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BEZEICHNUNG

       fork, vfork - erzeugt einen Kindprozess

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              man -LC 2 fork

       eingeben.

SYNTAX

       #include <unistd.h>

       pid_t fork(void);
       pid_t vfork(void);

DESCRIPTION

       fork erzeugt einen Kindprozess, der sich vom Vaterprozess nur durch die
       PID   und  PPID  unterscheidet  und  darin,  dass  die  Verwendung  von
       Ressourcen auf 0 gesetzt ist. File-Locks und noch  ausstehende  Signale
       werden nicht vererbt.

       Unter   Linux   ist  fork  unter  Benutzung  von  copy-on-write  Seiten
       implementiert, so dass der einzige Nachteil von fork die Zeit  und  der
       Speicher   ist,   der   benötigt  wird,  um  den  die  Page-Tables  des
       Vaterprozesses zu kopieren und einen Task-Record  für  den  Kindprozess
       anzulegen.

RÜCKGABEWERT

       Bei Erfolg wird dem Vaterprozess die PID des Kindes zurückgegeben und 0
       dem Kindprozess. Bei Fehlern wird dem Vaterprozess -1 zurückgegeben und
       errno entsprechend gesetzt. Ein Kindprozess wird nicht generiert.

FEHLER

       EAGAIN fork  kann  nicht  ausreichend  Speicher  zuweisen, um die Page-
              Tabellen des Vaterprozesses zu kopieren  und  einen  Task-Record
              für den Kindprozess anzulegen.

BUGS

       Unter Linux ist vfork nichts anderes als ein Alias für fork.
       fork gibt niemals den Fehler ENOMEM zurück.

KONFORM ZU

       SVID, AT&T, POSIX, X/OPEN, BSD 4.3

SIEHE AUCH

       clone(2), execve(2), wait(2).