Provided by:
net-tools_1.60-23ubuntu3_i386 
NAME
slattach - Anbindung einer Netzwerksschnittstelle an eine serielle
Verbindung
SYNOPSIS
slattach [-dehlLmnqv] [-c Kommando] [-p Protokoll] [-s Geschwindigkeit]
[Terminal]"
BESCHREIBUNG
Slattach ist ein Programm, das dazu benutzt wird, um ein Terminalgerät
auf eine Reihe von möglichen Netzwerksmodi umzuschalten. Dadurch wird
es möglich, es zur Verbindung mit anderen Computern zu verwenden.
OPTIONEN
[-c Kommando]
Den Befehl Kommando beim Auflegen der Verbindung ausführen. Die
kann benutzt werden um Skripte laufen zu lassen oder eine
Verbindung nach Abbruch wiederaufzubauen.
[-d] Zusätzliche Ausgaben zur Fehlersuche einschalten. Nützlich,
wenn eine Konfiguration nicht arbeitet.
[-h] Beenden, wenn der Träger verloren geht. Dies funktioniert
sowohl auf /dev/tty als auch auf /dev/cua Geräten dadurch, daß
der Träger alle 15 Sekunden überprüft wird. [-v] Ausführliche
Ausgaben. Die ist nützlich in Shellskripten.
[-q] Schaltet alle Ausgaben aus.
[-l] Erzeugt eine Sperrdatei in /var/lock ähnlich wie UUCP.
[-n] Equivalent mit dem mesg n Befehl.
[-m] Versetzt not die Verbindung in den 8-bit raw-Modus.
[-e] Beenden sofort nach der Initialisierung des Geräts anstelle
darauf zu warten, daß die Leitung aufgelegt wird.
[-L] Aktiviert 3-Draht-Betrieb. Das Terminal wird in die CLOCAL
Betriebsart geschaltet und der Träger wird nicht überwacht.
[-p Protokoll]
Setzt ein spezifisches Protkoll um eine Leitung zu benutzen.
Die Voreinstellung ist cslip, d.h. komprimiertes SLIP. Andere
mögliche Werte sind z.B. slip (normales SLIP), adaptive
(adaptives CSLIP/SLIP), ppp (Point-to-Point Protocol) und kiss
(ein Protokoll, das zur Kommunikation über AX.25 Packet Radio
Terminal Node Controller verwendet wird). Die spezielle Option
Terminal kann benutzt werden um das Gerät wieder in die normale
serielle Betriebsart zurückzuversetzen. Die Benutztung der
Betriebsart ppp ist normalerweise nicht sinnvoll, da ppp einen
zursätzlichen ppp-Dämon benötigt um eine Leitung zu betreiben.
Für kiss Verbindungen sollte stattdessen das axattach Programm
verwendet werden.
[-s Geschwindigkeit]
Setzt eine von der Voreinstellung abweichende
Übertragungseschwindigkeit.
Werden keine Argument gegeben, sie wird das aktuelle Terminal, das ist
üblicherweise das Terminalgerät auf dem man sich eingeloggt hat,
benutzt. Ansonten wird ein Versuch gemacht, den angegebenen seriellen
Port zu erhalten, für andere zu sperren und zu öffnen.
DATEIEN
/dev/cua* /var/lock/LCK.*
FEHLER
Keine bekannt.
SIEHE ALSO
axattach(8), dip(8) pppd(8), sliplogin(8).
AUTOREN
Fred N. van Kempen, <waltje@uwalt.nl.mugnet.org>
Alan Cox, <Alan.Cox@linux.org>
Miquel van Smoorenburg, <miquels@drinkel.ow.org>
George Shearer, <gshearer@one.net>
Yossi Gottlieb, <yogo@math.tau.ac.il>
Übersetzung
Ralf Bächle <ralf@gnu.org>