Provided by: cups-client_1.5.2-9ubuntu1_amd64 bug

NAME

       cupsaddsmb - exportiere Drucker an Samba für Windows-Clients

SYNOPSIS

       cupsaddsmb   [   -H   Samba-Server   ]   [   -U  Samba-Benutzer[%Samba-Passwort]  ]  [  -h
       CUPS-Server[:Port] ] [ -v ] -a
       cupsaddsmb  [  -H  Samba-Server  ]   [   -U   Samba-Benutzer[%Samba-Passwort]   ]   [   -h
       CUPS-Server[:Port] ] [ -v ] Drucker [ ... Drucker ]

BESCHREIBUNG

       cupsaddsmb  exportiert  Drucker  an  die  Samba-Software  (Version  2.2.0  oder höher) zur
       Verwendung mit Windows-Clients.  Abhängig  von  der  Samba-Konfiguration  müssen  Sie  ein
       Passwort  bereitstellen,  um  die  Drucker zu exportieren. Dieses Programm benötigt die im
       folgenden beschriebenen Windows-Treiberdateien.

OPTIONEN

       cupsaddsmb unterstützt die folgenden Optionen:

       -H Samba-Server
            Spezifiziert den Samba-Server, der standardmäßig auf den CUPS-Server gesetzt wird.

       -U Samba-Benutzer[%Samba-Passwort]
            Spezifiziert den  Benutzernamen  des  Samba-Druck-Administrators,  standardmäßig  Ihr
            aktueller  Benutzername.  Falls der Benutzername ein Prozentzeichen (%) enthält, wird
            der Text, der dem Prozentzeichen folgt, als zu verwendendes Samba-Passwort behandelt.

       -a
            Exportiert alle bekannten Drucker.  Andernfalls  werden  nur  die  benannten  Drucker
            exportiert.

       -h CUPS-Server[:Port]
            Spezifiziert einen anderen zu verwendenden CUPS-Server.

       -v
            Spezifiziert,  dass  ausführliche Informationen angezeigt werden sollen. Dies ist für
            die Fehlersuche bei Samba-Konfigurationsproblemen nützlich.

SAMBA-KONFIGURATION

       cupsaddsmb verwendet  die  neue,  RPC-basierte  Druck-Unterstützung  in  SAMBA  2.2.x,  um
       Windows-Clientmaschinen   Druckertreiber   und   PPD-Dateien   bereitzustellen.  Um  diese
       Funktionalität  zu  benutzen,  müssen  Sie  erst  die  Datei  smb.conf(5)  von  SAMBA   so
       konfigurieren, dass das Drucken via CUPS erfolgt, und eine Freigabe für den Druckertreiber
       bereitstellt. Diese Konfiguration sieht wie folgt aus:

           [global]
            load printers = yes
            printing = cups
            printcap name = cups

           [printers]
            comment = Alle Drucker
            path = /var/spool/samba
            browseable = no
            public = yes
            guest ok = yes
            writable = no
            printable = yes

           [print$]
            comment = Druckertreiber
            path = /etc/samba/drivers
            browseable = yes
            guest ok = no
            read only = yes
            write list = root

       In dieser Konfiguration wird eine FHS-gemäße Installation von SAMBA angenommen; passen Sie
       die [printers]- und [print$]-Freigabepfade gemäß der Notwendigkeiten Ihres Systems an.

MICROSOFT-POSTSCRIPT-TREIBER FÜR WINDOWS

       Der Basis-Treiber für Windows 2000 und höher ist der Microsoft PostScript-Treiber, der auf
       jedem   System,   das   unter   Windows    2000    oder    höher    läuft,    im    Ordner
       %WINDIR%\SYSTEM32\SPOOL\DRIVERS\W32X86\3     für     32-bit-Treiber    und    im    Ordner
       %WINDIR%\SYSTEM32\SPOOL\DRIVERS\X64\3 für 64-bit-Treiber verfügbar ist.

       Es wird empfohlen, den CUPS-Druckertreiber dem Microsoft-Treiber vorzuziehen,  da  er  auf
       allen   Druckern   die   Optionen  page-label,  job-billing  und  job-hold-until  komplett
       unterstützt. Von den  Microsoft-Treibern  wird  allerdings  nur  Windows  2000  und  höher
       unterstützt,  daher  müssen  Sie  sich die Adobe-Treiber besorgen, um Windows 95-, 98- und
       Me-Clients zu unterstützen.  Die  Adobe-  und  Microsoft-Treiber  für  Windows  2000  sind
       identisch.

       Nachdem  Sie  die  Treiberdatei  extrahiert  haben, kopieren Sie die 32-Bit-Treiber in das
       Verzeichnis  /usr/share/cups/drivers   und   die   64-Bit-Treiber   in   das   Verzeichnis
       /usr/share/cups/drivers/x64, genau wie unten benannt:

           [Windows 2000 und höher]
           ps5ui.dll
           pscript.hlp
           pscript.ntf
           pscript5.dll

       Hinweis:  Anders  als  unter  Windows  ist die Groß-/Kleinschreibung relevant. Stellen Sie
       sicher, dass Sie die Dateinamen wie oben klein schreiben, andernfalls kann cupsaddsmb  die
       Treiber nicht exportieren.

CUPS POSTSCRIPT-TREIBER FÜR WINDOWS

       cupsaddsmb  kann  den  CUPS-v6-PostScript-Druckertreiber für Windows verwenden. Dieser ist
       von der Website von CUPS zum Download erhältlich.

       Es wird empfohlen, den CUPS-Druckertreiber den Adobe- und Microsoft-Treibern  vorzuziehen,
       da  er auf allen Druckern die Optionen page-label, job-billing und job-hold-until komplett
       unterstützt. Von den CUPS-Treibern wird allerdings nur Windows 2000 und höher unterstützt,
       daher  müssen Sie sich auch die Adobe-Treiber besorgen, um Windows 95-, 98- und Me-Clients
       zu unterstützen.

       Nachdem Sie die Treiberdatei extrahiert haben, kopieren  Sie  die  32-Bit-Treiber  in  das
       Verzeichnis   /usr/share/cups/drivers   und   die   64-Bit-Treiber   in   das  Verzeichnis
       /usr/share/cups/drivers/x64, genau wie unten benannt:

           [Windows 2000 und höher]
           cups6.inf (von www.cups.org)
           cups6.ini (von www.cups.org)
           cupsps6.dll (von www.cups.org)
           cupsui6.dll (von www.cups.org)
           ps5ui.dll (aus Ihrem Windows-System)
           pscript.hlp (aus Ihrem Windows-System)
           pscript.ntf (aus Ihrem Windows-System)
           pscript5.dll (aus Ihrem Windows-System)

       Hinweis: Anders als unter Windows ist  die  Groß-/Kleinschreibung  relevant.  Stellen  Sie
       sicher,  dass Sie die Dateinamen wie oben klein schreiben, andernfalls kann cupsaddsmb die
       Treiber nicht exportieren.

ADOBE POSTSCRIPT-TREIBER FÜR WINDOWS 95, 98 UND ME

       cupsaddsmb kann die Adobe-PostScript-Druckertreiber für Windows 95, 98 und  ME  verwenden,
       die von der Adobe-Website (http://www.adobe.com) heruntergeladen werden können.

       Der  Adobe-Treiber  unterstützt  die  Optionen page-label, job-billing oder job-hold-until
       nicht.

       Sobald Sie die Treiber auf  einem  Windows-System  installiert  haben,  kopieren  Sie  die
       folgenden   Dateien  in  das  Verzeichnis  /usr/share/cups/drivers  exakt  mit  dem  unten
       angegebenen Namen:

           [Windows 95, 98 und Me]
           ADFONTS.MFM
           ADOBEPS4.DRV
           ADOBEPS4.HLP
           ICONLIB.DLL
           PSMON.DLL

       Hinweis: Anders als unter Windows ist  die  Groß-/Kleinschreibung  relevant.  Stellen  Sie
       sicher,  dass Sie die Dateinamen wie oben GROSS schreiben, andernfalls kann cupsaddsmb die
       Treiber nicht exportieren.

BEKANNTE PROBLEME

       Es sollte leichter sein, den kompletten Windows-Treibersatz zu bekommen.

SIEHE AUCH

       smbd(8), smb.conf(5), http://localhost:631/help
       http://www.cups.org/windows/

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