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BEZEICHNUNG

       daemon - im Hintergrund ausführen

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              man -LC 3 daemon

       eingeben.

ÜBERSICHT

       #include <unistd.h>

       int daemon(int nochdir, int noclose);

BESCHREIBUNG

       Die Funktion daemon() gibt einem Programm die Möglichkeit, sich  selbst
       vom  Terminal  in den Hintergrund zu setzen und dort weiter als System-
       Dämon zu laufen.

       daemon() wechselt das  aktuelle  Arbeitsverzeichnis  nach  root  ("/"),
       sofern nochdir nicht 0 ist.

       daemon()   leitet   die   Standardausgabe,   Standardeingabe   und  die
       Fehlerausgabe nach /dev/null um, sofern noclose nicht 0 ist.

RÜCKGABEWERT

       (Diese Funktion teilt den Prozess und  falls  fork()  erfolgreich  ist,
       führt  der  Vater  ein _exit(0) aus, so dass zukünftige Fehlermeldungen
       nur vom Kind gesehen werden.) Bei Erfolg wird Null zurückgegeben. Falls
       ein  Fehler  auftritt, liefert daemon() -1 zurück und setzt die globale
       Variable errno zu einem der Fehler, die für  die  Bibliotheksfunktionen
       fork(2) und setsid(2) beschrieben werden.

BEMERKUNGEN

       Die  Implementierung in der glibc kann ebenfalls -1 zurückliefern, wenn
       /dev/null existiert, jedoch keine zeichenorientierte  Spezialdatei  mit
       den  erwarteten Major- und Minor-Nummern ist. In diesem Fall muss errno
       nicht gesetzt werden.

GESCHICHTE

       Die Funktion war erstmals in BSD4.4 zu finden.

SIEHE AUCH

       fork(2), setsid(2).

                               7. September 2002                     DAEMON(3)