Provided by: cups-bsd_1.5.0-8_i386 bug

NAME

       cups-lpd   -  empfange  Druckauftrage  und  berichte  Druckerstatus  an
       lpd-Clients

SYNOPSIS

       cups-lpd [ -h Rechnername[:Port] ] [ -n ] [ -o Option=Wert ]

BESCHREIBUNG

       cups-lpd ist der  CUPS-Line-Printer-Daemon  (>>LPD<<)-Mini-Server,  der
       alte   Client-Systeme  unterstutzt,  die  das  LPD-Protokoll  benutzen.
       cups-lpd  agiert  nicht  als  selbststandiger   Netzwerk-Daemon,   aber
       stattdessen  benutzt  es  den  Internet->>Super-Server<<  inetd(8) oder
       xinetd(8). Falls Sie inetd benutzen, fugen Sie die folgende  Zeile  zur
       inetd.conf-Datei hinzu, um den cups-lpd-Mini-Server einzuschalten:

           printer stream tcp nowait lp /usr/lib/cups/daemon/cups-lpd cups-lpd \
               -o document-format=application/octet-stream

       Hinweis:  Falls  Sie  Solaris  10  oder hoher betreiben, mussen Sie das
       Programm inetdconv(1m)  ausfuhren,  um  die  Anderungen  an  der  Datei
       inetd.conf zu registrieren.

       Falls  Sie  den  neueren Daemon xinetd(8) verwenden, erstellen Sie eine
       Datei mit Namen /etc/xinetd.d/cups und dem folgenden Inhalt:

           service printer
           {
               socket_type = stream
               protocol = tcp
               wait = no
               user = lp
            group = sys
            passenv =
               server = /usr/lib/cups/daemon/cups-lpd
            server_args = -o document-format=application/octet-stream
           }

OPTIONEN

       -h Hostname[:Port]
            Setzt den zu benutzenden CUPS-Server (und Port).

       -n
            Deaktiviert inverse Adressabfragen,  normalerweise  wird  cups-lpd
            versuchen,   den   Rechnernamen   eines   Clients   uber   inverse
            DNS-Abfragen zu ermitteln.

       -o Name=Wert
            Fugt Optionen fur alle Druckerwarteschlangen  ein.  Meistens  wird
            dies  zur  Deaktivierung  des  Filters  >>l<<  verwandt,  so  dass
            nicht-lokale Druckauftrage wie fur den  Druck  benotigt  gefiltert
            werden.  Die  Beispiele im vorherigen Abschnitt setzten die Option
            >>document-format<< auf  >>application/octet-stream<<,  womit  die
            automatische Erkennung des Druckdateiformats erzwungen wird.

DURCHSATZ

       cups-lpd lauft gut mit einer kleinen Anzahl an Clients und Druckern. Da
       allerdings fur jede Verbindung ein  Prozess  erstellt  wird  und  jeder
       Prozess  das  Drucksystem  vor Einreichen jedes Auftrags abfragen muss,
       ist es schlecht an groBere  Konfigurationen  angepasst.  Wir  empfehlen
       nachdrucklich,   dass   groBe   Konfigurationen  die  von  CUPS  direkt
       bereitgestellte IPP-Unterstutzung verwenden.

SICHERHEIT

       cups-lpd fuhrt derzeit keine auf  den  Einstellungen  in  cupsd.conf(5)
       oder  in  den  von  TCP-Wrappers verwandten Dateien hosts.allow(5) oder
       hosts.deny(5)  basierte  Zugriffskontrolle  durch.   Daher   wird   die
       Ausfuhrung  von  cups-lpd  auf Ihrem Server es allen Computern in Ihrem
       Netz (und moglicherweise allen im Internet) erlauben, auf Ihrem  Server
       zu drucken.

       Obwohl  xinetd  uber  eingebaute Zugriffskontrolle verfugt, sollten Sie
       das Paket TCP-Wrappers mit inetd verwenden, um den Zugriff  auf  solche
       Computer  zu beschranken, denen es erlaubt sein soll, uber Ihren Server
       zu drucken.

       cups-lpd wird von der Standard-CUPS-Distribution nicht aktiviert. Bitte
       fragen  Sie beim Betriebssystem-Vertreiber nach, ob es auf Ihrem System
       aktiviert ist oder nicht.

KOMPATIBILIT"AT

       cups-lpd  erzwingt  die  in  RFC  1179   spezifizierte   eingeschrankte
       Quellportnummer  nicht,  da  eingeschrankte  Ports  Benutzer  nicht vom
       Einreichen von Druckauftragen abhalten. Obwohl  dieses  Verhalten  sich
       von   standardmaBigen   Berkeley-LPD-Implementierungen   unterscheidet,
       sollte es den normalen Betrieb von Clients nicht betreffen.

       Die Ausgabe der Statusabfragen folgt RFC 2569 >>Mapping between LPD and
       IPP  Protocols<<.  Da viele LPD-Implementierungen von dieser Definition
       abweichen,   konnte   die   nicht-lokale   Statusberichterstattung   an
       LDP-Clients unzuverlassig sein.

SIEHE AUCH

       cups(1), cupsd(8), inetconv(1m), inetd(8), xinetd(8),
       http://localhost:631/help

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