adv <force=(0-7):list=(Filter)> (siehe auch -af)
              Gibt erweiterte Audiofilteroptionen an:

                 force=<0-7>
                      Erzwingt  das  Einfügen  von Audiofiltern nach folgenden
                      Regeln:
                         0: Benutze komplett automatisches Einfügen (Standard)
                         1: Optimiere auf Genauigkeit.
                         2:  Optimiere  auf  Geschwindigkeit.  Warnung: Manche
                         Features der Audiofilter können ohne Meldung zu geben
                         versagen,  wodurch  sich die Audioqualität verringern
                         kann.
                         3: Benutze kein automatisches  Einfügen  von  Filtern
                         und  keine  Optimierung.   Warnung: Diese Einstellung
                         kann MPlayer zum Absturz bringen.
                         4: Benutze automatisches Einfügen von  Filtern  gemäß
                         Option   0   oben,   benutze  aber  Verarbeitung  von
                         Fließkommawerten, falls möglich.
                         5: Benutze automatisches Einfügen von  Filtern  gemäß
                         Option   1   oben,   benutze  aber  Verarbeitung  von
                         Fließkommawerten, falls möglich.
                         6: Benutze automatisches Einfügen von  Filtern  gemäß
                         Option   2   oben,   benutze  aber  Verarbeitung  von
                         Fließkommawerten, falls möglich.
                         7: Benutze kein automatisches  Einfügen  von  Filtern
                         gemäß  Option  3  oben, benutze aber Verarbeitung von
                         Fließkommawerten, falls möglich.

                 list=<Filter>
                      Das gleiche wie -af.

       -afm <Treiber1,Treiber2,...>
              Gibt eine Prioritätsliste der zu verwendenden Audiocodecfamilien
              an,  so wie sie in codecs.conf definiert wurden.  Wenn keine der
              angegebenen  Familien  benutzt  werden  kann,  so   werden   die
              Standardcodecs verwendet.
              ANMERKUNG:
              Mit   -afm   help  erhältst  du  eine  Liste  aller  verfügbaren
              Codecfamilien.

              BEISPIEL:
                 -afm ffmpeg
                      Probiert zuerst die Codecs von FFmpegs libavcodec.
                 -afm acm,dshow
                      Probiert zuerst die Win32-Codecs.

       -aspect <Verhältnis> (siehe auch -zoom)
              Überschreibt  das  Höhen-/Breitenverhältnis  des  Films  in  dem
              Falle,  dass  die  in  der  wiedergegebenen  Datei gespeicherten
              Informationen fehlerhaft sind oder ganz fehlen.

              BEISPIEL:
                 -aspect 4:3  oder -aspect 1.3333
                 -aspect 16:9 oder -aspect 1.7777

       -noaspect
              Deaktiviert   die    automatische    Anpassung    des    Höhen-/
              Breitenverhältnisses.

       -field-dominance <-1-1>
              Stellt das erste Feld ein bei interlaced Inhalten.  Nützlich für
              Deinterlacer, die die Framerate verdoppeln: -vf  tfields=1,  -vf
              yadif=1 und -vo xvmc:bobdeint.
                 -1   auto (default): Fällt auf 0 (oberes Feld zuerst) zurück,
                      wenn  der  Decoder  keine   angemessenen   Informationen
                      ausgibt.
                 0    oberes Feld zuerst
                 1    unteres Feld zuerst

       -flip
              Stellt das Bild auf den Kopf (horizontales Spiegeln).

       -lavdopts <Option1:Option2:...> (DEBUG-CODE)
              Gibt  Parameter  für  die Decodierung mit libavcodec an.  Trenne
              bei mehreren Optionen mit einem Doppelpunkt.

              BEISPIEL:
                 -lavdopts gray:skiploopfilter=all:skipframe=nonref

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 bitexact
                      Benutze in  allen  Decodierungsschritten  nur  bitgenaue
                      Algorithmen (zum Testen von Codecs).

                 bug=<Wert>
                      Umgehe Fehler (Bugs) des Encoders manuell.
                         0: nichts
                         1: automatische Erkennung von Fehlern (Standard)
                         2  (msmpeg4v3):  manche  ältere,  von lavc generierte
                         msmpeg4v3-Dateien (keine automatische Erkennung)
                         4 (mpeg4): Xvid-Interlacing-Bug (automatisch  erkannt
                         bei fourcc==XVIX)
                         8    (mpeg4):    UMP4    (automatisch   erkannt   bei
                         fourcc==UMP4)
                         16 (mpeg4): Padding-Bug (automatisch erkannt)
                         32 (mpeg4): ungültiger vlc-Bug  (automatisch  erkannt
                         durch fourcc)
                         64  (mpeg4):  qpel-Bug bei Xvid und DivX (automatisch
                         erkannt durch fourcc/Version)
                         128  (mpeg4):  alter  qpel-Standard-Bug  (automatisch
                         erkannt durch fourcc/Version)
                         256  (mpeg4):  noch ein anderer qpel-Bug (automatisch
                         erkannt durch fourcc/Version)
                         512  (mpeg4):  Bug   bei   direkter   qpel-Blockgröße
                         (automatisch erkannt durch fourcc/Version)
                         1024   (mpeg4):   Randfüllungs-Bug   (edge   padding,
                         automatisch erkannt durch fourcc/Version)

                 debug=<Wert>
                      Zeige Debugging-Informationen an.
                         0: deaktiviert
                         1: Bildinformationen
                         2: Ratenkontrolle (Rate Control)
                         4: Bitstream
                         8: Makroblock-Typ (MB type)
                         16: Quantisierungsparameter (QP)
                         32: Motion-Vector (MV)
                         0x0040:     Motion-Vector-Visualisierung     (benutze
                         -noslices)
                         0x0080: Überspringen des Makroblocks (MB)
                         0x0100: Startcode
                         0x0200: PTS
                         0x0400: Fehler-Belastbarkeit
                         0x0800:        Speichermanagement-Kontrolloperationen
                         (H.264)
                         0x1000: Fehler/Bugs
                         0x2000:  Visualisiere  Quantisierungsparameter  (QP),
                         niedrigere QP sind grüner.
                         0x4000: Visualisiere Blocktypen.

                 ec=<Wert>
                      Setze   zu   verwendende  Strategie  zum  Verbergen  von
                      Fehlern.
                         1:   Benutze   einen   starken   Deblock-Filter   bei
                         beschädigten Makroblöcken (MBs).
                         2: iterative Motion-Vector-Suche (langsam)
                         3: alles (Standard)

                 er=<Wert>
                      Setze Strategie zur Fehlerbehandlung.
                         0: deaktiviert
                         1:  vorsichtig  (Sollte  mit den meisten fehlerhaften
                         Encodern funktionieren.)
                         2:  normal  (Standard)  (Funktioniert  mit  konformen
                         Encodern.)
                         3: aggressiv (mehr Überprüfungen, die aber selbst bei
                         konformen Daten Fehler liefern können)
                         4: sehr agressiv

                 fast (nur bei MPEG-2, MPEG-4 und H.264)
                      Aktiviere Optimierungen, die nicht  den  Spezifikationen
                      entsprechen   und  möglicherweise  Probleme  verursachen
                      können, wie beispielsweise  einfachere  Dequantisierung,
                      einfachere Bewegungskompensierung, angenommene Benutzung
                      der Standardquantisierungsmatrix  und  angenommen,  dass
                      YUV  als  4:2:0  vorliegt,  und das Überspringen von ein
                      paar Überprüfungen, die  sonst  vorgenommen  werden,  um
                      fehlerhafte Bitstreams zu erkennen.

                 gray
                      Decodierung   nur   mit   Graustufen  (was  ein  bischen
                      schneller als mit Farbe ist)

                 idct=<0-99> (siehe -lavcopts)
                      Um die  beste  Decodierqualität  zu  erreichen,  benutze
                      denselben    IDCT-Algorithmus    für   Decodierung   und
                      Encodierung.   Dies  kann  allerdings  auf  Kosten   der
                      Genauigkeit gehen.

                 lowres=<Nummer>[,<b>]
                      Decodierung  bei  niedrigeren  Auflösungen.   Dies  wird
                      nicht von allen  Codecs  unterstützt  und  wird  oft  in
                      hässlichen  Artefakten  resultieren.   Dies ist kein Bug
                      sondern ein Nebeneffekt der Decodierung bei nicht voller
                      Auflösung.
                         0: deaktiviert
                         1: 1/2 Auflösung
                         2: 1/4 Auflösung
                         3: 1/8 Auflösung
                      Falls  <b>  angegeben  wurde,  wird  die Decodierung bei
                      niedriger Auflösungen nur dann benutzt, falls die Breite
                      des Videos größer oder gleich dem Wert <b> ist.
                 o=<Schlüssel>=<Wert>[,<Schlüssel>=<Wert>[,...]]       Übergib
                 AVOptions an den libavcodec-Decoder.  Beachte, ein Patch,  um
                 o=  überflüssig zu machen und alle unbekannten Optionen durch
                 das  AVOption-System  zu  übergeben,  ist  willkommen.   Eine
                 komplette  Liste der AVOptions findest du im FFmpeg-Handbuch.
                 Beachte,  dass  manche  Optionen  mit  MEncoder-Optionen   in
                 Konflikt stehen können.

                      BEISPIEL:
                           o=debug=pict

                 sb=<Nummer> (nur bei MPEG-2)
                      Überspringe    unten    die    angegebene   Anzahl   von
                      Makroblockreihen.

                 st=<Nummer> (nur bei MPEG-2)
                      Überspringe   oben    die    angegebene    Anzahl    von
                      Makroblockreihen.

                 skiploopfilter=<skipvalue> (nur bei H.264)
                      Überspringt den Schleifenfilter (Deblocking) während der
                      H.264-Decodierung.  Da das gefilterte Bild als  Referenz
                      für  darauf  aufbauende Bilder benutzt wird, hat dies im
                      Vergleich zum Weglassen des Deblocking-Filters bei  z.B.
                      MPEG-2   einen   stärkeren   negativen  Effekt  auf  die
                      Qualität.  Aber zumindest bei  HDTV  mit  hoher  Bitrate
                      bietet  dies einen hohen Geschwindigkeitsgewinn bei kaum
                      sichtbarem Qualitätsverlust.

                      <skipvalue> kann einen der folgenden Werte annehmen:
                         none: Niemals überspringen.
                         default: Unnötige Verarbeitungsschritte  überspringen
                         (z.B. 0 Byte große Pakete in AVI).
                         nonref:   Überspringe  unreferenzierte  Bilder  (z.B.
                         nicht für die Decodierung  anderer  Bilder  benötigt,
                         der Fehler kann nicht akkumulieren).
                         bidir: B-Frames überspringen.
                         nonkey: Alle Bilder außer Keyframes überspringen.
                         all: Alle Bilder überspringen.

                 skipidct=<skipvalue> (nur bei MPEG-1/2)
                      Überspringt  den  IDCT-Schritt.  Verringert die Qualität
                      in fast allen Fällen  stark  (siehe  skiploopfilter  für
                      mögliche Werte).

                 skipframe=<skipvalue>
                      Überspringt die Dekodierung von Bildern komplett.  Hoher
                      Geschwindigkeitsgewinn, aber  ruckelige  Bewegungen  und
                      manchmal  schlimme  Artefakte  (siehe skiploopfilter für
                      mögliche Werte).

                 threads=<1-8> (nur bei MPEG-1/2 und H.264)
                      Anzahl der für die Decodierung  zu  benutzenden  Threads
                      (Standard: 1).

                 vismv=<Wert>
                      Visualisiere Motion-Vectors.
                         0: deaktiviert
                         1:   Mache  von  P-Frames  vorwärts  vorausberechnete
                         Motion-Vectors sichtbar.
                         2:  Mache  von  B-Frames  vorwärts   vorausberechnete
                         Motion-Vectors sichtbar.
                         4:  Mache  von  B-Frames  rückwärts  vorausberechnete
                         Motion-Vectors sichtbar.

                 vstats
                      Gebe   Statistiken   aus   und    speichere    sie    in
                      ./vstats_*.log.

       -noslices
              Deaktiviert  die  Anzeige  des Videos in 16-Pixel-hohen Streifen
              und stellt den kompletten Frame statt dessen in  einem  einzigen
              Durchgang   dar.   Dies  kann  die  Darstellung  schneller  oder
              langsamer machen, abhängig von  Hardware/Cache.   Dies  hat  nur
              einen Effekt bei den Codecs libmpeg2 und libavcodec.

       -nosound
              Spielt  keinen  Sound  ab bzw. encodiert keinen Sound.  Nützlich
              für Benchmarking-Zwecke.

       -novideo
              Spielt kein Video ab  bzw.  encodiert  kein  Video.   In  vielen
              Fällen funktioniert dies nicht, benutze stattdessen -vc null -vo
              null.

       -pp <Qualität> (siehe auch -vf pp)
              Setzt das Postprocessing-Level der DLL.  Diese Option kann nicht
              mehr in Verbindung mit -vf pp verwendet werden, sondern nur noch
              mit Win32-DirectShow-DLLs, die  eigene  interne  Postprocessing-
              Routinen  mitbringen.  Der gültige Wertebereich für -pp variiert
              je nach Codec, ist meistens aber 0-6,  wobei  0=deaktiviert  und
              6=langsamster/bester Modus bedeutet.

       -pphelp (siehe auch -vf pp)
              Zeigt eine Zusammenfassung der vorhandenen Postprocessing-Filter
              und deren Benutzung.

       -ssf <Modus>
              Gibt die Parameter für den Softwareskalierer an.

              BEISPIEL:
                 -vf scale -ssf lgb=3.0
                 lgb=<0-100>
                      gaußscher Unschärfefilter (beim Helligkeitsanteil)
                 cgb=<0-100>
                      gaußscher Unschärfefilter (beim Farbanteil)
                 ls=<-100-100>
                      Schärfefilter (beim Helligkeitsanteil)
                 cs=<-100-100>
                      Schärfefilter (beim Farbanteil)
                 chs=<h>
                      horizontale Verschiebung des Farbanteils
                 cvs=<v>
                      vertikale Verschiebung des Farbanteils

       -stereo <Modus>
              Wählt den Typ der MP2/MP3-Stereoausgabe.
                 0    Stereo
                 1    Linker Kanal
                 2    Rechter Kanal

       -sws <Typ des Softwareskalierers> (siehe auch -vf scale und -zoom)
              Mit  dieser  Option  wird  die  Qualität  (und  damit  auch  die
              Geschwindigkeit)  des  Softwareskalierers gewählt, der bei -zoom
              zum Einsatz kommt.  Dieser  wird  beispielsweise  bei  x11  oder
              anderen  Videotreibern benutzt, die keine Hardwarebeschleunigung
              bieten.

              Mögliche Werte sind:

                 0    fast bilinear
                 1    bilinear
                 2    bicubic (gute Qualität) (Standard)
                 3    experimentell
                 4    nearest neighbour (schlechte Qualität)
                 5    area
                 6    luma bicubic / chroma bilinear
                 7    gauss
                 8    sincR
                 9    lanczos
                 10   natural bicubic spline

              ANMERKUNG:   Manche   -sws-Optionen   sind   einstellbar.    Die
              Beschreibung    des    Videofilters    scale   enthält   weitere
              Informationen.

       -vc <[-|+]Codec1,[-|+]Codec2,...[,]>
              Gibt eine Prioritätsliste der zu  verwendenden  Videocodecs  an,
              entsprechend  dem  Codecnamen  in  codecs.conf.  Ein ’-’ vor dem
              Codecnamen deaktiviert diesen Codec.  Ein ’+’ vor dem Codecnamen
              erzwingt  diesen,  das  führt vermutlich zu einem Absturz!  Wenn
              die Liste mit ’,’ endet, dann greift MPlayer auch auf auch nicht
              aufgeführte Codecs zurück.
              ANMERKUNG:  Mit  -vc  help  wird  eine  vollständige  Liste  der
              verfügbaren Codecs ausgegben.

              BEISPIEL:
                 -vc divx
                      Erzwingt den Win32/VFW DivX-Codec; andere  werden  nicht
                      ausprobiert.
                 -vc -divxds,-divx,
                      Überspringt die Win32-DivX-Codecs.
                 -vc ffmpeg12,mpeg12,
                      Probiert   zuerst  dem  MPEG-1/2-Codec  von  libavcodec,
                      gefolgt von libmpeg2, dann andere.

       -vfm <Treiber1,Treiber2,...>
              Gibt eine Prioritätsliste der zu verwendenden Videocodecfamilien
              an,  entsprechend  den  Namen  in codecs.conf.  Wenn keine davon
              funktioniert, werden die Standardfamilien ausprobiert.
              ANMERKUNG: Mit  -vfm  help  wird  eine  vollständige  Liste  der
              verfügbaren Videocodecfamilien ausgegeben.

              BEISPIEL:
                 -vfm ffmpeg,dshow,vfw
                      Probiert  zuerst  libavcodec,  dann DirectShow, dann die
                      VfW-Codecs und schließlich  andere,  falls  diese  nicht
                      funktioniert haben.
                 -vfm xanim
                      Probiert zuerst die XAnim-Codecs.

       -x <x> (siehe auch -zoom) (nur bei MPlayer)
              Skaliert  das  Bild  auf  eine  Breite von <x> (falls Software-/
              Hardwareskalierung verfügbar ist).  Deaktiviert  die  Berechnung
              des Höhen-/Breitenverhältnisses.

       -xvidopts <Option1:Option2:...>
              Gibt zusätzliche Parameter für die Decodierung mit Xvid an.
              ANMERKUNG:  Da libavcodec schneller als Xvid ist, könntest du in
              Betracht ziehen, den Nachbearbeitungsfilter (-vf pp) und Decoder
              (-vfm ffmpeg) von libavcodec zu benutzen.

              Xvid’s interne Nachbearbeitungsfilter:
                 deblock-chroma (siehe auch -vf pp)
                      Chrominanz-Deblock-Filter
                 deblock-luma (siehe auch -vf pp)
                      Luminanz-Deblock-Filter
                 dering-luma (siehe auch -vf pp)
                      Luminanz-Deringing-Filter
                 dering-chroma (siehe auch -vf pp)
                      Chrominanz-Deringing-Filter
                 filmeffect (siehe auch -vf noise)
                      Fügt  dem  Video  künstlich  Körnung  hinzu.   Kann  die
                      wahrgenommene Qualität erhöhen, während die  eigentliche
                      Qualität geringer ist.

              Methoden für das Rendern:
                 dr2
                      Aktiviert direktes Rendern mit Methode 2.
                 nodr2
                      Deaktiviert direktes Rendern mit Methode 2.

       -xy <Wert> (siehe auch -zoom)
                 Wert<=8
                      Skaliert das Bild um den Faktor <Wert>.
                 Wert>8
                      Setze  die  Bildbreite  auf <Wert> und berechne die Höhe
                      so,  dass  das  ursprüngliche   Höhen-/Breitenverhältnis
                      beibehalten wird.

       -y <y> (siehe auch -zoom) (nur bei MPlayer)
              Skaliert  das  Bild  auf  eine  Höhe  von  <y> (falls Software-/
              Hardwareskalierung verfügbar ist).  Deaktiviert  die  Berechnung
              des Höhen-/Breitenverhältnisses.

       -zoom
              Lässt Softwareskalierung zu, wo sie verfügbar ist.  Dies erlaubt
              Skalierung  mit  Videoausgabetreibern  (wie  x11,  fbdev),   die
              Hardwareskalierung  nicht  unterstützen  und  bei  denen MPlayer
              skalieren aus Performancegründen standardmäßig deaktiviert.

AUDIOFILTER

       Audiofilter erlauben dir, den Audiostream und  seine  Eigenschaften  zu
       verändern.  Die Syntax ist folgende:

       -af <Filter1[=Parameter1:Parameter2:...],Filter2,...>
              Aktiviert eine Kette von Audiofiltern.

       ANMERKUNG:  Für  eine  vollständige  Liste  der verfügbaren Audiofilter
       siehe -af help.

       Die verfügbaren Filter lauten:

       resample[=srate[:salopp][:Typ]]
              Ändert die Samplerate des Audiostreams.   Kann  benutzt  werden,
              wenn  du eine Soundkarte mit fester Frequenz hast oder eine, die
              maximal 44.1kHz unterstützt.   Dieser  Filter  wird  automatisch
              eingefügt,  wenn  nötig.   Unterstützt  nur  16-Bit-Integer  und
              -Float im Native-Endian-Format als Input.
              ANMERKUNG: In Verbindung mit MEncoder musst du zusätzlich -srate
              <srate> angeben.
                 <srate>
                      Ausgabe-Samplerate  in  Hz.   Der gültige Bereich dieses
                      Parameters   ist   8000   bis   192000.     Falls    die
                      Samplefrequenz  von  Eingabe und Ausgabe gleich ist oder
                      dieser  Parameter  ausgelassen  wird,  wird  der  Filter
                      automatisch  entfernt.   Eine hohe Samplefrequenz erhöht
                      normalerweise   die   Audioqualität,   vor   allem    in
                      Kombination mit anderen Filtern.
                 <salopp>
                      Erlaube  (1)  oder  erlaube  nicht  (0),  dass  sich die
                      Ausgabefrequenz leicht von der von <srate>  vorgegebenen
                      Frequenz  unterscheidet  (Standard:  1).   Kann  benutzt
                      werden, wenn der Start  der  Wiedergabe  extrem  langsam
                      ist.
                 <Typ>
                      Wählt die zu verwendende Methode für das Resampling.
                         0:    lineare   Interpolation   (schnell,   schlechte
                         Qualität, vor allem bei Erhöhung der Frequenz)
                         1: mehrphasige Filterbank und Integer-Verarbeitung
                         2:   mehrphasige   Filterbank   und   Fließkommazahl-
                         Verarbeitung (langsam, beste Qualität)

              BEISPIEL:
                 mplayer -af resample=44100:0:0
                      würde   die  Ausgabefrequenz  des  resample-Filters  auf
                      44100Hz  setzen  und   dabei   exakte   Skalierung   der
                      Ausgabefrequenz und lineare Interpolation verwenden.

       lavcresample[=srate[:Länge[:linear[:Zähler[:Abschluss]]]]]
              Ändert  die  Samplerate des Audiostreams zu einem Integerwert in
              Hz.  Unterstützt nur das 16-Bit Native-Endian-Format.
              ANMERKUNG: In Verbindung mit MEncoder musst du zusätzlich -srate
              <srate> angeben.
                 <srate>
                      die Samplerate der Ausgabe
                 <Länge>
                      Länge   des   Filters   hinsichtlich   der   niedrigeren
                      Samplerate (Standard: 16)
                 <linear>
                      Falls  1  werden  die   Filter   zwischen   mehrphasigen
                      Einträgen linear interpoliert.
                 <Zähler>
                      log2  der  Anzahl der Polyphase-Einträge (..., 10->1024,
                      11->2048, 12->4096, ...)  (Standard: 10->1024)
                 <Abschluss>
                      Abschlussfrequenz (0.0-1.0), Standardwert wird  abhängig
                      von der Filterlänge gesetzt.

       lavcac3enc[=tospdif[:Bitrate[:minchn]]]
              Encodiere   Multichannel-Audio   mit   libavcodec   während  der
              Wiedergabe   zu   AC-3.    Unterstützt   16-Bit    native-endian
              Eingabeformat,  maximal  6  Kanäle.  Die Ausgabe ist big-endian,
              wenn ein raw-AC-3-Stream  ausgegeben  wird,  und  native-endian,
              wenn  nach  S/PDIF  ausgegeben wird.  Die Samplerate der Ausgabe
              dieses Filters ist die der Eingabe.  Wenn die  Eingabesamplerate
              48kHz,  44.1kHz, oder 32kHz beträgt, verwendet sie dieser Filter
              direkt.  Ansonsten wird vorher automatisch ein Resampling-Filter
              eingefügt,  der  die  Samplerate  der Ein- und Ausgabe auf 48kHz
              bringt.  Du musst ’-channels N’ angeben, damit der  Decoder  den
              Ton  in n Kanäle decodiert.  Dann kann der Filter die n-kanalige
              Eingabe zu AC-3 encodieren.
                 <tospdif>
                      Gib raw-AC-3-Stream aus wenn null  oder  nicht  gesetzt,
                      gib sonst für Passthrough auf S/PDIF aus, wenn <tospdif>
                      auf ungleich null gesetzt ist.
                 <Bitrate>
                      Die Bitrate, mit der der  AC-3-Stream  encodiert  werden
                      soll.   Setze  dies  auf 384 oder 384000, um 384kbits zu
                      erhalten.  Gültige Werte: 32, 40, 48, 56,  64,  80,  96,
                      112, 128, 160, 192, 224, 256,
                                     320,   384,   448,   512,  576,  640  Die
                      Standardbitrate hängt von der Anzahl  der  Eingabekanäle
                      ab: 1ch: 96,  2ch: 192,  3ch: 224,  4ch: 384,  5ch: 448,
                      6ch: 448
                 <minchn>
                      Wenn die Zahl für die Eingabekanäle kleiner als <minchn>
                      ist,  wird  der  Filter sich selbst entfernen (Standard:
                      5).

       sweep[=Geschwindigkeit]
              Erzeugt eine Sinusschwingung.
                 <0.0-1.0>
                      Sinusfunktions-Delta, benutze sehr geringe Werte, um die
                      Schwingung zu hören.

       sinesuppress[=Frequenz:Abfall]
              Entfernt  einen Sinus an der angegebenen Frequenz.  Nützlich, um
              bei  Audiogeräten  niedriger   Qualität   das   50/60Hz-Rauschen
              loszuwerden.  Funktioniert wahrscheinlich nur bei Mono-Input.
                 <Frequenz>
                      Die Frequenz des Sinus, der entfernt werden soll (in Hz)
                      (Standard: 50)
                 <Abfall>
                      Kontrolliert die Anpassung (ein größerer  Wert  bewirkt,
                      dass  der  Filter  Änderungen  von  Amplitude  und Phase
                      schneller  adaptiert,  ein  kleinerer  Wert   wird   die
                      Adaption langsamer machen (Standard: 0.0001).  Sinnvolle
                      Werte bewegen sich um 0.001.

       hrtf[=flag]
              Die "head-related transfer function": Konvertiert  mehrkanäliges
              Audiosignal  auf  zwei  Kanäle  für  Kopfhörer, behält dabei die
              Räumlichkeit des Klangs.

              Flag  Bedeutung
              m     Matrixdecodierung des hinteren Kanals
              s     2-Kanal-Matrixdecodierung
              0     keine Matrixdecodierung (Standard)

       equalizer=[g1:g2:g3:...:g10]
              Graphischer  Equalizier,   der   im   10-Octaven-Frequenzbereich
              arbeitet;  implementiert  durch  einen  10-IIR-Bandfilter.   Das
              bedeutet, dass er unabhängig davon funktioniert, welcher Art der
              wiedergegebene  Audiotyp  ist.  Die mittleren Frequenzen für die
              10 Frequenzbereiche sind:

              Nr.  Frequenz
              0    31.25 Hz
              1    62.50 Hz
              2   125.00 Hz
              3   250.00 Hz
              4   500.00 Hz
              5    1.00 kHz
              6    2.00 kHz
              7    4.00 kHz
              8    8.00 kHz
              9   16.00 kHz

              Falls die Samplerate des wiedergegebenen  Klangs  niedriger  ist
              als die mittlere Frequenz für einen Frequenzbereich, wird dieser
              Bereich deaktiviert.  Ein bekannter Fehler dieses  Filters  ist,
              dass   die  Charakteristiken  für  den  höchsten  Bereich  nicht
              komplett symmetrisch  sind,  wenn  die  Samplerate  nah  an  der
              mittleren  Frequenz  dieses Bereichs liegt.  Dieses Problem kann
              dadurch umgangen werden, dass man mit Hilfe des Filters resample
              die  Samplerate  des  Klangs  erhöht,  bevor  er  diesen  Filter
              erreicht.
                 <g1>:<g2>:<g3>:...:<g10>
                      Fließkommawerte, die die Verstärkung  in  dB  für  jeden
                      Frequenzbereich repräsentieren (-12-12)

              BEISPIEL:
                 mplayer -af equalizer=11:11:10:5:0:-12:0:5:12:12 media.avi
                      Würde  den  Klang  im  Bereich  der  oberen  und unteren
                      Frequenzen verstärken und ihn gleichzeitig im Bereich um
                      1kHz fast verschwinden lassen.

       channels=nch[:nr:from1:to1:from2:to2:from3:to3:...]
              Kann  benutzt werden, um Audiokanäle hinzuzufügen, zu entfernen,
              zu kopieren oder deren Routing zu  verändern.   Wenn  nur  <nch>
              gegeben  ist,  wird das Standardrouting benutzt, es funktioniert
              folgendermaßen: Falls die Anzahl der  Ausgabekanäle  größer  ist
              als  die  Anzahl  der  Eingangskanäle,  so  werden  leere Kanäle
              erzeugt (Ausnahme: Upmix von Mono  auf  Stereo,  dann  wird  der
              Monokanal auf beiden Ausgabekanälen wiederholt).  Ist die Anzahl
              der Ausgabekanäle kleiner als die Anzahl der Eingangskanäle,  so
              werden die überschüssigen Kanäle verworfen.
                 <nch>
                      Anzahl der Ausgabekanäle (1-6)
                 <nr>
                      Anzahl der Leitungen für das Routing (1-6)
                 <von1:bis1:von2:bis2:von3:bis3:...>
                      Paare  von  Nummers  zwischen 0 und 5, die festlegen, wo
                      das Routing für jeden Kanal stattfinden soll.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af channels=4:4:0:1:1:0:2:2:3:3 media.avi
                      Würde die Anzahl der Kanäle auf 4 setzen  und  4  Routen
                      aufsetzen,  die  die  Kanäle 0 und 1 vertauschen und die
                      Kanäle 2 und 3 unberührt lassen.  Beachte, dass bei  der
                      Wiedergabe eines Mediums mit nur zwei Känalen die Kanäle
                      2 und 3 still wären, 0 und 1  aber  trotzdem  vertauscht
                      würden.
                 mplayer -af channels=6:4:0:0:0:1:0:2:0:3 media.avi
                      Würde  die  Anzahl  der Kanäle auf 6 setzen und 4 Routen
                      aufsetzen, die den Kanal 0 nach Kanal 0 und 3  kopieren.
                      Kanäle 4 und 5 werden keinen Ton enthalten.

       format[=Format] (siehe auch -format)
              Konvertiert   zwischen   verschiedenen   Sampleformaten.    Wird
              automatisch aktiviert, falls die  Soundkarte  oder  ein  anderer
              Filter dies benötigt.
                 <Format>
                      Setzt  das  gewünschte  Format.   Die allgemeine Form is
                      ’sbe’, wobei ’s’ für ’signed’ steht (alternativ ’u’  für
                      ’unsigned’), ’b’ die Anzahl der Bits pro Sample ist (16,
                      24 oder 32) und ’e’ die Endianness  angibt  (’le’  heißt
                      little-endian,  ’be’ big-endian; ’ne’ ist die Endianness
                      des Computers, auf dem MPlayer  läuft).   Gültige  Werte
                      (unter  anderem)  sind:  ’s16le’,  ’u32be’  und ’u24ne’.
                      Ausnahmen dieser Regel, die auch  gültige  Formatangaben
                      sind:  u8,  s8,  floatle, floatbe, floatne, mulaw, alaw,
                      mpeg2, ac3 und imaadpcm.

       volume[=v:sc]
              Implementiert die Lautstärkeregulierung  in  Software.   Benutze
              diesen   Filter   mit   Vorsicht,   da  er  das  Verhältnis  von
              Signalstärke zum Rauschen (signal  to  noise  ratio)  reduzieren
              kann.  In den meisten Fällen ist es am besten, das Level für den
              PCM-Sound auf maximal zu stellen, diesen Filter wegzulassen  und
              die  Ausgabestärke zu den Lautsprechern mit der Mixereinstellung
              Master zu regulieren.  In dem Falle, dass deine Soundkarte einen
              digitalen   anstelle  eines  analogen  PCM-Mixers  hat,  benutze
              stattdessen  die  MASTER-Mixereinstellung.   Wenn  ein  externer
              Verstärker  mit  dem  Computer verbunden ist (das ist fast immer
              der Fall), kann das Rauschlevel minimiert werden, indem  Master-
              Level  und  der Lautstärkeregler am Verstärker angepasst werden,
              bis das Rauschen im Hintergrund verschwunden ist.
              Dieser Filter hat ein zweites Feature: Er  misst  die  insgesamt
              maximale  Lautstärke  und  gibt  diese aus, wenn MPlayer beendet
              wird.  Diese Lautstärkeabschätzung kann benutzt werden,  um  die
              Lautstärke   in  MEncoder  so  zu  setzen,  dass  ein  maximaler
              dynamischer Bereich benutzt wird.
              ANMERKUNG: Dieser Filter ist nicht  reentrant  (ablaufinvariant)
              und  kann  dementsprechend nur einmal pro Audiostream aufgerufen
              werden.
                 <v>
                      Setzt die gewünschte Verstärkung in dB für  alle  Kanäle
                      in  diesem Stream.  Die Verstärkung kann zwischen -200dB
                      und  +60dB  liegen,  wobei  -200dB  den  Sound  komplett
                      verstummen lässt und +60dB einer 1000-fachen Verstärkung
                      entspricht (Standard: 0).
                 <sc>
                      Schaltet "Soft-Clipping" an (1)  oder  aus  (0).   Soft-
                      Clipping  kann  den Klang weicher machen, wenn sehr hohe
                      Lautstärken benutzt werden.  Benutze diese Option,  wenn
                      der  dynamische  Bereich  der  Lautsprecher sehr niedrig
                      ist.
                      WARNUNG: Dieses Feature bewirkt Störgeräusche und sollte
                      als letzte Möglichkeit angesehen werden.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af volume=10.1:0 media.avi
                      Würde  den  Klang  um 10.1dB verstärken und abschneiden,
                      wenn die Lautstärke zu hoch ist.

       pan=n[:L00:L01:L02:...L10:L11:L12:...Ln0:Ln1:Ln2:...]
              Mischt Kanäle beliebig.  Im Prinzip eine Kombination der  Filter
              volume  und  channels, der benutzt werden kann, viele Kanäle auf
              nur wenige herunterzumischen, z.B. Stereo  nach  Mono  oder  das
              Verändern  der  "Breite"  vom  mittleren  Lautsprecher  in einem
              Surroundsound-System.  Dieser Filter ist schwierig  zu  benutzen
              und  wird  etwas Herumprobieren benötigen, bevor die gewünschten
              Ergebnisse eintreten.  Die Anzahl der Optionen für diesen Filter
              hängt  von  der Anzahl der Ausgabekanäle ab.  Ein Beispiel dazu,
              wie  mit  diesem  Filter  eine  6-Kanal-Datei   auf   2   Kanäle
              heruntergemischt  werden kann, findest du im Abschnitt Beispiele
              nahe dem Ende der Manpage.
                 <n>
                      Anzahl der Ausgabekanäle (1-6).
                 <Lij>
                      Gibt an, wieviel vom Eingabekanal i in den  Ausgabekanal
                      j  gemischt  wird (0-1).  Prinzipiell geben die ersten n
                      Zahlen an, was mit dem ersten Eingabekanal gemacht wird,
                      dann  n  Zahlen, die den zweiten Eingabekanal betreffen,
                      usw.  Falls für einige  Eingabekanäle  nichts  angegeben
                      ist, wird 0 angenommen.

              BEISPIELE:
                 mplayer -af pan=1:0.5:0.5 media.avi
                      Würde von stereo nach mono heruntermischen.
                 mplayer -af pan=3:1:0:0.5:0:1:0.5 media.avi
                      Würde  3  Ausgabekanäle  liefern, Kanäle 0 und 1 bleiben
                      intakt und der Ausgabekanal 2 wäre die Mischung aus  den
                      Kanälen  0  und  1  (und  könnte  zum  Beispiel  an eine
                      Subwoofer geschickt werden).

       sub[=fc:ch]
              Fügt  dem  Audiostream   einen   Subwoofer-Kanal   hinzu.    Die
              Audiodaten,  die  für die Erzeugung des Subwoofer-Kanals benutzt
              werden, ist ein Durchschnitt des Klanges in Kanal 0 und Kanal 1.
              Der  resultierende  Klang  ist  dann tiefpassgefiltert von einem
              Butterworth-Filter vierten  Ranges  mit  einem  voreingestellten
              Abschnitt  der  Frequenzen  bei 60Hz und wird in einem separaten
              Kanal dem Audiostream hinzugefügt.
              WARNUNG: Deaktiviere diesen  Filter,  wenn  du  DVDs  mit  Dolby
              Digital  5.1-Klang abspielst, sonst wird dieser Filter den Klang
              des Subwoofers stören.
                 <fc>
                      Ab dieser Frequenz schneidet der Tiefpassfilter ab (20Hz
                      bis   300Hz)   (Standard:  60Hz).   Versuche  für  beste
                      Resultate die Frequenz, ab der  abgeschnitten  wird,  so
                      niedrig  wie  möglich  zu setzten.  Das wird den Stereo-
                      oder Surroundsound-Genuß erhöhen.
                 <ch>
                      Bestimmt die Kanalnummer, in die der Sub-Kanal eingefügt
                      werden  soll.   Die  Kanalnummer  kann  zwischen 0 und 5
                      liegen (Standard: 5).   Beachte,  dass  die  Anzahl  der
                      Kanäle automatisch auf <ch> erhöht wird, sollte es nötig
                      sein.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af sub=100:4 -channels 5 media.avi
                      Würde einen Subwoofer-Kanal mit einer  Abschlussfrequenz
                      von 100Hz zum Ausgabekanal 4 hinzufügen.

       center
              Erzeugt  aus  den  vorderen Kanälen einen mittleren Kanal.  Kann
              zur Zeit möglicherweise geringe Qualität liefern,  da  er  keine
              Hochpassfilter   für   eine  entsprechende  Extraktion  besitzt,
              sondern nur über die Kanäle mittelt und halbiert.
                 <ch>
                      Legt die Kanalnummer fest, in  die  der  mittlere  Kanal
                      eingefügt  werden soll.  Die Kanalnummer kann zwischen 0
                      und 5 liegen (Standard: 5).  Beachte dass die Anzahl der
                      Kanäle  automatisch  auf <ch> erhöht wird, wenn es nötig
                      sein sollte.

       surround[=Verzögerung]
              Decoder für Matrix-encodierten  Surroundsound,  wie  z.B.  Dolby
              Surround.    Viele   Dateien  mit  zwei  Audiokanälen  enthalten
              tatsächlich  matrixencodierten  Surroundsound.   Benötigt   eine
              Soundkarte, die mindestens 4 Kanäle unterstützt.
                 <Verzögerung>
                      Verzögerung  in  ms für die hinteren Lautsprecher (0 bis
                      1000) (Standard: 20) Diese Verzögerung sollte wie  folgt
                      gesetzt werden: Wenn d1 der Abstand ist, von dem aus die
                      vorderen Lautsprecher gehört werden, und d2 der  Abstand
                      ist,  von  dem  aus  die  hinteren  Lautsprecher  gehört
                      werden, dann sollte die  Verzögerung  auf  15ms  gesetzt
                      werden,  falls d1 <= d2 und auf 15 + 5*(d1-d2), falls d1
                      > d2.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af surround=15 -channels 4 media.avi
                      Würde Decodierung von Surroundsound hinzufügen mit einer
                      Verzögerung von 15ms für die hinteren Lautsprecher.

       delay[=ch1:ch2:...]
              Verzögert  die  Soundausgabe  zu  den Lautsprechern so, dass der
              Klang der verschiedenen Kanäle die Position, an dem  sie  gehört
              werden, gleichzeitig erreicht.  Das macht nur Sinn, wenn du mehr
              als 2 Lautsprecher hast.
                 ch1,ch2,...
                      Die Verzögerung in ms, die jedem  Kanal  auferlegt  wird
                      (Fließkommazahl zwischen 0 und 1000).

              Um  die  benötigte  Verzögerung  für die verschiedenen Kanäle zu
              berechnen, gehe wie folgt vor:

              1. Messe die  Entfernung  zu  den  Lautsprechern  in  Metern  in
                 Relation  zu  der  Position,  an der gehört wird, was dir die
                 Entfernungen s1 bis s5 liefert (bei einem  5.1-System).   Für
                 den  Subwoofer  macht  Anpassung  keinen  Sinn  (du wirst den
                 Unterschied eh nicht hören).

              2. Subtrahiere  die  Abstände  s1  bis  s5  von  der   maximalen
                 Entfernung, z.B. s[i] = max(s) - s[i]; i = 1...5.

              3. Berechne  die  benötigten  Verzögerungen  in  ms  als  d[i] =
                 1000*s[i]/342; i = 1...5.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af delay=10.5:10.5:0:0:7:0 media.avi
                      Würde die vordere Linke und Rechte um 10.5ms  verzögern,
                      die  beiden hinteren Kanäle und den Subwoofer um 0ms und
                      Center um 7ms.

       export[=mmapped_Datei[:nsamples]]
              Exportiert das Eingangssignal an andere Prozesse mittels  Memory
              Mapping   (mmap()).    Memory-mapped-Bereiche   enthalten  einen
              Header:

              int nch                     /*Anzahl der Kanäle*/
              int size                    /*Größe des Buffers*/
              unsigned long long counter  /*Wird benutzt, um Synchronisation zu
                                            wahren und aktualisiert, wenn neue
                                            Daten exportiert werden.*/

              Der  Rest  sind  (nicht-interleaved)   16-bit-Daten   über   die
              Auslastung.
                 <mmapped_Datei>
                      Datei,  zur  der  die  Daten  exportiert  werden  sollen
                      (Standard: ~/.mplayer/mplayer-af_export).
                 <nsamples>
                      Anzahl der Samples pro Kanal (Standard: 512)

              BEISPIEL:
                 mplayer -af export=/tmp/mplayer-af_export:1024 media.avi
                      Würde  1024  Samples  pro  Kanal   nach   ’/tmp/mplayer-
                      af_export’ exportieren.

       extrastereo[=mul]
              Erhöht  den  Unterschied  zwischen  linken  und  rechten Kanälen
              (linear), was der Wiedergabe eine Art "Live"-Effekt hinzuzufügt.
                 <mul>
                      Setzt  den  Differenz-Koeffizient  (Standard: 2.5).  0.0
                      bedeutet Klang in Mono (Durchschnitt beider Kanäle), bei
                      1.0 bleibt der Klang unverändert, mit -1.0 werden linker
                      und rechter Kanal vertauscht.

       volnorm[=Methode:Ziel]
              Maximiert die Lautstärke, ohne den Klang zu verzerren.
                 <Methode>
                      Setzt die zu benutzende Methode.
                         1: Benutze ein einziges Sample, um  die  Abweichungen
                         mit Hilfe eines standardgewichteten Durchschnitts der
                         vorigen Samples zu glätten (Standard).
                         2: Benutze mehrere Samples, um die  Abweichungen  mit
                         Hilfe  eines  standardgewichteten  Durchschnitts  der
                         vorigen Samples zu glätten.

                 <Ziel>
                      Setzt die Zielamplitude als Bruchteil des  Maximalwertes
                      der Samplingauflösung (Standard: 0.25).

       ladspa=Datei:Label[:Kontrollen...]
              Lade  ein  LADSPA  (Linux  Audio  Developer’s Simple Plugin API)
              Plugin.  Es können mehrere Filter gleichzeitig verwendet werden.
                 <Datei>
                      Gibt eine Bibliotheksdatei des LADSPA-Plugins an.  Falls
                      LADSPA_PATH gesetzt ist, wird nach der  angegeben  Datei
                      gesucht.   Ist es nicht gesetzt, muss der volle Pfadname
                      angegeben werden.
                 <Label>
                      Gibt den Filter innerhalb  der  Bibliothek  an.   Manche
                      Bibliotheken  beinhalten  nur  einen Filter, andere aber
                      enthalten mehrere.  Angabe von ’help’  hier  zeigt  alle
                      verfügbaren Filter innerhalb der angegebenen Bibliothek,
                      was die  Benutzung  von  ’listplugins’  des  LADSPA  SDK
                      überflüssig macht.
                 <Kontrollen>
                      Kontrollen  sind null oder mehr Fließkommawerte, die das
                      Verhalten des geladenen Plugins bestimmen (zum  Beispiel
                      Verzögerung,   Schwellenwert   oder   Verstärkung).   Im
                      ausführlichen Modus (füge -v  zur  MPlayer-Kommandozeile
                      hinzu)  werden  alle  Kontrollen  und ihre dazugehörigen
                      Wertebereiche ausgegeben.  Dies macht die Benutzung  von
                      ’analyseplugin’ des LADSPA SDK überflüssig.

       comp
              Kompressor/Expandier-Filter,  der  bei Input von einem Mikrophon
              benutzt werden kann.  Verhindert Artefakte bei sehr lautem Klang
              und  erhöht die Lautstärke bei sehr leisem Klang.  Dieser Filter
              ist nicht getestet und möglicherweise unbrauchbar.

       gate
              Ein das Rauschen beschränkender Filter, ähnlich dem  Audiofilter
              comp.   Dieser  Filter  ist  nicht  getestet  und möglicherweise
              unbrauchbar.

       karaoke
              Einfacher Filter zur Entfernung von Stimmen,  der  die  Tatsache
              ausnutzt,   dass   diese   normalerweise   mit  einem  Monogerät
              aufgenommen  werden  und  später  ’mittig’  in  den  endgültigen
              Audiostream  gemixt  werden.   Sei  dir  im klaren darüber, dass
              dieser Filter dein Signal in Mono umwandelt.   Funktioniert  gut
              für  Tracks  mit  zwei  Kanälen; mach dir nicht die Mühe, es auf
              etwas anderes als 2-Kanal-Stereo anzuwenden.

       scaletempo[=Option1:Option2:...]
              Skaliert  die  Audiogeschwindigkeit,   ohne   die   Tonhöhe   zu
              verändern.   Optional  wird  auf  die  Wiedergabegeschwindigkeit
              synchronisiert (Standard).
              Dies  funktioniert,  indem  ´stride´  ms  Audio   bei   normaler
              Geschwindigkeit  dann  ´stride*scale´  ms des eingehenden Audios
              verbraucht.   Es  puzzelt  die  Stücke  wieder  zusammen,  indem
              ´overlap´%  der Schrittweite mit dem Audio des vorigen Schrittes
              überblendet  werden.   Optional  wird  eine  kurze  statistische
              Analyse  der  nächsten  ´search´  ms  Audio durchgeführt, um die
              beste Überlappungsposition zu bestimmen.
                 scale=<Wert>
                      Nomineller Wert, um  die  die  Geschwindigkeit  skaliert
                      werden  soll.   Skaliert  um  diese Menge zusätzlich zur
                      Geschwindigkeit.  (Standard: 1.0)
                 stride=<Wert>
                      Länge eines Schrittes in Millisekunden.  Zu  hohe  Werte
                      verursachen      merkliche     Sprünge     bei     hohen
                      Skalierungswerten und  ein  Echo  bei  niedrigen.   Sehr
                      niedrige  Werte  werden  die Tonhöhe verändern.  Erhöhen
                      des Wertes verbessert die Performance.  (Standard: 60)
                 overlap=<Prozent>
                      Prozentsatz,  um  den  sich  die  Schritte   überlappen.
                      Verringerung erhöht Performance.  (Standard: .20)
                 search=<Wert>
                      Länge   in   Millisekunden,   um   die   für  die  beste
                      Überlappungsposition gesucht wird.  Verringerung  erhöht
                      Performance  sehr.   Auf  langsamen  Systemen  wirst  du
                      diesen Wert sehr niedrig setzen wollen.  (Standard: 14)
                 speed=<tempo|pitch|both|none>
                      Bestimme die Antwort auf  Geschwindigkeitsveränderungen.
                         tempo
                              Skaliert  das Tempo synchron zur Geschwindigkeit
                              (Standard).
                         pitch
                              Kehrt die  Wirkung  des  Filters  um.   Skaliert
                              Tonhöhe,  ohne  das Tempo zu verändern.  Füge ´[
                              speed_mult 0.9438743126816935´ und ´] speed_mult
                              1.059463094352953´  deiner  input.conf hinzu, um
                              Schrittweite auf Halbtöne zu  setzen.   WARNUNG:
                              Verliert Synchronisation mit Video.
                         both Skaliert sowohl Tempo als auch Tonhöhe.
                         none Ignoriere Tempoveränderungen.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af scaletempo -speed 1.2 media.ogg
                      Würde    die   Datei   bei   1.2-fachem   der   normalen
                      Geschwindigkeit wiedergeben, Audio auf normaler Tonhöhe.
                      Änderung  der  Wiedergabegeschwindigkeit würde Anpassung
                      der  Audiogeschwindigkeit  veranlassen,  so  dass  diese
                      passt.
                 mplayer   -af   scaletempo=scale=1.2:speed=none   -speed  1.2
                 media.ogg
                      Würde    die   Datei   bei   1.2-fachem   der   normalen
                      Geschwindigkeit wiedergeben, Audio auf normaler Tonhöhe,
                      aber Änderung der Wiedergabegeschwindigkeit hätte keinen
                      Effekt auf das Audiotempo.
                 mplayer    -af     scaletempo=stride=30:overlap=.50:search=10
                 media.ogg
                      Würde die Qualitäts- und Performanceparameter  anpassen.
                 mplayer -af format=floatne,scaletempo media.ogg
                      Würde   dafür   sorgen,   dass   scaletempo   Code   mit
                      Fließkommazahlen  verwendet.   Möglicherweise  schneller
                      auf manchen Plattformen.
                 mplayer -af scaletempo=scale=1.2:speed=pitch audio.ogg
                      Würde    die   Datei   bei   1.2-fachem   der   normalen
                      Geschwindigkeit wiedergeben, Audio auf normaler Tonhöhe.
                      Änderung der Wiedergabegeschwindigkeit würde die Tonhöhe
                      ändern und Audiotempo bei 1.2-fachem lassen.

VIDEOFILTER

       Videofilter erlauben dir, den Videostream und  seine  Eigenschaften  zu
       ändern.  Die Syntax ist folgende:

       -vf <Filter1[=Parameter1:Parameter2:...],Filter2,...>
              Aktiviert eine Videofilterkette zusammen mit ihren Optionen.

       Viele  Parameter  sind optional und werden teilweise mit Standardwerten
       belegt, wenn sie weggelassen werden.  Mit ’-1’ werden die Standardwerte
       explizit beibehalten.  Die Parameter w:h bedeuten Breite (width) x Höhe
       (height); x:y bedeutet die x:y-Position relativ zur linken oberen  Ecke
       des größeren Bildes.
       ANMERKUNG:  Eine  vollständige  Liste aller verfügbaren Plugins liefert
       -vf help.

       Videofilter werden in Listen verwaltet.  Es gibt ein paar Kommandos, um
       die Filterliste zu regeln.

       -vf-add <Filter1[,Filter2,...]>
              Fügt die angegebenen Filter ans Ende der Filterliste hinzu.

       -vf-pre <Filter1[,Filter2,...]>
              Fügt die angegebenen Filter an den Anfang der Filterliste hinzu.

       -vf-del <Index1[,Index2,...]>
              Löscht   die   Filter   an   der   angegebenen    Indexposition.
              Indexnummern  beginnen  bei  0, negative Nummern adressieren das
              Ende der Liste (-1 ist der letzte).

       -vf-clr
              Leert die Filterliste komplett.

       Bei Filtern, die dies unterstützen, kannst Du auf  Parameter  über  den
       Namen zugreifen.

       -vf <filter>=help
              Gibt  die  Parameternamen  und  die  gültigen  Wertebereiche der
              Parameter für einen bestimmen Filter aus.

       -vf
       <Filter=benannter_Parameter1=Wert1[:benannter_Parameter2=Wert2:...]>
              Setzt  einen  benannten  Parameter  auf  den  angegebenen  Wert.
              Benutze ’on’ und ’off’ oder ’yes’ und ’no’, um Flag-Parameter zu
              setzen.

       Die verfügbaren Filter sind folgende:

       crop[=b:h:x:y]
              Schneidet den angegeben Teil des Bildes  aus  und  verwirft  den
              Rest.   Nützlich,  um  schwarze  Balken bei Widescreen-Filmen zu
              entfernen.
                 <b>,<h>
                      Abgeschnittene Breite und Höhe, ist  voreingestellt  auf
                      die originale Breite und Höhe.
                 <x>,<y>
                      Position  des abgeschnittenen Bildes, ist voreingestellt
                      auf die Mitte.

       cropdetect[=Limit:Rundung]
              Berechnet die Schneideparameter für den crop-Filter und gibt die
              empfohlenen Parameter auf die Standardausgabe aus.
                 <Limit>
                      Schwellenwert,  der  optional  angegeben werden kann als
                      nichts (0) bis hin zu allem (255) (Standard: 24).
                 <Rundung>
                      Wert, durch den  die  Breite/Höhe  teilbar  sein  sollte
                      (Standard:  16).  Der Offset wird automatisch angepasst,
                      um das  Video  zu  zentrieren.   Benutze  2,  um  gerade
                      Dimensionen    zu   bekommen   (wird   für   4:2:2-Video
                      gebraucht).  16 ist  beim  Encodieren  für  die  meisten
                      Videocodecs die beste Wahl.

       rectangle[=b:h:x:y]
              Zeichnet  ein  Rechteck  der  geforderten Breite und Höhe an den
              angegebenen Koordinaten über das Bild  und  gibt  die  aktuellen
              Rechteckparameter  auf  die  Konsole  aus.   Dies kann verwendet
              werden, um optimale Parameter für  das  Beschneiden  der  Ränder
              (cropping)  zu finden.  Wenn du die Direktive ’change_rectangle’
              an einen Tastenanschlag  bindest,  kannst  du  so  das  Rechteck
              während der Wiedergabe bewegen und dessen Größe ändern.
                 <b>,<h>
                      Breite  und Höhe (Standard: -1, maximal mögliche Breite,
                      wobei die Begrenzungen sichtbar bleiben)
                 <x>,<y>
                      Position der linken  oberen  Ecke  (Standard:  -1,  ganz
                      oben, ganz links)

       expand[=b:h:x:y:o:a:r]
              Vergrößert das Bild ohne Skalierung auf die angegebene Größe und
              platziert das unskalierte Originalbild an die  Koordinaten  x/y.
              Kann  benutzt  werden, um die Platzierung des OSD/der Untertitel
              auf schwarzen Balken zu erreichen.

                 <b>,<h>
                      Expandierte     Breite,Höhe     (Standard:     originale
                      Breite,Höhe).   Negative  Werte  für  b und h werden als
                      Offsets zur Originalgröße behandelt.

                      BEISPIEL:
                           expand=0:-50:0:0
                                  Fügt unterhalb des Bildes einen Rand von  50
                                  Pixel ein.

                 <x>,<y>
                      Position  des ursprünglichen Bildes im expandierten Bild
                      (Standard: Mitte)

                 <o>
                      Anzeige von OSD/Untertiteln
                         0: deaktiviert (Standard)
                         1: aktiviert

                 <a>
                      Expandiert angepasst an das Seitenverhältnis anstatt  an
                      die Auflösung (Standard: 0).

                      BEISPIEL:
                           expand=800:::::4/3
                                  Erweitert  auf  800x600,  es  sei  denn, die
                                  Quelle hat einen höhere Auflösung, dann wird
                                  auf das Seitenverhältnis 4/3 erweitert.

                 <r>
                      Rundet  Breite  und  Höhe  auf  Vielfache  von  <r> auf.
                      (Standard: 1).

       flip (siehe auch -flip)
              Stellt das Bild auf den Kopf.

       mirror
              Spiegelt das Bild an der Y-Achse.

       rotate[=<0-7>]
              Dreht das Bild um +/- 90 Grad (und stellt es  optional  auf  den
              Kopf).   Bei Werten zwischen 4-7 wird das Bild nur dann gedreht,
              wenn es vorher hochkant war  (es also höher als breit ist).

                 0    Drehe um 90 Grad im Uhrzeigersinn und stelle es auf  den
                      Kopf (Standard).

                 1    Drehe um 90 Grad im Uhrzeigersinn.

                 2    Drehe um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn.

                 3    Drehe  um  90 Grad gegen den Uhrzeigersinn und stelle es
                      auf den Kopf.

       scale[=b:h[:ilaced[:chr_drop[:par[:par2[:presize[:noup[:arnd]]]]]]]]
              Skaliert das Bild mit dem Softwareskalierer (langsam) und  führt
              eine  Farbraumkonvertierung  zwischen  YUV  und RGB durch (siehe
              auch -sws).

                 <b>,<h>
                      skalierte Breite/Höhe (Standard: originale Breite/Höhe)
                      ANMERKUNG:   Wenn   -zoom   benutzt   wird    und    die
                      unterliegenden Filter (inklusive libvo) Skalierung nicht
                      unterstützen, werden die Werte d_width/d_height benutzt.
                          0:   skalierte d_width/d_height
                         -1:   originale Breite/Höhe
                         -2:   Berechne Breite/Höhe anhand der jeweils anderen
                         Größe und dem vorskalierten Breiten-/Höhenverhältnis.
                         -3:   Berechne Breite/Höhe anhand der jeweils anderen
                         Größe und dem originalen Breiten-/Höhenverhältnis.
                         -(n+8): wie -n oben, rundet aber  die  Abmessung  auf
                         das nächste Vielfache von 16.

                 <ilaced>
                      Schalte Interlaced-Skalierung an/aus.
                         0: aus (Standard)
                         1: ein

                 <chr_drop>
                      Chroma-Skipping, Auslassen von Chrominanz-Berechnungen
                         0:   Benutze   alle   verfügbaren  Eingabezeilen  für
                         Chrominanz-Berechnungen.
                         1:  Benutze  nur   jede   zweite   Eingabezeile   für
                         Chrominanz-Berechnungen.
                         2:   Benutze   nur   jede   vierte  Eingabezeile  für
                         Chrominanz-Berechnungen.
                         3:  Benutze   nur   jede   achte   Eingabezeile   für
                         Chrominanz-Berechnungen.

                 <par>:[:<par2>] (siehe auch -sws)
                      Setzt    einige    Skalierungsparameter   abhängig   vom
                      Skalierer, der mit -sws gewählt wurde.
                         -sws  2  (bicubisch):   B  (weichzeichnend)   und   C
                         (verstärkend)
                         0.00:0.60 Standard
                         0.00:0.75 "precise bicubic" von VirtualDub
                         0.00:0.50 Catmull-Rom spline
                         0.33:0.33 Mitchell-Netravali spline
                         1.00:0.00 cubic B-spline
                         -sws 7 (gaussian): Schärfe (0 (weich) - 100 (scharf))
                         -sws 9 (lanczos):  Filterlänge (1-10)

                 <presize>
                      Skaliere auf eine Standardgröße.
                         qntsc:   352x240 (NTSC Quarter-Screen)
                         qpal:    352x288 (PAL Quarter-Screen)
                         ntsc:    720x480 (Standard-NTSC)
                         pal:     720x576 (Standard-PAL)
                         sntsc:   640x480 (NTSC mit quadratischen Pixeln)
                         spal:    768x576 (PAL mit quadratischen Pixeln)

                 <noup>
                      Verbietet   Hochskalierung   über   die   ursprünglichen
                      Abmessungen hinaus.
                         0: Erlaubt Hochskalierung (Standard).
                         1:  Verbietet  Hochskalierung,  falls  eine Abmessung
                         ihren ursprünglichen Wert überschreitet.
                         2: Verbietet Hochskalierung, falls beide  Abmessungen
                         ihre ursprünglichen Werte überschreiten.

                 <arnd>
                      Genaues   Runden   für  den  vertikalen  Skalierer,  der
                      schneller oder langsamer als das Standardrunden ist.
                         0: Deaktiviert genaues Runden (Standard).
                         1: Aktiviert genaues Runden.

       dsize=[Aspekt|b:h:Aspektmethode:r]
              Ändert die beabsichtigte Displaygröße/den Aspekt an  einer  frei
              wählbaren  Position  der Filterkette.  Der Aspekt kann als Bruch
              (4/3) oder Fließkommazahl (1.33) angegeben  werden.   Alternativ
              können exakte Wiedergabebreite und -höhe wie gewünscht angegeben
              werden.  Beachte, dass dieser  Filter  selbst  keine  Skalierung
              vornimmt;  er  beeinflusst  nur, was spätere Skalierer (Software
              oder Hardware) beim automatischen Skalieren tun werden,  um  den
              Aspekt zu korrigieren.

                 <b>,<h>
                      Neue   Wiedergabebreite   und   -höhe.   Kann  auch  die
                      folgenden Spezialwerte haben:
                          0:    ursprüngliche Anzeigebreite und -höhe.
                         -1:    ursprüngliche Videobreite/-höhe (Standard).
                         -2:     Berechne  Breite/Höhe  anhand   der   anderen
                         Abmessung und des ursprünglichen Anzeigeaspekts.
                         -3:      Berechne   Breite/Höhe  anhand  der  anderen
                         Abmessung und des ursprünglichen Videoaspekts.

                 BEISPIEL:
                 dsize=800:-2
                      Gibt eine Anzeigeauflösung von 800x600 für ein Video mit
                      Aspekt 4/3, oder 800x450 für ein 16/9-Video an.
       <Aspektmethode>
            Verändert Breite und Höhe anhand des ursprünglichen Aspekts.
               -1: Ignoriere ursprünglichen Aspekt (Standard).
                0:  Behalte  Anzeigeaspekt durch Benutzung von <b> und <h> als
               Maximalauflösung.
                1: Behalte Anzeigeaspekt durch Benutzung von <b> und  <h>  als
               Minimalauflösung.
                2:  Behalte  Videoaspekt  durch  Benutzung von <b> und <h> als
               Maxmimalauflösung.
                3: Behalte Videoaspekt durch Benutzung von  <b>  und  <h>  als
               Minimalauflösung.

       BEISPIEL:
                 dsize=800:600:0
                        Gibt  eine  Anzeigeauflösung  von maximal 800x600 oder
                        kleiner an, um den Aspekt beizubehalten.

       <r>
            Rundet Breite und Höhe auf ein Vielfaches von <r>  auf  (Standard:
            1).

       yuy2
            Erzwingt  Konvertierung  von YV12/I420/422P nach YUY2 in Software.
            Nützlich  bei  Videokarten/Treibern  mit  langsamer   YV12-   aber
            schneller YUY2-Unterstützung.

       B "yvu9   "
            Erzwingt  eine  Software-Farbraumkonvertierung von YVU9 nach YV12.
            Zu Gunsten des Softwareskalierers abgelehnt.

       yuvcsp
            Zieht die YUV-Farbwerte auf den CCIR  601-Bereich  zusammen,  ohne
            eine wirkliche Konvertierung vorzunehmen.

       rgb2bgr[=swap]
            Farbraumkonvertierung RGB 24/32 <-> BGR 24/32
                 swap
                      Führe auch eine R <-> B-Vertauschung durch.

       palette
            Farbraumkonvertierung RGB/BGR 8 -> 15/16/24/32bpp unter Verwendung
            einer Farbpalette.

       format[=fourcc]
            Beschränkt  den  Farbraum  des  nächsten  Filters  ohne   jegliche
            Konvertierung.   Benutze  ihn  zusammen  mit  dem scale-Filter, um
            tatsächlich eine Konvertierung durchzuführen.
            ANMERKUNG:  Für  eine  Liste   der   verfügbaren   Formate   siehe
            format=fmt=help.
                 <fourcc>
                      Formatname wie rgb15, bgr24, yv12 usw. (Standard: yuy2)

       noformat[=fourcc]
            Beschränkt   den  Farbraum  des  nächsten  Filters  ohne  jegliche
            Konvertierung.  Anders als der format-Filter erlaubt dieser  jeden
            Farbraum außer dem von dir angegebenen.
            ANMERKUNG:   Für   eine   Liste   der  verfügbaren  Formate  siehe
            noformat=fmt=help.
                 <fourcc>
                      Formatname wie rgb15, bgr24, yv12 usw. (Standard: yv12)

       pp[=Filter1[:Option1[:Option2...]]/[-]Filter2...] (siehe auch -pphelp)
            Aktiviert die Benutzung der angegebenen Kette von  Postprocessing-
            Subfiltern.   Subfilter  müssen  durch ein ’/’-Zeichen voneinander
            getrennt  werden  und  können  durch   ein   vorangestelltes   ’-’
            deaktiviert  werden.   Jeder Unterfilter und manche Optionen haben
            einen kurzen und einen langen Namen,  die  unabhängig  voneinander
            benutzt  werden  können,  so ist z.B. dr/dering das gleiche.  Alle
            Subfilter teilen gemeinsame Optionen, um ihren Geltungsbereich  zu
            bestimmen:
                 a/autoq
                      Schalte  den Subfilter automatisch aus, falls die CPU zu
                      langsam ist.
                 c/chrom
                      Führe außerdem Chrominanz-Filterung durch (Standard).
                 y/nochrom
                      Führe nur Luminanz-Filterung durch (keine Chrominanz).
                 n/noluma
                      Führe nur Chrominanz-Filterung durch (keine Luminanz).

            ANMERKUNG: -pphelp zeigt eine Liste der verfügbaren Subfilter.

            Verfügbare Subfilter sind folgende:

                 hb/hdeblock[:Differenz[:Flachheit]]
                      horizontaler Deblocking-Filter
                         <Differenz>:  Differenzfaktor,  wobei  größere  Werte
                         mehr Deblocking bedeuten (Standard: 32).
                         <Flachheit>:  Schwellenwert  für die Flachheit, wobei
                         niedrigere Werte mehr Deblocking bedeuten  (Standard:
                         39).

                 vb/vdeblock[:Differenz[:Flachheit]]
                      vertikaler Deblocking-Filter
                         <Differenz>:  Differenzfaktor,  wobei  größere  Werte
                         mehr Deblocking bedeuten (Standard: 32).
                         <Flachheit>: Schwellenwert für die  Flachheit,  wobei
                         niedrigere  Werte mehr Deblocking bedeuten (Standard:
                         39).

                 ha/hadeblock[:Differenz[:Flachheit]]
                      genauer horizontaler Deblocking-Filter
                         <Differenz>:  Differenzfaktor,  wobei  größere  Werte
                         mehr Deblocking bedeuten (Standard: 32).
                         <Flachheit>:  Schwellenwert  für die Flachheit, wobei
                         niedrigere Werte mehr Deblocking bedeuten  (Standard:
                         39).

                 va/vadeblock[:Differenz[:Flachheit]]
                      genauer vertikaler Deblocking-Filter
                         <Differenz>:  Differenzfaktor,  wobei  größere  Werte
                         mehr Deblocking bedeuten (Standard: 32).
                         <Flachheit>: Schwellenwert für die  Flachheit,  wobei
                         niedrigere  Werte mehr Deblocking bedeuten (Standard:
                         39).

                 Die horizontalen und  vertikalen  Deblocking-Filter  benutzen
                 die  Werte  für  Differenz und Flachheit gemeinsam, du kannst
                 daher keine  unterschiedlichen  horizontalen  und  vertikalen
                 Schwellenwerte angeben.

                 h1/x1hdeblock
                      experimenteller horizontaler Deblocking-Filter

                 v1/x1vdeblock
                      experimenteller vertikaler Deblocking-Filter

                 dr/dering
                      Störungsfilter

                 tn/tmpnoise[:Schwelle1[:Schwelle2[:Schwelle3]]]
                      Reduzierung zeitweisen Rauschens
                         <Schwelle1>: größer -> stärkere Filterung
                         <Schwelle2>: größer -> stärkere Filterung
                         <Schwelle3>: größer -> stärkere Filterung

                 al/autolevels[:f/fullyrange]
                      automatische Korrektur von Helligkeit und Kontrast
                         f/fullyrange: Ausdehnung der Luminanz auf (0-255).

                 lb/linblenddeint
                      Linearer Mischungs-Deinterlace-Filter, der Deinterlacing
                      eines gegebenen Blocks durch Filterung mit  einem  (1  2
                      1)-Filter durchführt.

                 li/linipoldeint
                      Linearer      Interpolations-Deinterlace-Filter,     der
                      Deinterlacing  eines  gegebenen  Blocks  durch   lineare
                      Interpolation jeder zweiten Zeile durchführt.

                 ci/cubicipoldeint
                      Cubischer     Interpolations-Deinterlace-Filter,     der
                      Deinterlacing  eines  gegebenen  Blocks  durch  cubische
                      Interpolation jeder zweiten Zeile durchführt.

                 md/mediandeint
                      Median-Deinterlace-Filter,   der   Deinterlacing   eines
                      gegebenen Blocks  durch  Medianfilterung  jeder  zweiten
                      Zeile durchführt.

                 fd/ffmpegdeint
                      FFmpeg-Deinterlace-Filter,   der   Deinterlacing   eines
                      gegebenen Blocks durch Filterung jeder zweiten Zeite mit
                      einem (-1 4 2 4 -1)-Filter durchführt.

                 l5/lowpass5
                      Vertikal  angewendeter  FIR-Tiefpass-Deinterlace-Filter,
                      der Deinterlacing eines gegebenen Blocks durch Filterung
                      aller  Zeilen mit einem (-1 2 6 2 -1)-Filter durchführt.

                 fq/forceQuant[:Quantisierungsparameter]
                      Überschreibt die Tabelle der Quantisierungsparameter der
                      Eingabe  mit  einem  konstanten Quantisierungsparameter,
                      den du angibst.
                         <Quantisierungsparameter>:       zu       benutzender
                         Quantisierungsparameter

                 de/default
                      Standard-pp-Filterkombination (hb:a,vb:a,dr:a)

                 fa/fast
                      schnelle pp-Filterkombination (h1:a,v1:a,dr:a)

                 ac
                      hochqualitative                     pp-Filterkombination
                      (ha:a:128:7,va:a,dr:a)

            BEISPIEL:
                 -vf pp=hb/vb/dr/al
                      horizontales und vertikales Deblocking, Abschwächung und
                      automatische Helligkeit/Kontrast
                 -vf pp=de/-al
                      Standardfilter ohne Helligkeits-/Kontrastkorrektur
                 -vf pp=default/tmpnoise:1:2:3
                      Aktiviert       Standardfilter       und       temporäre
                      Rauschunterdrücker.
                 -vf pp=hb:y/vb:a
                      Horizontales Deblocking  nur  luminanzbezogen,  schaltet
                      vertikales Deblocking je nach verfügbarer CPU-Auslastung
                      hinzu.

       spp[=Qualität[:qp[:Modus]]]
            Einfacher Nachbearbeitungsfilter, der das Bild mit mehreren  (bzw.
            -   im   Falle   von  Qualitätslevel  6  -  allen)  Verschiebungen
            komprimiert und dekomprimiert und daraus den Mittelwert bildet.

                 <Qualität>
                      0-6 (Standard: 3)

                 <qp>
                      Erzwinge Quantisierungsparameter (Standard:  0,  benutze
                      QP vom Video).

                 <Modus>
                      0: harter Schwellenwert (Standard)
                      1:   weicher  Schwellenwert  (besseres  Deringing,  aber
                      unschärfer)
                      4: wie 0, benutze aber auch den QP  von  B-Frames  (kann
                      Flackern verursachen).
                      5:  wie  1,  benutze  aber  auch  QP  von B-Frames (kann
                      Flackern verursachen).

       uspp[=Qualität[:qp]]
            Ultra-einfacher und  -langsamer  Nachbearbeitungsfilter,  der  das
            Bild  mit  mehreren  (bzw. - im Falle von Qualitätslevel 8 - alle)
            Verschiebungen rekomprimiert und  daraus  den  Mittelwert  bildet.
            Dies  unterscheidet  sich  im Verhalten zu spp insofern, dass uspp
            tatsächlich  jeden  Fall  mit  libavcodec   Snow   encodiert   und
            decodiert,  wohingegen  spp  eine  vereinfachte  nur-Intra 8x8 DCT
            ähnlich der bei MJPEG benutzten verwendet.

                 <Qualität>
                      0-8 (Standard: 3)

                 <qp>
                      Erzwinge Quantisierungsparameter (Standard:  0,  benutze
                      QP vom Video).

       fspp[=Qualität[:qp[:Stärke[:bframes]]]]
            schnellere Variante des einfachen Nachbearbeitungsfilters.

                 <Qualität>
                      4-5 (äquivalent zu spp; Standard: 4)

                 <qp>
                      Erzwinge  Quantisierungsparameter  (Standard: 0, benutze
                      QP vom Video).

                 <Stärke>
                      Stärke  des  Filters,  niedrigere  Werte  behalten  mehr
                      Details,  aber auch mehr Artefakte, während höhere Werte
                      das Bild glatter und unschärfer machen  (Standard:  0  -
                      PSNR optimal).

                 <bframes>
                      0: Benutze QP von B-Frames nicht (Standard).
                      1:   Benutze   auch   QP  von  B-Frames  (Kann  Flackern
                      verursachen).

       pp7[=qp[:Modus]]
            Variante des spp-Filters, vergleichbar mit spp=6 mit 7-Punkt  DCT,
            wobei nur der Wert aus der Mitte nach der IDCT weiterbenutzt wird.

                 <qp>
                      Erzwinge Quantisierungsparameter (Standard:  0,  benutze
                      QP vom Video).

                 <Modus>
                      0: harte Schwellwerte
                      1:   weiche   Schwellwerte   (besseres  Deringing,  aber
                      unschärfer)
                      2: mittlere Schwellwerte (Standard, gute Ergebnisse)

       qp=Gleichung
            Filter zur Änderung der Quantisierungsparameter (QP).

                 <Gleichung>
                      eine Gleichung wie "2+2*sin(PI*qp)"

       geq=Gleichung
            generischer Gleichungsänderungsfilter

                 <Gleichung>
                      Irgendeine Gleichung, z.B. ’p(W-X\,Y)’ zum  horizontalen
                      Spiegeln  des  Bildes.  Du kannst Leerzeichen verwenden,
                      um die Gleichung besser lesbar zu machen.  Es  gibt  ein
                      paar  Konstanten,  die in der Gleichung verwendet werden
                      können:
                         PI: die Zahl Pi
                         E: die Zahl e
                         X / Y: die Koordinaten des aktuellen Samples
                         W / H: Breite und Höhe des Bildes
                         SW / SH: Skalierung der Breite/Höhe abhängig von  der
                         momentan  gefilterten Ebene, z.B. 1,1 und 0.5,0.5 für
                         YUV 4:2:0.
                         p(x,y): Gibt den Wert des Pixels an Position x/y  der
                         aktuellen Ebene zurück.

       test
            Generiere verschiedene Testmuster.

       rgbtest[=Breite:Höhe]
            Generiere  ein  RGB-Testmuster,  nützlich,  um RGB/BGR-Probleme zu
            erkennen.  Du solltest einen roten, grünen und blauen Streifen von
            oben nach unten sehen.

                 <Breite>
                      Gewünschte  Breite des generierten Bildes (Standard: 0).
                      0 bedeutet Breite des Eingabebildes.

                 <Höhe>
                      Gewünschte Höhe des generierten Bildes (Standard: 0).  0
                      bedeutet Höhe des Eingabebildes.

       lavc[=Qualität:fps]
            Schnelle Softwarekonvertierung von YV12 nach MPEG-1 mit libavcodec
            für die Benutzung mit DVB/DXR3/IVTV/V4L2.

                 <Qualität>
                      1-31: fester Quantisierungsfaktor
                      32-:  feste Bitrate in kBit

                 <fps>
                      Erzwinge  Ausgabe-fps  (Fließkommawert)  (Standard:   0,
                      automatische Erkennung basierend auf Höhe)

       dvbscale[=Aspekt]
            Wählt   die   optimale   Skalierung   für   DVB-Karten,   skaliert
            hardwareseitig die X-Achse und berecht die Y-Achse softwareseitig,
            um  den  Aspekt  beizubehalten.   Nützlich  nur  in Verbindung mit
            expand und scale.

                 <Aspekt>
                      Kontrolliere  das  Seitenverhältnis,   berechnet   durch
                      DVB_HÖHE*ASPEKT   (Standard:   576*4/3=768),  setze  auf
                      576*(16/9)=1024 für einen 16:9-Fernseher.

            BEISPIEL:
                 -vf dvbscale,scale=-1:0,expand=-1:576:-1:-1:1,lavc

       noise[=Helligkeit[u][t|a][h][p]:Farbwert[u][t|a][h][p]]
            Fügt Rauschen hinzu.
                 <0-100>
                      Helligkeitsrauschen
                 <0-100>
                      Farbrauschen
                 u    gleichförmiges Rauschen (sonst gaußsch)
                 t    temporäres  Rauschen  (Rauschmuster  wechselt   zwischen
                      Bildern)
                 a    gemitteltes  temporäres  Rauschen  (weicher,  aber  viel
                      langsamener)
                 h    hohe Qualität  (sieht  etwas  besser  aus,  dafür  etwas
                      langsamer)
                 p    Mische   Rauschen  mit  einem  (halbwegs)  gleichmäßigen
                      Muster

       denoise3d[=Helligkeit_r:Farbwert_r:Helligkeit_z:Farbwert_z]
            Dieser  Filter  versucht,  Bildrauschen  zu  unterdrücken  und  so
            bewegungslose  Bilder  wirklich  statisch  zu machen (was das Bild
            besser komprimierbar machen sollte).
                 <Helligkeit_r>
                      räumliche Helligkeitsstärke (Standard: 4)
                 <Farbwert_r>
                      räumliche Farbstärke (Standard: 3)
                 <Helligkeit_z>
                      zeitliche Helligkeitsstärke (Standard: 6)
                 <Farbwert_z>
                      zeitliche             Farbstärke              (Standard:
                      Helligkeit_r*Farbwert_r/Helligkeit_z)

       hqdn3d[=Helligkeit_r:Farbwert_r:Helligkeit_z:Farbwert_z]"
            Hochpräzise   und   -qualitative  Version  des  Denoise3d-Filters.
            Parameter und Gebrauch sind dieselben.

       ow[=Tiefe[:Helligkeitsstärke[:Farbtonstärke]]]
            Overcomplete Wavelet Denoiser.
                 <Tiefe>
                      Größere Tiefenwerte werden Komponenten  mit  niedrigerer
                      Frequenz   stärker   entstören,   das   Filtern   jedoch
                      verlangsamen (Standard: 8).
                 <Helligkeitsstärke>
                      Helligkeitsstärke (Standard: 1.0)
                 <Farbtonstärke>
                      Farbtonstärke (Standard: 1.0)

       eq[=Helligkeit:Kontrast] (VERALTET)
            Softwareequalizer   mit   interaktiver    Kontrolle    wie    beim
            Hardwareequalizer,  für  Karten/Treiber,  die  die  Kontrolle über
            Helligkeit und Kontrast via Hardware nicht unterstützen.  Kann  in
            Verbindung  mit  MEncoder  nützlich  sein; einerseits, um schlecht
            aufgenommene Filme zu reparieren, und zum anderen, um Artifakte zu
            maskieren und niedrigere Bitraten benutzen zu können.
                 <-100-100>
                      initiale Helligkeit
                 <-100-100>
                      initialer Kontrast

       eq2[=gamma:Kontrast:Helligkeit:Sättigung:rg:gg:bg:weight]
            Alternativer  Softwareequalizer, der Lookup-Tabellen benutzt (sehr
            langsam).  Er erlaubt neben simpler Anpassung der  Helligkeit  und
            des  Kontrastes  auch  eine  Gammakorrektur.  Beachte, dass er den
            gleichen MMX-optimierten  Code  benutzt  wie  -vf  eq,  wenn  alle
            Gammawerte    1.0    betragen!     Die    Parameter   werden   als
            Fließkommazahlen angegeben.
                 <0.1-10>
                      initialer Gammawert (Standard: 1.0)
                 <-2-2>
                      initialer Kontrast, wobei negative Werte ein Negativbild
                      bewirken (Standard: 1.0)
                 <-1-1>
                      initiale Helligkeit (Standard: 0.0)
                 <0-3>
                      initiale Sättigung (Standard: 1.0)
                 <0.1-10>
                      Gammawert der roten Komponente (Standard: 1.0)
                 <0.1-10>
                      Gammawert der grünen Komponente (Standard: 1.0)
                 <0.1-10>
                      Gammawert der blauen Komponente (Standard: 1.0)
                 <0-1>
                      Der  Parameter  weight  kann  verwendet  werden,  um die
                      Wirkung  hoher  Gammawerte  auf  helle  Bildbereiche  zu
                      reduzieren,   sie   also   z.B.   davon   abzuhalten  zu
                      übersteuern und ganz weiss zu werden.  Bei 0.0  hat  die
                      Gammakorrektur  gar  keinen Effekt mehr, bei 1.0 hat sie
                      die volle Stärke.

       hue[=Farbton:Sättigung]
            Softwareequalizer   mit   interaktiver    Kontrolle    wie    beim
            Hardwareequalizer,    für   Karten/Treiber,   die   Farbton-   und
            Sättigungskontrolle nicht in Hardware unterstützen.
                 <-180-180>
                      initiale Farbtonstärke (Standard: 0.0)
                 <-100-100>
                      initiale Sättigung, wobei negative  Werte  zu  negativer
                      Chrominanz führen (Standard: 1.0)

       halfpack[=f]
            Konvertiert  planares  YUV  4:2:0  in  halbhohes, gepacktes 4:2:2,
            wobei der Farbanteil beibehalten und  die  Helligkeit  nach  unten
            angepasst  wird.   Nützlich  bei Ausgaben auf Geräte mit niedriger
            Auflösung, bei denen  die  Hardwareskalierung  schlechte  Qualität
            liefert  oder  nicht  verfügbar  ist.   Kann  auch  als primitiver
            Deinterlacer benutzt werden, der  nur  auf  dem  Helligkeitsanteil
            arbeitet und sehr wenig CPU-Leistung erfordert.
                 <f>
                      In  der Voreinstellung bildet halfpack beim Downsampling
                      den Durchschnitt von Zeilenpaaren.  Jeder von 0  oder  1
                      verschiedene          Wert          liefert          das
                      Standard(downsampling)verhalten.
                         0: Benutze beim Downsampling nur die geraden  Zeilen.
                         1:   Benutze  beim  Downsampling  nur  die  ungeraden
                         Zeilen.

       ilpack[=Modus]
            Wenn interlaced-Videos in  YUV  4:2:0-Formaten  gespeichert  wird,
            wird  das  Interlacing der Chrominanz wegen vertikalen Resamplings
            der Chrominanzkanäle nicht an den richtigen  Stellen  dargestellt.
            Dieser   Filter   packt  die  planaren  4:2:0-Daten  in  das  YUY2
            (4:2:2)-Format mit den Chrominanzlinien an  den  richten  Stellen.
            So  kommen  die Daten für Helligkeit und Chrominanz für jede Zeile
            vom selben Feld.
                 <Modus>
                      Wähle den Skalierungs-Modus.
                         0: Bildpunktverdopplung  (nearest-neighbor),  schnell
                         aber ungenau
                         1: lineare Interpolation (Standard)

       harddup
            Nur  in  Verbindung  mit  MEncoder nützlich.  Wenn harddup bei der
            Encodierung verwendet wird, sorgt es dafür, dass  doppelte  Frames
            auch im encodierten Output doppelt vorkommen.  Dies verbraucht ein
            wenig mehr Platz, ist jedoch für die Ausgabe in MPEG-Dateien nötig
            oder  dann, wenn der Videostream nach der Encodierung getrennt und
            neu zusammengesetzt werden soll (demux  und  remux).   Die  Option
            sollte  am  oder nahe am Ende der Filterkette stehen, es sei denn,
            du hast einen guten Grund, es anders zu machen.

       softskip
            Nur in Verbindung mit MEncoder nützlich.  Softskip verschiebt  den
            Schritt   des   Encodierungsvorgangs,   Frames   zu   Überspringen
            (Wegzulassen)  von  der  Position  vor  der  Filterkette  in   die
            Filterkette  hinein.   Dies  erlaubt  denjenigen Filtern, die alle
            Frames  untersuchen  müssen   (umgekehrtes   Telecine,   zeitliche
            Rauschunterdrückung),   korrekt  zu  arbeiten.   Sollte  nach  den
            Filtern, die alle Frames untersuchen müssen, platziert werden  und
            vor all denjenigen, die CPU-intensiv sind.

       decimate[=max:hi:lo:frac]
            Lässt   Frames   weg,   die   sich   nicht  sehr  on  den  vorigen
            unterscheiden, um die Framerate zu reduzieren.  Die Hauptanwendung
            für diesen Filters ist die Encodierung bei sehr niedrigen Bitraten
            (z.B.  Streaming  über  eine  Modemverbindung),   er   kann   aber
            theoretisch auch dazu benutzt werden, Filme zu reparieren, die mit
            inversed-telecine fehlerhaft encodiert worden sind.
                 <max>
                      Setzt    eine    obere    Grenze    für    die    Anzahl
                      aufeinanderfolgender   Frames,  die  weggelassen  werden
                      können (falls positiv),  sonst  das  kleinste  Intervall
                      zwischen weggelassenen Frames (falls negativ).
                 <hi>,<lo>,<frac>
                      Ein  Frame  ist  Kanditat  dafür, weggelassen zu werden,
                      falls keine 8x8-Region sich mehr unterscheidet  als  der
                      Schwellenwert  <hi> angibt und falls sich nicht mehr als
                      der  Anteil  <frac>  angibt  (wobei  1  das  ganze  Bild
                      bedeutet)  vom  Schwellenwert <lo> unterscheidet.  Werte
                      für <hi> und <lo> beziehen sich auf 8x8-Pixelblöcke  und
                      repräsentieren  aktuelle  Unterschiede  der  Pixelwerte.
                      Ein Schwellenwert von 64 entspricht also  einer  Einheit
                      im   Unterschied   für   jeden   Pixel   oder  derselben
                      unterschiedlichen Ausbreitung über einen Block.

       dint[=sense:level]
            Der  verwerfende   Deinterlace-Filter   (drop-deinterlace,   dint)
            erkennt  und  verwirft  den  ersten  einer  Gruppe  von interlaced
            Frames.
                 <0.0-1.0>
                      relative   Differenz   zwischen   benachbarten    Pixeln
                      (Standard: 0.1)
                 <0.0-1.0>
                      Wie  groß  der als interlaced erkannte Teil eines Bildes
                      sein muss, damit der  Frame  verworfen  wird  (Standard:
                      0.15).

       lavcdeint (VERALTET)
            FFmpeg-Deinterlace-Filter, gleichbedeutend mit -vf pp=fd

       kerndeint[=thresh[:map[:order[:sharp[:twoway]]]]]
            Donald    Grafts   adaptiver   Kernel-Deinterlacer.    Führt   ein
            Deinterlacing von Teilen des Videos  durch,  falls  ein  wählbarer
            Schwellenwert überschritten wird.
                 <0-255>
                      Schwellenwert (Standard: 10)
                 <map>
                         0:    Ignoriere    Pixel,   die   den   Schwellenwert
                         überschreiten (Standard).
                         1: Färbt Pixel, die den Schwellenwert  überschreiten,
                         weiß.

                 <order>
                         0: Rühre die Felder nicht an (Standard).
                         1: Tausche die Felder.

                 <sharp>
                         0: Deaktiviere zusätzliches Schärfen (Standard).
                         1: Füge zusätzliche Schärfe hinzu.

                 <twoway>
                         0: Deaktiviert zwei-Wege-Schärfung (default).
                         1: Aktiviert zwei-Wege-Schärfung.

       unsharp=l|cBxH:Menge[:l|cWxH:Menge]
            Unschärfemaske / Gaußscher Weichzeichner

            l
                 Wendet den Effekt auf den Helligkeitsanteil an.

            c
                 Wendet den Effekt auf den Farbanteil an.

            <Breite>x<Höhe>
                 Breite  und Höhe der Matrix, die in beide Richtungen ungerade
                 sein muss (min = 3x3, max = 13x11 oder  11x13,  normalerweise
                 zwischen 3x3 und 7x7).

            Menge
                 relative   "Menge"   der   Schärfe/Unschärfe,  die  dem  Bild
                 hinzugefügt wird (ein vernünftiger Bereich ist -1.5-1.5).
                    <0: weichzeichnen
                    >0: schärfen

       swapuv
            Vertauscht die U- und V-Ebene.

       il=[d|i][s][:[d|i][s]]
            Führt ein (De)Interleaving von  Zeilen  durch.   Das  Ziel  dieses
            Filters   ist  es,  die  Bearbeitung  von  interlaced  Bildern  zu
            ermöglichen, ohne sie vorher  zu  deinterlacen.   Du  kannst  eine
            interlaced  DVD  filtern  und  am  Fernseher  ausgeben,  ohne  das
            Interlacing  zu  entfernen.   Während   Deinterlacing   (mit   dem
            Postprocessing-Filter)  Interlacing permanent entfernt (smoothing,
            averaging, etc.), teilt dieser Filter das Bild in zwei Felder  auf
            (sogenannte  Halbbilder),  so  dass  diese  unabhängig voneinander
            gefiltert und wieder interleavt werden können.
                 d    deinterleave,  entschachteln  (einen  über  dem  anderen
                      plazieren)
                 i    interleave, verschachteln
                 s    vertauschen  der  Felder  (gerade  und  ungerade  Zeilen
                      austauschen)

       fil=[i|d]
            Führt ein (De)Interleaving von Zeilen durch.   Dieser  Filter  ist
            dem   il-Filter   sehr   ähnlich,   jedoch  viel  schneller.   Der
            Hauptnachteil ist, dass er nicht immer funktioniert.  Besonders in
            Kombination  mit  anderen  Filtern  kann  es zu zufällig gestörten
            Bildern kommen.  Sei also froh, wenn  es  funktioniert,  beschwere
            dich   aber  nicht,  falls  bei  deiner  Filterkombination  Fehler
            auftreten.
                 d    Deinterleave der Felder, platziert beide Seite an Seite.
                 i    Erneutes  Interleave  der  Felder  (kehrt den Effekt von
                      fil=d um).

       field[=n]
            Extrahiert ein einzelnes Feld eines interlaced Bildes mit  Stride-
            Arithmetik,  um  Verschwendung  von  CPU-Zeit  zu  vermeiden.  Der
            optionale Parameter n gibt an, ob das gerade  oder  ungerade  Feld
            extrahiert  wird (abhängig davon, ob n selber gerade oder ungerade
            ist).

       detc[=Var1=Wert1:Var2=Wert2:...]
            Versucht, den ’Telecine’-Prozess umzukehren,  um  einen  sauberen,
            nicht-interlaced-Stream    mit    der    Framerate    des    Films
            wiederherzustellen.  Dieser war der erste und primitivste Inverse-
            Telecine-Filter,  der  zu  MPlayer/MEncoder hinzugefügt wurde.  Er
            speichert Telecine-3:2-Muster zwischen und folgt ihnen soweit  wie
            möglich.   Dies  macht in tauglich für perfekt-telecined Material,
            selbst bei Vorhandensein eines gewissen  Grades  an  Störung.   Er
            wird  jedoch nicht funktionieren bei Vorhandensein komplexer Post-
            Telecine-Änderungen.  Die  Entwicklung  an  diesem  Filter  findet
            nicht  weiter  statt, da ivtc, pullup und filmdint für die meisten
            Anwendungen besser geeignet sind.  Die folgenden Argumente (Syntax
            siehe oben) steuern das Verhalten des detc-Filters:

                 <dr>
                      Setzt den Framedropping-Modus.
                         0:   Kein  Frame  wird  ausgelassen,  um  eine  feste
                         Framerate der Ausgabe zu erhalten (Standard).
                         1: Ein Frame wird immer dann verworfen, wenn es keine
                         Auslassungen      oder     Telecine-Zusammenführungen
                         innerhalb der letzten 5 Frames gab.
                         2: Ein ständiges Verhältnis von 5:4 der  Eingabe  zur
                         Ausgabe wird beibehalten.
                         ANMERKUNG: Benutze Modus 1 oder 2 mit MEncoder.

                 <am>
                      Analyse-Modus.
                         0:  Festgelegtes  Muster  mit  initialer  Anzahl  der
                         Frames angegeben durch <fr>.
                         1: aggressive Suche nach Telecine-Muster  (Standard).

                 <fr>
                      Setzt die initiale Anzahl der Frames in Folge.  0-2 sind
                      die drei sauberen, progressiven Frames; 3 und 4 sind die
                      beiden   interlaced-Frames.    Der   Standardwert,   -1,
                      bedeutet  ’nicht   in   Telecine-Abfolge’.    Die   hier
                      angegebene  Zahl  gibt  den  Typ  des imaginären vorigen
                      Frames an, bevor der Film beginnt.

                 <t0>, <t1>, <t2>, <t3>
                      Schwellenwerte, die in bestimmten Modi verwendet werden.

       ivtc[=1]
            Experimenteller  ’zustandsloser’ Inverse-Telecine-Filter.  Anstatt
            zu versuchen, ein Muster zu finden, wie es  der  detc-Filter  tut,
            trifft ivtc seine Entscheidungen unabhängig für jeden Frame.  Dies
            liefert wesentlich bessere Resultate für Material, das ausgiebiger
            Editierung  unterzogen  wurde,  nachdem Telecine angewendet wurde.
            Im Endeffekt  ist  es  jedoch  nicht  so  nachsichtig  bei  leicht
            gestörtem  Input,  wie  bei Capturing von TV-Input.  Der optionale
            Parameter (ivtc=1) entspricht der Option dr=1 des detc-Filters und
            sollte  nur von MEncoder, nicht von MPlayer verwendet werden.  Wie
            bei detc muss auch hier bei Benutzung von  MEncoder  die  korrekte
            Ausgabe-Framerate   (-ofps   24000/1001)  angegeben  werden.   Die
            Entwicklung an itvc findet  nicht  weiter  statt,  da  die  Filter
            pullup und filmdint genauer zu sein scheinen.

       pullup[=jl:jr:jo:ju:sb:mp]
            Pulldown-Umkehrungs-   (inverse   telecine)   Filter  der  dritten
            Generation, der mixed Hard-telecine- und Progressive-Material  mit
            24000/1001  und  30000/1001 fps handhaben kann.  Der Pullup-Filter
            ist  wesentlich  robuster  als  detc  oder   ivtc,   da   er   für
            Entscheidungen  zukünftigen  Kontext  zurate zieht.  Wie ivtc auch
            ist pullup zustandslos in dem Sinne, dass er nicht nach  einem  zu
            folgenden  Muster sucht, sondern stattdessen nach vorne schaut, um
            Gegenstücke zu finden  und  progressive  Frames  zusammenzusetzen.
            Der  Filter  befindet  sich  noch in der Entwicklung, scheint aber
            akkurat zu arbeiten.

                 jl, jr, jt, und jb
                      Diese  Optionen  bestimmen  die  zu  ignorierende  Menge
                      "Müll"  links,  rechts,  oben  und  unten  am  Bildrand,
                      respektive.  Links/rechts sind in Einheiten von 8 Pixeln
                      anzugeben,  oben/unten  in  Einheiten von 2 Zeilen.  Der
                      Standardwert ist 8 Pixel an jeder Seite.

                 sb (strict breaks)
                      Setzen dieser Option auf 1  reduziert  die  Chancen  von
                      pullup,  gelegentlich  einen falsch getroffenen Frame zu
                      generieren.  Es  kann  jedoch  auch  dazu  führen,  dass
                      während  schnellen bewegten Szenen eine exzessive Anzahl
                      an Frames ausgelassen wird.  Im Gegensatz dazu führt ein
                      Setzen   auf   -1  dazu,  dass  pullup  Felder  leichter
                      zuordnet.   Dies  kann  helfen  beim   Verarbeiten   von
                      Videomaterial,  das  zwischen  Feldern  leicht verwischt
                      ist, jedoch kann es auch zu  interlaced  Frames  in  der
                      Ausgabe führen.

                 mp (metric plane)
                      Diese  Option  kann  auf 1 oder 2 gesetzt werden, um bei
                      den  Berechnungen  von   pullup   eine   Chrominanzebene
                      anstelle einer Helligkeitsebene zu verwenden.  Dies kann
                      die  Genauigkeit   bei   sehr   sauberem   Quellmaterial
                      verbessern,   vermutlich   wird   die  Qualitätt  jedoch
                      verschlechtert, vor allem wenn es sich um  Videomaterial
                      in  Graustufen  handelt  oder  Regenbogeneffekte sichbar
                      sind.  Der vorwiegende  Zweck  vom  Setzen  von  mp  auf
                      Chrominanzebene  ist,  die  CPU-Auslastung zu verringern
                      und pullup in Echtzeit oder auf langsamen  Maschinen  zu
                      benutzen.

            ANMERKUNG: Lasse beim Encodieren auf jede Anwendung von pullup den
            Filter softskip folgen.  Dies stellt  sicher,  dass  pullup  jeden
            Frame betrachtet.  Falls dies nicht geschieht, führt dies zu einer
            unkorrekten Ausgabe und wird auf  Grund  von  Designbeschränkungen
            auf Codec-/Filterebene normalerweise abbrechen.

       filmdint[=Optionen]  Inverse telecine-Filter, ähnlich dem Pullup-Filter
       oben.
            Er  ist konstruiert, jedes Pulldown-Muster zu handhaben, inklusive
            mixed soft und hard telecine sowie  begrenzter  Unterstützung  für
            Filme,  deren  Framerate  für  die  Wiedergabe auf einem Fernseher
            verringert oder erhöht worden ist.   Nur  die  Luminanzebene  wird
            benutzt,  um  Frameunterbrechungen  zu  finden.  Falls es zu einem
            Feld  keinen  Treffer  gibt,  wird  das  Deinterlacing  mit  einer
            einfachen  linearen  Approximation durchgeführt.  Falls die Quelle
            aus MPEG-2-Material besteht, muss dieser der erste Filter sein, um
            Zugang  zu  den  Feld-Flags  zu  erlauben,  die vom MPEG-2-Decoder
            gesetzt werden.  Abhängig von der  MPEG-Quelle  kannst  du  diesen
            Hinweis  ignorieren,  solange  du  keine  Warnungen  "Bottom-first
            field" bekommst.  Werden keine Optionen angegeben,  bewerkstelligt
            dieser  Filter  normales  inverse telecine und sollte zusammen mit
            mencoder -fps 30000/1001 -ofps 24000/1001  benutzt  werden.   Wird
            dieser Filter mit mplayer benutzt wird, kommt es zu unregelmäßigen
            Frameraten, aber dies ist im Allgemeinen besser als pp=lb oder gar
            kein  Deinterlacing  zu  benutzen.   Es  können  mehrere  Optionen
            getrennt durch / angegeben werden.

                 crop=<w>:<h>:<x>:<y>
                      Genau wie  der  Filter  crop,  aber  schneller,  und  er
                      funktioniert  auch  mit  mixed  hard und soft telecined-
                      Inhalten, wenn y kein Vielfaches von  4  ist.   Falls  x
                      oder  y  das  Abschneiden  von nicht-ganzzahligen Pixeln
                      erfordern würde,  wird  die  Chrominanzebene  erweitert.
                      Das  bedeutet  üblicherweise,  dass  x und y geradzahlig
                      sein müssen.

                 io=<ifps>:<ofps>
                      Für  alle  ifps  Eingabeframes  wird  der  Filter   ofps
                      Ausgabeframes  liefern.   Das  Verhältnis  von ifps/ofps
                      sollte  dem  Verhältnis  -fps/-ofps  entsprechen.   Dies
                      könnte  benutzt  werden,  um  Filme  zu filtern, die auf
                      einem Fernseher mit  einer  anderen  Framerate  als  der
                      originalen wiedergegeben werden.

                 luma_only=<n>
                      Ist  n  ungleich 0, wird die Chrominanzebene unverändert
                      kopiert.  Dies ist nützlich für Fernseher im YV12-Modus,
                      die eine der Chrominanzebenen wegfallen lassen.

                 mmx2=<n>
                      Auf    der    x86-Architektur,    falls   n=1,   benutze
                      MMX2-optimierte   Funktionen,   falls    n=2,    benutze
                      3DNow!-optimierte  Funktionen,  sonst  einfach  C.  Wird
                      diese Option nicht angegeben,  werden  MMX2  und  3DNow!
                      automatisch  erkannt.   Benutze  diese  Option,  um  die
                      automatische Erkennung zu übergehen.

                 fast=<n>
                      Bei größeren Werten für  n  wird  dies  den  Filter  auf
                      Kosten  der Genauigkeit beschleunigen.  Der Standardwert
                      ist n=3.  Ist n ungerade, so wird ein Frame, der  direkt
                      auf    einen    mit   dem   REPEAT_FIRST_FIELD-MPEG-Flag
                      markierten  Frame  folgt,  als  progressive   angesehen.
                      Daher   wird   sich  der  Filter  keinen  soft-telecined
                      MPEG-2-Inhalten widmen.  Dies  ist  der  einzige  Effekt
                      dieses  Flags,  falls  MMX2  oder  3DNow! verfügbar ist.
                      Ohne MMX2 und  3DNow!  und  falls  n=0  oder  1,  werden
                      dieselben  Berechnungen durchgeführt wie mit n=2 oder 3.
                      Ist   n=2   oder   3,   so   wird   die    Anzahl    der
                      Helligkeitslevels,     die     benutzt     werden,    um
                      Frameunterbrechungen  zu  finden,  von   256   auf   128
                      reduziert,  was  einen schnelleren Filter zur Folge hat,
                      ohne dabei viel an Genauigkeit zu  verlieren.   Ist  n=4
                      oder  5,  so wird eine schnellere, aber weniger genauere
                      Metrik  benutzt,  um  Frameunterbrechungen  zu   finden,
                      welche   dazu   neigt,   hohe   vertikale   Details  als
                      interlaced-Inhalte fehlzuinterpretieren.

                 verbose=<n>
                      Falls  n  von  null  verschieden  ist,  gibt  dies   die
                      detaillierteren  Metriken für jeden Frame aus.  Nützlich
                      für Debugging-Zwecke.

                 dint_thres=<n>
                      Schwellenwert  für  Deinterlacing.   Wird  während   des
                      Deinterlacing  von  nicht  zugeordneten  Frames benutzt.
                      Größere Werte bedeuten  weniger  Deinterlacing;  benutze
                      n=256,    um    Deinterlacing   komplett   abzuschalten.
                      Standardwert ist n=8.

                 comb_thres=<n>
                      Schwellenwert für  den  Vergleich  von  top  fields  und
                      bottom fields.  Standardwert ist 128.

                 diff_thres=<n>
                      Schwellenwert, um die zeitliche Veränderung eines Feldes
                      zu erkennen.  Standardwert ist 128.

                 sad_thres=<n>
                      Summe    des    "Absolute    Difference"-Schwellenwerts,
                      Standardwert ist 64.

       softpulldown
            Dieser  Filter  arbeitet nur mit MEncoder korrekt und richtet sich
            nach den MPEG-2-Flags, die für soft 3:2-Pulldown  (soft  telecine)
            benutzt werden.  Wenn du einen der Filter ivtc oder detc für Filme
            benutzen möchtest, die zum Teil ’soft telecined’ sind,  sollte  er
            durch das Einfügen dieses Filters zuverlässiger gemacht werden.

       divtc[=Optionen]
            Inverse  telecine  für  deinterlaced  Videos.   Falls 3:2-pulldown
            telecined  Videomaterial  eins  der  Felder  verloren   hat   oder
            deinterlaced  ist  durch ein Verfahren, das ein Feld beibehält und
            das andere interpoliert, ist das Ergebnis  ein  ruckelndes  Video,
            das   jeden   vierten   Frame   doppelt  enthält.   Dieser  Filter
            beabsichtigt, diese Duplikate zu  finden,  zu  entfernen  und  die
            ursprüngliche   Framerate   des   Films  wiederherzustellen.   Bei
            Benutzung dieses Filters musst du einen Wert  für  -ofps  angeben,
            der 4/5 der Framerate der Eingabedatei entspricht.  Außerdem musst
            du den Filter softskip an  eine  spätere  Stelle  der  Filterkette
            stellen um sicherzustellen, dass dictc alle Frames sieht.  Es sind
            zwei verschiedene Modi verfügbar: Der Modus  mit  einem  Durchlauf
            ist die Standardeinstellung und sehr einfach zu benutzen, hat aber
            den  Nachteil,  dass  alle  Änderungen   in   der   telecine-Phase
            (verlorengegangene   Frames   oder   schlechte   Bearbeitungungen)
            kurzzeitiges  Ruckeln   verursachen,   bis   der   Filter   wieder
            synchronisieren  kann.   Der  Modus mit zwei Durchläufen vermeidet
            dies durch Analyse  des  ganzen  Videos  im  Voraus,  so  dass  er
            Phasenänderungen  vorher  kennt  und die Resynchronisierung an der
            exakten Stelle durchführen  kann.   Diese  Durchläufe  entsprechen
            nicht  dem  ersten und zweiten Durchlauf des Encodierungsvorgangs.
            Du musst einen extra-Durchlauf mit Durchlauf 1 von divtc  vor  der
            eigentlichen  Encodierung durchführen, die das resultierende Video
            verwirft.   Benutze   -nosound   -ovc   raw   -o   /dev/null,   um
            Verschwendung  von CPU-Zeit für diesen Durchlauf zu vermeiden.  Du
            kannst außerdem sowas wie crop=2:2:0:0 hinter divtc hinzufügen, um
            die Dinge noch etwas weiter zu beschleunigen.  Benutze dann divtc-
            Durchlauf 2 für die  eigentliche  Encodierung.   Wenn  du  mehrere
            Encoder-Durchläufe  machste,  benutze  divtc-Durchlauf  2  für all
            diese.  Die Optionen sind:

                 pass=1|2
                      Benutze Modus mit zwei Durchläufen.

                 file=<Dateiname>
                      Setzt den Dateinamen für das Logfile beim Modus mit zwei
                      Durchläufen (Standard: "framediff.log").

                 threshold=<Wert>
                      Setzt die minimale Stärke, die das telecine-Muster haben
                      muss,  damit  der  Filter  es  als   solches   wahrnimmt
                      (Standard: 0.5).  Dies wird benutzt, um bei sehr dunklen
                      oder fast  still  stehenden  Videos  die  Erkennung  von
                      falschen Mustern zu vermeiden.

                 window=<numframes>
                      Setzt die Anzahl der vorangegangenen Frames, die bei der
                      Suche nach Mustern berücksichtigt werden (Standard: 30).
                      Ein  längeres Zeitfenster erhöht die Zuverlässigkeit der
                      Mustersuche, ein kürzeres Zeitfenster jedoch  verbessert
                      die  Reaktionszeit für Änderungen in der telecine-Phase.
                      Dies  betrifft  nur  den  Modus   mit   einem   einzigen
                      Durchlauf.   Der  Modus mit zwei Durchläufen benutzt zur
                      Zeit ein festes Zeitfenster, das nach vorne  und  hinten
                      gerichtet ist.

                 phase=0|1|2|3|4
                      Setzt  die  anfängliche telecine-Phase für den Modus mit
                      einem Durchlauf  (Standard:  0).   Der  Modus  mit  zwei
                      Durchläufen  kann  in  die Zukunft sehen, so dass er von
                      Anfang an die richtige Phase wählen kann, der Modus  mit
                      einem Durchlauf kann nur raten.  Er erkennt die richtige
                      Phase, wenn  er  sie  findet,  aber  diese  Option  kann
                      genutzt  werden,  um  ein  mögliches  Haken am Anfang zu
                      korrigieren.  Der erste Durchlauf  des  Modus  mit  zwei
                      Durchläufen  benutzt dies auch; wenn du also die Ausgabe
                      des  ersten  Durchlaufs  speicherst,  bekommst  du   als
                      Ergebnis eine konstante Phase.

                 deghost=<Wert>
                      Setzt  den  Schwellenwert  für  die Entfernung von stark
                      unscharfen Bildern (Deghosting)  (0-255  für  Modus  mit
                      einem,   -255-255   für   Modus  mit  zwei  Durchläufen,
                      Standard:  0).   Ist  der  Wert  ungleich   null,   wird
                      Deghosting benutzt.  Dies ist für Videomaterial gedacht,
                      das deinterlaced wurde  in  der  Art,  dass  die  Felder
                      übereinandergelegt   wurden   anstatt  eins  von  beiden
                      wegzulassen.  Deghosting erhöht Kompressionsartefakte in
                      übereinandergelegten     Frames,    daher    wird    der
                      Parameterwert als Schwellenwert benutzt,  um  diejenigen
                      Pixel   vom  Deghosting  auszuschließen,  die  sich  vom
                      vorigen   in   weniger   als   dem   angegebenen    Wert
                      unterscheiden.   Wird  der  Modus  mit  zwei Durchläufen
                      verwendet, so kann ein negativer  Wert  benutzt  werden,
                      damit  der  Filter  zu Beginn des zweiten Durchlaufs das
                      ganze Video analysiert um zu entscheiden, ob  Deghosting
                      verwendet werden muss oder nicht.  Der Filter wählt dann
                      entweder null oder den absoluten  Wert  des  Parameters.
                      Gib  diesen Parameter im zweiten Durchlauf an, im ersten
                      bewirkt er keinen Unterschied.

       phase=[t|b|p|a|u|T|B|A|U][:v]
            Verzögert interlaced Video um die Zeit eines Feldes, so dass  sich
            die  Reihenfolge  der  Felder  ändert.  Die Absicht ist, Videos im
            PAL-Format zu korrigieren, die bei der Umsetzung von Film zu Video
            mit  umgekehrter Feldreihenfolge aufgenommen wurden.  Die Optionen
            sind:

                 t    Nimm die Feldreihenfolge top-first,  transferiere  dabei
                      bottom-first.   Der Filter verzögert das untere (bottom)
                      Feld.

                 b    Nimm  die  Feldreihenfolge  bottom-first,   transferiere
                      dabei  top-first.   Der Filter verzögert das obere (top)
                      Feld.

                 p    Nimm auf und transferiere mit derselben Feldreihenfolge.
                      Dieser    Modus   existiert   nur   als   Referenz   zur
                      Dokumentation anderer Optionen;  falls  du  es  trotzdem
                      auswählst,  wird  der  Filter guten Gewissens nichts tun
                      ;-)

                 a    Nimm die Feldreihenfolge, die durch die Flags der Felder
                      automatisch bestimmt werden und transferiere die andere.
                      Der Filter wählt einen der Modi t und b Frame für  Frame
                      aus   unter  Zuhilfenahme  der  Feld-Flags.   Ist  keine
                      Feldinformation verfügbar, arbeitet er  wie  bei  Angabe
                      von u.

                 u    Nimm  unbekannte  oder variable, transferiere die andere
                      Feldreihenfolge.  Der Filter wählt einen der Modi t  und
                      b Frame für Frame aus durch Analyse der Bilder und sucht
                      diejenige Alternative mit dem  besten  Treffer  zwischen
                      den Feldern aus.

                 T    Nimm   die   Feldreihenfolge   top-first,   transferiere
                      unbekannte oder variable.  Der Filter  wählt  einen  der
                      Modi t und p nach Analyse der Bilder.

                 B    Nimm   die  Feldreihenfolge  bottom-first,  transferiere
                      unbekannte oder variable.  Der Filter  wählt  einen  der
                      Modi b und p nach Analyse der Bilder.

                 A    Nimm  die  durch  Feld-Flags  bestimmte Feldreihenfolge,
                      transferiere unbekannte oder variable.  Der Filter wählt
                      einen  der  Modi  t  und  p  nach Analyse der Felder und
                      Bilder.  Ist keine Feldinformation  verfügbar,  arbeitet
                      der   Filter   wie   Angabe   von   U.    Dies  ist  der
                      Standardmodus.

                 U    Nimm  auf  und  transferiere  unbekannte  oder  variable
                      Feldreihenfolge.   Der  Filter wählt einen der Modi t, b
                      oder p nur anhand der Bildanalyse.

                 v    Ausführliche  Vorgehensweise.   Gibt  den   ausgewählten
                      Modus  für  jeden  Frame sowie die gemittelte quadrierte
                      Differenz der Felder für die Auswahlen von t,  b  und  p
                      aus.

       telecine[=Start]
            Wende  3:2  ’telecine’-Prozess  an,  um  die  Framerate  um 20% zu
            erhöhen.  Dies funktioniert mit MPlayer vermutlich nicht  korrekt,
            kann  jedoch  in  Verbindung  mit  ’mencoder -fps 30000/1001 -ofps
            30000/1001  -vf  telecine’  benutzt  werden.   Beide  fps-Optionen
            müssen angegeben werden!  (A/V-Synchronisation wird verlorengehen,
            wenn sie falsch sind.)  Der optionale Parameter Start bestimmt, wo
            im telecine-Muster zu beginnen ist (0-3).

       tinterlace[=Modus]
            Temporäres  Interlacing  der Felder - verschmelze Paare von Frames
            in einen Frame, halbiere dabei die Framerate.  Geradzahlige Frames
            werden  in das obere Feld verschoben, ungerade in das untere Feld.
            Dies kann benutzt werden, um den Effekt des  Filters  tfields  (im
            Modus 0) komplett umzukehren.  Verfügbare Modi sind:
                 0    Verschiebe   ungerade   Frames   in   das   obere  Feld,
                      geradzahlige in das untere.  Dies generiert einen  Frame
                      voller Höhe bei halbierter Framerate.
                 1    Gib   nur   ungerade  Frames  aus,  geradzahlige  werden
                      weggelassen; die Höhe bleibt unverändert.
                 2    Gib  nur  geradzahlige  Frames  aus,   ungerade   werden
                      weggelassen; die Höhe bleibt unverändert.
                 3    Expandiere  jeden  Frame  zu  voller  Höhe,  aber  fülle
                      alternierende  Zeilen  schwarz;  die  Framerate   bleibt
                      unverändert.
                 4    Verschachtele  gerade  Zeilen  von  geraden  Frames  mit
                      ungeraden Zeilen von ungeraden Frames.  Die Höhe  bleibt
                      ungeändert bei halber Framerate.

       tfields[=Modusi[:Feld_Dominanz]]
            Temporäre  Auftrennung  der  Felder  -  trenne die Felder in ganze
            Frames auf; dies verdoppelt die Framerate.  Genau wie beim  Filter
            telecine  wird  tfields nur bei MEncoder korrekt arbeiten, und nur
            dann,  wenn  sowohl  -fps  als  auch  -ofps  mit  der  gewünschten
            (doppelten) Framerate angegeben werden!
                 <Modus>
                      0:  Lasse  die  Felder  unangetastet  (wird zu Sprüngen/
                      Flackern führen).
                      1:   Interpoliere   fehlende   Zeilen.   (Der   benutzte
                      Algorithmus ist möglicherweise nicht allzu gut.)
                      2: Wandle Felder mit linearer Interpolation zu 1/4 Pixel
                      um (kein Sprung).
                      4: Wandle Felder mit dem 4tap-Filter  zu  1/4  Pixel  um
                      (höhere Qualität) (Standard).
                 <Feld_Dominanz> (VERALTET)
                      -1:  automatisch  (Standard)  Funktioniert nur, wenn der
                      Decoder  angemessene  Informationen  ausgibt  und  keine
                      anderen  Filter  in  der Filterkette vor tfields kommen,
                      die diese Informationen verwefen; sonst fällt der Filter
                      zurück auf 0 (obere Felder zuerst).
                      0: obere Felder zuerst
                      1: untere Felder zuerst
                      ANMERKUNG:   Diese  Option  wird  in  einer  zukünftigen
                      Version  vermutlich   entfernt.    Benutze   stattdessen
                      -field-dominance.

       yadif=[Modus[:Felddominanz]]
            Noch ein Deinterlacing-Filter
                 <Modus>
                      0: Gib 1 Frame für jeden Frame aus.
                      1: Gib 1 Frame für jedes Feld aus.
                      2:   Wie   0,   überspringt  aber  die  Überprüfung  für
                      räumliches Interlacing.
                      3:  Wie  1,  überspringt  aber   die   Überprüfung   für
                      räumliches Interlacing.
                 <Felddominanz> (VERALTET)
                      Arbeitet wie tfields.
                      ANMERKUNG:   Diese  Option  wird  in  einer  zukünftigen
                      Version  vermutlich   entfernt.    Benutze   stattdessen
                      -field-dominance.

       mcdeint=[Modus[:Parität[:QP]]]
            Bewegungskompensierender  Deinterlacer.   Dieser benötigt ein Feld
            pro Frame als Input und muss daher  zusammen  mit  tfields=1  oder
            yadif=1/3 oder einem Äquivalent verwendet werden.
                 <Modus>
                      0: schnell
                      1: mittel
                      2: langsam, iterative Bewegungsabschätzung
                      3: besonders langsam, wie 2 plus mehrere Referenzframes
                 <Parität>
                      0 oder 1 bestimmt, welches Feld verwendet wird (Beachte:
                      bisher keine automatische Erkennung!).
                 <QP>
                      Höhere    Werte    sollten    zu     einem     weicheren
                      Bewegungsvektorfeld aber weniger optimalen individuellen
                      Vektoren führen.

       boxblur=Radius:Stärke[:Radius:Stärke]
            Kastenunschärfe
                 <Radius>
                      Stärke des Unschärfefilters
                 <Stärke>
                      Anzahl der Anwendungen des Filters

       sab=Radius:pf:colorDiff[:Radius:pf:colorDiff]
            umrissabhängige Glättung/Unschärfe (shape adaptive blur)
                 <Radius>
                      Stärke des Glättungsfilters (~0.1-4.0) (je größer  desto
                      langsamer)
                 <pf>
                      Stärke der Vorfilterung (~0.1-2.0)
                 <colorDiff>
                      maximale   Differenz   zwischen   Pixeln,   damit  diese
                      betrachtet werden (~0.1-100.0)

       smartblur=Radius:Stärke:Schwellenwert[:Radius:Stärke:Schwellenwert]
            intelligente Glättung
                 <Radius>
                      Stärke des Glättungsfilters (~0.1-5.0) (je größer  desto
                      langsamer)
                 <Stärke>
                      glätten (0.0-1.0) oder schärfen (-1.0-0.0)
                 <Schwellenwert>
                      Filterung  von  allem  (0), nur gleichförmigen Bereichen
                      (0-30) oder nur Kanten (-30-0)

       perspective=x0:y0:x1:y1:x2:y2:x3:y3:t
            Korrigiere die Perspektive von  Filmen,  die  nicht  lotrecht  zum
            Bildschirm gefilmt wurden.
                 <x0>,<y0>,...
                      Koordinaten  der  Ecken  links  oben, rechts oben, links
                      unten, rechts unten
                 <t>
                      lineare (0) oder kubische (1) Neuberechnung

       2xsai
            Benutzt den  2x-Skalier-  und  Interpolationsalgorithmus  für  die
            Skalierung und Glättung des Bildes.

       1bpp
            Konvertierung von 1bpp-Bitmaps nach YUV/BGR 8/15/16/32

       down3dright[=Zeilen]
            Positioniert  stereoskopische  Bilder  neu und ändert deren Größe.
            Extrahiert beide Stereofelder und setzt sie nebeneinander.   Dabei
            wird    die    Größe   so   geändert,   dass   das   ursprüngliche
            Größenverhältnis beibehalten wird.
                 <Zeilen>
                      Anzahl  der  Zeilen,  die  von  der  Mitte  des   Bildes
                      ausgewählt werden sollen (Standard: 12)

       bmovl=versteckt:opak:fifo
            Der  Bitmap-Overlay-Filter  liest Bitmaps von einem FIFO und zeigt
            sie oberhalb des Filmfensters an, was  ein  paar  Transformationen
            der Bilder erlaubt.  Ein kleines Testprogramm findest du in TOOLS/
            bmovl-test.c.
                 <versteckt>
                      Setzt den Standardwert des  ’hidden’-Flags  (0=sichtbar,
                      1=unsichtbar).
                 <opak>
                      Setzt  den Standardwert des ’opak’-Flags (0=transparent,
                      1=opak).
                 <fifo>
                      Pfad und Dateiname  des  FIFOs  (eine  named  pipe,  die
                      ’mplayer  -vf  bmovl’ mit der kontrollierenden Anwendung
                      verknüpft).

            Die FIFO-Kommandos sind folgende:
                 RGBA32 Breite Höhe xpos ypos alpha clear
                      gefolgt von Breite*Höhe*4 Bytes raw-RGBA32-Daten.
                 ABGR32 Breite Höhe xpos ypos alpha clear
                      gefolgt von Breite*Höhe*4 Bytes raw-ABGR32-Daten.
                 RGB24 Breite Höhe xpos ypos alpha clear
                      gefolgt von Breite*Höhe*3 Bytes raw-RGB32-Daten.
                 BGR24 Breite Höhe xpos ypos alpha clear
                      gefolgt von Breite*Höhe*3 bytes raw-BGR32-Daten.
                 ALPHA Breite Höhe xpos ypos alpha
                      Ändert  die  Alpha-Transparenz   für   den   angegebenen
                      Bereich.
                 CLEAR Breite Höhe xpos ypos
                      Löscht den Bereich.
                 OPAQUE
                      Deaktiviert die Alpha-Transparenz.  Schicke "ALPHA 0 0 0
                      0 0" an den FIFO, um sie wieder zu aktivieren.
                 HIDE
                      Versteckt die Bitmap.
                 SHOW
                      Zeigt die Bitmap an.

            Die Argumente sind folgende:
                 <Breite>, <Höhe>
                      Größe des Bildes/Bereiches.
                 <xpos>, <ypos>
                      Starte bei Position x/y.
                 <alpha>
                      Setzt die Alpha-Differenz.  Wenn du den  Wert  auf  -255
                      setzt,  dann  kannst  du  mit  einer  Sequenz von ALPHA-
                      Kommandos den Bereich auf -225, -200, -175 etc.  setzen,
                      um einen netten Fade-In-Effekt zu erzielen! ;)
                         0:    genau wie bei der Vorlage.
                         255:  Bedecke alles.
                         -255: Mache alles transparent.

                 <clear>
                      Lösche den Framebuffer vor dem "Blitting".
                         0:  Das  Blitting  eines  Bildes  wird  nur  über dem
                         vorigen   (darunterliegenden)    angewendet,    daher
                         brauchst du nicht jedesmal, wenn ein kleiner Teil des
                         Bildschirms aktualisiert wird, 1,8MB RGBA32-Daten  an
                         den FIFO schicken.
                         1: löschen

       framestep=I|[i]step
            Rendert nur jeden n-ten Frame oder jeden Intra-Frame (Keyframe).

            Rufst du den Filter mit groß geschriebenem I als Parameter auf, so
            werden  nur  Keyframes  gerendert.   Für  DVDs  bedeutet  dies  im
            Allgemeinen,  dass  nur  einer  von 15/12 (IBBPBBPBBPBBPBB) Frames
            dargestellt  wird,  bei  AVIs  wirkt  diese   Option   bei   jedem
            Szenenwechsel oder jedem keyint-Wert (siehe -lavcopts keyint=Wert,
            falls du MEncoder zum Encodieren des Videos benutzt).

            Wird ein Keyframe gefunden, so wird ein  ’I!’  gefolgt  von  einem
            Zeilenumbruch ausgegeben, wobei die aktuelle Zeile der Ausgabe von
            MPlayer/MEncoder auf dem Bildschirm bleibt, da sie  die  Zeit  (in
            Sekunden)  und  die Framenummer des Keyframes enthält.  (Du kannst
            diese Angabe benutzen, um ein AVI korrekt zu splitten.)

            Rufst du den Filter mit einem numerischen Parameter ’step’ auf, so
            wird nur ein Frame von ’step’ vielen angezeigt.

            Setzt  du  ein  klein  geschriebenes ’i’ vor diese Nummer, so wird
            ’I!’ angezeigt (wie beim Parameter I).

            Gibst du nur das i an, so passiert nichts mit den Frames, aber  es
            wird ein ’I!’ für jeden Keyframe ausgegeben.

       tile=xtiles:ytiles:Ausgabe:Start:delta
            Kachelt  eine  Reihe von Bildern zu einem größeren Bild.  Lässt du
            einen Parameter weg oder benutzt einen Wert kleiner als 0, so wird
            der  Standardwert  benutzt.   Du  kannst  auch  aufhören,  wenn du
            zufrieden bist (... -vf tile=10:5 ...).  Es  ist  vermutlich  eine
            gute Idee, den Filter scale vor das Kacheln zu setzen :-)

            Die Parameter sind folgende:

                 <xtiles>
                      Anzahl der Kacheln auf der X-Achse (Standard: 5)
                 <ytiles>
                      Anzahl der Kacheln auf der Y-Achse (Standard: 5)
                 <Ausgabe>
                      Stelle  die  Kacheln erst dann dar, wenn <Ausgabe> viele
                      Frames erreicht sind, wobei  <Ausgabe>  eine  Zahl  sein
                      sollte,  die  kleiner  ist  als xtile * ytile.  Fehlende
                      Kacheln werden leer gelassen.  Du könntest zum  Beispiel
                      nach  jeden 50 Frames alle 2 Sekunden bei 25 fps ein 8 *
                      7 Kacheln großes Bild erstellen.
                 <Start>
                      Dicke des äußeren Rahmens in Pixeln (Standard: 2)
                 <delta>
                      Dicke des inneren Rahmens in Pixeln (Standard: 4)

       delogo[=x:y:b:h:t]
            Unterdrückt  das  Logo   eines   Fernsehsenders   durch   einfache
            Interpolation  der  umgebenden Pixel.  Setze einfach ein Rechteck,
            das das Logo bedeckt,  und  sieh  zu,  wie  es  verschwindet  (und
            manchmal  etwas  unschöneres  entsteht  - deine Erfahrungen können
            variieren).
                 <x>,<y>
                      die linke obere Ecke des Logos
                 <b>,<h>
                      Breite und Höhe des bereinigten Rechtecks
                 <t>  Dicke des fließenden Übergangs des  Rechtecks  zum  Rest
                      (wird zur Breite und Höhe addiert).  Auf -1 gesetzt wird
                      ein grünes Rechteck auf den  Bildschirm  gezeichnet,  um
                      das  Finden  der  richtigen Parameter für x,y,w und h zu
                      erleichtern.

       remove-logo=/pfad/zur/logo_bitmap_datei.pgm
            Unterdrückt das Senderlogo unter Benutzung  des  angegebenen  PGM-
            oder  PPM-Bildes  um  herauszufinden,  welche  Bildpunkte das Logo
            umfassen.  Die Breite und  Höhe  des  Bildes  muss  denen  des  zu
            bearbeitenden  Videos  entsprechen.   Benutzt  das  Bild und einen
            runden Weichzeichnungsalgorithmus, um das Logo zu entfernen.

                 /pfad/zur/logo_bitmap_datei.pgm
                      [Pfad] + Dateiname des Filterbildes.

       zrmjpeg[=Optionen]
            Software-Encoder  von  YV12  nach  MJPEG  für  die  Benutzung  des
            zr2-Videoausgabetreibers.

                 maxheight=<h>|maxwidth=<b>
                      Diese  Optionen setzen die maximale Breite und Höhe, die
                      die  zr-Karte  handhaben  kann  (die  Filterschicht  von
                      MPlayer kann diese momentan nicht abfragen).

                 {dc10+,dc10,buz,lml33}-{PAL|NTSC}
                      Benutze  diese  Option,  um  die  Werte für maxwidth und
                      maxheight   bei   einer   bekannten   Kombination    für
                      Karte/Modus  automatisch  zu  setzen.   Gültige Optionen
                      sind  zum  Beispiel  dc10-PAL  und  buz-NTSC  (Standard:
                      dc10+PAL).

                 color|bw
                      Setze   Encodierung   auf   Farbe   oder   schwarz/weiß.
                      Schwarz/weiß-Encodierung ist schneller.  Encodierung  in
                      Farbe ist Standard.

                 hdec={1,2,4}
                      Horizontale Dezimierung 1, 2 oder 4.

                 vdec={1,2,4}
                      Vertikale Dezimierung 1, 2 oder 4.

                 quality=1-20
                      Setze Kompressionsqualität für JPEG [BESTE] 1 - 20 [SEHR
                      SCHLECHT].

                 fd|nofd
                      Der  Standard  ist,  dass  die  Dezimierung   nur   dann
                      durchgeführt wird, wenn die Zoran Hardware die erzeugten
                      MJPEG-Bilder auf die originale Größe hochskalieren kann.
                      Die  Option  fd  weist  den  Filter  an,  die geforderte
                      Skalierung immer auszuführen (hässlich).

       screenshot
            Erlaubt das Erstellen von Schnappschüssen des Videos mit Hilfe von
            Slave-Kommandos,  die  an  Tasten  gebunden  werden können.  Siehe
            Dokumentation  des  Slave-Modus  und  den  Abschnitt   INTERAKTIVE
            STEUERUNG   für   Details.    Es  werden  Dateien  mit  dem  Namen
            ’shotNNNN.png’ im aktuellen Verzeichnis abgelegt, NNNN  entspricht
            hierbei   der   ersten  verfügbaren  Nummer  -  keine  Datei  wird
            überschrieben.  Der Filter führt zu keiner Mehrbelastung,  solange
            er  nicht  benutzt wird und akzeptiert beliebige Farbräume, es ist
            also ungefährlich ihn in die Konfigurationsdatei mit  aufzunehmen.

       ass
            Verschiebt das Zeichnen der SSA/ASS-Untertitel an einen beliebigen
            Punkt in der Videofilterkette.  Nur sinnvoll mit der Option  -ass.

            BEISPIEL:
                 -vf ass,screenshot
                      Verschiebt  das  Rendern  von  SSA/ASS  vor  den  Filter
                      screenshot.  Auf diese Weise geschossene  Schnappschüsse
                      werden die Untertitel enthalten.

       blackframe[=Menge:Schwellenwert]
            Erkenne  Frames,  die (fast) komplett schwarz sind.  Kann nützlich
            sein, um Kapitelübergänge oder Werbung zu erkennen.  Ausgabezeilen
            bestehen   aus   der   Framenummer   des   erkannten  Frames,  dem
            prozentualen Schwarzanteil, dem Frametyp und der  Framenummer  des
            zuletzt vorgekommenen Keyframes.

                 <Menge>
                      Prozentaler    Anteil   der   Pixel,   die   unter   dem
                      Schwellenwert liegen müssen (Standard: 98).

                 <Schwellenwert>
                      Schwellenwert,  unter  dem  ein  Pixelwert  als  schwarz
                      angenommen wird (Standard: 32).

ALLGEMEINE ENCODING-OPTIONEN (NUR BEI MENCODER)

       -audio-delay <beliebige Fließkommazahl>
              Verzögert   entweder   Audio   oder  Video  durch  Setzen  eines
              Verzögerungsfeldes im Dateikopf (Standard: 0.0).  Dies wird  bei
              der  Encodierung keinen der beiden Streams verzögern, der Player
              jedoch wird  das  Verzögerungsfeld  beachten  und  kompensieren.
              Positive  Werte  verzögern  den Ton und negative Werte verzögern
              das Video.  Beachte, dass diese Option das genaue Gegenstück zur
              Option  -delay  ist.   Zum  Beispiel,  wenn  ein  Video  korrekt
              abgespielt wird mit -delay 0.2, kannst Du das Video mit MEncoder
              reparieren,  indem  du  -audio-delay  -0.2 verwendest.  Momentan
              funktioniert diese Option nur mit dem Standardmuxer  (-of  avi).
              Wenn du einen anderen Muxer benutzt, musst du stattdessen -delay
              verwenden.

       -audio-density <1-50>
              Anzahl der Audioblöcke pro Sekunde (Standard ist 2, was in  0.5s
              langen Audioblöcken resultiert).
              ANMERKUNG:  Nur  bei  CBR  (konstanter  Bitrate),  VBR (variable
              Bitrate) dagegen ignoriert diese Einstellung, da jedes Paket  in
              einen eigenen Block kommt.

       -audio-preload <0.0-2.0>
              Setzt das Audiopuffer-Zeitintervall (Standard: 0.5s).

       -fafmttag <format>
              Hiermit  kann  die  Audioformat-Kennzeichnung  der  Ausgabedatei
              überschrieben werden.

              BEISPIEL:
                 -fafmttag 0x55
                      Legt fest, dass die Ausgabedatei die Kennzeichnung  0x55
                      (mp3) enthält.

       -ffourcc <fourcc>
              Hiermit  kann  das  FourCC-Feld  der  Ausgabedatei überschrieben
              werden.

              BEISPIEL:
                 -ffourcc div3
                      Legt fest, dass die Ausgabedatei als FourCC-Feld  ’div3’
                      enthält.

       -force-avi-aspect <0.2-3.0>
              Überschreibe   den   Aspekt,   der   im  AVI-OpenDML-vprp-Header
              gespeichert ist.  Dies kann benutzt werden, um  den  Aspekt  mit
              ’-ovc copy’ zu ändern.

       -frameno-file <Dateiname> (VERALTET)
              Gibt  die Audiodatei an, in der die Zuweisungen der Framenummern
              stehen, die im ersten (nur Audio-) Durchlauf in einem speziellen
              Modus mit drei Durchläufen erstellt wurden.
              ANMERKUNG:  Die Benutzung dieses Modus wird höchstwahrscheinlich
              die  Audio-/Video-Synchronisation  zerstören.   Benutze   diesen
              Modus     nicht.      Er    wird    nur    aus    Gründen    der
              Rückwärtskompatibilität  behalten  und  in   einer   zukünftigen
              Version vermutlich entfernt.

       -hr-edl-seek
              Benutze  eine  präzisere,  jedoch wesentlich langsamere Methode,
              Bereiche  zu  überspringen.   Bereiche,   die   markiert   sind,
              übersprungen  zu werden, werden nicht direkt übergangen, sondern
              es werden alle Frames decodiert, aber nur die benötigten  Frames
              werden   encodiert.   Dies  erlaubt  das  Starten  in  Bereichen
              zwischen Keyframes.
              ANMERKUNG: Es ist nicht garantiert, dass  dies  mit  der  Option
              ’-ovc copy’ funktioniert.

       -info <Option1:Option2:...> (nur bei AVIs)
              Gibt  die  Werte  für den Info-Dateikopf der resultierenden AVI-
              Datei an.

              Die verfügbaren Optionen sind:

                 help
                      Zeigt diese Beschreibung.

                 name=<Wert>
                      Titel des Films

                 artist=<Wert>
                      Künstler oder Autor des Films

                 genre=<Wert>
                      Kategorie des Films

                 subject=<Wert>
                      Inhalte der Datei

                 copyright=<Wert>
                      Copyright-Informationen

                 srcform=<Wert>
                      Urpsrungsform des digitalisierten Materials

                 comment=<Wert>
                      allgemeine Kommentare über den Film

       -noautoexpand
              Füge den Filter expand nicht automatisch in die Filterkette  von
              MEncoder  ein.  Nützlich, um zu kontrollieren, an welcher Stelle
              der  Filterkette  die  Untertitel  dargestellt   werden,   falls
              Untertitel fest in den Film eincodiert werden.

       -noencodedups
              Versuche nicht, doppelte Frames doppelt zu encodieren; gib immer
              Zero-byte-Frames aus, um Duplikate anzudeuten.  Zero-byte-Frames
              werden  sowieso  geschrieben,  solange  kein Filter oder Encoder
              geladen  wird,  der  in  der  Lage  ist,  doppelte   Frames   zu
              encodieren.  Zur Zeit ist der einzige solche Filter harddup.

       -noodml (nur bei -of AVI)
              Schreibe keinen OpenDML-Index für AVI-Dateien >1GB.

       -noskip
              Verwirf keine Bilder.

       -o <Dateiname>
              Schreibt in die angegebene Datei.
              Falls  ein  Standarddateiname  benutzt  werden  soll, kann diese
              Option in die MEncoder-Konfigurationsdatei geschrieben werden.

       -oac <Codecname>
              Encodiere   Audio   mit   dem   angegebenen   Audiocodec   (kein
              Standardwert vorhanden).
              ANMERKUNG:   -oac   help  liefert  eine  Liste  der  verfügbaren
              Audiocodecs.

              BEISPIEL:
                 -oac copy
                      kein Encodieren, nur eine Kopie des Streams
                 -oac pcm
                      Encodiere zu unkomprimiertem PCM.
                 -oac mp3lame
                      Encodiere zu MP3 (benutzt LAME).
                 -oac lavc
                      Encodiere mit dem libavcodec Codec.

       -of <Format> (BETA-CODE!)
              Gib in das angegebene Containerformat aus (Standard: AVI).
              ANMERKUNG: Mit -of  help  bekommst  du  eine  Liste  vorhandener
              Containerformate.

              BEISPIELE:
                 -of avi
                      Encodiere zu AVI.
                 -of mpeg
                      Encodiere zu MPEG (siehe auch -mpegopts).
                 -of lavf
                      Encodiere  mit  den  Muxern  von  libavcodec (siehe auch
                      -lavfopts).
                 -of rawvideo
                      reiner  (raw)  Videostream  (kein  Muxing  -   nur   ein
                      Videostream)
                 -of rawaudio
                      reiner   (raw)   Audiostream  (kein  Muxing  -  nur  ein
                      Audiostream)

       -ofps <fps>
              Setzt  die  Anzahl  der  Bilder  pro  Sekunde  (fps)   für   die
              Ausgabedatei,  die  unterschiedlich  zu  der der Quelldatei sein
              kann.  Diese Option muss gesetzt werden,  wenn  eine  Quelldatei
              mit  variabler Framerate (ASF, einige MOV) oder ein progressiver
              (30000/1001 fps telecined MPEG) Film encodiert wird.

       -ovc <Codecname>
              Encodiere Video mit dem  angegebenen  Codec  (kein  Standardwert
              gesetzt).
              ANMERKUNG:  Mit  -ovc  help  erhältst  du eine Liste verfügbarer
              Codecs.

              BEISPIEL:
                 -ovc copy
                      kein Encodieren, sondern nur eine Kopie des Videostreams
                 -ovc raw
                      Encodiere  zu  einem frei wählbaren Format (benutze ’-vf
                      format’, um dieses auszuwählen).
                 -ovc lavc
                      Encodiere mit einem libavcodec Codec.

       -passlogfile <Dateiname>
              Schreibe die Informationen des ersten  Durchlaufs  anstelle  der
              Standarddatei divx2pass.log in die angegebene Datei.

       -skiplimit <Wert>
              Gibt   die  maximale  Anzahl  ausgelassener  Bilder  nach  einem
              encodierten Frame an (mit -noskiplimit gibt es ein solches Limit
              nicht).

       -vobsubout <Basisname>
              Gibt  den  Basisnamen für die Ausgabe der .idx- und .sub-Dateien
              an.  Damit wird das Rendern der Untertitel im  encodierten  Film
              deaktiviert,  und  die  Untertitel  werden  statt dessen in eine
              VOBsub-Untertiteldatei umgeleitet.

       -vobsuboutid <Sprach-ID>
              Gibt den zweibuchstabigen  Sprachcode  für  die  Untertitel  an.
              Dieser  Wert  überschreibt,  was von der DVD oder der .ifo-Datei
              gelesen wurde.

       -vobsuboutindex <Index>
              Gibt den Index der VOBsub-Untertitel in  den  Ausgabedateien  an
              (Standardwert: 0).

CODEC-SPEZIFISCHE ENCODING-OPTIONEN (NUR BEI MENCODER)

       Für  die  Encodierung  kannst  du  Codec-spezifische Parameter angeben,
       indem du folgende Syntax benutzt:

       -<codec>opts <Option1[=Wert1]:Option2[=Wert2]:...>

       Wobei <Codec> einer der folgenden sein kann:  lavc,  xvidenc,  mp3lame,
       toolame, twolame, nuv, xvfw, faac, x264enc, mpeg und lavf.

   mp3lame (-lameopts)
       help
              Liefert einen Hilfstext.

       vbr=<0-4>
              zu verwendender Bitratenmodus
                 0    cbr
                 1    mt
                 2    rh (default)
                 3    abr
                 4    mtrh

       abr
              durchschnittliche (average) Bitrate

       cbr
              konstante   Bitrate   Dies   erzwingt  den  CBR-Modus  auch  bei
              nachfolgenden Modi mit ABR-Presets.

       br=<0-1024>
              Bitrate in kBit/s (nur bei CBR und ABR)

       q=<0-9>
              Qualität (0 - höchste, 9 - niedrigste) (nur bei VBR)

       aq=<0-9>
              Qualität des Algorithmus (0 -  am  besten/langsamsten,  9  -  am
              schlechtesten/schnellsten)

       ratio=<1-100>
              Kompressionsverhältnis

       vol=<0-10>
              Audioeingangsverstärkung

       mode=<0-3>
              (Standard: automatisch)
                 0    Stereo
                 1    Joint-Stereo
                 2    Dual-Channel
                 3    Mono

       padding=<0-2>
                 0    kein Padding
                 1    alles
                 2    automatische Anpassung

       fast
              Aktiviert  schnelles  Encodieren bei nachfolgenden Modi mit VBR-
              Presets.  Führt zu  leicht  schlechterer  Qualität  und  höheren
              Bitraten.

       highpassfreq=<Frequenz>
              Setzt  die  Frequenz  für  Highpass-Filterung in Hz.  Frequenzen
              unterhalb der angegebenen werden abgeschnitten.  Ein Wert von -1
              deaktiviert  die  Filterung, ein Wert von 0 lässt LAME die Werte
              für die Frequenz automatisch wählen.

       lowpassfreq=<Frequenz>
              Setzt die Frequenz  für  Lowpass-Filterung  in  Hz.   Frequenzen
              oberhalb  der angegebenen werden abgeschnitten.  Ein Wert von -1
              deaktiviert die Filterung, ein Wert von 0 lässt LAME  die  Werte
              für die Frequenz automatisch wählen.

       preset=<Wert>
              Werte für verschiedene Presets

                 help
                      Gibt  Informationen  über  die  Presets und über weitere
                      Optionen aus.

                 medium
                      VBR-Encodierung, gute Qualität, Bitrate  im  Rahmen  von
                      ca. 150-180 kBit/s

                 standard
                      VBR-Encodierung,  hohe  Qualität,  Bitrate im Rahmen von
                      ca. 170-210 kBit/s

                 extreme
                      VBR-Encodierung, sehr hohe Qualität, Bitrate  im  Rahmen
                      von ca. 200-240 kBit/s

                 instane
                      CBR-Encodierung, Preset mit der besten Qualität, Bitrate
                      320 kBit/s

                 <8-320>
                      ABR-Encodierung mit der gegebenen Bitrate im Mittel

              BEISPIELE:
                 fast:preset=standard
                      Für die meisten Leute reicht das aus  und  bietet  schon
                      ziemlich gute Qualität.
                 cbr:preset=192
                      Encodiere  mit  ABR-Preset  bei  erzwungener  konstanter
                      Bitrate von 192 kBit/s.
                 preset=172
                      Encodiere mit ABR-Preset  bei  einer  durchschnittlichen
                      Bitrate von 172 kBit/s.
                 preset=extreme
                      Für   Menschen   mit   einem   sehr   guten   Gehör  und
                      entsprechender HiFi-Ausstattung.

   toolame und twolame (-toolameopts und -twolameopts respektive)
       br=<32-384>
              Im CBR-Modus gibt dieser Parameter die Bitrate in  kbps  an,  im
              VBR-Modus  ist  er  die minimal erlaubte Bitrate pro Frame.  VBR
              funktioniert nicht mit einem Wert unter 112.

       vbr=<-50-50> (nur bei VBR)
              Bereich für Abweichungen; falls negativ  verlagert  der  Encoder
              die  durchschnittliche  Bitrate  zum unteren Limit, wenn positiv
              zum höheren.  Auf 0 gesetzt wird CBR benutzt (Standard).

       maxvbr=<32-384> (nur bei VBR)
              maximal erlaubte Bitrate pro Frame in kBit/s

       mode=<stereo | jstereo | mono | dual>
              (Standard: mono bei 1-Kanal-Audio, sonst stereo)

       psy=<-1-4>
              psychoakustisches Modell (Standard: 2)

       errprot=<0 | 1>
              Füge Fehlerkorrektur hinzu.

       debug=<0-10>
              Debugging-Level

   faac (-faacopts)
       br=<Bitrate>
              mittlere Bitrate in kBit/s (schließt Option quality aus)

       quality=<1-1000>
              Qualitätsmodus, je höher desto besser (schließt Option br aus)

       object=<1-4>
              Komplexität des Objekttyps
                 1    MAIN (Standard)
                 2    LOW
                 3    SSR
                 4    LTP (extrem langsam)

       mpeg=<2|4>
              MPEG-Version (Standard: 4)

       tns
              Aktiviert temporäre Rauschanpassung.

       cutoff=<0-sampling_rate/2>
              Frequenz, ab der abgeschnitten wird (Standard: sampling_rate/2)

       raw
              Speichert   den   Bitstream   als   reine    Arbeitsdaten    mit
              Extrainformationen  im  Dateikopf  des  Containers (Standard: 0,
              entspricht ADTS).  Setze diese Option nicht, wenn du  sie  nicht
              unbedingt  brauchst, sonst wirst du den Audiostream später nicht
              erneut muxen können.

   lavc (-lavcopts)
       Viele Optionen von libavcodec (kurz lavc) sind nur knapp  dokumentiert.
       Lies die Sourcen für alle Details.

       BEISPIEL:
                 vcodec=msmpeg4:vbitrate=1800:vhq:keyint=250

       o=<Schlüssel>=<Wert>[,<Schlüssel>=<Wert>[,...]]
              Übergib  AVOptions  an  den  libavcodec-Encoder.   Beachte,  ein
              Patch, um o= überflüssig zu machen und alle unbekannten Optionen
              durch  das  AVOption-System  zu übergeben, ist willkommen.  Eine
              komplette Liste der AVOptions  findest  du  im  FFmpeg-Handbuch.
              Beachte,  dass manche Optionen mit MEncoder-Optionen in Konflikt
              stehen können.

              BEISPIEL:
                 o=bt=100k

       acodec=<Wert>
              Audiocodec (Standard: mp2)
                 ac3
                      Dolby Digital (AC-3)
                 adpcm_*
                      Adaptive PCM  Formate  -  siehe  HTML-Dokumentation  für
                      Details.
                 flac
                      Free Lossless Audio Codec (FLAC)
                 g726
                      G.726 ADPCM
                 libamr_nb
                      3GPP Adaptive Multi-Rate (AMR) narrow-band
                 libamr_wb
                      3GPP Adaptive Multi-Rate (AMR) wide-band
                 libfaac
                      Advanced Audio Coding (AAC) - benutzt FAAC
                 libmp3lame
                      MPEG-1 Audio Layer 3 (MP3) - benutzt LAME
                 mp2
                      MPEG-1 Audio Layer 2 (MP2)
                 pcm_*
                      PCM Formate - siehe HTML-Dokumentation für Details.
                 roq_dpcm
                      Id Software RoQ DPCM
                 sonic
                      experimenteller, einfacher, verlustbehafteter Codec
                 sonicls
                      experimenteller, einfacher, verlustfreier Codec
                 vorbis
                      Vorbis
                 wmav1
                      Windows Media Audio v1
                 wmav2
                      Windows Media Audio v2

       abitrate=<Wert>
              Audiobitrate in kbps (Standard: 224)

       atag=<Wert>
              Benutze    die   angegebene   Windows-Audioformatkennung   (z.B.
              atag=0x55).

       bit_exact
              Benutze nur bitgenaue Algorithmen  (außer  (I)DCT).   Zusätzlich
              deaktiviert bit_exact mehrere Optimierungen und sollte daher nur
              für Regressionstests  verwendet  werden,  die  binär  identische
              Dateien  benötigen,  selbst  wenn  sich die Version des Encoders
              ändert.   Dies  unterdrückt  in  MPEG-4-Streams   außerdem   den
              user_data-Dateikopf.   Benutze diese Option nicht, wenn du nicht
              genau weißt, was du tust.

       threads=<1-8>
              Maximale Anzahl der zu benutzenden Threads (Standard: 1).   Kann
              einen  leicht  negativen  Effekt  auf  die  Bewegungsabschätzung
              haben.

       vcodec=<Wert>
              Verwende den angegebenen Codec (Standard: mpeg4).
                 asv1
                      ASUS Video v1
                 asv2
                      ASUS Video v2
                 dvvideo
                      Sony Digital Video
                 ffv1
                      FFmpegs verlustfreier Videocodec
                 ffvhuff
                      nicht-standardkonformes, 20% kleineres HuffYUV,  benutzt
                      YV12
                 flv
                      Sorenson H.263, verwendet in Flash-Videos
                 h261
                      H.261
                 h263
                      H.263
                 h263p
                      H.263+
                 huffyuv
                      HuffYUV
                 libtheora
                      Theora
                 libx264
                      x264 H.264/AVC MPEG-4 Part 10
                 libxvid
                      Xvid MPEG-4 Part 2 (ASP)
                 ljpeg
                      Lossless JPEG
                 mjpeg
                      Motion JPEG
                 mpeg1video
                      MPEG-1 Video
                 mpeg2video
                      MPEG-2 Video
                 mpeg4
                      MPEG-4 (DivX 4/5)
                 msmpeg4
                      DivX 3
                 msmpeg4v2
                      MS MPEG4v2
                 roqvideo
                      ID Software RoQ Video
                 rv10
                      ein alter RealVideo Codec
                 snow (siehe auch: vstrict)
                      FFmpegs experimenteller Wavelet-basierter Codec
                 svq1
                      Apple Sorenson Video 1
                 wmv1
                      Windows Media Video, Version 1 (WMV7)
                 wmv2
                      Windows Media Video, Version 2 (WMV8)

       vqmin=<1-31>
              minimaler Quantisierungsparameter

                 1    Nicht    empfohlen   (viel   größere   Datei,   geringer
                      Qualitätsunterschied und seltsame Seiteneffekte: msmpeg4
                      und  h263  werden eine sehr geringe Qualität liefern und
                      die Bitratenkontrolle wird verwirrt sein, was auch  eine
                      geringere  Qualität zur Folge hat; manche Decoder werden
                      es nicht decodieren können).

                 2    Empfohlen für normales Encodieren  mit  mpeg4/mpeg1video
                      (Standard).

                 3    Empfohlen  für  h263(p)/msmpeg4.  Der Grund dafür, 3 dem
                      Wert 2 vorzuziehen ist, dass 2 zu Overflows führen kann.
                      (Dies  wird  zukünftig  für  h263(p)  korrigiert werden,
                      indem  der   Quantisierungsparameter   pro   Macro-Block
                      geändert  wird; msmpeg4 kann nicht korrigiert werden, da
                      es dies nicht unterstützt.)

       lmin=<0.01-255.0>
              Minimaler Frame-Level basierter Lagrange-Multiplikator  für  die
              Bitratenkontrolle      (Standard:      2.0).       Lavc     wird
              Quantisierungparameter, die unter dem Wert für lmin liegen, kaum
              verwenden.   Ein  niedriger Wert für lmin bewirkt, dass lavc für
              manche Frames eher niedrigere Quantisierungsparameter verwendet,
              jedoch  nicht  niedriger  als  der  angegebene  Wert  für vqmin.
              Entsprechend wird ein größerer Wert für lmin bewirken, dass lavc
              niedrige Quantisierungsparameter eher nicht verwendet, auch wenn
              vqmin diese erlaubt hätte.  Vermutlich willst du  lmin  ungefähr
              gleich  vqmin  setzen.   Wenn  adaptive  Quantisierung verwendet
              wird, wirkt sich die Änderung von lmin/lmax weniger  stark  aus;
              siehe mblmin/mblmax.

       lmax=<0.01-255.0>
              Maximaler   Lagrange-Multiplikator   für  die  Bitratenkontrolle
              (Standard: 31.0)

       mblmin=<0.01-255.0>
              Minimaler Macroblock-Level basierter Lagrange-Multiplikator  für
              die  Bitratenkontrolle  (Standard: 2.0).  Dieser Parameter wirkt
              sich auf Optionen  für  die  adaptive  Quantisierung  wie  qprd,
              lumi_mask, usw aus.

       mblmax=<0.01-255.0>
              Maximaler  Macroblock-Level basierter Lagrange-Multiplikator für
              die Bitratenkontrolle (Standard: 31.0).

       vqscale=<0-31>
              Encodierung   mit   konstantem   Quantisierungsparameter    bzw.
              konstanter  Qualität  (wählt  den ’fixed quantizer’-Modus).  Ein
              kleinerer Wert bedeutet bessere Qualität  bei  größeren  Dateien
              (Standard:  -1).   Im  Falle des snow Codecs bedeutet der Wert 0
              verlustfreie Encodierung.  Da  die  anderen  Codecs  dies  nicht
              unterstützen,   hat   vqscale=0   bei   diesen  nicht-definierte
              Auswirkungen.  Der Wert 1 wird nicht empfohlen (siehe vqmin  für
              Details).

       vqmax=<1-31>
              Maximaler   Quantisierungsparameter,   Werte  im  Bereich  10-31
              sollten vernünftig sein (Standard: 31).

       mbqmin=<1-31>
              veraltet, benutze vqmin

       mbqmax=<1-31>
              veraltet, benutze vqmax

       vqdiff=<1-31>
              maximaler  Unterschied  der   Quantisierungsparameter   zwischen
              aufeinanderfolgenden Intra- und P-Frames (Standard: 3)

       vmax_b_frames=<0-4>
              maximale Anzahl der B-Frames zwischen nicht-B-Frames
                 0    keine B-Frames (Standard)
                 0-2  vernünftiger Bereich für MPEG-4

       vme=<0-5>
              Verfahren  für  die  Bewegungsabschätzung.  Verfügbare Modi sind
              die folgenden:
                 0    keine (sehr geringe Qualität)
                 1    volle (langsam, momentan nicht gewartet und deaktiviert)
                 2    log  (geringe  Qualität,  momentan  nicht  gewartet  und
                      deaktiviert)
                 3    phods (geringe Qualität,  momentan  nicht  gewartet  und
                      deaktiviert)
                 4    EPZS:  Größe=1 diamond, Größe kann mit den *dia-Optionen
                      angepasst werden (Standard).
                 5    X1 (experimentell, verweist momentan nur auf EPZS)
                 8    iter (iterativ überlappter  Block,  wird  nur  bei  snow
                      benutzt)

              ANMERKUNG:  0-3  ignorieren  momentan den Umfang der gebrauchten
              Bits, die Qualität kann daher gering sein.

       me_range=<0-9999>
              Umfang der Bewegungsabschätzung (Standard: 0 (unbegrenzt))

       mbd=<0-2> (siehe auch *cmp, qpel)
              Macroblock  decision  algorithm:  Entscheidungsalgorithmus   für
              Macro-Blocks  (hohe Qualitätsstufe), encodiert jeden Macro-Block
              in allen Modi und wählt den besten aus.  Dies ist zwar  langsam,
              führt  aber zu besserer Qualität und Dateigröße.  Wenn mbd auf 1
              oder 2 gesetzt ist,  wird  der  mbcmp-Wert  beim  Vergleich  von
              Macro-Blöcken  ignoriert  (der mbcmp-Wert wird jedoch in anderen
              Bereichen      verwendet,       insbesondere       bei       den
              Bewegungssuchalgorithmen).       Falls     jedoch     irgendeine
              Vergleichseinstellung (precmp, subcmp, cmp oder mbcmp)  ungleich
              null  ist,  wird  eine  langsamere  aber  bessere Bewegungssuche
              verwendet, die auf halbe Pixel genau arbeitet.  Dabei ist  egal,
              auf welchen Wert mbd gesetzt wurde.  Wenn qpel gesetzt ist, wird
              in jedem Falle auf Viertelpixel genaue Bewegungssuche verwendet.
                 0    Benutze    von    mbcmp    gegebene   Vergleichsfunktion
                      (Standard).
                 1    Wählt denjenigen Modus für einen  Macro-Block,  der  die
                      wenigsten Bits benötigt (entspricht vhq).
                 2    Wählt den Modus für einen Macro-Block mit der geringsten
                      Ratenverzerrung

       vhq
              Bewirkt das gleiche wie mbd=1, wird  aus  Kompatibilitätsgründen
              beibehalten.

       v4mv
              Erlaubt  4  Motion-Vectors  pro  Macro-Block (leicht verbesserte
              Qualität).  Arbeitet besser in Verbindung mit mbd > 0.

       obmc
              Bewegungskompensation überlappender Blöcke (H.263+)

       loop
              Loop-Filter  (H.263+)   Beachte,   dass   diese   Option   nicht
              funktioniert.

       inter_threshold <-1000-1000>
              Bewirkt zur Zeit absolut gar nichts.

       keyint=<0-300>
              Maximale  Anzahl  von Bildern zwischen zwei Keyframes (Standard:
              250, was einem Keyframe alle zehn Sekunden bei einem  25fps-Film
              entspricht.   Dies  ist der empfohlene Standardwert für MPEG-4).
              Die  meisten  Codecs  benötigen  regelmäßig  Keyframes,  um  die
              Anhäufung  von  Versatzfehlern  zu  begrenzen.  Keyframes werden
              auch für das Spulen in Filmen gebraucht, da nur  ein  Sprung  zu
              Keyframes  möglich  ist.   Keyframes jedoch benötigen mehr Platz
              als  andere  Frames,  daher  bedeutet  ein  höherer  Wert   hier
              geringfügig  kleinere  Dateien und damit weniger genaues Spulen.
              0 ist gleichbedeutend mit 1, was jeden Frame zu  einem  Keyframe
              macht.   Werte  >  300  werden  nicht empfohlen, da die Qualität
              abhängig von Decoder, Encoder und Glück schlecht sein kann.  Für
              MPEG-1/2 sind Werte <=30 üblich.

       sc_threshold=<-1000000000-1000000000>
              Schwellenwert  für  die  Erkennung  eines  Szenenwechsels.   Ein
              Keyframe wird von libavcodec eingefügt, wenn  ein  Szenenwechsel
              entdeckt  wird.   Mit  dieser  Option kannst du die Sensitivität
              dieser Erkennung  bestimmen.   -1000000000  bedeutet,  dass  mit
              jedem Frame ein Szenenwechsel erkannt wird; 1000000000 bedeutet,
              dass gar keine Szenenwechsel erkannt werden (Standard: 0).

       sc_factor=<jede mögliche Ganzzahl>
              Bewirkt, dass Frames mit höheren  Quantisierungsparametern  eher
              eine  Erkennung  eines  Szenenwechsels  bewirken  und libavcodec
              veranlassen, einen Intra-Frame zu benutzen (Standard: 1).   1-16
              ist  ein  sinnvoller  Bereich.   Werte  zwischen  2 und 6 können
              bewirken, den PSNR-Wert zu erhöhen (um bis zu ungefähr 0.04  dB)
              und   Intra-Frames   in  Szenen  mit  viel  Bewegung  besser  zu
              platzieren.  Höhere Werte als 6  könnten  den  PSNR-Wert  leicht
              erhöhen  (um  ungefähr  0.01  dB  mehr  als sc_factor=6) aber zu
              bemerkbar schlechterer Qualität führen.

       vb_strategy=<0-2> (nur bei Durchlauf 1)
              Strategie, mit der zwischen Intra-/P-/B-Frames gewählt wird:
                 0    Benutzt immer die maximale Anzahl B-Frames (Standard).
                 1    Vermeide B-Frames in schnell bewegten Szenen.  Siehe die
                      Option  b_sensitivity,  um  Feineinstellungen  für diese
                      Option vorzunehmen.
                 2    Platziert  B-Frames  mehr  oder  weniger   optimal,   um
                      maximale  Qualität  zu erbringen (langsamer).  Du kannst
                      versuchen, den Einfluß  auf  die  Geschwindigkeit  durch
                      Herumprobieren mit der Option brd_scale zu verringern.

       b_sensitivity=<jede Ganzzahl größer als 0>
              Macht  Anpassungen,  wie sensitiv vb_strategy=1 Bewegung erkennt
              und  den  Gebrauch  von  B-Frames  vermeidet   (Standard:   40).
              Geringere  Empfindlichkeit führt zu mehr B-Frames.  Der Gebrauch
              von mehr B-Frames verbessert PSNR  normalerweise,  zu  viele  B-
              Frames jedoch können die Qualität in hochbewegten Szenen stören.
              Wenn es nicht gerade einen extrem hohen  Anteil  Bewegung  gibt,
              kann  b_sensitivity sicher auf einen Wert unter dem Standardwert
              verringert werden; 10 ist in den meisten Fällen ein  brauchbarer
              Wert.

       brd_scale=<0-10>
              Skaliert  Frames  für dynamische B-Frame-Entscheidungen herunter
              (Standard: 0).  Jedesmal, wenn brd_scale um  eins  erhöht  wird,
              werden   die   Bildabmessungen   durch  zwei  geteilt,  was  die
              Geschwindigkeit  um   den   Faktor   vier   verbessert.    Beide
              Abmessungen des komplett herunterskalierten Bildes müssen gerade
              Zahlen sein, daher benötigt brd_scale=1  originale  Abmessungen,
              die ein Vielfaches von vier sind, für brd_scale=2 ein Vielfaches
              von acht usw.  Mit anderen Worten müssen beide  Abmessungen  des
              Originalbildes ohne Rest teilbar sein durch 2^(brd_scale+1).

       bidir_refine=<0-4>
              Verfeinert  die  beiden  Motion-Vectors,  die in bidirektionalen
              Makroblöcken benutzt werden, anstatt die Vektoren der  Vorwärts-
              und  Rückwärtssuche zu benutzen.  Diese Option hat ohne B-Frames
              keine Wirkung.
                 0    Deaktiviert (Standard).
                 1-4  Benutze eine weitergehende  Suche  (größere  Werte  sind
                      langsamer).

       vpass=<1-3>
              Aktiviert  den  internen  Modus für zwei (oder mehr) Durchläufe.
              Gib  diese  Option  nur  an,  wenn  du  mit  zwei  (oder   mehr)
              Durchläufen encodieren möchtest.
                 1    erster Durchlauf (siehe auch turbo)
                 2    zweiter Durchlauf
                 3    N-ter  Durchlauf  (zweiter  und  nachfolgende Durchläufe
                      beim N-pass-Modus)
              Hier also wie es funktioniert und benutzt wird:
              Der  erste  Durchlauf  (vpass=1)   schreibt   eine   Datei   mit
              Statistiken.   Du  möchtest  vielleicht  ein  paar CPU-intensive
              Optionen deaktivieren, wie es der Modus "turbo" tut.
              Im  Modus  mit  zwei  Durchläufen  wird  im  zweiten   Durchlauf
              (vpass=2)  die Statistikdatei gelesen, und die Bitratenkontrolle
              fällt dementsprechende Entscheidungen.
              Im N-pass-Modus  (vpass=3,  das  ist  kein  Schreibfehler)  wird
              beides  getan:  Erst  werden  die  Statistiken  eingelesen, dann
              überschrieben.  Wenn die Möglichkeit  besteht,  dass  du  diesen
              Vorgang  abbrechen  musst,  solltest  du die Datei divx2pass.log
              vorher sichern.  Du kannst alle Encodierungsoptionen  verwenden,
              außer sehr CPU-lastigen wie "qns".
              Du  kannst  denselben  Durchlauf  wiederholt durchführen, um die
              Encodierung zu verfeinern.  Jeder  nachfolgende  Durchlauf  wird
              die  Statistiken  des  vorigen  benutzen,  um  die Ergebnisse zu
              verbessern.  Der letzte Durchlauf kann  beliebige  CPU-intensive
              Optionen beinhalten.
              Wenn du mit zwei Durchläufen encodieren möchtest, benutze zuerst
              vpass=1 und dann vpass=2.
              Wenn du mit drei  oder  mehr  Durchläufen  encodieren  möchtest,
              benutze  vpass=1 für den ersten Durchlauf, dann vpass=3 und dann
              vpass=3 immer wieder, bis du mit dem Ergebnis zufrieden bist.

              huffyuv:
                 pass 1
                      Speichert Statistiken.
                 pass 2
                      Encodiert mit einer optimalen Huffman-Tabelle, basierend
                      auf den Statistiken des ersten Durchlaufs.

       turbo (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Erhöht  die  Geschwindigkeit  des  ersten  Durchgangs drastisch,
              indem schnellere Algorithmen benutzt und CPU-intensive  Optionen
              deaktiviert   werden   Dies   wird   den   PSNR-Wert  im  Ganzen
              wahrscheinlich ein wenig (etwa 0.01dB)  und  Typ  und  PSNR-Wert
              einzelner Frames ein wenig mehr (bis zu 0.03db) verringern.

       aspect=<x/y>
              Speichere den Filmaspekt intern, wie bei MPEG-Dateien.  Dies ist
              eine viel elegantere Lösung als den Film neu  zu  skalieren,  da
              die  Qualität  nicht  verringert  wird.   MPlayer  und  ein paar
              weitere Player werden diese Dateien korrekt wiedergeben,  andere
              werden  das  Größenverhältnis  falsch darstellen.  Der Parameter
              für das Verhältnis kann als Bruch oder Fließkommawert  angegeben
              werden.

              BEISPIEL:
                 aspect=16/9 oder aspect=1.78

       autoaspect
              Das  gleiche  wie die Option aspect, wobei jedoch das Verhältnis
              automatisch berechnet wird.  Veränderungen  in  der  Filterkette
              wie  crop/expand/scale/etc.  werden dabei berücksichtigt.  Diese
              Option verursacht keine Performanceeinbußen, du kannst sie  also
              getrost immer aktivert lassen.

       vbitrate=<Wert>
              Gibt die Bitrate an (Standard: 800).
              WARNUNG: 1kBit = 1000 Bits
                 4-16000
                      (in kBit)
                 16001-24000000
                      (in Bit)

       vratetol=<Wert>
              ungefähre   Dateigrößentoleranz   in  kBit.   Werte  im  Bereich
              1000-100000 sind  vernünftig.   (Warnung:  1kBit  =  1000  Bits)
              (Standard: 8000)
              ANMERKUNG:  vratetol  sollte  im zweiten Durchlauf nicht zu groß
              sein, es kann  sonst  in  Verbindung  mit  vrc_(min|max)rate  zu
              Problemen kommen.

       vrc_maxrate=<Wert>
              maximale Bitrate in kBit/Sek (Standard: 0, unbegrenzt)

       vrc_minrate=<Wert>
              minimale Bitrate in kBit/Sek (Standard: 0, unbegrenzt)

       vrc_buf_size=<Wert>
              Puffergröße  in  kBit  Für MPEG-1/2 setzt dies außerdem die vbv-
              Puffergröße; benutze 327 für VCDs, 917 für SVCDs  und  1835  für
              DVDs.

       vrc_buf_aggressivity
              momentan nutzlos

       vrc_strategy
              Methode  zur  Bitratenkontrolle.   Beachte,  dass manche der die
              Bitratenkontrolle betreffenden Optionen nicht wirksam sind, wenn
              vrc_strategy nicht auf 0 gesetzt ist.
                 0    Benutze die interne lavc-Bitratenkontrolle (Standard).
                 1    Benutze   die   Xvid-Bitratenkontrolle   (experimentell;
                      MEncoder muss mit Unterstützung für Xvid 1.1 oder  höher
                      kompiliert worden sein).

       vb_qfactor=<-31.0-31.0>
              Quantisierungsparameter    zwischen    B-   und   Nicht-B-Frames
              (Standard: 1.25)

       vi_qfactor=<-31.0-31.0>
              Quantisierungsparameter zwischen  Intra-  und  Nicht-Intraframes
              (Standard: 0.8)

       vb_qoffset=<-31.0-31.0>
              Offset  des  Quantisierungsparameters  zwischen  B- und Nicht-B-
              Frames (Standard: 1.25)

       vi_qoffset=<-31.0-31.0>
              Offset des Quantisierungsparameters zwischen Intra-  und  Nicht-
              Intraframes (Standard: 0.0)
              falls v{b|i}_qfactor > 0
              Intra-/B-Frame-Quantisierungsparameter         =        P-Frame-
              Quantisierungsparameter * v{b|i}_qfactor + v{b|i}_qoffset
              sonst
              benutze die normale  Bitratenkontrolle  (lege  den  nächsten  P-
              Frame-Quantisierungsparameter  nicht  fest)  und  setze  q= -q *
              v{b|i}_qfactor + v{b|i}_qoffset
              TIPP: Für  Encodierung  mit  unterschiedlichen  aber  konstanten
              Quantisierungsparametern  für  Intra-/P-  und B-Frames kannst du
              folgendes        benutzen:        lmin=         <ip_quant>:lmax=
              <ip_quant>:vb_qfactor= <b_quant/ip_quant>.

       vqblur=<0.0-1.0> (erster Durchlauf)
              Glättung  des  Quantisierungsparameters (Standard: 0.5); größere
              Werte bilden den Durchschnitt  über  längere  Zeit  (langsamerer
              Wechsel).
                 0.0  Glättung des Quantisierungsparameters deaktiviert.
                 1.0  Bildet  für den Quantisierungsparameter den Durchschnitt
                      aller vorangegangenen Frames.

       vqblur=<0.0-99.0> (zweiter Durchlauf)
              Gaußsche Unschärfe des Quantisierungsparameters (Standard: 0.5);
              größere   Werte   bilden  den  Durchschnitt  über  längere  Zeit
              (langsamerer Wechsel).

       vqcomp=<Wert>
              Kompression des Quantisierungsparameters, vrc_eq hängt davon  ab
              (Standard:  0.5).   ANMERKUNG:  Die  wahrgenommene  Qualität ist
              optimal irgendwo zwischen den Extremen des Bereichs.

       vrc_eq=<Gleichung>
              hauptsächlich verwendete Gleichung für die Bitratenkontrolle

                 1+(tex/avgTex-1)*qComp
                      ungefähr   die   Gleichung   des   Codes    der    alten
                      Bitratenkontrolle

                 tex^qComp
                      wobei qcomp = 0.5 oder einem ähnlichen Wert (Standard)

              Infixoperatoren:

                 +,-,*,/,^

              Variablen:

                 tex
                      Texturkomplexität

                 iTex,pTex
                      Intra- und Nicht-Intra-Texturkomplexität

                 avgTex
                      durchschnittliche Texturkomplexität

                 avgIITex
                      durchschnittliche       Intra-Texturkomplexität      bei
                      Intraframes

                 avgPITex
                      durchschnittliche Intra-Texturkomplexität bei P-Frames

                 avgPPTex
                      durchschnittliche Nicht-Intra-Texturkomplexität  bei  P-
                      Frames

                 avgBPTex
                      durchschnittliche  Nicht-Intra-Texturkomplexität  bei B-
                      Frames

                 mv
                      für Motion-Vectors verwendete Bits

                 fCode
                      maximale Länge der Motion-Vectors in log2-Skalierung

                 iCount
                      Anzahl der Intra-Macroblöcke / Anzahl der Macroblöcke

                 var
                      räumliche Komplexität

                 mcVar
                      zeitliche Komplexität

                 qComp
                      auf der Kommandozeile angegebener Wert für qcomp

                 isI, isP, isB
                      Ist 1 bei einem Bildtyp I/P/B, sonst 0.

                 Pi,E
                      Schau in dein Lieblingsmathebuch.

              Funktionen:

                 max(a,b),min(a,b)
                      Maximum / Minimum

                 gt(a,b)
                      (greater than) ist 1 falls a>b, sonst 0

                 lt(a,b)
                      (less than) ist 1 falls a<b, sonst 0

                 eq(a,b)
                      (equals) ist 1 falls a==b, sonst 0

                 sin, cos, tan, sinh, cosh, tanh, exp, log, abs

       vrc_override=<Optionen>
              Vom Benutzer angegebene Qualität für bestimmte Abschnitte (Ende,
              Abspann,   ...).    Die   Optionen   haben   folgenden   Aufbau:
              <Startframe>, <Endframe>, <Qualität>[/<Startframe>,  <Endframe>,
              <Qualität>[/...]]:
                 Qualität (2-31)
                      Quantisierungsparameter
                 Qualität (-500-0)
                      Qualitätskorrektur in %

       vrc_init_cplx=<0-1000>
              anfängliche Komplexität (Durchlauf 1)

       vrc_init_occupancy=<0.0-1.0>
              initiale   Pufferbelegung   als   Bruchteil   von   vrc_buf_size
              (Standard: 0.9)

       vqsquish=<0|1>
              Gibt an, wie die Quantisierungsparameter zwischen qmin und  qmax
              beibehalten werden:
                 0    Benutze Clipping.
                 1    Benutzt eine schöne ableitbare Funktion (Standard).

       vlelim=<-1000-1000>
              Setzt   die   Schwelle   für   die  Eliminierung  von  einzelnen
              Koeffizienten beim Helligkeitsanteil.  Bei negativen Werten wird
              auch  der  DC-Koeffizient  betrachtet  (sollte  mindestens -4 or
              niedriger sein, wenn mit quant=1 encodiert wird):
                 0    deaktiviert (Standard)
                 -4   JVT-Empfehlung

       vcelim=<-1000-1000>
              Setzt  die  Schwelle  für   die   Eliminierung   von   einzelnen
              Koeffizienten  beim  Farbanteil.  Bei negativen Werten wird auch
              der DC-Koeffizient betrachtet (sollte mindestens -4 or niedriger
              sein, wenn mit quant=1 encodiert wird):
                 0    deaktiviert (Standard)
                 7    JVT-Empfehlung

       vstrict=<-2|-1|0|1>
              strikte Einhaltung des Standards
                 0    deaktiviert
                 1    Nur   empfehlenswert,   wenn   die   Ausgabe  mit  einem
                      MPEG-4-Referenzdecoder decodiert werden soll.
                 -1   Erlaubt    die     Benutzung     libavcodec-spezifischer
                      Erweiterungen (Standard).
                 -2   Erlaubt   die   Benutzung   experimenteller  Codecs  und
                      Features, die  von  zukünftigen  Versionen  von  MPlayer
                      möglicherweise nicht abspielbar sein werden (snow).

       vdpart
              Datenpartitionierung.   Fügt zwei Bytes pro Videopaket hinzu und
              erhöht die Fehlerresistenz  beim  Transfer  über  unzuverlässige
              Kanäle  (z.B.  Streaming  über  das Internet).  Jedes Videopaket
              wird in drei separate Partitionen aufgeteilt:
                 1. MVs
                      Bewegung
                 2. DC-Koeffizienten
                      niedrig aufgelöstes Bild
                 3. AC-Koeffizienten
                      Details
              MV und DC sind am wichtigsten, sie  zu  verlieren  bedeutet  ein
              viel  schlechteres  Bild  als  der Verlust von AC und der ersten
              oder zweiten Partition.  MV und DC sind  viel  kleiner  als  die
              dritte Partition (AC), was bedeutet, dass auftretende Fehler die
              AC-Partition viel häufiger treffen wird  als  die  MV-  und  DC-
              Partitionen.   Daher  sieht  das  Bild  mit Partitionierung viel
              besser aus, denn ohne eine solche würde ein Fehler  AC/DC/MV  in
              gleichem Umfang zerstören.

       vpsize=<0-10000> (siehe auch vdpart)
              Videopaketgröße, erhöht die Fehlerresistenz.
                 0
                      deaktiviert (Standard)
                 100-1000
                      gute Wahl

       ss
              slice-structured- (anteilig strukturierter) Modus für H.263+

       gray
              Encodierung zu Graustufenbildern (schneller)

       vfdct=<0-10>
              DCT-Algorithmus
                 0    Wählt automatisch einen guten (Standard).
                 1    schneller Integer-Algorithmus
                 2    genauer Integer-Algorithmus
                 3    MMX
                 4    mlib
                 5    AltiVec
                 6    Fließkomma-AAN

       idct=<0-99>
              IDCT-Algorithmus
              ANMERKUNG:  Nach  unserem  Wissensstand bestehen all diese IDCT-
              Algorithmen die IEEE1180-Tests.
                 0    Wählt automatisch einen guten (Standard).
                 1    JPEG-Referenzalgorithmus (Integer)
                 2    simple
                 3    simplemmx
                 4    libmpeg2mmx (ungenau, benutze ihn nicht mit einem keyint
                      > 100)
                 5    ps2
                 6    mlib
                 7    arm
                 8    AltiVec
                 9    sh4
                 10   simplearm
                 11   H.264
                 12   VP3
                 13   IPP
                 14   xvidmmx
                 15   CAVS
                 16   simplearmv5te
                 17   simplearmv6

       lumi_mask=<0.0-1.0>
              Helligkeitsmaskierung  ist eine ’psychosensorische’ Einstellung,
              die die Tatsache nutzen soll, dass  das  menschliche  Auge  dazu
              neigt,  in  sehr  hellen  Teilen eines Bildes weniger Details zu
              erkennen.  Helligkeitsmaskierung komprimiert sehr helle  Stellen
              stärker  als  durchschnittlich  helle,  so  dass  ein  paar Bits
              eingespart werden, die dann auf andere Frames  verwendet  werden
              können,  was die subjektive Qualität im Ganzen erhöht, den PSNR-
              Wert dabei jedoch möglicherweise reduziert.
              WARNUNG: Sei vorsichtig, zu  große  Werte  können  katastrophale
              Ergebnisse liefern.
              WARNUNG:  Große  Werte mögen auf einigen Monitoren gut aussehen,
              können auf anderen aber auch schrecklich aussehen.
                 0.0
                      deaktiviert (Standard)
                 0.0-0.3
                      sinnvoller Bereich

       dark_mask=<0.0-1.0>
              Dunkelheitsmaskierung ist eine ’psychosensorische’  Einstellung,
              die  die  Tatsache  nutzen  soll, dass das menschliche Auge dazu
              neigt, in sehr dunklen Teilen eines Bildes  weniger  Details  zu
              erkennen.  Dunkelheitsmaskierung komprimiert sehr dunkle Stellen
              stärker als durchschnittlich  dunkle,  so  dass  ein  paar  Bits
              eingespart  werden,  die dann auf andere Frames verwendet werden
              können, was die subjektive Qualität im Ganzen erhöht, den  PSNR-
              Wert dabei jedoch möglicherweise reduziert.
              WARNUNG:  Sei  vorsichtig!   Zu große Werte können katastrophale
              Ergebnisse liefern.
              WARNUNG: Große Werte mögen auf einigen Monitoren  gut  aussehen,
              können  auf  anderen  Monitoren / dem Fernseher / TFTs aber auch
              schrecklich aussehen.
                 0.0
                      deaktiviert (Standard)
                 0.0-0.3
                      sinnvoller Bereich

       tcplx_mask=<0.0-1.0>
              Maskierung   der   zeitlichen   Komplexität    (Standard:    0.0
              (deaktiviert)).   Stell  dir eine Szene mit einem Vogel vor, der
              durch   die   ganze   Szene   fliegt;   tcplx_mask   wird    die
              Quantisierungsparameter  der  zum  Vogel  gehörenden Macroblöcke
              erhöhen (und so deren Qualität verringern), da  das  menschliche
              Auge  normalerweise  nicht die Zeit hat, alle Details des Vogels
              wahrzunehmen.  Sei gewarnt, dass es für kurze  Zeit  schrecklich
              aussieht,  wenn  das  Objekt  anhält  (z.B.  bei der Landung des
              Vogels), bis der Encoder bemerkt, dass das Objekt angehalten hat
              und  die  Blöcke  neu definiert werden müssen.  Die eingesparten
              Bits werden auf andere  Teile  des  Videos  verwendet,  was  die
              subjektiv  wahrgenommene  Qualität erhöhen kann - vorausgesetzt,
              tcplx_mask ist sorgfältig gewählt.

       scplx_mask=<0.0-1.0>
              Gebietsbezogene  Maskierung  der  Komplexität.   Größere   Werte
              helfen  bei  Blockartefakten,  falls kein Deblocking-Filter beim
              Decodieren benutzt wird, was vielleicht keine gute Idee ist.
              Stell die eine Szene vor mit Gras (was üblicherweise  eine  hohe
              gebietsbezogene  Komplexität hat), einem blauen Himmel und einem
              Haus; scplx_mask wird die Quantisierungsparameter der  zum  Gras
              gehörenden  Macroblöcke  erhöhen, was deren Qualität verringert,
              um mehr Bits auf den Himmel und das Haus zu verwenden.
              TIPP: Schneide alle schwarzen Balken komplett  ab,  da  sie  die
              Qualität der Macroblöcke verringern (gilt auch ohne scplx_mask).
                 0.0
                      deaktiviert (Standard)
                 0.0-0.5
                      sinnvoller Bereich

              ANMERKUNG: Diese Einstellung hat nicht denselben Effekt wie  die
              Benutzung  einer benutzerdefinierten Matrix, die hohe Frequenzen
              stärker komprimieren würde, da scplx_mask die  Qualität  der  P-
              Blöcke  verringert,  selbst  wenn  sich nur die DC-Koeffizienten
              ändern.  Das Ergebnis mit scplx_mask wird  vermutlich  nicht  so
              gut aussehen.

       p_mask=<0.0-1.0> (siehe auch vi_qfactor)
              Verringert   die   Qualität  von  Interblöcken.   Dies  ist  das
              Äquivalent zum Erhöhen der Qualität der Intrablöcke, da dieselbe
              mittlere   Bitrate   von   der   Bitratenkontrolle   zur  ganzen
              Videosequenz  zugeteilt  wird  (Standard:  0.0   (deaktiviert)).
              p_mask=1.0   verdoppelt   die   Anzahl   der   jedem  Intrablock
              zugeteilten Bits.

       border_mask=<0.0-1.0>
              Randbearbeitung (border processing) bei MPEG-ähnlichen Encodern.
              Randbearbeitung    erhöht    den   Quantisierungsparameter   für
              Makroblöcke, die weniger als ein Fünftel  der  Framebreite/-höhe
              vom  Rand  des  Frames entfernt sind, da sie visuell oft weniger
              bedeutsam sind.

       naq
              Normalisierte  adaptive  Quantisierung  (experimentell).    Wenn
              adaptive  Quantisierung  benutzt  wird  (*_mask),  dann wird der
              durchschnittliche   Quantisierungsparameter    pro    Macroblock
              eventuell nicht mehr dem geforderten Quantisierungsparameter auf
              Framelevel entsprechen.  Naq versucht dann, den  pro  Macroblock
              verwendeten    Quantisierungsparameter    anzupassen,   um   den
              geforderten Durchschnitt beizubehalten.

       ildct
              Benutze die interlaced DCT.

       ilme
              Benutze   interlaced   Bewegungsabschätzung    (schließt    qpel
              gegenseitig aus).

       alt
              Benutzt eine alternative Suchtabelle.

       top=<-1-1>
                 -1   automatisch
                 0    bottom field first (unteres Feld zuerst)
                 1    top field first (oberes Feld zuerst)

       format=<Wert>
                 YV12
                      Standard
                 444P
                      für ffv1
                 422P
                      für HuffYUV, verlustfreies JPEG, dv und ffv1
                 411P
                      für verlustfreies JPEG, dv und ffv1
                 YVU9
                      für verlustfreies JPEG, ffv1 und svq1
                 BGR32
                      für verlustfreies JPEG und ffv1

       pred
              (für HuffYUV)
                 0    linke Vorhersage
                 1    Vorhersage der Ebene/des Gradienten
                 2    Medianvorhersage

       pred
              (für verlustfreies JPEG)
                 0    linke Vorhersage
                 1    obere Vorhersage
                 2    linke obere Vorhersage
                 3    Vorhersage der Ebene/des Gradienten
                 6    Durchschnittsvorhersage

       coder
              (für ffv1)
                 0    vlc-Codierung (Golomb-Rice)
                 1    arithmetische Codierung (CABAC)

       context
              (für ffv1)
                 0    Modell zu kleinem Kontext
                 1    Modell zu großem Kontext

              (für ffvhuff)
                 0    vorbestimmte Huffman-Tabellen (eingebaut oder two-pass)
                 1    adaptive Huffman-Tabellen

       qpel
              Benutze   auf   ein   viertel   Pixel   ("quarter  pel")  genaue
              Bewegungsabschätzung (schließt ilme gegenseitig aus).
              ANMERKUNG: Dies scheint nur für Encodierung mit  hohen  Bitraten
              sinnvoll zu sein.

       mbcmp=<0-2000>
              Setzt  die  Vergleichsfunktion für Macroblockentscheidungen; hat
              nur  Auswirkungen  bei  mbd=0.   Dies  wird  auch  bei   manchen
              Bewegungssuchalgorithmen   verwendet,   in   welchem  Falle  sie
              unabhängig von der mbd-Einstellung Auswirkungen hat.
                 0 (SAD)
                      Summe der absoluten Differenzen, schnell (Standard)
                 1 (SSE)
                      Summe der quadrierten Fehler
                 2 (SATD)
                      Summe der absoluten Hadamard-transformierten Differenzen
                 3 (DCT)
                      Summe der absoluten DCT-transformierten Differenzen
                 4 (PSNR)
                      Summe   der   quadratischen   Quantisierungsfehler   (zu
                      vermeiden, niedrige Qualität)
                 5 (BIT)
                      Anzahl der für den Block benötigten Bits
                 6 (RD)
                      Ratenverzerrung (rate distortion) optimal, langsam
                 7 (ZERO)
                      0
                 8 (VSAD)
                      Summe der absoluten vertikalen Differenzen
                 9 (VSSE)
                      Summe der quadrierten vertikalen Differenzen
                 10 (NSSE)
                      Rauschen beibehaltende Summe der quadrierten Differenzen
                 11 (W53)
                      5/3-Wavelet, wird nur bei snow verwendet
                 12 (W97)
                      9/7-Wavelet, wird nur bei snow verwendet
                 +256
                      Benutze  auch die Farbinformation, funktioniert momentan
                      nicht (korrekt) mit B-Frames.

       ildctcmp=<0-2000>
              Setzt die Vergleichsfunktion für  interlaced  DCT-Entscheidungen
              (siehe     mbcmp     für     eine    Liste    der    verfügbaren
              Vergleichsfunktionen).

       precmp=<0-2000>
              Setzt die Vergleichsfunktion für "pre pass"-Bewegungsabschätzung
              (siehe     mbcmp     für     eine    Liste    der    verfügbaren
              Vergleichsfunktionen) (Standard: 0).

       cmp=<0-2000>
              Setzt die Vergleichsfunktion für "full pel"-Bewegungsabschätzung
              (siehe     mbcmp     für     eine    Liste    der    verfügbaren
              Vergleichsfunktionen) (Standard: 0).

       subcmp=<0-2000>
              Setzt die Vergleichsfunktion für "sub  pel"-Bewegungsabschätzung
              (siehe     mbcmp     für     eine    Liste    der    verfügbaren
              Vergleichsfunktionen) (Standard: 0).

       skipcmp=<0-2000>
              FIXME: Dokumentiere diese Option.

       nssew=<0-1000000>
              Diese Einstellung kontrolliert die NSSE-Gewichtung,  wobei  eine
              höhere  Gewichtung  stärkeres  Rauschen  erzeugt.   NSSE  0  ist
              identisch mit SSE.  Vielleicht findest du dies nützlich, wenn du
              die  Beibehaltung von etwas Rauschen in deinem encodierten Video
              besser  findest  als  es  vor  dem  Encodieren  herauszufiltern.
              (Standard: 8)

       predia=<-99-6>
              Rautentyp und -größe für "pre pass"-Bewegungsabschätzung

       dia=<-99-6>
              Rautentyp    und    -größe    für    die   Bewegungsabschätzung.
              Bewegungsabschätzung ist ein iterativer  Prozess.   Eine  kleine
              Raute zu benutzen begrenzt die Suche nicht auf das Auffinden von
              nur   kleinen   Motion-Vectors.    Es    ist    nur    irgendwie
              wahrscheinlicher, dass die Suche anhält, bevor der beste Motion-
              Vector gefunden wurde - vor allem, wenn Rauschen involviert ist.
              Größere Rauten erlauben eine ausgedehntere Suche nach dem besten
              Motion-Vector, welche daher langsamer ist, dafür aber  zu  einem
              besseren Ergebnis führt.
              Große  normale  Rauten  sind qualitativ besser als an das Muster
              anpassende ("shape adaptive") Rauten.
              An das  Muster  anpassende  Rauten  sind  ein  guter  Kompromiss
              zwischen Geschwindigkeit und Qualität.
              ANMERKUNG:  Die Größen von normalen und an das Muster anpassende
              Rauten haben nicht dieselbe Bedeutung.

                 -3   an das Muster anpassende (schnell) Raute der Größe 3

                 -2   an das Muster anpassende (schnell) Raute der Größe 2

                 -1   ungerade Multi-Hexagon-Suche (langsam)

                 1    Normale Raute der Größe 1 (Standard),  entspricht  einer
                      Raute des Typs EPZS.
                            0
                           000
                            0

                 2    normale Raute der Größe 2
                            0
                           000
                          00000
                           000
                            0

       trell
              Trellis-Quantisierung.   Hiermit  wird  die optimale Encodierung
              für jeden 8x8-Block gefunden.  Die Trellis-Quantisierung ist bei
              gegenseitiger   Abschätzung  von  PSNR-Wert  gegen  die  Bitrate
              optimal  (unter  der  Annahme,  dass  durch   die   IDCT   keine
              Rundungsfehler  ins  Spiel kommen - was natürlich nicht der Fall
              ist).  Sie findet einfach einen Block für das Minimum von Fehler
              und lambda*Bits.
                 lambda
                      vom Quantisierungsparameter (QP) abhängige Konstante
                 bits
                      Menge  der  für  die Encodierung eines Blocks benötigten
                      Bits
                 error
                      Summe der quadrierten Quantisierungsfehler

       cbp
              Ratenverzerrtes  optimal  codiertes  Blockmuster  (coded   block
              pattern).   Wird  dasjenige  codierte Blockmuster auswählen, das
              Verzerrung + lambda*Rate minimiert.  Dies kann nur zusammen  mit
              der Trellis-Quantisierung benutzt werden.

       mv0
              Versuche  jeden Macroblock mit Motion-Vector=<0,0> zu encodieren
              und wähle den besseren.  Dies hat keinen Effekt, falls mbd=0.

       mv0_threshold=<jede nicht-negative Ganzzahl>
              Wenn umgebende Bewegungsvektoren <0,0> sind und  die  Auswertung
              der   Bewegungsabschätzung  des  aktuellen  Blocks  kleiner  als
              mv0_threshold ist, so wird <0,0> für den Bewegungsvektor benutzt
              und   jede   weitere   Bewegungsabschätzung   wird  übersprungen
              (Standard: 256).   mv0_threshold  auf  0  abzusenken  kann  eine
              leichte  (0.01dB)  Erhöhung  des  PSNR  zur  Folge haben und das
              encodierte Video möglicherweise leicht besser  aussehen  lassen;
              mv0_threshold auf über 320 zu erhöhen führt zu einem niedrigeren
              PSNR und visueller Qualität.   Höhere  Werte  beschleunigen  die
              Encodierung  ganz leicht (normalerweise weniger als 1%, abhängig
              von den anderen verwendeten Optionen).
              ANMERKUNG: Diese Option setzt nicht voraus, dass mvm0  aktiviert
              ist.

       qprd (nur mit mbd=2)
              ratenverzerrter  optimaler Quantisierungsparameter bei gegebenem
              lambda für jeden Macroblock

       last_pred=<0-99>
              Menge der Bewegungsvorhersagen vom vorigen Frame
                 0    (Standard)
                 a    Benutzt ein 2a+1 x 2a+1  Macroblockquadrat  von  Motion-
                      Vector-Vorhersagen vom vorigen Frame.

       preme=<0-2>
              "pre-pass"-Bewegungsabschätzung
                 0    deaktiviert
                 1    nur nach Intraframes (Standard)
                 2    immer

       subq=<1-8>
              "subpel  refinement"-Qualität  (für  qpel)  (Standard:  8  (hohe
              Qualität))
              ANMERKUNG: Diese Einstellung hat signifikante Auswirkung auf die
              Geschwindigkeit.

       refs=<1-8>
              Anzahl  der  Referenz-Frames,  die  bei der Bewegungsabschätzung
              berücksichtigt werden sollen (nur bei Snow) (Standard: 1)

       psnr
              Gibt den maximalen Signal-zu-Rauschabstand (peak signal to noise
              ratio)  für  das  komplette  Video  nach  dem Encodieren aus und
              speichert die PSNR-Werte für jedes Bild in einer Datei der  Form
              ’psnr_hhmmss.log’.   Ausgegebene  Werte  haben  die  Einheit  dB
              (Dezibel), je höher desto besser.

       mpeg_quant
              Benutze MPEG-Quantisierungsparameter anstelle von H.263.

       aic
              Aktiviere AC-Vorhersage für MPEG-4 oder fortgeschrittene  Intra-
              Vorhersage  (advanced  intra  prediction) für H.263+.  Dies wird
              die Qualität leicht erhöhen  (um  die  0.02  dB  PSNR)  und  die
              Encodierung leicht verlangsamen (ungefähr 1%).
              ANMERKUNG: vqmin sollte 8 oder höher sein für H.263+ AIC.

       aiv
              alternativer "inter vlc" für H.263+

       umv
              unbegrenzte  Motion-Vectors  (unlimited  MVs)  (nur  bei H.263+)
              Erlaubt die Encodierung von beliebig langen Motion-Vectors.

       ibias=<-256-256>
              Intra-Quantisierungsverzerrung  (256   entspricht   1.0,   MPEG-
              Quantisierungsstandard:             96,            H.263-artiger
              Quantisierungsstandard: 0)
              ANMERKUNG:    Die    H.263-MMX-Quantisierung    kann    positive
              Verzerrungen nicht verarbeiten (setze vfdct=1 oder 2), die MPEG-
              MMX-Quantisierung kann negative Verzerrungen  nicht  verarbeiten
              (setze vfdct=1 oder 2).

       pbias=<-256-256>
              Inter-Quantisierungsverzerrung   (256   entspricht   1.0,  MPEG-
              Quantisierungsstandard: 0, H.263-artiger Quantisierungsstandard:
              -64)
              ANMERKUNG:    Die    H.263-MMX-Quantisierung    kann    positive
              Verzerrungen nicht verarbeiten (setze vfdct=1 oder 2), die MPEG-
              MMX-Quantisierung  kann  negative Verzerrungen nicht verarbeiten
              (setze vfdct=1 oder 2).
              TIPP: Eine eher positive Verzerrung  (-32  -  -16  anstatt  -64)
              scheint den PSNR-Wert zu verbessern.

       (no)dct_decimate
              Eliminiert  dct-Blocks  in  P-Frames,  die  nur  einen  einzigen
              kleinen Koeffizienten beinhalten  (Standard:  aktiviert).   Dies
              wird  ein  paar Details entfernen, daher wird es Bits einsparen,
              die auf andere Frames verwendet werden können,  was  hoffentlich
              die wahrgenommene Qualität insgesamt verbessert.  Wenn du nicht-
              Anime-Inhalt mit hoher Bitrate komprimierst, möchtest  du  diese
              Option  vielleicht deaktivieren, um so viele Details wie möglich
              beizubehalten.

       nr=<0-100000>
              Rauschunterdrückung (noise reduction), 0  bedeutet  deaktiviert.
              0-600 ist ein sinnvoller Bereich für typischen Inhalt, für etwas
              verrauschteren  Inhalt  kannst  du  den   Wert   etwas   erhöhen
              (Standard:   0).    Durch   den   geringen   Einfluss   auf  die
              Geschwindigkeit möchtest du diese Option der Rauschunterdrückung
              mit Filtern wie denoise3d oder hqdn3d vielleicht vorziehen.

       qns=<0-3>
              Rauschanpassung  des  Quantisierungsparameters, "Quantizer noise
              shaping".  Anstatt die Quantisierung  so  zu  wählen,  dass  dem
              Quellvideo  im  Sinne von PSNR am besten entsprochen wird, wählt
              die  Rauschanpassung  die  Quantisierung   so,   dass   Rauschen
              (normalerweise  Ringbildungen) durch ähnlichfrequenten Inhalt im
              Bild maskiert wird.  Größere Werte sind langsamer,  müssen  aber
              nicht  unbedingt  zu  besserer  Qualität  führen.  Dies kann und
              sollte zusammen mit der Trellis-Quantisierung benutzt werden, in
              welchem  Falle  diese  (optimal  für  konstante  Gewichtung) als
              Einstiegspunkt für die iterative Suche benutzt wird.
                 0    deaktiviert (Standard)
                 1    Verringere nur die absoluten Werte der Koeffizienten.
                 2    Ändere  Koeffizienten  nur  vor  dem   letzten   von   0
                      verschiedenen Koeffizient + 1.
                 3    Versuche alle.

       inter_matrix=<durch Kommas getrennte Matrix>
              Benutze  eine  eigene Intermatrix.  Braucht eine kommaseparierte
              Zeichenkette von 64 Integerwerten.

       intra_matrix=<durch Kommas getrennte Matrix>
              Benutze eine eigene Intramatrix.  Braucht  eine  kommaseparierte
              Zeichenkette von 64 Integerwerten.

       vqmod_amp
              experimentelle Modulation des Quantisierungsparameters

       vqmod_freq
              experimentelle Modulation des Quantisierungsparameters

       dc
              Intra-DC-Genauigkeit   in   Bits   (Standard:   8).    Wenn   du
              vcodec=mpeg2video angibst, kann dieser Wert 8,  9,  10  oder  11
              sein.

       cgop (siehe auch sc_threshold)
              Schließt   alle  GOPs.   Funktioniert  momentan  nur,  wenn  die
              Szenenwechselerkennung              deaktiviert              ist
              (sc_threshold=1000000000).

       (no)lowdelay
              Setzt den low-delay-Flag für MPEG-1/2 (deaktiviert B-Frames).

       vglobal=<0-3>
              Kontrolliere das Schreiben globaler Videoheader.
                 0    Der  Codec  entscheidet,  wo  globale Header geschrieben
                      werden (Standard).
                 1    Schreibe globale Header nur in Extradata  (benötigt  für
                      .mp4/MOV/NUT).
                 2    Schreibe globale Header nur vor Keyframes.
                 3    Kombiniere 1 und 2.

       aglobal=<0-3>
              Das gleiche wie vglobal für Audioheader.

       level=<Wert>
              Setze  CodecContext Level.  Benutze 31 oder 41, um das Video auf
              einer Playstation 3 abspielen zu können.

       skip_exp=<0-1000000>
              FIXME: Dokumentiere diese Option.

       skip_factor=<0-1000000>
              FIXME: Dokumentiere diese Option.

       skip_threshold=<0-1000000>
              FIXME: Dokumentiere diese Option.

   nuv (-nuvopts)
       NuppelVideo basiert auf RTJPEG und LZO.   Normalerweise  werden  Frames
       zuerst mit RTJPEG encodiert und dann mit LZO komprimiert; es ist jedoch
       möglich, entweder einen oder beide  Durchgänge  zu  deaktivieren.   Als
       Ergebnis  kannst  du also tatsächlich raw i420, LZO-komprimiertes i420,
       RTJPEG oder normales LZO-komprimiertes RTJPEG ausgeben.
       ANMERKUNG: Die  nuvrec-Dokumentation  enthält  einige  Anweisungen  und
       Beispiele  zu  Einstellungen,  die  für  die  meisten  TV-Encodierungen
       genutzt werden können.

       c=<0-20>
              Chrominanzschwellenwert (Standard: 1)

       l=<0-20>
              Helligkeitsschwellenwert (Standard: 1)

       lzo
              Aktiviert LZO-Kompression (Standard).

       nolzo
              Deaktiviert LZO-Kompression.

       q=<3-255>
              Qualitätslevel (Standard: 255)

       raw
              Deaktiviert RTJPEG-Encodierung.

       rtjpeg
              Aktiviert RTJPEG-Encodierung (Standard).

   xvidenc (-xvidencopts)
       Es  sind  drei  Modi  verfügbar:   konstante   Bitrate   (CBR),   feste
       Quantisierungsparameter  und Encodieren in zwei Durchläufen (two-pass).

       pass=<1|2>
              Gibt die Nummer des Durchlaufs im Modus mit zwei Durchläufen an.

       turbo (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Erhöht  die  Geschwindigkeit  des  ersten  Durchgangs drastisch,
              indem schnellere Algorithmen benutzt und CPU-intensive  Optionen
              deaktiviert   werden.    Dies   wird  den  PSNR-Wert  im  Ganzen
              wahrscheinlich  ein  wenig  verringern  und  Typ  und  PSNR-Wert
              einzelner Frames ein wenig mehr verändern.

       bitrate=<Wert> (nur bei CBR oder im Modus mit zwei Durchläufen)
              Setzt  die zu benutzende Bitrate in kBits/Sekunde, wenn der Wert
              < 16000 ist, oder in Bits/Sekunde, wenn der Wert  >  16000  ist.
              Ist  <Wert>  negativ,  so benutzt Xvid dessen absoluten Wert als
              Zielgröße des Videos (in kBytes) und  berechnet  die  zugehörige
              Bitrate automagisch.  (Standard: 687 kBits/s)

       fixed_quant=<1-31>
              Aktiviert den Modus mit festen Quantisierungsparametern und legt
              den zu benutzenden Quantisierungsparameter fest.

       zones=<Zone0>[/<Zone1>[/...]]  (nur  bei  CBR  oder  Modus   mit   zwei
       Durchläufen)
              Vom Benutzer angegebene Qualität für bestimmte Abschnitte (Ende,
              Abspann,    ...).     Jede    Zone    hat   die   Form   <Start-
              Frame>,<Modus>,<Wert>, wobei <Modus> einer  der  folgenden  sein
              kann:
                 q    Überschreiben  des  konstanten Quantisierungsparameters,
                      wobei      Wert=<2.0-31.0>      den       Wert       des
                      Quantisierungsparameters angibt.
                 w    Überschreiben  der  Gewichtung der Ratenkontrolle, wobei
                      Wert=<0.01-2.00> die Qualitätskorrektur in % angibt.

              BEISPIEL:
                 zones=90000,q,20
                      Encodiere  alles  Frames  ab  Frame  90000   mit   einem
                      konstanten Quantisierungsparameter von 20.
                 zones=0,w,0.1/10001,w,1.0/90000,q,20
                      Encodiere  alle  Frames  0-10000 mit 10% der Bitrate und
                      alle Frames von 90000 bis zum Ende mit einem  konstanten
                      Quantisierungsparameter   von  20.   Beachte,  dass  die
                      zweite  Zone  benötigt  wird,  um  die  erste  Zone   zu
                      beschränken,  da ohne diese alles bis zu Frame 89999 mit
                      10% der Bitrate encodiert würde.

       me_quality=<0-6>
              Diese Option  kontrolliert  das  Bewegungsabschätzungssubsystem.
              Je  höher  der  Wert,  desto genauer sollte die Abschätzung sein
              (Standard: 6).  Je genauer die Abschätzung ist, desto mehr  Bits
              können  eingespart  werden.   Die  Präzision wird auf Kosten der
              CPU-Zeit erreicht;  benutze  also  niedrigere  Werte,  falls  du
              Encodierung in Echtzeit brauchst.

       (no)qpel
              MPEG-4 benutzt normalerweise eine Präzision halber Pixel für die
              Bewegungsabschätzung.  Der Standard schlägt einen Modus vor,  in
              dem  es  Encodern  erlaubt ist, eine Präzision von einem viertel
              Pixel zu  verwenden.   Dies  führt  gewöhnlicherweise  zu  einem
              schärferen   Bild.   Nachteilig  ist,  dass  dies  einen  großen
              Einfluss auf die Bitrate hat, und manchmal verhindert dies  auch
              ein  besseres  Bild  bei  fester  Bitrate.  Es ist besser, durch
              Tests im Einzelfall zu entscheiden,  ob  es  sich  lohnt,  diese
              Option zu aktivieren.

       (no)gmc
              Aktiviert    Globale    Bewegungskompensation   (Global   Motion
              Compensation),  welche  Xvid   spezielle   Frames   (GMC-Frames)
              generieren  lässt, die sich gut für Pan/Zoom/Drehung von Bildern
              eignen.  Ob das Benutzen dieser Option Bits einspart, hängt sehr
              vom Quellmaterial ab.

       (no)trellis
              Die     Trellis-Quantisierung     ist    eine    Art    adaptive
              Quantisierungsmethode,  die  Bits  einspart,   indem   sie   die
              Quantisierungskoeffizienten so verändert, dass sie vom Entropie-
              Encoder stärker komprimiert werden können.  Der Einfluss auf die
              Qualität  ist  gut,  und falls VHQ für dich zu viel CPU-Leistung
              braucht, kann diese  Option  eine  gute  Möglichkeit  sein,  mit
              weniger  Aufwand  als bei VHQ ein paar Bits einzusparen (und bei
              fester Bitrate die Qualität zu erhöhen) (Standard: aktiviert).

       (no)cartoon
              Aktiviere diese Option, wenn die  zu  encodierende  Sequenz  ein
              Anime/Cartoon   ist.   Sie  modifiziert  ein  paar  Xvid-interne
              Schwellenwerte, so dass Xvid bei Frametypen  und  Motion-Vectors
              für flach aussehende Cartoons bessere Entscheidungen trifft.

       (no)chroma_me
              Normalerweise     benutzt     der     Algorithmus     für    die
              Bewegungsabschätzung nur Helligkeitsinformationen, um den besten
              Motion-Vector  zu finden.  Für manches Videomaterial jedoch kann
              die Benutzung der Chrominanzebenen helfen, bessere Resultate  zu
              finden.   Diese  Einstellung  (de)aktiviert  die  Benutzung  der
              Chrominanzebenen   für   die   Bewegungsabschätzung   (Standard:
              aktiviert).

       (no)chroma_opt
              Aktiviert  einen  Vorfilter für die Farbtonoptimierung.  Er wird
              ein  paar  Tricks  auf  die   Farbinformationen   anwenden,   um
              Kammeffekte  an  Kanten zu minimieren.  Er wird die Qualität auf
              Kosten der Zeit  für  die  Encodierung  verbessern.   Naturgemäß
              verringert er den PSNR-Wert, da die mathematische Abweichung zum
              Originalbild größer wird,  aber  der  subjektive  Eindruck  wird
              besser  sein.   Da er Farbinformationen benutzt, solltest du ihn
              bei Encodierung im Schwarz/weiß-Modus abschalten.

       (no)hq_ac
              Aktiviert die ’High Quality AC coefficient prediction’, also die
              Vorhersage  von  Koeffizienten für Intra-Frames von benachbarten
              Blöcken (Standard: aktiviert).

       vhq=<0-4>
              Der Algorithmus für die  Bewegungsabschätzung  basiert  auf  der
              Suche  im normalen Farbraum und versucht, einen Motion-Vector zu
              finden, der die Differenz zwischen dem  ursprünglichen  und  dem
              encodierten   Frame  minimiert.   Ist  diese  Option  aktiviert,
              benutzt Xvid außerdem  den  Frequenzbereich  (frequency  domain,
              DCT),  um  nach einem Motion-Vector zu suchen, der nicht nur den
              Unterschied in einem bestimmten  Gebiet,  sondern  außerdem  die
              encodierte  Länge  eines  Blocks minimiert.  Vom schnellsten zum
              langsamsten:
                 0    aus
                 1    Entscheidung   des   Modus    (Inter-/Intra-Macro-Block)
                      (Standard)
                 2    begrenzte Suche
                 3    mittlere Suche
                 4    ausgiebige Suche

       (no)lumi_mask
              Adaptive  Quantisierung erlaubt den Quantisierungsparametern der
              Macro-Blöcke, sich  innerhalb  eines  Frames  zu  unterscheiden.
              Dies  ist eine ’psychosensorische’ Einstellung, die die Tatsache
              nutzen soll, dass das  menschliche  Auge  dazu  neigt,  in  sehr
              hellen  und  sehr dunklen Teilen eines Bildes weniger Details zu
              erkennen.  Sie komprimiert diese Bereiche stärke  als  mittlere,
              was  Bits  einspart,  die dafür für andere Frames benutzt werden
              können, so wird die subjektive Qualität im  Ganzen  erhöht,  der
              PSNR-Wert dabei jedoch möglicherweise reduziert.

       (no)grayscale
              Sorgt  dafür,  dass  Xvid die Chrominanzebenen verwirft, so dass
              das encodierte Video schwarz/weiß wird.  Beachte, dass dies  den
              Encodierungsvorgang nicht beschleunigt, es werden in der letzten
              Stufe der Encodierung einfach keine Farbdaten geschrieben.

       (no)interlacing
              Encodiert die  Felder  von  interlaced  Videomaterial.   Schalte
              diese Option bei interlaced Inhalten ein.
              ANMERKUNG:  Solltest  du das Video anders skalieren, brauchst du
              einen Skalierer, der  interlaced  Material  bemerkt;  du  kannst
              einen solchen mit -vf scale=<Breite>:<Höhe>:1 aktivieren.

       min_iquant=<0-31>
              minimaler  Wert für den Quantisierungsparameter für Intra-Frames
              (Standard: 2)

       max_iquant=<0-31>
              maximaler Wert für den Quantisierungsparameter für  Intra-Frames
              (Standard: 2)

       min_pquant=<0-31>
              minimaler  Wert  für  den  Quantisierungsparameter  für P-Frames
              (Standard: 2)

       max_pquant=<0-31>
              maximaler Wert  für  den  Quantisierungsparameter  für  P-Frames
              (Standard: 31)

       min_bquant=<0-31>
              minimaler  Wert  für  den  Quantisierungsparameter  für B-Frames
              (Standard: 2)

       max_bquant=<0-31>
              minimaler Wert  für  den  Quantisierungsparameter  für  B-Frames
              (Standard: 31)

       min_key_interval=<Wert> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              minimale Anzahl Frames zwischen zwei Keyframes (Standard: 0)

       max_key_interval=<Wert>
              maximale   Anzahl  Frames  zwischen  zwei  Keyframes  (Standard:
              10*fps)

       quant_type=<h263|mpeg>
              Bestimmt die zu  benutzende  Quantisierungsmethode.   Bei  hohen
              Bitraten  wirst  du  meinen,  dass  die  MPEG-Quantisierung mehr
              Details behält.  Bei niedrigen Bitraten wird  die  Glättung  von
              H.263 weniger Blockartefakte liefern.  Bei der Benutzung eigener
              Matrizen muss die MPEG-Quantisierung benutzt werden.

       quant_intra_matrix=<Dateiname>
              Lädt eine Datei mit einer eigenen Intra-Matrix.  Du kannst  eine
              solche mit dem Matrixeditor von xvid4conf erstellen.

       quant_inter_matrix=<Dateiname>
              Lädt  eine Datei mit einer eigenen Inter-Matrix.  Du kannst eine
              solche mit dem Matrixeditor von xvid4conf erstellen.

       keyframe_boost=<0-1000> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Diese Option  verlagert  einige  Bits  aus  dem  Vorrat  anderer
              Frametypen  zu  Intra-Frames, so dass die Qualität von Keyframes
              verbessert wird.  Diese Menge ein extra Anteil, daher  wird  ein
              Wert  von  10  den  Keyframes  10%  mehr Bits als sonst zuteilen
              (Standard: 0).

       kfthreshold=<Wert> (nur im Modus mit
              zwei Durchläufen) Arbeitet mit kfreduction  zusammen.   Bestimmt
              den    minimalen    Abstand,   unter   dem   zwei   Frames   als
              aufeinanderfolgend gelten und gemäß kfreduction anders behandelt
              werden (Standard: 10).

       kfreduction=<0-100> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Die  oberen  beiden  Einstellungen können genutzt werden, um die
              Größe von Keyframes anzupassen, die du für zu nah hintereinander
              zum  ersten  hältst.   kfthreshold  setzt  den  Bereich,  in dem
              Keyframes  reduziert  werden,  und  kfreduction   bestimmt   die
              Reduktion  der  Bitrate, die angewendet wird.  Der letzte Intra-
              Frame wird normal behandelt (Standard: 30).

       max_bframes=<0-4>
              Maximale Anzahl der B-Frames, die zwischen Intra-  und  P-Frames
              gesetzt wird (Standard: 2).

       bquant_ratio=<0-1000>
              Verhältnis von B-Frames zu nicht-B-Frames bei der Quantisierung,
              150=1.50 (Standard: 150).

       bquant_offset=<-1000-1000>
              Offset von B-Frames zu  nicht-B-Frames  bei  der  Quantisierung,
              100=1.00 (Standard: 100).

       bf_threshold=<-255-255>
              Diese Option erlaubt dir, die Priorität für die Benutzung von B-
              Frames anzugeben.  Je höher  der  Wert,  desto  wahrscheinlicher
              wird  ein B-Frame benutzt (Standard: 0).  Vergiss nicht, dass B-
              Frames  normalerweise  einen   höheren   Quantisierungsparameter
              benutzen,  daher  kann  aggressives  Erzeugen  von  B-Frames  zu
              schlechterer visueller Qualität führen.

       (no)closed_gop
              Diese Option weist Xvid an, jede GOP (Group Of Pictures,  Gruppe
              von  Bildern, die von zwei I-Frames begrenzt sind) zu schließen,
              was  die  GOPs  unabhängig  voneinander  macht.   Dies  bedeutet
              lediglich,  dass der letzte Frame einer GOP entweder ein P- oder
              ein N-Frame ist, nicht aber ein B-Frame.  Es  ist  normalerweise
              sinnvoll, diese Option zu aktivieren (Standard: aktiviert).

       (no)packed
              Diese Option ist dazu gedacht, Probleme mit der Framereihenfolge
              zu lösen bei der Encodierung in Containerformate  wie  AVI,  die
              mit  aus der Reihenfolge gekommenen Frames nicht umgehen können.
              In der Praxis können die  meisten  (sowohl  Software-  als  auch
              Hardware-)  Decoder  die  Framereihenfolge richtig handhaben, es
              kann sie sogar verwirren, wenn diese Option aktiviert ist, daher
              kannst  du sie mit Sicherheit weglassen; aktiviere sie nur, wenn
              du genau weißt, was du tust.
              WARNUNG:  Dies   erzeugt   einen   ungültigen   Bitstream,   der
              höchstwahrscheinlich  von  keinem ISO-MPEG-4-Decoder außer DivX/
              libavcodec/Xvid dekodiert werden kann.
              WARNUNG: Dies wird außerdem eine vorgetäuschte  DivX-Version  in
              der   Datei  speichern,  welche  die  Fehlerkorrekturmechanismen
              mancher Decoder verwirren kann.

       frame_drop_ratio=<0-100> (nur bei max_bframes=0)
              Diese Einstellung erlaubt die Erstellung  von  Videostreams  mit
              variabler  Framerate.   Der  Wert  dieser  Einstellung  gibt den
              Schwellenwert an, ab dem ein Frame nicht  encodiert  wird,  wenn
              nämlich  die  Differenz  des folgenden zum vorigen Frame kleiner
              oder gleich diesem Schwellenwert ist (ein sogenanntes n-vop wird
              in  den  Stream  geschrieben).   Bei  der  Wiedergabe  wird  bei
              Erreichen eines n-vop der vorige Frame dargestellt.
              WARNUNG: Rumspielen mit dieser Einstellung  kann  zu  ruckelnden
              Videos führen, benutze sie also auf eigenes Risiko!

       rc_reaction_delay_factor=<Wert>
              Dieser  Parameter  kontrolliert  die  Anzahl der Frames, die die
              CBR-Bitratenkontrolle  wartet,  bevor  sie  auf  Änderungen  der
              Bitrate  reagiert  und sie anpasst, um in einer durchschnittlich
              großen Spanne von Frames eine konstante Bitrate zu erhalten.

       rc_averaging_period=<Wert>
              Eine wirklich konstante Bitrate ist  nur  schwer  zu  erreichen.
              Abhängig  vom Videomaterial kann die Bitrate variabel und schwer
              vorauszusagen  sein.   Daher  benutzt  der  Xvid-Encoder   einen
              durchschnittlichen  Zeitraum,  für  den  er eine gegebene Anzahl
              Bits garantiert (minus einer kleinen Schwankung).  Diese  Option
              setzt  die  Anzahl  der  Frames,  über  denen  Xvid  die Bitrate
              mittelt, um eine konstante Bitrate zu erreichen.

       rc_buffer=<Wert>
              Größe des Bitratenkontrollpuffers

       curve_compression_high=<0-100>
              Diese Einstellung erlaubt Xvid, einen gewissen Teil der Bits weg
              von  Szenen  mit  hohen  Bitraten  zu nehmen und dem allgemeinen
              Vorrat für Bits hinzuzufügen.  Du kannst diese Option  benutzen,
              falls  du einen Film mit so vielen schnell bewegten Szenen hast,
              dass die  Szenen  mit  geringeren  Bitraten  anfangen,  schlecht
              auszusehen (Standard: 0).

       curve_compression_low=<0-100>
              Diese   Einstellung   erlaubt  Xvid,  einen  gewissen  Teil  der
              allgemein  verfügbaren  Bits  den  Szenen  zuzuteilen,  die  mit
              niedrigeren  Bitraten  codiert  werden,  wobei  dafür dem ganzen
              Video ein paar Bits weggenommen werden.  Die kann sich  nützlich
              erweisen,  wenn  du  ein  paar  Szenen  mit eigentlich niedriger
              Bitrate hast, die trotzdem Blockeffekte zeigen (Standard: 0).

       overflow_control_strength=<0-100>
              Während des ersten Durchlaufs im Modus mit zwei Durchläufen wird
              eine  skalierte Bitratenkurve berechnet.  Die Differenz zwischen
              dieser erwarteten Kurve und dem bei  der  Encodierung  erzielten
              Resultat  wird  Overflow  genannt.   Offensichtlich versucht die
              Bitratenkontrolle beim zweiten  Durchlauf,  diesen  Overflow  zu
              kompensieren,  indem  er über die nächsten Frames verteilt wird.
              Diese Einstellung kontrolliert, wie stark ein Overflow für jeden
              neuen Frame verteilt wird.  Niedrige Werte erlauben eine lässige
              Kontrolle des Overflows, so dass sehr  hohe  Bitraten  langsamer
              abgefangen werden (was bei kurzen Clips die Präzision verringern
              kann).   Hohe  Werte  machen   Änderungen   der   Bit-Verteilung
              abrupter,  möglicherweise sogar zu abrupt, wenn du zu hohe Werte
              wählst, was zu Artefakten führen kann (Standard: 5).
              ANMERKUNG:  Diese  Einstellung  hat  großen  Einfluss  auf   die
              Qualität, spiele damit also nur vorsichtig!

       max_overflow_improvement=<0-100>
              Während der Zuteilung von Bits für Frames kann die Kontrolle für
              den Overflow die Größe eines Frames erhöhen.   Dieser  Parameter
              bestimmt  den  maximalen Anteil, um den dieser Kontrolle erlaubt
              wird, die Größe eines Frames im Vergleich zu der  idealen  Kurve
              zu erhöhen (Standard: 5).

       max_overflow_degradation=<0-100>
              Während der Zuteilung von Bits für Frames kann die Kontrolle für
              den  Overflow  die  Größe  eines  Frames   verringern.    Dieser
              Parameter bestimmt den maximalen Anteil, um den dieser Kontrolle
              erlaubt wird, die Größe eines Frames im Vergleich zu der idealen
              Kurve zu verringern (Standard: 5).

       container_frame_overhead=<0...>
              Gibt  den  durchschnittlichen  Frame-Overhead pro Frame in Bytes
              an.  Meistens geben Benutzer die Zielbitrate für ein  Video  an,
              ohne dabei den Overhead des Videocontainers zu beachten.  Dieser
              kleine aber (meistens) konstante Overhead kann dazu führen, dass
              die  gewünschte  Dateigröße  überschritten  wird.   Xvid erlaubt
              Benutzern, den Anteil des Overheads  anzugeben,  der  pro  Frame
              erzeugt  wird (gib nur einen Durchschnittswert pro Frame an).  0
              hat  eine   spezielle   Bedeutung,   sie   lässt   Xvid   eigene
              Standardwerte wählen (Standard: 24 - durchschnittlicher Overhead
              für AVIs).

       profile=<profile_name>
              Beschränkt Optionen und VBV (höchste  Bitrate  innerhalb  kurzer
              Zeit)  anhand  Simple,  Advanced-Simple  und  der  DivX-Profile.
              Resultierende Videos sollten von Standalone-Geräten,  die  diese
              Profilspezifikationen unterstützen, abspielbar sein.
                 unrestricted
                      keine Beschränkungen (Standard)
                 sp0
                      Simple-Profil Level 0
                 sp1
                      Simple-Profil Level 1
                 sp2
                      Simple-Profil Level 2
                 sp3
                      Simple-Profil Level 3
                 asp0
                      Advanced-Simple-Profil Level 0
                 asp1
                      Advanced-Simple-Profil Level 1
                 asp2
                      Advanced-Simple-Profil Level 2
                 asp3
                      Advanced-Simple-Profil Level 3
                 asp4
                      Advanced-Simple-Profil Level 4
                 asp5
                      Advanced-Simple-Profil Level 5
                 dxnhandheld
                      DXN-Handheld-Profil
                 dxnportntsc
                      DXN-Portable NTSC-Profil
                 dxnportpal
                      DXN-Portable PAL-Profil
                 dxnhtntsc
                      DXN-Home-Theater NTSC-Profil
                 dxnhtpal
                      DXN-Home-Theater PAL-Profil
                 dxnhdtv
                      DXN-HDTV-Profil
              ANMERKUNG:   Diese  Profile  sollten  in  Verbindung  mit  einem
              entsprechenden -ffourcc benutzt werden.  Generell anwendbar  ist
              DX50,  da  manche  Geräte  Xvid  nicht,  die  meisten  aber DivX
              erkennen.

       par=<Modus>
              Gibt den Modus  für  das  Pixel-Aspektverhältnis  (Pixel  Aspect
              Ratio,  PAR)  an,  also dem Größenverhältnis der Pixel (nicht zu
              verwechseln mit dem Aspekt auf dem  Bildschirm  (Display  Aspect
              Ratio,  DAR).   PAR  ist das Verhältnis von Breite zu Höhe eines
              einzelnen Pixels.  Beide Verhältnisse stehen also  in  folgendem
              Zusammenhang: DAR = PAR * (Breite/Höhe).
              MPEG-4   definiert  5  verschiedene  Pixel-Aspekte  sowie  einen
              erweiterten, der es erlaubt, einen eigenen  spezifischen  Pixel-
              Aspekt anzugeben.  Fünf Standardmodi können angegeben werden:
                 vga11
                      Das  ist  der normale PAR für Inhalte auf dem PC.  Pixel
                      sind hierbei einheitliche Quadrate.
                 pal43
                      PAL-Standard 4:3 PAR.  Pixel sind Rechtecke.
                 pal169
                      das gleiche wie oben
                 ntsc43
                      das gleiche wie oben
                 ntsc169
                      das  gleiche  wie  oben  (Vergiss  nicht,   das   genaue
                      Verhältnis anzugeben.)
                 ext
                      Erlaubt  dir,  einen  eigenen Aspekt (PAR) mit par_width
                      und par_height anzugeben.
              ANMERKUNG: Normalerweise ist das Setzen der Optionen aspect  und
              autoaspect ausreichend.

       par_width=<1-255> (nur bei par=ext)
              Gibt die Breite des Pixel-Größenverhältnisses an.

       par_height=<1-255> (nur bei par=ext)
              Gibt die Höhe des Pixel-Größenverhältnisses an.

       aspect=<x/y | f (Fließkommazahl)>
              Speichere den Filmaspekt intern, wie bei MPEG-Dateien.  Dies ist
              eine viel elegantere Lösung als den Film neu  zu  skalieren,  da
              die Qualität nicht verringert wird.  MPlayer und ein paar andere
              Player werden diese Dateien korrekt wiedergeben,  andere  werden
              das  Größenverhältnis  falsch darstellen.  Der Parameter für das
              Verhältnis kann als Bruch oder Fließkommawert angegeben  werden.

       (no)autoaspect
              Das  gleiche  wie die Option aspect, wobei jedoch das Verhältnis
              automatisch berechnet wird, Veränderungen in der Filterkette wie
              crop/expand/scale/etc. werden dabei berücksichtigt.

       psnr
              Gib  den  PSNR-Wert  (Peak Signal to Noise Ratio) des kompletten
              Films nach dem  Encodieren  aus  und  speichere  ihn  für  jeden
              einzelnen  Frame  in  einer  Datei der Form ’psnr_hhmmss.log’ im
              aktuellen Verzeichnis.  Die gelieferten Werte haben die  Einheit
              dB (Dezibel), je höher desto besser.

       debug
              Speichert  Statistiken  für jeden einzelnen Frame in ./xvid.dbg.
              (Dies ist nicht das Logfile des Modus mit zwei Durchläufen.)

       Die folgende Option ist nur bei Xvid 1.1.x verfügbar.

       bvhq=<0|1>
              Diese    Einstellung    erlaubt    mögliche    Auswahlen     des
              Encodierungsvorgangs      für     B-Frames,     einen     Raten-
              störungsoptimierten Operator verwenden, was für P-Frames mit der
              Option vhq getan wird.  Dies liefert besser aussehende B-Frames,
              während fast keine Performance-Einbußen auftreten (Standard: 1).

       Die folgende Option ist nur bei Xvid 1.2.x verfügbar.

       threads=<0-n>
              Erzeugt  n  Threads  für die Bewegungsabschätzung (Standard: 0).
              Die  Bildhöhe  geteilt  durch  16  ergibt  die  maximale  Anzahl
              Threads, die verwendet werden kann.

   x264enc (-x264encopts)
       bitrate=<Wert>
              Setzt die durchschnittliche Bitrate auf kbits/Sekunde (Standard:
              aus).  Da die lokale Bitrate variieren  kann,  ist  es  möglich,
              dass  dieser  Durchschnittswert  für  sehr  kurze Videos ungenau
              berechnet  wird  (siehe  ratetol).   Konstante  Bitraten  können
              erreicht   werden,   indem  man  diese  Option  mit  vbv_maxrate
              kombiniert, allerdings vermindert das die Qualität  signifikant.

       qp=<0-51>
              Diese  Option  wählt  den Quantizer für P-Frames.  Intra- und B-
              Frames werden  mit  diesem  Wert  jeweils  durch  ip_factor  und
              pb_factor   verrechnet.   20-40  ist  ein  brauchbarer  Bereich.
              Niedrigere  Werte  bewirken  geringere  Verlusten  bei   höheren
              Bitraten.   0  ist verlustfrei.  Beachte, dass die Quantisierung
              bei  H.264  anders  funktioniert   als   bei   MPEG-1/2/4:   Die
              Quantisierungsparameter   (QP)   von   H.264  liegen  auf  einer
              logarithmischen Skala.  Das Mapping ist ungefähr H264QP =  12  +
              6*log2(MPEGQP).   Beispielsweise  ist MPEG bei QP=2 vergleichbar
              mit H.264 bei QP=18.

       crf=<1.0-50.0>
              Aktiviert den "constant quality  mode"  und  legt  die  Qualität
              fest.   Die  Skala  ist  ähnlich  der  des  QP.  Ähnlich wie die
              Bitraten-basierten Modi ermöglicht dies, für jeden  Frame  einen
              anderen QP festzulegen, je nach dessen Komplexität.

       pass=<1-3>
              2- oder 3-pass-Modus (d.h. mit 2 oder 3 Durchläufen) aktivieren.
              Es wird empfohlen, immer im 2- oder 3-pass-Modus zu  enkodieren,
              da  dies zu einer besseren Bit-Verteilung und allgemein besseren
              Qualität führt.
                 1    Erster Durchlauf
                 2    Zweiter Durchlauf (bei Encodierung mit zwei Durchläufen)
                 3    n-ter  Durchlauf  (zweiter  und  dritter  Durchlauf  des
                      3-Durchläufe-Modus)
              Und so funktioniert es bzw. so wird es angewandt:
              Der erste Durchlauf (pass=1) erstellt Statistiken über das Video
              und  schreibt  diese  in  eine Datei.  Es bietet sich an, einige
              CPU-intensive Optionen zu deaktivieren; abgesehen von denen, die
              als Voreinstellung aktiviert sind.
              Im  2-pass-Modus liest der zweite Durchlauf (pass=2) diese Datei
              wieder   ein   und   berechnet   auf   dieser   Grundlage    die
              Bitratenkontrolle.
              Im  3-pass-Modus tut der zweite Durchlauf (pass=3, dies ist kein
              Tippfehler) beides: Zuerst liest er die  Statistiken  ein,  dann
              überschreibt  er  sie.  Du kannst alle Optionen verwenden, außer
              vielleicht den sehr CPU-intensiven.
              Der dritte Durchlauf (pass=3) macht das gleiche wie  der  zweite
              Durchlauf, außer dass er die Statisitiken des zweiten Durchlaufs
              verwendet.  Du kannst alle  Optionen  verwenden,  einschließlich
              der sehr CPU-intensiven.
              Der erste Durchlauf kann entweder eine durchschnittliche Bitrate
              (ABR) oder  einen  konstanten  Quantizer  verwenden.   ABR  wird
              empfohlen,  da  dafür nicht das Ermitteln eines Quantizers nötig
              ist.  Nachfolgende Durchläufe sind ABR;  es  muss  eine  Bitrate
              angegeben werden.

       turbo=<0-2>
              Schneller  erster  Durchlauf.  Während des ersten Durchlaufs des
              Encodierens mit mehreren Durchläufen  kann  die  Geschwindigkeit
              durch  Deaktivieren  einiger  Optionen  gesteigert werden - ohne
              bzw.  ohne  merkliche  Minderung  der   Qualität   des   letzten
              Durchlaufs.
                 0    deaktiviert (Standard)
                 1    Reduziere  subq  und  frameref  und  deaktiviere  einige
                      "inter macroblock partitions analysis"-Modi.
                 2    Reduziere  subq  und  frameref  auf  1,  verwende   eine
                      "diamond  ME"-Suche  und  deaktiviere  alle  "partitions
                      analysis"-Modi.

              Stufe 1 kann die Geschwindigkeit des ersten Durchlaufs  bis  auf
              das  Doppelte  erhöhen,  ohne  das  globale PSNR im Vergleich zu
              einem vollen ersten Durchlauf zu verändern.
              Stufe 2 kann die Geschwindigkeit des ersten Durchlaufs  bis  auf
              das  Vierfache  erhöhen - bei einer Veränderung des PSNR von ca.
              +/- 0.05dB im Vergleich zu einem vollen ersten Durchlauf.

       keyint=<Wert>
              Setzt das  maximale  Intervall  zwischen  IDR-Frames  (Standard:
              250).   Höhere  Werte  sichern  Bits  und  erhöhen  dadurch  die
              Qualität auf Kosten der Suchpräzision.   Anders  als  MPEG-1/2/4
              ist   H.264   nicht  von  DCT-Versatz  bei  hohen  keyint-Werten
              betroffen.

       keyint_min=<1-keyint/2>
              Setzt das minimale Intervall zwischen IDR-Frames (Standard: 25).
              Wenn  innerhalb  dieses  Intervalls  Szenenwechsel  stattfinden,
              werden sie dennoch als Intra-Frames encodiert, sie starten  aber
              nicht  mit  einem  neuen  GOP.   In H.264 begrenzen Intra-frames
              nicht unbedingt einen geschlossen  GOP,  da  ein  P-Frame  durch
              mehrere  als  nur den vorangehenden Frame vorausberechnet werden
              kann (siehe  auch  frameref).   Daher  sind  Intra-Frames  nicht
              notwendigerweise    spulbar.     IDR-Frames   verhindern,   dass
              nachfolgende P-Frames sich auf einen  Frame  vor  dem  IDR-Frame
              beziehen.

       scenecut=<-1-100>
              Legt  fest,  wie  aggressiv  zusätzliche  Intra-Frames eingefügt
              werden (Standard: 40).  Mit geringen Werten  für  scenecut  muss
              der  Codec  oft einen Intra-Frame einfügen, wenn er den Wert für
              keyint übersteigen würde.  Gute Werte für scenecut finden  evtl.
              eine  bessere Position für Intra-Frames.  Hohe Werte setzen mehr
              Intra-Frames als nötig ein  und  verschwenden  damit  Bits.   -1
              schaltet  die scenecut-Erkennung ab, dadurch werden Intra-Frames
              nur einmal pro jedem anderen keyint-Frame eingesetzt, sogar wenn
              ein   Szenenwechsel   früher   stattfindet.    Diese  ist  nicht
              empfehlenswert und verschwendet  Bitraten,  denn  als  scenecuts
              enkodierte  P-Frames sind genau so groß wie I-Frames, ohne dabei
              aber den "keyint counter" zurückzusetzen.

       frameref=<1-16>
              Die Anzahl der vorhergehenden Frames, die zum Vorausberechnen in
              B-  und  P-Frames  verwendet  werden  (Standard:  1).   Das  ist
              besonders effektiv bei animierten Filmen; bei  Realfilm-Material
              nehmen  die  Verbesserungen  bei mehr als etwa 6 Referenz-Frames
              ziemlich  schnell  ab.   Dies  hat  keinen  Einfluss   auf   die
              Dekodiergeschwindigkeit,   erhöht   aber   den   zum  Encodieren
              benötigten Speicherbedarf.  Einige Dekodierer können maximal  15
              Referenz-Frames behandeln.

       bframes=<0-16>
              maximale  Anzahl  aufeinanderfolgender  B-Frames zwischen Intra-
              and P-Frames (Standard: 0)

       (no)b_adapt
              Legt automatisch fest,  wann  und  wieviele  B-Frames  verwendet
              werden,  bis  maximal zum o.a. Wert (Standard: an).  Falls diese
              Option deaktiviert ist, wird die maximale  Anzahl  für  B-Frames
              verwendet.

       b_bias=<-100-100>
              Erlaubt Einflussnahme auf die Funktion von b_adapt.  Ein höherer
              Wert für b_bias erzeugt mehr B-Frames (Standard: 0).

       (no)b_pyramid
              Ermöglicht die Verwendung von  B-Frames  als  Referenz  für  die
              Vorhersage   anderer   Frames.    Nehmen   wir  als  Beispiel  3
              aufeinanderfolgende Frames: I0 B1 B2 B3 P4.  Ohne  diese  Option
              verhalten  sich  B-Frames genau wie MPEG-[124].  Sie werden also
              in der Reihenfolge I0 P4 B1 B2 B3  kodiert,  und  alle  B-Frames
              werden auf Grundlage von I0 und P4 berechnet.  Mit dieser Option
              werden sie als I0 P4 B2 B1 B3 encodiert.  B2 ist das gleiche wie
              oben,  jedoch wird B1 aus I0 and B2 berechnet, während B3 auf B2
              und  B4  basiert.   Das  Ergebnis   ist   eine   etwas   bessere
              Komprimierung    bei    fast   keinem   Geschwindigkeitsverlust.
              Allerdings   ist   dies   eine   experimentelle   Option:    die
              Feinabstimmung  fehlt  noch, und daher bringt sie möglicherweise
              keinen Vorteil.  Benötigt bframes >= 2.   Nachteil:  Erhöht  die
              Decodierungsverzögerung auf 2 Frames.

       (no)deblock
              Deblocking-Filter  verwenden  (Standard:  an).   Da diese Option
              sehr wenig  Zeit  im  Vergleich  zum  Qualitätsgewinn  benötigt,
              sollte sie nicht deaktiviert werden.

       deblock=<-6-6>,<-6-6>
              Der  erste  Parameter  ist AlphaC0 (Standard: 0).  Dieser regelt
              Schwellenwerte für den H.264-Inloop-Deblocking-Filter.  Zunächst
              legt  dieser Parameter den Höchstwert für die Änderung fest, den
              der Filter auf jeden einzelnen Pixel anwenden  darf.   Weiterhin
              beeinflusst   dieser   Parameter   den   Schwellenwert  für  den
              Unterschied, der über die Kante hinaus gefiltert wird.  Positive
              Werte  reduzieren  blockförmige Strukturen, verwischen aber auch
              Details.
              Der zweite Parameter ist Beta (Standard:  0).   Beeinflusst  den
              Schwellwert  für Details.  Sehr detailreiche Blöcke werden nicht
              gefiltert, da das Glätten durch  den  Filter  stärker  auffallen
              würde als die ursprünglichen Blöcke.
              Die Standardeinstellung des Filters erreicht fast immer optimale
              Qualität, daher  ist  es  am  besten,  keine  oder  nur  geringe
              Änderungen  vorzunehmen.   Falls  allerdings  dein Quellmaterial
              schon Blöcke oder  Rauschen  aufweist  und  Du  diese  entfernen
              möchtest, kannst Du den Wert etwas erhöhen.

       (no)cabac
              Verwende   CABAC  (Context-Adaptive  Binary  Arithmetic  Coding)
              (Standard: an).  Verlangsamt  geringfügig  die  Encodierung  und
              Decodierung,  spart aber für gewöhnlich 10-15% Bitrate.  Solange
              Du keinen großen Wert auf Geschwindigkeit  bei  der  Decodierung
              legst, solltest Du diese Option nicht deaktivieren.

       qp_min=<1-51> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Minimaler  Quantisierungsparameter,  10-30  ist  ein brauchbarer
              Bereich (Standard: 10).

       qp_max=<1-51> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Maximaler Quantisierungsparameter (Standard: 51)

       qp_step=<1-50> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Maximaler  Wert  um  den  der  Quantisierungsparameter  zwischen
              Frames erhöht/gesenkt werden kann (Standard: 4).

       ratetol=<0.1-100.0> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Erlaubte   Streuung   der   durchschnittlichen   Bitrate  (keine
              besonderen Einheiten)

       vbv_maxrate=<Wert> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Maximale lokale Bitrate in kBits/Sekunde (Standard: deaktiviert)

       vbv_bufsize=<Wert> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Mittelungsperiode  für  vbv_maxrate,  in kBits (Standard: keine,
              muss angegeben werden wenn vbv_maxrate aktiviert ist)

       vbv_init=<0.0-1.0> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Anfängliche  Pufferauslastung  als  Bruchteil  von   vbv_bufsize
              (Standard: 0.9)

       ip_factor=<Wert>
              Quantizer-Faktor zwischen Intra- und P-Frames (Standard: 1.4)

       pb_factor=<Wert>
              Quantizer-Faktor zwischen P- und B-Frames (Standard: 1.3)

       qcomp=<0-1> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Komprimierung des Quantisierungsparameters (Standard: 0.6).  Ein
              niedrigerer Wert führt zu einer  konstanteren  Bitrate,  während
              ein  höherer  Wert zu einem konstanteren Quantisierungsparameter
              führt.

       cplx_blur=<0-999> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Zeitliche Unschärfe der geschätzten  Frame-Komplexität  vor  der
              Kurvenkomprimierung    (Standard:    20).     Niedrigere   Werte
              ermöglichen   einen   volatileren   Quantisierungsparameterwert,
              höhere  Werte forcieren sanftere Schwankungen.  cplx_blur stellt
              sicher, dass jeder Intra-Frame eine  mit  den  nachfolgenden  P-
              Frames vergleichbare Qualität hat.  Außerdem stellt diese Option
              sicher, dass abwechselnd hoch- und weniger komplexe Frames (z.B.
              Animation  mit wenigen fps) keine Bits auf schwankende Quantizer
              verschwenden.

       qblur=<0-99> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Zeitliche  Unschärfe  des  Quantisierungsparameters   nach   der
              Kurvenkomprimierung    (Standard:    0.5).    Niedrigere   Werte
              ermöglichen   einen   volatileren   Quantisierungsparameterwert,
              höhere Werte forcieren sanftere Schwankungen.

       zones=<Zone0>[/<Zone1>[/...]]
              Vom  Benutzer  festgelegte  Qualität  für  besondere  Abschnitte
              (Ende,    Abspann,    Jede    Zone    ist    <Start-Frame>,<End-
              Frame>,<Option>, wobei Option die folgenden Werte annehmen kann:
                 q=<0-51>
                      Quantisierungsparameter
                 b=<0.01-100.0>
                      Bitraten-Multiplikator
              Anmerkung: Die Quantisierungsparameter-Option wird nicht  streng
              forciert.   Sie  betrifft  nur die Planungsphase von ratecontrol
              und unterliegt der Überlauf-Kompensation sowie qp_min/qp_max.

       direct_pred=<Name>
              Legt den Typ  der  Bewegungsvorhersage  fest,  der  für  direkte
              Markoblöcke in B-Frames verwendet wird.
                 none Direkte Makroblöcke werden nicht genutzt.
                 spatial
                      Bewegungsvektoren   werden   über   benachbarte   Blöcke
                      extrapoliert.  (Standard)
                 temporal
                      Bewegungsvektoren werden über den nachfolgenden  P-Frame
                      extrapoliert.
                 auto Der  Codec wählt für jeden Frame zwischen räumlicher und
                      zeitlicher Vorhersage.
              Zeitlich und räumlich haben in etwa die gleiche  Geschwindigkeit
              und  PSNR,  die  Wahl  zwischen beiden hängt vom Videoinhalt ab.
              Auto ist etwas besser, jedoch langsamer.  Auto eignet  sich  vor
              allem     bei     Encodierung    mit    mehreren    Durchläufen.
              direct_pred=none ist sowohl langsamer als auch von  schlechterer
              Qualität.

       (no)weight_b
              Gewichtete  Berechnung in B-Frames verwenden.  Ohne diese Option
              messen bidirektional berechnete Makroblöcke jedem Referenz-Frame
              gleiches Gewicht bei.  Mit dieser Option werden die Gewichtungen
              anhand der zeitlichen Position des B-Frames im Verhältnis zu den
              Referenzen bestimmt.  Benötigt bframes > 1.

       partitions=<Liste>
              Aktiviere    einige    optionale   Makroblock-Typen   (Standard:
              p8x8,b8x8,i8x8,i4x4).
                 p8x8 Aktiviere die Typen p16x8, p8x16, p8x8.
                 p4x4 Aktiviere die Typen p8x4, p4x8, p4x4.  p4x4 wird nur bei
                      subq   >=  5  empfohlen,  und  auch  nur  bei  niedrigen
                      Auflösungen.
                 b8x8 Aktiviere die Typen b16x8, b8x16, b8x8.
                 i8x8 Aktiviere Typ  i8x8.   i8x8  hat  keinen  Einfluß,  wenn
                      8x8dct nicht aktiviert ist.
                 i4x4 Aktiviere Typ i4x4.
                 all  Aktivere alle der oben gelisteten Typen.
                 none Deaktiviere alle der oben gelisteten Typen.
              Unabhängig von dieser Option werden die Makroblock-Typen p16x16,
              b16x16 und i16x16 immer aktiviert.
              Die Kunst besteht darin, Typen und Größen zu finden,  die  einen
              bestimmten  Bereich  des  Bildes am besten beschreiben.  So wird
              ein weiter Kameraschwenk bei 16x16 Blöcken  besser  dargestellt,
              während  kleine,  bewegliche  Objekte besser mit kleinen Blöcken
              dargestellt werden.

       (no)8x8dct
              Adaptive räumliche  Transformationsgröße:  Erlaubt  Makroblöcken
              die  Wahl  zwischen  4x4  und  8x8  DCT.   Erlaubt  außerdem den
              Makroblock-Typ  i8x8.   Ohne  diese  Option  wird  nur  4x4  DCT
              verwendet.

       me=<Name>
              Wählt den Vollpixel-Bewegungsschätzungs-Algorithmus.
                 dia  Diamant-Suche, Radius 1 (schnell)
                 hex  Hexagon-Suche, Radius 2 (Standard)
                 umh  Ungerade Multi-Hexagon-Suche (langsam)
                 esa  Gründliche Suche (sehr langsam und nicht besser als umh)

       me_range=<4-64>
              Radius   der   gründlichen   bzw.   Multi-Hexagon-Bewegungssuche
              (Standard: 16)

       subq=<0-9>
              Anpassen der Verfeinerungsqualität von subpel.  Dieser Parameter
              kontrolliert das Gleichgewicht von Qualität und  Geschwindigkeit
              beim  Prozess  der  Bewegungsschätzung.   subq=5 kann bis zu 10%
              besser als subq=1 komprimieren.
                 0    Wendet Vollpixel-Präzisionsbewegungsschätzung  auf  alle
                      in  Frage  kommenden Makroblock-Typen an, wählt dann den
                      besten Typen anhand  einer  SATD-Metrik  (schneller  als
                      subq=1, nicht zu empfehlen, wenn du nicht ultra-schnelle
                      Encodierung brauchst).
                 1    Macht das gleiche wie  0  und  verfeinert  die  Bewegung
                      dieses    Typs   auf   schnelle   Viertelpixel-Präzision
                      (schnell).
                 2    Wendet Halbpixel-Präzisionsbewegungsschätzung  auf  alle
                      in  Frage  kommenden Makroblock-Typen an, wählt dann den
                      besten Typen anhand  einer  SATD-Metrik  und  verfeinert
                      schließlich  die  Bewegung  dieses  Typen  auf  schnelle
                      Viertelpixel-Präzision.
                 3    Wie  2,  verwendet   jedoch   langsamere   Viertelpixel-
                      Verfeinerung.
                 4    Wendet               schnelle              Viertelpixel-
                      Präzisionsbewegungsschätzung auf alle in Frage kommenden
                      Makroblock-Typen  an, wählt dann den besten Typen anhand
                      einer SATD-Metrik und schließt  dann  die  Viertelpixel-
                      Verfeinerung für diesen Typen ab.
                 5    Wendet        die       bestmögliche       Viertelpixel-
                      Präzisionsbewegungsschätzung auf alle in Frage kommenden
                      Makroblock-Typen  an  und  wählt  dann den besten Typen.
                      Außerdem werden anstatt die Vektoren von  Vorwärts-  und
                      Rückwärtssuche      wiederzuverwenden     die     beiden
                      Bewegungsvektoren, die in  bidirektionalen  Makroblöcken
                      verwendet werden, anhand einer SATD-Metrik verfeinert.
                 6    Aktiviert  Rate-Distortion-Optimierung  von  Makroblock-
                      Typen in Intra- und P-Frames an (Standard).
                 7    Aktiviert  Rate-Distortion-Optimierung  von  Makroblock-
                      Typen in allen Frames.
                 8    Aktiviert         Rate-Distortion-Optimierung        von
                      Bewegungsvektoren und  Intra-Prediction-Modi  in  Intra-
                      und P-Frames.
                 9    Aktiviert         Rate-Distortion-Optimierung        von
                      Bewegungsvektoren  und  Intra-Prediction-Modi  in  allen
                      Frames (am besten).
              "alle  in  Frage  kommenden"  meint im obigen Zusammenhang nicht
              alle aktivierten Typen; 4x4, 4x8, 8x4 werden nur probiert,  wenn
              8x8 besser als 16x16 ist.

       (no)chroma_me
              Berücksichtigt  Chrominanz-Informationen  während  der Subpixel-
              Bewegungssuche.  (Standard: aktiviert).  Benötigt subq>=5.

       (no)mixed_refs
              Ermöglicht  für  jede  8x8-  oder  16x8-Bewegungspartition   die
              unabhängige  Wahl eines Referenz-Frames.  Ohne diese Option muss
              ein gesamter Makroblock dieselbe  Referenz  benutzen.   Benötigt
              frameref>1.

       trellis=<0-2> (nur bei Cabac)
              Optimale Quantisierung der Rate-Distortion
                 0    deaktiviert (Standard)
                 1    nur bei abschließender Encodierung aktiviert
                 2    während  allen  Modus-Entscheidungen aktiviert (langsam,
                      benötigt subq>=6)

       psy-rd=rd[,trell]
              Setzt die Stärke der psychovisuellen Optimierung.
                 rd=<0.0-10.0>
                      Optimierungsstärke (benötigt subq>=6) (Standard: 1.0)
                 trell=<0.0-10.0>
                      Trellis  (benötigt  trellis,  experimentell)  (Standard:
                      0.0)

       deadzone_inter=<0-32>
              Setzt   die  Größe  der  Inter-Luma-Quantisierungs-Deadzone  für
              nicht-Trellis-Quantisierung (Standard:  21).   Niedrigere  Werte
              helfen   dabei,   feine   Details   und   Körnung   zu  bewahren
              (typischerweise   nützlich   bei   Encodierungen    mit    hoher
              Bitrate/Qualität),  während  höhere  Werte  dabei  helfen, diese
              Details herauszufiltern, um Bits zu sparen, die dafür auf andere
              Macroblöcke  und  Frames verwendet werden können (typischerweise
              nützlich bei Encodierungen mit  mangelnder  Bitrate).   Es  wird
              empfohlen, mit Feineinstellungen für deadzone_intra zu beginnen,
              bevor du diesen Parameter verwendest.

       deadzone_intra=<0-32>
              Setzt  die  Größe  der  Intra-Luma-Quantisierungs-Deadzone   für
              nicht-Trellis-Quantisierung  (Standard:  11).   Diese Option hat
              dieselbe Wirkung  wie  deadzone_inter,  bezieht  sich  aber  auf
              Intra-Frames.   Es  wird  empfohlen,  mit  Feineinstellungen für
              diese Option zu beginnen, bevor du deadzone_inter änderst.

       (no)fast_pskip
              Führt in P-Frames eine frühe  Sprungerkennung  durch  (Standard:
              aktiviert).   Dies  verbessert die Geschwindigkeit normalerweise
              ohne zusätzliche Kosten,  kann  manchmal  jedoch  zu  Artefakten
              führen in Bereichen ohne Details, wie ein Himmel.

       nr=<0-100000>
              Rauschunterdrückung,  0  bedeutet deaktiviert.  100-1000 ist ein
              sinnvoller Bereich für typischen Inhalt, du  möchtest  den  Wert
              aber   vielleicht  erhöhen  bei  etwas  verrauschteren  Inhalten
              (Standard: 0).  Da der Einfluß auf  die  Geschwindigkeit  gering
              ist,  möchtest  du  diese  Methode  der  Rauschunterdrückung mit
              Filtern wie denoise3d oder hqdn3d möglicherweise vorziehen.

       chroma_qp_offset=<-12-12>
              Einen anderen  Quantisierungsparameter  für  die  Chrominanz  im
              Vergleich  zur Helligkeit verwenden.  Brauchbare Werte liegen im
              Bereich <-2-2> (Standard: 0).

       aq_mode=<0-2>
              Definiert,  wie  die  adaptive  Quantisierung  (AQ)   die   Bits
              verteilt:
                 0    deaktiviert
                 1    Vermeide es, Bits zwischen Frames zu bewegen.
                 2    Bewege Bits zwischen Frames (Standard).

       aq_strength=<positiver Fließkommawert>
              Kontrolliert,   wie   stark   die  adaptive  Quantisierung  (AQ)
              Blockbildung  und  Verwaschungen  in  flachen  und  texturierten
              Bereichen  reduziert  (Standard: 1.0).  Ein Wert von 0.5 wird zu
              schwacher AQ und weniger Details führen, während  ein  Wert  von
              1.5 zu starker AQ und mehr Details führt.

       cqm=<flat|jvt|<Dateiname>>
              Verwendet     entweder    eine    vom    Benutzer    vorgegebene
              Quantisierungsmatrix oder lädt eine Matrixdatei im JM-Format.
                 flat
                      Verwendet die vorgegebene Flache-16-Matrix (Standard).
                 jvt
                      Verwendet die JVT-Matrix.
                 <Dateiname>
                      Verwende die vorgegebene Matrixdatei im JM-Format.
              ANMERKUNG:  Beim  Verwenden  der  CMD.EXE  von  Windows   können
              Probleme beim Parsen der Kommandozeile auftreten, wenn alle CQM-
              Listen verwendet werden sollen.  Das liegt an  der  Beschränkung
              der Kommandozeilenlänge.  In diesem Fall ist empfehlenswert, die
              Listeninhalte in eine CQM-Datei im JM-Format zu packen  und  wie
              oben angegeben zu laden.

       cqm4iy=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene  4x4  Intra-Luminanz-Matrix,  angegeben  als Liste von 16
              kommagetrennten Werten im Bereich von 1-255.

       cqm4ic=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene 4x4 Intra-Chrominanz-Matrix, angegeben als Liste  von  16
              kommagetrennten Werten im Bereich von 1-255.

       cqm4py=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene  4x4  Inter-Luminanz-Matrix,  angegeben  als Liste von 16
              kommagetrennten Werten im Bereich von 1-255.

       cqm4pc=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene 4x4 Inter-Chrominanz-Matrix, angegeben als Liste  von  16
              kommagetrennten Werten im Bereich von 1-255.

       cqm8iy=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene  8x8  Intra-Luminanz-Matrix,  angegeben  als Liste von 64
              kommagetrennten Werten im Bereich von 1-255.

       cqm8py=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene 8x8 Inter-Luminanz-Matrix, angegeben  als  Liste  von  64
              kommagetrennten Werten im Bereich von 1-255.

       level_idc=<10-51>
              Legt  die  Ebene  des  Bitstroms  fest,  wie  im  Anhang  A  des
              H.264-Standards beschrieben.  (Standard: 51 - Ebene 5.1).   Wird
              benötigt,  um  dem  Dekoder  mitzuteilen,  welche  Funktionen er
              unterstützen muss.   Verwende  diesen  Parameter  nur,  wenn  Du
              weißt, was Du tust und wenn Du ihn setzen musst.

       threads=<0-16>
              Erstellt  Threads,  um  parallel auf mehreren CPUs zu encodieren
              (Standard:  1).    Dies   führt   zu   geringen   Einbußen   der
              Kompressionsqualität.    0   oder  ’auto’  weist  x264  an,  die
              verfügbare Anzahl CPUs zu erkennen und eine entsprechende Anzahl
              Threads zu wählen.

       (no)global_header
              Bewirkt,  dass  SPS und PPS nur einmal bei Beginn des Bitstreams
              erscheinen (Standard:  deaktiviert).   Manche  Wiedergabegeräte,
              wie  die  PSP,  benötigen  diese  Option.  Das Standardverhalten
              veranlasst, dass SPS und  PPS  vor  jedem  IDR-Frame  wiederholt
              werden.

       (no)interlaced
              Behandle den Videoinhalt als interlaced.

       log=<-1-3>
              Einstellen,  wieviel  an  Loginformationen  auf  dem  Bildschirm
              ausgegeben wird.
                 -1   keine
                  0   Nur Fehler ausgeben.
                  1   Warnungen
                  2   PSNR und andere Analyse-Statistiken nach der Encodierung
                      ausgeben (Standard)
                  3   PSNR,  QP,  Frame-Type, Größe und andere Statistiken für
                      jeden Frame

       (no)psnr
              Gib PSNR-Statistiken aus.
              ANMERKUNG:  Die  PSNR-Felder’Y’,  ’U’,  ’V’  und  ’Avg’  in  der
              Zusammenfassung   sind nicht mathematisch exakt, sondern einfach
              die durchschnittliche  PSNR  pro  Frame.   Sie  werden  nur  zum
              Vergleich  mit  dem  JM-Referenz-Codec  beibehalten.   Für  alle
              anderen Zwecke benutze bitte den PSNR  ’Global’  oder  aber  die
              PSNRs pro Frame, die von log=3 ausgegeben werden.

       (no)ssim
              Gib  die  Ergebnisse der Structural Similarity Metric aus.  Dies
              ist eine Alternative zu PSNR, die unter Umständen besser mit der
              wahrgenommenen Qualität des komprimierten Videos korrelliert.

       (no)visualize
              x264-Visualisierung  während  der Encodierung aktivieren.  Falls
              das x264 auf deinem System das  unterstützt,  wird  während  des
              Encodierprozesses  ein  neues  Fenster  geöffnet,  in  dem  x264
              versuchen wird, eine Übersicht darüber zu geben, wie jeder Block
              enkodiert  wird.   Jeder  Block-Typ  in  der Visualisierung wird
              wiefolgt eingefärbt:
                 rot/pink
                      Intra-Block
                 blau
                      Inter-Block
                 grün Skip-Block
                 gelb B-Block
              Diese Funktion sollte als experimentell betrachtet  werden;  sie
              kann    in   zukünftigen   Versionen   ihr   Verhalten   ändern.
              Insbesondere beruht sie darauf, dass x264 mit Unterstützung  für
              Visualisierungen  kompiliert  wurde.   Momentan  ist es so, dass
              x264 nach  jeder  Encodierung  und  Visualisieren  eines  Frames
              anhält, auf einen Tastendruck des Benutzers wartet und dann erst
              den nächsten Frame enkodiert.

   xvfw (-xvfwopts)
       Encodierung mit Video for Windows Codecs ist hauptsächlich obsolet,  es
       sei denn, du möchtest mit irgendeinem obskuren Codec encodieren.

       codec=<Name>
              Der Name der Binärcodecdatei, mit der encodiert werden soll.

       compdata=<Datei>
              Der   Name   der   Datei   mit   den  Codec-Einstellungen  (etwa
              firstpass.mcf), die von vfw2menc erstellt wurde.

   MPEG Muxer (-mpegopts)
       Der MPEG Muxer kann 5 verschiedene Streamtypen generieren, wovon  jeder
       sinnvolle  Standardparameter  hat, die der Benutzer überschreiben kann.
       Beim Generieren von MPEG-Dateien ist es  generell  sinnvoll,  MEncoders
       Code  zum Überspringen von Frames zu benutzen (siehe -noskip, -mc sowie
       die Videofilter harddup und softskip).

       BEISPIEL:
                 format=mpeg2:tsaf:vbitrate=8000

       format=<mpeg1 | mpeg2 | xvcd | xsvcd | dvd | pes1 | pes2>
              Streamformat (default: mpeg2).  pes1 und pes2  sind  mangelhafte
              Formate  (kein  Paketheader und kein Padding), VDR verwendet sie
              jedoch; wähle diese nicht, wenn du nicht  genau  weißt,  was  du
              tust.

       size=<bis zu 65535>
              Paketgröße  in Bytes; verändere diese nicht, wenn du nicht genau
              weißt, was du tust (Standard: 2048).

       muxrate=<int>
              Nominale Mux-Rate in kBit/s, die in  den  Paket-Headern  benutzt
              wird  (Standard:  1800 kb/s).  Wird nach Bedarf aktualisiert, im
              Falle ’format=mpeg1’ oder ’mpeg2’.

       tsaf
              Setzt Zeitstempel (timestamps) bei allen Frames,  wenn  möglich;
              empfohlen  bei  format=dvd.   Wenn  sich dvdauthor beschwert mit
              einer Meldung wie "..audio sector  out  of  range...",  hast  du
              diese Option vermutlich nicht aktiviert.

       interleaving2"
              Verwendet  einen  besseren  Algorithmus für das Interleaving von
              Audio- und Videopaketen, basierend auf  dem  Prinzip,  dass  der
              Muxer   immer   versuchen  wird,  den  Stream  mit  dem  größten
              Prozentanteil des verfügbaren Platzes zu füllen.

       vdelay=<1-32760>
              Initiale Zeit, um die das Video verzögert wird, in Millisekunden
              (Standard:  0),  benutze  dies,  um  Video  bezüglich  Audio  zu
              verzögern.  Dies funktioniert nicht mit :drop.

       adelay=<1-32760>
              Initiale Zeit, um die der Ton verzögert wird,  in  Millisekunden
              (Standard:   0),   benutze  dies,  um  Ton  bezüglich  Video  zu
              verzögern.

       drop
              Bei Benutzung  mit  vdelay  verwirft  der  Muxer  den  Teil  der
              Audiospur, der angepasst wurde.

       vwidth, vheight=<1-4095>
              Setzt Videobreite und -höhe, wenn das Video MPEG-1/2 ist.

       vpswidth, vpsheight=<1-4095>
              Setzt Videobreite und -höhe bei Pan-und-Scan-Video bei MPEG-2.

       vaspect=<1 | 4/3 | 16/9 | 221/100>
              Setzt  den  Display-Aspekt  für  MPEG-1/2-Video.  Verwende diese
              Option nicht mit MPEG-1, oder  der  Aspekt  wird  völlig  falsch
              sein.

       vbitrate=<int>
              Setzt die Videobitrate in kbit/s für MPEG-1/2-Video.

       vframerate=<24000/1001 | 24 | 25 | 30000/1001 | 30 | 50 | 60000/1001 |
              60  > Setzt die Framerate bei MPEG-1/2-Video.  Diese Option wird
              ignoriert, wenn sie zusammen mit  der  Option  telecine  benutzt
              wird.

       telecine
              Aktiviert 3:2-Pulldown-Soft-telecine-Modus: Der Muxer wird dafür
              sorgen, dass der Videostream wie mit  30000/1001  fps  encodiert
              aussieht.   Das  funktioniert  nur  mit  MPEG-2-Video,  wenn die
              Framerate der Ausgabe 24000/1001 beträgt, konvertiere diese  mit
              -ofps, falls nötig.  Jede andere Framerate ist mit dieser Option
              inkompatibel.

       film2pal
              Aktiviert FILM zu PAL und NTSC zu PAL  Soft-telecine-Modus:  Der
              Muxer  wird  dafür  sorgen,  dass der Videostream wie mit 25 fps
              encodiert aussieht.  Das funktioniert nur mit MPEG-2-Video, wenn
              die  Framerate der Ausgabe 24000/1001 beträgt, konvertiere diese
              mit -ofps, falls nötig.  Jede andere Framerate  ist  mit  dieser
              Option inkompatibel.

       tele_src und tele_dest
              Ermöglicht    beliebiges   Telecining   durch   Verwendung   des
              DGPulldown-Codes von Donand Graft.  Du musst die  originale  und
              die erwünschte Framerate angeben; der Muxer wird den Videostream
              dann so aussehen lassen, als wäre er mit  gewünschten  Framerate
              encodiert  worden.   Dies funktioniert bei MPEG-2 nur dann, wenn
              die Framerate der Eingabe kleiner ist als die  der  Ausgabe  und
              die Frameratenerhöhung <= 1.5 ist.

              BEISPIEL:
                 tele_src=25,tele_dest=30000/1001
                      Telecining von PAL zu NTSC

       vbuf_size=<40-1194>
              Setzt die Größe des Puffers des Videodecoders in Kilobytes.  Gib
              diese nur an, wenn die Bitrate des Videostreams zu groß für  das
              gewählte  Format  ist und wenn du genau weißt, was du tust.  Ein
              zu hoch gewählter Wert kann zu  einem  nicht  abspielbaren  Film
              führen, abhängig von den Fähigkeiten deines Players.  Beim Muxen
              von HDTV-Video sollte ein Wert von 400 ausreichen.

       abuf_size=<4-64>
              Setzt die Größe des Puffers des Audiodecoders in Kilobytes.   Es
              gilt das gleiche Prinzip wie für vbuf_size.

   FFmpeg-libavformat-Demuxer (-lavfdopts)
       analyzeduration=<Wert>
              Maximale   Länge   in   Sekunden,   die   verwendet   wird,   um
              Streameigenschaften zu analysieren.

       format=<Wert>
              Gib einen speziellen libavformat-Demuxer an.

       o=<Schlüssel>=<Wert>[,<Schlüssel>=<Wert>[,...]]
              Übergib AVOptions  an  den  libavformat-Demuxer.   Beachte,  ein
              Patch, um o= überflüssig zu machen und alle unbekannten Optionen
              durch das AVOption-System zu übergeben,  ist  willkommen.   Eine
              komplette  Liste  der  AVOptions  findest du im FFmpeg-Handbuch.
              Beachte, dass manche Optionen mit MEncoder-Optionen in  Konflikt
              stehen können.

              BEISPIEL:
                 o=ignidx

       probesize=<Wert>
              Maximale  Datenmenge, die während der Erkennungsphase untersucht
              wird.  Im Falle von MPEG-TS gibt dieser Wert die maximale Anzahl
              der zu scannenden TS-Pakete an.

       cryptokey=<Hex-String>
              Verschlüsselungsschlüssel, den der Demuxer verwenden soll.  Dies
              sind die binären Rohdaten des Schlüssels  in  eine  hexadezimale
              Zeichenkette konvertiert.

   FFmpeg-libavformat-Muxer (-lavfopts) (siehe auch -of lavf)
       delay=<Wert>
              Momentan  nur  für  MPEG[12]  von  Bedeutung:  Maximal erlaubter
              Abstand  in  Sekunden   zwischen   dem   Referenzzeitgeber   des
              Ausgabestreams  (SCR) und des Decodierungszeitstempels (DTS) für
              jeden  vorhandenen   Stream   (Verzögerung   von   Demuxing   zu
              Decodierung).   Standardwert  ist 0.7 (wie vom Standard von MPEG
              vorgegeben).  Höhere Werte erfordern größere Puffer  und  dürfen
              nicht verwendet werden.

       format=<container_format>
              Überschreibt  das  Containerformat,  in welches geschrieben wird
              (Standard: automatische Erkennung anhand der Dateiendung).
                 mpg
                      MPEG-1-Systeme und MPEG-2 PS
                 asf
                      Advanced Streaming Format
                 avi
                      Audio Video Interleave Datei
                 wav
                      Waveform Audio
                 swf
                      Macromedia Flash
                 flv
                      Macromedia Flash Videodateien
                 rm
                      RealAudio und RealVideo
                 au
                      SUN AU-Format
                 nut
                      NUT offenes Containerformat (experimentell)
                 mov
                      QuickTime
                 mp4
                      MPEG-4-Format
                 ipod
                      MPEG-4-Format mit speziellen Header-Flags, die  von  der
                      Apple iPod-Firmware benötigt werden
                 dv
                      Sony Digital Video Container
                 matroska
                      Matroska

       muxrate=<Rate>
              Nominale Bitrate des Multiplex in Bits pro Sekunde; momentan nur
              für MPEG[12] von Bedeutung.  Manchmal ist  es  nötig,  diese  zu
              erhöhen, um "Buffer Underflows" zu verweiden.

       o=<Schlüssel>=<Wert>[,<Schlüssel>=<Wert>[,...]]
              Übergib AVOptions an den libavformat-Muxer.  Beachte, ein Patch,
              um o= überflüssig zu machen und alle unbekannten Optionen  durch
              das   AVOption-System   zu   übergeben,  ist  willkommen.   Eine
              komplette Liste der AVOptions  findest  du  im  FFmpeg-Handbuch.
              Beachte,  dass manche Optionen mit MEncoder-Optionen in Konflikt
              stehen können.

              BEISPIEL:
                 o=packetsize=100

       packetsize=<Größe>
              Größe, ausgedrückt in Bytes, des einheitlichen  Pakets  für  das
              gewählte Format.  Beim Muxing zu MPEG[12]-Implementierungen sind
              die Standardwerte 2324 für [S]VCD  und  2048  für  alle  anderen
              Formate.

       preload=<Abstand>
              Momentan  nur  für  MPEG[12] von Bedeutung: Initialer Abstand in
              Sekunden zwischen dem Referenzzeitgeber des Ausgabestreams (SCR)
              und  des  Decodierungszeitstempels  (DTS)  für jeden vorhandenen
              Stream (Verzögerung von Demuxing zu Decodierung).

       DATEIEN

       /usr/local/etc/mplayer/mplayer.conf
              systemweite Einstellungen

       ~/.mplayer/config
              Benutzereinstellungen

       ~/.mplayer/input.conf
              Eingabebelegungen (siehe ’-input keylist’ für eine  vollständige
              Auflistung aller Tastennamen)

       ~/.mplayer/gui.pl
              Playlist für die GUI

       ~/.mplayer/font/
              Schriftartenverzeichnis (es müssen sich eine Datei font.desc und
              Dateien mit der Erweiterung .RAW in dem Verzeichnis befinden)

       ~/.mplayer/DVDkeys/
              zwischengespeicherte CSS-Schlüssel

       Angenommen, dass /Pfad/zum/film.avi abgespielt wird,
              sucht MPlayer nach Untertiteldateien in folgender Reihenfolge:
              /Pfad/zum/film.sub
              ~/.mplayer/sub/film.sub

UMGEBUNGSVARIABLEN

       Es gibt einige Umgebungsvariablen, die benutzt werden  können,  um  das
       Verhalten von MPlayer und MEncoder zu steuern.

       MPLAYER_CHARSET (siehe auch -msgcharset)
              Konvertiere  Konsolenausgaben  in  den  angegebenen  Zeichensatz
              (Standard: automatische Erkennung).  Der Wert "noconv"  bedeutet
              keine Konvertierung.

       MPLAYER_HOME
              Verzeichnis,  in  dem  MPlayer  nach  dem  Benutzereinstellungen
              sucht.

       MPLAYER_VERBOSE (siehe auch -v und -msglevel)
              Setze  das  initiale  Ausführlichkeitslevel  quer   durch   alle
              Benachrichtigungsmodule   (Standard:   0).    Das  resultierende
              Ausführlichkeitslevel entspricht dem von -msglevel  5  plus  dem
              Wert von MPLAYER_VERBOSE.

   libaf:
       LADSPA_PATH
              Falls  LADSPA_PATH  gesetzt ist, wird dort der angegebenen Datei
              gesucht.  Ansonsten muss ein  vollständiger  Pfadname  angegeben
              werden.  FIXME: Dies wird auch in der ladspa-Sektion erwähnt.

   libdvdcss:
       DVDCSS_CACHE
              Gibt  das  Verzeichnis an, in dem die Titelschlüssel gespeichert
              werden sollen.  Dies beschleunigt die entschlüsselung von  DVDs,
              die  im Cache sind.  Falls das Verzeichnis noch nicht existiert,
              wird es erzeugt und ein nach dem  Titel  oder  Herstellungsdatum
              der  DVD benanntes Unterverzeichnis angelegt.  Wenn DVDCSS_CACHE
              nicht  gesetzt  oder  leer  ist,  wird  die  Standardeinstellung
              benutzt,  die  unter  Unix  "${HOME}/.dvdcss/"  und  unter Win32
              "C:\Dokumente  und  Einstellungen\$USER\Anwendungsdaten\dvdcss\"
              ist.  Der spezielle Wert "off" deaktiviert den Cache.

       DVDCSS_METHOD
              Stellt  die Authentifizierungs- und Entschlüsselungsmethode ein,
              die libdvdcss zum Lesen verschlüsselter DVDs benutzt.   Mögliche
              Werte sind title, key oder disc.
                 key
                      Standardeinstellung,   libdvdcss   benutzt   einen  Satz
                      vorberechneter  Player-Schlüssel  um  zu  Versuchen  den
                      Disc-Schlüssel  zu  bekommen.   Dies  kann fehlschlagen,
                      wenn das Laufwerk keinen der Player-Schlüssel erkennt.
                 disc
                      Ausweichmethode, wenn key fehlgeschlagen ist.   Anstelle
                      die  Player-Schlüssel  zu benutzen, knackt libdvdcss den
                      Disc-Schlüssel   mit   einem    Brute-Force-Algorithmus.
                      Dieser   Prozess  ist  CPU-Intensiv  und  benötigt  64MB
                      Speicher für temporäre Daten.
                 title
                      Wird benutzt, wenn die anderen  Methoden  fehlgeschlagen
                      sind.    Es   findet  kein  Schlüsselaustausch  mit  dem
                      Laufwerk   statt,   an   dessen    Stelle    wird    ein
                      Kryptografischer  Angriff benutzt um den Titel-Schlüssel
                      zu erraten.  In seltenen Fällen kann dies  fehlschlagen,
                      wenn  nicht  genug verschlüsselte Daten auf der DVD sind
                      um   einen    statistischen    Angriff    durchzuführen,
                      andererseits  ist  dies  die einzige Möglichkeit um eine
                      verschlüsselt auf  der  Festplatte  abgelegte  oder  mit
                      nicht zur Laufwerksregion passende DVD abzuspielen.

       DVDCSS_RAW_DEVICE
              Gibt  die  zu  benutzende  Rohdaten-Gerätedatei  an.  Die genaue
              Syntax hängt vom verwendeten Betriebssystem ab, z.B.  wird  uner
              Linux  das raw(8)-Tool benutzt um diese Gerätedatei aufzusetzen.
              Beachte  bitte,  dass  bei  den  meisten  Betriebssystemen   die
              Benutzung  von Rohdaten-Gerätedateien streng ausgerichtet Puffer
              benötigt: Linux verlangt eine Ausrichtung  auf  2048  Byte  (die
              Größe eines DVD-Sektors).

       DVDCSS_VERBOSE
              Steuert die Ausführlichkeit der Meldungen von libdvdcss.
                 0    Keine Ausgaben.
                 1    Gibt Fehlermeldungen auf stderr aus.
                 2    Gibt Fehler- und Debugmeldungen auf stderr aus.

       DVDREAD_NOKEYS
              Überspringt  das Ermitteln aller Schlüssel beim Start.  Momentan
              unbenutzt.

       HOME   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   libao2:
       AO_SUN_DISABLE_SAMPLE_TIMING
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       AUDIODEV
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       AUDIOSERVER
              Gibt den Network Audio System Server und Transporttyp an, zu dem
              der  nas-Audioausgabetreiber  verbinden soll.  Falls AUDIOSERVER
              nicht gesetzt ist, wird DISPLAY benutzt.  Mögliche Werte für den
              Transporttyp    sind    tcp    und   unix.    Die   Syntax   ist
              tcp/<rechner>:<port>,       <rechner>:<instanznummer>       oder
              [unix]:<instanznummer>.    Der   NAS-Basisport   ist   8000  und
              <instanznummer> wird dazugezählt.

              BEISPIELE:
                 AUDIOSERVER=rechner:0
                      Verbinde mit NAS-Server auf rechner mit Standardport und
                      -Transporttyp.
                 AUDIOSERVER=tcp/rechner:8000
                      Verbinde  mit  auf  port 8000 lauschendem NAS-Server auf
                      rechner.
                 AUDIOSERVER=(unix)?:0
                      Verbinde mit NAS-Serverinstanz  0  auf  localhost  unter
                      Benutzung von unix domain sockets.

       DISPLAY
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   vidix:
       VIDIX_CRT
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       VIDIXIVTVALPHA
              Setze dies auf ’disable’, um den VIDIX-Treiber daran zu hindern,
              die Einstellungen für das Alphablending  zu  kontrollieren.   Du
              kannst die Einstellungen selbst vornehmen mit ’ivtvfbctl’.

   osdep:
       TERM   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   libvo:
       DISPLAY
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       FRAMEBUFFER
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       HOME   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   libmpdemux:
       HOME   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       HOMEPATH
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       http_proxy
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       LOGNAME
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       USERPROFILE
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   libmpcodecs:
       XANIM_MOD_DIR
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   GUI:
       CHARSET
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       DISPLAY
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       HOME   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   libavformat:
       AUDIO_FLIP_LEFT
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       BKTR_DEV
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       BKTR_FORMAT
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       BKTR_FREQUENCY
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       http_proxy
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       no_proxy
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

FILES

       /usr/local/etc/mplayer/mplayer.conf
              Systemweite Einstellungen für MPlayer

       /usr/local/etc/mplayer/mencoder.conf
              Systemweite Einstellungen für MEncoder

       ~/.mplayer/config
              Benutzerspezifische Einstellungen für MPlayer

       ~/.mplayer/mencoder.conf
              Benutzerspezifische Einstellungen für MEncoder

       ~/.mplayer/input.conf
              Eingabebindungen  (Siehe  ’-input keylist’ für eine vollständige
              Liste)

       ~/.mplayer/gui.conf
              GUI-Konfigurationsdatei

       ~/.mplayer/gui.pl
              GUI-Playliste

       ~/.mplayer/font/
              Font-Verzeichnis (Es müssen eine font.desc-Datei und Dateien mit
              .RAW-Erweiterung existieren)

       ~/.mplayer/DVDkeys/
              Cacheverzeichnis für CSS-Schlüssel

       Angenommen, das /path/to/movie.avi abgespielt werden soll, sucht
              MPlayer in folgender Reichenfolge nach Untertiteldateien:
              /path/to/movie.sub
              ~/.mplayer/sub/movie.sub
              ~/.mplayer/default.sub

BEISPIELE ZUM GEBRAUCH VON MPLAYER

       Schnellstart für das Abspielen einer DVD:
       mplayer dvd://1

       Audio auf Japanisch mit englischen Untertiteln:
       mplayer dvd://1 -alang ja -slang en

       Spiele nur die Kapitel 5, 6, 7:
       mplayer dvd://1 -chapter 5-7

       Spiele nur die Titel 5, 6, 7:
       mplayer dvd://5-7

       bei einer DVD mit mehreren Kameraperspektiven:
       mplayer dvd://1 -dvdangle 2

       Abspielen von einem anderen DVD-Gerät:
       mplayer dvd://1 -dvd-device /dev/dvd2

       Spiele DVD-Videos direkt aus einem Verzeichnis mit VOB-Dateien:
       mplayer dvd://1 -dvd-device /Pfad/zum/Verzeichnis/

       Kopiere  den  Titel  einer  DVD auf die Festplatte, speichere die Datei
       unter dem Namen "title1.vob":
       mplayer dvd://1 -dumpstream -dumpfile title1.vob

       Spiele eine DVD mit dvdnav vom Pfad /dev/sr1:
       mplayer dvdnav:////dev/sr1

       Streaming per HTTP:
       mplayer http://mplayer.hq/example.avi

       Streaming mit RTSP:
       mplayer rtsp://server.example.com/streamName

       Konvertiere Untertitel in das MPsub-Format:
       mplayer dummy.avi -sub source.sub -dumpmpsub

       Konvertiere Untertitel  in  das  MPsub-Format,  ohne  dabei  das  Video
       anzuschauen:
       mplayer /dev/zero -rawvideo pal:fps=xx -demuxer rawvideo -vc null -vo null
       -noframedrop -benchmark -sub source.sub -dumpmpsub

       Eingabe vom Standard-V4L-Gerät:
       mplayer tv:// -tv driver=v4l:width=640:height=480:outfmt=i420 -vc rawi420
       -vo xv

       Wiedergabe auf Zoran-Karten (alte Bauweise, veraltet):
       mplayer -vo zr -vf scale=352:288 Datei.avi

       Wiedergabe auf Zoran-Karten (neue Bauweise):
       mplayer -vo zr2 -vf scale=352:288,zrmjpeg Datei.avi

       Wiedergabe von DTS-CD mit Passthrough:
       mplayer -ac hwdts -rawaudio format=0x2001 -cdrom-Gerät /dev/cdrom cdda://
       Du  kannst  auch  -afm  hwac3  anstelle von -ac hwdts verwenden.  Passe
       ’/dev/cdrom’ entsprechend dem CD-ROM-Gerät  deines  Systems  an.   Wenn
       dein  externer  Receiver  Decodierung  von raw-DTS-Streams unterstützt,
       kannst du diese direkt via cdda:// abspielen, ohne format,  hwac3  oder
       hwdts angeben zu müssen.

       Spiele eine 6-kanalige AAC-Datei mit nur zwei Lautsprechern ab:
       mplayer -rawaudio on:format=0xff -af
       pan=6:.32:.39:.06:.17:-.17:.33:.32:.06:.39:-.17:.17:.33 adts_he-aac160_51.aac
       Du  könntest  etwas  mit  den  Werten für pan experimentieren (z.B. mit
       einem  Wert  multiplizieren),  um  die  Lautstärke  zu   erhöhen   oder
       Abschneiden von Sound zu vermeiden.

       Schachbrett-Invertierung mit dem geq-Filter:
       mplayer -vf geq=’128+(p(XY)-128)*(0.5-gt(mod(X/SW128)64))*(0.5-gt(mod(Y/SH128)64))*4’

BEISPIELE ZUM GEBRAUCH VON MENCODER

       Encodiere Titel Nr. 2 der DVD, aber nur ausgewählte Kapitel:
       mencoder dvd://2 -chapter 10-15 -o title2.avi -oac copy -ovc
       lavc -lavcopts vcodec=mpeg4

       Encodiere Titel Nr. 2 der DVD und skaliere auf 640x480:
       mencoder dvd://2 -vf scale=640:480 -o title2.avi -oac copy -ovc
       lavc -lavcopts vcodec=mpeg4

       Encodiere   Titel  Nr.  2  der  DVD  und  skaliere  auf  512xHHH  unter
       Beibehaltung des Höhen-/Breitenverhältnisses:
       mencoder dvd://2 -vf scale -zoom -xy 512 -o title2.avi -oac copy -ovc
       lavc -lavcopts vcodec=mpeg4

       Das gleiche, aber  mit  einer  Bitrate  von  1800kBit  und  optimierten
       Makroblocks:
       mencoder dvd://2 -o title2.avi -oac copy -ovc lavc -lavcopts
       vcodec=mpeg4:mbd=1:vbitrate=1800

       Das gleiche, aber mit MJPEG-Kompression:
       mencoder dvd://2 -o title2.avi -oac copy -ovc lavc -lavcopts
       vcodec=mjpeg:mbd=1:vbitrate=1800

       Encodiere alle .jpg-Dateien im aktuellen Verzeichnis:
       mencoder "mf://*.jpg" -mf fps=25 -o output.avi -ovc lavc -lavcopts
       vcodec=mpeg4

       Encodiere aus einem Fernsehsignal (gib ein Format mit -vf format an):
       mencoder -tv driver=v4l:width=640:height=480 tv:// -o tv.avi -ovc raw

       Encodiere  aus  einer  Pipe:  rar  p test-SVCD.rar | mencoder -ovc lavc
       -lavcopts vcodec=mpeg4:vbitrate=800 -ofps 24 -

FEHLER/BUGS

       Keine Panik.  Berichte uns davon,  wenn  du  einen  findest,  sei  aber
       sicher, dass Du vorher die ganze Dokumentation gelesen hast.  Achte auf
       Smilies. :) Viele Fehler sind das Resultat  eines  fehlerhaften  Setups
       oder    falscher   Benutzung   der   Parameter.    Die   Sektion   über
       Fehlerberichterstattung in der Dokumentation  (http://www.mplayerhq.hu/
       DOCS/HTML/de/bugreports.html)   beschreibt,   wie   man   nutzbringende
       Fehlerberichte erstellt.

AUTOREN

       MPlayer wurde ursprünglich von Arpad Gereöffy geschrieben.  Siehe Datei
       AUTHORS für eine Liste einiger der vielen anderen Beitragenden.

       MPlayer is (C) 2000-2009 The MPlayer Team

       Diese  Manpage  wurde  zum größten Teil von Gabucino, Diego Biurrun und
       Jonas Jermann geschrieben und von Moritz Bunkus  und  Sebastian  Krämer
       ins  Deutsche  übersetzt.   Sie  wird  gepflegt  von  Sebastian Krämer.
       Schicke  Mails  die  Manpage  betreffend  bitte  an  die  MPlayer-DOCS-
       Mailingliste.