Provided by: mplayer_1.3.0-7build2_amd64 bug

NAME

       mplayer  - Movie Player
       mencoder - Movie Encoder

SYNOPSIS

       mplayer [Optionen] [Datei|URL|Playlist|-]
       mplayer [Optionen] Datei1 [spezielle Optionen] [Datei2] [spezielle Optionen]
       mplayer [Optionen] {Liste von Dateien und Optionen} [spezifische Optionen für die Optionen
       der Liste]
       mplayer [dvd|dvdnav]://[Titel|[Starttitel]-Endtitel][/Gerät] [Optionen]
       mplayer vcd://Titel[/Gerät]
       mplayer tv://[Kanal][/input_id] [Optionen]
       mplayer radio://[Kanal oder Frequenz][/capture] [Optionen]
       mplayer pvr:// [Optionen]
       mplayer dvb://[Kartennummer@]Kanal [Optionen]
       mplayer mf://[Dateimaske|@Listendatei] [Optionen für -mf] [Optionen]
       mplayer [cdda|cddb]://Titel[-Endtitel][:Geschwindigkeit][/Gerät] [Optionen]
       mplayer cue://Datei[:Titel] [Optionen]
       mplayer [file|mms[t]|http|http_proxy|rt[s]p|ftp|udp|unsv|icyx|noicyx|smb]://
       [Benutzer:Passwort@]URL[:Port] [Optionen]
       mplayer sdp://Datei [Optionen]
       mplayer mpst://Rechnername[:Port]/URL [Optionen]
       mplayer tivo://Rechnername/[list|llist|fsid] [Optionen]
       gmplayer [Optionen] [-skin Skin]
       mencoder [Optionen] Datei [Datei|URL|-] [-o Datei | file://Datei |
       smb://[Benutzer:Passwort@]Host/Verzeichnis]
       mencoder Optionen Datei1 [spezielle Optionen] [Datei2] [spezielle Optionen]

BESCHREIBUNG

       mplayer ist ein Movie-Player für Linux (der auch auf vielen anderen Plattformen  und  CPU-
       Architekturen  läuft,  siehe Dokumentation). Er spielt die meisten Dateien in den Formaten
       MPEG/VOB, AVI, ASF/WMA/WMV, RM, QT/MOV/MP4, OGG/OGM, MKV VIVO, FLI, NuppelVideo, yuv4mpeg,
       FILM  und  RoQ  ab, unterstützt von vielen eingebauten und binären Codecs. Es können VCDs,
       SVCDs, DVDs, 3ivx-, DivX 3/4/5-, WMV- und sogar H.264-Filme angeschaut werden.

       MPlayer unterstützt eine große Auswahl an Video- und Audioausgabetreibern. Er funktioniert
       mit  X11,  XV,  DGA, OpenGL, SVGAlib, fbdev, AAlib, libcaca, DirectFB, Quartz und Mac OS X
       CoreVideo, du kannst ihn aber auch mit GGI, SDL (und  damit  allen  von  SDL  unterstützen
       Treiber),  VESA  (mit jeder VESA-kompatiblen Grafikkarte, auch ohne X11) sowie mit einigen
       kartenspezifischen Low-Level-Treibern (für Matrox, 3Dfx und ATI) und  ein  paar  Hardware-
       MPEG-Decoderkarten  wie  der  Siemens  DVB, Hauppauge PVR (IVTV), DXR2 und DXR3/Hollywood+
       benutzen. Die meisten von ihnen unterstützen Software- oder  Hardwareskalierung,  so  dass
       die Vollbildwiedergabe kein Problem ist.

       MPlayer  verfügt  über ein On-Screen-Display (OSD) für Statusinformationen, schöne, große,
       schattierte und kantengeglättete Untertitel und visuelles Feedback  bei  Tastatureingaben.
       Europäische/ISO   8859-1,2   (Ungarisch,   Englisch,  Tschechisch  etc),  Kyrillische  und
       Koreanische Schriftarten werden ebenso wie zwölf Untertitelformate (MicroDVD, SubRip, OGM,
       SubViewer,  Sami,  VPlayer,  RT,  SSA,  AQTitle,  JACOsub,  PJS  und unser eigenes: MPsub)
       unterstützt, ebenso wie DVD-Untertitel (SPU-Streams, VOBsub und Closed Captions).

       mencoder (MPlayer's Movie Encoder) ist  ein  einfacher  Movie-Encoder,  der  so  entworfen
       wurde,  dass  er  alle  von  MPlayer abspielbaren Filme (siehe oben) in andere von MPlayer
       abspielbare Formate (siehe unten) umwandeln kann. Er encodiert  nach  MPEG-4  (DivX/Xvid),
       jeden  der  libavcodec-Codecs  und  Audio  nach  PCM/MP3/VBRMP3,  das ganze in 1, 2 oder 3
       Durchgängen. Des weiteren  kann  er  Streams  kopieren  und  verfügt  über  ein  mächtiges
       Filtersystem  (Entfernen  (cropping)  und Hinzufügen (expanding) von Rändern, horizontales
       Spiegeln,  Postprocessing  (Nachbearbeitung),  Rotation,  Skalierung,  Rauschunterdrückung
       (denoising), RGB/YUV-Konvertierung und mehr).

       gmplayer  ist  die  Bezeichnung für MPlayer mit einem graphischen Benutzerinterface. Neben
       einigen eigenen Optionen, die in gui.conf gespeichert werden, verfügt er über die gleichen
       Optionen   wie   MPlayer.  Einige  der  MPlayer-Optionen  werden  allerdings  in  gui.conf
       gespeichert  und  können  so  unabhängig  von  MPlayer   gewählt   werden.   (Siehe   GUI-
       KONFIGURATIONSDATEI weiter unten.)

       Beispiele  zum  Gebrauch,  die  dir zu einem schnellen Start verhelfen, findest Du am Ende
       dieser Manpage.

       Siehe auch die HTML-Dokumentation!

INTERAKTIVE STEUERUNG

       MPlayer  besitzt  eine  Kontrollfunktion,  die  befehlsgesteuert  ist  und  sich  komplett
       konfigurieren  lässt.  Die  Steuerung  geschieht  mittels  Tastatur,  Maus,  Joystick oder
       Fernbedienung (funktionierende LIRC-Unterstützung vorausgesetzt). Bei  der  Option  -input
       findest du Beschreibungen, wie man diese Funktionen anpassen kann.

       Tastatursteuerung
                 links und rechts
                      Springe 10 Sekunden zurück/vor.
                 hoch und runter
                      Springe 1 Minute vor/zurück.
                 BildHoch und BildRunter (bzw. PGUP/PGDOWN)
                      Springe 10 Minuten vor/zurück.
                 [ und ]
                      Verringert/erhöht die Abspielgeschwindigkeit um 10%.
                 { und }
                      Halbiert/verdoppelt die Abspielgeschwindigkeit.
                 Rücktaste (Backspace)
                      Setzt die Abspielgeschwindigkeit zurück.
                 < und >
                      zurück/vor in der Playlist
                 Eingabetaste (Enter)
                      nächster Eintrag der Playlist, auch über das Ende hinaus.
                 Pos1 und Ende
                      nächster/voriger Eintrag des Wiedergabebaums der aktuellen Liste
                 Einfg und Entf
                      nächste/vorige alternative Quelle
                 p / Leertaste
                      Wiedergabe pausieren (erneutes Drücken unterbricht die Pause).
                 .
                      Einen  Schritt  vorwärts. Einmaliges Drücken pausiert die Wiedergabe, jedes
                      weitere wird einen Frame abspielen und die Wiedergabe erneut anhalten (jede
                      andere Taste hebt die Pause auf).
                 q / Esc
                      Stoppt die Wiedergabe und beendet MPlayer.
                 U
                      Stoppt die Wiedergabe (und beendet, wenn -idle nicht verwendet wurde).
                 + und -
                      Passt die Audioverzögerung um +/- 0.1 Sekunde an.
                 / und *
                      Verringert/erhöht die Lautstärke.
                 9 und 0
                      Verringert/erhöht die Lautstärke.
                 ( und )
                      Passt Ton-Balance an bezüglich dem linken/rechten Kanal.
                 m
                      Ton-Stummschaltung.
                 _ (nur bei MPEG-TS, AVI und libavformat)
                      Wechselt zwischen den verfügbaren Videospuren.
                 # (nur bei DVD, MPEG, Matroska, AVI und libavformat)
                      Wechselt zwischen den verfügbaren Audiospuren.
                 Tabulator (nur bei MPEG-TS und libavformat)
                      Wechselt zwischen den verfügbaren MPEG-Programmen.
                 f
                      Ändert Vollbild-Wiedergabe (ein/aus, siehe auch -fs).
                 T
                      Ändert Stay-on-top-Eigenschaft (ein/aus, siehe auch -fs).
                 w und e
                      Verringert/erhöht den Panscan-Bereich.
                 o
                      Wechselt   zwischen   OSD-Anzeigen:   keine   /   Suche   /   Suche+Zeit  /
                      Suche+Zeit+Gesamtzeit.
                 d
                      Wechselt  zwischen  verschiedenen  Framedropping-Einstellungen:   keine   /
                      überspringe  Display  /  überspringe Decodierung (siehe auch -framedrop und
                      -hardframedrop).
                 v
                      Ändert Sichtbarkeit der Untertitel (aus/ein).
                 j
                      Wechselt durch die verfügbaren Untertitel.
                 F
                      Ändert die Anzeige der "erzwungenen Untertitel".
                 a
                      Ändert die Positionierung der Untertitel: oben / mittig / unten.
                 x und z
                      Passt die Untertitel-Anzeige um +/- 0.1 Sekunde an.
                 r und t
                      Bewegt die Untertitel nach oben/unten.
                 i (nur im Modus -edlout)
                      Setze Beginn oder Ende eines EDL-Sprungs und schreibe es in die  angegebene
                      Datei.
                 s (nur bei -vf screenshot)
                      Mache einen Schnappschuss.
                 S (nur bei -vf screenshot)
                      Beginne/beende die Aufnahme von Schnappschüssen.
                 I
                      Zeige den Dateinamen im OSD.
                 P
                      Zeige  den  Fortschrittsbalken,  die abgelaufene Zeit und die Gesamtzeit im
                      OSD.
                 ! und @
                      Spult zum Anfang des vorigen/nächsten Kapitels.
                 D (nur bei -vo xvmc, -vf yadif, -vf kerndeint)
                      Aktiviere/deaktiviere Deinterlacer.
                 A    Wechselt bei DVD durch die verfügbaren Perspektiven.

              (Die folgenden Tasten funktionieren nur in  Verbindung  mit  hardwarebeschleunigter
              Videoausgabe  (xv, (x)vidix, (x)mga, etc.), dem Softwareequalizer- (-vf eq oder -vf
              eq2) oder dem Farbtonfilter (-vf hue).)

                 1 und 2
                      Passe Kontrast an.
                 3 und 4
                      Passe Helligkeit an.
                 5 und 6
                      Passe Farbton an.
                 7 und 8
                      Passe Sättigung an.

              (Die folgenden Tasten sind nur gültig bei Benutzung der Videoausgabetreiber  quartz
              und corevideo.)

                 Apfel + 0
                      Ändere die Größe des Wiedergabefensters auf die Hälfte der Originalgröße.
                 Apfel + 1
                      Ändere die Größe des Wiedergabefensters auf die Originalgröße.
                 Apfel + 2
                      Ändere die Größe des Wiedergabefensters auf das doppelte der Originalgröße.
                 Apfel + f
                      Ändert Vollbild-Wiedergabe (ein/aus, siehe auch -fs).
                 Apfel + [ und Apfel + ]
                      Setze Alphawert des Abspielfensters.

              (Die folgenden Tasten sind nur gültig bei Benutzung des Videoausgabetreibers sdl.)

              c
                   Wechsle durch verfügbare Vollbildmodi. Stelle ursprünglichen Modus wieder her.

              (Die folgenden Tasten sind nur für Tastaturen mit Multimedia-Tasten gültig.)

                 PAUSE
                      Pause.
                 STOP
                      Wiedergabe anhalten und beenden.
                 ZURÜCK und VORWÄRTS
                      Im Minutenschritt zurück-/vorwärts spulen.

              (Die  folgenden  Tasten  sind  nur  gültig, falls MPlayer mit Unterstützung für TV-
              Karten oder DVB-Input übersetzt wurde und haben Vorrang vor  den  oben  definierten
              Tasten.)

                 h und k
                      Wählt vorigen/nächsten Kanal.
                 n
                      Ändert Norm (PAL/NTSC).
                 u
                      Ändert die Anzeige der Liste der Kanäle.

              (Die  folgenden  Tasten  sind  nur  gültig,  falls MPlayer mit dvdnav-Unterstützung
              übersetzt wurde: Sie werden benutzt, um durch die Menüs zu navigieren.)

              Tastenfeld 8
                   Wähle Knopf hoch.
              Tastenfeld 2
                   Wähle Knopf runter.
              Tastenfeld 4
                   Wähle Knopf links.
              Tastenfeld 6
                   Wähle Knopf rechts.
              Tastenfeld 5
                   Kehre zum Hauptmenü zurück.
              Tastenfeld 7
                   Kehre zum nächsten Menü zurück  (Vorzug  erhält  Kapitel->Titel->Ursprung,  in
                   dieser Reihenfolge).
              Tastenfeld ENTER
                   Bestätige die Auswahl.

              (Die  folgenden  Tasten  sind nur gültig, falls Unterstützung für Videotext bei der
              Compilierung aktiviert wurde: Sie werden verwendet, um TV-Videotext zu steuern.)

              X
                   Schaltet Videotext an/aus.
              Q und W
                   Gehe zur nächsten/vorigen Videotextseite.

              Maussteuerung
                     Maustaste 3 und Maustaste 4
                          Spule 1 Minute zurück/vor.
                     Tasten 5 und 6
                          Verringert/erhöht die Lautstärke.

              Joysticksteuerung
                     links und rechts
                          Spule 10 Sekunden zurück/vor.
                     hoch und runter
                          Spule 1 Minute vor/zurück.
                     Knopf 1
                          Pause.
                     Knopf 2
                          Zwischen  OSD-Zuständen  wechseln:  aus  /   Suche   /   Suche+Zeit   /
                          Suche+Zeit+Gesamtzeit.
                     Knopf 3 und 4
                          Verringert/erhöht die Lautstärke.

ZUM UMGANG MIT MPLAYER

       Jede Option 'flag' kennt ein Gegenstück, 'noflag'. Beispielsweise ist die Option '-fs' das
       Gegenstück zu '-nofs'.

       Wenn eine Option als (nur bei XXX)-markiert ist, wird diese nur  in  Kombination  mit  der
       XXX-Option funktionieren oder wenn XXX einkompiliert wurde.

       HINWEIS:  Der  Unteroptionsparser  (z.B.  für  -ao  pcm  Unteroptionen)  unterstützt  eine
       spezielle Methode zum Escapen von Zeichenketten, die für externe GUIs gedacht ist.
       Das Format ist folgendermaßen:
       %n%Zeichenkette_der_Länge_n
       BEISPIELE:
       mplayer -ao pcm:file=%10%C:test.wav test.avi
       Oder in einem Skript:
       mplayer -ao pcm:file=%`expr length "$NAME"`%"$NAME" test.avi

KONFIGURATIONSDATEIEN

       Du kannst jede Option in einer Konfigurationsdatei speichern,  die  bei  jedem  Start  von
       MPlayer/MEncoder gelesen wird. Die systemweite Konfigurationsdatei 'mplayer.conf' liegt in
       deinem Konfigurationsverzeichnis  (z.B.  /etc/mplayer  oder  /usr/local/etc/mplayer),  die
       benutzerspezifische  Datei  ist  ´~/.mplayer/config'. Die Konfigurationsdatei für MEncoder
       ist 'mencoder.conf' in deinem  Konfigurationsverzeichnis  (z.B.  /etc/mplayer  oder  /usr/
       local/etc/mplayer),     die     benutzerspezifische     ist    '~/.mplayer/mencoder.conf'.
       Benutzerspezifische Einstellungen  haben  Vorrang  vor  den  systemweiten  (im  Falle  von
       gmplayer haben die Optionen in gui.conf Vorrang vor den benutzerspezifischen) und Optionen
       auf der Kommandozeile überschreiben alle anderen.  Die  Syntax  der  Konfigurationsdateien
       lautet  'Option=<Wert>' und alles, was nach einem '#' kommt, wird als Kommentar verstanden
       und nicht ausgewertet. Optionen, die keine Werte benötigen, können aktiviert werden,  wenn
       du ihnen den Wert 'yes' oder '1' oder 'true' zuweist, deaktiviert werden sie mit 'no' oder
       '0' oder 'false'. Auch Suboptionen können in dieser Art angegeben werden.

       Du kannst auch dateispezifische Konfigurationsdateien schreiben. Wenn du  für  eine  Datei
       namens  'movie.avi'  eine  Konfigurationsdatei  schreiben möchtest, dann nenne diese Datei
       'movie.avi.conf' mit den für diesen Film relevanten Optionen und speichere die Datei in ~/
       .mplayer/.  Du  kannst  die  Konfigurationsdatei  auch im selben Verzeichnis wie die Datei
       ablegen, die abgespielt werden soll, solange du die  Option  -use-filedir-conf  verwendest
       (entweder auf der Kommandozeile oder in deiner globalen Konfigurationsdatei).

       BEISPIEL FÜR DIE MPLAYER-KONFIGURATIONSDATEI:

       # Benutze in der Voreinstellung den Matrox-Treiber
       vo=xmga
       # Ich stehe darauf, beim Zusehen einen Handstand zu machen.
       flip=yes
       # Decodiere/encodiere mehrere Dateien im PNG-Format,
       # beginne mit mf://Dateimaske.
       mf=type=png:fps=25
       # Unheimliche Negativbilder sind cool.
       vf=eq2=1.0:-0.8
       # Vertikale Positionierung der OSD-Fortschrittsanzeige
       progbar-align=50

       BEISPIEL FÜR DIE MENCODER-KONFIGURATIONSDATEI:

       # Sorge dafür, dass MEncoder in eine Standarddatei
       schreibt.
       o=encodiert.avi
       # Die nächsten vier Zeilen bewirken, dass mencoder tv:// sofort mit der
       Aufnahme beginnt.
       oac=pcm=yes
       ovc=lavc=yes
       lavcopts=vcodec=mjpeg
       tv=driver=v4l2:input=1:width=768:height=576:device=/dev/video0:audiorate=48000
       # eine Menge komplexerer Encodierungsoptionen
       lavcopts=vcodec=mpeg4:autoaspect=1
       lameopts=aq=2:vbr=4
       ovc=lavc=1
       oac=lavc=1
       passlogfile=pass1stats.log
       noautoexpand=1
       subfont-autoscale=3
       subfont-osd-scale=6
       subfont-text-scale=4
       subalign=2
       subpos=96
       spuaa=20

       GUI-KONFIGURATIONSDATEI

       GUI-eigene   Optionen   (Namen   der   MPlayer-Optionen   in   Klammern):   ao_alsa_device
       (alsa:device=) (nur mit ALSA), ao_alsa_mixer (mixer) (nur mit ALSA), ao_alsa_mixer_channel
       (mixer-channel)  (nur  mit  ALSA), ao_esd_device (esd:) (nur mit ESD), ao_extra_stereo (af
       extrastereo) (Standard: 1.0), ao_extra_stereo_coefficient (af extrastereo=), ao_oss_device
       (oss:)  (nur  mit  OSS),  ao_oss_mixer (mixer) (nur mit OSS), ao_oss_mixer_channel (mixer-
       channel) (nur mit OSS), ao_sdl_subdriver (sdl:) (nur mit  SDL),  ao_surround  (unbenutzt),
       ao_volnorm (af volnorm), autosync (aktiviert/deaktiviert), autosync_size (autosync), cache
       (aktiviert/deaktiviert), cache_size (cache), enable_audio_equ (af equalizer),  equ_band_00
       ...   equ_band_59,  (af  equalizer=),  equ_channel_1  ...  equ_channel_6  (af  channels=),
       gui_main_pos_x,  gui_main_pos_y,   gui_save_pos   (ja/nein),   gui_tv_digital   (ja/nein),
       gui_video_out_pos_x,     gui_video_out_pos_y,    load_fullscreen     (ja/nein),    playbar
       (aktiviert/deaktiviert), show_videowin (ja/nein), vf_lavc (vf lavc) (nur mit DXR3),  vf_pp
       (vf pp), vo_dxr3_device (unbenutzt) (nur mit DXR3).

       MPlayer-Optionen,  die  in  gui.conf gespeichert werden (Namen der GUI-Optionen, Namen der
       MPlayer-Optionen in Klammern): a_afm (afm), ao_driver (ao), ass_bottom_margin (ass-bottom-
       margin)  (nur  mit  ASS), ass_enabled (ass) (nur mit ASS), ass_top_margin (ass-top-margin)
       (nur mit ASS), ass_use_margins  (ass-use-margins)  (nur  mit  ASS),  cdrom_device  (cdrom-
       device),  dvd_device  (dvd-device), font_autoscale (subfont-autoscale) (nur mit FreeType),
       font_blur (subfont-blur) (nur mit FreeType), font_encoding (subfont-encoding), font_factor
       (ffactor),  font_name  (font),  font_osd_scale  (subfont-osd-scale)  (nur  mit  FreeType),
       font_outline (subfont-outline) (nur mit  FreeType),  font_text_scale  (subfont-text-scale)
       (nur mit FreeType), gui_skin (skin), idle (idle), osd_level (osdlevel), softvol (softvol),
       stopxscreensaver (stop-xscreensaver), sub_auto_load (autosub),  sub_cp  (subcp)  (nur  mit
       iconv),  sub_overlap  (overlapsub),  sub_pos  (subpos),  sub_unicode  (unicode),  sub_utf8
       (utf8), v_flip (flip), v_framedrop (framedrop),  v_idx  (idx),  v_ni  (ni),  v_vfm  (vfm),
       vf_autoq  (autoq),  vo_direct_render  (panscan),  vo_doublebuffering (dr), vo_driver (vo),
       vo_panscan (double).

PROFILE

       Um die Arbeit mit verschiedenen  Konfigurationsprofilen  zu  erleichtern,  können  in  den
       Konfigurationsdateien mehrere Profile definiert werden. Ein Profil beginnt mit dessen Name
       in eckigen Klammern, z.B. '[mein-Profil]'. Alle nachfolgenden  Optionen  werden  Teil  des
       Profils sein. Eine Beschreibung (gezeigt durch -profile help) kann mit der Option profile-
       desc definiert werden. Um das Profil abzuschließen, beginne ein  neues  oder  benutze  den
       Profilnamen 'default', um mit normalen Optionen fortzufahren.

       BEISPIEL-PROFIL FÜR MPLAYER:

       [protocol.dvd]
       profile-desc="Profil für dvd://-Streams"
       vf=pp=hb/vb/dr/al/fd
       alang=de

       [protocol.dvdnav]
       profile-desc="Profil für dvdnav://-Streams"
       profile=protocol.dvd
       mouse-movements=yes

       [extension.flv]
       profile-desc="Profil für .flv-Dateien"
       flip=yes

       [vo.pnm]
       outdir=/tmp

       [ao.alsa]
       device=spdif

       BEISPIEL-PROFIL FÜR MENCODER:

       [mpeg4]
       profile-desc="MPEG4-Encodierung"
       ovc=lacv=yes
       lavcopts=vcodec=mpeg4:vbitrate=1200

       [mpeg4-hq]
       profile-desc="HQ MPEG4-Encodierung"
       profile=mpeg4
       lavcopts=mbd=2:trell=yes:v4mv=yes

ALLGEMEINE OPTIONEN

       -codecs-file <Dateiname> (siehe auch -afm, -ac, -vfm, -vc)
              Überschreibe  den  Standardsuchpfad  und  benutze die angegebene Datei anstelle der
              systemweit installierten oder der eingebauten codecs.conf.

       -include <Konfigurationsdatei> (siehe auch -gui-include)
              Gib  eine  Konfigurationsdatei  an,  die  nach  den   Standardkonfigurationsdateien
              eingelesen werden soll.

       -list-options
              Gibt alle verfügbaren Optionen aus.

       -msgcharset <Zeichensatz>
              Konvertiere Konsolenausgaben in den angegebenen Zeichensatz (Standard: automatische
              Erkennung). Der Text wird diejenige Codierung haben, die mit  der  configure-Option
              --charset  angegeben  wurde.  Setze dies auf "noconv", um jegliche Konvertierung zu
              deaktivieren (z.B. bei Problemen mit iconv).
              ANMERKUNG: Diese Option tritt nach dem Einlesen der  Kommandozeile  in  Kraft.  Die
              Umgebungsvariable  MPLAYER_CHARSET  kann  dir  helfen, fehlerhafte erste Zeilen der
              Ausgabe loszuwerden.

       -msgcolor
              Aktiviere farbenfrohe Konsolenausgaben auf Terminals, die ANSI-Farben unterstützen.

       -msglevel <all=<Level>:<Modul>=<Level>:...>
              Steuert die Ausführlichkeit der Ausgabe für jedes einzelne Modul.  Das  'all'-Modul
              steuert  alle  nicht  explizit  auf  der  Kommandozeile  angegebenen  Module. Siehe
              '-msglevel help' für eine Liste der verfügbaren Module.
              ANMERKUNG: Manche Meldungen werden ausgegeben, bevor die  Kommandozeile  eingelesen
              wird,   und   bleiben   daher  von  -msglevel  unberührt.  Um  diese  Meldungen  zu
              kontrollieren,  musst  du  die  Umgebungsvariable  MPLAYER_VERBOSE  verwenden,  für
              Details siehe deren Beschreibung unten.
              Verfügbare Levels:
                 -1   Absolute Stille
                 0    Nur fatale Fehlermeldungen
                 1    Fehlermeldungen
                 2    Warnmeldungen
                 3    Kurze Hinweise
                 4    Informationen
                 5    Statusmeldungen (Standard)
                 6    Ausführliche Meldungen
                 7    Debuglevel 2
                 8    Debuglevel 3
                 9    Debuglevel 4

       -msgmodule
              Fügt vor jeder Konsolenausgabe den Modulnamen an.

       -noconfig <Optionen>
              Lies die gewählten Konfigurationsdateien nicht ein.
              ANMERKUNG:    Werden   auf   der   Kommandozeile   die   Optionen   -include   oder
              -use-filedir-conf angegeben, so werden sie berücksichtigt.

              Verfügbare Optionen sind:
                 all
                      alle Konfigurationsdateien
                 gui (nur bei GUI)
                      GUI-Konfigurationsdatei
                 system
                      Systemkonfigurationsdatei
                 user
                      benutzerspezifische Konfigurationsdatei

       -quiet
              Konsolenausgaben  werden  weniger  ausführlich;   insbesondere   wird   damit   die
              Statuszeile  (z.B.  A:    0.7  V:   0.6 A-V:  0.068 ...) nicht angezeigt. Besonders
              nützlich ist dies bei langsamen Terminals oder  fehlerhaften,  die  Zeilenvorschübe
              nicht richtig verarbeiten (z.B. \r).

       -priority <Priorität> (nur bei Windows)
              Setzt  die  Prozesspriorität  für  MPlayer  anhand  der  von Windows vordefinierten
              Prioritäten. Mögliche Werte für <Priorität>:
                 idle|belownormal|normal|abovenormal|high|realtime

              WARNUNG: Echtzeitpriorität (realtime) zu benutzen kann das System einfrieren.

       -profile <Profil1,Profil2,...>
              Benutze eins (oder mehrere) der angegebenen Profile, -profile help gibt eine  Liste
              der definierten Profile aus.

       -really-quiet (siehe auch -quiet)
              Zeige  noch  weniger  Ausgaben  und  Statusmeldungen  an als mit -quiet. Verhindert
              außerdem Dialoge mit Fehlermeldungen in der GUI.

       -show-profile <Profil>
              Zeige eine Beschreibung und den Inhalt eines Profils an.

       -use-filedir-conf
              Schaue nach einer dateispezifischen Konfigurationsdatei im selben  Verzeichnis  wie
              die Datei, die abgespielt wird.
              WARNUNG: Kann gefährlich sein beim Abspielen von nicht-vertrauenswürdigen Medien.

       -v
              Erhöht  die  Ausführlichkeit  der  Ausgaben  um  eine  Stufe  für  jedes -v auf der
              Kommandozeile.

PLAYER-SPEZIFISCHE OPTIONEN (NUR FÜR MPLAYER)

       -autoq <Qualität> (zusammen mit -vf [s]pp)
              Ändert dynamisch das  Qualitätslevel  (der  Nachbearbeitung  (Postprocessing)),  je
              nachdem,  wieviel  CPU-Zeit  gerade  frei ist. Das angegebene Level ist das maximal
              verwendete Level. Normalerweise kannst du eine große Zahl wählen. Um dieses Feature
              zu benutzen, muss -vf [s]pp ohne Parameter aufgerufen werden.

       -autosync <Faktor>
              Ändert  die  Schrittweise  der  A/V-Synchronisation basierend auf den Messungen der
              Audioverzögerung. Mit -autosync 0, dem Standardwert, wird das  Bildtiming  nur  auf
              der  gemessenen Audioverzögerung basieren. Angeben von -autosync 1 wird das gleiche
              tun, den A/V-Synchronisationsalgorithmus jedoch leicht verändern.  Bei  einem  Film
              mit  nicht gleichbleibender Framerate, der mit -nosound problemlos abgespielt wird,
              kann -autosync mit einem Wert größer 1 helfen. Je höher der Wert, desto mehr ähnelt
              das  Verhalten  dem  von  -nosound. -autosync 30 kann bei Problemen helfen, die bei
              Audiotreibern  entstehen,   die   keine   perfekt   funktionierende   Messung   der
              Audioverzögerung  zulassen. Falls große A/V-Synchronisationsunterschiede auftreten,
              dauert es mit mit diesem Wert meist nur eine  oder  zwei  Sekunden,  bis  die  A/V-
              Synchronisation  wieder  in  Ordnung  ist.  Diese  Verzögerung bei der Reaktion auf
              abrupte A/V-Synchronisationsänderungen sollte bei allen Sound-Treibern der  einzige
              Nebeneffekt dieser Option sein.

       -benchmark
              Gibt  am  Ende  einige  Statistiken über die CPU-Auslastung und ausgelassene Frames
              aus. Kann zusammen mit -nosound und -vo null  benutzt  werden,  um  den  Videocodec
              einem Geschwindigkeitstest zu unterziehen.
              ANMERKUNG:  Bei dieser Option ignoriert MPlayer die Abspieldauer eines Frames, wenn
              nur Video  abgespielt  wird  (das  kannst  Du  Dir  als  unendlich  hohe  Framerate
              vorstellen).

       -colorkey <Nummer>
              Ändert  den  Farbwert  auf  einen  RGB-Wert  deiner  Wahl. 0x000000 ist schwarz und
              0xffffff ist weiß. Wird nur von folgenden Videoausgabetreibern unterstützt: cvidix,
              fbdev, svga, vesa, winvidix, xmga, xvidix, xover, xv (siehe -vo xv:ck), xvmc (siehe
              -vo xv:ck) und directx.

       -nocolorkey
              Schaltet die Wahl des Farbwertes ab. Wird nur  von  folgenden  Videoausgabetreibern
              unterstützt:  cvidix,  fbdev,  svga, vesa, winvidix, xmga, xvidix, xover, xv (siehe
              -vo xv:ck), xvmc (siehe -vo xv:ck) und directx.

       -correct-pts (EXPERIMENTELL)
              Lässt mplayer in einen experimentellen  Modus  wechseln,  in  dem  Zeitstempel  für
              Videoframes  anders  berechnet werden und in dem Filter, die neue Frames hinzufügen
              oder Zeitstempel verändern, unterstützt werden. Die  genaueren  Zeitstempel  können
              beispielsweise  sichtbar  sein  bei  der  Wiedergabe von Untertiteln mit der Option
              -ass, wenn die Untertitel zu Szenenwechseln geschehen. Ohne -correct-pts  wird  das
              Timing  für  Untertitel  normalerweise  um  ein  paar Frames verschoben sein. Diese
              Option funktioniert mit einigen Demuxern und Codecs nicht richtig.

       -crash-debug (DEBUG-CODE)
              Führt bei einem Absturz oder SIGTRAP automatisch  gdb  aus.  Unterstützung  hierfür
              muss einkompiliert sein durch Ausführung von 'configure' mit --enable-crash-debug.

       -doubleclick-time
              Zeit  in  Millisekunden, um zwei aufeinander folgende Mausklicks als Doppelklick zu
              erkennen (Standard: 300). Setze dies auf 0, um deinen Window-Manager entscheiden zu
              lassen, was ein Doppelklick ist (nur bei -vo directx).
              ANMERKUNG:  Du wirst leicht unterschiedliches Verhalten erleben, je nach dem, ob du
              MOUSE_BTN0_DBL oder MOUSE_BTN0-MOUSE_BTN0_DBL bindest.

       -edlout <Dateiname>
              Erstellt eine neue Datei  und  schreibt  EDL  (edit  decision  list)  -Markierungen
              hinein.  Während  der Wiedergabe drückt der Benutzer 'i', um Beginn oder Ende eines
              Blocks,  der  übersprungen  werden  soll,  zu  markieren.  Damit  erhält   er  eine
              Ausgangsbasis,    die    er    an    seine   Bedürfnisse   anpassen   kann.   Siehe
              http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML/de/edl.html für Details.

       -enqueue (nur beim GUI)
              Hänge die auf der Kommandozeile angegebenen Dateien an die Playlist an, anstatt sie
              sofort abzuspielen.

       -fixed-vo
              Erzwingt  dasselbe  Videosystem  für mehrere Dateien (einmalige Initialisierung für
              alle Dateien). Dementsprechend wird für alle  Dateien  nur  ein  Fenster  geöffnet.
              Momentan  funktionieren  die  folgenden  Treiber mit -fixed-vo: gl, gl2, mga, svga,
              x11, xmga, xv, xvidix und dfbmga.

       -framedrop (siehe auch -hardframedrop, experimentell ohne -nocorrect-pts)
              Verwirft einige Frames, ohne sie anzuzeigen, um auf  langsamen  Systemen  die  A/V-
              Synchronisation   beizubehalten.   Videofilter   werden   auf  diese  Frames  nicht
              angewendet. B-Frames werden überhaupt nicht decodiert.

       -(no)gui
              (De)aktiviert die GUI-Schnittstelle (Standard hängt vom Namen der  Binärdatei  ab).
              Funktioniert  nur als erstes Argument auf der Kommandozeile. Funktioniert nicht als
              Option in einer Konfigurationsdatei.

       -gui-include <GUI-Konfigurationsdatei> (siehe auch -include) (nur beim GUI)
              Gibt eine GUI-Konfigurationsdatei  an,  die  nach  der  Standardkonfigurationsdatei
              gui.conf eingelesen werden soll.

       -h, -help, --help
              Zeigt eine kurze Zusammenfassung der Optionen an.

       -hardframedrop (experimentell ohne -nocorrect-pts)
              Noch rabiateres Verwerfen von Frames (verhindert evtl. korrekte Decodierung). Führt
              zu  Bildstörungen!  Beachte,  dass  vor  allem  der  libmpeg2-Decoder  mit   dieser
              Einstellung abstürzen kann, ziehe also Benutzung von "-vc ffmpeg12," in Betracht.

       -heartbeat-cmd
              Befehl,  der  während  der  Wiedergabe  alle 30 Sekunden via system() - z.B. in der
              Shell - ausgeführt wird.

              ANMERKUNG: MPlayer verwendet diesen Befehl ohne jegliche  Überprüfung,  es  ist  in
              deiner  Verantwortung  sicherzustellen,  dass  dies  keine Sicherheitsrisiken birgt
              (stelle z.B. sicher, dass der volle Pfad verwendet wird, wenn wie unter Windows "."
              in deinem Pfad ist).

              Dies  kann  "missbraucht"  werden,  um  Bildschirmschoner  zu  deaktiveren, die die
              passende X-API nicht unterstützen (siehe auch -stop-xscreensaver). Wenn du  meinst,
              dass  dies  zu  kompliziert  ist, bitte den Autor deines Bildschirmschonerprogramms
              darum, die X-API entsprechend zu unterstützen.

              BEISPIEL   für   xscreensaver:   mplayer    -heartbeat-cmd    "xscreensaver-command
              -deactivate" Datei

              BEISPIEL       für       GNOME-Bildschirmschoner:       mplayer      -heartbeat-cmd
              "gnome-screensaver-command -p" Datei

       -identify
              Kurzschreibweise für -msglevel identify=4. Zeigt Dateiparameter  in  einem  einfach
              einzulesenden  Format  an.  Gibt außerdem detailliertere Informationen über IDs und
              die Sprachen von Untertiteln und Audiospuren. In manchen Fällen  erhältst  du  mehr
              Informationen  durch Benutzung von -msglevel identify=6. Zum Beispiel listet es für
              eine DVD die Kapitel die zeitliche Länge jedes Titels sowie die Disc-ID. Kombiniere
              dies  mit  -frames  0,  um alle Ausgaben zu unterdrücken. Das Wrapper-Script TOOLS/
              midentify unterdrückt die anderen Ausgaben  von  MPlayer  und  führt  (hoffentlich)
              Shell-Escaping für die Dateinamen aus.

       -idle (siehe auch -slave)
              MPlayer  wartet  nichtstuend  anstatt zu beenden, wenn keine Datei abzuspielen ist.
              Hauptsächlich für den Slave-Modus nützlich, in dem MPlayer  durch  Eingabekommandos
              gesteuert werden kann.
              Für  gmplayer ist -idle der Standard, -noidle beendet die GUI, nachdem alle Dateien
              wiedergegeben worden sind.

       -input <Kommandos>
              Diese Option kann benutzt werden, um bestimmte Teile von MPlayers Eingabesystem  zu
              konfigurieren. Pfadangaben sind relativ zu ~/.mplayer/.
              ANMERKUNG:  Automatische  Wiederholung (autorepeat) wird momentan nur von Joysticks
              unterstützt.

              Die verfügbaren Kommandos lauten:

                 conf=<Dateiname>
                      Gib eine  andere  Konfigurationsdatei  als  die  Standarddatei  ~/.mplayer/
                      input.conf  an.  Wenn  kein  Pfadname angegeben wird, dann wird ~/.mplayer/
                      <Dateiname> angenommen.
                 ar-dev=<Gerät>
                      Gerät, das als Apple-Infrarotfernbedienung verwendet werden soll  (Standard
                      ist automatische Erkennung, nur bei Linux).
                 ar-delay
                      Zeit in Millisekunden, bevor ein Tastendruck automatisch wiederholt wird (0
                      deaktiviert dies).
                 ar-rate
                      Anzahl der Tastendrücke pro Sekunde bei  automatisch  wiederholtem  Drücken
                      der Tasten (0 deaktiviert dies).
                 keylist
                      Zeigt alle Tastennamen an, die mit Kommandos belegt werden können.
                 cmdlist
                      Zeigt alle Kommandos an, die zugewiesen werden können.
                 js-dev
                      Gibt das zu benutzende Joystickgerät an (Standard: /dev/input/js0).
                 file=<Datei>
                      Liest   Kommandos   aus   der  angegeben  Datei.  Ist  mit  einem  FIFO  am
                      sinnvollsten.
                      ANMERKUNG: Falls die angegebene Datei ein FIFO ist,  öffnet  MPlayer  beide
                      Enden,  so dass mehrere 'echo "seek 10" > mp_pipe' ausgeführt werden können
                      und die Pipe in Ordnung bleibt.

       -key-fifo-size <2-65000>
              Gibt die Größe des FIFO an, der Schlüsselevents  zwischenspeichert  (Standard:  7).
              Ein  FIFO  der  Größe  n kann (n-1) Events zwischenspeichern. Wenn er zu klein ist,
              können manche Events verlorengehen (was zu "hängenden  Mausbuttons"  und  ähnlichen
              Effekten  führen  kann).  Ist  er  zu groß, kann es zu einem scheinbar aufgehängten
              MPlayer führen, während die zwischengespeicherten Events  abgearbeitet  werden.  Um
              ein  Verhalten wie vor der Einführung dieser Option zu erhalten, setze den Wert auf
              2 für Linux oder 1024 für Windows.

       -lircconf <Dateiname> (nur bei LIRC)
              Gibt eine Konfigurationsdatei für LIRC an (Standard: ~/.lircrc).

       -list-properties
              Gibt eine Liste der verfügbaren Eigenschaften aus.

       -loop <Anzahl>
              Wiederholt die Wiedergabe <Anzahl> mal. 0 bedeutet ständige Wiederholung.

       -menu  Aktiviere das OSD-Menü.

       -menu-cfg <Dateiname>
              Benutze eine andere menu.conf.

       -menu-chroot <Pfad> (nur bei OSD-Menü)
              Chroot auf das angegebene Verzeichnis für den Datei-Auswahldialog

              BEISPIEL:
                 -menu-chroot /home
                      Wird den Datei-Auswahldialog auf /home und darunter beschränken (z.B.  wird
                      kein Zugriff auf / möglich sein, auf /home/benutzer_name jedoch schon).

       -menu-keepdir (nur bei OSD-Menü)
              Der  Datei-Browser  startet  von der zuletzt bekannten Stelle anstatt dem aktuellen
              Verzeichnis.

       -menu-root <Wert>
              Gib das Hauptmenü an.

       -menu-startup
              Zeige das Hauptmenü beim Start von MPlayer.

       -mouse-movements
              Erlaube  MPlayer,  Mauszeiger-Events  zu  empfangen,  die  vom  Videoausgabetreiber
              gesendet  werden  (momentan werden nur die Derivate von X11 unterstützt). Nötig, um
              in DVD-Menüs Schaltflächen auszuwählen.

       -noar  Schaltet Unterstützung für Apple-Infrarotfernbedienung ab.

       -noconsolecontrols
              Für Ereignisse wird von MPlayer nicht die Standardeingabe  (stdin)  verwendet.  Das
              ist  nützlich  beim  Lesen  von  Daten  von  der Standardeingabe. Diese Option wird
              automatisch aktiviert, wenn - auf der Kommandozeile gefunden  wird.  Es  gibt  auch
              Situationen,  in  denen  du sie manuell setzen musst, z.B. wenn du /dev/stdin (oder
              das Äquivalent auf deinem System) öffnest, stdin in einer  Playlist  öffnest,  oder
              vorhast,  irgendwann später von stdin via loadfile oder loadlist Slave-Kommandos zu
              lesen.

       -nojoystick
              Schaltet die Joystickunterstützung aus.

       -nolirc
              Schaltet Unterstützung für LIRC aus.

       -nomouseinput
              Sperrt die Eingabe mittels Mausbuttons (Buttonpress/-release)  (diese  Option  wird
              unter anderem von mozplayerxp verwendet, um ein eigenes Kontextmenü anzuzeigen).

       -rtc (nur bei RTC)
              Aktiviert  die  Benutzung  der Linux-Echtzeituhr (real-time clock (RTC) - /dev/rtc)
              als Zeitgeber. Dies weckt den Prozess alle 1/1024 Sekunden, um die aktuelle Zeit zu
              überprüfen.  Dies  ist  nutzlos mit modernen Linuxkernels, die für Desktopbenutzung
              konfiguriert sind, da diese den Prozess bei normal zeitgesteuerten Pausen schon mit
              ähnlicher Genauigkeit aufwecken.

       -playing-msg <Zeichenkette>
              Gibt vor Beginn der Wiedergabe eine Zeichenkette aus. Folgende Erweiterungen werden
              unterstützt:

                 ${NAME}
                      Erweitere um den Wert der Eigenschaft NAME.

                 ?(NAME:TEXT)
                      Erweitere TEXT nur, wenn die Eigenschaft NAME verfügbar ist.

                 ?(!NAME:TEXT)
                      Erweitere TEXT nur, wenn die Eigenschaft NAME nicht verfügbar ist.

       -playlist <Dateiname>
              Spiele die in der Datei angegebenen Dateien ab (eine Datei  pro  Zeile,  oder  eine
              Datei im Winamp-, SMIL- oder ASX-Format).
              Anmerkung:  Diese Option wird als ein Eintrag gesehen, so dass alle Optionen danach
              nur auf die Elemente dieser Playlist angewendet werden.
              FIXME: Dies muss noch genauer angegeben und ordentlich dokumentiert werden.

       -rtc-device <Gerät>
              Benutze das angegebene Gerät als Echtzeituhr.

       -shuffle
              Spielt die Dateien in zufälliger Reihenfolge ab.

       -skin <Name> (nur mit GUI)
              Lädt eine Oberfläche (skin) aus dem angegebenen Verzeichnis, das sich in einem  der
              beiden  Standardoberflächenverzeichnisse  ~/.mplayer/skins/  und  /usr/local/share/
              mplayer/skins/ befindet.

              BEISPIEL:
                 -skin fittyfene
                      Probiert zuerst  ~/.mplayer/skins/fittyfene  und  anschließend  /usr/local/
                      share/mplayer/skins/fittyfene.

       -slave (siehe auch -input)
              Diese  Option  aktiviert den Slave-Modus, der dazu gedacht ist, MPlayer von anderen
              Programmen aus zu steuern. Anstatt Tastatureingaben abzufangen, liest MPlayer durch
              Zeilenumbruchszeichen (\n) getrennte Kommandos von stdin.
              ANMERKUNG:  Siehe  -input cmdlist für eine Liste der Slave-Kommandos und DOCS/tech/
              slave.txt (englisch) für deren Beschreibung.

       -softsleep
              Steuert die Zeit für Frames, indem wiederholt die  aktuelle  Zeit  abgefragt  wird,
              anstatt  den  Kernel  anzuweisen,  MPlayer  bei  der  angegebenen Zeit aufzuwecken.
              Nützlich, wenn der Zeitgeber deines Kernels ungenau  ist  und  du  auch  nicht  RTC
              benutzen kannst. Der Preis dafür ist eine höhere CPU-Auslastung.

       -sstep <Sekunden>
              Überspringt  <Sekunden>  Sekunden nach jedem Frame. Die normale Framerate des Films
              wird beibehalten, die Wiedergabe ist also beschleunigt. Da MPlayer nur zum nächsten
              Keyframe springen kann, kann diese Option ungenau sein.

DEMUXER-/STREAM-OPTIONEN

       -a52drc <Level>
              Gibt  das Level der Dynamic Range Compression für AC-3-Audiostreams an. <Level> ist
              ein Fließkommawert im Bereich von 0 bis 1, wobei 0 keine Kompression  und  1  volle
              Kompression  bedeutet  (laute  Passagen  werden leiser und umgekehrt). Diese Option
              zeigt nur Wirkung, wenn im AC-3-Stream die Range Compression Information  vorhanden
              ist (Standard: 1).

       -aid <ID> (siehe auch -alang)
              Gibt  die  zu  verwendende  Audiospur  an  (MPEG:  0-31 AVI/OGM: 1-99 ASF/RM: 0-127
              VOB(LPCM): 160-191 MPEG-TS: 17-8190). MPlayer gibt alle verwendbaren Audio-IDs aus,
              wenn  er  im ausführlichen Modus (-v) gestartet wird. Beim Abspielen eines MPEG-TS-
              Streams wählt  MPlayer/MEncoder  das  erste  Programm  (falls  vorhanden)  mit  der
              gewählten Audiospur.

       -alang <Sprachcode[,Sprachcode,...]> (siehe auch -aid)
              Gibt   eine   Prioritätenliste  der  abzuspielenden  Audiospuren  an.  Verschiedene
              Containerformate  verwenden  unterschiedliche  Ländercodes.   DVDs   benutzen   den
              zweibuchstabigen  ISO  639-1-Sprachcode,  Matroska,  MPEG-TS  und  NUT benutzen den
              dreibuchstabigen ISO  639-2-Sprachcode,  während  OGM  einen  formlosen  Bezeichner
              verwendet.  MPlayer  gibt  alle  vorhandenen Sprachen aus, wenn er im ausführlichen
              Modus (-v) gestartet wird.

              BEISPIEL:
                 mplayer dvd://1 -alang hu,en
                      Wählt die ungarische Sprachspur einer DVD und  wählt  die  englische,  wenn
                      Ungarisch nicht verfügbar ist.
                 mplayer -alang jpn example.mkv
                      Spielt eine Matroskadatei auf japanisch ab.

       -audio-demuxer <+Name> (nur bei -audiofile)
              Erzwingt  den  Audiodemuxertyp  für -audiofile. Setze ein '+' vor den Namen, um den
              Demuxer zu erzwingen, dann werden einige Überprüfungen nicht durchgeführt! Gib  den
              Demuxernamen   an,   wie   er   von   -audio-demuxer   help   angezeigt  wird.  Zur
              Rückwärtskompatibilität wird auch die Demuxer-ID, wie sie in subreader.h  definiert
              wird,   akzeptiert.  -audio-demuxer  audio  oder  -audio-demuxer  17  erzwingt  das
              Abspielen als MP3.

       -audiofile <Dateiname>
              Spielt Audio aus einer externen Datei (WAV, MP3 oder Ogg Vorbis) zu einem Film ab.

       -audiofile-cache <kBytes>
              Aktiviert das Zwischenspeichern des von -audiofile benutzten Streams; benutzt dafür
              die angegebene Menge Speicher.

       -reuse-socket (nur bei udp://)
              Erlaubt,  dass ein Socket von einem anderen Prozess wiederverwendet wird, sobald es
              geschlossen wird.

       -bandwidth <Wert> (nur bei Netzwerk)
              Gibt die maximal zu benutzende Bandbreite für Netzwerkstreaming  an  (bei  Servern,
              die  Streams  in  verschiedenen  Bitraten  senden  können). Nützlich, wenn du Live-
              Streams über eine langsame Verbindung ansehen möchtest.  Im  Falle  von  Real-RTSP-
              Streaming   wird   dies   auch  verwendet,  um  die  maximale  Zuführungsbandbreite
              festzulegen, was schnelleres Auffüllen des Caches und Stream-Dumping ermöglicht.

       -cache <kBytes>
              Diese Option gibt an, wieviel Speicher (in  kBytes)  MPlayer  zum  Precachen  einer
              Datei oder URL benutzt. Besonders bei langsamen Medien sinnvoll.

       -nocache
              Deaktiviert Zwischenspeicherung.

       -cache-min <Prozent>
              Die  Wiedergabe  startet,  wenn  der Cache bis zu <Prozent> der Gesamtgröße gefüllt
              ist.

       -cache-seek-min <Prozent>
              Falls ein Sprung zu einer Position nicht weiter als <Prozent>  der  Cachegröße  von
              der  aktuellen Position gemacht wird, wartet MPlayer bis der Cache zu dieser Stelle
              gefüllt ist, anstatt einen Sprung im Datenstrom zu machen (Standard: 50).

       -cdda <Option1:Option2> (nur bei CDDA)
              Diese Option kann benutzt werden, um die CD-Audio-Auslesefeatures  von  MPlayer  zu
              verfeinern. sp 1 Vorhandene Optionen sind folgende:

                 speed=<Wert>
                      Setzt die CD-Umdrehungsgeschwindigkeit.

                 paranoia=<0-2>
                      Setzt den Paranoia-Wert.
                         0: deaktiviert Fehlererkennung (Standard)
                         1: nur Überlappungstest
                         2: komplette Datenkorrektur und -überprüfung

                 generic-dev=<Wert>
                      Benutzt das angegebene generische SCSI-Gerät.

                 sector-size=<Wert>
                      Setzt die atomare Lesegröße.

                 overlap=<Wert>
                      Erzwingt eine minimal zu durchsuchende Überlappung bei der Datenüberprüfung
                      von <Wert> Sektoren.

                 toc-bias
                      Nimm an, dass der Startoffset von Spur 1, wie er in der TOC steht, als  LBA
                      0  adressiert wird. Einige Toshiba-Laufwerke benötigen diese Option, um die
                      Spurgrenzen richtig zu erkennen.

                 toc-offset=<Wert>
                      Addiere <Wert> Sektoren zu den ermittelten Werten bei der Adressierung  der
                      Spuren. Kann negativ sein.

                 (no)skip
                      Akzeptiere (niemals) nicht perfekte Datenrekonstruktion.

       -cdrom-device <Pfad zum Gerät>
              Gibt das CD-ROM-Gerät an (Standard: /dev/cdrom).

       -channels <Anzahl> (siehe auch -af channels)
              Ändere  die  Anzahl  der  wiederzugebenden  Kanäle (Standard: 2). MPlayer weist den
              Decoder an, den Ton in soviele Kanäle wie angegeben zu decodieren. Dann liegt es am
              Decoder,  diese Anforderung zu erfüllen. Dies ist normalerweise nur wichtig bei der
              Wiedergabe von AC-3-Audio  (wie  bei  DVDs).  In  diesem  Falle  erledigt  bei  der
              Standardeinstellung  liba52  die  Decodierung und mischt den Ton auf die angegebene
              Anzahl Kanäle herunter. Um die Anzahl der Ausgabekanäle unabhängig von  der  Anzahl
              der decodierten Kanäle zu kontrollieren, benutze den Filter channels.
              ANMERKUNG:
              Diese  Option  wird  von  den  Codecs  (nur  AC-3),  den Filtern (surround) und den
              Audioausgabetreibern (zumindest von OSS) beachtet.

              Verfügbare Optionen sind:

                 2    Stereo
                 4    Surround
                 6    volles 5.1

       -chapter <Kapitel-ID>[-<ID des letzten Kapitels>](nur dvd:// und dvdnav://)
              Gibt das Kapitel an, ab dem abgespielt werden soll. Optional kann angegeben werden,
              nach welchem Kapitel mit dem Abspielen aufgehört werden soll (Standard: 1).

       -cookies (nur bei Netzwerk)
              Sende Cookies bei HTTP-Anfragen.

       -cookies-file <Dateiname>) (nur bei Netzwerk)
              Lies   HTTP-Cookies   aus   <Dateiname>   und   überspringe   die   Suche   in  den
              Standardverzeichnissen  (Standard:   ~/.mozilla/   und   ~/.netscape/).   Es   wird
              angenommen, dass die Datei im Netscape-Format vorliegt.

       -delay <Sekunden>
              Audioverzögerung in Sekunden (postive oder negative Fließkommazahl)
              Negative Werte verzögern den Ton, positive Werte verzögern das Video. Beachte, dass
              dies das genaue Gegenteil der MEncoder-Option -audio-delay ist.
              HINWEIS: Falls  diese  Option  mit  MEncoder  benutzt  wird,  funktioniert  sie  im
              Zusammenhang   mit   -ovc   copy   nicht   notwendigerweise;   benutze  stattdessen
              -audio-delay.

       -ignore-start
              Ignoriere die angegebene Startzeit für Streams in  AVI-Dateien.  In  MPlayer  setzt
              dies  Streamverzögerungen,  die  mit  der Option -audio-delay encodiert wurden, auf
              null. Bei Encodierungen verhindert  diese  Option,  dass  MEncoder  die  originalen
              Startzeiten  der  Streams  in die neue Datei überträgt; die Option -audio-delay ist
              davon nicht betroffen. Beachte, dass MEncoder manchmal die Startzeiten von  Streams
              automatisch  anpasst,  um  angenommene  Decodierungsverzögerungen  zu kompensieren.
              Benutze diese Option für Encodierungen daher nicht, ohne vorher zu testen.

       -demuxer <[+]Name>
              Erzwingt den Demuxertyp. Setze ein '+' vor den Namen um den Demuxer  zu  erzwingen,
              dann  werden  einige Überprüfungen nicht durchgeführt! Gib den Demuxernamen, wie er
              von -demuxer help angezeigt wird, an. Zur  Rückwärtskompatibilität  wird  auch  die
              Demuxer-ID, wie in libmpdemux/demuxer.h definiert, akzeptiert.

       -dumpaudio (nur MPlayer)
              Schreibt  den unbehandelten, komprimierten Audiostream nach ./stream.dump (nützlich
              bei MPEG/AC-3), in den meisten anderen Fällen wird die  resultierende  Datei  nicht
              abspielbar sein.

       -dumpfile <Dateiname> (nur MPlayer)
              Gibt  den  Dateinamen  an,  in den MPlayer schreiben soll. Sollte in Verbindung mit
              -dumpaudio / -dumpvideo / -dumpstream benutzt werden.

       -dumpstream (nur MPlayer)
              Schreibt den unbehandelten  Stream  nach  ./stream.dump.  Nützlich,  um  DVD-  oder
              Netzwerk-Streams zu rippen. Falls mehr als eine der Optionen -dumpaudio, -dumpvideo
              oder -dumpstream angegeben wurde, gilt nur die zuletzt angegebene.

       -dumpvideo (nur bei MPlayer)
              Schreibt den unbehandelten, komprimierten  Videostream  nach  ./stream.dump  (nicht
              sehr  nützlich).  Falls  mehr  als  eine  der  Optionen -dumpaudio, -dumpvideo oder
              -dumpstream angegeben wurde, gilt nur die zuletzt angegebene.

       -dvbin <Optionen> (nur bei DVB)
              Übergibt die folgenden Parameter an das DVB-Inputmodul und überschreibt  dabei  die
              Standardeinstellungen:

                 card=<1-4>
                      Benutze Karte 1-4 (Standard: 1).
                 file=<Dateiname>
                      Weist   MPlayer   an,  die  Liste  der  Kanäle  aus  <Dateiname>  zu  lesen
                      Standardeinstellung  ist  ~/.mplayer/channels.conf.{sat,ter,cbl,atsc}   (je
                      nach Kartentyp) oder ~/.mplayer/channels.conf als letzte Möglichkeit.
                 timeout=<1-30>
                      Maximale   Anzahl   Sekunden,   die   benutzt   werden,  um  eine  Frequenz
                      einzustellen, bevor aufgegeben wird (Standard: 30).

       -dvd-device <Pfad zum Gerät> (nur bei DVD)
              Gib das DVD-Gerät oder .iso-Dateinamen an (Standard: /dev/dvd). Du kannst auch  ein
              Verzeichnis  angeben,  das die zuvor direkt von DVD kopierten Dateien enthält (z.B.
              von vobcopy).

       -dvd-speed <Faktor oder Geschwindigkeit in KB/s> (nur bei DVD)
              Versuche die DVD-Geschwindigkeit zu begrenzen (Standard: 0,  keine  Änderung).  Die
              Grundgeschwindigkeit  bei  DVD ist ungefähr 1350KB/s, ein 8-fach Laufwerk kann also
              mit bis zu 10800KB/s lesen. Bei  langsameren  Geschwindigkeiten  ist  das  Laufwerk
              leiser,  2700KB/s  sollten  zum  Anschauen von DVDs ausreichen und leise sein. Beim
              Schließen setzt MPlayer die Geschwindigkeit  auf  den  Standardwert  des  Laufwerks
              zurück.  Werte kleiner als 100 entsprechen Vielfachen von 1350KB/s, d.h. -dvd-speed
              8 entspricht 10800KB/s (8-fach).
              ANMERKUNG: Für die Änderung der Geschwindigkeit benötigst Du Schreibzugriff auf das
              DVD-Gerät.

       -dvdangle <Winkel-ID> (nur bei DVD)
              Einige   DVDs   beinhalten   Szenen,  die  aus  verschiedenen  Perspektiven/Winkeln
              betrachtet werden können. Mit dieser Option kannst du MPlayer vorschreiben,  welche
              Perspektive er wiedergeben soll (Standard: 1).

       -edl <Dateiname>
              Aktiviert  EDL-Aktionen  (Edit  Decision  List)  während  der Wiedergabe. Teile des
              Videos werden entsprechend den Einträgen der  angegebenen  Datei  übersprungen  und
              Teile   des  Audios  stummgeschaltet.  Siehe  http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML/de/
              edl.html für Details, wie du dieses Feature benutzen kannst.

       -endpos <[[hh:]mm:]ss[.ms]|Größe[b|kb|mb]> (siehe auch -ss und -sb)
              Beende zu angegebener Zeit oder Byteposition.
              ANMERKUNG: Byteposition ist nur für MEncoder aktiviert und wird nicht  genau  sein,
              da MEncoder nur an Bildgrenzen anhalten kann. In Verbindung mit der Option -ss wird
              die Zeit für -endpos um die mit -ss angegebenen Sekunden nach hinten verschoben.

              BEISPIEL:
                 -endpos 56
                      Encodiere nur 56 Sekunden.
                 -endpos 01:10:00
                      Encodiere nur 1 Stunde 10 Minuten.
                 -endpos 100mb
                      Encodiere nur 100 MBytes.

       -forceidx
              Erzwingt  Indexneugenerierung.  Nützlich  für  Dateien  mit  defektem  Index  (A/V-
              Desynchronisation etc.). Das ermöglicht das Spulen in Dateien, in denen dies vorher
              nicht möglich war. Mit MEncoder kann der Index permanent  repariert  werden  (siehe
              Dokumentation).
              ANMERKUNG:  Diese Option funktioniert nur, wenn das zugrunde liegende Medium Spulen
              unterstützt (z.B. nicht bei Standardeingabe, Pipe etc.)

       -fps <Fließkommazahl>
              Überschreibt die Framerate. Nützlich, falls dieser Wert falsch ist oder fehlt.

       -frames <Anzahl>
              Nur die ersten <Anzahl> Bilder werden wiedergegeben/encodiert, danach wird  MPlayer
              beendet.

       -hr-mp3-seek (nur bei MP3)
              Hi-res  mp3-Spulen.  Standardmäßig  ist  diese  Option  an,  wenn  ein externes MP3
              abgespielt wird, da MPlayer an  die  exakte  Position  spulen  muss,  um  die  A/V-
              Syncronisation beizubehalten. Kann langsam sein, vor allem dann, wenn zurückgespult
              wird, da dann erst zum Anfang gespult wird, um die genaue Stelle zu finden.

       -idx (siehe auch -forceidx)
              Erstellt den Index neu, wenn  kein  Index  gefunden  wurde,  und  ermöglicht  somit
              Spulen.   Nützlich   bei   defekten/unvollständigen  Downloads  oder  bei  schlecht
              erstellten Dateien.
              ANMERKUNG: Diese Option ist nur nutzbar, wenn das  zugrundeliegende  Medium  spulen
              unterstützt (z.B. nicht bei Standardeingabe, Pipe, etc.)

       -noidx Überspringe  die  Neugenerierung  der  Indexdatei.  MEncoder überspringt bei dieser
              Option das Schreiben des Index.

       -ipv4-only-proxy (nur bei Netzwerk)
              Überspringt Proxy-Server bei IPv6-Adressen.  Für  IPv4-Verbindungen  wird  er  aber
              benutzt.

       -loadidx <Index-Datei>
              Die  Datei, von der die von -saveidx gespeicherten Indexdaten für das Video gelesen
              werden. Dieser Index wird zum Spulen benutzt, dabei  wird  der  im  AVI  enthaltene
              Index  überschrieben.  MPlayer  wird  nicht  verhindern,  dass du einen Index einer
              anderen AVI-Datei benutzt, aber dies wird sicherlich  zu  ungewünschten  Resultaten
              führen.
              ANMERKUNG: Diese Option ist veraltet, da MPlayer nun Unterstützung für OpenDML hat.

       -mc <Sekunden/Frame>
              maximale A/V-Synchronisationsanpassung pro Frame (in Sekunden)

       -mf <Option1:Option2:...>
              Wird benutzt, wenn mehrere PNG- oder JPEG-Dateien decodiert werden.

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 w=<Wert>
                      Breite der Eingabedatei (Standard: automatische Erkennung)
                 h=<Wert>
                      Höhe der Eingabedatei (Standard: automatische Erkennung)
                 fps=<Wert>
                      Frames pro Sekunde bei der Ausgabe (Standard: 25)
                 type=<Wert>
                      Typ der Quelldateien (mögliche Typen sind: jpeg, png, tga, sgi)

       -ni (nur bei AVI)
              Erzwingt  die  Benutzung  des  nicht-interleaved-AVI-Parsers  (was  die  Wiedergabe
              einiger schlechter AVI-Dateien ermöglicht).

       -nobps (nur bei AVI)
              Benutze   nicht   den   durchschnittlichen   Bytes/Sekunde-Wert   für   die    A/V-
              Synchronisation. Hilft bei einigen AVI-Dateien mit defektem Header.

       -noextbased
              Deaktiviert  die auf Dateinamenserweiterungen basierende Demultiplexerauswahl. Wenn
              der Dateityp (und damit der Demultiplexer) nicht zweifelsfrei  festgestellt  werden
              kann (z.B. wenn die Datei keinen Header besitzt oder dieser nicht zuverlässig genug
              ist), dann wird normalerweise ein Demultiplexer anhand der Dateiendung gewählt. Die
              inhaltsbasierte Demultiplexerauswahl wird bei Problemen immer vorgenommen.

       -passwd <Passwort> (siehe auch -user) (nur bei Netzwerk)
              Gibt das Passwort für die HTTP-Authentifizierung an.

       -prefer-ipv4 (nur bei Netzwerk)
              Benutzt  IPv4  bei  Netzwerkverbindungen.  Greift automatisch auf IPv6-Verbindungen
              zurück.

       -prefer-ipv6 (nur bei IPv6-Netzwerk)
              Benutzt IPv6 bei Netzwerkverbindungen.  Greift  automatisch  auf  IPv4-Verbindungen
              zurück.

       -psprobe <Byte-Position>
              Beim Abspielen eines MPEG-PS- oder MPEG-PES-Streams lässt dich diese Option wählen,
              wie viele Bytes des  Streams  MPlayer  untersuchen  soll,  um  den  zu  benutzenden
              Videocodec  zu  identifizieren.  Diese  Option  ist nötig, um EVO- oder VDR-Dateien
              abzuspielen, die H.264-Streams enthalten.

       -pvr <Option1:Option2:...> (nur bei PVR)
              Diese  Option  nimmt  verschiedene  Feineinstellungen  der  Eigenschaften  für  die
              Encodierung des PVR-Capture-Moduls vor. Es muss mit irgendeiner auf einem Hardware-
              MPEG-Encoder basierenden Karte verwendet werden, die vom  V4L2-Treiber  unterstützt
              wird.  Die  Hauppauge WinTV PVR-150/250/350/500 und alle IVTV-basierten Karten sind
              als PVR-Capture-Karten bekannt. Beachte, dass nur Linuxkernel Version  2.6.18  oder
              höher  in  der Lage sind, MPEG-Layer durch die V4L2-Schicht zu verarbeiten. Für das
              Einfangen eines  MPEG-Streams  und  um  diesen  mit  MPlayer/Mencoder  anzuschauen,
              verwende 'pvr://' als Film-URL.

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 aspect=<0-3>
                      Gib den Aspekt der Eingabe an:
                         0: 1:1
                         1: 4:3 (Standard)
                         2: 16:9
                         3: 2.21:1

                 arate=<32000-48000>
                      Gib  die  Audio-Rate für die Encodierung an (Standard: 48000 Hz, verfügbar:
                      32000, 44100 und 48000 Hz).

                 alayer=<1-3>
                      Gib die Encodierung des MPEG-Audio-Layers an (Standard: 2).

                 abitrate=<32-448>
                      Gib die Bitrate für die Audioencodierung in kbps an (Standard: 384).

                 amode=<Wert>
                      Gib den Modus für die Audioencodierung  an.  Verfügbare  Preset-Werte  sind
                      'stereo', 'joint_stereo', 'dual' und 'mono' (Standard: stereo).

                 vbitrate=<Wert>
                      Gib  die  durchschnittliche  Bitrate für die Videoencodierung an (Standard:
                      6).

                 vmode=<Wert>
                      Gib den Modus für die Videoencodierung an:
                         vbr: variable Bitrate (Standard)
                         cbr: konstante Bitrate

                 vpeak=<Wert>
                      Gib den Höchstwert für die Bitrate der Videoencodierung  an  (nur  nützlich
                      für VBR-Encodierung, Standard: 9.6).

                 fmt=<Wert>
                      Wähle ein MPEG-Format für die Encodierung:
                         ps:    MPEG-2 Program Stream (Standard)
                         ts:    MPEG-2 Transport Stream
                         mpeg1: MPEG-1 System Stream
                         vcd:   Video CD-kompatibler Stream
                         svcd:  Super Video CD-kompatibler Stream
                         dvd:   DVD-kompatibler Stream

       -radio <Option1:Option2:...> (Radio only)
              Diese  Optionen  setzen  verschiedene  Parameter  des Radio-Capture-Moduls. Für das
              Radiohören mit MPlayer benutze 'radio://<Frequenz>' (wenn die Option channels nicht
              gegeben  ist)  oder  'radio://<Kanal_Nummer>'  (wenn  die Option channels angegeben
              wurde) als Film-URL. Du kannst dir den erlaubten Frequenzbereich  anzeigen  lassen,
              indem  du  MPlayer  mit  der  Option  '-v'  startest.  Um das Aufnahme-Subsystem zu
              starten, benutze ´radio://<Frequenz oder Kanal>/capture'.  Wenn  das  Schlüsselwort
              capture  nicht  gegeben  ist,  kannst  du  nur mit einem Line-In-Kabel Radio hören.
              Capture   zu   verwenden   für   das   Anhören   wird   nicht    empfohlen    wegen
              Synchronisationsproblemen, was diesen Prozess unkomfortabel macht.

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 device=<Wert>
                      Radiogerät,  das verwendet werden soll (Standard: /dev/radio0 für Linux und
                      /dev/tuner0 für *BSD).

                 driver=<Wert>
                      Radiotreiber, der verwendet werden soll (Standard: v4l2 wenn verfügbar, v4l
                      sonst). Momentan werden die Treiber v4l und v4l2 unterstützt.

                 volume=<0..100>
                      Lautstärke für das Radiogerät (Standard: 100)

                 freq_min=<Wert> (nur bei *BSD BT848)
                      minimal erlaubte Frequenz (Standard: 87.50)

                 freq_max=<Wert> (nur bei *BSD BT848)
                      maximal erlaubte Frequenz (Standard: 108.00)

                 channels=<Frequenz>-<Name>,<Frequenz>-<Name>,...
                      Setzt die Liste der Kanäle. Benutze _ für Leerzeichen in Namen (oder spiele
                      mit der Quotierung ;-). Die Kanalnamen werden dann mittels OSD geschrieben,
                      und   für  eine  Fernbedienung  (siehe  LIRC)  werden  die  Slave-Kommandos
                      radio_step_channel und radio_set_channel  nutzbar  sein.  Falls  angegeben,
                      wird  die  Nummer  in  einer  Film-URL  als Kanalposition in der Kanalliste
                      verstanden.
                      BEISPIELE: radio://1, radio://104.4, radio_set_channel 1

                 adevice=<Wert> (nur bei Radio Capture)
                      Name des Geräts, von dem  der  Ton  aufgenommen  werden  soll.  Ohne  einen
                      solchen  Namen wird die Aufnahme deaktiviert, selbst wenn das Schlüsselwort
                      capture in der URL auftaucht. Benutze dies  für  ALSA-Geräte  in  der  Form
                      hw=<Karte>.<Gerät>.  Wenn  der  Gerätename  ein '=' enthält, wird das Modul
                      ALSA für die Aufnahme verwenden, sonst OSS.

                 arate=<Wert> (nur bei Radio Capture)
                      Rate in Samples pro Sekunde (Standard: 44100).
                      ANMERKUNG: Bei Verwendung von Audioaufnahme setze auch die Option -rawaudio
                      rate=<Wert>  mit  dem  selben  Wert wie für arate. Wenn du Probleme mit der
                      Tongeschwindigkeit hast (zu schnell läuft), versuche es  mit  verschiedenen
                      Werten für die Rate (z.B. 48000,44100,32000,...) abzuspielen.

                 achannels=<Wert> (nur bei Radio Capture)
                      Anzahl der aufzunehmenden Audiokanäle.

       -rawaudio <Option1:Option2:...>
              Mit  dieser  Option  können  raw-Audiodateien  abgespielt  werden.  Sie  kann  auch
              verwendet werden, um Audio-CDs abzuspielen,  die  nicht  mit  44KHz  16-Bit  Stereo
              aufgenommen   wurden.   Benutze   zum   Abspielen  von  RAW-AC-3-Streams  -rawaudio
              format=0x2000 -demuxer rawaudio.

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 channels=<Wert>
                      Anzahl der Kanäle
                 rate=<Wert>
                      Rate in Samples pro Sekunde
                 samplesize=<Wert>
                      Sample-Größe in Bytes
                 format=<Wert>
                      FourCC  als  Hexadezimalwert  oder  String-Konstante.  Verwende   -rawvideo
                      format=help für eine Liste gültiger Zeichenketten.

       -rawvideo <option1:option2:...>
              Mit  dieser Option kannst du Dateien abspielen, die nur aus Videodaten bestehen. Du
              musst außerdem -demuxer rawvideo angeben.

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 fps=<Wert>
                      Anzahl der Bilder pro Sekunde (Standard: 25.0)
                 sqcif|qcif|cif|4cif|pal|ntsc
                      setzt die Standardbildgröße
                 w=<Wert>
                      Bildbreite in Pixeln
                 h=<Wert>
                      Bildhöhe in Pixeln
                 i420|yv12|yuy2|y8
                      wählt den Farbraum
                 format=<Wert>
                      Farbraum (FourCC) als Hexadezimalwert
                 size=<Wert>
                      Framegröße in Bytes

              BEISPIEL:
                 mplayer foreman.qcif -demuxer rawvideo -rawvideo qcif
                      Spielt das berühmte "foreman" Beispielvideo.
                 mplayer sample-720x576.yuv -demuxer rawvideo -rawvideo w=720:h=576
                      Spielt ein raw-YUV-Beispielvideo.

       -rtsp-port
              Wird bei 'rtsp://'-URLs benutzt, um die Portnummer des Clients zu erzwingen.  Diese
              Option kann nützlich sein, wenn du hinter einem Router bist und den RTSP-Stream vom
              Server an einen bestimmten Client weiterleiten möchtest.

       -rtsp-destination
              Wird zusammen mit 'rtsp://'-DLLs benutzt, um zu erzwingen, dass die Ziel-IP-Adresse
              gebunden  wird.  Diese  Option  kann  nützlich sein bei einem RTSP-Server, der RTP-
              Pakete nicht an die richtige Schnittstelle schickt.  Wenn  die  Verbindung  zu  dem
              RTSP-Server  fehlschlägt,  benutze  -v,  um  zu sehen, welche IP-Adresse MPlayer zu
              binden versucht. Versuche, die Adresse zu erzwingen, die deinem Computer zugewiesen
              wurde.

       -rtsp-stream-over-tcp (nur bei LIVE555 und NEMESI)
              Kann  zusammen  mit  'rtsp://'-URLs verwendet werden, um anzugeben, dass die daraus
              resultierenden eingehenden RTP- und RTCP-Pakete per TCP übertragen werden (mit  der
              gleichen  TCP-Verbindung  wie  RTSP).  Diese Option kann hilfreich sein, wenn deine
              Internetverbindung    eingehende     UDP-Pakete     nicht     durchlässt     (siehe
              http://www.live555.com/mplayer/).

       -saveidx <Dateiname>
              Erzwingt   Neugenerierung   des  Index  und  schreibt  den  Index  in  <Dateiname>.
              Funktioniert momentan nur mit AVI-Dateien.
              ANMERKUNG: Diese Option ist veraltet, da MPlayer nun OpenDML unterstützt.

       -sb <Byteposition> (siehe auch -ss)
              Springt an die Byteposition. Nützlich beim Abspielen von CD-ROM-Abbildern  /  .VOB-
              Dateien mit Müll am Anfang.

       -speed <0.01-100>
              Erhöht  oder verringert die Abspielgeschwindigkeit abhängig vom angegebenen Faktor.
              Es wird nicht garantiert, dass diese Option zusammen mit -ovc copy funktioniert.

       -srate <Hz>
              Erzwingt  eine  zu  benutzende  Audioabspielrate   (natürlich   haben   Soundkarten
              diesbezüglich  Beschränkungen).  Falls  die gewählte Samplefrequenz verschieden von
              der des aktuellen Mediums ist, wird der resample oder lavcresample  Audiofilter  in
              die Audiofilterschicht eingefügt, um den Unterschied auszugleichen. Der Resampling-
              Typ kann mit der Option  -af-adv  gesteuert  werden.  Standard  ist  ein  schnelles
              Resampling, das Störungen verursachen kann.

       -ss <Zeit> (siehe auch -sb)
              Springt zu der angegebenen Zeitposition.

              BEISPIELE:
                 -ss 56
                      Springt zu 56 Sekunden.
                 -ss 01:10:00
                      Springt zu 1 Stunde 10 Minuten.

       -tskeepbroken
              Sorgt  dafür,  dass  MPlayer solche TS-Pakete, die als unbrauchbar markiert wurden,
              nicht ignoriert. Diese Option wird manchmal gebraucht, um korrupte  MPEG-TS-Dateien
              abzuspielen.

       -tsprobe <Byteposition>
              Beim  Abspielen  eines  MPEG-TS-Streams  kannst du mit dieser Option auswählen, wie
              viele Bytes MPlayer nach den gewünschten Audio- und Video-IDs durchsuchen soll.

       -tsprog <1-65534>
              Beim Abspielen eines MPEG-TS-Streams kann  mit  dieser  Option  ausgewählt  werden,
              welches  Programm  (falls vorhanden) abgespielt werden soll. Kann in Verbindung mit
              -vid und -aid benutzt werden.

       -tv <Option1:Option2:...> (nur bei TV/PVR)
              Diese Option steuert  verschiedene  Einstellungen  des  TV-Empfang-Moduls.  Um  mit
              MPlayer  fernzusehen,  benutze  die Optionen 'tv://' oder 'tv://<Kanalnummer>' oder
              sogar 'tv://<Kanalname>' (siehe unten die Option channels für die  Kanalnamen)  als
              Film-URL.  Du kannst auch 'tv:///<input_id>' verwenden, um ein Video vom Composite-
              oder S-Video-Eingang zu schauen (siehe Option input für Details).

              Verfügbare Optionen:

                 noaudio
                      kein Sound

                 automute=<0-255> (nur bei v4l und v4l2)
                      Wenn die vom Gerät gemeldete Signalstärke geringer  ist  als  dieser  Wert,
                      werden   Ton   und  Video  stummgeschaltet.  In  den  meisten  Fällen  wird
                      automute=100 ausreichen. Standardwert ist 0 (automute deaktiviert).

                 driver=<Wert>
                      Siehe -tv driver=help für  eine  Liste  eincompilierter  TV-Eingabetreiber.
                      mögliche   Werte:   dummy,  v4l,  v4l2,  bsdbt848  (Standard:  automatische
                      Erkennung)

                 device=<Wert>
                      Gibt  ein   anderes   TV-Gerät   als   /dev/video0   an.   ANMERKUNG:   Dem
                      bsdbt848-Treiber  kannst  du  sowohl bktr- als tuner-Gerätenamen übergeben,
                      indem  du  sie  durch  Komma  trennst,  tuner   hinter   bktr   (z.B.   -tv
                      device=/dev/bktr1,/dev/tuner1).

                 input=<Wert>
                      Gibt  den  Eingang  an (Standard: 0 (TV), siehe Ausgaben in der Konsole für
                      mögliche Eingänge).

                 freq=<Wert>
                      Gibt die Frequenz an, auf die der Tuner gesetzt wird (z.B.  511.250).  Kann
                      nicht zusammen mit dem Parameter channels benutzt werden.

                 outfmt=<Wert>
                      Gibt das Ausgabeformat des Tuners mit einer Voreinstellung des V4L-Treibers
                      (yv12, rgb32,  rgb24,  rgb16,  rgb15,  uyvy,  yuy2,  i420)  oder  ein  frei
                      wählbares  Format  als  hexadezimalen Wert an. Angabe von outfm=help listet
                      alle wählbaren Formate.

                 width=<Wert>
                      Breite des Ausgabefensters

                 height=<Wert>
                      Höhe des Ausgabefensters

                 fps=<Wert>
                      Framerate, mit der das Video aufgenommen wird (Bilder pro  Sekunde,  frames
                      per second).

                 buffersize=<Wert>
                      Maximalgröße des Capture-Puffers in Megabytes (Standard: dynamisch)

                 norm=<Wert>
                      Für  bsdbt848  und  v4l  sind die Normen PAL, SECAM und NTSC verfügbar. Für
                      v4l2 siehe Option normid und die Ausgabe von MPlayer  für  eine  Liste  der
                      verfügbaren TV-Normen.

                 normid=<Wert> (nur bei V4L2)
                      Setzt  die  TV-Norm auf die angegebene numerische ID. Die TV-Norm hängt von
                      der Videokarte ab. Siehe MPlayer-Output für eine Liste der verfügbaren  TV-
                      Normen.

                 channel=<Wert>
                      Setzt den Tuner auf Kanal <Wert>.

                 chanlist=<Wert>
                      Werte: argentina, australia, china-bcast, europe-east, europe-west, france,
                      ireland, italy, japan-bcast, japan-cable, newzealand, russia,  southafrica,
                      us-bcast, us-cable, us-cable-hrc

                 channels=<Kanal>-<Name>[=<Norm>],<Kanal>-<Name>[=<Norm>],...
                      Setzt  Namen  für  Kanäle. ANMERKUNG: Wenn <Kanal> eine Ganzzahl größer als
                      1000 ist, wird sie als Frequenz (in kHz) behandelt, ansonsten als Kanalname
                      aus der Frequenztabelle.
                      Benutze  '_'  anstelle  von  Leerzeichen  bei  Namen  (oder  spiele mit der
                      Shellquotierung rum ;-). Die Sendernamen werden dann per OSD angezeigt, und
                      die  Slave-Kommandos  tv_step_channel,  tv_set_channel  und tv_last_channel
                      werden per Fernbedienung benutzbar sein (siehe LIRC). Kann  nicht  zusammen
                      mit dem frequency-Parameter benutzt werden.
                      ANMERKUNG:  Die  Sendernummer  wird  dann  die Position des Eintrags in der
                      'channels'-Liste sein, mit 1 beginnend.
                      BEISPIEL: tv://1, tv://TV1, tv_set_channel 1, tv_set_channel TV1

                 [brightness|contrast|hue|saturation]=<-100-100>
                      Setzt Werte des Bild-Equaliziers der Karte.

                 audiorate=<Wert>
                      Setzt die Audiobitrate für Capturing.

                 forceaudio
                      Capture auch dann Audio, wenn v4l keine Audioquellen zurückmeldet.

                 alsa
                      Benutze ALSA für Capturing.

                 amode=<0-3>
                      Wählt einen Audiomodus:
                         0: Mono
                         1: Stereo
                         2: Sprache 1
                         3: Sprache 2

                 forcechan=<1-2>
                      Normalerweise wird die Anzahl  der  aufgenommenen  Audiokanäle  automatisch
                      durch  Ermitteln  des Audiomodus der TV-Karte festgelegt. Mit dieser Option
                      kann Stereo/Mono unabhängig von  dem  von  V4L  zurückgegebenen  Audiomodus
                      erzwungen  werden.  Kann  benutzt  werden,  wenn die TV-Karte den aktuellen
                      Audiomodus nicht angeben kann.

                 adevice=<Wert>
                      Setzt ein Audiogerät. <Wert> sollte /dev/xxx bei OSS und  eine  Hardware-ID
                      bei ALSA sein. Du musst in der Hardware-ID von ALSA jedes ':' durch ein '.'
                      ersetzen.

                 audioid=<Wert>
                      Wählt einen Audioausgang der TV-Karte, wenn diese mehrere hat.

                 [volume|bass|treble|balance]=<0-65535> (v4l1)

                 [volume|bass|treble|balance]=<0-100> (v4l2)
                      Diese Optionen setzen Parameter des Mixers auf der Capture-Karte. Sie haben
                      keinen Effekt, wenn deine Karte keinen Mixer hat. Bei V4L2 steht 50 für den
                      vom Treiber angegebenen Default-Wert.

                 gain=<0-100> (v4l2)
                      Setze die Kontrolle der Verstärkung für Videogeräte (normalerweise Webcams)
                      auf  den  gewünschten  Wert und schalte die automatische Kontrolle aus. Der
                      Wert 0 aktiviert automatische Kontrolle.  Wird  diese  Option  ausgelassen,
                      wird die Verstärkungskontrolle nicht geändert.

                 immediatemode=<bool>
                      Ein  Wert von 0 bedeutet: Nimm Audio und Video zusammen in einem Puffer auf
                      (Standard für MEncoder). Ein Wert von 1 bedeutet: Nimm nur Video direkt von
                      der Karte und Audio über ein externes Kabel von der TV-Karte zur Soundkarte
                      auf (Standard für MPlayer).

                 mjpeg
                      Benutzte Hardware-MJPEG-Kompression (wenn dies die Karte unterstützt).  Bei
                      dieser  Option  musst du Breite und Höhe des Ausgabefensters nicht angeben,
                      denn MPlayer ermittelt diese Werte automatisch vom Dezimierungswert  (siehe
                      unten).

                 decimation=<1|2|4>
                      Wählt die Bildgröße für die Hardware-MJPEG-Kompression:
                         1: volle Größe
                             704x576    PAL
                             704x480    NTSC
                         2: mittlere Größe
                             352x288    PAL
                             352x240    NTSC
                         4: kleine Größe
                             176x144    PAL
                             176x120    NTSC

                 quality=<0-100>
                      Wählt die Qualität der JPEG-Kompression. (< 60 für volle Größe empfohlen)

                 tdevice=<Wert>
                      Gib Gerät für TV-Videotext an (Beispiel: /dev/vbi0) (Standard: kein).

                 tformat=<Format>
                      Gib das Anzeigeformat für TV-Videotext an (Standard: 0):
                         0: opak
                         1: transparent
                         2: opak mit invertierten Farben
                         3: transparent mit invertierten Farben

                 tpage=<100-899>
                      Gib initiale Seitenzahl für TV-Videotext an (Standard: 100).

                 tlang=<-1-127>
                      Gib  den Standardsprachcode für Videotext an (Standard: 0), der als primäre
                      Sprache verwendet wird, bis ein Typ-28-Paket empfangen wird. Nützlich, wenn
                      der  Videotext keine lateinischen Buchstaben verwendet, die Sprachcodes aus
                      irgendwelchen Gründen aber nicht via Typ-28-Pakete übertragen werden. Setze
                      diese Option auf -1 für eine Liste der unterstützten Sprachcodes.

                 hidden_video_renderer (nur bei dshow)
                      Terminiere  Stream  mit Videorenderer anstelle mit Null-Renderer (Standard:
                      aus). Nützlich, wenn Video einfriert,  der  Ton  jedoch  nicht.  ANMERKUNG:
                      Funktioniert  möglicherweise  nicht mit der Kombination -vo directx und -vf
                      crop.

                 hidden_vp_renderer (nur bei dshow)
                      Terminiere den VideoPort-Pin-Stream mit dem Videorenderer anstatt  ihn  vom
                      Graph  zu  entfernen  (Standard:  aus).  Nützlich,  wenn  deine Karte einen
                      VideoPort-Pin  hat  und  das   Video   ruckelt.   ANMERKUNG:   Funktioniert
                      möglicherweise nicht mit der Kombination -vo directx und -vf crop.

                 system_clock (nur bei dshow)
                      Verwende  die  Systemuhr als Synchronisationsquelle anstall der Standarduhr
                      des Graphen (normalerweise die Uhr von einer der Live-Quellen im Graph).

                 normalize_audio_chunks (nur bei dshow)
                      Erstelle Audiostücke von der Dauer gleich der eines Videoframes  (Standard:
                      aus).  Manche  Soundkarten  produzieren Audiostücke von 0.5 Sekunden Länge,
                      was zusammen mit immediatemode=0 zu ruckelndem Video führt.

       -tvscan <Option1:Option2:...> (nur bei TV und MPlayer)
              Mache Einstellungen für den TV-Kanal-Scanner.  MPlayer  wird  auch  Werte  für  die
              Option  "-tv  channels="  ausgeben,  inklusive  der  existierenden  und  der gerade
              gefundenen Kanäle.

              Verfügbare Unteroptionen sind:

                 autostart
                      Beginne Kanal-Scan unmittelbar nach dem Start (Standard: deaktiviert).

                 period=<0.1-2.0>
                      Gib die Verzögerung an in Sekunden, bevor  zum  nächsten  Kanal  gewechselt
                      wird (Standard: 0.5). Niedrigere Werte bewirken schnelleres Scannen, können
                      inaktive TV-Kanäle jedoch als aktiv erkennen.

                 threshold=<1-100>
                      Schwellenwert für die Signalstärke (in Prozent), wie  vom  Gerät  angegeben
                      (Standard:  50).  Eine  Signalstärke  höher  als  dieser Wert ist Anzeichen
                      dafür, dass der momentan gescannte Kanal aktiv ist.

       -user <Benutzername> (siehe auch -passwd) (nur bei Netzwerk)
              Gibt den Benutzernamen für die HTTP-Authentifizierung an.

       -user-agent <Zeichenkette>
              Benutze Zeichenkette als User-Agent beim HTTP-Streaming.

       -vid <ID>
              Wählt die Videospur (MPG: 0-15 ASF: 0-255 MPEG-TS:  17-8190).  Beim  Abspielen  von
              MPEG-TS-Streams  benutzt  MPlayer/MEncoder das erste Programm (falls vorhanden) mit
              dem gewählten Video-Stream.

       -vivo <Unteroptionen> (DEBUG-CODE)
              Erzwingt Audioparameter für den VIVO-Demuxer  (nur  für  Debugging-Zwecke).  FIXME:
              Dokumentiere dies.

OSD-/UNTERTITEL-OPTIONEN

       ANMERKUNG: Siehe auch -vf expand.

       -ass (nur bei FreeType)
              Schaltet  das  Zeichnen  von SSA/ASS-Untertiteln ein. Mit dieser Option wird libass
              für  externe  SSA/ASS-Untertitel  und  Matroska-Spuren   verwendet.   Du   möchtest
              vielleicht auch -embeddedfonts verwenden.
              ANMERKUNG:  Im  Gegensatz zum normalen OSD verwendet libass fontconfig automatisch.
              Um dies auszuschalten, verwende -nofontconfig.

       -ass-border-color <Wert>
              Setzt die Rahmen(rand)farbe für Textuntertitel. Das Farbformat ist RRGGBBAA.

       -ass-bottom-margin <Wert>
              Fügt einen schwarzen Streifen unten  ins  Bild  hinzu.  Der  SSA/ASS-Renderer  kann
              Untertitel dorthin legen (mit -ass-use-margins).

       -ass-color <Wert>
              Setzt die Farbe für Textuntertitel. Das Farbformat ist RRGGBBAA.

       -ass-font-scale <Wert>
              Setze den Skalierungskoeffizienten, der für Schriften im SSA/ASS-Renderer verwendet
              werden soll.

       -ass-force-style <[Style.]Param=Wert[,...]>
              Überschreibe Stil- oder Skriptinfo-Parameter.

              EXAMPLE:
                 -ass-force-style FontName=Arial,Default.Bold=1
                 -ass-force-style PlayResY=768

       -ass-hinting <Typ>
              Setze den Typ für das Hinting. <Typ> kann sein:
                 0    kein Hinting
                 1    Autohinter von FreeType, light-Modus
                 2    Autohinter von FreeType, normaler Modus
                 3    nativer Hinter der Schrift
                 0-3 + 4
                      Das gleiche, Hinting  wird  jedoch  nur  durchgeführt,  wenn  das  OSD  auf
                      Bildschirmauflösung gezeichnet wird und daher nicht skaliert wird.
                 Der  Standardwert  ist  7 (benutze nativen Hinter für unskaliertes OSD und sonst
                 kein Hinting).

       -ass-line-spacing <Wert>
              Setzt den Wert für den Zeilenabstand für den SSA/ASS-Renderer.

       -ass-styles <Dateiname>
              Lade alle SSA/ASS-Styles,  die  in  der  angegebenen  Datei  gefunden  wurden,  und
              verwende  sie  für das Zeichnen von Textuntertiteln. Der Syntax der Datei ist genau
              wie der Abschnitt [V4 Styles] / [V4+ Styles] von SSA/ASS.

       -ass-top-margin <Wert>
              Fügt einen schwarzen Streifen  oben  ins  Bild  hinzu.  Der  SSA/ASS-Renderer  kann
              Obertitel dorthin legen (mit -ass-use-margins).

       -ass-use-margins
              Aktiviert  die  Platzierung der Ober- und Untertitel in schwarzen Rändern, wenn sie
              verfügbar sind.

       -dumpjacosub (nur bei MPlayer)
              Konvertiert den (mit der -sub-Option angegebenen) Untertitel in das  zeitbasierende
              JACOsub-Untertitelformat. Erstellt eine Datei dumpsub.js im aktuellen Verzeichnis.

       -dumpmicrodvdsub (nur bei MPlayer)
              Konvertiert  den  (mit  der  -sub-Option  angegebenen)  Untertitel in das MicroDVD-
              Untertitelformat. Erstellt eine Datei dumpsub.sub im aktuellen Verzeichnis.

       -dumpmpsub (nur bei MPlayer)
              Konvertiert den (mit  der  -sub-Option  angegebenen)  Untertitel  in  das  MPlayer-
              Untertitelformat MPsub. Erstellt eine Datei dump.mpsub im aktuellen Verzeichnis.

       -dumpsami (MPlayer only)
              Konvertiert  den (mit der -sub-Option angegebenen) Untertitel in das zeitbasierende
              SAMI-Untertitelformat. Erstellt eine Datei dumpsub.smi im aktuellen Verzeichnis.

       -dumpsrtsub (nur bei MPlayer)
              Konvertiert den (mit der -sub-Option angegebenen) Untertitel in das  zeitbasierende
              SubViewer-Untertitelformat  (SRT).  Erstellt  eine  Datei  dumpsub.srt im aktuellen
              Verzeichnis.
              HINWEIS:  Einige  Hardwareplayer  können  nicht  mit  SRT-Untertiteln   mit   Unix-
              Zeilenenden  umgehen.  Wenn  du  Pech hast und solch ein Gerät besitzt, solltest du
              unix2dos oder ein  ähnliches  Programm  benutzen,  um  die  Unix-Zeilenenden  durch
              DOS/Windows-Zeilenenden zu ersetzen.

       -dumpsub (nur bei MPlayer) (BETA CODE)
              Speichert  den  Untertitel-Substream  eines  VOB-Streams.  Siehe  auch die Optionen
              -dump*sub und -vobsubout*.

       -embeddedfonts (nur bei FreeType)
              Aktiviert  die  Extraktion  von  in  Matroska  eingebetteten  Schriften  (Standard:
              deaktiviert).  Diese  Schriften  können  für  das  Rendern  von SSA/ASS-Untertiteln
              verwendet werden (Option -ass). Schriftdateien werden  im  Verzeichnis  ~/.mplayer/
              fonts angelegt.
              ANMERKUNG:  Bei  der Verwendung von FontConfig 2.4.2 oder neuer werden eingebettete
              Schriften direkt  vom  Speicher  geöffnet;  diese  Option  ist  per  Voreinstellung
              aktiviert.

       -ffactor <Nummer>
              Resampling der Alpha-Matrix der Schrift. Mögliche Werte:
                 0    komplett weiße Schriften
                 0.75 sehr dünner schwarzer Umriss (Standard)
                 1    dünner schwarzer Umriss
                 10   dicker schwarzer Umriss

       -flip-hebrew (nur bei FriBiDi)
              Schaltet horizontales Spiegeln der Untertitel mittels FriBiDi ein.

       -noflip-hebrew-commas
              Ändere  die  Annahmen  von FriBiDi über die Platzierung von Kommata in Untertiteln.
              Benutze dies, falls Kommata in Untertiteln am Anfang eines Satzes anstatt  am  Ende
              angezeigt werden.

       -font   <Pfad   zur  font.desc-Datei,  Pfad  zur  Schriftdatei  (FreeType),  Schriftmuster
       (Fontconfig)>
              Sucht nach den OSD-/Untertitelschriften in einem anderen Verzeichnis (Standard  für
              normale  Schriften:  ~/.mplayer/font/font.desc,  Standard  für  FreeType-Schriften:
              ~/.mplayer/subfont.ttf, Standard für Fontconfig: "sans-serif").
              ANMERKUNG: Bei FreeType gibt  diese  Option  den  Pfad  zur  Schriftdatei  an.  Bei
              Fontconfig gibt diese Option das Fontconfig-Schriftmuster an.

              BEISPIEL:
                 -font ~/.mplayer/arial-14/font.desc
                 -font ~/.mplayer/arialuni.ttf
                 -font 'Bitstream Vera Sans'
                 -font 'Bitstream Vera Sans:style=Bold'

       -fontconfig (nur bei fontconfig)
              Ermöglicht  die  Benutzung  von  Schriften,  die  von  fontconfig  verwaltet werden
              (Standard: automatische Erkennung).
              ANMERKUNG: Für durch  libass  gerenderte  Untertitel  wird  fontconfig  automatisch
              verwendet,  nicht jedoch für das OSD. Mit -fontconfig wird es sowohl für libass als
              auch das OSD verwendet, mit -nofontconfig dagegen überhaupt nicht, d. h.  nur  dann
              funktionieren -font und -subfont mit einem angegebenen Dateinamen.

       -forcedsubsonly
              Stelle nur erzwungene DVD-Untertitel in der z.B. mit -slang gewählten Sprache dar.

       -fribidi-charset <Zeichensatzname> (nur bei FriBiDi)
              Gibt  den  Zeichensatz an, der an FriBiDi übergeben wird, wenn Untertitel decodiert
              werden, die nicht im UTF8-Format sind (Standard: ISO8859-8).

       -ifo <VOBsub IFO-Datei>
              Gibt die Datei an, aus der MPlayer die  Palette  und  die  Framegröße  für  VOBsub-
              Untertitel lädt.

       -noautosub
              Deaktiviert das automatische Laden von Untertiteln.

       -osd-duration <Zeit> (nur bei MPlayer)
              Setzt die Anzeigedauer der OSD-Meldungen in ms (Standard: 1000).

       -osd-fractions <0-2>
              Setzt die Art der Anzeige von Nachkommastellen des aktuellen Zeitstempels im OSD:
                 0    Keine Anzeige der Nachkommastellen (Standard).
                 1    Zeige die ersten beiden Nachkommastellen.
                 2    Zeige  genäherte  Framezahl  an.  Die angezeigte Framezahl ist nicht exakt,
                      sondern nur genähert. Für variable  FPS  ist  die  Näherung  weit  von  der
                      tatsächlichen Framezahl entfernt.

       -osdlevel <0-3> (nur bei MPlayer)
              Gibt den Modus an, in dem das OSD startet:
                 0    nur Untertitel
                 1    Lautstärkeleiste und Positionsanzeige (Standard)
                 2    Lautstärkeleiste,     Positionsanzeige,    Zeitangabe    und    prozentuale
                      Dateiposition
                 3    Lautstärkeleiste, Positionsanzeige, Zeitangabe,  prozentuale  Dateiposition
                      und Gesamtzeit

       -overlapsub
              Erlaubt  die  Anzeige  des nächsten Untertitels, während der aktuelle noch sichtbar
              ist. (Standardverhalten ist, diese Unterstützung nur  bei  bestimmten  Formaten  zu
              aktivieren).

       -progbar-align <0-100>
              Gibt  die  vertikale  Positionierung der OSD-Fortschrittsanzeige an. (0: oben, 100:
              unten, Standard ist 50, d. h. Mitte).

       -sid <ID> (siehe auch -slang, -vobsubid)
              Zeigt den Untertitelstream an, der durch <ID> (0-31) angegeben wird.  Mplayer  gibt
              eine  Liste der verfügbaren Untertitel-IDs aus, wenn er im ausführlichen (-v) Modus
              gestartet wird. Wenn du einen der Untertitel  einer  DVD  nicht  auswählen  kannst,
              versuche auch die Option -vobsubid.

       -slang <Sprachcode[,Sprachcode,...]> (siehe auch -sid)
              Gibt  eine  Prioritätenliste von zu benutzenden Untertitelsprachen an. Verschiedene
              Containerformate  verwenden  unterschiedliche  Sprachcodes.   DVDs   benutzen   ISO
              639-1-Sprachcodes mit zwei Buchstaben, Matroska verwendet ISO 639-2-Sprachcodes mit
              drei Buchstaben, während OGM einen formfreien Bezeichner  gebraucht.  Mplayer  gibt
              eine  Liste der verfügbaren Untertitel-IDs aus, wenn er im ausführlichen (-v) Modus
              gestartet wird.

              BEISPIEL:
                 mplayer dvd://1 -slang hu,en
                      Wählt den ungarischen Untertitel einer DVD  und  verwendet  die  englischen
                      Untertitel, wenn es keine ungarischen gibt.
                 mplayer -slang jpn example.mkv
                      Spielt eine Matroskadatei mit japanischen Untertiteln ab.

       -spuaa <Modus>
              Antialiasing-/Skalierungsmodus  für  DVD/VOBsub.  Ein  Wert  von 16 kann zu <Modus>
              hinzuaddiert werden, um die Skalierung auch dann zu erzwingen, wenn das Orignalbild
              und  das  skalierte Bild bereits die gleiche Größe haben. Dies kann benutzt werden,
              um z.B.  die  Untertitel  mit  einem  Gaußschen  Unschärfefilter  zu  glätten.  Die
              verfügbaren Modi lauten:
                 0    nichts (am schnellsten, sehr hässlich)
                 1    approximiert (kaputt?)
                 2    komplett (langsam)
                 3    bilinear (Standard, schnell und nicht zu übel)
                 4    benutzt Gaußsche Unschärfe des Softwareskalierers (sieht sehr gut aus)

       -spualign <-1-2>
              Gibt an, wie SPU-Untertitel (DVD/VOBsub) positioniert werden sollen.
                 -1   Originalposition
                  0   Positioniere oben (Originalverhalten, Standard).
                  1   Positioniere mittig.
                  2   Positioniere unten.

       -spugauss <0.0-3.0>
              Varianzparameter  des  Gaußschen  Weichzeichners bei Benutzung von -spuaa 4. Höhere
              Werte stehen für stärkere Weichzeichnung (Standard: 1.0).

       -sub <Untertiteldatei1, Untertiteldatei2,...>
              Diese Untertitel werden benutzt/angezeigt. Nur ein Untertitel kann  zu  einer  Zeit
              angezeigt werden.

       -sub-bg-alpha <0-255>
              Gibt  den  Wert  des Alphakanals bei Untertiteln und für OSD-Hintergründe an. Große
              Werte bedeuten mehr Transparenz. Der Wert 0 steht für vollständige Transparenz.

       -sub-bg-color <0-255>
              Gibt den Farbwert für  Untertitel  und  den  OSD-Hintergrund  an.  Momentan  werden
              Untertitel  nur  in  Graustufen  dargestellt,  so  dass  dieser Wert äquivalent zur
              Farbintensität ist. Der Wert 255 steht für weiß und 0 für schwarz.

       -sub-demuxer <[+]Name> (nur mit -subfile) (BETA CODE)
              Erzwinge Untertitel-Demuxertyp für -subfile. Benutze '+' vor dem Namen um  den  Typ
              zu  erzwingen,  dies wird ein paar Überprüfungen überspringen! Gib den Demuxernamen
              an wie durch -sub-demuxer help angezeigt. Für Rückwärtskompatibilität wird auch die
              in libmpdemux/demuxer.h definierte Demuxer-ID akzeptiert.

       -sub-fuzziness <Modus>
              Passe die Unschärfe für die Suche nach Untertiteln an:
                 0    exakte Übereinstimmung (Standard)
                 1    Lade alle Untertitel, die den Filmnamen enthalten.
                 2    Lade alle Untertitel im aktuellen Verzeichnis.

       -sub-no-text-pp
              Deaktiviert  Text-Postprocessing  jeder Art nach dem Laden der Untertitel. Wird für
              Debugging-Zwecke verwendet.

       -subalign <0-2>
              Gibt  an,  welche  Kante  der  Untertitel  an  der  von  -subpos  angegebenen  Höhe
              positioniert werden sollen.
                 0    Positioniere obere Untertitelkante  (Originalverhalten).
                 1    Positioniere mittlere Untertitelkante.
                 2    Positioniere untere Untertitelkante (Standard).

       -subcc
              Zeigt  DVD-Closed-Caption-Untertitel  (CC)  an.  Diese  sind  keine  VOB-Untertitel
              sondern spezielle ASCII-Untertitel für Hörgeschädigte, die in  VOB-Userdatenstreams
              auf  den  meisten  Region-1-DVDs  zu  finden  sind. CC-Untertitel wurden bisher auf
              keinen DVDs für andere Regionen entdeckt.

       -subcp <Codepage> (nur bei iconv)
              Wenn dein System iconv(3) unterstützt, kannst du mit dieser Option die Codepage für
              die Untertitel angeben. Sie hat Vorrang sowohl vor -utf8 wie auch vor -unicode.

              BEISPIEL:
                 -subcp latin2
                 -subcp cp1250

       -subcp enca:<Sprache>:<alternative Codepage> (nur bei ENCA)
              Du  kannst  eine  Sprache im 2-Zeichen-Sprachcode angeben, um ENCA automatisch eine
              Codepage erkennen zu lassen. Wenn du nicht sicher bist,  gib  irgendetwas  ein  und
              sieh  dir die Ausgaben von mplayer -v an, um die verfügbaren Sprachen zu sehen. Die
              alternative Codepage gibt die zu benutzende Codepage  an,  falls  die  automatische
              Erkennung versagt.

              BEISPIEL:
                 -subcp enca:cs:latin2
                      Nimm an, die Untertitel seien Tschechisch, und rate die Kodierung. Wenn die
                      Erkennung versagt, benutze latin2.
                 -subcp enca:pl:cp1250
                      Rate die Kodierung für Polnisch, benutze sonst cp1250.

       -subdelay <sek>
              Verzögert die Untertitel um <sek> Sekunden. Kann negativ sein.

       -subfile <Dateiname> (BETA CODE)
              Zur Zeit unbrauchbar. Das gleiche wie  -audiofile,  jedoch  für  Untertitel-Streams
              (OggDS?).

       -subfont <Pfad zur Schriftdatei (FreeType), Schriftmuster (Fontconfig)> (nur bei FreeType)
              Setzt  die  Schriftart  für  Untertitel. Wenn kein -subfont gegeben ist, wird -font
              verwendet.

       -subfont-autoscale <0-3> (nur bei FreeType)
              Setzt den Modus für automatische Skalierung der Untertitel.
              ANMERKUNG: 0 bedeutet, dass text-scale und osd-scale Schrifthöhen in Punkten sind.

              Der Modus kann folgende Werte annehmen:

                 0    keine automatische Skalierung
                 1    proportional zur Höhe des Films
                 2    proportional zur Breite des Films
                 3    proportional zur Diagonale des Films (Standard)

       -subfont-blur <0-8> (nur bei FreeType)
              Setzt den Verwischradius für die Schriften (Standard: 2).

       -subfont-encoding <Wert>
              Setzt die Schriftcodierung. Wenn 'unicode' angegeben wird, werden alle Zeichen  der
              Schriftdatei  gerendert  und Unicode wird benutzt werden (Standard: unicode). (Ohne
              FreeType   bewirkt   jeder   andere   Wert,   dass   keine   Unicode-Zeichen    aus
              font.desc-Dateien gerendert werden. Mit FreeType und für andere Werte als 'unicode'
              muss dein System iconv(3) unterstützen, um zu funktionieren.)

       -subfont-osd-scale <0-100> (nur bei FreeType)
              Setzt den Koeffizienten für die automatische Skalierung der OSD-Elemente (Standard:
              6).

       -subfont-outline <0-8> (nur bei FreeType)
              Setzt die Schriftumrissstärke (Standard: 2).

       -subfont-text-scale <0-100> (nur bei FreeType)
              Setzt  den  Koeffizienten  für  die  automatische  Skalierung  der  Untertitel  als
              prozentualen Anteil der Anzeigegröße (Standard: 5).

       -subfps <Rate>
              Gibt die Framerate der Untertitel an (Standard: Framerate des Films).
              ANMERKUNG: <Rate> > Film-Fps beschleunigt Untertitel bei bildbasierten  Untertitel-
              Dateien und verlangsamt sie bei zeitbasierten.

       -subpos <0-100> (nützlich mit -vf expand)
              Gibt die Position der Untertitel auf dem Bildschirm an. Der Wert gibt die vertikale
              Position der Untertitel in % der Anzeigehöhe an.

       -subwidth <10-100>
              Gibt die maximale Breite der Untertitel an. Nützlich für Ausgabe auf dem Fernseher.
              Der Wert ist die Breite des Untertitels in %  der Bildschirmbreite.

       -noterm-osd
              Deaktiviert  die  Anzeige  der  OSD-Meldungen  auf der Konsole bei nichtverfügbarer
              Videoausgabe.

       -term-osd-esc
              Gibt die Escapesequenz an,  mit  der  OSD-Meldungen  auf  der  Konsole  eingeleitet
              werden.  Die Escapesequenz sollte den Cursor zum Anfang der für OSD benutzten Zeile
              bewegen und die Zeile löschen (Standard: ^[[A\r^[[K).

       -unicode
              Weist MPlayer an, die Untertiteldatei als Unicode zu behandeln. (Diese  Option  ist
              nur wirksam, wenn weder -subcp noch -utf8 verwendet werden.)

       -unrarexec <Pfad zum unrar-Programm> (unter MingW nicht unterstützt)
              Gib  den  Pfad  zum  unrar-Programm  an,  damit MPlayer es für den Zugriff auf rar-
              komprimierte VOBsub-Dateien verwenden  kann  (Standard:  nicht  gesetzt,  also  ist
              dieses Feature deaktiviert). Der Pfad muss den Dateinamen des Programms beinhalten,
              z.B. /usr/local/bin/unrar.

       -utf8
              Weist MPlayer an, die Untertiteldatei als UTF-8 zu behandeln. (Diese Option ist nur
              wirksam, wenn -subcp nicht verwendet wird, und sie hat Vorrang vor -unicode.)

       -vobsub <VOBsub-Datei ohne Erweiterung>
              Gibt  eine VOBsub-Datei an, die für die Untertitel verwendet werden soll. Angegeben
              wird der volle Pfadname ohne Erweiterung, z.B. ohne '.idx', ´.ifo' oder '.sub'.

       -vobsubid <0-31>
              Gibt die ID für die VOBsub-Untertitel an.

OPTIONEN FÜR DIE AUDIOAUSGABE (NUR BEI MPLAYER)

       -abs <Wert> (nur bei -ao oss) (VERALTET)
              Überschreibt die automatisch erkannte Puffergröße der Audiotreiber/-karte.

       -format <Format> (siehe auch format Audiofilter)
              Wählt das Sampleformat, das für die Ausgabe der Audiofilterschicht  zur  Soundkarte
              verwendet  wird.  Die  Werte,  die  <Format>  annehmen  kann,  stehen  unten in der
              Beschreibung des format Audiofilters.

       -mixer <Gerät>
              Benutze einen anderen Mixer als den Standardmixer /dev/mixer. Bei ALSA ist dies der
              Mixer-Name.

       -mixer-channel <Mixer-Anschluß>[,Mixer-Index] <nur bei -ao oss und -ao
              alsa)  Bei  dieser  Option  benutzt MPlayer zur Lautstärkeregulierung einen anderen
              Anschluß als die Standardeinstellung PCM. Optionen für  OSS  beinhalten  vol,  pcm,
              line.  Für  eine  komplette Liste der Optionen suche nach SOUND_DEVICE_NAMES in der
              Datei /usr/include/linux/soundcard.h. Bei ALSA kannst du die  Namen  benutzen,  die
              beispielsweise alsamixer anzeigt, wie Master, Line, PCM.
              ANMERKUNG:  Die  Namen  von  ALSA-Mixerkanälen  gefolgt  von einer Nummer müssen im
              Format <Name,Nummer> angegeben werden, z.B. muss ein Kanal, der im  alsamixer  'PCM
              1' heißt, umbenannt werden in PCM,1.

       -softvol
              Erzwingt den Gebrauch des Softwaremixers anstelle des Mixers der Soundkarte.

       -softvol-max <10.0-10000.0>
              Setzt die maximale Verstärkung in Prozent (Standard: 110). Ein Wert von 200 erlaubt
              dir, die Lautstärke bis zum doppelten des aktuellen Lautstärkelevels  einzustellen.
              Bei  Werten  unter  100  wird  die  anfängliche  Lautstärke (die 100% ist) über dem
              Maximum sein, was z.B. das OSD nicht korrekt darstellen kann.

       -volstep <0-100>
              Setzt die Schrittweite der Mixer-Lautstärkeänderungen in  Prozent  der  Gesamtweite
              (Standard: 3).

       -volume <-1-100> (siehe auch -af volume)
              Setze die Lautstärke im Mixer zum Programmstart, entweder in Hardware oder Software
              (in Verbindung mit -softvol). Ein Wert von  -1  (Standard)  ändert  die  Lautstärke
              nicht.

AUDIOAUSGABETREIBER (NUR BEI MPLAYER)

       Audioausgabetreiber  sind Schnittstellen zu verschiedenen Ausgabeeinrichtungen. Die Syntax
       ist folgende:

       -ao <Treiber1[:Suboption[=Wert]:...],Treiber2,...[,]>
              Gibt eine Prioritätenliste der zu benutzenden Audiotreiber an.

       Wenn die Liste mit  ','  endet,  so  werden  notfalls  auch  nicht  in  der  Kommandozeile
       aufgeführte Treiber benutzt. Suboptionen sind optional und können größtenteils weggelassen
       werden.
       ANMERKUNG: Eine Liste der eincompilierten Audiotreiber erhältst du mit -ao help.

       BEISPIEL:
                 -ao alsa,oss,
                      Probiere den ALSA-Treiber, dann den OSS-Treiber, dann andere.
                 -ao alsa:noblock:device=hw=0.3
                      Setzt den noblock-Modus und den Gerätenamen auf erste Karte, viertes Gerät.

       Verfügbare Audioausgabetreiber sind folgende:

       alsa
              ALSA 0.9/1.x Audioausgabetreiber.
                 noblock
                      Setzt den noblock-Modus.
                 device=<Gerät>
                      Setzt den Gerätenamen. Ersetze jedes ',' mit '.' und jeden ':' mit  '='  im
                      ALSA-Gerätenamen.  Benutze  für hwac3-Ausgabe via S/PDIF ein "iec958"- oder
                      "spdif"-Gerät, es sei denn, du weißt wirklich, wie sie gesetzt werden muss.

       oss
              OSS Audioausgabetreiber.
                 <dsp-device>
                      Setzt das Audioausgabegerät (Standard: /dev/dsp).
                 <mixer-device>
                      Setzt das Audiomixergerät (Standard: /dev/mixer).
                 <mixer-channel>
                      Setzt den Audiomixerkanal (Standard: pcm).

       sdl (nur bei SDL) (nur bei SDL) (nur bei SDL) (nur bei SDL) (nur bei SDL)  (nur  bei  SDL)
       (nur bei SDL) (nur bei SDL) (Simple
              Directmedia Layer) Bibliothek.
                 <Treiber>
                      Wähle den SDL-Audioausgabetreiber explizit (Standard: lasse SDL wählen).

       arts
              Audioausgabe über den aRts-Daemon.

       esd
              Audioausgabe über den ESD-Daemon.
                 <Server>
                      Wähle den zu benutzenden ESD-Server explizit (Standard: localhost).

       jack
              Audioausgabe über JACK (Jack Audio Connection Kit)
                 (no)connect
                      Erzeugt   automatisch   Verbindungen   zu   den   Ausgabeports   (Standard:
                      eingeschaltet). Falls eingeschaltet wird die Anzahl der  Audiokanäle  durch
                      die Anzahl der gefundenen Ausgabeports nach oben begrenzt.
                 port=<Name>
                      Verbindet  zu  den Ports mit dem angegebenen Namen (Standard: physikalische
                      Ports).
                 name=<Client-Name>
                      Client-Name, der an JACK weitergegeben wird  (Standard:  MPlayer  [<PID>]).
                      Nützlich,  falls  du  bestimmte Verbindungen automatisch eingerichtet haben
                      möchtet.
                 (no)estimate
                      Schätze  die  Audioverzögerung,  sollte  die  Wiedergabe  flüssiger  machen
                      (Standard: eingeschaltet).

       nas
              Audioausgabe über NAS

       coreaudio (nur bei Mac OS X)
              Nativer Mac OS X-Audioausgabetreiber.

       openal
              Experimenteller OpenAL-Audioausgabetreiber

       pulse
              PulseAudio-Audioausgabetreiber
                 [<Host>[:<Ausgabesenke>[:Pausenproblem]]]
                      Gib  den Host und optional die zu verwendende Ausgabesenke an. Leere Angabe
                      von  <Host>  verwendet  eine  lokale  Verbindung,   "localhost"   verwendet
                      Netzwerkverbindungen  (höchstwahrscheinlich  nicht,  was  du  willst).  Der
                      Behelf zur  Umgehung  des  Pausenproblems  lässt  sich  explizit  erzwingen
                      (Standard:   automatische   Erkennung).   Um   nur  diesen  ohne  Host  und
                      Ausgabesenke anzugeben, lautet die Syntax: -ao pulse:::Pausenproblem

       sgi (nur bei SGI)
              Nativer SGI-Audioausgabetreiber.
                 <Name des Ausgabegeräts>
                      Wähle  das   zu   nutzende   Ausgabegerät/Interface   explizit   (Standard:
                      systemweite Voreinstellung). Beispiele: 'Analog Out' oder 'Digital Out'.

       sun (nur bei Sun)
              Nativer Sun-Audioausgabetreiber.
                 <Gerät>
                      Wähle das zu benutzende Audiogerät explizit (Standard: /dev/audio).

       win32 (nur bei Windows)
              Nativer Windows-Waveout-Audioausgabetreiber.

       dsound (nur bei Windows)
              DirectX-Audioausgabetreiber DirectSound
                 device=<Gerätenummer>
                      Setzt  das  zu  benutzende Gerät. Wenn du eine Datei mit -v abspielst, wird
                      dir eine Liste aller verfügbaren Geräte angezeigt.

       dxr2 (siehe auch -dxr2) (nur bei DXR2)
              DXR2-spezifischer Ausgabetreiber von Creative.

       v4l2 (benötigt Linux-Kernel 2.6.22+)
              Audioausgabetreiber für V4L2-Karten mit Hardware-MPEG-Decoder.

       mpegpes (nur bei DVB)
              Audioausgabetreiber  für  DVB-Karten,  der  die  Ausgabe  in  eine   MPEG-PES-Datei
              schreibt, wenn keine DVB-Karte installiert ist.
                 card=<1-4>
                      DVB-Karte, die benutzt werden soll, wenn mehr als eine Karte verfügbar ist.
                      Wird keine Karte angegeben, sucht MPlayer die erste verfügbare Karte.
                 file=<Dateiname>
                      Ausgabedateiname

       null
              Produziert keine Audioausgabe, behält  aber  die  Videoabspielgeschwindigkeit  bei.
              Benutze -nosound für Benchmarking-Zwecke.

       pcm
              Filewriter-Audioausgabe im raw-PCM/Wave-Format.
                 (no)waveheader
                      Fügt  den  Wave-Header (nicht) hinzu (Standard: hinzugefügt). Wird er nicht
                      hinzugefügt, erfolgt die Ausgabe als raw-PCM.
                 file=<Dateiname>
                      Schreibe  den  Sound  nach  <Dateiname>  und  nicht  in  die  Standarddatei
                      audiodump.wav.    Wurde    nowaveheader   angegeben,   ist   der   Standard
                      audiodump.pcm.
                 fast
                      Versuche,  schneller  als  mit  der   eigentlichen   Abspielgeschwindigkeit
                      auszugeben.  Stelle  sicher,  dass  die  Ausgabe  nicht  abgeschnitten wird
                      (normalerweise mit der Nachricht "Zu viele Videopakete im Puffer"). Es  ist
                      normal,  dass  du  die  Nachricht  "Your  system is too SLOW to play this!"
                      bekommst.

       plugin
              Plugin-Audioausgabetreiber.

OPTIONEN FÜR DIE VIDEOAUSGABE (NUR BEI MPLAYER)

       -adapter <Wert>
              Bestimmt die Grafikkarte, die das Bild erhalten wird. Du bekommst eine Liste  aller
              verfügbaren Karten, wenn du diese Option mit -v aufrufst. Funktioniert momentan nur
              mit dem directx-Videoausgabetreiber.

       -bpp <Farbtiefe>
              Überschreibt die automatisch erkannte Farbtiefe. Wird nur von fbdev-, dga2-,  svga-
              und vesa-Videoausgabetreibern unterstützt.

       -border
              Spiele  den  Film  mit  Fensterrand  und  Dekoration. Da dies standardmäßig an ist,
              benutze -noborder um die normale Fensterdekoration abzuschalten.

       -brightness <-100-100>
              Passt die Helligkeit der Videoausgabe  an  (Standard:  0).  Wird  nicht  von  allen
              Videoausgabetreibern unterstützt.

       -contrast <-100-100>
              Passt  den  Kontrast  der  Videoausgabe  an  (Standard:  0).  Wird  nicht von allen
              Videoausgabetreibern unterstützt.

       -display <Name> (nur bei X11)
              Gibt den Rechnernamen und die Display-Nummer des X-Servers an, auf dem die  Anzeige
              erscheinen soll.

              BEISPIEL:
                 -display xtest.localdomain:0

       -dr
              Schaltet  direktes Rendern an (wird nicht von allen Codecs und Videoausgabetreibern
              unterstützt)
              WARNUNG: Kann zu Störungen beim OSD und bei Untertiteln führen!

       -dxr2 <Option1:Option2:...>
              Mit dieser Option wird der dxr2-Videoausgabetreiber gesteuert.

                 ar-mode=<Wert>
                      Modus für die Anpassung des Höhen-/Breitenverhältnisses (0 =  normal,  1  =
                      Panscan, 2 = letterbox (Standard))

                 iec958-encoded
                      Setzt den iec958-Ausgabemodus auf 'encoded'.

                 iec958-decoded
                      Setzt den iec958-Ausgabemodus auf 'decoded' (Standard).

                 macrovision=<Wert>
                      Macrovision-Modus  (0 = aus (Standard), 1 = agc, 2 = agc 2 colorstripe, 3 =
                      agc 4 colorstripe)

                 mute
                      Stummschalten der Soundausgabe

                 unmute
                      Ausschalten der Stummschaltung der Soundausgabe

                 ucode=<Wert>
                      Pfad zum Microcode

              TV-Ausgabe

                 75ire
                      Schaltet den 7.5 IRE-Ausgabemodus an

                 no75ire
                      Schaltet den 7.5 IRE-Ausgabemodus ab (Standard)

                 bw
                      TV-Ausgabe in schwarz/weiß

                 color
                      TV-Ausgabe in Farbe (Standard)

                 interlaced
                      TV-Ausgabe ist interlaced (Standard)

                 nointerlaced
                      Deaktiviert die interlaced-TV-Ausgabe

                 norm=<Wert>
                      TV-Norm (ntsc (Standard), pal, pal60, palm, paln, palnc)

                 square-pixel
                      Setzt TV-Pixelmodus auf square

                 ccir601-pixel
                      Setzt TV-Pixelmodus auf ccir601

              Overlay

                 cr-left=<0-500>
                      Setzt den Wert für das Abschneiden des Bildrandes links (Standard: 50).

                 cr-right=<0-500>
                      Setzt den Wert für das Abschneiden des Bildrandes rechts (Standard: 300).

                 cr-top=<0-500>
                      Setzt den Wert für das Abschneiden des Bildrandes oben (Standard: 0).

                 cr-bottom=<0-500>
                      Setzt den Wert für das Abschneiden des Bildrandes unten (Standard: 0).

                 ck-[r|g|b]=<0-255>
                      Setzt die Verstärkung  des  r(oten),  g(rünen)  oder  b(lauen)  Wertes  des
                      Overlay-Farbschlüssels.

                 ck-[r|g|b]min=<0-255>
                      Minimalwert für den entsprechenden Farbschlüssel

                 ck-[r|g|b]max=<0-255>
                      Maximalwert für den entsprechenden Farbschlüssel

                 ignore-cache
                      Ignoriere die zwischengespeicherten Overlay-Einstellungen.

                 update-cache
                      Aktualisiere die zwischengespeicherten Overlay-Einstellungen.

                 ol-osd
                      Aktiviert Overlay-Onscreen-Anzeige.

                 nool-osd
                      Deaktiviert Overlay-Onscreen-Anzeige (Standard).

                 ol[h|b|x|y]-cor=<Wert>
                      Passt  die  Overlay-Größe  (h,b) und Position (x,y) an, falls es nicht ganz
                      dem Fenster entspricht (Standard: 0).

                 overlay
                      Aktiviere das Overlay (Standard).

                 nooverlay
                      Aktiviere die TV-Ausgabe.

                 overlay-ratio=<1-2500>
                      Verfeinert das Overlay (Standard: 1000).

       -fbmode <Modusname> (nur bei -vo fbdev)
              Wechselt in den angegebenen Videomodus, der als <Modusname> in /etc/fb.modes steht.
              ANMERKUNG: Der VESA-Framebuffer unterstützt den Moduswechsel nicht.

       -fbmodeconfig <Dateiname> (nur bei -vo fbdev)
              Überschreibt  die  Einstellung  für  die   Konfigurationsdatei   des   Framebuffers
              (Standard: /etc/fb.modes).

       -fs (siehe auch -zoom)
              Vollbildwiedergabe  (zentriert  den  Film  und erstellt schwarze Balken rund um das
              Bild). Wird nicht von allen Videoausgabetreibern unterstützt.

       -fsmode-dontuse <0-31> (VERALTET) (benutze die Option -fs)
              Benutze diese Option, wenn du mit dem Vollbildmodus Probleme hast.

       -fstype <Typ1,Typ2,...> (nur bei X11)
              Gib eine Prioritätenliste von Vollbildmodi an, die benutzt werden sollen. Du kannst
              die  Modi  durch  Voransetzen von '-' negieren. Falls du das Problem hast, dass das
              Vollbild von anderen Fenstern überdeckt wird, probiere eine andere Reihenfolge.
              ANMERKUNG: Siehe -fstype help für eine vollständige Liste aller verfügbaren Modi.

              Die verfügbaren Modi sind:

                 above
                      Benutze die _NETWM_STATE_ABOVE-Anweisung, falls verfügbar.
                 below
                      Benutze die _NETWM_STATE_BELOW-Anweisung, falls verfügbar.
                 fullscreen
                      Benutze die _NETWM_STATE_FULLSCREEN-Anweisung, falls verfügbar.
                 layer
                      Benutze die _WIN_LAYER-Anweisung mit dem Standard-Layer.
                 layer=<0...15>
                      Benutze die _WIN_LAYER-Anweisung mit der angegebenen Layernummer.
                 netwm
                      Erzwinge den NETWM-Stil.
                 none
                      Richte den Vollbild-Fenster-Layer nicht ein.
                 stays_on_top
                      Benutze die _NETWM_STATE_STAYS_ON_TOP-Anweisung, falls verfügbar.

              BEISPIEL:
                 layer,stays_on_top,above,fullscreen
                      Standardreihenfolge; wird benutzt, wenn falsche oder nichtunterstützte Modi
                      angegeben werden.
                 -fullscreen
                      Korrigiert den Vollbildwechsel bei OpenBox 1.x.

       -geometry x[%][:y[%]] oder [BxH][+x+y]
              Gibt  an, wo die Videoausgabe initial erscheint. x und y sind Angaben in Pixeln und
              geben den Abstand von der linken oberen Ecke des Bildschirms zur linken oberen Ecke
              des  darzustellenden  Bildes  an.  Wenn  ein  Prozentzeichen  nach  einem  Argument
              verwendet wird, dann wird statt dessen die  prozentuale  Bildschirmbreite/-höhe  in
              diese  Richtung  verwendet.  Auch das bei der X-Standardoption -geometry verwendete
              Format wird unterstützt. Falls ein externes Fenster mit der Option  -wid  angegeben
              wird,  so  sind die Koordinaten x und y relativ zur linken oberen Ecke des Fensters
              und nicht zu der des Bildschirms.
              ANMERKUNG: Diese Option wird nur von x11-, xmga-, xv-,  xvmc-,  xvidix-,  gl,  gl2,
              directx-, fbdev- und tdfxfb-Videoausgabetreibern unterstützt.

              BEISPIEL:
                 50:40
                      Platziert das Fenster bei x=50, y=40.
                 50%:50%
                      Platziert das Fenster in der Mitte des Bildschirms.
                 100%
                      Platziert das Fenster in der Mitte des rechten Randes des Bildschirmes.
                 100%:100%
                      Platziert das Fenster in der unteren rechten Ecke des Bildschirmes.

       -gui-wid <Fenster-ID> (siehe auch -wid) (nur bei GUI)
              Weist  die  GUI  an,  auch  ein  X11-Fenster  zu  benutzen  und  sich selbst an die
              Unterseite des Videos zu heften, was nützlich ist beim Einbetten einer Mini-GUI  in
              einen Browser (z.B. mit dem MPlayer-Plugin).

       -hue <-100-100>
              Passt  die  Farbe  des  Videosignals  an (Standard: 0). Du kannst mit dieser Option
              Negativfarben erhalten. Wird nicht von allen Videoausgabetreibern unterstützt.

       -monitor-dotclock <Bereich[,Bereich,...]> (nur bei -vo fbdev und vesa)
              Gib den Bereich für dotclock oder pixelclock des Monitors an.

       -monitor-hfreq <Bereich[,Bereich,...> (nur bei -vo fbdev und vesa)
              Gibt den Bereich für den horizontalen Frequenzbereich des Monitors an.

       -monitor-vfreq <Bereich[,Bereich,...> (nur bei -vo fbdev und vesa)
              Gibt den Bereich für den vertikalen Frequenzbereich des Monitors an.

       -monitoraspect <Verhältnis> (siehe auch -aspect)
              Gibt das Höhen-/Breitenverhältnis deines Monitors oder Fernsehers an.  Der  Wert  0
              schaltet  frühere  Einstellungen  (z.B.  in der config Datei) aus. Überschreibt bei
              Verwendung die Einstellung von -monitorpixelaspect.

              BEISPIEL:
                 -monitoraspect 4:3  oder 1.3333
                 -monitoraspect 16:9 oder 1.7777

       -monitorpixelaspect <ratio> (siehe auch -aspect)
              Setze den Aspekt eines einzelnen Pixels deines Monitors oder TV-Schirms  (Standard:
              1). Ein Wert von 1 bedeutet quadratische Pixel (korrekt für (fast?) alle LCDs).

       -nodouble
              Deaktiviert  Double-Buffering, hauptsächlich für Debugging-Zwecke. Double-Buffering
              vermeidet Flimmern dadurch, dass zwei Bilder im Speicher gehalten werden, von denen
              das  eine  angezeigt  wird, während das andere noch decodiert wird. Es kann das OSD
              negativ beeinflussen, entfernt aber oft Flimmern des OSD.

       -nograbpointer
              Übernimm den Mauszeiger nach einem Wechsel des Videomodus (mit -vm) nicht. Nützlich
              bei Multihead-Einrichtungen.

       -nokeepaspect
              Behalte  beim  Ändern  der  Fenstergröße  das  Höhen-/Breitenverhältnis  nicht bei.
              Funktioniert   nur   mit   den   x11-,   xv-,   xmga-,   xvidix-    und    directx-
              Videoausgabetreibern.  Außerdem  muss  dein Windowmanager unter X11 Anweisungen zum
              Fenster-Seitenverhältnis verstehen.

       -ontop
              Sorgt dafür, dass das Abspielfenster oberhalb von  anderen  Fenstern  bleibt.  Wird
              unterstützt  von  Videoausgabetreibern,  die  X11  benutzen,  außer  SDL,  außerdem
              directx, corevideo, quartz, ggi und gl2.

       -panscan <0.0-1.0>
              Aktiviert Panscan. Dabei werden z.B. bei einem 16:9-Film und einem 4:3-Monitor  die
              Seiten  abgeschnitten, damit der komplette Bildbereich ausgefüllt wird. Der Bereich
              kontrolliert, wieviel vom Bild abgeschnitten wird. Dies funktioniert  nur  mit  den
              xv-, xmga-, mga-, gl-, gl2, quartz-, corevideo- und xvidix-Videoausgabetreibern.
              ANMERKUNG:  Werte  zwischen -1 und 0 sind auch erlaubt, jedoch höchst experimentell
              und können zu Abstürzen oder schlimmerem führen. Benutzung auf eigenes Risiko!

       -panscanrange <-19.0-99.0> (experimentell)
              Ändert den Bereich der Panscan-Funktion (Standard: 1). Positive Werte bedeuten  ein
              Vielfaches des Standardbereichs. Negative Zahlen bedeuten einen Zoom bis zum Faktor
              -panscanrange+1. Z.B. erlaubt -panscanrange -3 eine bis  zu  4-fache  Vergrößerung.
              Diese  Funktionalität  ist  experimentell. Melde keine Fehler, wenn du nicht -vo gl
              benutzt.

       -refreshrate <Hz>
              Setze die Bildwiederholfrequenz des Monitors in Hz. Momentan  nur  unterstützt  von
              -vo directx kombiniert mit der Option -vm.

       -rootwin
              Spielt     den     Film    im    Hauptfenster    (dem    Desktophintergrund)    ab.
              Desktophintergrundbilder können den Film allerdings verdecken. Funktioniert nur mit
              den    x11-,    xv-,    xmga-,    xvidix-,   quartz-,   corevideo-   und   directx-
              Videoausgabetreibern.

       -saturation <-100-100>
              Passt die Sättigung des Videosignals an (Standard: 0). Es ist möglich, dass du  mit
              dieser    Option    ein    Graustufenbild    bekommst.   Wird   nicht   von   allen
              Videoausgabetreibern unterstützt.

       -screenh <Pixel>
              Gib die Bildschirmhöhe für  Videoausgabetreiber  an,  die  die  Bildschirmauflösung
              nicht kennen, wie fbdev, x11 und TV-Ausgabe.

       -screenw <Pixel>
              Gib  die  Bildschirmbreite  für Videoausgabetreiber an, die die Bildschirmauflösung
              nicht kennen, wie fbdev, x11 und TV-Ausgang.

       -stop-xscreensaver (nur bei X11)
              Deaktiviert den Bildschirmschoner beim Start von MPlayer  und  aktiviert  ihn  beim
              Beenden  wieder.  Wenn dein Bildschirmschoner weder XSS- noch XResetScreensaver-API
              unterstützt, verwende statt dessen die Option -hearbeat-cmd.

       -vm
              Versucht, in einen anderen Videomodus zu wechseln. Unterstützt von dga-, x11,  xv-,
              sdl-   und   directx-Videoausgabetreibern.   In   Verbindung   mit   dem   directx-
              Videoausgabetreiber können die Optionen -screenw, -screenh, -bpp  und  -refreshrate
              benutzt werden, um den neuen Anzeigemodus zu setzen.

       -vsync
              Aktiviert VBI für vesa-, dfbmga- und svga-Videoausgabetreiber.

       -wid <Fenster-ID> (siehe auch -gui-wid) (nur bei X11, OpenGL und DirectX)
              Weist MPlayer an, sich an ein bestehendes X11-Fenster zu binden, was beispielsweise
              nützlich ist, um MPlayer in  einen  Browser  einzubetten  (z.B.  mit  der  plugger-
              Erweiterung).

       -xineramascreen <-2-...>
              Bei  Xinerama-Konfigurationen  (z.B.  bei  einem  einzigen  Desktop,  der sich über
              mehrere Monitore erstreckt) gibt diese Option an,  auf  welchem  Schirm  das  Video
              angezeigt werden soll. Wert -2 steht für die Wiedergabe auf dem gesamten virtuellen
              Display (in diesem Falle  werden  Xinerama-Informationen  komplett  ignoriert),  -1
              steht für Vollbildwiedergabe auf dem Display, das das aktuelle Fenster anzeigt. Die
              mit der Option -geometry  gesetzte  Initialposition  ist  relativ  zum  angegebenen
              Bildschirm.  Wird  normalerweise  nur mit "-fstype -fullscreen" oder "-fstype none"
              funktionieren. Diese Option ist nicht geeignet, nur das Startbild zu  setzen  (denn
              es  wird  auf  dem  angegebenen  Bildschirm  immer  im  Vollbildmodus dargestellt),
              -geometry ist für diesen Zweck momentan die beste zur  Verfügung  stehende  Option.
              Unterstützt von den Videoausgabetreibern gl, gl2, x11 und xv.

       -zrbw (nur bei -vo zr)
              Anzeige  in  schwarz/weiß.  Für  optimale  Performance  kann  dies  mit  der Option
              '-lavdopts gray' kombiniert werden.

       -zrcrop <[Breite]x[Höhe]+[x Offset]+[y Offset]> (nur bei -vo zr)
              Wählt den anzuzeigenden Teilausschnitt  des  Bildes.  Wird  diese  Option  mehrmals
              angegeben, so aktiviert sie den Cinerama-Modus. Im Cinerama-Modus wird der Film auf
              mehr als  einen  Fernseher  (oder  Beamer)  verteilt,  um  insgesamt  eine  größere
              Anzeigefläche  zu erhalten. Optionen, die nach dem n-ten -zrcrop erscheinen, gelten
              für die n-te MJPEG-Karte. Für jede Karte sollte zusätzlich zu  -zrcrop  ein  -zrdev
              angegeben  werden. Beispiele befinden sich in der Zr-Sektion der Dokumentation oder
              in der Ausgabe von -zrhelp.

       -zrdev <Gerät> (nur bei -vo zr)
              Gibt die zu deiner MJPEG-Karte gehörende Gerätedatei  an.  Standardmäßig  verwendet
              der zr-Videoausgabetreiber das erste v4l-Gerät, das er findet.

       -zrfd (nur bei -vo zr)
              Erzwungene  Dezimierung:  Dezimierung,  wie mit -zrhdec und -zrvdec angegeben. Wird
              nur angewandt, wenn der Hardwareskalierer das Bild wieder auf  seine  ursprüngliche
              Größe ausdehnen kann. Benutze diese Option, um Dezimierung zu erzwingen.

       -zrhdec <1|2|4> (nur bei -vo zr)
              Horizontale  Dezimierung:  Weist den Treiber an, nur jede zweite oder vierte Zeile/
              Pixel des Bildes an die MJPEG-Karte  zu  schicken  und  den  Hardwareskalierer  der
              MJPEG-Karte dazu zu benutzen, das Bild wieder auf seine Urpsrungsgröße auszudehnen.

       -zrhelp (nur bei -vo zr)
              Zeigt  eine  Liste aller -zr*-Optionen, ihre Standardwerte und ein Beispiel für den
              Cinerama-Modus an.

       -zrnorm <Norm> (nur bei -vo zr)
              Gib die Fernsehnorm PAL oder NTSC an (Standardwert: keine Änderung).

       -zrquality <1-20> (nur bei -vo zr)
              Eine Nummer von 1 (beste) bis 20 (schlechteste), die die  JPEG-Encodierungsqualität
              angibt.

       -zrvdec <1|2|4> (nur bei -vo zr)
              Horizontale  Dezimierung: Weist den Treiber an, nur jede zweite oder vierte Spalte/
              Pixel des Bildes an die MJPEG-Karte  zu  schicken  und  den  Hardwareskalierer  der
              MJPEG-Karte dazu zu benutzen, das Bild wieder auf seine Urpsrungsgröße auszudehnen.

       -zrxdoff <x Anzeige-Offset> (nur bei -vo zr)
              Wenn  das  Bild  kleiner  als  der  Fernsehbildschirm  ist,  gibt  diese Option die
              Bildposition  relativ  zur  oberen  linken  Ecke  des  Fernsehers   an   (Standard:
              zentriert).

       -zrydoff <y Anzeige-Offset> (nur bei -vo zr)
              Wenn  das  Bild  kleiner  als  der  Fernsehbildschirm  ist,  gibt  diese Option die
              Bildposition  relativ  zur  oberen  linken  Ecke  des  Fernsehers   an   (Standard:
              zentriert).

VIDEOAUSGABETREIBER (NUR BEI MPLAYER)

       Videoausgabetreiber  sind  Schnittstellen zu verschiedenen Videoausgabe-Einrichtungen. Die
       Syntax ist folgende:

       -vo <Treiber1[:Suboption1[=Wert]:...],Treiber2,...[,]>
              Gibt eine Prioritätenliste der zu verwendenden Videoausgabetreiber an.

       Wenn die Liste mit  ','  endet,  so  werden  notfalls  auch  nicht  in  der  Kommandozeile
       aufgeführte   Treiber   benutzt.   Suboptionen  sind  optional  und  können  hauptsächlich
       weggelassen werden.
       ANMERKUNG: Eine Liste der eincompilierten Videotreiber erhältst du mit -vo help.

       BEISPIEL:
                 -vo xmga,xv,
                      Versuche zuerst den Matrox-X11-Treiber, dann den Xv-Treiber, dann andere.
                 -vo directx:noaccel
                      Benutzt den DirectX-Treiber mit abgeschalteten Beschleunigungs-Features.

       Folgende Videoausgabetreiber sind verfügbar:

       xv (nur bei X11)
              Benutzt die XVideo-Erweiterung von XFee86 4.x, um hardwarebeschleunigtes  Abspielen
              zu ermöglichen. Wenn du keinen hardwarespezifischen Treiber wählen kannst, ist dies
              für  dich  vermutlich  die  beste  Wahl.   Für   Informationen   darüber,   welcher
              Farbschlüssel  benutzt  wird  und  wie  er dargestellt wird, starte MPlayer mit der
              Option -v und  suche  in  der  Ausgabe  Zeilen,  die  am  Anfang  mit  [xv  common]
              gekennzeichnet sind.
                 adaptor=<Nummer>
                      Wähle einen bestimmten XVideo-Adapter (siehe xvinfo-Ergebnisse).
                 port=<Nummer>
                      Wähle einen bestimmten XVideo-Port.
                 ck=<cur|use|set>
                      Wählt die Quelle, von der der Farbschlüssel genommen wird (Standard: cur).
                         cur  Benutzt den aktuell in Xv gesetzten Farbschlüssel.
                         use  Benutze,  setze  aber  nicht den Farbschlüssel von MPlayer (benutze
                              die Option -colorkey, um dies zu ändern).
                         set  Das  gleiche  wie  bei  der  Option  use,  setzt  jedoch  auch  den
                              gelieferten Farbschlüssel.
                 ck-method=<man|bg|auto>
                      Setzt die Zeichenmethode für den Farbschlüssel (Standard: man).
                         man  Zeichne  den  Farbschlüssel  manuell  (reduziert  in manchen Fällen
                              Flimmern).
                         bg   Setze den Farbschlüssel als Fensterhintergrund.
                         auto Lässt Xv den Farbschlüssel zeichnen.

       x11 (nur bei X11)
              Ein Videoausgabetreiber mit Shared Memory ohne  Hardwarebeschleunigung,  der  immer
              funktioniert, wenn X11 läuft.

       xover (nur bei X11)
              Ergänzt  alle  Overlay-basierten  Treiber  um  X11-Unterstützung.  Momentan nur von
              tdfx_vid unterstützt.
                 <vo_Treiber>
                      Wähle den Treiber, der als Quelle  für  das  auf  X11  aufsetzende  Overlay
                      benutzt werden soll.

       xvmc (nur bei X11 mit -vc ffmpeg12mc)
              Ein  Videoausgabetreiber, der die XvMC- (X Video Motion Compensation) Unterstützung
              von XFree86 4.x benutzt, um das Decodieren von MPEG-1/2 und VCR2 zu beschleunigen.
                 adaptor=<Nummer>
                      Wähle einen bestimmten XVideo-Adapter (siehe xvinfo-Ergebnisse).
                 port=<Nummer>
                      Wählt einen speziellen XVideo-Port.
                 (no)benchmark
                      Deaktiviert  die  Anzeige   von   Bildern.   Benötigt   für   einwandfreies
                      Benchmarking von Treibern, die den Bildpuffer nur bei einem Monitor-Retrace
                      ändern  (nVidia).  Voreinstellung  ist,   die   Bildwiedergabe   nicht   zu
                      deaktivieren (nobenchmark).
                 (no)bobdeint
                      Sehr  einfacher  Deinterlacer.  Sieht  möglicherweise  nicht besser als -vf
                      tfields=1 aus, ist aber der einzige Deinterlacer, der mit xvmc funktioniert
                      (Standard: nobobdeint).
                 (no)queue
                      Frames   werden   in   einer   Queue   angeordnet,   um  der  Videohardware
                      weitergehendes paralleles Arbeiten zu ermöglichen. Dies kann  eine  geringe
                      konstante   (nicht   bemerkbare)  A/V-Desynchronisation  mit  sich  bringen
                      (Standard: noqueue).
                 (no)sleep
                      Benutze die Sleep-Funktion, während auf Beendigung  des  Renderns  gewartet
                      wird (nicht empfohlen unter Linux) (Standard: nosleep).
                 ck=cur|use|set
                      Das gleiche wie -vo xv:ck (siehe -vo xv).
                 ck-method=man|bg|auto
                      Das gleiche wie die -vo xv:ck-Methode (siehe -vo xv).

       dga (nur bei X11)
              Gib das Video über die Direct Graphics Access-Erweiterung von XFree86 aus. Wird als
              veraltet betrachtet.

       sdl (nur bei SDL, fehlerhaft/veraltet)
              Höchst-plattformunabhängiger   Videoausgabetreiber   der   SDL-Bibliothek   (Simple
              Directmedia  Layer). Da SDL einen eigenen X11-Layer benutzt, haben die X11-Optionen
              von MPlayer keine Wirkung auf SDL.  Beachte,  dass  es  mehrere  kleine  Bugs  gibt
              (-vm/-novm  wird  größtenteils  ignoriert, -fs verhält sich so wie -novm es sollte,
              das Fenster ist  in  der  oberen  linken  Ecke,  wenn  man  aus  dem  Vollbildmodus
              zurückkehrt, Panscan wird nicht unterstützt...)
                 driver=<Treiber>
                      Wähle den zu benutzenden SDL-Treiber explizit.
                 (no)forcexv
                      Erzwingt   die   Benutzung  von  XVideo  über  den  SDL-Videoausgabetreiber
                      (Standard: forcexv).
                 (no)hwaccel
                      Benutze den hardwarebeschleunigten Skalierer (Standard: hwaccel).

       vidix
              VIDIX   (VIDeo   Interface   für   *niX)   ist   eine    Schnittstelle    zu    den
              Videobeschleunigungsfunktionen    verschiedener    Grafikkarten.   Sehr   schneller
              Videoausgabetreiber bei Karten, die dies unterstützen.
                 <Subdevice>
                      Wähle explizit einen  VIDIX-Subdevice-Treiber,  der  benutzt  werden  soll.
                      Verfügbare Subdevice-Treiber sind cyberblade, ivtv, mach64, mga_crtc2, mga,
                      nvidia, pm2, pm3, radeon, rage128, s3, sh_veu, sis_vid und unichrome.

       xvidix (nur bei X11)
              X11-Frontend für VIDIX
                 <Subdevice>
                      das gleich wie bei vidix

       cvidix
              Generisches, plattformunabhängiges VIDIX-Frontend, das mit nVidia-Karten  sogar  in
              der Konsole läuft.
                 <Subdevice>
                      das gleich wie bei vidix

       winvidix (nur bei Windows)
              Windows-Frontend für VIDIX
                 <Subdevice>
                      das gleich wie bei vidix

       direct3d (nur bei Windows) (BETA-Code!)
              Videoausgabetreiber, der das Direct3D-Interface verwendet (nützlich für Vista).

       directx (nur bei Windows)
              Videoausgabetreiber, der die DirectX-Schnittstelle benutzt.
                 noaccel
                      Schaltet Hardwarebeschleunigung ab. Probiere diese Option bei Problemen mit
                      der Darstellung.

       quartz (nur bei Mac OS X)
              Mac OS X Quartz-Videoausgabetreiber. Unter manchen  Umständen  mag  es  effizienter
              sein, ein komprimiertes YUV-Ausgabeformat zu erzwingen, z.B. mit -vf format=yuy2.
                 device_id=<Nummer>
                      Wähle ein Gerät für die Darstellung im Vollbildmodus.
                 fs_res=<Breite>:<Höhe>
                      Gib die Auflösung im Vollbildmodus an (nützlich auf langsamen Systemen).

       corevideo (Mac OS X 10.4 oder 10.3.9 mit QuickTime 7)
              Mac OS X CoreVideo-Videoausgabetreiber
                 device_id=<Nummer>
                      Wähle das Anzeigegerät für die Vollbildwiedergabe.

       fbdev (nur bei Linux)
              Benutze für die Videoausgabe den Kernel-Framebuffer.
                 <Gerät>
                      Wähle  explizit  das  zu  benutzende  fbdev-Gerät  (z.B. /dev/fb0) oder das
                      VIDIX-Subdevice,  falls  der   Gerätename   mit   'vidix'   beginnt   (z.B.
                      'vidixsis_vid' beim SIS-Treiber).

       fbdev2 (nur bei Linux)
              Benutze für die Videoausgabe den Kernel-Framebuffer, alternative Implementation.
                 <Gerät>
                      Wähle das zu benutzende fbdev-Gerät explizit. (Standard: /dev/fb0).

       vesa
              Sehr  genereller  Videoausgabetreiber, der mit jeder VESA VBE 2.0-kompatiblen Karte
              funktionieren sollte.
                 (no)dga
                      Schaltet den DGA-Modus ein oder aus (Standard: ein).
                 neotv_pal
                      Aktiviere die TV-Ausgabe von NeoMagic und setze die Norm auf PAL.
                 neotv_ntsc
                      Aktiviere die TV-Ausgabe von NeoMagic und setze die Norm auf NTSC.
                 vidix
                      Benutze den VIDIX-Treiber.
                 lvo:
                      Aktiviere das auf dem VESA-Modus aufsetzende Linux-Video-Overlay.

       svga
              Gib das Video über die SVGA-Bibliothek aus.
                 <Videomodus>
                      Gib den zu benutzenden Videomodus an. Der Modus kann  angegeben  werden  im
                      Format     <Breite>x<Höhe>x<Farben>,    z.B.    640x480x16M,    oder    per
                      Grafikmodusnummer, z.B. 84.
                 bbosd
                      Zeigt das OSD in den schwarzen Rändern des Films an (langsamer).
                 native
                      Benutze  nur  native  Darstellungsfunktionen.  Dies   verhindert   direktes
                      Rendern, OSD und Hardwarebeschleunigung.
                 retrace
                      Erzwingt  Frame-Wechsel  bei vertikalem Retrace. Nur benutzbar mit -double.
                      Dies hat denselben Effekt wie die Option -vsync.
                 sq
                      Versucht, einen Videomodus mit quadratischen Pixeln zu wählen.
                 vidix
                      Benutze svga mit VIDIX.

       gl
              OpenGL-Videoausgabetreiber, einfache Version. Die Videogröße muss kleiner sein  als
              die  maximale  Texturgröße deiner OpenGL-Implementierung. Es ist beabsichtigt, auch
              mit den einfachsten OpenGL-Implementierungen zu funktionieren,  benutzt  aber  auch
              neuere Erweiterungen, die mehr Farbräume und direct rendering ermöglichen. Probiere
              für optimale Geschwindigkeit etwas ähnliches wie
              -vo gl:yuv=2:rectangle=2:force-pbo:ati-hack -dr -noslices
              Dieser Code macht nur sehr wenige Fehlerüberprüfungen, falls also ein Feature nicht
              funktioniert   liegt   das   vieleicht   an  fehlender  Unterstützung  durch  deine
              Grafiktreiber/OpenGL-Implementierung, auch wenn du  keine  Fehlermeldung  bekommst.
              Benutze   glxinfo  oder  ein  ähnliches  Tool  um  dir  die  unterstützten  OpenGL-
              Erweiterungen anzeigen zu lassen.
                 (no)ati-hack
                      ATI-Treiber können ein korruptes Bild liefern, wenn PBOs  verwendet  werden
                      (wenn -dr oder force-pbo verwendet wird). Diese Option behebt diesen Fehler
                      auf Kosten von etwas mehr Speicher.
                 (no)force-pbo
                      Verwende immer PBOs, um Texturen zu transferieren, selbst  wenn  dies  eine
                      extra    Kopie   involviert.   Momentan   bewirkt   dies   einen   geringen
                      Geschwindigkeitsvorteil  mit   NVidia-Treibern   und   einen   großen   mit
                      ATI-Treibern. Benötigt möglicherweise -noslices und die Suboption ati-hack,
                      um richtig zu funktionieren.
                 (no)scaled-osd
                      Ändert das Verhalten des  OSD  bei  Änderung  der  Fenstergröße  (Standard:
                      deaktiviert).    Falls    aktiviert   ist   das   Verhalten   den   anderen
                      Videoausgabetreibern ähnlicher,  was  bei  Schriftarten  mit  fester  Größe
                      besser  ist.  Deaktiviert sieht es mit FreeType-Schriftarten besser aus und
                      benutzt im Vollbildmodus die Ränder. Funktioniert momentan nicht  mit  ass-
                      Untertiteln  (siehe  -ass),  du kannst sie statt dessen jedoch ohne OpenGL-
                      Unterstützung mit -vf ass darstellen lassen.
                 osdcolor=<0xAARRGGBB>
                      Farbe für das OSD  (Standard:  0x00ffffff,  entspricht  nicht-transparentem
                      weiß).
                 rectangle=<0,1,2>
                      Wähle  einen  bestimmten  Typ  für  rechtwinklige  Texturen aus. Dies spart
                      Grafikspeicher, ist aber oft langsamer (Standard: 0).
                         0: Benutze  Texturen  mit  einer  Größe,  die  eine  Potenz  von  2  ist
                         (Standard).
                         1: Benutze die GL_ARB_texture_rectangle-Erweiterung.
                         2:  Benutze  die  GL_ARB_texture_non_power_of_two-Erweiterung. Dies wird
                         manchmal nur durch Software emuliert und ist dann sehr langsam.
                 swapinterval=<n>
                      Minimales Intervall zwischen zwei Pufferwechseln,  in  angezeigten  Bildern
                      (Standard:  1).  1  entspricht dem Einschalten von VSYNC, 0 dem Ausschalten
                      von VSYNC. Werte unter 0 belassen es bei der  systemweiten  Voreinstellung.
                      Dies  limitiert  die Framerate auf (horizontale Refresh-Rate / n). Benötigt
                      GLX_SGI_swap_control-Unterstützung, um zu funktionieren. Bei  manchen  (den
                      meisten/allen?) Implementierungen funktioniert dies nur im Vollbildmodus.
                 yuv=<n>
                      Wählt den Typ der Umwandlung von YUV nach RGB aus.
                         0: Benutze Softwareumwandlung (Standard). Funktioniert mit allen OpenGL-
                         Versionen. Ermöglicht Helligkeits-, Kontrast- und Sättigungseinstellung.
                         1: Benutze register  combiners.  Dies  benutzt  eine  nVidia-spezifische
                         Erweiterung   (GL_NV_register_combiners).   Es  werden  mindestens  drei
                         Textureinheiten      benötigt.      Ermöglicht      Sättigungs-      und
                         Farbwerteinstellung. Diese Methode ist schnell aber ungenau.
                         2:  Benutze  ein Fragmentprogramm. Benötigt die GL_ARB_fragment_program-
                         Erweiterung   und   mindestens    drei    Textureinheiten.    Ermöglicht
                         Helligkeits-, Kontrast-, Sättigungseinstellung und Farbwertkorrektur.
                         3:  Benutze  ein  Fragmentprogramm,  das  die  POW-Instruktion  benutzt.
                         Benötigt die  GL_ARB_fragment_program-Erweiterung  und  mindestens  drei
                         Textureinheiten.   Ermöglicht   Helligkeits-,   Kontrast-,  Sättigungs-,
                         Farbwert- und Gammaeinstellung.  Gamma  kann  für  Rot,  Grün  und  Blau
                         unterschiedlich gesetzt werden. Methode 4 ist meist schneller.
                         4:    Benutze   ein   Fragmentprogramm   mit   Tabelle.   Benötigt   die
                         GL_ARB_fragment_program-Erweiterung und mindestens vier Textureinheiten.
                         Ermöglicht   Helligkeits-,   Kontrast-,   Sättigungs-,   Farbwert-   und
                         Gammaeinstellung. Gamma kann für  Rot,  Grün  und  Blau  unterschiedlich
                         gesetzt werden.
                         5: Benutze ATI-spezifische Methode (für ältere Karten) Benutzt eine ATI-
                         spezifische     Erweiterung     (GL_ATI_fragment_shader     -      nicht
                         GL_ARB_fragment_shader!).   Mindestens   drei   Textureinheiten   werden
                         benötigt. Ermöglicht Sättigungs- und Farbwerteinstellung. Diese  Methode
                         ist schnell aber ungenau.
                         6:  Benutze eine 3D-Textur für die Konvertierung via Nachschlagetabelle.
                         Benötigt die  GL_ARB_fragment_program-Erweiterung  und  mindestens  vier
                         Textureinheiten. Extrem langsam (Softwareemulation) auf manchen (allen?)
                         ATI-Karten, da es eine Textur mit Randpixeln verwendet. Stellt Kontrolle
                         über  Helligkeit,  Kontrast,  Sättigung, Farbton und Gamma bereit. Gamma
                         kann außerdem unabhängig für rot, grün  und  blau  gesetzt  werden.  Die
                         Geschwindigkeit  hängt  mehr  von  der Speicherbandbreite der GPU ab als
                         andere Methoden.
                 ycbcr
                      Verwende  die  GL_MESA_ycbcr_texture-Erweiterung,  um  YUV  nach   RGB   zu
                      konvertieren.  Dies ist in den meisten Fällen vermutlich langsamer als eine
                      Konvertierung zu RGB in Software.
                 lscale=<n>
                      Wählt die zu  benutzende  Skalierungsmethode  für  Luminanzskalierung.  Nur
                      gültig für yuv-Modi 2, 3, 4 und 6.
                         0: Benutze einfache lineare Filterung (Standard).
                         1:  Benutze  bikubische  B-Spline-Filterung (bessere Qualität). Benötigt
                         eine zusätzliche Textureinheit. Ältere Karten werden dies für Chrominanz
                         zumindest im Vollbildmodus nicht verarbeiten können.
                         2:  Benutze  kubische  Filterung  in  horizontaler, lineare Filterung in
                         vertikaler Richtung. Funktioniert auf ein paar mehr Karten  als  Methode
                         1.
                         3:  Das  gleiche  wie  1,  verwendet  aber  keine Lookup-Textur. Ist auf
                         manchen Karten möglicherweise schneller.
                         4: Verwende experimentelle unscharfe  Maskierung  mit  3x3-Unterstützung
                         und  einer  Standardstärke von 0.5. 5: Verwende experimentelle unscharfe
                         Maskierung mit 5x5-Unterstützung und einer Standardstärke von 0.5.
                 cscale=<n>
                      Wählt die zu benutzende Skalierungsmethode  für  Chrominanzskalierung.  Für
                      Details siehe lscale.
                 filter-strength=<Wert>
                      Setze  die  Effektstärke  für  diejenigen  lscale/cscale-Filter,  die  dies
                      unterstützen.
                 customprog=<Dateiname>
                      Lädt  ein  eigenes   Fragmentprogramm   aus   <Dateiname>.   Siehe   TOOLS/
                      edgedetect.fp als Beispiel.
                 customtex=<Dateiname>
                      Lädt  eine  eigene  "gamma  ramp"-Textur aus <Dateiname>. Kann zusammen mit
                      yuv=4 oder mit der customprog-Option benutzt werden.
                 (no)customtlin
                      Wenn aktiviert (Standard),  benutze  für  die  customtex-Textur  GL_LINEAR-
                      Interpolation, benutze sonst GL_NEAREST.
                 (no)customtrect
                      Wenn   aktiviert,   benutze  für  die  customtex-Textur  texture_rectangle.
                      Standardeinstellung ist deaktiviert.

              Normalerweise gibt es keinen Grund, die folgenden Optionen zu verwenden.  Sie  sind
              hauptsächlich für Testzwecke.

                 (no)glfinish
                      Rufe  glFinish()  vor  dem  Wechsel  der  Puffer auf. Langsamer, aber sorgt
                      manchmal für korrektere Ausgabe (Standard: aus).
                 (no)manyfmts
                      Schaltet die Unterstütztung für mehr (RGB und  BGR)  Farbformate.  Benötigt
                      eine OpenGL-Version >= 1.2.
                 slice-height=<0-...>
                      Anzahl  der Linien, die an einem Stück zur Textur kopiert werden (Standard:
                      0). 0 für ganzes Bild.
                      ANMERKUNG: Falls der YUV-Farbraum  benutzt  wird  (siehe  yuv-Unteroption),
                      gilt folgendes:
                         Wenn  der  Dekoder in Streifen rendert (siehe -noslices), dann hat diese
                         Einstellung keinen Effekt, die Streifengröße des Dekoders wird benutzt.
                         Wenn  der  Dekoder   nicht   in   Streifen   rendert,   dann   ist   die
                         Standardeinstellung 16.
                 (no)osd
                      (De)aktiviere  die  Unterstützung  für  das  Rendern  des  OSD  via  OpenGL
                      (Standard: aktiviert). Hauptsächlich für Testzwecke, Du solltest  -osdlevel
                      0 benutzen, um OSD zu deaktivieren.
                 (no)aspect
                      (De)aktiviert  die Skalierung des Aspekts und die Unterstützung für Panscan
                      (Standard:   aktiviert).    Deaktivierung    kann    die    Geschwindigkeit
                      möglicherweise erhöhen.

       gl2
              Variante  des  OpenGL-Videoausgabetreibers.  Unterstützt Videos, die größer als die
              maximale Texturgröße sind, aber  es  fehlen  viele  der  erweiterten  Features  und
              Optimierungen  des  gl-Treibers,  und  es ist unwahrscheinlich, dass dieser Treiber
              erweitert wird.
                 (no)glfinish
                      das gleiche wie bei gl (Standard: aktiviert)
                 yuv=<n>
                      Wählt den Typ der Umwandlung von YUV nach RGB aus. Bei anderen Werten als 0
                      wird  das  OSD deaktiviert und Helligkeits-, Kontrast- und Gammaeinstellung
                      ist nur über die globale X-Server-Einstellung möglich. Davon abgesehen  ist
                      die Bedeutung dieselbe wie bei -vo gl.

       null
              Produziert keine Videoausgabe. Nützlich für Benchmarking-Zwecke.

       aa
              ASCII-Art-Videoausgabetreiber,  der auf einer Textkonsole funktioniert. Du bekommst
              eine Liste mit allen Optionen und ihren Erläuterungen mit 'mplayer -vo aa:help'.
              ANMERKUNG: Dieser Treiber kann nicht richtig mit -aspect umgehen.
              TIPP: Wahrscheinlich muß -monitorpixelaspect spezifiert werden.  Versuche  'mplayer
              -vo aa -monitorpixelaspect 0.5'.

       caca
              Farbiger ASCII-Art-Videoausgabetreiber, der auf einer Textkonsole funktioniert.

       bl
              Videowiedergabe,  die  das  Blinkenlights-UDP-Protokoll unterstützt. Dieser Treiber
              ist höchstgradig hardwarespezifisch.
                 <Subdevice>
                      Wählt den zu benutzenden Subdevice-Treiber von Blinkenlights explizit.  Die
                      Angabe      ist      der      Art      arcade:host=localhost:2323      oder
                      hdl:file=Name1,file=Name2. Du musst ein Subdevice angeben.

       ggi
              Videoausgabetreiber des GGI-Grafiksystems.
                 <Treiber>
                      Wählt den zu benutzenden GGI-Treiber explizit. Ersetze jedes ',' das in der
                      Treiberzeichenkette vorkommt durch ein '.'.

       directfb
              Videowiedergabe über die DirectFB-Bibliothek.
                 (no)input
                      Benutze DirectFB anstelle des MPlayer-Tastaturcodes (Standard: aktiviert).
                 buffermode=single|double|triple
                      Doppeltes  (double)  und  dreifaches  (triple) Buffering liefern die besten
                      Resultate, wenn du Abreißprobleme vermeiden möchstest. Triplebuffering  ist
                      effizienter  als Doublebuffering, da es MPlayer während des Wartens auf das
                      vertikale Retrace  nicht  blockiert.  Einfaches  Buffern  sollte  vermieden
                      werden (Standard: single).
                 fieldparity=top|bottom
                      Kontrolliert   die   Ausgabereihenfolge  für  interlaced-Bilder  (Standard:
                      deaktiviert). Gültige Werte sind top = obere Felder zuerst, bottom = untere
                      Felder   zuerst.   Diese  Option  hat  keinerlei  Effekt  auf  progressives
                      Filmmaterial, wie es die meisten MPEG-Filme sind.  Du  musst  diese  Option
                      aktivieren,   wenn   es   beim   Schauen   von  interlaced-Filmmaterial  zu
                      Abreißeffekten oder unscharfen Bewegungen kommt.
                 layer=N
                      Wird den Layer mit der ID N für die Wiedergabe erzwingen  (Standard:  -1  -
                      auto).
                 dfbopts=<Liste>
                      Gibt eine Parameterliste für DirectFB an.

       dfbmga
              Matrox  G400/G450/G550-spezifische Videoausgabetreiber, die die DirectFB-Bibliothek
              benutzen, um von speziellen Hardware-Feeatures Gebrauch zu machen. Ermöglicht CRTC2
              (zweiten Bildschirm) und stellt Videos unabhängig vom ersten Bildschirm dar.
                 (no)input
                      das gleiche wie bei directfb (Standard: deaktiviert)
                 buffermode=single|double|triple
                      das gleiche wie bei  (Standard: triple)
                 fieldparity=top|bottom
                      das gleiche wie bei  directfb
                 (no)bes
                      Ermöglicht  die  Nutzung  von  Matrox  BES  (Backend-Skalierer)  (Standard:
                      deaktiviert). Gibt hinsichtlich Geschwindigkeit  und  Ausgabequalität  sehr
                      gute   Resultate,   da   interpolierte  Bildverarbeitung  in  der  Hardware
                      geschieht. Funktioniert nur auf dem ersten Bildschirm.
                 (no)spic
                      Nutzt den Matrox-Sub-Picture-Layer  für  die  Anzeige  des  OSD  (Standard:
                      aktiviert).
                 (no)crtc2
                      Schaltet  TV-Out  des  zweiten  Monitors  an  (Standard: aktiviert). An der
                      Wiedergabequalität ist erstaunlich, da ein komplettes  Interlaced-Bild  mit
                      exakter Synchronisation auf jedem (un)geraden Feld dargestellt wird.
                 tvnorm=pal|ntsc|auto
                      Setzt  die  TV-Norm der Matrox-Karte, ohne /etc/directfbrc ändern zu müssen
                      (Standard: deaktiviert). Gültige Normen sind pal = PAL, ntsc =  NTSC.  Eine
                      spezielle Norm ist auto (automatisches Anpassen zu PAL/NTSC), denn die Norm
                      wird bestimmt, indem die Framerate des Films betrachtet wird.

       mga (nur bei Linux)
              Matrox-spezifischer Videoausgabetreiber, der den  YUV-Backend-Skalierer  von  Gxxx-
              Karten  durch  ein Kernelmodul benutzt. Wenn du eine Matroxkarte hast, ist dies die
              schnellste Option.
                 <Gerät>
                      Wählt das zu benutzende Matrox-Gerät explizit (Standard: /dev/mga_vid).

       xmga (nur bei Linux, X11)
              Der mga-Videoausgabetreiber, läuft in einem X11-Fenster.
                 <Gerät>
                      Wählt das zu benutzende Matrox-Gerät explizit (Standard: /dev/mga_vid).

       s3fb (nur bei Linux) (siehe auch -vf yuv2 und -dr)
              S3 Virge-spezifischer Videoausgabetreiber.  Dieser  Treiber  unterstützt  die  YUV-
              Konvertierung  und  -skalierung der Karte, doppelte Pufferung und direktes Rendern.
              Benutze -vf yuy2 für  hardwarebeschleunigtes  YUY2-Rendering,  welches  bei  dieser
              Karte wesentlich schneller als YV12 ist.
                 <Gerät>
                      Wähle das zu verwendende fbdev-Gerät explizit (Standard: /dev/fb0).

       wii (nur bei Linux)
              Nintendo Wii/GameCube-spezifischer Videoausgabetreiber.

       3dfx (nur bei Linux)
              3Dfx-spezifischer   Videoausgabetreiber,  der  die  3Dfx-Hardware  direkt  auf  X11
              verwendet. Nur 16 bpp werden unterstützt.

       tdfxfb (nur bei Linux)
              Dieser Treiber setzt den tdfxfb-Framebuffer-Treiber ein, um auf  3dfx-Karten  Filme
              mit YUV-Beschleunigung abzuspielen.
                 <Gerät>
                      Wähle das zu benutzende fbdev-Gerät explizit (Standard: /dev/fb0).

       tdfx_vid (nur bei Linux)
              3Dfx-spezifischer   Videoausgabetreiber,   der  in  Verbindung  mit  dem  tdfx_vid-
              Kernelmodul funktioniert.
                 <Gerät>
                      Wähle das zu benutzende Gerät explizit (Standard:/dev/tdfx_vid).

       dxr2 (siehe auch -dxr2) (nur bei DXR2)
              DXR2-spezifischer Videoausgabetreiber von Creative.
                 <vo_Treiber>
                      Der für das Overlay zu benutzende unterliegende  Videoausgabetreiber  (x11,
                      xv)

       dxr3 (nur bei DXR3)
              Sigma  Designs  em8300  MPEG-Decoder-Chip-  (Creative DXR3, Sigma Designs Hollywood
              Plus) spezifischer Videoausgabetreiber. Siehe auch den lavc-Videofilter.
                 overlay
                      Aktiviert Overlay anstelle von TV-Ausgabe.
                 prebuf
                      Schaltet Prebuffering ein.
                 sync
                      Schaltet die neue Sync-Engine ein.
                 norm=<Norm>
                      Gibt die TV-Norm an.
                         0: Ändert die aktuelle Norm nicht (Standard).
                         1: Automatische Anpassung mit PAL/NTSC.
                         2: Automatische Anpassung mit PAL/PAL-60.
                         3: PAL
                         4: PAL-60
                         5: NTSC
                 <0-3>
                      Gibt die Gerätenummer an, wenn mehr als eine em8300-Karte vorhanden ist.

       ivtv (nur bei IVTV)
              Videoausgabetreiber für TV-Out speziell  für  den  Conexant  CX23415  (iCompression
              iTVC15)  oder  Conexant  CX23416 (iCompression iTVC16) MPEG Decoder-Chip (Hauppauge
              WinTV PVR-150/250/350/500). Siehe auch den Videofilter lavc.
                 <Gerät>
                      Wählt den zu verwendenden MPEG-Decoder explizit (Standard: /dev/video16).
                 <Ausgabe>
                      Wählt die für das Videosignal zu verwendende TV-Out-Ausgabe.

       v4l2 (benötigt Linux-Kernel 2.6.22+)
              Videoausgabetreiber  für  V4L2-kompatible  Karten  mit  eingebautem  Hardware-MPEG-
              Decoder. Siehe auch lavc-Videofilter.
                 <Gerät>
                      Wähle den Gerätenamen des zu verwendenden MPEG-Decoders explizit (Standard:
                      /dev/video16).
                 <Ausgabe>
                      Wähle die für das Videosignal zu verwendende TV-Out-Ausgabe explizit.

       mpegpes (nur bei DVB)
              Videoausgabetreiber  für  DVB-Karten,  der  die  Ausgabe  in  eine   MPEG-PES-Datei
              schreibt, falls keine DVB-Karte installiert ist.
                 card=<1-4>
                      Gibt die Gerätenummer an, wenn mehr als eine DVB-Ausgabekarte vorhanden ist
                      (nur bei V3 API, wie bei den Treibern der 1.x.y-Serie).  Wird  keine  Karte
                      angegeben, sucht MPlayer die erste verfügbare Karte.
                 <Dateiname>
                      Ausgabedateiname (Standard: ./grab.mpg).

       zr (siehe auch -zr* und -zrhelp)
              Videoausgabetreiber für eine Anzahl von MJPEG-Capture/Wiedergabe-Karten.

       zr2 (siehe auch den zrmjpeg-Videofilter)
              Videoausgabetreiber  für  eine  Anzahl  von MJPEG-Capture/Wiedergabe-Karten, zweite
              Generation.
                 dev=<Gerät>
                      Gibt das zu benutzende Gerät an.
                 norm=<PAL|NTSC|SECAM|auto>
                      Gibt die zu benutzende Videonorm an (Standard: auto).
                 (no)prebuf
                      (De)aktiviert Prebuffering, wird noch nicht unterstützt.

       md5sum
              Berechnet MD5-Summen von jedem Frame und schreibt sie in  eine  Datei.  Unterstützt
              die Farbräume RGB24 und YV12. Nützlich für Debugging-Zwecke.
                 outfile=<Dateiname>
                      Gibt den Ausgabe-Dateinamen an (Standard: ./md5sums).

       yuv4mpeg
              Wandelt  den  Videostream  in eine Abfolge von unkomprimierten YUV 4:2:0-Bildern um
              und  speichert  diese  in  einer  Datei   im   aktuellen   Verzeichnis   (Standard:
              ./stream.yuv).  Das  Format  ist  das gleiche, das von den mjpegtools benutzt wird,
              daher ist diese Option nützlich, wenn du das Video mit  den  mjpegtools  bearbeiten
              möchtest.  Es  unterstützt  das  YV12-,  RGB-  (24 bpp) und BGR-Format (24 bpp). Du
              kannst dies mit der Option -fixed-vo kombinieren, um Dateien  mit  derselben  Größe
              (bezogen auf das Format) und gleichem fps-Wert aneinanderzuhängen.
                 interlaced
                      Schreibt die Ausgabe-Frames interlaced, obere Felder zuerst.
                 interlaced_bf
                      Schreibt die Ausgabe-Frames interlaced, untere Felder zuerst.
                 file=<Dateiname>
                      Schreibe   die  Ausgabe  nach  <Dateiname>  anstatt  in  die  Standarddatei
                      stream.yuv.

              ANMERKUNG: Bei Weglassen dieser Optionen ist die Ausgabe 'progressive' (d.h.  nicht
              interlaced).

       gif89a
              Gibt  jeden  Frame  in  eine  animierte  GIF-Datei im aktuellen Verzeichnis aus. Es
              unterstützt nur das RGB-Format (24  bpp),  und  die  Ausgabe  wird  zu  256  Farben
              konvertiert.
                 <fps>
                      Fließkommawert, der die Framerate angibt (Standard: 5.0).
                 <output>
                      Gibt den Ausgabedateinamen an (Standard: ./out.gif).

              ANMERKUNG:  Du  musst  die  Framerate  vor  dem  Dateinamen angeben, sonst wird die
              Framerate Teil des Dateinamens.

              BEISPIEL:
                 mplayer video.nut -vo gif89a:15:output=test.gif

       jpeg
              Gibt jeden Frame in eine  JPEG-Datei  im  aktuellen  Verzeichnis  aus.  Jede  Datei
              bekommt die Framenummer mit vorangestellt ergänzenden Nullen als Name.
                 [no]progressive
                      Gibt Standard-JPEG oder progressives JPEG an (Standard: noprogressive).
                 [no]baseline
                      Benutze eine/keine Baseline (Standard: baseline).
                 optimize=<0-100>
                      Optimierungswert (Standard: 100)
                 smooth=<0-100>
                      Glättungsfaktor (Standard: 0)
                 quality=<0-100>
                      Qualitätsfaktor (Standard: 75)
                 outdir=<Verzeichnisname>
                      Gib   das  Verzeichnis  an,  in  das  die  JPEG-Bilder  gespeichert  werden
                      (Standard: ./).
                 subdirs=<Präfix>
                      Erstellt nummerierte Unterverzeichnisse  mit  dem  angegebenen  Präfix,  in
                      welches die Dateien gespeichert werden anstatt in das aktuelle Verzeichnis.
                 maxfiles=<Wert> (nur mit subdirs)
                      Maximale  Anzahl  an  JPEG-Dateien,  die  pro  Unterverzeichnis gespeichert
                      werden. Muss größer oder gleich 1 sein (Standard: 1000).

       pnm
              Gibt jeden Frame in eine PNM-Datei in das  aktuelle  Verzeichnis  aus.  Jede  Datei
              bekommt die Frame-Nummer mit vorangestellt ergänzenden Nullen als Name. Unterstützt
              PPM-, PGM- und PGMYUV-Dateien sowohl im raw- als auch im  ASCII-Modus.  Siehe  auch
              pnm(5), ppm(5) und pgm(5).
                 ppm
                      Schreibe PPM-Dateien (Standard).
                 pgm
                      Schreibe PGM-Dateien.
                 pgmyuv
                      Schreibe PGMYUV-Dateien. PGMYUV ist wie PGM, enthält jedoch zusätzlich eine
                      U- und V-Ebene, die am Bild unten angehängt werden.
                 raw
                      Schreibe PNM-Dateien im raw-Modus (Standard).
                 ascii
                      Schreibe PNM-Dateien im ASCII-Modus.
                 outdir=<Verzeichnisname>
                      Gib  das  Verzeichnis  an,  in  das  die  PNM-Dateien  gespeichert   werden
                      (Standard: ./).
                 subdirs=<Präfix>
                      Erstellt  nummerierte  Unterverzeichnisse  mit  dem  angegebenen Präfix, in
                      welches die Dateien gespeichert werden anstatt in das aktuelle Verzeichnis.
                 maxfiles=<Wert> (nur mit subdirs)
                      Maximale Anzahl  an  JPEG-Dateien,  die  pro  Unterverzeichnis  gespeichert
                      werden. Muss größer oder gleich 1 sein (Standard: 1000).

       png
              Gibt jeden Frame in eine PNG-Datei im aktuellen Verzeichnis aus. Jede Datei bekommt
              die Frame-Nummer mit vorangestellt ergänzenden Nullen  als  Name.  Unterstützt  die
              RGB- und BGR-Formate mit 24 bpp.
                 z=<0-9>
                      Gibt   die  Kompressionsstufe  an.  0  steht  für  keine,  9  für  maximale
                      Kompression.
                 outdir=<Verzeichnisname>
                      Gib das Verzeichnis an, in das die PNG-Dateien  gespeichert  werden  sollen
                      (Standard: ./).
                 alpha
                      Erstelle PNG-Dateien mit Alpha-Kanal. Beachte, dass MPlayer Alpha-Kanäle im
                      allgemeinen nicht unterstützt, so dass dies nur in manchen Fällen  sinnvoll
                      ist.

       mng
              Gibt  das Video in eine animierte MNG-Datei mit 24 bpp RGB Bildern in verlustfreier
              Kompression aus.
                 output=<Dateiname>
                      Gibt den Ausgabedateinamen an (Standard: out.mng).

              BEISPIEL:
                 mplayer video.mkv -vo mng:output=test.mng

       tga
              Gibt jeden Frame in eine TGA-Datei im aktuellen Verzeichnis aus. Jede Datei bekommt
              die  Frame-Nummer  mit  vorangestellt ergänzenden Nullen als Name. Der Zweck dieses
              Videoausgabetreibers ist das Schreiben von verlustfreien Bildern, die ohne jegliche
              externe  Bibliothek  verwendet werden können. Unterstützt werden BGR[A]-Farbformate
              mit 15, 24 und 32 bpp. Ein bestimmtes Format kann erzwungen werden durch  Benutzung
              des format-Videofilters.

              BEISPIEL:
                 mplayer video.nut -vf format=bgr15 -vo tga

OPTIONEN FÜR DIE DECODIERUNG/DAS FILTERN

       -ac <[-|+]Codec1,[-|+]Codec2,...[,]>
              Gib  eine  Prioritätsliste  der  zu  verwendenden  Audiocodecs  an.  Die Codecnamen
              entsprechen den in codecs.conf definierten Einträgen. Ein '-'  vor  dem  Codecnamen
              deaktiviert  diesen  Codec.  Ein '+' vor dem Codecnamen erzwingt diesen, dies führt
              vermutlich zu Abstürzen! Wenn die Liste mit ',' endet, wird MPlayer auch auf Codecs
              zurückgreifen, die nicht in der Liste stehen.
              ANMERKUNG:  Mit  -ac  help  erhältst  du  eine vollständige Liste aller verfügbaren
              Codecs.

              BEISPIEL:
                 -ac mp3acm
                      Erzwingt den l3codeca.acm-MP3-Codec.
                 -ac mad,
                      Probiert zuerst libmad und dann andere Codecs.
                 -ac hwac3,a52,
                      Probiere AC-3-Passthrough, dann  Software-AC-3-Decodierung,  danach  andere
                      Codecs.
                 -ac hwdts,
                      Probiere Hardware-DTS-Passthrough, danach anderes.
                 -ac -ffmp3,
                      Überspringe den MP3-Decoder von FFmpeg.

       -af-adv <force=(0-7):list=(Filter)> (siehe auch -af)
              Gibt erweiterte Audiofilteroptionen an:

                 force=<0-7>
                      Erzwingt das Einfügen von Audiofiltern nach folgenden Regeln:
                         0: Benutze komplett automatisches Einfügen (Standard)
                         1: Optimiere auf Genauigkeit.
                         2:   Optimiere   auf   Geschwindigkeit.  Warnung:  Manche  Features  der
                         Audiofilter können ohne Meldung zu  geben  versagen,  wodurch  sich  die
                         Audioqualität verringern kann.
                         3:   Benutze   kein   automatisches   Einfügen  von  Filtern  und  keine
                         Optimierung.  Warnung:  Diese  Einstellung  kann  MPlayer  zum   Absturz
                         bringen.
                         4:  Benutze  automatisches  Einfügen  von  Filtern  gemäß Option 0 oben,
                         benutze aber Verarbeitung von Fließkommawerten, falls möglich.
                         5: Benutze automatisches Einfügen  von  Filtern  gemäß  Option  1  oben,
                         benutze aber Verarbeitung von Fließkommawerten, falls möglich.
                         6:  Benutze  automatisches  Einfügen  von  Filtern  gemäß Option 2 oben,
                         benutze aber Verarbeitung von Fließkommawerten, falls möglich.
                         7: Benutze kein automatisches Einfügen von Filtern gemäß Option 3  oben,
                         benutze aber Verarbeitung von Fließkommawerten, falls möglich.

                 list=<Filter>
                      Das gleiche wie -af.

       -afm <Treiber1,Treiber2,...>
              Gibt  eine Prioritätsliste der zu verwendenden Audiocodecfamilien an, so wie sie in
              codecs.conf definiert wurden. Wenn keine der angegebenen  Familien  benutzt  werden
              kann, so werden die Standardcodecs verwendet.
              ANMERKUNG:
              Mit -afm help erhältst du eine Liste aller verfügbaren Codecfamilien.

              BEISPIEL:
                 -afm ffmpeg
                      Probiert zuerst die Codecs von FFmpegs libavcodec.
                 -afm acm,dshow
                      Probiert zuerst die Win32-Codecs.

       -aspect <Verhältnis> (siehe auch -zoom)
              Überschreibt  das  Höhen-/Breitenverhältnis des Films in dem Falle, dass die in der
              wiedergegebenen Datei gespeicherten Informationen fehlerhaft sind oder ganz fehlen.

              BEISPIEL:
                 -aspect 4:3  oder -aspect 1.3333
                 -aspect 16:9 oder -aspect 1.7777

       -noaspect
              Deaktiviert die automatische Anpassung des Höhen-/Breitenverhältnisses.

       -field-dominance <-1-1>
              Stellt das erste Feld ein bei interlaced Inhalten. Nützlich für  Deinterlacer,  die
              die Framerate verdoppeln: -vf tfields=1, -vf yadif=1 und -vo xvmc:bobdeint.
                 -1   auto  (default):  Fällt auf 0 (oberes Feld zuerst) zurück, wenn der Decoder
                      keine angemessenen Informationen ausgibt.
                 0    oberes Feld zuerst
                 1    unteres Feld zuerst

       -flip
              Stellt das Bild auf den Kopf (horizontales Spiegeln).

       -lavdopts <Option1:Option2:...> (DEBUG-CODE)
              Gibt Parameter für die Decodierung mit libavcodec an. Trenne bei mehreren  Optionen
              mit einem Doppelpunkt.

              BEISPIEL:
                 -lavdopts gray:skiploopfilter=all:skipframe=nonref

              Verfügbare Optionen sind folgende:

                 bitexact
                      Benutze  in  allen  Decodierungsschritten  nur  bitgenaue  Algorithmen (zum
                      Testen von Codecs).

                 bug=<Wert>
                      Umgehe Fehler (Bugs) des Encoders manuell.
                         0: nichts
                         1: automatische Erkennung von Fehlern (Standard)
                         2 (msmpeg4v3): manche  ältere,  von  lavc  generierte  msmpeg4v3-Dateien
                         (keine automatische Erkennung)
                         4 (mpeg4): Xvid-Interlacing-Bug (automatisch erkannt bei fourcc==XVIX)
                         8 (mpeg4): UMP4 (automatisch erkannt bei fourcc==UMP4)
                         16 (mpeg4): Padding-Bug (automatisch erkannt)
                         32 (mpeg4): ungültiger vlc-Bug (automatisch erkannt durch fourcc)
                         64  (mpeg4):  qpel-Bug  bei  Xvid  und  DivX  (automatisch erkannt durch
                         fourcc/Version)
                         128 (mpeg4): alter qpel-Standard-Bug (automatisch erkannt durch  fourcc/
                         Version)
                         256  (mpeg4):  noch  ein  anderer  qpel-Bug  (automatisch  erkannt durch
                         fourcc/Version)
                         512 (mpeg4): Bug bei direkter qpel-Blockgröße (automatisch erkannt durch
                         fourcc/Version)
                         1024  (mpeg4): Randfüllungs-Bug (edge padding, automatisch erkannt durch
                         fourcc/Version)

                 debug=<Wert>
                      Zeige Debugging-Informationen an.
                         0: deaktiviert
                         1: Bildinformationen
                         2: Ratenkontrolle (Rate Control)
                         4: Bitstream
                         8: Makroblock-Typ (MB type)
                         16: Quantisierungsparameter (QP)
                         32: Motion-Vector (MV)
                         0x0040: Motion-Vector-Visualisierung (benutze -noslices)
                         0x0080: Überspringen des Makroblocks (MB)
                         0x0100: Startcode
                         0x0200: PTS
                         0x0400: Fehler-Belastbarkeit
                         0x0800: Speichermanagement-Kontrolloperationen (H.264)
                         0x1000: Fehler/Bugs
                         0x2000: Visualisiere Quantisierungsparameter (QP),  niedrigere  QP  sind
                         grüner.
                         0x4000: Visualisiere Blocktypen.

                 ec=<Wert>
                      Setze zu verwendende Strategie zum Verbergen von Fehlern.
                         1:  Benutze  einen  starken Deblock-Filter bei beschädigten Makroblöcken
                         (MBs).
                         2: iterative Motion-Vector-Suche (langsam)
                         3: alles (Standard)

                 er=<Wert>
                      Setze Strategie zur Fehlerbehandlung.
                         0: deaktiviert
                         1:  vorsichtig   (Sollte   mit   den   meisten   fehlerhaften   Encodern
                         funktionieren.)
                         2: normal (Standard) (Funktioniert mit konformen Encodern.)
                         3:  aggressiv  (mehr  Überprüfungen, die aber selbst bei konformen Daten
                         Fehler liefern können)
                         4: sehr agressiv

                 fast (nur bei MPEG-2, MPEG-4 und H.264)
                      Aktiviere Optimierungen, die  nicht  den  Spezifikationen  entsprechen  und
                      möglicherweise  Probleme  verursachen können, wie beispielsweise einfachere
                      Dequantisierung, einfachere Bewegungskompensierung,  angenommene  Benutzung
                      der   Standardquantisierungsmatrix  und  angenommen,  dass  YUV  als  4:2:0
                      vorliegt, und das  Überspringen  von  ein  paar  Überprüfungen,  die  sonst
                      vorgenommen werden, um fehlerhafte Bitstreams zu erkennen.

                 gray
                      Decodierung  nur  mit  Graustufen  (was ein bischen schneller als mit Farbe
                      ist)

                 idct=<0-99> (siehe -lavcopts)
                      Um  die  beste  Decodierqualität  zu  erreichen,  benutze  denselben  IDCT-
                      Algorithmus  für  Decodierung  und  Encodierung.  Dies  kann allerdings auf
                      Kosten der Genauigkeit gehen.

                 lowres=<Nummer>[,<b>]
                      Decodierung bei niedrigeren Auflösungen. Dies wird nicht von  allen  Codecs
                      unterstützt  und  wird  oft  in hässlichen Artefakten resultieren. Dies ist
                      kein  Bug  sondern  ein  Nebeneffekt  der  Decodierung  bei  nicht   voller
                      Auflösung.
                         0: deaktiviert
                         1: 1/2 Auflösung
                         2: 1/4 Auflösung
                         3: 1/8 Auflösung
                      Falls  <b>  angegeben wurde, wird die Decodierung bei niedriger Auflösungen
                      nur dann benutzt, falls die Breite des Videos größer oder gleich  dem  Wert
                      <b> ist.
                 o=<Schlüssel>=<Wert>[,<Schlüssel>=<Wert>[,...]]   Übergib   AVOptions   an   den
                 libavcodec-Decoder. Beachte, ein Patch, um o= überflüssig  zu  machen  und  alle
                 unbekannten  Optionen  durch  das  AVOption-System zu übergeben, ist willkommen.
                 Eine komplette Liste der AVOptions findest du im FFmpeg-Handbuch. Beachte,  dass
                 manche Optionen mit MEncoder-Optionen in Konflikt stehen können.

                      BEISPIEL:
                           o=debug=pict

                 sb=<Nummer> (nur bei MPEG-2)
                      Überspringe unten die angegebene Anzahl von Makroblockreihen.

                 st=<Nummer> (nur bei MPEG-2)
                      Überspringe oben die angegebene Anzahl von Makroblockreihen.

                 skiploopfilter=<skipvalue> (nur bei H.264)
                      Überspringt den Schleifenfilter (Deblocking) während der H.264-Decodierung.
                      Da das gefilterte Bild als Referenz für darauf  aufbauende  Bilder  benutzt
                      wird,  hat  dies im Vergleich zum Weglassen des Deblocking-Filters bei z.B.
                      MPEG-2 einen stärkeren negativen Effekt auf die  Qualität.  Aber  zumindest
                      bei  HDTV  mit hoher Bitrate bietet dies einen hohen Geschwindigkeitsgewinn
                      bei kaum sichtbarem Qualitätsverlust.

                      <skipvalue> kann einen der folgenden Werte annehmen:
                         none: Niemals überspringen.
                         default: Unnötige Verarbeitungsschritte überspringen (z.B. 0 Byte  große
                         Pakete in AVI).
                         nonref:   Überspringe   unreferenzierte   Bilder  (z.B.  nicht  für  die
                         Decodierung   anderer   Bilder   benötigt,   der   Fehler   kann   nicht
                         akkumulieren).
                         bidir: B-Frames überspringen.
                         nonkey: Alle Bilder außer Keyframes überspringen.
                         all: Alle Bilder überspringen.

                 skipidct=<skipvalue> (nur bei MPEG-1/2)
                      Überspringt  den IDCT-Schritt. Verringert die Qualität in fast allen Fällen
                      stark (siehe skiploopfilter für mögliche Werte).

                 skipframe=<skipvalue>
                      Überspringt    die    Dekodierung    von    Bildern     komplett.     Hoher
                      Geschwindigkeitsgewinn,  aber  ruckelige  Bewegungen  und manchmal schlimme
                      Artefakte (siehe skiploopfilter für mögliche Werte).

                 threads=<1-8> (nur bei MPEG-1/2 und H.264)
                      Anzahl der für die Decodierung zu benutzenden Threads (Standard: 1).

                 vismv=<Wert>
                      Visualisiere Motion-Vectors.
                         0: deaktiviert
                         1: Mache von P-Frames vorwärts vorausberechnete Motion-Vectors sichtbar.
                         2: Mache von B-Frames vorwärts vorausberechnete Motion-Vectors sichtbar.
                         4:  Mache  von  B-Frames   rückwärts   vorausberechnete   Motion-Vectors
                         sichtbar.

                 vstats
                      Gebe Statistiken aus und speichere sie in ./vstats_*.log.

       -noslices
              Deaktiviert  die  Anzeige  des  Videos  in  16-Pixel-hohen  Streifen und stellt den
              kompletten Frame statt dessen in  einem  einzigen  Durchgang  dar.  Dies  kann  die
              Darstellung  schneller oder langsamer machen, abhängig von Hardware/Cache. Dies hat
              nur einen Effekt bei den Codecs libmpeg2 und libavcodec.

       -nosound
              Spielt keinen Sound ab bzw. encodiert  keinen  Sound.  Nützlich  für  Benchmarking-
              Zwecke.

       -novideo
              Spielt  kein Video ab bzw. encodiert kein Video. In vielen Fällen funktioniert dies
              nicht, benutze stattdessen -vc null -vo null.

       -pp <Qualität> (siehe auch -vf pp)
              Setzt das Postprocessing-Level der DLL. Diese Option kann nicht mehr in  Verbindung
              mit -vf pp verwendet werden, sondern nur noch mit Win32-DirectShow-DLLs, die eigene
              interne  Postprocessing-Routinen  mitbringen.  Der  gültige  Wertebereich  für  -pp
              variiert   je   nach   Codec,  ist  meistens  aber  0-6,  wobei  0=deaktiviert  und
              6=langsamster/bester Modus bedeutet.

       -pphelp (siehe auch -vf pp)
              Zeigt  eine  Zusammenfassung  der  vorhandenen  Postprocessing-Filter   und   deren
              Benutzung.

       -ssf <Modus>
              Gibt die Parameter für den Softwareskalierer an.

              BEISPIEL:
                 -vf scale -ssf lgb=3.0
                 lgb=<0-100>
                      gaußscher Unschärfefilter (beim Helligkeitsanteil)
                 cgb=<0-100>
                      gaußscher Unschärfefilter (beim Farbanteil)
                 ls=<-100-100>
                      Schärfefilter (beim Helligkeitsanteil)
                 cs=<-100-100>
                      Schärfefilter (beim Farbanteil)
                 chs=<h>
                      horizontale Verschiebung des Farbanteils
                 cvs=<v>
                      vertikale Verschiebung des Farbanteils

       -stereo <Modus>
              Wählt den Typ der MP2/MP3-Stereoausgabe.
                 0    Stereo
                 1    Linker Kanal
                 2    Rechter Kanal

       -sws <Typ des Softwareskalierers> (siehe auch -vf scale und -zoom)
              Mit  dieser  Option  wird  die  Qualität  (und  damit auch die Geschwindigkeit) des
              Softwareskalierers  gewählt,  der  bei  -zoom  zum  Einsatz  kommt.   Dieser   wird
              beispielsweise   bei   x11   oder   anderen   Videotreibern   benutzt,   die  keine
              Hardwarebeschleunigung bieten.

              Mögliche Werte sind:

                 0    fast bilinear
                 1    bilinear
                 2    bicubic (gute Qualität) (Standard)
                 3    experimentell
                 4    nearest neighbour (schlechte Qualität)
                 5    area
                 6    luma bicubic / chroma bilinear
                 7    gauss
                 8    sincR
                 9    lanczos
                 10   natural bicubic spline

              ANMERKUNG: Manche -sws-Optionen sind einstellbar. Die Beschreibung des Videofilters
              scale enthält weitere Informationen.

       -vc <[-|+]Codec1,[-|+]Codec2,...[,]>
              Gibt  eine  Prioritätsliste  der  zu  verwendenden Videocodecs an, entsprechend dem
              Codecnamen in codecs.conf. Ein '-' vor dem Codecnamen deaktiviert diesen Codec. Ein
              '+' vor dem Codecnamen erzwingt diesen, das führt vermutlich zu einem Absturz! Wenn
              die Liste mit ',' endet, dann greift MPlayer auch auf auch nicht aufgeführte Codecs
              zurück.
              ANMERKUNG:  Mit  -vc  help  wird  eine  vollständige  Liste  der verfügbaren Codecs
              ausgegben.

              BEISPIEL:
                 -vc divx
                      Erzwingt den Win32/VFW DivX-Codec; andere werden nicht ausprobiert.
                 -vc -divxds,-divx,
                      Überspringt die Win32-DivX-Codecs.
                 -vc ffmpeg12,mpeg12,
                      Probiert zuerst dem MPEG-1/2-Codec von libavcodec,  gefolgt  von  libmpeg2,
                      dann andere.

       -vfm <Treiber1,Treiber2,...>
              Gibt  eine  Prioritätsliste der zu verwendenden Videocodecfamilien an, entsprechend
              den  Namen  in   codecs.conf.   Wenn   keine   davon   funktioniert,   werden   die
              Standardfamilien ausprobiert.
              ANMERKUNG:   Mit   -vfm   help   wird   eine  vollständige  Liste  der  verfügbaren
              Videocodecfamilien ausgegeben.

              BEISPIEL:
                 -vfm ffmpeg,dshow,vfw
                      Probiert zuerst  libavcodec,  dann  DirectShow,  dann  die  VfW-Codecs  und
                      schließlich andere, falls diese nicht funktioniert haben.
                 -vfm xanim
                      Probiert zuerst die XAnim-Codecs.

       -x <x> (siehe auch -zoom) (nur bei MPlayer)
              Skaliert  das  Bild  auf  eine  Breite  von <x> (falls Software-/Hardwareskalierung
              verfügbar ist). Deaktiviert die Berechnung des Höhen-/Breitenverhältnisses.

       -xvidopts <Option1:Option2:...>
              Gibt zusätzliche Parameter für die Decodierung mit Xvid an.
              ANMERKUNG: Da libavcodec schneller als Xvid ist, könntest du  in  Betracht  ziehen,
              den  Nachbearbeitungsfilter  (-vf  pp)  und Decoder (-vfm ffmpeg) von libavcodec zu
              benutzen.

              Xvid's interne Nachbearbeitungsfilter:
                 deblock-chroma (siehe auch -vf pp)
                      Chrominanz-Deblock-Filter
                 deblock-luma (siehe auch -vf pp)
                      Luminanz-Deblock-Filter
                 dering-luma (siehe auch -vf pp)
                      Luminanz-Deringing-Filter
                 dering-chroma (siehe auch -vf pp)
                      Chrominanz-Deringing-Filter
                 filmeffect (siehe auch -vf noise)
                      Fügt dem Video künstlich Körnung hinzu.  Kann  die  wahrgenommene  Qualität
                      erhöhen, während die eigentliche Qualität geringer ist.

              Methoden für das Rendern:
                 dr2
                      Aktiviert direktes Rendern mit Methode 2.
                 nodr2
                      Deaktiviert direktes Rendern mit Methode 2.

       -xy <Wert> (siehe auch -zoom)
                 Wert<=8
                      Skaliert das Bild um den Faktor <Wert>.
                 Wert>8
                      Setze  die  Bildbreite  auf  <Wert>  und  berechne  die  Höhe  so, dass das
                      ursprüngliche Höhen-/Breitenverhältnis beibehalten wird.

       -y <y> (siehe auch -zoom) (nur bei MPlayer)
              Skaliert das  Bild  auf  eine  Höhe  von  <y>  (falls  Software-/Hardwareskalierung
              verfügbar ist). Deaktiviert die Berechnung des Höhen-/Breitenverhältnisses.

       -zoom
              Lässt  Softwareskalierung  zu,  wo  sie  verfügbar ist. Dies erlaubt Skalierung mit
              Videoausgabetreibern (wie x11, fbdev), die  Hardwareskalierung  nicht  unterstützen
              und bei denen MPlayer skalieren aus Performancegründen standardmäßig deaktiviert.

AUDIOFILTER

       Audiofilter erlauben dir, den Audiostream und seine Eigenschaften zu verändern. Die Syntax
       ist folgende:

       -af <Filter1[=Parameter1:Parameter2:...],Filter2,...>
              Aktiviert eine Kette von Audiofiltern.

       ANMERKUNG: Für eine vollständige Liste der verfügbaren Audiofilter siehe -af help.

       Die verfügbaren Filter lauten:

       resample[=srate[:salopp][:Typ]]
              Ändert  die  Samplerate  des  Audiostreams.  Kann  benutzt  werden,  wenn  du  eine
              Soundkarte  mit  fester  Frequenz  hast oder eine, die maximal 44.1kHz unterstützt.
              Dieser Filter wird automatisch  eingefügt,  wenn  nötig.  Unterstützt  nur  16-Bit-
              Integer und -Float im Native-Endian-Format als Input.
              ANMERKUNG: In Verbindung mit MEncoder musst du zusätzlich -srate <srate> angeben.
                 <srate>
                      Ausgabe-Samplerate  in  Hz.  Der gültige Bereich dieses Parameters ist 8000
                      bis 192000. Falls die Samplefrequenz von Eingabe  und  Ausgabe  gleich  ist
                      oder  dieser  Parameter  ausgelassen  wird,  wird  der  Filter  automatisch
                      entfernt. Eine hohe Samplefrequenz erhöht normalerweise die  Audioqualität,
                      vor allem in Kombination mit anderen Filtern.
                 <salopp>
                      Erlaube  (1)  oder  erlaube nicht (0), dass sich die Ausgabefrequenz leicht
                      von der von <srate> vorgegebenen Frequenz unterscheidet (Standard: 1). Kann
                      benutzt werden, wenn der Start der Wiedergabe extrem langsam ist.
                 <Typ>
                      Wählt die zu verwendende Methode für das Resampling.
                         0:  lineare  Interpolation  (schnell,  schlechte Qualität, vor allem bei
                         Erhöhung der Frequenz)
                         1: mehrphasige Filterbank und Integer-Verarbeitung
                         2:  mehrphasige  Filterbank  und  Fließkommazahl-Verarbeitung  (langsam,
                         beste Qualität)

              BEISPIEL:
                 mplayer -af resample=44100:0:0
                      würde die Ausgabefrequenz des resample-Filters auf 44100Hz setzen und dabei
                      exakte Skalierung der Ausgabefrequenz und lineare Interpolation verwenden.

       lavcresample[=srate[:Länge[:linear[:Zähler[:Abschluss]]]]]
              Ändert die Samplerate des Audiostreams zu einem Integerwert in Hz. Unterstützt  nur
              das 16-Bit Native-Endian-Format.
              ANMERKUNG: In Verbindung mit MEncoder musst du zusätzlich -srate <srate> angeben.
                 <srate>
                      die Samplerate der Ausgabe
                 <Länge>
                      Länge des Filters hinsichtlich der niedrigeren Samplerate (Standard: 16)
                 <linear>
                      Falls   1   werden   die  Filter  zwischen  mehrphasigen  Einträgen  linear
                      interpoliert.
                 <Zähler>
                      log2 der Anzahl der Polyphase-Einträge (..., 10->1024, 11->2048,  12->4096,
                      ...) (Standard: 10->1024)
                 <Abschluss>
                      Abschlussfrequenz (0.0-1.0), Standardwert wird abhängig von der Filterlänge
                      gesetzt.

       lavcac3enc[=tospdif[:Bitrate[:minchn]]]
              Encodiere  Multichannel-Audio  mit  libavcodec  während  der  Wiedergabe  zu  AC-3.
              Unterstützt  16-Bit  native-endian Eingabeformat, maximal 6 Kanäle. Die Ausgabe ist
              big-endian, wenn ein raw-AC-3-Stream ausgegeben wird, und native-endian, wenn  nach
              S/PDIF  ausgegeben  wird.  Die  Samplerate  der  Ausgabe dieses Filters ist die der
              Eingabe. Wenn die Eingabesamplerate 48kHz, 44.1kHz, oder 32kHz  beträgt,  verwendet
              sie  dieser  Filter direkt. Ansonsten wird vorher automatisch ein Resampling-Filter
              eingefügt, der die Samplerate der Ein- und  Ausgabe  auf  48kHz  bringt.  Du  musst
              '-channels  N'  angeben, damit der Decoder den Ton in n Kanäle decodiert. Dann kann
              der Filter die n-kanalige Eingabe zu AC-3 encodieren.
                 <tospdif>
                      Gib raw-AC-3-Stream aus  wenn  null  oder  nicht  gesetzt,  gib  sonst  für
                      Passthrough auf S/PDIF aus, wenn <tospdif> auf ungleich null gesetzt ist.
                 <Bitrate>
                      Die  Bitrate, mit der der AC-3-Stream encodiert werden soll. Setze dies auf
                      384 oder 384000, um 384kbits zu erhalten. Gültige Werte: 32,  40,  48,  56,
                      64, 80, 96, 112, 128, 160, 192, 224, 256,
                                     320,  384,  448, 512, 576, 640 Die Standardbitrate hängt von
                      der Anzahl der Eingabekanäle ab: 1ch: 96,  2ch: 192,  3ch: 224,  4ch:  384,
                      5ch: 448,  6ch: 448
                 <minchn>
                      Wenn  die  Zahl  für  die  Eingabekanäle kleiner als <minchn> ist, wird der
                      Filter sich selbst entfernen (Standard: 5).

       sweep[=Geschwindigkeit]
              Erzeugt eine Sinusschwingung.
                 <0.0-1.0>
                      Sinusfunktions-Delta, benutze sehr geringe  Werte,  um  die  Schwingung  zu
                      hören.

       sinesuppress[=Frequenz:Abfall]
              Entfernt  einen  Sinus  an  der angegebenen Frequenz. Nützlich, um bei Audiogeräten
              niedriger Qualität das 50/60Hz-Rauschen  loszuwerden.  Funktioniert  wahrscheinlich
              nur bei Mono-Input.
                 <Frequenz>
                      Die Frequenz des Sinus, der entfernt werden soll (in Hz) (Standard: 50)
                 <Abfall>
                      Kontrolliert  die  Anpassung  (ein  größerer  Wert bewirkt, dass der Filter
                      Änderungen von Amplitude und Phase schneller adaptiert, ein kleinerer  Wert
                      wird  die  Adaption  langsamer  machen  (Standard: 0.0001). Sinnvolle Werte
                      bewegen sich um 0.001.

       hrtf[=flag]
              Die "head-related transfer function":  Konvertiert  mehrkanäliges  Audiosignal  auf
              zwei Kanäle für Kopfhörer, behält dabei die Räumlichkeit des Klangs.

              Flag  Bedeutung
              m     Matrixdecodierung des hinteren Kanals
              s     2-Kanal-Matrixdecodierung
              0     keine Matrixdecodierung (Standard)

       equalizer=[g1:g2:g3:...:g10]
              Graphischer  Equalizier,  der im 10-Octaven-Frequenzbereich arbeitet; implementiert
              durch einen 10-IIR-Bandfilter. Das bedeutet, dass er unabhängig davon funktioniert,
              welcher  Art  der  wiedergegebene Audiotyp ist. Die mittleren Frequenzen für die 10
              Frequenzbereiche sind:

              Nr. Frequenz
              0    31.25 Hz
              1    62.50 Hz
              2   125.00 Hz
              3   250.00 Hz
              4   500.00 Hz
              5    1.00 kHz
              6    2.00 kHz
              7    4.00 kHz
              8    8.00 kHz
              9   16.00 kHz

              Falls die Samplerate des wiedergegebenen Klangs  niedriger  ist  als  die  mittlere
              Frequenz  für einen Frequenzbereich, wird dieser Bereich deaktiviert. Ein bekannter
              Fehler dieses Filters ist, dass die Charakteristiken für den höchsten Bereich nicht
              komplett symmetrisch sind, wenn die Samplerate nah an der mittleren Frequenz dieses
              Bereichs liegt. Dieses Problem kann dadurch umgangen werden, dass man mit Hilfe des
              Filters resample die Samplerate des Klangs erhöht, bevor er diesen Filter erreicht.
                 <g1>:<g2>:<g3>:...:<g10>
                      Fließkommawerte,  die  die  Verstärkung  in  dB  für  jeden Frequenzbereich
                      repräsentieren (-12-12)

              BEISPIEL:
                 mplayer -af equalizer=11:11:10:5:0:-12:0:5:12:12 media.avi
                      Würde den Klang im Bereich der oberen und unteren Frequenzen verstärken und
                      ihn gleichzeitig im Bereich um 1kHz fast verschwinden lassen.

       channels=nch[:nr:from1:to1:from2:to2:from3:to3:...]
              Kann  benutzt  werden,  um Audiokanäle hinzuzufügen, zu entfernen, zu kopieren oder
              deren Routing zu verändern. Wenn nur <nch> gegeben ist,  wird  das  Standardrouting
              benutzt,  es funktioniert folgendermaßen: Falls die Anzahl der Ausgabekanäle größer
              ist als die Anzahl der Eingangskanäle, so werden leere  Kanäle  erzeugt  (Ausnahme:
              Upmix  von  Mono  auf  Stereo,  dann  wird  der Monokanal auf beiden Ausgabekanälen
              wiederholt).  Ist  die  Anzahl  der  Ausgabekanäle  kleiner  als  die  Anzahl   der
              Eingangskanäle, so werden die überschüssigen Kanäle verworfen.
                 <nch>
                      Anzahl der Ausgabekanäle (1-6)
                 <nr>
                      Anzahl der Leitungen für das Routing (1-6)
                 <von1:bis1:von2:bis2:von3:bis3:...>
                      Paare von Nummers zwischen 0 und 5, die festlegen, wo das Routing für jeden
                      Kanal stattfinden soll.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af channels=4:4:0:1:1:0:2:2:3:3 media.avi
                      Würde die Anzahl der Kanäle auf 4 setzen und 4 Routen  aufsetzen,  die  die
                      Kanäle  0  und  1  vertauschen  und  die  Kanäle  2 und 3 unberührt lassen.
                      Beachte, dass bei der Wiedergabe eines Mediums mit  nur  zwei  Känalen  die
                      Kanäle 2 und 3 still wären, 0 und 1 aber trotzdem vertauscht würden.
                 mplayer -af channels=6:4:0:0:0:1:0:2:0:3 media.avi
                      Würde  die  Anzahl  der Kanäle auf 6 setzen und 4 Routen aufsetzen, die den
                      Kanal 0 nach Kanal 0 und 3 kopieren. Kanäle  4  und  5  werden  keinen  Ton
                      enthalten.

       format[=Format] (siehe auch -format)
              Konvertiert  zwischen  verschiedenen  Sampleformaten.  Wird  automatisch aktiviert,
              falls die Soundkarte oder ein anderer Filter dies benötigt.
                 <Format>
                      Setzt das gewünschte Format. Die allgemeine Form is 'sbe',  wobei  's'  für
                      'signed' steht (alternativ 'u' für 'unsigned'), 'b' die Anzahl der Bits pro
                      Sample ist (16, 24 oder 32) und  'e'  die  Endianness  angibt  ('le'  heißt
                      little-endian,  'be' big-endian; 'ne' ist die Endianness des Computers, auf
                      dem MPlayer läuft). Gültige Werte (unter anderem)  sind:  's16le',  'u32be'
                      und  'u24ne'.  Ausnahmen dieser Regel, die auch gültige Formatangaben sind:
                      u8, s8, floatle, floatbe, floatne, mulaw, alaw, mpeg2, ac3 und imaadpcm.

       volume[=v:sc]
              Implementiert die Lautstärkeregulierung in  Software.  Benutze  diesen  Filter  mit
              Vorsicht,  da  er  das  Verhältnis  von  Signalstärke zum Rauschen (signal to noise
              ratio) reduzieren kann. In den meisten Fällen ist es am besten, das Level  für  den
              PCM-Sound  auf  maximal zu stellen, diesen Filter wegzulassen und die Ausgabestärke
              zu den Lautsprechern mit der Mixereinstellung Master zu regulieren. In  dem  Falle,
              dass  deine  Soundkarte  einen  digitalen  anstelle  eines analogen PCM-Mixers hat,
              benutze stattdessen die MASTER-Mixereinstellung. Wenn ein externer  Verstärker  mit
              dem  Computer  verbunden  ist  (das  ist fast immer der Fall), kann das Rauschlevel
              minimiert  werden,  indem  Master-Level  und  der  Lautstärkeregler  am  Verstärker
              angepasst werden, bis das Rauschen im Hintergrund verschwunden ist.
              Dieser  Filter  hat ein zweites Feature: Er misst die insgesamt maximale Lautstärke
              und gibt diese aus, wenn MPlayer beendet  wird.  Diese  Lautstärkeabschätzung  kann
              benutzt  werden,  um  die  Lautstärke  in MEncoder so zu setzen, dass ein maximaler
              dynamischer Bereich benutzt wird.
              ANMERKUNG:  Dieser  Filter  ist  nicht   reentrant   (ablaufinvariant)   und   kann
              dementsprechend nur einmal pro Audiostream aufgerufen werden.
                 <v>
                      Setzt  die  gewünschte  Verstärkung in dB für alle Kanäle in diesem Stream.
                      Die Verstärkung kann zwischen -200dB und +60dB  liegen,  wobei  -200dB  den
                      Sound  komplett  verstummen  lässt  und +60dB einer 1000-fachen Verstärkung
                      entspricht (Standard: 0).
                 <sc>
                      Schaltet "Soft-Clipping" an (1) oder aus (0). Soft-Clipping kann den  Klang
                      weicher  machen,  wenn  sehr hohe Lautstärken benutzt werden. Benutze diese
                      Option, wenn der dynamische Bereich der Lautsprecher sehr niedrig ist.
                      WARNUNG:  Dieses  Feature  bewirkt  Störgeräusche  und  sollte  als  letzte
                      Möglichkeit angesehen werden.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af volume=10.1:0 media.avi
                      Würde  den  Klang um 10.1dB verstärken und abschneiden, wenn die Lautstärke
                      zu hoch ist.

       pan=n[:L00:L01:L02:...L10:L11:L12:...Ln0:Ln1:Ln2:...]
              Mischt Kanäle beliebig. Im Prinzip eine Kombination der Filter volume und channels,
              der benutzt werden kann, viele Kanäle auf nur wenige herunterzumischen, z.B. Stereo
              nach Mono oder das Verändern der  "Breite"  vom  mittleren  Lautsprecher  in  einem
              Surroundsound-System.  Dieser  Filter  ist  schwierig  zu  benutzen  und wird etwas
              Herumprobieren benötigen, bevor die gewünschten Ergebnisse  eintreten.  Die  Anzahl
              der  Optionen  für  diesen  Filter  hängt  von der Anzahl der Ausgabekanäle ab. Ein
              Beispiel  dazu,  wie  mit  diesem  Filter   eine   6-Kanal-Datei   auf   2   Kanäle
              heruntergemischt  werden  kann, findest du im Abschnitt Beispiele nahe dem Ende der
              Manpage.
                 <n>
                      Anzahl der Ausgabekanäle (1-6).
                 <Lij>
                      Gibt an, wieviel vom Eingabekanal i in den  Ausgabekanal  j  gemischt  wird
                      (0-1).  Prinzipiell  geben  die  ersten  n  Zahlen  an,  was mit dem ersten
                      Eingabekanal gemacht wird, dann n  Zahlen,  die  den  zweiten  Eingabekanal
                      betreffen, usw. Falls für einige Eingabekanäle nichts angegeben ist, wird 0
                      angenommen.

              BEISPIELE:
                 mplayer -af pan=1:0.5:0.5 media.avi
                      Würde von stereo nach mono heruntermischen.
                 mplayer -af pan=3:1:0:0.5:0:1:0.5 media.avi
                      Würde 3 Ausgabekanäle liefern, Kanäle  0  und  1  bleiben  intakt  und  der
                      Ausgabekanal  2  wäre  die Mischung aus den Kanälen 0 und 1 (und könnte zum
                      Beispiel an eine Subwoofer geschickt werden).

       sub[=fc:ch]
              Fügt dem Audiostream einen Subwoofer-Kanal  hinzu.  Die  Audiodaten,  die  für  die
              Erzeugung  des Subwoofer-Kanals benutzt werden, ist ein Durchschnitt des Klanges in
              Kanal 0 und Kanal 1. Der resultierende Klang ist dann tiefpassgefiltert  von  einem
              Butterworth-Filter   vierten   Ranges  mit  einem  voreingestellten  Abschnitt  der
              Frequenzen bei 60Hz und wird in einem separaten Kanal dem Audiostream hinzugefügt.
              WARNUNG: Deaktiviere diesen Filter,  wenn  du  DVDs  mit  Dolby  Digital  5.1-Klang
              abspielst, sonst wird dieser Filter den Klang des Subwoofers stören.
                 <fc>
                      Ab  dieser  Frequenz  schneidet  der  Tiefpassfilter  ab  (20Hz  bis 300Hz)
                      (Standard: 60Hz).  Versuche  für  beste  Resultate  die  Frequenz,  ab  der
                      abgeschnitten wird, so niedrig wie möglich zu setzten. Das wird den Stereo-
                      oder Surroundsound-Genuß erhöhen.
                 <ch>
                      Bestimmt die Kanalnummer, in die der Sub-Kanal eingefügt werden  soll.  Die
                      Kanalnummer  kann  zwischen 0 und 5 liegen (Standard: 5). Beachte, dass die
                      Anzahl der Kanäle automatisch auf <ch> erhöht wird, sollte es nötig sein.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af sub=100:4 -channels 5 media.avi
                      Würde einen Subwoofer-Kanal  mit  einer  Abschlussfrequenz  von  100Hz  zum
                      Ausgabekanal 4 hinzufügen.

       center
              Erzeugt   aus   den   vorderen   Kanälen  einen  mittleren  Kanal.  Kann  zur  Zeit
              möglicherweise geringe Qualität  liefern,  da  er  keine  Hochpassfilter  für  eine
              entsprechende Extraktion besitzt, sondern nur über die Kanäle mittelt und halbiert.
                 <ch>
                      Legt die Kanalnummer fest, in die der mittlere Kanal eingefügt werden soll.
                      Die Kanalnummer kann zwischen 0 und 5 liegen (Standard:  5).  Beachte  dass
                      die  Anzahl der Kanäle automatisch auf <ch> erhöht wird, wenn es nötig sein
                      sollte.

       surround[=Verzögerung]
              Decoder für  Matrix-encodierten  Surroundsound,  wie  z.B.  Dolby  Surround.  Viele
              Dateien    mit    zwei   Audiokanälen   enthalten   tatsächlich   matrixencodierten
              Surroundsound. Benötigt eine Soundkarte, die mindestens 4 Kanäle unterstützt.
                 <Verzögerung>
                      Verzögerung in ms für die hinteren Lautsprecher (0 bis 1000) (Standard: 20)
                      Diese Verzögerung sollte wie folgt gesetzt werden: Wenn d1 der Abstand ist,
                      von dem aus die vorderen Lautsprecher gehört werden,  und  d2  der  Abstand
                      ist,  von  dem aus die hinteren Lautsprecher gehört werden, dann sollte die
                      Verzögerung auf 15ms gesetzt werden, falls d1 <= d2 und auf 15 + 5*(d1-d2),
                      falls d1 > d2.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af surround=15 -channels 4 media.avi
                      Würde  Decodierung  von  Surroundsound hinzufügen mit einer Verzögerung von
                      15ms für die hinteren Lautsprecher.

       delay[=ch1:ch2:...]
              Verzögert  die  Soundausgabe  zu  den  Lautsprechern  so,  dass   der   Klang   der
              verschiedenen Kanäle die Position, an dem sie gehört werden, gleichzeitig erreicht.
              Das macht nur Sinn, wenn du mehr als 2 Lautsprecher hast.
                 ch1,ch2,...
                      Die Verzögerung in ms,  die  jedem  Kanal  auferlegt  wird  (Fließkommazahl
                      zwischen 0 und 1000).

              Um  die  benötigte  Verzögerung für die verschiedenen Kanäle zu berechnen, gehe wie
              folgt vor:

              1. Messe die Entfernung zu den Lautsprechern in Metern in Relation zu der Position,
                 an  der  gehört  wird,  was  dir  die  Entfernungen s1 bis s5 liefert (bei einem
                 5.1-System). Für den  Subwoofer  macht  Anpassung  keinen  Sinn  (du  wirst  den
                 Unterschied eh nicht hören).

              2. Subtrahiere  die  Abstände  s1  bis s5 von der maximalen Entfernung, z.B. s[i] =
                 max(s) - s[i]; i = 1...5.

              3. Berechne die benötigten Verzögerungen in ms als d[i] = 1000*s[i]/342; i = 1...5.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af delay=10.5:10.5:0:0:7:0 media.avi
                      Würde die vordere Linke und Rechte um 10.5ms verzögern, die beiden hinteren
                      Kanäle und den Subwoofer um 0ms und Center um 7ms.

       export[=mmapped_Datei[:nsamples]]
              Exportiert  das  Eingangssignal an andere Prozesse mittels Memory Mapping (mmap()).
              Memory-mapped-Bereiche enthalten einen Header:

              int nch                     /*Anzahl der Kanäle*/
              int size                    /*Größe des Buffers*/
              unsigned long long counter  /*Wird benutzt, um Synchronisation zu
                                            wahren und aktualisiert, wenn neue
                                            Daten exportiert werden.*/

              Der Rest sind (nicht-interleaved) 16-bit-Daten über die Auslastung.
                 <mmapped_Datei>
                      Datei, zur der die Daten exportiert werden  sollen  (Standard:  ~/.mplayer/
                      mplayer-af_export).
                 <nsamples>
                      Anzahl der Samples pro Kanal (Standard: 512)

              BEISPIEL:
                 mplayer -af export=/tmp/mplayer-af_export:1024 media.avi
                      Würde 1024 Samples pro Kanal nach '/tmp/mplayer-af_export' exportieren.

       extrastereo[=mul]
              Erhöht  den  Unterschied  zwischen  linken  und  rechten  Kanälen (linear), was der
              Wiedergabe eine Art "Live"-Effekt hinzuzufügt.
                 <mul>
                      Setzt den Differenz-Koeffizient (Standard: 2.5). 0.0 bedeutet Klang in Mono
                      (Durchschnitt  beider  Kanäle),  bei  1.0 bleibt der Klang unverändert, mit
                      -1.0 werden linker und rechter Kanal vertauscht.

       volnorm[=Methode:Ziel]
              Maximiert die Lautstärke, ohne den Klang zu verzerren.
                 <Methode>
                      Setzt die zu benutzende Methode.
                         1: Benutze ein einziges Sample, um  die  Abweichungen  mit  Hilfe  eines
                         standardgewichteten   Durchschnitts   der  vorigen  Samples  zu  glätten
                         (Standard).
                         2:  Benutze  mehrere  Samples,  um  die  Abweichungen  mit  Hilfe  eines
                         standardgewichteten Durchschnitts der vorigen Samples zu glätten.

                 <Ziel>
                      Setzt    die    Zielamplitude   als   Bruchteil   des   Maximalwertes   der
                      Samplingauflösung (Standard: 0.25).

       ladspa=Datei:Label[:Kontrollen...]
              Lade ein LADSPA (Linux Audio Developer's  Simple  Plugin  API)  Plugin.  Es  können
              mehrere Filter gleichzeitig verwendet werden.
                 <Datei>
                      Gibt eine Bibliotheksdatei des LADSPA-Plugins an. Falls LADSPA_PATH gesetzt
                      ist, wird nach der angegeben Datei gesucht. Ist es nicht gesetzt, muss  der
                      volle Pfadname angegeben werden.
                 <Label>
                      Gibt den Filter innerhalb der Bibliothek an. Manche Bibliotheken beinhalten
                      nur einen Filter, andere aber enthalten mehrere.  Angabe  von  'help'  hier
                      zeigt alle verfügbaren Filter innerhalb der angegebenen Bibliothek, was die
                      Benutzung von 'listplugins' des LADSPA SDK überflüssig macht.
                 <Kontrollen>
                      Kontrollen sind null oder  mehr  Fließkommawerte,  die  das  Verhalten  des
                      geladenen  Plugins  bestimmen (zum Beispiel Verzögerung, Schwellenwert oder
                      Verstärkung). Im ausführlichen Modus  (füge  -v  zur  MPlayer-Kommandozeile
                      hinzu)   werden   alle  Kontrollen  und  ihre  dazugehörigen  Wertebereiche
                      ausgegeben. Dies macht die Benutzung von  'analyseplugin'  des  LADSPA  SDK
                      überflüssig.

       comp
              Kompressor/Expandier-Filter, der bei Input von einem Mikrophon benutzt werden kann.
              Verhindert Artefakte bei sehr lautem Klang  und  erhöht  die  Lautstärke  bei  sehr
              leisem Klang. Dieser Filter ist nicht getestet und möglicherweise unbrauchbar.

       gate
              Ein das Rauschen beschränkender Filter, ähnlich dem Audiofilter comp. Dieser Filter
              ist nicht getestet und möglicherweise unbrauchbar.

       karaoke
              Einfacher Filter zur Entfernung von Stimmen, der die Tatsache ausnutzt, dass  diese
              normalerweise  mit  einem  Monogerät  aufgenommen werden und später 'mittig' in den
              endgültigen Audiostream gemixt werden. Sei  dir  im  klaren  darüber,  dass  dieser
              Filter dein Signal in Mono umwandelt. Funktioniert gut für Tracks mit zwei Kanälen;
              mach dir nicht die Mühe, es auf etwas anderes als 2-Kanal-Stereo anzuwenden.

       scaletempo[=Option1:Option2:...]
              Skaliert die Audiogeschwindigkeit, ohne die Tonhöhe zu verändern. Optional wird auf
              die Wiedergabegeschwindigkeit synchronisiert (Standard).
              Dies  funktioniert,  indem  ´stride´  ms  Audio  bei  normaler Geschwindigkeit dann
              ´stride*scale´ ms des eingehenden Audios verbraucht. Es puzzelt die  Stücke  wieder
              zusammen,  indem  ´overlap´%  der  Schrittweite mit dem Audio des vorigen Schrittes
              überblendet werden. Optional wird eine  kurze  statistische  Analyse  der  nächsten
              ´search´ ms Audio durchgeführt, um die beste Überlappungsposition zu bestimmen.
                 scale=<Wert>
                      Nomineller  Wert, um die die Geschwindigkeit skaliert werden soll. Skaliert
                      um diese Menge zusätzlich zur Geschwindigkeit. (Standard: 1.0)
                 stride=<Wert>
                      Länge eines Schrittes in Millisekunden. Zu hohe Werte verursachen merkliche
                      Sprünge  bei  hohen  Skalierungswerten  und  ein  Echo  bei niedrigen. Sehr
                      niedrige Werte werden die Tonhöhe verändern. Erhöhen des Wertes  verbessert
                      die Performance. (Standard: 60)
                 overlap=<Prozent>
                      Prozentsatz,  um  den  sich  die  Schritte  überlappen. Verringerung erhöht
                      Performance. (Standard: .20)
                 search=<Wert>
                      Länge in Millisekunden, um die für die beste  Überlappungsposition  gesucht
                      wird. Verringerung erhöht Performance sehr. Auf langsamen Systemen wirst du
                      diesen Wert sehr niedrig setzen wollen. (Standard: 14)
                 speed=<tempo|pitch|both|none>
                      Bestimme die Antwort auf Geschwindigkeitsveränderungen.
                         tempo
                              Skaliert das Tempo synchron zur Geschwindigkeit (Standard).
                         pitch
                              Kehrt die Wirkung des Filters um. Skaliert Tonhöhe, ohne das  Tempo
                              zu   verändern.  Füge  ´[  speed_mult  0.9438743126816935´  und  ´]
                              speed_mult   1.059463094352953´   deiner   input.conf   hinzu,   um
                              Schrittweite    auf   Halbtöne   zu   setzen.   WARNUNG:   Verliert
                              Synchronisation mit Video.
                         both Skaliert sowohl Tempo als auch Tonhöhe.
                         none Ignoriere Tempoveränderungen.

              BEISPIEL:
                 mplayer -af scaletempo -speed 1.2 media.ogg
                      Würde die Datei bei 1.2-fachem der  normalen  Geschwindigkeit  wiedergeben,
                      Audio  auf  normaler  Tonhöhe. Änderung der Wiedergabegeschwindigkeit würde
                      Anpassung der Audiogeschwindigkeit veranlassen, so dass diese passt.
                 mplayer -af scaletempo=scale=1.2:speed=none -speed 1.2 media.ogg
                      Würde die Datei bei 1.2-fachem der  normalen  Geschwindigkeit  wiedergeben,
                      Audio  auf  normaler  Tonhöhe,  aber Änderung der Wiedergabegeschwindigkeit
                      hätte keinen Effekt auf das Audiotempo.
                 mplayer -af scaletempo=stride=30:overlap=.50:search=10 media.ogg
                      Würde die Qualitäts- und Performanceparameter anpassen.
                 mplayer -af format=floatne,scaletempo media.ogg
                      Würde dafür sorgen, dass scaletempo Code  mit  Fließkommazahlen  verwendet.
                      Möglicherweise schneller auf manchen Plattformen.
                 mplayer -af scaletempo=scale=1.2:speed=pitch audio.ogg
                      Würde  die  Datei  bei 1.2-fachem der normalen Geschwindigkeit wiedergeben,
                      Audio auf normaler Tonhöhe. Änderung  der  Wiedergabegeschwindigkeit  würde
                      die Tonhöhe ändern und Audiotempo bei 1.2-fachem lassen.

VIDEOFILTER

       Videofilter  erlauben  dir,  den Videostream und seine Eigenschaften zu ändern. Die Syntax
       ist folgende:

       -vf <Filter1[=Parameter1:Parameter2:...],Filter2,...>
              Aktiviert eine Videofilterkette zusammen mit ihren Optionen.

       Viele Parameter sind optional und werden teilweise mit  Standardwerten  belegt,  wenn  sie
       weggelassen  werden. Mit '-1' werden die Standardwerte explizit beibehalten. Die Parameter
       w:h bedeuten Breite (width) x Höhe (height); x:y bedeutet  die  x:y-Position  relativ  zur
       linken oberen Ecke des größeren Bildes.
       ANMERKUNG: Eine vollständige Liste aller verfügbaren Plugins liefert -vf help.

       Videofilter  werden in Listen verwaltet. Es gibt ein paar Kommandos, um die Filterliste zu
       regeln.

       -vf-add <Filter1[,Filter2,...]>
              Fügt die angegebenen Filter ans Ende der Filterliste hinzu.

       -vf-pre <Filter1[,Filter2,...]>
              Fügt die angegebenen Filter an den Anfang der Filterliste hinzu.

       -vf-del <Index1[,Index2,...]>
              Löscht die Filter an der angegebenen Indexposition. Indexnummern  beginnen  bei  0,
              negative Nummern adressieren das Ende der Liste (-1 ist der letzte).

       -vf-clr
              Leert die Filterliste komplett.

       Bei Filtern, die dies unterstützen, kannst Du auf Parameter über den Namen zugreifen.

       -vf <filter>=help
              Gibt  die  Parameternamen  und  die  gültigen Wertebereiche der Parameter für einen
              bestimmen Filter aus.

       -vf <Filter=benannter_Parameter1=Wert1[:benannter_Parameter2=Wert2:...]>
              Setzt einen benannten Parameter auf den angegebenen Wert. Benutze  'on'  und  'off'
              oder 'yes' und 'no', um Flag-Parameter zu setzen.

       Die verfügbaren Filter sind folgende:

       crop[=b:h:x:y]
              Schneidet  den  angegeben  Teil  des Bildes aus und verwirft den Rest. Nützlich, um
              schwarze Balken bei Widescreen-Filmen zu entfernen.
                 <b>,<h>
                      Abgeschnittene Breite und Höhe, ist voreingestellt auf die originale Breite
                      und Höhe.
                 <x>,<y>
                      Position des abgeschnittenen Bildes, ist voreingestellt auf die Mitte.

       cropdetect[=Limit:Rundung]
              Berechnet  die  Schneideparameter  für  den  crop-Filter  und  gibt die empfohlenen
              Parameter auf die Standardausgabe aus.
                 <Limit>
                      Schwellenwert, der optional angegeben werden kann als nichts (0) bis hin zu
                      allem (255) (Standard: 24).
                 <Rundung>
                      Wert,  durch  den  die  Breite/Höhe teilbar sein sollte (Standard: 16). Der
                      Offset wird automatisch angepasst, um das Video zu zentrieren.  Benutze  2,
                      um  gerade Dimensionen zu bekommen (wird für 4:2:2-Video gebraucht). 16 ist
                      beim Encodieren für die meisten Videocodecs die beste Wahl.

       rectangle[=b:h:x:y]
              Zeichnet  ein  Rechteck  der  geforderten  Breite  und  Höhe  an  den   angegebenen
              Koordinaten  über das Bild und gibt die aktuellen Rechteckparameter auf die Konsole
              aus. Dies kann verwendet werden, um optimale  Parameter  für  das  Beschneiden  der
              Ränder  (cropping)  zu  finden.  Wenn  du die Direktive 'change_rectangle' an einen
              Tastenanschlag bindest, kannst du so das Rechteck während  der  Wiedergabe  bewegen
              und dessen Größe ändern.
                 <b>,<h>
                      Breite   und  Höhe  (Standard:  -1,  maximal  mögliche  Breite,  wobei  die
                      Begrenzungen sichtbar bleiben)
                 <x>,<y>
                      Position der linken oberen Ecke (Standard: -1, ganz oben, ganz links)

       expand[=b:h:x:y:o:a:r]
              Vergrößert das Bild ohne Skalierung auf die  angegebene  Größe  und  platziert  das
              unskalierte  Originalbild  an  die  Koordinaten  x/y.  Kann  benutzt werden, um die
              Platzierung des OSD/der Untertitel auf schwarzen Balken zu erreichen.

                 <b>,<h>
                      Expandierte Breite,Höhe (Standard: originale Breite,Höhe).  Negative  Werte
                      für b und h werden als Offsets zur Originalgröße behandelt.

                      BEISPIEL:
                           expand=0:-50:0:0
                                  Fügt unterhalb des Bildes einen Rand von 50 Pixel ein.

                 <x>,<y>
                      Position des ursprünglichen Bildes im expandierten Bild (Standard: Mitte)

                 <o>
                      Anzeige von OSD/Untertiteln
                         0: deaktiviert (Standard)
                         1: aktiviert

                 <a>
                      Expandiert  angepasst  an  das  Seitenverhältnis  anstatt  an die Auflösung
                      (Standard: 0).

                      BEISPIEL:
                           expand=800:::::4/3
                                  Erweitert auf 800x600, es sei denn, die Quelle hat einen höhere
                                  Auflösung, dann wird auf das Seitenverhältnis 4/3 erweitert.

                 <r>
                      Rundet Breite und Höhe auf Vielfache von <r> auf. (Standard: 1).

       flip (siehe auch -flip)
              Stellt das Bild auf den Kopf.

       mirror
              Spiegelt das Bild an der Y-Achse.

       rotate[=<0-7>]
              Dreht  das  Bild  um  +/- 90 Grad (und stellt es optional auf den Kopf). Bei Werten
              zwischen 4-7 wird das Bild nur dann gedreht, wenn es vorher hochkant war  (es  also
              höher als breit ist).

                 0    Drehe um 90 Grad im Uhrzeigersinn und stelle es auf den Kopf (Standard).

                 1    Drehe um 90 Grad im Uhrzeigersinn.

                 2    Drehe um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn.

                 3    Drehe um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn und stelle es auf den Kopf.

       scale[=b:h[:interlaced[:chr_drop[:par[:par2[:presize[:noup[:arnd]]]]]]]]
              Skaliert   das   Bild   mit   dem   Softwareskalierer   (langsam)  und  führt  eine
              Farbraumkonvertierung zwischen YUV und RGB durch (siehe auch -sws).

                 <b>,<h>
                      skalierte Breite/Höhe (Standard: originale Breite/Höhe)
                      ANMERKUNG: Wenn -zoom benutzt wird und die unterliegenden Filter (inklusive
                      libvo)  Skalierung  nicht  unterstützen,  werden die Werte d_width/d_height
                      benutzt.
                          0:   skalierte d_width/d_height
                         -1:   originale Breite/Höhe
                         -2:   Berechne Breite/Höhe anhand der  jeweils  anderen  Größe  und  dem
                         vorskalierten Breiten-/Höhenverhältnis.
                         -3:    Berechne  Breite/Höhe  anhand  der  jeweils anderen Größe und dem
                         originalen Breiten-/Höhenverhältnis.
                         -(n+8): wie -n oben, rundet aber die Abmessung auf das nächste Vielfache
                         von 16.

                 <interlaced>
                      Schalte Interlaced-Skalierung an/aus.
                         0: aus (Standard)
                         1: ein

                 <chr_drop>
                      Chroma-Skipping, Auslassen von Chrominanz-Berechnungen
                         0: Benutze alle verfügbaren Eingabezeilen für Chrominanz-Berechnungen.
                         1: Benutze nur jede zweite Eingabezeile für Chrominanz-Berechnungen.
                         2: Benutze nur jede vierte Eingabezeile für Chrominanz-Berechnungen.
                         3: Benutze nur jede achte Eingabezeile für Chrominanz-Berechnungen.

                 <par>:[:<par2>] (siehe auch -sws)
                      Setzt  einige  Skalierungsparameter  abhängig  vom  Skalierer, der mit -sws
                      gewählt wurde.
                         -sws 2 (bicubisch):  B (weichzeichnend) und C (verstärkend)
                         0.00:0.60 Standard
                         0.00:0.75 "precise bicubic" von VirtualDub
                         0.00:0.50 Catmull-Rom spline
                         0.33:0.33 Mitchell-Netravali spline
                         1.00:0.00 cubic B-spline
                         -sws 7 (gaussian): Schärfe (0 (weich) - 100 (scharf))
                         -sws 9 (lanczos):  Filterlänge (1-10)

                 <presize>
                      Skaliere auf eine Standardgröße.
                         qntsc:   352x240 (NTSC Quarter-Screen)
                         qpal:    352x288 (PAL Quarter-Screen)
                         ntsc:    720x480 (Standard-NTSC)
                         pal:     720x576 (Standard-PAL)
                         sntsc:   640x480 (NTSC mit quadratischen Pixeln)
                         spal:    768x576 (PAL mit quadratischen Pixeln)

                 <noup>
                      Verbietet Hochskalierung über die ursprünglichen Abmessungen hinaus.
                         0: Erlaubt Hochskalierung (Standard).
                         1: Verbietet Hochskalierung, falls eine Abmessung  ihren  ursprünglichen
                         Wert überschreitet.
                         2: Verbietet Hochskalierung, falls beide Abmessungen ihre ursprünglichen
                         Werte überschreiten.

                 <arnd>
                      Genaues Runden für den vertikalen Skalierer, der schneller  oder  langsamer
                      als das Standardrunden ist.
                         0: Deaktiviert genaues Runden (Standard).
                         1: Aktiviert genaues Runden.

       dsize=[Aspekt|b:h:Aspektmethode:r]
              Ändert  die  beabsichtigte Displaygröße/den Aspekt an einer frei wählbaren Position
              der Filterkette. Der  Aspekt  kann  als  Bruch  (4/3)  oder  Fließkommazahl  (1.33)
              angegeben werden. Alternativ können exakte Wiedergabebreite und -höhe wie gewünscht
              angegeben werden. Beachte, dass dieser Filter selbst keine Skalierung vornimmt;  er
              beeinflusst  nur, was spätere Skalierer (Software oder Hardware) beim automatischen
              Skalieren tun werden, um den Aspekt zu korrigieren.

                 <b>,<h>
                      Neue Wiedergabebreite und  -höhe.  Kann  auch  die  folgenden  Spezialwerte
                      haben:
                          0:    ursprüngliche Anzeigebreite und -höhe.
                         -1:    ursprüngliche Videobreite/-höhe (Standard).
                         -2:     Berechne  Breite/Höhe  anhand  der  anderen  Abmessung  und  des
                         ursprünglichen Anzeigeaspekts.
                         -3:     Berechne  Breite/Höhe  anhand  der  anderen  Abmessung  und  des
                         ursprünglichen Videoaspekts.

                 BEISPIEL:
                 dsize=800:-2
                      Gibt  eine  Anzeigeauflösung von 800x600 für ein Video mit Aspekt 4/3, oder
                      800x450 für ein 16/9-Video an.
       <Aspektmethode>
            Verändert Breite und Höhe anhand des ursprünglichen Aspekts.
               -1: Ignoriere ursprünglichen Aspekt (Standard).
                0: Behalte Anzeigeaspekt durch Benutzung von <b> und <h> als Maximalauflösung.
                1: Behalte Anzeigeaspekt durch Benutzung von <b> und <h> als Minimalauflösung.
                2: Behalte Videoaspekt durch Benutzung von <b> und <h> als Maxmimalauflösung.
                3: Behalte Videoaspekt durch Benutzung von <b> und <h> als Minimalauflösung.

       BEISPIEL:
                 dsize=800:600:0
                        Gibt eine Anzeigeauflösung von maximal 800x600 oder kleiner  an,  um  den
                        Aspekt beizubehalten.

       <r>
            Rundet Breite und Höhe auf ein Vielfaches von <r> auf (Standard: 1).

       yuy2
            Erzwingt  Konvertierung  von  YV12/I420/422P  nach  YUY2  in  Software.  Nützlich bei
            Videokarten/Treibern mit langsamer YV12- aber schneller YUY2-Unterstützung.

       B "yvu9   "
            Erzwingt eine Software-Farbraumkonvertierung von  YVU9  nach  YV12.  Zu  Gunsten  des
            Softwareskalierers abgelehnt.

       yuvcsp
            Zieht  die  YUV-Farbwerte  auf  den  CCIR  601-Bereich  zusammen, ohne eine wirkliche
            Konvertierung vorzunehmen.

       rgb2bgr[=swap]
            Farbraumkonvertierung RGB 24/32 <-> BGR 24/32
                 swap
                      Führe auch eine R <-> B-Vertauschung durch.

       palette
            Farbraumkonvertierung RGB/BGR 8 -> 15/16/24/32bpp unter Verwendung einer Farbpalette.

       format[=fourcc]
            Beschränkt den Farbraum des nächsten Filters ohne jegliche Konvertierung. Benutze ihn
            zusammen mit dem scale-Filter, um tatsächlich eine Konvertierung durchzuführen.
            ANMERKUNG: Für eine Liste der verfügbaren Formate siehe format=fmt=help.
                 <fourcc>
                      Formatname wie rgb15, bgr24, yv12 usw. (Standard: yuy2)

       noformat[=fourcc]
            Beschränkt  den Farbraum des nächsten Filters ohne jegliche Konvertierung. Anders als
            der format-Filter erlaubt dieser jeden Farbraum außer dem von dir angegebenen.
            ANMERKUNG: Für eine Liste der verfügbaren Formate siehe noformat=fmt=help.
                 <fourcc>
                      Formatname wie rgb15, bgr24, yv12 usw. (Standard: yv12)

       pp[=Filter1[:Option1[:Option2...]]/[-]Filter2...] (siehe auch -pphelp)
            Aktiviert  die  Benutzung  der  angegebenen  Kette   von   Postprocessing-Subfiltern.
            Subfilter  müssen  durch ein '/'-Zeichen voneinander getrennt werden und können durch
            ein vorangestelltes '-' deaktiviert werden. Jeder  Unterfilter  und  manche  Optionen
            haben  einen kurzen und einen langen Namen, die unabhängig voneinander benutzt werden
            können, so ist z.B. dr/dering das gleiche. Alle Subfilter teilen gemeinsame Optionen,
            um ihren Geltungsbereich zu bestimmen:
                 a/autoq
                      Schalte den Subfilter automatisch aus, falls die CPU zu langsam ist.
                 c/chrom
                      Führe außerdem Chrominanz-Filterung durch (Standard).
                 y/nochrom
                      Führe nur Luminanz-Filterung durch (keine Chrominanz).
                 n/noluma
                      Führe nur Chrominanz-Filterung durch (keine Luminanz).

            ANMERKUNG: -pphelp zeigt eine Liste der verfügbaren Subfilter.

            Verfügbare Subfilter sind folgende:

                 hb/hdeblock[:Differenz[:Flachheit]]
                      horizontaler Deblocking-Filter
                         <Differenz>:   Differenzfaktor,  wobei  größere  Werte  mehr  Deblocking
                         bedeuten (Standard: 32).
                         <Flachheit>: Schwellenwert für die  Flachheit,  wobei  niedrigere  Werte
                         mehr Deblocking bedeuten (Standard: 39).

                 vb/vdeblock[:Differenz[:Flachheit]]
                      vertikaler Deblocking-Filter
                         <Differenz>:   Differenzfaktor,  wobei  größere  Werte  mehr  Deblocking
                         bedeuten (Standard: 32).
                         <Flachheit>: Schwellenwert für die  Flachheit,  wobei  niedrigere  Werte
                         mehr Deblocking bedeuten (Standard: 39).

                 ha/hadeblock[:Differenz[:Flachheit]]
                      genauer horizontaler Deblocking-Filter
                         <Differenz>:   Differenzfaktor,  wobei  größere  Werte  mehr  Deblocking
                         bedeuten (Standard: 32).
                         <Flachheit>: Schwellenwert für die  Flachheit,  wobei  niedrigere  Werte
                         mehr Deblocking bedeuten (Standard: 39).

                 va/vadeblock[:Differenz[:Flachheit]]
                      genauer vertikaler Deblocking-Filter
                         <Differenz>:   Differenzfaktor,  wobei  größere  Werte  mehr  Deblocking
                         bedeuten (Standard: 32).
                         <Flachheit>: Schwellenwert für die  Flachheit,  wobei  niedrigere  Werte
                         mehr Deblocking bedeuten (Standard: 39).

                 Die  horizontalen  und  vertikalen  Deblocking-Filter  benutzen  die  Werte  für
                 Differenz und Flachheit  gemeinsam,  du  kannst  daher  keine  unterschiedlichen
                 horizontalen und vertikalen Schwellenwerte angeben.

                 h1/x1hdeblock
                      experimenteller horizontaler Deblocking-Filter

                 v1/x1vdeblock
                      experimenteller vertikaler Deblocking-Filter

                 dr/dering
                      Störungsfilter

                 tn/tmpnoise[:Schwelle1[:Schwelle2[:Schwelle3]]]
                      Reduzierung zeitweisen Rauschens
                         <Schwelle1>: größer -> stärkere Filterung
                         <Schwelle2>: größer -> stärkere Filterung
                         <Schwelle3>: größer -> stärkere Filterung

                 al/autolevels[:f/fullyrange]
                      automatische Korrektur von Helligkeit und Kontrast
                         f/fullyrange: Ausdehnung der Luminanz auf (0-255).

                 lb/linblenddeint
                      Linearer  Mischungs-Deinterlace-Filter,  der  Deinterlacing eines gegebenen
                      Blocks durch Filterung mit einem (1 2 1)-Filter durchführt.

                 li/linipoldeint
                      Linearer   Interpolations-Deinterlace-Filter,   der   Deinterlacing   eines
                      gegebenen   Blocks   durch   lineare   Interpolation  jeder  zweiten  Zeile
                      durchführt.

                 ci/cubicipoldeint
                      Cubischer  Interpolations-Deinterlace-Filter,   der   Deinterlacing   eines
                      gegebenen   Blocks   durch   cubische  Interpolation  jeder  zweiten  Zeile
                      durchführt.

                 md/mediandeint
                      Median-Deinterlace-Filter, der Deinterlacing eines gegebenen  Blocks  durch
                      Medianfilterung jeder zweiten Zeile durchführt.

                 fd/ffmpegdeint
                      FFmpeg-Deinterlace-Filter,  der  Deinterlacing eines gegebenen Blocks durch
                      Filterung jeder zweiten Zeite mit einem (-1 4 2 4 -1)-Filter durchführt.

                 l5/lowpass5
                      Vertikal angewendeter  FIR-Tiefpass-Deinterlace-Filter,  der  Deinterlacing
                      eines  gegebenen  Blocks  durch  Filterung aller Zeilen mit einem (-1 2 6 2
                      -1)-Filter durchführt.

                 fq/forceQuant[:Quantisierungsparameter]
                      Überschreibt die Tabelle der Quantisierungsparameter der Eingabe mit  einem
                      konstanten Quantisierungsparameter, den du angibst.
                         <Quantisierungsparameter>: zu benutzender Quantisierungsparameter

                 de/default
                      Standard-pp-Filterkombination (hb:a,vb:a,dr:a)

                 fa/fast
                      schnelle pp-Filterkombination (h1:a,v1:a,dr:a)

                 ac
                      hochqualitative pp-Filterkombination (ha:a:128:7,va:a,dr:a)

            BEISPIEL:
                 -vf pp=hb/vb/dr/al
                      horizontales  und  vertikales  Deblocking,  Abschwächung  und  automatische
                      Helligkeit/Kontrast
                 -vf pp=de/-al
                      Standardfilter ohne Helligkeits-/Kontrastkorrektur
                 -vf pp=default/tmpnoise:1:2:3
                      Aktiviert Standardfilter und temporäre Rauschunterdrücker.
                 -vf pp=hb:y/vb:a
                      Horizontales Deblocking nur luminanzbezogen, schaltet vertikales Deblocking
                      je nach verfügbarer CPU-Auslastung hinzu.

       spp[=Qualität[:qp[:Modus]]]
            Einfacher  Nachbearbeitungsfilter,  der  das  Bild  mit mehreren (bzw. - im Falle von
            Qualitätslevel 6 - allen) Verschiebungen komprimiert und dekomprimiert und daraus den
            Mittelwert bildet.

                 <Qualität>
                      0-6 (Standard: 3)

                 <qp>
                      Erzwinge Quantisierungsparameter (Standard: 0, benutze QP vom Video).

                 <Modus>
                      0: harter Schwellenwert (Standard)
                      1: weicher Schwellenwert (besseres Deringing, aber unschärfer)
                      4:   wie   0,  benutze  aber  auch  den  QP  von  B-Frames  (kann  Flackern
                      verursachen).
                      5: wie 1, benutze aber auch QP von B-Frames (kann Flackern verursachen).

       uspp[=Qualität[:qp]]
            Ultra-einfacher und -langsamer Nachbearbeitungsfilter,  der  das  Bild  mit  mehreren
            (bzw. - im Falle von Qualitätslevel 8 - alle) Verschiebungen rekomprimiert und daraus
            den Mittelwert bildet. Dies unterscheidet sich im Verhalten  zu  spp  insofern,  dass
            uspp  tatsächlich  jeden Fall mit libavcodec Snow encodiert und decodiert, wohingegen
            spp eine vereinfachte nur-Intra 8x8 DCT ähnlich der bei MJPEG benutzten verwendet.

                 <Qualität>
                      0-8 (Standard: 3)

                 <qp>
                      Erzwinge Quantisierungsparameter (Standard: 0, benutze QP vom Video).

       fspp[=Qualität[:qp[:Stärke[:bframes]]]]
            schnellere Variante des einfachen Nachbearbeitungsfilters.

                 <Qualität>
                      4-5 (äquivalent zu spp; Standard: 4)

                 <qp>
                      Erzwinge Quantisierungsparameter (Standard: 0, benutze QP vom Video).

                 <Stärke>
                      Stärke des Filters, niedrigere Werte behalten mehr Details, aber auch  mehr
                      Artefakte,  während  höhere  Werte  das  Bild glatter und unschärfer machen
                      (Standard: 0 - PSNR optimal).

                 <bframes>
                      0: Benutze QP von B-Frames nicht (Standard).
                      1: Benutze auch QP von B-Frames (Kann Flackern verursachen).

       pp7[=qp[:Modus]]
            Variante des spp-Filters, vergleichbar mit spp=6 mit 7-Punkt DCT, wobei nur der  Wert
            aus der Mitte nach der IDCT weiterbenutzt wird.

                 <qp>
                      Erzwinge Quantisierungsparameter (Standard: 0, benutze QP vom Video).

                 <Modus>
                      0: harte Schwellwerte
                      1: weiche Schwellwerte (besseres Deringing, aber unschärfer)
                      2: mittlere Schwellwerte (Standard, gute Ergebnisse)

       qp=Gleichung
            Filter zur Änderung der Quantisierungsparameter (QP).

                 <Gleichung>
                      eine Gleichung wie "2+2*sin(PI*qp)"

       geq=Gleichung
            generischer Gleichungsänderungsfilter

                 <Gleichung>
                      Irgendeine  Gleichung,  z.B.  'p(W-X\,Y)'  zum  horizontalen  Spiegeln  des
                      Bildes. Du kannst Leerzeichen verwenden, um die Gleichung besser lesbar  zu
                      machen.  Es gibt ein paar Konstanten, die in der Gleichung verwendet werden
                      können:
                         PI: die Zahl Pi
                         E: die Zahl e
                         X / Y: die Koordinaten des aktuellen Samples
                         W / H: Breite und Höhe des Bildes
                         SW  /  SH:  Skalierung  der  Breite/Höhe  abhängig  von   der   momentan
                         gefilterten Ebene, z.B. 1,1 und 0.5,0.5 für YUV 4:2:0.
                         p(x,y):  Gibt  den  Wert  des Pixels an Position x/y der aktuellen Ebene
                         zurück.

       test
            Generiere verschiedene Testmuster.

       rgbtest[=Breite:Höhe]
            Generiere ein RGB-Testmuster, nützlich, um RGB/BGR-Probleme zu erkennen. Du  solltest
            einen roten, grünen und blauen Streifen von oben nach unten sehen.

                 <Breite>
                      Gewünschte  Breite  des generierten Bildes (Standard: 0). 0 bedeutet Breite
                      des Eingabebildes.

                 <Höhe>
                      Gewünschte Höhe des generierten Bildes (Standard: 0). 0 bedeutet  Höhe  des
                      Eingabebildes.

       lavc[=Qualität:fps]
            Schnelle  Softwarekonvertierung von YV12 nach MPEG-1 mit libavcodec für die Benutzung
            mit DVB/DXR3/IVTV/V4L2.

                 <Qualität>
                      1-31: fester Quantisierungsfaktor
                      32-:  feste Bitrate in kBit

                 <fps>
                      Erzwinge Ausgabe-fps (Fließkommawert) (Standard: 0, automatische  Erkennung
                      basierend auf Höhe)

       dvbscale[=Aspekt]
            Wählt die optimale Skalierung für DVB-Karten, skaliert hardwareseitig die X-Achse und
            berecht die Y-Achse softwareseitig, um den  Aspekt  beizubehalten.  Nützlich  nur  in
            Verbindung mit expand und scale.

                 <Aspekt>
                      Kontrolliere   das   Seitenverhältnis,   berechnet   durch  DVB_HÖHE*ASPEKT
                      (Standard:   576*4/3=768),   setze   auf    576*(16/9)=1024    für    einen
                      16:9-Fernseher.

            BEISPIEL:
                 -vf dvbscale,scale=-1:0,expand=-1:576:-1:-1:1,lavc

       noise[=Helligkeit[u][t|a][h][p]:Farbwert[u][t|a][h][p]]
            Fügt Rauschen hinzu.
                 <0-100>
                      Helligkeitsrauschen
                 <0-100>
                      Farbrauschen
                 u    gleichförmiges Rauschen (sonst gaußsch)
                 t    temporäres Rauschen (Rauschmuster wechselt zwischen Bildern)
                 a    gemitteltes temporäres Rauschen (weicher, aber viel langsamener)
                 h    hohe Qualität (sieht etwas besser aus, dafür etwas langsamer)
                 p    Mische Rauschen mit einem (halbwegs) gleichmäßigen Muster

       denoise3d[=Helligkeit_r:Farbwert_r:Helligkeit_z:Farbwert_z]
            Dieser  Filter  versucht,  Bildrauschen  zu  unterdrücken und so bewegungslose Bilder
            wirklich statisch zu machen (was das Bild besser komprimierbar machen sollte).
                 <Helligkeit_r>
                      räumliche Helligkeitsstärke (Standard: 4)
                 <Farbwert_r>
                      räumliche Farbstärke (Standard: 3)
                 <Helligkeit_z>
                      zeitliche Helligkeitsstärke (Standard: 6)
                 <Farbwert_z>
                      zeitliche Farbstärke (Standard: Helligkeit_r*Farbwert_r/Helligkeit_z)

       hqdn3d[=Helligkeit_r:Farbwert_r:Helligkeit_z:Farbwert_z]"
            Hochpräzise und -qualitative Version des Denoise3d-Filters.  Parameter  und  Gebrauch
            sind dieselben.

       ow[=Tiefe[:Helligkeitsstärke[:Farbtonstärke]]]
            Overcomplete Wavelet Denoiser.
                 <Tiefe>
                      Größere  Tiefenwerte  werden  Komponenten  mit niedrigerer Frequenz stärker
                      entstören, das Filtern jedoch verlangsamen (Standard: 8).
                 <Helligkeitsstärke>
                      Helligkeitsstärke (Standard: 1.0)
                 <Farbtonstärke>
                      Farbtonstärke (Standard: 1.0)

       eq[=Helligkeit:Kontrast] (VERALTET)
            Softwareequalizer mit interaktiver Kontrolle wie beim Hardwareequalizer, für  Karten/
            Treiber,   die  die  Kontrolle  über  Helligkeit  und  Kontrast  via  Hardware  nicht
            unterstützen. Kann in Verbindung mit MEncoder nützlich sein; einerseits, um  schlecht
            aufgenommene  Filme  zu  reparieren,  und  zum anderen, um Artifakte zu maskieren und
            niedrigere Bitraten benutzen zu können.
                 <-100-100>
                      initiale Helligkeit
                 <-100-100>
                      initialer Kontrast

       eq2[=gamma:Kontrast:Helligkeit:Sättigung:rg:gg:bg:weight]
            Alternativer  Softwareequalizer,  der  Lookup-Tabellen  benutzt  (sehr  langsam).  Er
            erlaubt  neben  simpler  Anpassung  der  Helligkeit  und  des  Kontrastes  auch  eine
            Gammakorrektur. Beachte, dass er den gleichen MMX-optimierten Code  benutzt  wie  -vf
            eq,  wenn  alle  Gammawerte  1.0  betragen! Die Parameter werden als Fließkommazahlen
            angegeben.
                 <0.1-10>
                      initialer Gammawert (Standard: 1.0)
                 <-2-2>
                      initialer  Kontrast,  wobei  negative  Werte   ein   Negativbild   bewirken
                      (Standard: 1.0)
                 <-1-1>
                      initiale Helligkeit (Standard: 0.0)
                 <0-3>
                      initiale Sättigung (Standard: 1.0)
                 <0.1-10>
                      Gammawert der roten Komponente (Standard: 1.0)
                 <0.1-10>
                      Gammawert der grünen Komponente (Standard: 1.0)
                 <0.1-10>
                      Gammawert der blauen Komponente (Standard: 1.0)
                 <0-1>
                      Der Parameter weight kann verwendet werden, um die Wirkung hoher Gammawerte
                      auf helle Bildbereiche zu reduzieren, sie also  z.B.  davon  abzuhalten  zu
                      übersteuern  und  ganz  weiss zu werden. Bei 0.0 hat die Gammakorrektur gar
                      keinen Effekt mehr, bei 1.0 hat sie die volle Stärke.

       hue[=Farbton:Sättigung]
            Softwareequalizer  mit  interaktiver  Kontrolle  wie  beim   Hardwareequalizer,   für
            Karten/Treiber, die Farbton- und Sättigungskontrolle nicht in Hardware unterstützen.
                 <-180-180>
                      initiale Farbtonstärke (Standard: 0.0)
                 <-100-100>
                      initiale  Sättigung,  wobei  negative  Werte zu negativer Chrominanz führen
                      (Standard: 1.0)

       halfpack[=f]
            Konvertiert planares YUV 4:2:0 in halbhohes, gepacktes 4:2:2,  wobei  der  Farbanteil
            beibehalten  und  die Helligkeit nach unten angepasst wird. Nützlich bei Ausgaben auf
            Geräte mit niedriger Auflösung, bei denen die Hardwareskalierung  schlechte  Qualität
            liefert  oder  nicht  verfügbar  ist.  Kann  auch als primitiver Deinterlacer benutzt
            werden, der nur auf  dem  Helligkeitsanteil  arbeitet  und  sehr  wenig  CPU-Leistung
            erfordert.
                 <f>
                      In  der  Voreinstellung  bildet halfpack beim Downsampling den Durchschnitt
                      von Zeilenpaaren.  Jeder  von  0  oder  1  verschiedene  Wert  liefert  das
                      Standard(downsampling)verhalten.
                         0: Benutze beim Downsampling nur die geraden Zeilen.
                         1: Benutze beim Downsampling nur die ungeraden Zeilen.

       ilpack[=Modus]
            Wenn  interlaced-Videos  in YUV 4:2:0-Formaten gespeichert wird, wird das Interlacing
            der Chrominanz  wegen  vertikalen  Resamplings  der  Chrominanzkanäle  nicht  an  den
            richtigen  Stellen  dargestellt.  Dieser Filter packt die planaren 4:2:0-Daten in das
            YUY2 (4:2:2)-Format mit den Chrominanzlinien an den richten Stellen.  So  kommen  die
            Daten für Helligkeit und Chrominanz für jede Zeile vom selben Feld.
                 <Modus>
                      Wähle den Skalierungs-Modus.
                         0: Bildpunktverdopplung (nearest-neighbor), schnell aber ungenau
                         1: lineare Interpolation (Standard)

       harddup
            Nur  in  Verbindung mit MEncoder nützlich. Wenn harddup bei der Encodierung verwendet
            wird, sorgt es dafür,  dass  doppelte  Frames  auch  im  encodierten  Output  doppelt
            vorkommen.  Dies verbraucht ein wenig mehr Platz, ist jedoch für die Ausgabe in MPEG-
            Dateien nötig oder dann, wenn der Videostream nach der Encodierung getrennt  und  neu
            zusammengesetzt werden soll (demux und remux). Die Option sollte am oder nahe am Ende
            der Filterkette stehen, es sei denn, du hast einen guten Grund, es anders zu machen.

       softskip
            Nur in  Verbindung  mit  MEncoder  nützlich.  Softskip  verschiebt  den  Schritt  des
            Encodierungsvorgangs,  Frames  zu Überspringen (Wegzulassen) von der Position vor der
            Filterkette in die Filterkette hinein. Dies  erlaubt  denjenigen  Filtern,  die  alle
            Frames  untersuchen  müssen  (umgekehrtes  Telecine,  zeitliche Rauschunterdrückung),
            korrekt zu arbeiten. Sollte nach den Filtern, die  alle  Frames  untersuchen  müssen,
            platziert werden und vor all denjenigen, die CPU-intensiv sind.

       decimate[=max:hi:lo:frac]
            Lässt  Frames weg, die sich nicht sehr on den vorigen unterscheiden, um die Framerate
            zu reduzieren. Die Hauptanwendung für diesen Filters ist  die  Encodierung  bei  sehr
            niedrigen   Bitraten  (z.B.  Streaming  über  eine  Modemverbindung),  er  kann  aber
            theoretisch auch dazu benutzt werden, Filme zu reparieren, die mit  inversed-telecine
            fehlerhaft encodiert worden sind.
                 <max>
                      Setzt  eine  obere  Grenze  für die Anzahl aufeinanderfolgender Frames, die
                      weggelassen werden können (falls positiv),  sonst  das  kleinste  Intervall
                      zwischen weggelassenen Frames (falls negativ).
                 <hi>,<lo>,<frac>
                      Ein Frame ist Kanditat dafür, weggelassen zu werden, falls keine 8x8-Region
                      sich mehr unterscheidet als der Schwellenwert <hi> angibt  und  falls  sich
                      nicht  mehr  als der Anteil <frac> angibt (wobei 1 das ganze Bild bedeutet)
                      vom Schwellenwert <lo> unterscheidet. Werte für <hi> und <lo> beziehen sich
                      auf   8x8-Pixelblöcke   und   repräsentieren   aktuelle   Unterschiede  der
                      Pixelwerte. Ein Schwellenwert von  64  entspricht  also  einer  Einheit  im
                      Unterschied  für  jeden  Pixel oder derselben unterschiedlichen Ausbreitung
                      über einen Block.

       dint[=sense:level]
            Der verwerfende Deinterlace-Filter (drop-deinterlace, dint) erkennt und verwirft  den
            ersten einer Gruppe von interlaced Frames.
                 <0.0-1.0>
                      relative Differenz zwischen benachbarten Pixeln (Standard: 0.1)
                 <0.0-1.0>
                      Wie groß der als interlaced erkannte Teil eines Bildes sein muss, damit der
                      Frame verworfen wird (Standard: 0.15).

       lavcdeint (VERALTET)
            FFmpeg-Deinterlace-Filter, gleichbedeutend mit -vf pp=fd

       kerndeint[=thresh[:map[:order[:sharp[:twoway]]]]]
            Donald Grafts adaptiver Kernel-Deinterlacer. Führt ein Deinterlacing von  Teilen  des
            Videos durch, falls ein wählbarer Schwellenwert überschritten wird.
                 <0-255>
                      Schwellenwert (Standard: 10)
                 <map>
                         0: Ignoriere Pixel, die den Schwellenwert überschreiten (Standard).
                         1: Färbt Pixel, die den Schwellenwert überschreiten, weiß.

                 <order>
                         0: Rühre die Felder nicht an (Standard).
                         1: Tausche die Felder.

                 <sharp>
                         0: Deaktiviere zusätzliches Schärfen (Standard).
                         1: Füge zusätzliche Schärfe hinzu.

                 <twoway>
                         0: Deaktiviert zwei-Wege-Schärfung (default).
                         1: Aktiviert zwei-Wege-Schärfung.

       unsharp=l|cBxH:Menge[:l|cWxH:Menge]
            Unschärfemaske / Gaußscher Weichzeichner

            l
                 Wendet den Effekt auf den Helligkeitsanteil an.

            c
                 Wendet den Effekt auf den Farbanteil an.

            <Breite>x<Höhe>
                 Breite  und  Höhe  der Matrix, die in beide Richtungen ungerade sein muss (min =
                 3x3, max = 13x11 oder 11x13, normalerweise zwischen 3x3 und 7x7).

            Menge
                 relative "Menge" der Schärfe/Unschärfe,  die  dem  Bild  hinzugefügt  wird  (ein
                 vernünftiger Bereich ist -1.5-1.5).
                    <0: weichzeichnen
                    >0: schärfen

       swapuv
            Vertauscht die U- und V-Ebene.

       il=[d|i][s][:[d|i][s]]
            Führt  ein  (De)Interleaving  von  Zeilen  durch. Das Ziel dieses Filters ist es, die
            Bearbeitung von interlaced Bildern zu ermöglichen, ohne sie vorher  zu  deinterlacen.
            Du kannst eine interlaced DVD filtern und am Fernseher ausgeben, ohne das Interlacing
            zu entfernen.  Während  Deinterlacing  (mit  dem  Postprocessing-Filter)  Interlacing
            permanent entfernt (smoothing, averaging, etc.), teilt dieser Filter das Bild in zwei
            Felder auf (sogenannte Halbbilder), so dass diese  unabhängig  voneinander  gefiltert
            und wieder interleavt werden können.
                 d    deinterleave, entschachteln (einen über dem anderen plazieren)
                 i    interleave, verschachteln
                 s    vertauschen der Felder (gerade und ungerade Zeilen austauschen)

       fil=[i|d]
            Führt  ein  (De)Interleaving  von  Zeilen durch. Dieser Filter ist dem il-Filter sehr
            ähnlich,  jedoch  viel  schneller.  Der  Hauptnachteil  ist,  dass  er  nicht   immer
            funktioniert.  Besonders  in  Kombination  mit  anderen  Filtern  kann es zu zufällig
            gestörten Bildern kommen. Sei also froh, wenn es funktioniert,  beschwere  dich  aber
            nicht, falls bei deiner Filterkombination Fehler auftreten.
                 d    Deinterleave der Felder, platziert beide Seite an Seite.
                 i    Erneutes Interleave der Felder (kehrt den Effekt von fil=d um).

       field[=n]
            Extrahiert  ein  einzelnes  Feld  eines  interlaced  Bildes mit Stride-Arithmetik, um
            Verschwendung von CPU-Zeit zu vermeiden. Der optionale Parameter n gibt  an,  ob  das
            gerade  oder  ungerade  Feld extrahiert wird (abhängig davon, ob n selber gerade oder
            ungerade ist).

       detc[=Var1=Wert1:Var2=Wert2:...]
            Versucht, den 'Telecine'-Prozess umzukehren,  um  einen  sauberen,  nicht-interlaced-
            Stream  mit  der  Framerate  des  Films  wiederherzustellen. Dieser war der erste und
            primitivste Inverse-Telecine-Filter, der zu MPlayer/MEncoder  hinzugefügt  wurde.  Er
            speichert Telecine-3:2-Muster zwischen und folgt ihnen soweit wie möglich. Dies macht
            in tauglich für perfekt-telecined Material, selbst bei Vorhandensein  eines  gewissen
            Grades  an  Störung.  Er  wird jedoch nicht funktionieren bei Vorhandensein komplexer
            Post-Telecine-Änderungen. Die Entwicklung an diesem Filter findet nicht weiter statt,
            da  ivtc,  pullup  und filmdint für die meisten Anwendungen besser geeignet sind. Die
            folgenden Argumente (Syntax siehe oben) steuern das Verhalten des detc-Filters:

                 <dr>
                      Setzt den Framedropping-Modus.
                         0: Kein Frame wird ausgelassen, um eine feste Framerate der  Ausgabe  zu
                         erhalten (Standard).
                         1:  Ein Frame wird immer dann verworfen, wenn es keine Auslassungen oder
                         Telecine-Zusammenführungen innerhalb der letzten 5 Frames gab.
                         2: Ein ständiges  Verhältnis  von  5:4  der  Eingabe  zur  Ausgabe  wird
                         beibehalten.
                         ANMERKUNG: Benutze Modus 1 oder 2 mit MEncoder.

                 <am>
                      Analyse-Modus.
                         0:  Festgelegtes  Muster mit initialer Anzahl der Frames angegeben durch
                         <fr>.
                         1: aggressive Suche nach Telecine-Muster (Standard).

                 <fr>
                      Setzt die initiale Anzahl der Frames in Folge. 0-2 sind die drei  sauberen,
                      progressiven  Frames;  3  und  4  sind  die  beiden  interlaced-Frames. Der
                      Standardwert, -1, bedeutet 'nicht in Telecine-Abfolge'. Die hier angegebene
                      Zahl gibt den Typ des imaginären vorigen Frames an, bevor der Film beginnt.

                 <t0>, <t1>, <t2>, <t3>
                      Schwellenwerte, die in bestimmten Modi verwendet werden.

       ivtc[=1]
            Experimenteller  'zustandsloser'  Inverse-Telecine-Filter.  Anstatt zu versuchen, ein
            Muster zu finden, wie es  der  detc-Filter  tut,  trifft  ivtc  seine  Entscheidungen
            unabhängig  für  jeden Frame. Dies liefert wesentlich bessere Resultate für Material,
            das ausgiebiger Editierung unterzogen wurde, nachdem Telecine  angewendet  wurde.  Im
            Endeffekt  ist  es  jedoch  nicht  so nachsichtig bei leicht gestörtem Input, wie bei
            Capturing von TV-Input. Der optionale Parameter (ivtc=1) entspricht der  Option  dr=1
            des detc-Filters und sollte nur von MEncoder, nicht von MPlayer verwendet werden. Wie
            bei detc muss auch hier bei Benutzung von  MEncoder  die  korrekte  Ausgabe-Framerate
            (-ofps  24000/1001)  angegeben  werden.  Die  Entwicklung an itvc findet nicht weiter
            statt, da die Filter pullup und filmdint genauer zu sein scheinen.

       pullup[=jl:jr:jo:ju:sb:mp]
            Pulldown-Umkehrungs- (inverse telecine) Filter  der  dritten  Generation,  der  mixed
            Hard-telecine-  und  Progressive-Material mit 24000/1001 und 30000/1001 fps handhaben
            kann. Der Pullup-Filter ist wesentlich  robuster  als  detc  oder  ivtc,  da  er  für
            Entscheidungen zukünftigen Kontext zurate zieht. Wie ivtc auch ist pullup zustandslos
            in dem Sinne, dass er nicht nach einem zu folgenden Muster sucht, sondern stattdessen
            nach  vorne schaut, um Gegenstücke zu finden und progressive Frames zusammenzusetzen.
            Der Filter befindet sich noch in der Entwicklung, scheint aber akkurat zu arbeiten.

                 jl, jr, jt, und jb
                      Diese Optionen bestimmen die zu ignorierende Menge  "Müll"  links,  rechts,
                      oben  und unten am Bildrand, respektive. Links/rechts sind in Einheiten von
                      8 Pixeln anzugeben, oben/unten in Einheiten von 2 Zeilen. Der  Standardwert
                      ist 8 Pixel an jeder Seite.

                 sb (strict breaks)
                      Setzen  dieser  Option auf 1 reduziert die Chancen von pullup, gelegentlich
                      einen falsch getroffenen Frame zu generieren.  Es  kann  jedoch  auch  dazu
                      führen,  dass  während  schnellen  bewegten Szenen eine exzessive Anzahl an
                      Frames ausgelassen wird. Im Gegensatz dazu führt ein Setzen  auf  -1  dazu,
                      dass pullup Felder leichter zuordnet. Dies kann helfen beim Verarbeiten von
                      Videomaterial, das zwischen Feldern leicht verwischt ist,  jedoch  kann  es
                      auch zu interlaced Frames in der Ausgabe führen.

                 mp (metric plane)
                      Diese  Option kann auf 1 oder 2 gesetzt werden, um bei den Berechnungen von
                      pullup eine Chrominanzebene anstelle einer Helligkeitsebene  zu  verwenden.
                      Dies  kann  die  Genauigkeit  bei  sehr  sauberem Quellmaterial verbessern,
                      vermutlich wird die Qualitätt jedoch verschlechtert, vor allem wenn es sich
                      um Videomaterial in Graustufen handelt oder Regenbogeneffekte sichbar sind.
                      Der vorwiegende Zweck vom Setzen von mp auf Chrominanzebene ist,  die  CPU-
                      Auslastung  zu  verringern  und  pullup  in  Echtzeit  oder  auf  langsamen
                      Maschinen zu benutzen.

            ANMERKUNG: Lasse beim Encodieren auf jede Anwendung von pullup  den  Filter  softskip
            folgen.  Dies  stellt  sicher,  dass  pullup jeden Frame betrachtet. Falls dies nicht
            geschieht,  führt  dies  zu  einer  unkorrekten  Ausgabe  und  wird  auf  Grund   von
            Designbeschränkungen auf Codec-/Filterebene normalerweise abbrechen.

       filmdint[=Optionen] Inverse telecine-Filter, ähnlich dem Pullup-Filter oben.
            Er ist konstruiert, jedes Pulldown-Muster zu handhaben, inklusive mixed soft und hard
            telecine sowie begrenzter Unterstützung für Filme, deren Framerate für die Wiedergabe
            auf  einem  Fernseher  verringert  oder erhöht worden ist. Nur die Luminanzebene wird
            benutzt, um Frameunterbrechungen zu finden. Falls es zu  einem  Feld  keinen  Treffer
            gibt, wird das Deinterlacing mit einer einfachen linearen Approximation durchgeführt.
            Falls die Quelle aus MPEG-2-Material besteht, muss dieser der erste Filter  sein,  um
            Zugang zu den Feld-Flags zu erlauben, die vom MPEG-2-Decoder gesetzt werden. Abhängig
            von der MPEG-Quelle kannst du diesen Hinweis ignorieren, solange du  keine  Warnungen
            "Bottom-first field" bekommst. Werden keine Optionen angegeben, bewerkstelligt dieser
            Filter normales inverse telecine und sollte zusammen  mit  mencoder  -fps  30000/1001
            -ofps  24000/1001  benutzt werden. Wird dieser Filter mit mplayer benutzt wird, kommt
            es zu unregelmäßigen Frameraten, aber dies ist im Allgemeinen besser als  pp=lb  oder
            gar  kein  Deinterlacing  zu  benutzen.  Es  können mehrere Optionen getrennt durch /
            angegeben werden.

                 crop=<w>:<h>:<x>:<y>
                      Genau wie der Filter crop, aber schneller, und  er  funktioniert  auch  mit
                      mixed  hard  und soft telecined-Inhalten, wenn y kein Vielfaches von 4 ist.
                      Falls x oder y das  Abschneiden  von  nicht-ganzzahligen  Pixeln  erfordern
                      würde, wird die Chrominanzebene erweitert. Das bedeutet üblicherweise, dass
                      x und y geradzahlig sein müssen.

                 io=<ifps>:<ofps>
                      Für alle ifps Eingabeframes wird der Filter ofps Ausgabeframes liefern. Das
                      Verhältnis von ifps/ofps sollte dem Verhältnis -fps/-ofps entsprechen. Dies
                      könnte benutzt werden, um Filme zu filtern, die  auf  einem  Fernseher  mit
                      einer anderen Framerate als der originalen wiedergegeben werden.

                 luma_only=<n>
                      Ist  n  ungleich  0, wird die Chrominanzebene unverändert kopiert. Dies ist
                      nützlich  für  Fernseher  im  YV12-Modus,  die  eine  der  Chrominanzebenen
                      wegfallen lassen.

                 mmx2=<n>
                      Auf  der  x86-Architektur,  falls  n=1, benutze MMX2-optimierte Funktionen,
                      falls n=2, benutze 3DNow!-optimierte  Funktionen,  sonst  einfach  C.  Wird
                      diese  Option  nicht angegeben, werden MMX2 und 3DNow! automatisch erkannt.
                      Benutze diese Option, um die automatische Erkennung zu übergehen.

                 fast=<n>
                      Bei größeren Werten für n wird dies den Filter auf Kosten  der  Genauigkeit
                      beschleunigen. Der Standardwert ist n=3. Ist n ungerade, so wird ein Frame,
                      der direkt auf einen mit dem REPEAT_FIRST_FIELD-MPEG-Flag markierten  Frame
                      folgt,  als  progressive angesehen. Daher wird sich der Filter keinen soft-
                      telecined MPEG-2-Inhalten widmen. Dies ist der einzige Effekt dieses Flags,
                      falls  MMX2  oder  3DNow! verfügbar ist. Ohne MMX2 und 3DNow! und falls n=0
                      oder 1, werden dieselben Berechnungen durchgeführt wie mit n=2 oder 3.  Ist
                      n=2  oder  3, so wird die Anzahl der Helligkeitslevels, die benutzt werden,
                      um Frameunterbrechungen zu finden, von 256 auf  128  reduziert,  was  einen
                      schnelleren  Filter  zur  Folge  hat,  ohne  dabei  viel  an Genauigkeit zu
                      verlieren. Ist n=4 oder 5, so wird eine schnellere, aber  weniger  genauere
                      Metrik  benutzt, um Frameunterbrechungen zu finden, welche dazu neigt, hohe
                      vertikale Details als interlaced-Inhalte fehlzuinterpretieren.

                 verbose=<n>
                      Falls n von null verschieden ist, gibt dies  die  detaillierteren  Metriken
                      für jeden Frame aus. Nützlich für Debugging-Zwecke.

                 dint_thres=<n>
                      Schwellenwert  für  Deinterlacing. Wird während des Deinterlacing von nicht
                      zugeordneten Frames benutzt. Größere Werte bedeuten weniger  Deinterlacing;
                      benutze  n=256,  um  Deinterlacing  komplett abzuschalten. Standardwert ist
                      n=8.

                 comb_thres=<n>
                      Schwellenwert  für  den  Vergleich  von  top  fields  und  bottom   fields.
                      Standardwert ist 128.

                 diff_thres=<n>
                      Schwellenwert,  um  die  zeitliche  Veränderung  eines  Feldes zu erkennen.
                      Standardwert ist 128.

                 sad_thres=<n>
                      Summe des "Absolute Difference"-Schwellenwerts, Standardwert ist 64.

       softpulldown
            Dieser  Filter  arbeitet  nur  mit  MEncoder  korrekt  und  richtet  sich  nach   den
            MPEG-2-Flags, die für soft 3:2-Pulldown (soft telecine) benutzt werden. Wenn du einen
            der Filter ivtc oder detc für Filme benutzen möchtest, die zum Teil 'soft  telecined'
            sind, sollte er durch das Einfügen dieses Filters zuverlässiger gemacht werden.

       divtc[=Optionen]
            Inverse  telecine für deinterlaced Videos. Falls 3:2-pulldown telecined Videomaterial
            eins der Felder verloren hat oder deinterlaced ist durch ein Verfahren, das ein  Feld
            beibehält  und  das  andere  interpoliert, ist das Ergebnis ein ruckelndes Video, das
            jeden vierten Frame doppelt enthält. Dieser Filter beabsichtigt, diese  Duplikate  zu
            finden,  zu  entfernen  und die ursprüngliche Framerate des Films wiederherzustellen.
            Bei Benutzung dieses Filters musst du einen Wert  für  -ofps  angeben,  der  4/5  der
            Framerate  der Eingabedatei entspricht. Außerdem musst du den Filter softskip an eine
            spätere Stelle der Filterkette stellen um sicherzustellen,  dass  dictc  alle  Frames
            sieht.  Es  sind  zwei verschiedene Modi verfügbar: Der Modus mit einem Durchlauf ist
            die Standardeinstellung und sehr einfach zu benutzen, hat  aber  den  Nachteil,  dass
            alle  Änderungen  in  der  telecine-Phase  (verlorengegangene  Frames  oder schlechte
            Bearbeitungungen)  kurzzeitiges  Ruckeln   verursachen,   bis   der   Filter   wieder
            synchronisieren kann. Der Modus mit zwei Durchläufen vermeidet dies durch Analyse des
            ganzen  Videos  im  Voraus,  so  dass  er  Phasenänderungen  vorher  kennt  und   die
            Resynchronisierung   an   der  exakten  Stelle  durchführen  kann.  Diese  Durchläufe
            entsprechen nicht dem ersten und zweiten Durchlauf des Encodierungsvorgangs. Du musst
            einen  extra-Durchlauf  mit  Durchlauf  1  von divtc vor der eigentlichen Encodierung
            durchführen, die das resultierende Video  verwirft.  Benutze  -nosound  -ovc  raw  -o
            /dev/null, um Verschwendung von CPU-Zeit für diesen Durchlauf zu vermeiden. Du kannst
            außerdem sowas wie crop=2:2:0:0 hinter divtc hinzufügen,  um  die  Dinge  noch  etwas
            weiter   zu  beschleunigen.  Benutze  dann  divtc-Durchlauf  2  für  die  eigentliche
            Encodierung. Wenn du mehrere Encoder-Durchläufe machste,  benutze  divtc-Durchlauf  2
            für all diese. Die Optionen sind:

                 pass=1|2
                      Benutze Modus mit zwei Durchläufen.

                 file=<Dateiname>
                      Setzt  den  Dateinamen  für  das  Logfile  beim  Modus mit zwei Durchläufen
                      (Standard: "framediff.log").

                 threshold=<Wert>
                      Setzt die minimale Stärke, die das telecine-Muster haben  muss,  damit  der
                      Filter  es als solches wahrnimmt (Standard: 0.5). Dies wird benutzt, um bei
                      sehr dunklen oder fast still stehenden Videos die  Erkennung  von  falschen
                      Mustern zu vermeiden.

                 window=<numframes>
                      Setzt die Anzahl der vorangegangenen Frames, die bei der Suche nach Mustern
                      berücksichtigt werden (Standard: 30). Ein längeres Zeitfenster  erhöht  die
                      Zuverlässigkeit der Mustersuche, ein kürzeres Zeitfenster jedoch verbessert
                      die Reaktionszeit für Änderungen in der telecine-Phase. Dies  betrifft  nur
                      den  Modus  mit  einem  einzigen  Durchlauf. Der Modus mit zwei Durchläufen
                      benutzt zur  Zeit  ein  festes  Zeitfenster,  das  nach  vorne  und  hinten
                      gerichtet ist.

                 phase=0|1|2|3|4
                      Setzt  die  anfängliche  telecine-Phase  für  den Modus mit einem Durchlauf
                      (Standard: 0). Der Modus mit zwei Durchläufen kann in die Zukunft sehen, so
                      dass  er  von Anfang an die richtige Phase wählen kann, der Modus mit einem
                      Durchlauf kann nur raten. Er  erkennt  die  richtige  Phase,  wenn  er  sie
                      findet,  aber  diese  Option kann genutzt werden, um ein mögliches Haken am
                      Anfang zu korrigieren. Der erste Durchlauf des Modus mit  zwei  Durchläufen
                      benutzt  dies  auch;  wenn  du  also  die  Ausgabe  des  ersten  Durchlaufs
                      speicherst, bekommst du als Ergebnis eine konstante Phase.

                 deghost=<Wert>
                      Setzt den Schwellenwert für die Entfernung  von  stark  unscharfen  Bildern
                      (Deghosting)  (0-255  für  Modus  mit  einem,  -255-255  für Modus mit zwei
                      Durchläufen, Standard: 0). Ist der  Wert  ungleich  null,  wird  Deghosting
                      benutzt.  Dies ist für Videomaterial gedacht, das deinterlaced wurde in der
                      Art, dass die Felder übereinandergelegt  wurden  anstatt  eins  von  beiden
                      wegzulassen.      Deghosting      erhöht      Kompressionsartefakte      in
                      übereinandergelegten Frames, daher wird der Parameterwert als Schwellenwert
                      benutzt,  um  diejenigen  Pixel vom Deghosting auszuschließen, die sich vom
                      vorigen in weniger als dem angegebenen Wert unterscheiden. Wird  der  Modus
                      mit  zwei Durchläufen verwendet, so kann ein negativer Wert benutzt werden,
                      damit  der  Filter  zu  Beginn  des  zweiten  Durchlaufs  das  ganze  Video
                      analysiert  um  zu  entscheiden,  ob  Deghosting verwendet werden muss oder
                      nicht. Der Filter wählt dann entweder null  oder  den  absoluten  Wert  des
                      Parameters. Gib diesen Parameter im zweiten Durchlauf an, im ersten bewirkt
                      er keinen Unterschied.

       phase=[t|b|p|a|u|T|B|A|U][:v]
            Verzögert interlaced Video um die Zeit eines Feldes, so dass sich die Reihenfolge der
            Felder  ändert.  Die  Absicht  ist,  Videos im PAL-Format zu korrigieren, die bei der
            Umsetzung von Film zu Video mit umgekehrter Feldreihenfolge aufgenommen  wurden.  Die
            Optionen sind:

                 t    Nimm  die  Feldreihenfolge  top-first, transferiere dabei bottom-first. Der
                      Filter verzögert das untere (bottom) Feld.

                 b    Nimm die Feldreihenfolge bottom-first, transferiere  dabei  top-first.  Der
                      Filter verzögert das obere (top) Feld.

                 p    Nimm  auf  und  transferiere  mit  derselben  Feldreihenfolge. Dieser Modus
                      existiert nur als Referenz zur Dokumentation anderer Optionen; falls du  es
                      trotzdem auswählst, wird der Filter guten Gewissens nichts tun ;-)

                 a    Nimm  die  Feldreihenfolge,  die  durch  die  Flags  der Felder automatisch
                      bestimmt werden und transferiere die andere. Der  Filter  wählt  einen  der
                      Modi  t  und  b  Frame für Frame aus unter Zuhilfenahme der Feld-Flags. Ist
                      keine Feldinformation verfügbar, arbeitet er wie bei Angabe von u.

                 u    Nimm unbekannte oder variable, transferiere die andere Feldreihenfolge. Der
                      Filter  wählt  einen der Modi t und b Frame für Frame aus durch Analyse der
                      Bilder und sucht diejenige Alternative mit dem besten Treffer zwischen  den
                      Feldern aus.

                 T    Nimm  die Feldreihenfolge top-first, transferiere unbekannte oder variable.
                      Der Filter wählt einen der Modi t und p nach Analyse der Bilder.

                 B    Nimm  die  Feldreihenfolge  bottom-first,  transferiere   unbekannte   oder
                      variable. Der Filter wählt einen der Modi b und p nach Analyse der Bilder.

                 A    Nimm   die   durch   Feld-Flags   bestimmte  Feldreihenfolge,  transferiere
                      unbekannte oder variable. Der Filter wählt einen der  Modi  t  und  p  nach
                      Analyse  der  Felder  und  Bilder.  Ist  keine  Feldinformation  verfügbar,
                      arbeitet der Filter wie Angabe von U. Dies ist der Standardmodus.

                 U    Nimm auf und transferiere unbekannte  oder  variable  Feldreihenfolge.  Der
                      Filter wählt einen der Modi t, b oder p nur anhand der Bildanalyse.

                 v    Ausführliche  Vorgehensweise.  Gibt  den ausgewählten Modus für jeden Frame
                      sowie die gemittelte quadrierte Differenz der Felder für die Auswahlen  von
                      t, b und p aus.

       telecine[=Start]
            Wende   3:2  'telecine'-Prozess  an,  um  die  Framerate  um  20%  zu  erhöhen.  Dies
            funktioniert mit MPlayer vermutlich nicht korrekt,  kann  jedoch  in  Verbindung  mit
            'mencoder  -fps  30000/1001 -ofps 30000/1001 -vf telecine' benutzt werden. Beide fps-
            Optionen müssen angegeben werden! (A/V-Synchronisation wird verlorengehen,  wenn  sie
            falsch  sind.)  Der  optionale  Parameter  Start  bestimmt,  wo im telecine-Muster zu
            beginnen ist (0-3).

       tinterlace[=Modus]
            Temporäres Interlacing der Felder - verschmelze Paare  von  Frames  in  einen  Frame,
            halbiere   dabei  die  Framerate.  Geradzahlige  Frames  werden  in  das  obere  Feld
            verschoben, ungerade in das untere Feld. Dies kann benutzt werden, um den Effekt  des
            Filters tfields (im Modus 0) komplett umzukehren. Verfügbare Modi sind:
                 0    Verschiebe  ungerade  Frames in das obere Feld, geradzahlige in das untere.
                      Dies generiert einen Frame voller Höhe bei halbierter Framerate.
                 1    Gib nur ungerade Frames aus,  geradzahlige  werden  weggelassen;  die  Höhe
                      bleibt unverändert.
                 2    Gib  nur  geradzahlige  Frames  aus,  ungerade werden weggelassen; die Höhe
                      bleibt unverändert.
                 3    Expandiere jeden Frame zu voller  Höhe,  aber  fülle  alternierende  Zeilen
                      schwarz; die Framerate bleibt unverändert.
                 4    Verschachtele  gerade  Zeilen  von  geraden Frames mit ungeraden Zeilen von
                      ungeraden Frames. Die Höhe bleibt ungeändert bei halber Framerate.

       tfields[=Modusi[:Feld_Dominanz]]
            Temporäre Auftrennung der Felder - trenne  die  Felder  in  ganze  Frames  auf;  dies
            verdoppelt  die  Framerate.  Genau  wie  beim  Filter  telecine  wird tfields nur bei
            MEncoder korrekt arbeiten, und nur dann, wenn sowohl -fps  als  auch  -ofps  mit  der
            gewünschten (doppelten) Framerate angegeben werden!
                 <Modus>
                      0: Lasse die Felder unangetastet (wird zu Sprüngen/Flackern führen).
                      1:   Interpoliere   fehlende   Zeilen.   (Der   benutzte   Algorithmus  ist
                      möglicherweise nicht allzu gut.)
                      2: Wandle Felder mit linearer Interpolation zu 1/4 Pixel um (kein Sprung).
                      4: Wandle Felder mit dem 4tap-Filter zu  1/4  Pixel  um  (höhere  Qualität)
                      (Standard).
                 <Feld_Dominanz> (VERALTET)
                      -1:  automatisch  (Standard) Funktioniert nur, wenn der Decoder angemessene
                      Informationen ausgibt und keine  anderen  Filter  in  der  Filterkette  vor
                      tfields  kommen,  die  diese Informationen verwefen; sonst fällt der Filter
                      zurück auf 0 (obere Felder zuerst).
                      0: obere Felder zuerst
                      1: untere Felder zuerst
                      ANMERKUNG: Diese  Option  wird  in  einer  zukünftigen  Version  vermutlich
                      entfernt. Benutze stattdessen -field-dominance.

       yadif=[Modus[:Felddominanz]]
            Noch ein Deinterlacing-Filter
                 <Modus>
                      0: Gib 1 Frame für jeden Frame aus.
                      1: Gib 1 Frame für jedes Feld aus.
                      2: Wie 0, überspringt aber die Überprüfung für räumliches Interlacing.
                      3: Wie 1, überspringt aber die Überprüfung für räumliches Interlacing.
                 <Felddominanz> (VERALTET)
                      Arbeitet wie tfields.
                      ANMERKUNG:  Diese  Option  wird  in  einer  zukünftigen  Version vermutlich
                      entfernt. Benutze stattdessen -field-dominance.

       mcdeint=[Modus[:Parität[:QP]]]
            Bewegungskompensierender Deinterlacer. Dieser benötigt ein Feld pro Frame  als  Input
            und  muss daher zusammen mit tfields=1 oder yadif=1/3 oder einem Äquivalent verwendet
            werden.
                 <Modus>
                      0: schnell
                      1: mittel
                      2: langsam, iterative Bewegungsabschätzung
                      3: besonders langsam, wie 2 plus mehrere Referenzframes
                 <Parität>
                      0 oder 1 bestimmt, welches  Feld  verwendet  wird  (Beachte:  bisher  keine
                      automatische Erkennung!).
                 <QP>
                      Höhere  Werte  sollten  zu einem weicheren Bewegungsvektorfeld aber weniger
                      optimalen individuellen Vektoren führen.

       boxblur=Radius:Stärke[:Radius:Stärke]
            Kastenunschärfe
                 <Radius>
                      Stärke des Unschärfefilters
                 <Stärke>
                      Anzahl der Anwendungen des Filters

       sab=Radius:pf:colorDiff[:Radius:pf:colorDiff]
            umrissabhängige Glättung/Unschärfe (shape adaptive blur)
                 <Radius>
                      Stärke des Glättungsfilters (~0.1-4.0) (je größer desto langsamer)
                 <pf>
                      Stärke der Vorfilterung (~0.1-2.0)
                 <colorDiff>
                      maximale  Differenz  zwischen  Pixeln,  damit   diese   betrachtet   werden
                      (~0.1-100.0)

       smartblur=Radius:Stärke:Schwellenwert[:Radius:Stärke:Schwellenwert]
            intelligente Glättung
                 <Radius>
                      Stärke des Glättungsfilters (~0.1-5.0) (je größer desto langsamer)
                 <Stärke>
                      glätten (0.0-1.0) oder schärfen (-1.0-0.0)
                 <Schwellenwert>
                      Filterung  von  allem  (0),  nur  gleichförmigen  Bereichen (0-30) oder nur
                      Kanten (-30-0)

       perspective=x0:y0:x1:y1:x2:y2:x3:y3:t
            Korrigiere die Perspektive von Filmen, die  nicht  lotrecht  zum  Bildschirm  gefilmt
            wurden.
                 <x0>,<y0>,...
                      Koordinaten der Ecken links oben, rechts oben, links unten, rechts unten
                 <t>
                      lineare (0) oder kubische (1) Neuberechnung

       2xsai
            Benutzt den 2x-Skalier- und Interpolationsalgorithmus für die Skalierung und Glättung
            des Bildes.

       1bpp
            Konvertierung von 1bpp-Bitmaps nach YUV/BGR 8/15/16/32

       down3dright[=Zeilen]
            Positioniert stereoskopische Bilder neu und  ändert  deren  Größe.  Extrahiert  beide
            Stereofelder  und setzt sie nebeneinander. Dabei wird die Größe so geändert, dass das
            ursprüngliche Größenverhältnis beibehalten wird.
                 <Zeilen>
                      Anzahl der Zeilen, die von der Mitte des Bildes  ausgewählt  werden  sollen
                      (Standard: 12)

       bmovl=versteckt:opak:fifo
            Der  Bitmap-Overlay-Filter  liest  Bitmaps  von einem FIFO und zeigt sie oberhalb des
            Filmfensters an, was ein  paar  Transformationen  der  Bilder  erlaubt.  Ein  kleines
            Testprogramm findest du in TOOLS/bmovl-test.c.
                 <versteckt>
                      Setzt den Standardwert des 'hidden'-Flags (0=sichtbar, 1=unsichtbar).
                 <opak>
                      Setzt den Standardwert des 'opak'-Flags (0=transparent, 1=opak).
                 <fifo>
                      Pfad  und Dateiname des FIFOs (eine named pipe, die 'mplayer -vf bmovl' mit
                      der kontrollierenden Anwendung verknüpft).

            Die FIFO-Kommandos sind folgende:
                 RGBA32 Breite Höhe xpos ypos alpha clear
                      gefolgt von Breite*Höhe*4 Bytes raw-RGBA32-Daten.
                 ABGR32 Breite Höhe xpos ypos alpha clear
                      gefolgt von Breite*Höhe*4 Bytes raw-ABGR32-Daten.
                 RGB24 Breite Höhe xpos ypos alpha clear
                      gefolgt von Breite*Höhe*3 Bytes raw-RGB32-Daten.
                 BGR24 Breite Höhe xpos ypos alpha clear
                      gefolgt von Breite*Höhe*3 bytes raw-BGR32-Daten.
                 ALPHA Breite Höhe xpos ypos alpha
                      Ändert die Alpha-Transparenz für den angegebenen Bereich.
                 CLEAR Breite Höhe xpos ypos
                      Löscht den Bereich.
                 OPAQUE
                      Deaktiviert die Alpha-Transparenz. Schicke "ALPHA 0 0 0 0 0" an  den  FIFO,
                      um sie wieder zu aktivieren.
                 HIDE
                      Versteckt die Bitmap.
                 SHOW
                      Zeigt die Bitmap an.

            Die Argumente sind folgende:
                 <Breite>, <Höhe>
                      Größe des Bildes/Bereiches.
                 <xpos>, <ypos>
                      Starte bei Position x/y.
                 <alpha>
                      Setzt  die Alpha-Differenz. Wenn du den Wert auf -255 setzt, dann kannst du
                      mit einer Sequenz von ALPHA-Kommandos den Bereich auf -225, -200, -175 etc.
                      setzen, um einen netten Fade-In-Effekt zu erzielen! ;)
                         0:    genau wie bei der Vorlage.
                         255:  Bedecke alles.
                         -255: Mache alles transparent.

                 <clear>
                      Lösche den Framebuffer vor dem "Blitting".
                         0:   Das   Blitting   eines   Bildes   wird   nur   über   dem   vorigen
                         (darunterliegenden) angewendet, daher brauchst du nicht  jedesmal,  wenn
                         ein  kleiner  Teil des Bildschirms aktualisiert wird, 1,8MB RGBA32-Daten
                         an den FIFO schicken.
                         1: löschen

       framestep=I|[i]step
            Rendert nur jeden n-ten Frame oder jeden Intra-Frame (Keyframe).

            Rufst du den Filter mit groß  geschriebenem  I  als  Parameter  auf,  so  werden  nur
            Keyframes  gerendert. Für DVDs bedeutet dies im Allgemeinen, dass nur einer von 15/12
            (IBBPBBPBBPBBPBB) Frames dargestellt wird, bei AVIs  wirkt  diese  Option  bei  jedem
            Szenenwechsel  oder jedem keyint-Wert (siehe -lavcopts keyint=Wert, falls du MEncoder
            zum Encodieren des Videos benutzt).

            Wird ein Keyframe  gefunden,  so  wird  ein  'I!'  gefolgt  von  einem  Zeilenumbruch
            ausgegeben,  wobei  die  aktuelle  Zeile  der  Ausgabe  von  MPlayer/MEncoder auf dem
            Bildschirm bleibt, da sie die Zeit (in Sekunden) und die  Framenummer  des  Keyframes
            enthält. (Du kannst diese Angabe benutzen, um ein AVI korrekt zu splitten.)

            Rufst du den Filter mit einem numerischen Parameter 'step' auf, so wird nur ein Frame
            von 'step' vielen angezeigt.

            Setzt du ein klein geschriebenes 'i' vor diese Nummer, so wird  'I!'  angezeigt  (wie
            beim Parameter I).

            Gibst  du  nur das i an, so passiert nichts mit den Frames, aber es wird ein 'I!' für
            jeden Keyframe ausgegeben.

       tile=xtiles:ytiles:Ausgabe:Start:delta
            Kachelt eine Reihe von Bildern zu einem größeren Bild. Lässt du einen  Parameter  weg
            oder  benutzt  einen  Wert kleiner als 0, so wird der Standardwert benutzt. Du kannst
            auch aufhören, wenn du zufrieden bist (... -vf tile=10:5 ...). Es ist vermutlich eine
            gute Idee, den Filter scale vor das Kacheln zu setzen :-)

            Die Parameter sind folgende:

                 <xtiles>
                      Anzahl der Kacheln auf der X-Achse (Standard: 5)
                 <ytiles>
                      Anzahl der Kacheln auf der Y-Achse (Standard: 5)
                 <Ausgabe>
                      Stelle  die  Kacheln  erst  dann  dar, wenn <Ausgabe> viele Frames erreicht
                      sind, wobei <Ausgabe> eine Zahl sein sollte, die kleiner ist  als  xtile  *
                      ytile. Fehlende Kacheln werden leer gelassen. Du könntest zum Beispiel nach
                      jeden 50 Frames alle 2 Sekunden bei 25 fps ein 8 * 7  Kacheln  großes  Bild
                      erstellen.
                 <Start>
                      Dicke des äußeren Rahmens in Pixeln (Standard: 2)
                 <delta>
                      Dicke des inneren Rahmens in Pixeln (Standard: 4)

       delogo[=x:y:b:h:t]
            Unterdrückt das Logo eines Fernsehsenders durch einfache Interpolation der umgebenden
            Pixel. Setze einfach ein Rechteck,  das  das  Logo  bedeckt,  und  sieh  zu,  wie  es
            verschwindet  (und  manchmal  etwas  unschöneres  entsteht - deine Erfahrungen können
            variieren).
                 <x>,<y>
                      die linke obere Ecke des Logos
                 <b>,<h>
                      Breite und Höhe des bereinigten Rechtecks
                 <t>  Dicke des fließenden Übergangs des Rechtecks zum Rest (wird zur Breite  und
                      Höhe  addiert).  Auf -1 gesetzt wird ein grünes Rechteck auf den Bildschirm
                      gezeichnet, um das Finden der  richtigen  Parameter  für  x,y,w  und  h  zu
                      erleichtern.

       remove-logo=/pfad/zur/logo_bitmap_datei.pgm
            Unterdrückt  das  Senderlogo  unter Benutzung des angegebenen PGM- oder PPM-Bildes um
            herauszufinden, welche Bildpunkte das Logo umfassen. Die Breite und Höhe  des  Bildes
            muss denen des zu bearbeitenden Videos entsprechen. Benutzt das Bild und einen runden
            Weichzeichnungsalgorithmus, um das Logo zu entfernen.

                 /pfad/zur/logo_bitmap_datei.pgm
                      [Pfad] + Dateiname des Filterbildes.

       zrmjpeg[=Optionen]
            Software-Encoder von YV12 nach MJPEG für die Benutzung des zr2-Videoausgabetreibers.

                 maxheight=<h>|maxwidth=<b>
                      Diese Optionen setzen die  maximale  Breite  und  Höhe,  die  die  zr-Karte
                      handhaben  kann  (die  Filterschicht  von MPlayer kann diese momentan nicht
                      abfragen).

                 {dc10+,dc10,buz,lml33}-{PAL|NTSC}
                      Benutze diese Option, um die Werte für maxwidth  und  maxheight  bei  einer
                      bekannten  Kombination  für  Karte/Modus  automatisch  zu  setzen.  Gültige
                      Optionen sind zum Beispiel dc10-PAL und buz-NTSC (Standard: dc10+PAL).

                 color|bw
                      Setze Encodierung auf Farbe oder schwarz/weiß. Schwarz/weiß-Encodierung ist
                      schneller. Encodierung in Farbe ist Standard.

                 hdec={1,2,4}
                      Horizontale Dezimierung 1, 2 oder 4.

                 vdec={1,2,4}
                      Vertikale Dezimierung 1, 2 oder 4.

                 quality=1-20
                      Setze Kompressionsqualität für JPEG [BESTE] 1 - 20 [SEHR SCHLECHT].

                 fd|nofd
                      Der Standard ist, dass die Dezimierung nur dann durchgeführt wird, wenn die
                      Zoran  Hardware  die  erzeugten  MJPEG-Bilder  auf  die   originale   Größe
                      hochskalieren  kann.  Die  Option  fd  weist  den Filter an, die geforderte
                      Skalierung immer auszuführen (hässlich).

       screenshot=Präfix
            Erlaubt das Erstellen von Schnappschüssen des Videos mit Hilfe  von  Slave-Kommandos,
            die  an  Tasten  gebunden  werden können. Siehe Dokumentation des Slave-Modus und den
            Abschnitt INTERAKTIVE STEUERUNG für Details. Standardmäßig  werden  Dateien  mit  dem
            Namen  'shotNNNN.png'  im aktuellen Verzeichnis abgelegt, NNNN entspricht hierbei der
            ersten verfügbaren Nummer -  keine  Datei  wird  überschrieben.  Durch  Angabe  eines
            Präfixes  lassen  sich  Name  und  Verzeichnis  ändern,  so  werden  z.  B.  mit  -vf
            screenshot=shots/now Dateien mit Namen nowNNNN.png im Verzeichnis shots abgelegt. Der
            Filter  führt  zu  keiner Mehrbelastung, solange er nicht benutzt wird und akzeptiert
            beliebige Farbräume, es ist also ungefährlich  ihn  in  die  Konfigurationsdatei  mit
            aufzunehmen.

       ass
            Verschiebt  das  Zeichnen  der  SSA/ASS-Untertitel  an  einen beliebigen Punkt in der
            Videofilterkette. Nur sinnvoll mit der Option -ass.

            BEISPIEL:
                 -vf ass,screenshot
                      Verschiebt das Rendern von SSA/ASS vor den  Filter  screenshot.  Auf  diese
                      Weise geschossene Schnappschüsse werden die Untertitel enthalten.

       blackframe[=Menge:Schwellenwert]
            Erkenne   Frames,   die   (fast)  komplett  schwarz  sind.  Kann  nützlich  sein,  um
            Kapitelübergänge oder Werbung zu erkennen. Ausgabezeilen bestehen aus der Framenummer
            des   erkannten   Frames,  dem  prozentualen  Schwarzanteil,  dem  Frametyp  und  der
            Framenummer des zuletzt vorgekommenen Keyframes.

                 <Menge>
                      Prozentaler Anteil der Pixel, die unter  dem  Schwellenwert  liegen  müssen
                      (Standard: 98).

                 <Schwellenwert>
                      Schwellenwert,   unter  dem  ein  Pixelwert  als  schwarz  angenommen  wird
                      (Standard: 32).

       stereo3d[=in:out]
            Stereo3d wandelt zwischen verschiedenen stereoskopischen Bildformaten um.

                 <in> Stereoskopisches Eingabeformat. Mögliche Werte:
                      sbsl oder side_by_side_left_first
                             nebeneinander parallel (linkes Auge links, rechtes Auge rechts)
                      sbsr oder side_by_side_right_first
                             nebeneinander gekreuzt (rechtes Auge links, linkes Auge rechts)
                      abl oder above_below_left_first
                             oben-unten (linkes Auge oben, rechtes Auge unten)
                      abl oder above_below_right_first
                             oben-unten (rechtes Auge oben, linkes Auge unten)
                      ab2l oder above_below_half_height_left_first
                             oben-unten mit halber Höhenauflösung (linkes  Auge  oben,  rechtes
                             Auge unten)
                      ab2r oder above_below_half_height_right_first
                             oben-unten  mit  halber  Höhenauflösung (rechtes Auge oben, linkes
                             Auge unten)

                 <out>
                      Stereoskopisches Ausgabeformat. Mögliche Werte sind  alle  Eingabeformate,
                      sowie:
                      arcg oder anaglyph_red_cyan_gray
                             anaglyph  rot/cyan  grau  (roter  Filter  auf  dem linken Auge, cyan
                             Filter auf dem rechten Auge)
                      arch oder anaglyph_red_cyan_half_color
                             anaglyph rot/cyan halbfarbig (roter Filter auf dem linken Auge, cyan
                             Filter auf dem rechten Auge)
                      arcc oder anaglyph_red_cyan_color
                             anaglyph  rot/cyan  farbig  (roter  Filter auf dem linken Auge, cyan
                             Filter auf dem rechten Auge)
                      arcd oder anaglyph_red_cyan_dubios
                             anaglyph red/cyan farbig optimiert mit der  Least-Squares-Projektion
                             von  Dubois  (roter  Filter auf dem linken Auge, cyan Filter auf dem
                             rechten Auge)
                      agmg oder anaglyph_green_magenta_gray
                             anaglyph grün/magenta grau (grüner Filter  auf  dem  linken  Auge,
                             magenta Filter auf dem rechten Auge)
                      agmh oder anaglyph_green_magenta_half_color
                             anaglyph  grün/magenta  halbfarbig  (grüner  Filter auf dem linken
                             Auge, magenta Filter auf dem rechten Auge)
                      agmc oder anaglyph_green_magenta_color
                             anaglyph grün/magenta farbig (grüner Filter auf dem  linken  Auge,
                             magenta Filter auf dem rechten Auge)
                      aybg oder anaglyph_yellow_blue_gray
                             anaglyph  gelb/blau  grau (gelber Filter auf dem linken Auge, blauer
                             Filter auf dem rechten Auge)
                      aybh oder anaglyph_yellow_blue_half_color
                             anaglyph gelb/blau halbfarbig (gelber Filter auf  dem  linken  Auge,
                             blauer Filter auf dem rechten Auge)
                      aybc oder anaglyph_yellow_blue_color
                             anaglyph gelb/blau farbig (gelber Filter auf dem linken Auge, blauer
                             Filter auf dem rechten Auge)
                      ml oder mono_left
                             mono Ausgabe (nur linkes Auge)
                      mr oder mono_right
                             mono Ausgabe (nur rechtes Auge)

ALLGEMEINE ENCODING-OPTIONEN (NUR BEI MENCODER)

       -audio-delay <beliebige Fließkommazahl>
              Verzögert entweder Audio  oder  Video  durch  Setzen  eines  Verzögerungsfeldes  im
              Dateikopf  (Standard: 0.0). Dies wird bei der Encodierung keinen der beiden Streams
              verzögern, der Player jedoch wird das Verzögerungsfeld beachten  und  kompensieren.
              Positive  Werte  verzögern den Ton und negative Werte verzögern das Video. Beachte,
              dass diese Option das genaue Gegenstück zur Option -delay ist. Zum  Beispiel,  wenn
              ein  Video korrekt abgespielt wird mit -delay 0.2, kannst Du das Video mit MEncoder
              reparieren, indem du -audio-delay  -0.2  verwendest.  Momentan  funktioniert  diese
              Option  nur  mit  dem Standardmuxer (-of avi). Wenn du einen anderen Muxer benutzt,
              musst du stattdessen -delay verwenden.

       -audio-density <1-50>
              Anzahl der Audioblöcke pro Sekunde (Standard ist 2, was in 0.5s langen Audioblöcken
              resultiert).
              ANMERKUNG:  Nur  bei  CBR  (konstanter  Bitrate),  VBR  (variable  Bitrate) dagegen
              ignoriert diese Einstellung, da jedes Paket in einen eigenen Block kommt.

       -audio-preload <0.0-2.0>
              Setzt das Audiopuffer-Zeitintervall (Standard: 0.5s).

       -fafmttag <format>
              Hiermit kann die Audioformat-Kennzeichnung der Ausgabedatei überschrieben werden.

              BEISPIEL:
                 -fafmttag 0x55
                      Legt fest, dass die Ausgabedatei die Kennzeichnung 0x55 (mp3) enthält.

       -ffourcc <fourcc>
              Hiermit kann das FourCC-Feld der Ausgabedatei überschrieben werden.

              BEISPIEL:
                 -ffourcc div3
                      Legt fest, dass die Ausgabedatei als FourCC-Feld 'div3' enthält.

       -force-avi-aspect <0.2-3.0>
              Überschreibe den Aspekt, der im AVI-OpenDML-vprp-Header gespeichert ist. Dies  kann
              benutzt werden, um den Aspekt mit '-ovc copy' zu ändern.

       -frameno-file <Dateiname> (VERALTET)
              Gibt  die  Audiodatei  an,  in  der die Zuweisungen der Framenummern stehen, die im
              ersten (nur Audio-) Durchlauf  in  einem  speziellen  Modus  mit  drei  Durchläufen
              erstellt wurden.
              ANMERKUNG:  Die  Benutzung dieses Modus wird höchstwahrscheinlich die Audio-/Video-
              Synchronisation zerstören. Benutze diesen Modus nicht. Er wird nur aus Gründen  der
              Rückwärtskompatibilität  behalten  und  in  einer  zukünftigen  Version  vermutlich
              entfernt.

       -hr-edl-seek
              Benutze  eine  präzisere,  jedoch  wesentlich  langsamere  Methode,   Bereiche   zu
              überspringen.  Bereiche,  die  markiert  sind, übersprungen zu werden, werden nicht
              direkt übergangen, sondern es werden alle Frames decodiert, aber nur die benötigten
              Frames werden encodiert. Dies erlaubt das Starten in Bereichen zwischen Keyframes.
              ANMERKUNG:  Es  ist  nicht  garantiert,  dass  dies  mit  der  Option  '-ovc  copy'
              funktioniert.

       -info <Option1:Option2:...> (nur bei AVIs)
              Gibt die Werte für den Info-Dateikopf der resultierenden AVI-Datei an.

              Die verfügbaren Optionen sind:

                 help
                      Zeigt diese Beschreibung.

                 name=<Wert>
                      Titel des Films

                 artist=<Wert>
                      Künstler oder Autor des Films

                 genre=<Wert>
                      Kategorie des Films

                 subject=<Wert>
                      Inhalte der Datei

                 copyright=<Wert>
                      Copyright-Informationen

                 srcform=<Wert>
                      Urpsrungsform des digitalisierten Materials

                 comment=<Wert>
                      allgemeine Kommentare über den Film

       -noautoexpand
              Füge den Filter expand nicht automatisch  in  die  Filterkette  von  MEncoder  ein.
              Nützlich,  um  zu  kontrollieren,  an welcher Stelle der Filterkette die Untertitel
              dargestellt werden, falls Untertitel fest in den Film eincodiert werden.

       -noencodedups
              Versuche nicht, doppelte Frames doppelt zu encodieren; gib  immer  Zero-byte-Frames
              aus,  um Duplikate anzudeuten. Zero-byte-Frames werden sowieso geschrieben, solange
              kein Filter oder Encoder geladen wird, der in der  Lage  ist,  doppelte  Frames  zu
              encodieren. Zur Zeit ist der einzige solche Filter harddup.

       -noodml (nur bei -of AVI)
              Schreibe keinen OpenDML-Index für AVI-Dateien >1GB.

       -noskip
              Verwirf keine Bilder.

       -o <Dateiname>
              Schreibt in die angegebene Datei.
              Falls ein Standarddateiname benutzt werden soll, kann diese Option in die MEncoder-
              Konfigurationsdatei geschrieben werden.

       -oac <Codecname>
              Encodiere Audio mit dem angegebenen Audiocodec (kein Standardwert vorhanden).
              ANMERKUNG: -oac help liefert eine Liste der verfügbaren Audiocodecs.

              BEISPIEL:
                 -oac copy
                      kein Encodieren, nur eine Kopie des Streams
                 -oac pcm
                      Encodiere zu unkomprimiertem PCM.
                 -oac mp3lame
                      Encodiere zu MP3 (benutzt LAME).
                 -oac lavc
                      Encodiere mit dem libavcodec Codec.

       -of <Format> (BETA-CODE!)
              Gib in das angegebene Containerformat aus (Standard: AVI).
              ANMERKUNG: Mit -of help bekommst du eine Liste vorhandener Containerformate.

              BEISPIELE:
                 -of avi
                      Encodiere zu AVI.
                 -of mpeg
                      Encodiere zu MPEG (siehe auch -mpegopts).
                 -of lavf
                      Encodiere mit den Muxern von libavcodec (siehe auch -lavfopts).
                 -of rawvideo
                      reiner (raw) Videostream (kein Muxing - nur ein Videostream)
                 -of rawaudio
                      reiner (raw) Audiostream (kein Muxing - nur ein Audiostream)

       -ofps <fps>
              Setzt  die  Anzahl  der  Bilder  pro  Sekunde  (fps)  für  die  Ausgabedatei,   die
              unterschiedlich  zu der der Quelldatei sein kann. Diese Option muss gesetzt werden,
              wenn  eine  Quelldatei  mit  variabler  Framerate  (ASF,  einige  MOV)   oder   ein
              progressiver (30000/1001 fps telecined MPEG) Film encodiert wird.

       -ovc <Codecname>
              Encodiere Video mit dem angegebenen Codec (kein Standardwert gesetzt).
              ANMERKUNG: Mit -ovc help erhältst du eine Liste verfügbarer Codecs.

              BEISPIEL:
                 -ovc copy
                      kein Encodieren, sondern nur eine Kopie des Videostreams
                 -ovc raw
                      Encodiere  zu  einem frei wählbaren Format (benutze '-vf format', um dieses
                      auszuwählen).
                 -ovc lavc
                      Encodiere mit einem libavcodec Codec.

       -passlogfile <Dateiname>
              Schreibe  die  Informationen  des  ersten  Durchlaufs  anstelle  der  Standarddatei
              divx2pass.log in die angegebene Datei.

       -skiplimit <Wert>
              Gibt  die maximale Anzahl ausgelassener Bilder nach einem encodierten Frame an (mit
              -noskiplimit gibt es ein solches Limit nicht).

       -vobsubout <Basisname>
              Gibt den Basisnamen für die Ausgabe der .idx- und .sub-Dateien an. Damit  wird  das
              Rendern  der  Untertitel im encodierten Film deaktiviert, und die Untertitel werden
              statt dessen in eine VOBsub-Untertiteldatei umgeleitet.

       -vobsuboutid <Sprach-ID>
              Gibt  den  zweibuchstabigen  Sprachcode  für  die  Untertitel   an.   Dieser   Wert
              überschreibt, was von der DVD oder der .ifo-Datei gelesen wurde.

       -vobsuboutindex <Index>
              Gibt den Index der VOBsub-Untertitel in den Ausgabedateien an (Standardwert: 0).

CODEC-SPEZIFISCHE ENCODING-OPTIONEN (NUR BEI MENCODER)

       Für  die  Encodierung  kannst  du  Codec-spezifische  Parameter angeben, indem du folgende
       Syntax benutzt:

       -<codec>opts <Option1[=Wert1]:Option2[=Wert2]:...>

       Wobei <Codec> einer der folgenden sein kann: lavc,  xvidenc,  mp3lame,  toolame,  twolame,
       nuv, xvfw, faac, x264enc, mpeg und lavf.

   mp3lame (-lameopts)
       help
              Liefert einen Hilfstext.

       vbr=<0-4>
              zu verwendender Bitratenmodus
                 0    cbr
                 1    mt
                 2    rh (default)
                 3    abr
                 4    mtrh

       abr
              durchschnittliche (average) Bitrate

       cbr
              konstante  Bitrate Dies erzwingt den CBR-Modus auch bei nachfolgenden Modi mit ABR-
              Presets.

       br=<0-1024>
              Bitrate in kBit/s (nur bei CBR und ABR)

       q=<0-9>
              Qualität (0 - höchste, 9 - niedrigste) (nur bei VBR)

       aq=<0-9>
              Qualität des  Algorithmus  (0  -  am  besten/langsamsten,  9  -  am  schlechtesten/
              schnellsten)

       ratio=<1-100>
              Kompressionsverhältnis

       vol=<0-10>
              Audioeingangsverstärkung

       mode=<0-3>
              (Standard: automatisch)
                 0    Stereo
                 1    Joint-Stereo
                 2    Dual-Channel
                 3    Mono

       padding=<0-2>
                 0    kein Padding
                 1    alles
                 2    automatische Anpassung

       fast
              Aktiviert  schnelles  Encodieren  bei  nachfolgenden Modi mit VBR-Presets. Führt zu
              leicht schlechterer Qualität und höheren Bitraten.

       highpassfreq=<Frequenz>
              Setzt  die  Frequenz  für  Highpass-Filterung  in  Hz.  Frequenzen  unterhalb   der
              angegebenen  werden  abgeschnitten.  Ein Wert von -1 deaktiviert die Filterung, ein
              Wert von 0 lässt LAME die Werte für die Frequenz automatisch wählen.

       lowpassfreq=<Frequenz>
              Setzt die Frequenz für Lowpass-Filterung in Hz. Frequenzen oberhalb der angegebenen
              werden  abgeschnitten.  Ein  Wert  von -1 deaktiviert die Filterung, ein Wert von 0
              lässt LAME die Werte für die Frequenz automatisch wählen.

       preset=<Wert>
              Werte für verschiedene Presets

                 help
                      Gibt Informationen über die Presets und über weitere Optionen aus.

                 medium
                      VBR-Encodierung, gute Qualität, Bitrate im Rahmen von ca. 150-180 kBit/s

                 standard
                      VBR-Encodierung, hohe Qualität, Bitrate im Rahmen von ca. 170-210 kBit/s

                 extreme
                      VBR-Encodierung, sehr hohe Qualität, Bitrate  im  Rahmen  von  ca.  200-240
                      kBit/s

                 instane
                      CBR-Encodierung, Preset mit der besten Qualität, Bitrate 320 kBit/s

                 <8-320>
                      ABR-Encodierung mit der gegebenen Bitrate im Mittel

              BEISPIELE:
                 fast:preset=standard
                      Für  die  meisten  Leute  reicht  das  aus  und  bietet schon ziemlich gute
                      Qualität.
                 cbr:preset=192
                      Encodiere mit ABR-Preset bei erzwungener konstanter Bitrate von 192 kBit/s.
                 preset=172
                      Encodiere mit ABR-Preset  bei  einer  durchschnittlichen  Bitrate  von  172
                      kBit/s.
                 preset=extreme
                      Für   Menschen   mit  einem  sehr  guten  Gehör  und  entsprechender  HiFi-
                      Ausstattung.

   toolame und twolame (-toolameopts und -twolameopts respektive)
       br=<32-384>
              Im CBR-Modus gibt dieser Parameter die Bitrate in kbps an, im VBR-Modus ist er  die
              minimal  erlaubte  Bitrate  pro  Frame. VBR funktioniert nicht mit einem Wert unter
              112.

       vbr=<-50-50> (nur bei VBR)
              Bereich für Abweichungen; falls negativ verlagert der Encoder die durchschnittliche
              Bitrate zum unteren Limit, wenn positiv zum höheren. Auf 0 gesetzt wird CBR benutzt
              (Standard).

       maxvbr=<32-384> (nur bei VBR)
              maximal erlaubte Bitrate pro Frame in kBit/s

       mode=<stereo | jstereo | mono | dual>
              (Standard: mono bei 1-Kanal-Audio, sonst stereo)

       psy=<-1-4>
              psychoakustisches Modell (Standard: 2)

       errprot=<0 | 1>
              Füge Fehlerkorrektur hinzu.

       debug=<0-10>
              Debugging-Level

   faac (-faacopts)
       br=<Bitrate>
              mittlere Bitrate in kBit/s (schließt Option quality aus)

       quality=<1-1000>
              Qualitätsmodus, je höher desto besser (schließt Option br aus)

       object=<1-4>
              Komplexität des Objekttyps
                 1    MAIN (Standard)
                 2    LOW
                 3    SSR
                 4    LTP (extrem langsam)

       mpeg=<2|4>
              MPEG-Version (Standard: 4)

       tns
              Aktiviert temporäre Rauschanpassung.

       cutoff=<0-sampling_rate/2>
              Frequenz, ab der abgeschnitten wird (Standard: sampling_rate/2)

       raw
              Speichert den Bitstream als reine Arbeitsdaten mit Extrainformationen im  Dateikopf
              des  Containers  (Standard:  0, entspricht ADTS). Setze diese Option nicht, wenn du
              sie nicht unbedingt brauchst, sonst wirst du den Audiostream  später  nicht  erneut
              muxen können.

   lavc (-lavcopts)
       Viele  Optionen  von  libavcodec (kurz lavc) sind nur knapp dokumentiert. Lies die Sourcen
       für alle Details.

       BEISPIEL:
                 vcodec=msmpeg4:vbitrate=1800:vhq:keyint=250

       o=<Schlüssel>=<Wert>[,<Schlüssel>=<Wert>[,...]]
              Übergib AVOptions an den libavcodec-Encoder. Beachte, ein Patch, um o=  überflüssig
              zu machen und alle unbekannten Optionen durch das AVOption-System zu übergeben, ist
              willkommen. Eine komplette Liste  der  AVOptions  findest  du  im  FFmpeg-Handbuch.
              Beachte, dass manche Optionen mit MEncoder-Optionen in Konflikt stehen können.

              BEISPIEL:
                 o=bt=100k

       acodec=<Wert>
              Audiocodec (Standard: mp2)
                 ac3
                      Dolby Digital (AC-3)
                 adpcm_*
                      Adaptive PCM Formate - siehe HTML-Dokumentation für Details.
                 flac
                      Free Lossless Audio Codec (FLAC)
                 g726
                      G.726 ADPCM
                 libamr_nb
                      3GPP Adaptive Multi-Rate (AMR) narrow-band
                 libamr_wb
                      3GPP Adaptive Multi-Rate (AMR) wide-band
                 libfaac
                      Advanced Audio Coding (AAC) - benutzt FAAC
                 libmp3lame
                      MPEG-1 Audio Layer 3 (MP3) - benutzt LAME
                 mp2
                      MPEG-1 Audio Layer 2 (MP2)
                 pcm_*
                      PCM Formate - siehe HTML-Dokumentation für Details.
                 roq_dpcm
                      Id Software RoQ DPCM
                 sonic
                      experimenteller, einfacher, verlustbehafteter Codec
                 sonicls
                      experimenteller, einfacher, verlustfreier Codec
                 vorbis
                      Vorbis
                 wmav1
                      Windows Media Audio v1
                 wmav2
                      Windows Media Audio v2

       abitrate=<Wert>
              Audiobitrate in kbps (Standard: 224)

       atag=<Wert>
              Benutze die angegebene Windows-Audioformatkennung (z.B. atag=0x55).

       bit_exact
              Benutze  nur bitgenaue Algorithmen (außer (I)DCT). Zusätzlich deaktiviert bit_exact
              mehrere Optimierungen und sollte daher nur für Regressionstests  verwendet  werden,
              die  binär  identische Dateien benötigen, selbst wenn sich die Version des Encoders
              ändert.  Dies  unterdrückt  in  MPEG-4-Streams  außerdem  den  user_data-Dateikopf.
              Benutze diese Option nicht, wenn du nicht genau weißt, was du tust.

       threads=<1-8>
              Maximale  Anzahl  der  zu  benutzenden  Threads  (Standard:  1).  Kann einen leicht
              negativen Effekt auf die Bewegungsabschätzung haben.

       vcodec=<Wert>
              Verwende den angegebenen Codec (Standard: mpeg4).
                 asv1
                      ASUS Video v1
                 asv2
                      ASUS Video v2
                 dvvideo
                      Sony Digital Video
                 ffv1
                      FFmpegs verlustfreier Videocodec
                 ffvhuff
                      nicht-standardkonformes, 20% kleineres HuffYUV, benutzt YV12
                 flv
                      Sorenson H.263, verwendet in Flash-Videos
                 h261
                      H.261
                 h263
                      H.263
                 h263p
                      H.263+
                 huffyuv
                      HuffYUV
                 libtheora
                      Theora
                 libx264
                      x264 H.264/AVC MPEG-4 Part 10
                 libxvid
                      Xvid MPEG-4 Part 2 (ASP)
                 ljpeg
                      Lossless JPEG
                 mjpeg
                      Motion JPEG
                 mpeg1video
                      MPEG-1 Video
                 mpeg2video
                      MPEG-2 Video
                 mpeg4
                      MPEG-4 (DivX 4/5)
                 msmpeg4
                      DivX 3
                 msmpeg4v2
                      MS MPEG4v2
                 roqvideo
                      ID Software RoQ Video
                 rv10
                      ein alter RealVideo Codec
                 snow (siehe auch: vstrict)
                      FFmpegs experimenteller Wavelet-basierter Codec
                 svq1
                      Apple Sorenson Video 1
                 wmv1
                      Windows Media Video, Version 1 (WMV7)
                 wmv2
                      Windows Media Video, Version 2 (WMV8)

       vqmin=<1-31>
              minimaler Quantisierungsparameter

                 1    Nicht empfohlen (viel  größere  Datei,  geringer  Qualitätsunterschied  und
                      seltsame  Seiteneffekte: msmpeg4 und h263 werden eine sehr geringe Qualität
                      liefern und  die  Bitratenkontrolle  wird  verwirrt  sein,  was  auch  eine
                      geringere Qualität zur Folge hat; manche Decoder werden es nicht decodieren
                      können).

                 2    Empfohlen für normales Encodieren mit mpeg4/mpeg1video (Standard).

                 3    Empfohlen für h263(p)/msmpeg4. Der Grund dafür, 3 dem  Wert  2  vorzuziehen
                      ist,  dass  2  zu  Overflows  führen kann. (Dies wird zukünftig für h263(p)
                      korrigiert  werden,  indem  der  Quantisierungsparameter  pro   Macro-Block
                      geändert  wird;  msmpeg4  kann  nicht  korrigiert  werden, da es dies nicht
                      unterstützt.)

       lmin=<0.01-255.0>
              Minimaler Frame-Level basierter Lagrange-Multiplikator  für  die  Bitratenkontrolle
              (Standard:  2.0).  Lavc  wird  Quantisierungparameter,  die unter dem Wert für lmin
              liegen, kaum verwenden. Ein niedriger Wert für lmin bewirkt, dass lavc  für  manche
              Frames  eher  niedrigere  Quantisierungsparameter verwendet, jedoch nicht niedriger
              als der angegebene Wert für vqmin. Entsprechend wird ein  größerer  Wert  für  lmin
              bewirken,  dass  lavc  niedrige  Quantisierungsparameter eher nicht verwendet, auch
              wenn vqmin diese erlaubt hätte. Vermutlich willst du  lmin  ungefähr  gleich  vqmin
              setzen.  Wenn  adaptive  Quantisierung  verwendet wird, wirkt sich die Änderung von
              lmin/lmax weniger stark aus; siehe mblmin/mblmax.

       lmax=<0.01-255.0>
              Maximaler Lagrange-Multiplikator für die Bitratenkontrolle (Standard: 31.0)

       mblmin=<0.01-255.0>
              Minimaler    Macroblock-Level    basierter    Lagrange-Multiplikator    für     die
              Bitratenkontrolle (Standard: 2.0). Dieser Parameter wirkt sich auf Optionen für die
              adaptive Quantisierung wie qprd, lumi_mask, usw aus.

       mblmax=<0.01-255.0>
              Maximaler    Macroblock-Level    basierter    Lagrange-Multiplikator    für     die
              Bitratenkontrolle (Standard: 31.0).

       vqscale=<0-31>
              Encodierung  mit konstantem Quantisierungsparameter bzw. konstanter Qualität (wählt
              den 'fixed quantizer'-Modus). Ein kleinerer  Wert  bedeutet  bessere  Qualität  bei
              größeren  Dateien  (Standard:  -1).  Im  Falle  des snow Codecs bedeutet der Wert 0
              verlustfreie Encodierung. Da  die  anderen  Codecs  dies  nicht  unterstützen,  hat
              vqscale=0 bei diesen nicht-definierte Auswirkungen. Der Wert 1 wird nicht empfohlen
              (siehe vqmin für Details).

       vqmax=<1-31>
              Maximaler Quantisierungsparameter, Werte im Bereich 10-31 sollten  vernünftig  sein
              (Standard: 31).

       mbqmin=<1-31>
              veraltet, benutze vqmin

       mbqmax=<1-31>
              veraltet, benutze vqmax

       vqdiff=<1-31>
              maximaler  Unterschied  der  Quantisierungsparameter  zwischen aufeinanderfolgenden
              Intra- und P-Frames (Standard: 3)

       vmax_b_frames=<0-4>
              maximale Anzahl der B-Frames zwischen nicht-B-Frames
                 0    keine B-Frames (Standard)
                 0-2  vernünftiger Bereich für MPEG-4

       vme=<0-5>
              Verfahren für die Bewegungsabschätzung. Verfügbare Modi sind die folgenden:
                 0    keine (sehr geringe Qualität)
                 1    volle (langsam, momentan nicht gewartet und deaktiviert)
                 2    log (geringe Qualität, momentan nicht gewartet und deaktiviert)
                 3    phods (geringe Qualität, momentan nicht gewartet und deaktiviert)
                 4    EPZS: Größe=1 diamond, Größe kann mit den  *dia-Optionen  angepasst  werden
                      (Standard).
                 5    X1 (experimentell, verweist momentan nur auf EPZS)
                 8    iter (iterativ überlappter Block, wird nur bei snow benutzt)

              ANMERKUNG:  0-3  ignorieren  momentan den Umfang der gebrauchten Bits, die Qualität
              kann daher gering sein.

       me_range=<0-9999>
              Umfang der Bewegungsabschätzung (Standard: 0 (unbegrenzt))

       mbd=<0-2> (siehe auch *cmp, qpel)
              Macroblock decision  algorithm:  Entscheidungsalgorithmus  für  Macro-Blocks  (hohe
              Qualitätsstufe),  encodiert  jeden  Macro-Block  in allen Modi und wählt den besten
              aus. Dies ist zwar langsam, führt aber zu besserer Qualität  und  Dateigröße.  Wenn
              mbd  auf 1 oder 2 gesetzt ist, wird der mbcmp-Wert beim Vergleich von Macro-Blöcken
              ignoriert (der mbcmp-Wert wird jedoch in anderen Bereichen verwendet,  insbesondere
              bei  den  Bewegungssuchalgorithmen).  Falls jedoch irgendeine Vergleichseinstellung
              (precmp, subcmp, cmp oder mbcmp) ungleich  null  ist,  wird  eine  langsamere  aber
              bessere  Bewegungssuche  verwendet,  die  auf halbe Pixel genau arbeitet. Dabei ist
              egal, auf welchen Wert mbd gesetzt wurde. Wenn qpel  gesetzt  ist,  wird  in  jedem
              Falle auf Viertelpixel genaue Bewegungssuche verwendet.
                 0    Benutze von mbcmp gegebene Vergleichsfunktion (Standard).
                 1    Wählt  denjenigen  Modus  für  einen  Macro-Block,  der  die wenigsten Bits
                      benötigt (entspricht vhq).
                 2    Wählt den Modus für einen Macro-Block mit der geringsten Ratenverzerrung

       vhq
              Bewirkt das gleiche wie mbd=1, wird aus Kompatibilitätsgründen beibehalten.

       v4mv
              Erlaubt 4 Motion-Vectors pro Macro-Block (leicht  verbesserte  Qualität).  Arbeitet
              besser in Verbindung mit mbd > 0.

       obmc
              Bewegungskompensation überlappender Blöcke (H.263+)

       loop
              Loop-Filter (H.263+) Beachte, dass diese Option nicht funktioniert.

       inter_threshold <-1000-1000>
              Bewirkt zur Zeit absolut gar nichts.

       keyint=<0-300>
              Maximale  Anzahl  von  Bildern  zwischen  zwei  Keyframes (Standard: 250, was einem
              Keyframe  alle  zehn  Sekunden  bei  einem  25fps-Film  entspricht.  Dies  ist  der
              empfohlene  Standardwert  für  MPEG-4).  Die  meisten  Codecs  benötigen regelmäßig
              Keyframes, um die Anhäufung von Versatzfehlern zu begrenzen. Keyframes werden  auch
              für  das  Spulen  in  Filmen gebraucht, da nur ein Sprung zu Keyframes möglich ist.
              Keyframes jedoch benötigen mehr Platz als andere Frames, daher bedeutet ein höherer
              Wert  hier  geringfügig  kleinere  Dateien  und damit weniger genaues Spulen. 0 ist
              gleichbedeutend mit 1, was jeden Frame zu einem Keyframe macht. Werte > 300  werden
              nicht  empfohlen,  da die Qualität abhängig von Decoder, Encoder und Glück schlecht
              sein kann. Für MPEG-1/2 sind Werte <=30 üblich.

       sc_threshold=<-1000000000-1000000000>
              Schwellenwert für  die  Erkennung  eines  Szenenwechsels.  Ein  Keyframe  wird  von
              libavcodec  eingefügt,  wenn  ein  Szenenwechsel  entdeckt  wird. Mit dieser Option
              kannst du die Sensitivität dieser Erkennung bestimmen. -1000000000  bedeutet,  dass
              mit jedem Frame ein Szenenwechsel erkannt wird; 1000000000 bedeutet, dass gar keine
              Szenenwechsel erkannt werden (Standard: 0).

       sc_factor=<jede mögliche Ganzzahl>
              Bewirkt, dass Frames mit höheren Quantisierungsparametern eher eine Erkennung eines
              Szenenwechsels  bewirken  und libavcodec veranlassen, einen Intra-Frame zu benutzen
              (Standard: 1). 1-16 ist ein sinnvoller Bereich.  Werte  zwischen  2  und  6  können
              bewirken, den PSNR-Wert zu erhöhen (um bis zu ungefähr 0.04 dB) und Intra-Frames in
              Szenen mit viel Bewegung besser zu platzieren. Höhere Werte als 6 könnten den PSNR-
              Wert  leicht  erhöhen  (um ungefähr 0.01 dB mehr als sc_factor=6) aber zu bemerkbar
              schlechterer Qualität führen.

       vb_strategy=<0-2> (nur bei Durchlauf 1)
              Strategie, mit der zwischen Intra-/P-/B-Frames gewählt wird:
                 0    Benutzt immer die maximale Anzahl B-Frames (Standard).
                 1    Vermeide  B-Frames  in  schnell   bewegten   Szenen.   Siehe   die   Option
                      b_sensitivity, um Feineinstellungen für diese Option vorzunehmen.
                 2    Platziert  B-Frames  mehr  oder  weniger  optimal,  um maximale Qualität zu
                      erbringen  (langsamer).  Du  kannst  versuchen,   den   Einfluß   auf   die
                      Geschwindigkeit   durch   Herumprobieren   mit   der  Option  brd_scale  zu
                      verringern.

       b_sensitivity=<jede Ganzzahl größer als 0>
              Macht Anpassungen, wie sensitiv vb_strategy=1 Bewegung erkennt und den Gebrauch von
              B-Frames  vermeidet  (Standard:  40).  Geringere  Empfindlichkeit  führt zu mehr B-
              Frames. Der Gebrauch von mehr B-Frames verbessert PSNR normalerweise, zu  viele  B-
              Frames  jedoch  können  die  Qualität  in hochbewegten Szenen stören. Wenn es nicht
              gerade einen extrem hohen Anteil Bewegung gibt, kann b_sensitivity sicher auf einen
              Wert  unter  dem  Standardwert  verringert werden; 10 ist in den meisten Fällen ein
              brauchbarer Wert.

       brd_scale=<0-10>
              Skaliert Frames  für  dynamische  B-Frame-Entscheidungen  herunter  (Standard:  0).
              Jedesmal, wenn brd_scale um eins erhöht wird, werden die Bildabmessungen durch zwei
              geteilt, was die Geschwindigkeit um den Faktor vier verbessert.  Beide  Abmessungen
              des  komplett  herunterskalierten  Bildes müssen gerade Zahlen sein, daher benötigt
              brd_scale=1  originale  Abmessungen,  die  ein  Vielfaches  von  vier   sind,   für
              brd_scale=2   ein  Vielfaches  von  acht  usw.  Mit  anderen  Worten  müssen  beide
              Abmessungen des Originalbildes ohne Rest teilbar sein durch 2^(brd_scale+1).

       bidir_refine=<0-4>
              Verfeinert die beiden Motion-Vectors, die in bidirektionalen  Makroblöcken  benutzt
              werden,  anstatt  die  Vektoren der Vorwärts- und Rückwärtssuche zu benutzen. Diese
              Option hat ohne B-Frames keine Wirkung.
                 0    Deaktiviert (Standard).
                 1-4  Benutze eine weitergehende Suche (größere Werte sind langsamer).

       vpass=<1-3>
              Aktiviert den internen Modus für zwei (oder mehr) Durchläufe. Gib diese Option  nur
              an, wenn du mit zwei (oder mehr) Durchläufen encodieren möchtest.
                 1    erster Durchlauf (siehe auch turbo)
                 2    zweiter Durchlauf
                 3    N-ter Durchlauf (zweiter und nachfolgende Durchläufe beim N-pass-Modus)
              Hier also wie es funktioniert und benutzt wird:
              Der  erste  Durchlauf  (vpass=1)  schreibt  eine Datei mit Statistiken. Du möchtest
              vielleicht ein paar CPU-intensive Optionen deaktivieren, wie es der  Modus  "turbo"
              tut.
              Im   Modus   mit   zwei   Durchläufen  wird  im  zweiten  Durchlauf  (vpass=2)  die
              Statistikdatei  gelesen,   und   die   Bitratenkontrolle   fällt   dementsprechende
              Entscheidungen.
              Im  N-pass-Modus  (vpass=3,  das  ist  kein  Schreibfehler) wird beides getan: Erst
              werden  die  Statistiken  eingelesen,  dann  überschrieben.  Wenn  die  Möglichkeit
              besteht,   dass   du   diesen  Vorgang  abbrechen  musst,  solltest  du  die  Datei
              divx2pass.log vorher sichern. Du kannst alle Encodierungsoptionen verwenden,  außer
              sehr CPU-lastigen wie "qns".
              Du  kannst  denselben  Durchlauf  wiederholt  durchführen,  um  die  Encodierung zu
              verfeinern. Jeder nachfolgende Durchlauf wird die Statistiken des vorigen benutzen,
              um  die Ergebnisse zu verbessern. Der letzte Durchlauf kann beliebige CPU-intensive
              Optionen beinhalten.
              Wenn du mit zwei Durchläufen encodieren möchtest, benutze zuerst vpass=1  und  dann
              vpass=2.
              Wenn du mit drei oder mehr Durchläufen encodieren möchtest, benutze vpass=1 für den
              ersten Durchlauf, dann vpass=3 und dann  vpass=3  immer  wieder,  bis  du  mit  dem
              Ergebnis zufrieden bist.

              huffyuv:
                 pass 1
                      Speichert Statistiken.
                 pass 2
                      Encodiert   mit   einer   optimalen   Huffman-Tabelle,  basierend  auf  den
                      Statistiken des ersten Durchlaufs.

       turbo (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Erhöht die  Geschwindigkeit  des  ersten  Durchgangs  drastisch,  indem  schnellere
              Algorithmen  benutzt  und  CPU-intensive  Optionen deaktiviert werden Dies wird den
              PSNR-Wert im Ganzen wahrscheinlich ein wenig (etwa 0.01dB) und  Typ  und  PSNR-Wert
              einzelner Frames ein wenig mehr (bis zu 0.03db) verringern.

       aspect=<x/y>
              Speichere  den  Filmaspekt  intern,  wie  bei  MPEG-Dateien.  Dies  ist  eine  viel
              elegantere Lösung als den Film neu zu skalieren, da die Qualität  nicht  verringert
              wird. MPlayer und ein paar weitere Player werden diese Dateien korrekt wiedergeben,
              andere werden  das  Größenverhältnis  falsch  darstellen.  Der  Parameter  für  das
              Verhältnis kann als Bruch oder Fließkommawert angegeben werden.

              BEISPIEL:
                 aspect=16/9 oder aspect=1.78

       autoaspect
              Das  gleiche  wie  die  Option  aspect,  wobei  jedoch  das  Verhältnis automatisch
              berechnet wird. Veränderungen in der Filterkette wie crop/expand/scale/etc.  werden
              dabei  berücksichtigt. Diese Option verursacht keine Performanceeinbußen, du kannst
              sie also getrost immer aktivert lassen.

       vbitrate=<Wert>
              Gibt die Bitrate an (Standard: 800).
              WARNUNG: 1kBit = 1000 Bits
                 4-16000
                      (in kBit)
                 16001-24000000
                      (in Bit)

       vratetol=<Wert>
              ungefähre  Dateigrößentoleranz  in  kBit.  Werte  im   Bereich   1000-100000   sind
              vernünftig. (Warnung: 1kBit = 1000 Bits) (Standard: 8000)
              ANMERKUNG:  vratetol  sollte im zweiten Durchlauf nicht zu groß sein, es kann sonst
              in Verbindung mit vrc_(min|max)rate zu Problemen kommen.

       vrc_maxrate=<Wert>
              maximale Bitrate in kBit/Sek (Standard: 0, unbegrenzt)

       vrc_minrate=<Wert>
              minimale Bitrate in kBit/Sek (Standard: 0, unbegrenzt)

       vrc_buf_size=<Wert>
              Puffergröße in kBit Für MPEG-1/2 setzt dies außerdem die  vbv-Puffergröße;  benutze
              327 für VCDs, 917 für SVCDs und 1835 für DVDs.

       vrc_buf_aggressivity
              momentan nutzlos

       vrc_strategy
              Methode  zur  Bitratenkontrolle.  Beachte,  dass  manche  der die Bitratenkontrolle
              betreffenden Optionen nicht wirksam sind, wenn vrc_strategy  nicht  auf  0  gesetzt
              ist.
                 0    Benutze die interne lavc-Bitratenkontrolle (Standard).
                 1    Benutze   die  Xvid-Bitratenkontrolle  (experimentell;  MEncoder  muss  mit
                      Unterstützung für Xvid 1.1 oder höher kompiliert worden sein).

       vb_qfactor=<-31.0-31.0>
              Quantisierungsparameter zwischen B- und Nicht-B-Frames (Standard: 1.25)

       vi_qfactor=<-31.0-31.0>
              Quantisierungsparameter zwischen Intra- und Nicht-Intraframes (Standard: 0.8)

       vb_qoffset=<-31.0-31.0>
              Offset des Quantisierungsparameters zwischen B- und Nicht-B-Frames (Standard: 1.25)

       vi_qoffset=<-31.0-31.0>
              Offset  des  Quantisierungsparameters   zwischen   Intra-   und   Nicht-Intraframes
              (Standard: 0.0)
              falls v{b|i}_qfactor > 0
              Intra-/B-Frame-Quantisierungsparameter    =    P-Frame-Quantisierungsparameter    *
              v{b|i}_qfactor + v{b|i}_qoffset
              sonst
              benutze   die   normale   Bitratenkontrolle    (lege    den    nächsten    P-Frame-
              Quantisierungsparameter   nicht   fest)   und   setze  q=  -q  *  v{b|i}_qfactor  +
              v{b|i}_qoffset
              TIPP:     Für     Encodierung     mit     unterschiedlichen     aber     konstanten
              Quantisierungsparametern  für  Intra-/P- und B-Frames kannst du folgendes benutzen:
              lmin= <ip_quant>:lmax= <ip_quant>:vb_qfactor= <b_quant/ip_quant>.

       vqblur=<0.0-1.0> (erster Durchlauf)
              Glättung des Quantisierungsparameters (Standard: 0.5);  größere  Werte  bilden  den
              Durchschnitt über längere Zeit (langsamerer Wechsel).
                 0.0  Glättung des Quantisierungsparameters deaktiviert.
                 1.0  Bildet    für    den   Quantisierungsparameter   den   Durchschnitt   aller
                      vorangegangenen Frames.

       vqblur=<0.0-99.0> (zweiter Durchlauf)
              Gaußsche Unschärfe des  Quantisierungsparameters  (Standard:  0.5);  größere  Werte
              bilden den Durchschnitt über längere Zeit (langsamerer Wechsel).

       vqcomp=<Wert>
              Kompression  des  Quantisierungsparameters,  vrc_eq hängt davon ab (Standard: 0.5).
              ANMERKUNG: Die wahrgenommene Qualität ist optimal irgendwo  zwischen  den  Extremen
              des Bereichs.

       vrc_eq=<Gleichung>
              hauptsächlich verwendete Gleichung für die Bitratenkontrolle

                 1+(tex/avgTex-1)*qComp
                      ungefähr die Gleichung des Codes der alten Bitratenkontrolle

                 tex^qComp
                      wobei qcomp = 0.5 oder einem ähnlichen Wert (Standard)

              Infixoperatoren:

                 +,-,*,/,^

              Variablen:

                 tex
                      Texturkomplexität

                 iTex,pTex
                      Intra- und Nicht-Intra-Texturkomplexität

                 avgTex
                      durchschnittliche Texturkomplexität

                 avgIITex
                      durchschnittliche Intra-Texturkomplexität bei Intraframes

                 avgPITex
                      durchschnittliche Intra-Texturkomplexität bei P-Frames

                 avgPPTex
                      durchschnittliche Nicht-Intra-Texturkomplexität bei P-Frames

                 avgBPTex
                      durchschnittliche Nicht-Intra-Texturkomplexität bei B-Frames

                 mv
                      für Motion-Vectors verwendete Bits

                 fCode
                      maximale Länge der Motion-Vectors in log2-Skalierung

                 iCount
                      Anzahl der Intra-Macroblöcke / Anzahl der Macroblöcke

                 var
                      räumliche Komplexität

                 mcVar
                      zeitliche Komplexität

                 qComp
                      auf der Kommandozeile angegebener Wert für qcomp

                 isI, isP, isB
                      Ist 1 bei einem Bildtyp I/P/B, sonst 0.

                 Pi,E
                      Schau in dein Lieblingsmathebuch.

              Funktionen:

                 max(a,b),min(a,b)
                      Maximum / Minimum

                 gt(a,b)
                      (greater than) ist 1 falls a>b, sonst 0

                 lt(a,b)
                      (less than) ist 1 falls a<b, sonst 0

                 eq(a,b)
                      (equals) ist 1 falls a==b, sonst 0

                 sin, cos, tan, sinh, cosh, tanh, exp, log, abs

       vrc_override=<Optionen>
              Vom Benutzer angegebene Qualität für bestimmte Abschnitte (Ende, Abspann, ...). Die
              Optionen      haben      folgenden      Aufbau:      <Startframe>,      <Endframe>,
              <Qualität>[/<Startframe>, <Endframe>, <Qualität>[/...]]:
                 Qualität (2-31)
                      Quantisierungsparameter
                 Qualität (-500-0)
                      Qualitätskorrektur in %

       vrc_init_cplx=<0-1000>
              anfängliche Komplexität (Durchlauf 1)

       vrc_init_occupancy=<0.0-1.0>
              initiale Pufferbelegung als Bruchteil von vrc_buf_size (Standard: 0.9)

       vqsquish=<0|1>
              Gibt an, wie die Quantisierungsparameter zwischen qmin und qmax beibehalten werden:
                 0    Benutze Clipping.
                 1    Benutzt eine schöne ableitbare Funktion (Standard).

       vlelim=<-1000-1000>
              Setzt   die   Schwelle  für  die  Eliminierung  von  einzelnen  Koeffizienten  beim
              Helligkeitsanteil. Bei negativen Werten wird  auch  der  DC-Koeffizient  betrachtet
              (sollte mindestens -4 or niedriger sein, wenn mit quant=1 encodiert wird):
                 0    deaktiviert (Standard)
                 -4   JVT-Empfehlung

       vcelim=<-1000-1000>
              Setzt   die   Schwelle  für  die  Eliminierung  von  einzelnen  Koeffizienten  beim
              Farbanteil. Bei negativen Werten wird auch der  DC-Koeffizient  betrachtet  (sollte
              mindestens -4 or niedriger sein, wenn mit quant=1 encodiert wird):
                 0    deaktiviert (Standard)
                 7    JVT-Empfehlung

       vstrict=<-2|-1|0|1>
              strikte Einhaltung des Standards
                 0    deaktiviert
                 1    Nur  empfehlenswert,  wenn  die  Ausgabe  mit  einem MPEG-4-Referenzdecoder
                      decodiert werden soll.
                 -1   Erlaubt die Benutzung libavcodec-spezifischer Erweiterungen (Standard).
                 -2   Erlaubt  die  Benutzung  experimenteller  Codecs  und  Features,  die   von
                      zukünftigen  Versionen  von  MPlayer  möglicherweise  nicht abspielbar sein
                      werden (snow).

       vdpart
              Datenpartitionierung.  Fügt  zwei  Bytes  pro  Videopaket  hinzu  und  erhöht   die
              Fehlerresistenz  beim  Transfer über unzuverlässige Kanäle (z.B. Streaming über das
              Internet). Jedes Videopaket wird in drei separate Partitionen aufgeteilt:
                 1. MVs
                      Bewegung
                 2. DC-Koeffizienten
                      niedrig aufgelöstes Bild
                 3. AC-Koeffizienten
                      Details
              MV und DC sind am wichtigsten, sie zu verlieren bedeutet ein viel schlechteres Bild
              als  der  Verlust von AC und der ersten oder zweiten Partition. MV und DC sind viel
              kleiner als die dritte Partition (AC), was bedeutet, dass  auftretende  Fehler  die
              AC-Partition viel häufiger treffen wird als die MV- und DC-Partitionen. Daher sieht
              das Bild mit Partitionierung viel besser aus,  denn  ohne  eine  solche  würde  ein
              Fehler AC/DC/MV in gleichem Umfang zerstören.

       vpsize=<0-10000> (siehe auch vdpart)
              Videopaketgröße, erhöht die Fehlerresistenz.
                 0
                      deaktiviert (Standard)
                 100-1000
                      gute Wahl

       ss
              slice-structured- (anteilig strukturierter) Modus für H.263+

       gray
              Encodierung zu Graustufenbildern (schneller)

       vfdct=<0-10>
              DCT-Algorithmus
                 0    Wählt automatisch einen guten (Standard).
                 1    schneller Integer-Algorithmus
                 2    genauer Integer-Algorithmus
                 3    MMX
                 4    mlib
                 5    AltiVec
                 6    Fließkomma-AAN

       idct=<0-99>
              IDCT-Algorithmus
              ANMERKUNG:  Nach  unserem  Wissensstand  bestehen  all  diese  IDCT-Algorithmen die
              IEEE1180-Tests.
                 0    Wählt automatisch einen guten (Standard).
                 1    JPEG-Referenzalgorithmus (Integer)
                 2    simple
                 3    simplemmx
                 4    libmpeg2mmx (ungenau, benutze ihn nicht mit einem keyint > 100)
                 5    ps2
                 6    mlib
                 7    arm
                 8    AltiVec
                 9    sh4
                 10   simplearm
                 11   H.264
                 12   VP3
                 13   IPP
                 14   xvidmmx
                 15   CAVS
                 16   simplearmv5te
                 17   simplearmv6

       lumi_mask=<0.0-1.0>
              Helligkeitsmaskierung ist eine 'psychosensorische' Einstellung,  die  die  Tatsache
              nutzen  soll,  dass  das  menschliche  Auge dazu neigt, in sehr hellen Teilen eines
              Bildes weniger Details zu erkennen. Helligkeitsmaskierung  komprimiert  sehr  helle
              Stellen  stärker  als  durchschnittlich  helle,  so  dass  ein paar Bits eingespart
              werden, die dann auf andere Frames verwendet  werden  können,  was  die  subjektive
              Qualität im Ganzen erhöht, den PSNR-Wert dabei jedoch möglicherweise reduziert.
              WARNUNG: Sei vorsichtig, zu große Werte können katastrophale Ergebnisse liefern.
              WARNUNG:  Große  Werte mögen auf einigen Monitoren gut aussehen, können auf anderen
              aber auch schrecklich aussehen.
                 0.0
                      deaktiviert (Standard)
                 0.0-0.3
                      sinnvoller Bereich

       dark_mask=<0.0-1.0>
              Dunkelheitsmaskierung ist eine 'psychosensorische' Einstellung,  die  die  Tatsache
              nutzen  soll,  dass  das  menschliche Auge dazu neigt, in sehr dunklen Teilen eines
              Bildes weniger Details zu erkennen. Dunkelheitsmaskierung komprimiert  sehr  dunkle
              Stellen  stärker  als  durchschnittlich  dunkle,  so  dass ein paar Bits eingespart
              werden, die dann auf andere Frames verwendet  werden  können,  was  die  subjektive
              Qualität im Ganzen erhöht, den PSNR-Wert dabei jedoch möglicherweise reduziert.
              WARNUNG: Sei vorsichtig! Zu große Werte können katastrophale Ergebnisse liefern.
              WARNUNG:  Große  Werte mögen auf einigen Monitoren gut aussehen, können auf anderen
              Monitoren / dem Fernseher / TFTs aber auch schrecklich aussehen.
                 0.0
                      deaktiviert (Standard)
                 0.0-0.3
                      sinnvoller Bereich

       tcplx_mask=<0.0-1.0>
              Maskierung der zeitlichen Komplexität (Standard: 0.0 (deaktiviert)). Stell dir eine
              Szene  mit  einem  Vogel vor, der durch die ganze Szene fliegt; tcplx_mask wird die
              Quantisierungsparameter der zum Vogel gehörenden Macroblöcke erhöhen (und so  deren
              Qualität  verringern),  da  das  menschliche Auge normalerweise nicht die Zeit hat,
              alle Details  des  Vogels  wahrzunehmen.  Sei  gewarnt,  dass  es  für  kurze  Zeit
              schrecklich aussieht, wenn das Objekt anhält (z.B. bei der Landung des Vogels), bis
              der Encoder bemerkt, dass das Objekt angehalten hat und die  Blöcke  neu  definiert
              werden  müssen. Die eingesparten Bits werden auf andere Teile des Videos verwendet,
              was die subjektiv wahrgenommene Qualität erhöhen kann -  vorausgesetzt,  tcplx_mask
              ist sorgfältig gewählt.

       scplx_mask=<0.0-1.0>
              Gebietsbezogene    Maskierung   der   Komplexität.   Größere   Werte   helfen   bei
              Blockartefakten, falls kein Deblocking-Filter beim  Decodieren  benutzt  wird,  was
              vielleicht keine gute Idee ist.
              Stell  die  eine  Szene  vor  mit Gras (was üblicherweise eine hohe gebietsbezogene
              Komplexität  hat),  einem  blauen  Himmel  und  einem  Haus;  scplx_mask  wird  die
              Quantisierungsparameter  der  zum  Gras  gehörenden  Macroblöcke erhöhen, was deren
              Qualität verringert, um mehr Bits auf den Himmel und das Haus zu verwenden.
              TIPP: Schneide  alle  schwarzen  Balken  komplett  ab,  da  sie  die  Qualität  der
              Macroblöcke verringern (gilt auch ohne scplx_mask).
                 0.0
                      deaktiviert (Standard)
                 0.0-0.5
                      sinnvoller Bereich

              ANMERKUNG:  Diese  Einstellung  hat  nicht denselben Effekt wie die Benutzung einer
              benutzerdefinierten Matrix, die hohe  Frequenzen  stärker  komprimieren  würde,  da
              scplx_mask  die  Qualität  der  P-Blöcke  verringert,  selbst wenn sich nur die DC-
              Koeffizienten ändern. Das Ergebnis mit scplx_mask  wird  vermutlich  nicht  so  gut
              aussehen.

       p_mask=<0.0-1.0> (siehe auch vi_qfactor)
              Verringert  die  Qualität von Interblöcken. Dies ist das Äquivalent zum Erhöhen der
              Qualität der Intrablöcke, da dieselbe mittlere Bitrate  von  der  Bitratenkontrolle
              zur  ganzen  Videosequenz  zugeteilt wird (Standard: 0.0 (deaktiviert)). p_mask=1.0
              verdoppelt die Anzahl der jedem Intrablock zugeteilten Bits.

       border_mask=<0.0-1.0>
              Randbearbeitung (border processing) bei  MPEG-ähnlichen  Encodern.  Randbearbeitung
              erhöht den Quantisierungsparameter für Makroblöcke, die weniger als ein Fünftel der
              Framebreite/-höhe vom Rand des Frames entfernt sind, da  sie  visuell  oft  weniger
              bedeutsam sind.

       naq
              Normalisierte  adaptive  Quantisierung (experimentell). Wenn adaptive Quantisierung
              benutzt wird (*_mask), dann wird der durchschnittliche Quantisierungsparameter  pro
              Macroblock   eventuell  nicht  mehr  dem  geforderten  Quantisierungsparameter  auf
              Framelevel  entsprechen.  Naq  versucht  dann,  den  pro   Macroblock   verwendeten
              Quantisierungsparameter anzupassen, um den geforderten Durchschnitt beizubehalten.

       ildct
              Benutze die interlaced DCT.

       ilme
              Benutze interlaced Bewegungsabschätzung (schließt qpel gegenseitig aus).

       alt
              Benutzt eine alternative Suchtabelle.

       top=<-1-1>
                 -1   automatisch
                 0    bottom field first (unteres Feld zuerst)
                 1    top field first (oberes Feld zuerst)

       format=<Wert>
                 YV12
                      Standard
                 444P
                      für ffv1
                 422P
                      für HuffYUV, verlustfreies JPEG, dv und ffv1
                 411P
                      für verlustfreies JPEG, dv und ffv1
                 YVU9
                      für verlustfreies JPEG, ffv1 und svq1
                 BGR32
                      für verlustfreies JPEG und ffv1

       pred
              (für HuffYUV)
                 0    linke Vorhersage
                 1    Vorhersage der Ebene/des Gradienten
                 2    Medianvorhersage

       pred
              (für verlustfreies JPEG)
                 0    linke Vorhersage
                 1    obere Vorhersage
                 2    linke obere Vorhersage
                 3    Vorhersage der Ebene/des Gradienten
                 6    Durchschnittsvorhersage

       coder
              (für ffv1)
                 0    vlc-Codierung (Golomb-Rice)
                 1    arithmetische Codierung (CABAC)

       context
              (für ffv1)
                 0    Modell zu kleinem Kontext
                 1    Modell zu großem Kontext

              (für ffvhuff)
                 0    vorbestimmte Huffman-Tabellen (eingebaut oder two-pass)
                 1    adaptive Huffman-Tabellen

       qpel
              Benutze auf ein viertel Pixel ("quarter pel") genaue Bewegungsabschätzung (schließt
              ilme gegenseitig aus).
              ANMERKUNG: Dies scheint nur für Encodierung mit hohen Bitraten sinnvoll zu sein.

       mbcmp=<0-2000>
              Setzt die Vergleichsfunktion für Macroblockentscheidungen; hat nur Auswirkungen bei
              mbd=0.  Dies  wird  auch bei manchen Bewegungssuchalgorithmen verwendet, in welchem
              Falle sie unabhängig von der mbd-Einstellung Auswirkungen hat.
                 0 (SAD)
                      Summe der absoluten Differenzen, schnell (Standard)
                 1 (SSE)
                      Summe der quadrierten Fehler
                 2 (SATD)
                      Summe der absoluten Hadamard-transformierten Differenzen
                 3 (DCT)
                      Summe der absoluten DCT-transformierten Differenzen
                 4 (PSNR)
                      Summe  der  quadratischen  Quantisierungsfehler  (zu  vermeiden,   niedrige
                      Qualität)
                 5 (BIT)
                      Anzahl der für den Block benötigten Bits
                 6 (RD)
                      Ratenverzerrung (rate distortion) optimal, langsam
                 7 (ZERO)
                      0
                 8 (VSAD)
                      Summe der absoluten vertikalen Differenzen
                 9 (VSSE)
                      Summe der quadrierten vertikalen Differenzen
                 10 (NSSE)
                      Rauschen beibehaltende Summe der quadrierten Differenzen
                 11 (W53)
                      5/3-Wavelet, wird nur bei snow verwendet
                 12 (W97)
                      9/7-Wavelet, wird nur bei snow verwendet
                 +256
                      Benutze auch die Farbinformation, funktioniert momentan nicht (korrekt) mit
                      B-Frames.

       ildctcmp=<0-2000>
              Setzt die Vergleichsfunktion für interlaced  DCT-Entscheidungen  (siehe  mbcmp  für
              eine Liste der verfügbaren Vergleichsfunktionen).

       precmp=<0-2000>
              Setzt  die  Vergleichsfunktion für "pre pass"-Bewegungsabschätzung (siehe mbcmp für
              eine Liste der verfügbaren Vergleichsfunktionen) (Standard: 0).

       cmp=<0-2000>
              Setzt die Vergleichsfunktion für "full pel"-Bewegungsabschätzung (siehe  mbcmp  für
              eine Liste der verfügbaren Vergleichsfunktionen) (Standard: 0).

       subcmp=<0-2000>
              Setzt  die  Vergleichsfunktion  für "sub pel"-Bewegungsabschätzung (siehe mbcmp für
              eine Liste der verfügbaren Vergleichsfunktionen) (Standard: 0).

       skipcmp=<0-2000>
              FIXME: Dokumentiere diese Option.

       nssew=<0-1000000>
              Diese Einstellung kontrolliert die NSSE-Gewichtung, wobei  eine  höhere  Gewichtung
              stärkeres  Rauschen  erzeugt.  NSSE  0 ist identisch mit SSE. Vielleicht findest du
              dies nützlich, wenn du die Beibehaltung von etwas Rauschen  in  deinem  encodierten
              Video besser findest als es vor dem Encodieren herauszufiltern. (Standard: 8)

       predia=<-99-6>
              Rautentyp und -größe für "pre pass"-Bewegungsabschätzung

       dia=<-99-6>
              Rautentyp  und  -größe  für  die Bewegungsabschätzung. Bewegungsabschätzung ist ein
              iterativer Prozess. Eine kleine Raute zu benutzen begrenzt die Suche nicht auf  das
              Auffinden  von  nur  kleinen Motion-Vectors. Es ist nur irgendwie wahrscheinlicher,
              dass die Suche anhält, bevor der beste Motion-Vector gefunden wurde  -  vor  allem,
              wenn Rauschen involviert ist. Größere Rauten erlauben eine ausgedehntere Suche nach
              dem besten Motion-Vector, welche daher langsamer ist, dafür aber zu einem  besseren
              Ergebnis führt.
              Große  normale  Rauten  sind qualitativ besser als an das Muster anpassende ("shape
              adaptive") Rauten.
              An das Muster anpassende Rauten sind ein guter Kompromiss zwischen  Geschwindigkeit
              und Qualität.
              ANMERKUNG:  Die Größen von normalen und an das Muster anpassende Rauten haben nicht
              dieselbe Bedeutung.

                 -3   an das Muster anpassende (schnell) Raute der Größe 3

                 -2   an das Muster anpassende (schnell) Raute der Größe 2

                 -1   ungerade Multi-Hexagon-Suche (langsam)

                 1    Normale Raute der Größe 1 (Standard), entspricht einer Raute des Typs EPZS.
                            0
                           000
                            0

                 2    normale Raute der Größe 2
                            0
                           000
                          00000
                           000
                            0

       trell
              Trellis-Quantisierung. Hiermit wird die optimale Encodierung  für  jeden  8x8-Block
              gefunden. Die Trellis-Quantisierung ist bei gegenseitiger Abschätzung von PSNR-Wert
              gegen  die  Bitrate  optimal  (unter  der  Annahme,  dass  durch  die  IDCT   keine
              Rundungsfehler  ins  Spiel  kommen  - was natürlich nicht der Fall ist). Sie findet
              einfach einen Block für das Minimum von Fehler und lambda*Bits.
                 lambda
                      vom Quantisierungsparameter (QP) abhängige Konstante
                 bits
                      Menge der für die Encodierung eines Blocks benötigten Bits
                 error
                      Summe der quadrierten Quantisierungsfehler

       cbp
              Ratenverzerrtes optimal codiertes Blockmuster (coded block pattern). Wird dasjenige
              codierte  Blockmuster  auswählen, das Verzerrung + lambda*Rate minimiert. Dies kann
              nur zusammen mit der Trellis-Quantisierung benutzt werden.

       mv0
              Versuche jeden Macroblock mit  Motion-Vector=<0,0>  zu  encodieren  und  wähle  den
              besseren. Dies hat keinen Effekt, falls mbd=0.

       mv0_threshold=<jede nicht-negative Ganzzahl>
              Wenn    umgebende   Bewegungsvektoren   <0,0>   sind   und   die   Auswertung   der
              Bewegungsabschätzung des aktuellen Blocks kleiner als mv0_threshold  ist,  so  wird
              <0,0>  für  den  Bewegungsvektor benutzt und jede weitere Bewegungsabschätzung wird
              übersprungen (Standard: 256). mv0_threshold auf  0  abzusenken  kann  eine  leichte
              (0.01dB)  Erhöhung des PSNR zur Folge haben und das encodierte Video möglicherweise
              leicht besser aussehen lassen; mv0_threshold auf über 320 zu erhöhen führt zu einem
              niedrigeren PSNR und visueller Qualität. Höhere Werte beschleunigen die Encodierung
              ganz leicht (normalerweise weniger als 1%, abhängig  von  den  anderen  verwendeten
              Optionen).
              ANMERKUNG: Diese Option setzt nicht voraus, dass mvm0 aktiviert ist.

       qprd (nur mit mbd=2)
              ratenverzerrter  optimaler  Quantisierungsparameter  bei gegebenem lambda für jeden
              Macroblock

       last_pred=<0-99>
              Menge der Bewegungsvorhersagen vom vorigen Frame
                 0    (Standard)
                 a    Benutzt ein 2a+1 x 2a+1 Macroblockquadrat von Motion-Vector-Vorhersagen vom
                      vorigen Frame.

       preme=<0-2>
              "pre-pass"-Bewegungsabschätzung
                 0    deaktiviert
                 1    nur nach Intraframes (Standard)
                 2    immer

       subq=<1-8>
              "subpel refinement"-Qualität (für qpel) (Standard: 8 (hohe Qualität))
              ANMERKUNG: Diese Einstellung hat signifikante Auswirkung auf die Geschwindigkeit.

       refs=<1-8>
              Anzahl  der Referenz-Frames, die bei der Bewegungsabschätzung berücksichtigt werden
              sollen (nur bei Snow) (Standard: 1)

       psnr
              Gibt den maximalen Signal-zu-Rauschabstand (peak signal to  noise  ratio)  für  das
              komplette Video nach dem Encodieren aus und speichert die PSNR-Werte für jedes Bild
              in einer Datei der Form 'psnr_hhmmss.log'. Ausgegebene Werte haben die  Einheit  dB
              (Dezibel), je höher desto besser.

       mpeg_quant
              Benutze MPEG-Quantisierungsparameter anstelle von H.263.

       aic
              Aktiviere AC-Vorhersage für MPEG-4 oder fortgeschrittene Intra-Vorhersage (advanced
              intra prediction) für H.263+. Dies wird die Qualität leicht erhöhen (um die 0.02 dB
              PSNR) und die Encodierung leicht verlangsamen (ungefähr 1%).
              ANMERKUNG: vqmin sollte 8 oder höher sein für H.263+ AIC.

       aiv
              alternativer "inter vlc" für H.263+

       umv
              unbegrenzte Motion-Vectors (unlimited MVs) (nur bei H.263+) Erlaubt die Encodierung
              von beliebig langen Motion-Vectors.

       ibias=<-256-256>
              Intra-Quantisierungsverzerrung (256  entspricht  1.0,  MPEG-Quantisierungsstandard:
              96, H.263-artiger Quantisierungsstandard: 0)
              ANMERKUNG: Die H.263-MMX-Quantisierung kann positive Verzerrungen nicht verarbeiten
              (setze vfdct=1 oder 2), die MPEG-MMX-Quantisierung kann negative Verzerrungen nicht
              verarbeiten (setze vfdct=1 oder 2).

       pbias=<-256-256>
              Inter-Quantisierungsverzerrung (256 entspricht 1.0, MPEG-Quantisierungsstandard: 0,
              H.263-artiger Quantisierungsstandard: -64)
              ANMERKUNG: Die H.263-MMX-Quantisierung kann positive Verzerrungen nicht verarbeiten
              (setze vfdct=1 oder 2), die MPEG-MMX-Quantisierung kann negative Verzerrungen nicht
              verarbeiten (setze vfdct=1 oder 2).
              TIPP: Eine eher positive Verzerrung (-32 - -16 anstatt -64) scheint  den  PSNR-Wert
              zu verbessern.

       (no)dct_decimate
              Eliminiert  dct-Blocks  in  P-Frames,  die nur einen einzigen kleinen Koeffizienten
              beinhalten (Standard: aktiviert). Dies wird ein paar Details entfernen, daher  wird
              es  Bits  einsparen, die auf andere Frames verwendet werden können, was hoffentlich
              die wahrgenommene Qualität insgesamt verbessert.  Wenn  du  nicht-Anime-Inhalt  mit
              hoher Bitrate komprimierst, möchtest du diese Option vielleicht deaktivieren, um so
              viele Details wie möglich beizubehalten.

       nr=<0-100000>
              Rauschunterdrückung (noise  reduction),  0  bedeutet  deaktiviert.  0-600  ist  ein
              sinnvoller  Bereich für typischen Inhalt, für etwas verrauschteren Inhalt kannst du
              den Wert  etwas  erhöhen  (Standard:  0).  Durch  den  geringen  Einfluss  auf  die
              Geschwindigkeit  möchtest  du  diese Option der Rauschunterdrückung mit Filtern wie
              denoise3d oder hqdn3d vielleicht vorziehen.

       qns=<0-3>
              Rauschanpassung des Quantisierungsparameters, "Quantizer  noise  shaping".  Anstatt
              die  Quantisierung  so  zu  wählen, dass dem Quellvideo im Sinne von PSNR am besten
              entsprochen wird, wählt die Rauschanpassung die  Quantisierung  so,  dass  Rauschen
              (normalerweise Ringbildungen) durch ähnlichfrequenten Inhalt im Bild maskiert wird.
              Größere Werte sind langsamer, müssen aber  nicht  unbedingt  zu  besserer  Qualität
              führen. Dies kann und sollte zusammen mit der Trellis-Quantisierung benutzt werden,
              in welchem Falle diese (optimal für konstante Gewichtung)  als  Einstiegspunkt  für
              die iterative Suche benutzt wird.
                 0    deaktiviert (Standard)
                 1    Verringere nur die absoluten Werte der Koeffizienten.
                 2    Ändere  Koeffizienten nur vor dem letzten von 0 verschiedenen Koeffizient +
                      1.
                 3    Versuche alle.

       inter_matrix=<durch Kommas getrennte Matrix>
              Benutze eine eigene Intermatrix. Braucht eine kommaseparierte Zeichenkette  von  64
              Integerwerten.

       intra_matrix=<durch Kommas getrennte Matrix>
              Benutze  eine  eigene Intramatrix. Braucht eine kommaseparierte Zeichenkette von 64
              Integerwerten.

       vqmod_amp
              experimentelle Modulation des Quantisierungsparameters

       vqmod_freq
              experimentelle Modulation des Quantisierungsparameters

       dc
              Intra-DC-Genauigkeit in Bits (Standard: 8). Wenn du vcodec=mpeg2video angibst, kann
              dieser Wert 8, 9, 10 oder 11 sein.

       cgop (siehe auch sc_threshold)
              Schließt  alle  GOPs.  Funktioniert  momentan  nur, wenn die Szenenwechselerkennung
              deaktiviert ist (sc_threshold=1000000000).

       (no)lowdelay
              Setzt den low-delay-Flag für MPEG-1/2 (deaktiviert B-Frames).

       vglobal=<0-3>
              Kontrolliere das Schreiben globaler Videoheader.
                 0    Der Codec entscheidet, wo globale Header geschrieben werden (Standard).
                 1    Schreibe globale Header nur in Extradata (benötigt für .mp4/MOV/NUT).
                 2    Schreibe globale Header nur vor Keyframes.
                 3    Kombiniere 1 und 2.

       aglobal=<0-3>
              Das gleiche wie vglobal für Audioheader.

       level=<Wert>
              Setze CodecContext Level. Benutze 31 oder 41, um das Video auf einer Playstation  3
              abspielen zu können.

       skip_exp=<0-1000000>
              FIXME: Dokumentiere diese Option.

       skip_factor=<0-1000000>
              FIXME: Dokumentiere diese Option.

       skip_threshold=<0-1000000>
              FIXME: Dokumentiere diese Option.

   nuv (-nuvopts)
       NuppelVideo  basiert  auf  RTJPEG  und  LZO. Normalerweise werden Frames zuerst mit RTJPEG
       encodiert und dann mit LZO komprimiert; es ist jedoch möglich, entweder einen  oder  beide
       Durchgänge  zu  deaktivieren.  Als  Ergebnis  kannst  du  also  tatsächlich raw i420, LZO-
       komprimiertes i420, RTJPEG oder normales LZO-komprimiertes RTJPEG ausgeben.
       ANMERKUNG:  Die  nuvrec-Dokumentation  enthält  einige  Anweisungen   und   Beispiele   zu
       Einstellungen, die für die meisten TV-Encodierungen genutzt werden können.

       c=<0-20>
              Chrominanzschwellenwert (Standard: 1)

       l=<0-20>
              Helligkeitsschwellenwert (Standard: 1)

       lzo
              Aktiviert LZO-Kompression (Standard).

       nolzo
              Deaktiviert LZO-Kompression.

       q=<3-255>
              Qualitätslevel (Standard: 255)

       raw
              Deaktiviert RTJPEG-Encodierung.

       rtjpeg
              Aktiviert RTJPEG-Encodierung (Standard).

   xvidenc (-xvidencopts)
       Es  sind  drei  Modi verfügbar: konstante Bitrate (CBR), feste Quantisierungsparameter und
       Encodieren in zwei Durchläufen (two-pass).

       pass=<1|2>
              Gibt die Nummer des Durchlaufs im Modus mit zwei Durchläufen an.

       turbo (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Erhöht die  Geschwindigkeit  des  ersten  Durchgangs  drastisch,  indem  schnellere
              Algorithmen  benutzt  und  CPU-intensive Optionen deaktiviert werden. Dies wird den
              PSNR-Wert im Ganzen wahrscheinlich ein  wenig  verringern  und  Typ  und  PSNR-Wert
              einzelner Frames ein wenig mehr verändern.

       bitrate=<Wert> (nur bei CBR oder im Modus mit zwei Durchläufen)
              Setzt  die  zu benutzende Bitrate in kBits/Sekunde, wenn der Wert < 16000 ist, oder
              in Bits/Sekunde, wenn der Wert > 16000 ist. Ist <Wert>  negativ,  so  benutzt  Xvid
              dessen  absoluten  Wert  als  Zielgröße  des  Videos  (in kBytes) und berechnet die
              zugehörige Bitrate automagisch. (Standard: 687 kBits/s)

       fixed_quant=<1-31>
              Aktiviert den Modus mit festen Quantisierungsparametern und legt den zu benutzenden
              Quantisierungsparameter fest.

       zones=<Zone0>[/<Zone1>[/...]] (nur bei CBR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Vom  Benutzer  angegebene  Qualität  für bestimmte Abschnitte (Ende, Abspann, ...).
              Jede Zone hat  die  Form  <Start-Frame>,<Modus>,<Wert>,  wobei  <Modus>  einer  der
              folgenden sein kann:
                 q    Überschreiben     des     konstanten     Quantisierungsparameters,    wobei
                      Wert=<2.0-31.0> den Wert des Quantisierungsparameters angibt.
                 w    Überschreiben der Gewichtung der Ratenkontrolle, wobei Wert=<0.01-2.00> die
                      Qualitätskorrektur in % angibt.

              BEISPIEL:
                 zones=90000,q,20
                      Encodiere    alles   Frames   ab   Frame   90000   mit   einem   konstanten
                      Quantisierungsparameter von 20.
                 zones=0,w,0.1/10001,w,1.0/90000,q,20
                      Encodiere alle Frames 0-10000 mit 10% der Bitrate und alle Frames von 90000
                      bis  zum Ende mit einem konstanten Quantisierungsparameter von 20. Beachte,
                      dass die zweite Zone benötigt wird, um die erste Zone  zu  beschränken,  da
                      ohne diese alles bis zu Frame 89999 mit 10% der Bitrate encodiert würde.

       me_quality=<0-6>
              Diese  Option  kontrolliert  das Bewegungsabschätzungssubsystem. Je höher der Wert,
              desto genauer sollte die Abschätzung sein (Standard: 6). Je genauer die Abschätzung
              ist,  desto  mehr  Bits können eingespart werden. Die Präzision wird auf Kosten der
              CPU-Zeit erreicht; benutze also niedrigere Werte, falls du Encodierung in  Echtzeit
              brauchst.

       (no)qpel
              MPEG-4    benutzt    normalerweise    eine   Präzision   halber   Pixel   für   die
              Bewegungsabschätzung. Der Standard schlägt einen Modus  vor,  in  dem  es  Encodern
              erlaubt  ist,  eine  Präzision  von  einem  viertel  Pixel zu verwenden. Dies führt
              gewöhnlicherweise zu einem schärferen Bild. Nachteilig ist, dass dies einen  großen
              Einfluss  auf  die Bitrate hat, und manchmal verhindert dies auch ein besseres Bild
              bei fester Bitrate. Es ist besser, durch Tests im Einzelfall zu entscheiden, ob  es
              sich lohnt, diese Option zu aktivieren.

       (no)gmc
              Aktiviert  Globale  Bewegungskompensation (Global Motion Compensation), welche Xvid
              spezielle Frames (GMC-Frames) generieren lässt, die sich gut  für  Pan/Zoom/Drehung
              von  Bildern  eignen.  Ob  das Benutzen dieser Option Bits einspart, hängt sehr vom
              Quellmaterial ab.

       (no)trellis
              Die Trellis-Quantisierung ist eine Art  adaptive  Quantisierungsmethode,  die  Bits
              einspart,  indem  sie  die  Quantisierungskoeffizienten  so verändert, dass sie vom
              Entropie-Encoder stärker komprimiert werden können. Der Einfluss auf  die  Qualität
              ist  gut,  und  falls  VHQ für dich zu viel CPU-Leistung braucht, kann diese Option
              eine gute Möglichkeit  sein,  mit  weniger  Aufwand  als  bei  VHQ  ein  paar  Bits
              einzusparen (und bei fester Bitrate die Qualität zu erhöhen) (Standard: aktiviert).

       (no)cartoon
              Aktiviere diese Option, wenn die zu encodierende Sequenz ein Anime/Cartoon ist. Sie
              modifiziert ein paar Xvid-interne Schwellenwerte, so dass Xvid bei  Frametypen  und
              Motion-Vectors für flach aussehende Cartoons bessere Entscheidungen trifft.

       (no)chroma_me
              Normalerweise   benutzt   der   Algorithmus   für   die   Bewegungsabschätzung  nur
              Helligkeitsinformationen, um  den  besten  Motion-Vector  zu  finden.  Für  manches
              Videomaterial  jedoch  kann  die  Benutzung  der  Chrominanzebenen  helfen, bessere
              Resultate  zu  finden.  Diese   Einstellung   (de)aktiviert   die   Benutzung   der
              Chrominanzebenen für die Bewegungsabschätzung (Standard: aktiviert).

       (no)chroma_opt
              Aktiviert  einen  Vorfilter für die Farbtonoptimierung. Er wird ein paar Tricks auf
              die Farbinformationen anwenden, um Kammeffekte an Kanten zu minimieren. Er wird die
              Qualität  auf Kosten der Zeit für die Encodierung verbessern. Naturgemäß verringert
              er den PSNR-Wert, da die mathematische Abweichung  zum  Originalbild  größer  wird,
              aber  der  subjektive  Eindruck  wird besser sein. Da er Farbinformationen benutzt,
              solltest du ihn bei Encodierung im Schwarz/weiß-Modus abschalten.

       (no)hq_ac
              Aktiviert die 'High Quality AC coefficient prediction',  also  die  Vorhersage  von
              Koeffizienten für Intra-Frames von benachbarten Blöcken (Standard: aktiviert).

       vhq=<0-4>
              Der  Algorithmus  für  die  Bewegungsabschätzung  basiert auf der Suche im normalen
              Farbraum und versucht, einen Motion-Vector zu finden, der  die  Differenz  zwischen
              dem ursprünglichen und dem encodierten Frame minimiert. Ist diese Option aktiviert,
              benutzt Xvid außerdem den Frequenzbereich (frequency domain, DCT),  um  nach  einem
              Motion-Vector  zu suchen, der nicht nur den Unterschied in einem bestimmten Gebiet,
              sondern außerdem die encodierte Länge eines Blocks minimiert. Vom  schnellsten  zum
              langsamsten:
                 0    aus
                 1    Entscheidung des Modus (Inter-/Intra-Macro-Block) (Standard)
                 2    begrenzte Suche
                 3    mittlere Suche
                 4    ausgiebige Suche

       (no)lumi_mask
              Adaptive  Quantisierung erlaubt den Quantisierungsparametern der Macro-Blöcke, sich
              innerhalb  eines  Frames  zu  unterscheiden.  Dies  ist  eine   'psychosensorische'
              Einstellung, die die Tatsache nutzen soll, dass das menschliche Auge dazu neigt, in
              sehr hellen und sehr dunklen Teilen eines Bildes weniger Details zu  erkennen.  Sie
              komprimiert  diese  Bereiche  stärke als mittlere, was Bits einspart, die dafür für
              andere Frames benutzt werden können, so wird  die  subjektive  Qualität  im  Ganzen
              erhöht, der PSNR-Wert dabei jedoch möglicherweise reduziert.

       (no)grayscale
              Sorgt  dafür, dass Xvid die Chrominanzebenen verwirft, so dass das encodierte Video
              schwarz/weiß wird. Beachte, dass dies den Encodierungsvorgang  nicht  beschleunigt,
              es werden in der letzten Stufe der Encodierung einfach keine Farbdaten geschrieben.

       (no)interlacing
              Encodiert  die  Felder  von  interlaced  Videomaterial.  Schalte  diese  Option bei
              interlaced Inhalten ein.
              ANMERKUNG: Solltest du das Video anders skalieren, brauchst du einen Skalierer, der
              interlaced    Material    bemerkt;    du    kannst    einen    solchen    mit   -vf
              scale=<Breite>:<Höhe>:1 aktivieren.

       min_iquant=<0-31>
              minimaler Wert für den Quantisierungsparameter für Intra-Frames (Standard: 2)

       max_iquant=<0-31>
              maximaler Wert für den Quantisierungsparameter für Intra-Frames (Standard: 2)

       min_pquant=<0-31>
              minimaler Wert für den Quantisierungsparameter für P-Frames (Standard: 2)

       max_pquant=<0-31>
              maximaler Wert für den Quantisierungsparameter für P-Frames (Standard: 31)

       min_bquant=<0-31>
              minimaler Wert für den Quantisierungsparameter für B-Frames (Standard: 2)

       max_bquant=<0-31>
              minimaler Wert für den Quantisierungsparameter für B-Frames (Standard: 31)

       min_key_interval=<Wert> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              minimale Anzahl Frames zwischen zwei Keyframes (Standard: 0)

       max_key_interval=<Wert>
              maximale Anzahl Frames zwischen zwei Keyframes (Standard: 10*fps)

       quant_type=<h263|mpeg>
              Bestimmt die zu benutzende  Quantisierungsmethode.  Bei  hohen  Bitraten  wirst  du
              meinen,  dass  die  MPEG-Quantisierung  mehr Details behält. Bei niedrigen Bitraten
              wird die Glättung von H.263  weniger  Blockartefakte  liefern.  Bei  der  Benutzung
              eigener Matrizen muss die MPEG-Quantisierung benutzt werden.

       quant_intra_matrix=<Dateiname>
              Lädt  eine  Datei  mit  einer  eigenen  Intra-Matrix. Du kannst eine solche mit dem
              Matrixeditor von xvid4conf erstellen.

       quant_inter_matrix=<Dateiname>
              Lädt eine Datei mit einer eigenen Inter-Matrix.  Du  kannst  eine  solche  mit  dem
              Matrixeditor von xvid4conf erstellen.

       keyframe_boost=<0-1000> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Diese  Option  verlagert  einige  Bits  aus dem Vorrat anderer Frametypen zu Intra-
              Frames, so dass die Qualität von Keyframes verbessert wird. Diese Menge  ein  extra
              Anteil,  daher  wird ein Wert von 10 den Keyframes 10% mehr Bits als sonst zuteilen
              (Standard: 0).

       kfthreshold=<Wert> (nur im Modus mit
              zwei  Durchläufen)  Arbeitet  mit  kfreduction  zusammen.  Bestimmt  den  minimalen
              Abstand,  unter dem zwei Frames als aufeinanderfolgend gelten und gemäß kfreduction
              anders behandelt werden (Standard: 10).

       kfreduction=<0-100> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Die oberen beiden Einstellungen können genutzt werden, um die Größe  von  Keyframes
              anzupassen,  die  du für zu nah hintereinander zum ersten hältst. kfthreshold setzt
              den Bereich, in dem  Keyframes  reduziert  werden,  und  kfreduction  bestimmt  die
              Reduktion  der  Bitrate,  die  angewendet  wird. Der letzte Intra-Frame wird normal
              behandelt (Standard: 30).

       max_bframes=<0-4>
              Maximale Anzahl der  B-Frames,  die  zwischen  Intra-  und  P-Frames  gesetzt  wird
              (Standard: 2).

       bquant_ratio=<0-1000>
              Verhältnis   von   B-Frames  zu  nicht-B-Frames  bei  der  Quantisierung,  150=1.50
              (Standard: 150).

       bquant_offset=<-1000-1000>
              Offset von B-Frames zu nicht-B-Frames bei der  Quantisierung,  100=1.00  (Standard:
              100).

       bf_threshold=<-255-255>
              Diese  Option  erlaubt dir, die Priorität für die Benutzung von B-Frames anzugeben.
              Je höher der Wert, desto wahrscheinlicher wird ein B-Frame benutzt  (Standard:  0).
              Vergiss  nicht,  dass  B-Frames normalerweise einen höheren Quantisierungsparameter
              benutzen, daher kann aggressives Erzeugen von B-Frames  zu  schlechterer  visueller
              Qualität führen.

       (no)closed_gop
              Diese  Option  weist  Xvid an, jede GOP (Group Of Pictures, Gruppe von Bildern, die
              von zwei I-Frames begrenzt sind) zu schließen, was die GOPs unabhängig  voneinander
              macht.  Dies  bedeutet  lediglich,  dass der letzte Frame einer GOP entweder ein P-
              oder ein N-Frame ist, nicht aber ein B-Frame. Es ist normalerweise sinnvoll,  diese
              Option zu aktivieren (Standard: aktiviert).

       (no)packed
              Diese  Option  ist dazu gedacht, Probleme mit der Framereihenfolge zu lösen bei der
              Encodierung in Containerformate wie AVI, die mit  aus  der  Reihenfolge  gekommenen
              Frames nicht umgehen können. In der Praxis können die meisten (sowohl Software- als
              auch Hardware-) Decoder die Framereihenfolge richtig handhaben, es kann  sie  sogar
              verwirren,  wenn  diese  Option  aktiviert  ist, daher kannst du sie mit Sicherheit
              weglassen; aktiviere sie nur, wenn du genau weißt, was du tust.
              WARNUNG: Dies erzeugt einen  ungültigen  Bitstream,  der  höchstwahrscheinlich  von
              keinem ISO-MPEG-4-Decoder außer DivX/libavcodec/Xvid dekodiert werden kann.
              WARNUNG: Dies wird außerdem eine vorgetäuschte DivX-Version in der Datei speichern,
              welche die Fehlerkorrekturmechanismen mancher Decoder verwirren kann.

       frame_drop_ratio=<0-100> (nur bei max_bframes=0)
              Diese Einstellung erlaubt die Erstellung von Videostreams mit variabler  Framerate.
              Der  Wert  dieser  Einstellung  gibt  den  Schwellenwert an, ab dem ein Frame nicht
              encodiert wird, wenn nämlich die Differenz des folgenden zum vorigen Frame  kleiner
              oder  gleich  diesem  Schwellenwert  ist  (ein sogenanntes n-vop wird in den Stream
              geschrieben). Bei der Wiedergabe wird bei Erreichen eines n-vop  der  vorige  Frame
              dargestellt.
              WARNUNG:  Rumspielen  mit  dieser  Einstellung  kann  zu  ruckelnden Videos führen,
              benutze sie also auf eigenes Risiko!

       rc_reaction_delay_factor=<Wert>
              Dieser Parameter kontrolliert die Anzahl der Frames, die die  CBR-Bitratenkontrolle
              wartet,  bevor sie auf Änderungen der Bitrate reagiert und sie anpasst, um in einer
              durchschnittlich großen Spanne von Frames eine konstante Bitrate zu erhalten.

       rc_averaging_period=<Wert>
              Eine  wirklich  konstante  Bitrate  ist  nur  schwer  zu  erreichen.  Abhängig  vom
              Videomaterial  kann  die  Bitrate  variabel  und  schwer  vorauszusagen sein. Daher
              benutzt der  Xvid-Encoder  einen  durchschnittlichen  Zeitraum,  für  den  er  eine
              gegebene  Anzahl  Bits  garantiert  (minus  einer kleinen Schwankung). Diese Option
              setzt die Anzahl der Frames, über denen Xvid die Bitrate mittelt, um eine konstante
              Bitrate zu erreichen.

       rc_buffer=<Wert>
              Größe des Bitratenkontrollpuffers

       curve_compression_high=<0-100>
              Diese  Einstellung  erlaubt  Xvid,  einen gewissen Teil der Bits weg von Szenen mit
              hohen Bitraten zu nehmen und dem  allgemeinen  Vorrat  für  Bits  hinzuzufügen.  Du
              kannst  diese  Option  benutzen, falls du einen Film mit so vielen schnell bewegten
              Szenen hast, dass die Szenen mit geringeren Bitraten anfangen, schlecht  auszusehen
              (Standard: 0).

       curve_compression_low=<0-100>
              Diese  Einstellung erlaubt Xvid, einen gewissen Teil der allgemein verfügbaren Bits
              den Szenen zuzuteilen, die mit niedrigeren Bitraten codiert werden, wobei dafür dem
              ganzen  Video  ein  paar  Bits weggenommen werden. Die kann sich nützlich erweisen,
              wenn du ein paar  Szenen  mit  eigentlich  niedriger  Bitrate  hast,  die  trotzdem
              Blockeffekte zeigen (Standard: 0).

       overflow_control_strength=<0-100>
              Während  des  ersten  Durchlaufs  im Modus mit zwei Durchläufen wird eine skalierte
              Bitratenkurve berechnet. Die Differenz zwischen dieser erwarteten Kurve und dem bei
              der  Encodierung  erzielten Resultat wird Overflow genannt. Offensichtlich versucht
              die Bitratenkontrolle beim zweiten  Durchlauf,  diesen  Overflow  zu  kompensieren,
              indem  er  über  die nächsten Frames verteilt wird. Diese Einstellung kontrolliert,
              wie stark ein Overflow für jeden neuen Frame verteilt wird. Niedrige Werte erlauben
              eine  lässige  Kontrolle  des  Overflows,  so  dass  sehr  hohe  Bitraten langsamer
              abgefangen werden (was bei kurzen Clips die Präzision verringern kann). Hohe  Werte
              machen Änderungen der Bit-Verteilung abrupter, möglicherweise sogar zu abrupt, wenn
              du zu hohe Werte wählst, was zu Artefakten führen kann (Standard: 5).
              ANMERKUNG: Diese Einstellung hat großen Einfluss auf  die  Qualität,  spiele  damit
              also nur vorsichtig!

       max_overflow_improvement=<0-100>
              Während  der  Zuteilung von Bits für Frames kann die Kontrolle für den Overflow die
              Größe eines Frames erhöhen. Dieser Parameter bestimmt den maximalen Anteil, um  den
              dieser  Kontrolle  erlaubt wird, die Größe eines Frames im Vergleich zu der idealen
              Kurve zu erhöhen (Standard: 5).

       max_overflow_degradation=<0-100>
              Während der Zuteilung von Bits für Frames kann die Kontrolle für den  Overflow  die
              Größe  eines  Frames verringern. Dieser Parameter bestimmt den maximalen Anteil, um
              den dieser Kontrolle erlaubt wird, die Größe  eines  Frames  im  Vergleich  zu  der
              idealen Kurve zu verringern (Standard: 5).

       container_frame_overhead=<0...>
              Gibt  den  durchschnittlichen  Frame-Overhead pro Frame in Bytes an. Meistens geben
              Benutzer  die  Zielbitrate  für  ein  Video  an,  ohne  dabei  den   Overhead   des
              Videocontainers  zu beachten. Dieser kleine aber (meistens) konstante Overhead kann
              dazu führen, dass  die  gewünschte  Dateigröße  überschritten  wird.  Xvid  erlaubt
              Benutzern,  den Anteil des Overheads anzugeben, der pro Frame erzeugt wird (gib nur
              einen Durchschnittswert pro Frame an). 0 hat eine spezielle  Bedeutung,  sie  lässt
              Xvid  eigene  Standardwerte  wählen (Standard: 24 - durchschnittlicher Overhead für
              AVIs).

       profile=<profile_name>
              Beschränkt Optionen und VBV (höchste Bitrate innerhalb kurzer Zeit) anhand  Simple,
              Advanced-Simple  und der DivX-Profile. Resultierende Videos sollten von Standalone-
              Geräten, die diese Profilspezifikationen unterstützen, abspielbar sein.
                 unrestricted
                      keine Beschränkungen (Standard)
                 sp0
                      Simple-Profil Level 0
                 sp1
                      Simple-Profil Level 1
                 sp2
                      Simple-Profil Level 2
                 sp3
                      Simple-Profil Level 3
                 asp0
                      Advanced-Simple-Profil Level 0
                 asp1
                      Advanced-Simple-Profil Level 1
                 asp2
                      Advanced-Simple-Profil Level 2
                 asp3
                      Advanced-Simple-Profil Level 3
                 asp4
                      Advanced-Simple-Profil Level 4
                 asp5
                      Advanced-Simple-Profil Level 5
                 dxnhandheld
                      DXN-Handheld-Profil
                 dxnportntsc
                      DXN-Portable NTSC-Profil
                 dxnportpal
                      DXN-Portable PAL-Profil
                 dxnhtntsc
                      DXN-Home-Theater NTSC-Profil
                 dxnhtpal
                      DXN-Home-Theater PAL-Profil
                 dxnhdtv
                      DXN-HDTV-Profil
              ANMERKUNG: Diese Profile sollten in Verbindung mit  einem  entsprechenden  -ffourcc
              benutzt  werden.  Generell  anwendbar  ist  DX50,  da manche Geräte Xvid nicht, die
              meisten aber DivX erkennen.

       par=<Modus>
              Gibt den Modus für das Pixel-Aspektverhältnis (Pixel Aspect Ratio,  PAR)  an,  also
              dem  Größenverhältnis  der  Pixel  (nicht  zu  verwechseln  mit  dem Aspekt auf dem
              Bildschirm (Display Aspect Ratio, DAR). PAR ist das Verhältnis von Breite  zu  Höhe
              eines  einzelnen  Pixels. Beide Verhältnisse stehen also in folgendem Zusammenhang:
              DAR = PAR * (Breite/Höhe).
              MPEG-4 definiert 5 verschiedene  Pixel-Aspekte  sowie  einen  erweiterten,  der  es
              erlaubt,  einen  eigenen  spezifischen  Pixel-Aspekt  anzugeben.  Fünf Standardmodi
              können angegeben werden:
                 vga11
                      Das ist der normale  PAR  für  Inhalte  auf  dem  PC.  Pixel  sind  hierbei
                      einheitliche Quadrate.
                 pal43
                      PAL-Standard 4:3 PAR. Pixel sind Rechtecke.
                 pal169
                      das gleiche wie oben
                 ntsc43
                      das gleiche wie oben
                 ntsc169
                      das gleiche wie oben (Vergiss nicht, das genaue Verhältnis anzugeben.)
                 ext
                      Erlaubt  dir,  einen  eigenen  Aspekt  (PAR)  mit  par_width und par_height
                      anzugeben.
              ANMERKUNG:  Normalerweise  ist  das  Setzen  der  Optionen  aspect  und  autoaspect
              ausreichend.

       par_width=<1-255> (nur bei par=ext)
              Gibt die Breite des Pixel-Größenverhältnisses an.

       par_height=<1-255> (nur bei par=ext)
              Gibt die Höhe des Pixel-Größenverhältnisses an.

       aspect=<x/y | f (Fließkommazahl)>
              Speichere  den  Filmaspekt  intern,  wie  bei  MPEG-Dateien.  Dies  ist  eine  viel
              elegantere Lösung als den Film neu zu skalieren, da die Qualität  nicht  verringert
              wird.  MPlayer und ein paar andere Player werden diese Dateien korrekt wiedergeben,
              andere werden  das  Größenverhältnis  falsch  darstellen.  Der  Parameter  für  das
              Verhältnis kann als Bruch oder Fließkommawert angegeben werden.

       (no)autoaspect
              Das  gleiche  wie  die  Option  aspect,  wobei  jedoch  das  Verhältnis automatisch
              berechnet wird, Veränderungen in der Filterkette wie crop/expand/scale/etc.  werden
              dabei berücksichtigt.

       psnr
              Gib  den  PSNR-Wert  (Peak  Signal  to  Noise  Ratio) des kompletten Films nach dem
              Encodieren aus und speichere ihn für jeden einzelnen Frame in einer Datei der  Form
              'psnr_hhmmss.log' im aktuellen Verzeichnis. Die gelieferten Werte haben die Einheit
              dB (Dezibel), je höher desto besser.

       debug
              Speichert Statistiken für jeden einzelnen Frame in ./xvid.dbg. (Dies ist nicht  das
              Logfile des Modus mit zwei Durchläufen.)

       Die folgende Option ist nur bei Xvid 1.1.x verfügbar.

       bvhq=<0|1>
              Diese Einstellung erlaubt mögliche Auswahlen des Encodierungsvorgangs für B-Frames,
              einen Raten-störungsoptimierten Operator verwenden, was für P-Frames mit der Option
              vhq  getan  wird.  Dies  liefert  besser  aussehende  B-Frames,  während fast keine
              Performance-Einbußen auftreten (Standard: 1).

       Die folgende Option ist nur bei Xvid 1.2.x verfügbar.

       threads=<0-n>
              Erzeugt n Threads für die Bewegungsabschätzung (Standard: 0). Die Bildhöhe  geteilt
              durch 16 ergibt die maximale Anzahl Threads, die verwendet werden kann.

   x264enc (-x264encopts)
       bitrate=<Wert>
              Setzt  die  durchschnittliche  Bitrate  auf  kbits/Sekunde  (Standard: aus). Da die
              lokale Bitrate variieren kann, ist es möglich, dass  dieser  Durchschnittswert  für
              sehr kurze Videos ungenau berechnet wird (siehe ratetol). Konstante Bitraten können
              erreicht werden, indem man diese  Option  mit  vbv_maxrate  kombiniert,  allerdings
              vermindert das die Qualität signifikant.

       qp=<0-51>
              Diese  Option  wählt  den  Quantizer  für  P-Frames. Intra- und B-Frames werden mit
              diesem Wert jeweils  durch  ip_factor  und  pb_factor  verrechnet.  20-40  ist  ein
              brauchbarer  Bereich.  Niedrigere  Werte  bewirken  geringere Verlusten bei höheren
              Bitraten. 0 ist verlustfrei. Beachte,  dass  die  Quantisierung  bei  H.264  anders
              funktioniert  als bei MPEG-1/2/4: Die Quantisierungsparameter (QP) von H.264 liegen
              auf  einer  logarithmischen  Skala.  Das  Mapping  ist  ungefähr  H264QP  =  12   +
              6*log2(MPEGQP). Beispielsweise ist MPEG bei QP=2 vergleichbar mit H.264 bei QP=18.

       crf=<1.0-50.0>
              Aktiviert  den  "constant  quality  mode" und legt die Qualität fest. Die Skala ist
              ähnlich der des QP. Ähnlich wie die Bitraten-basierten Modi  ermöglicht  dies,  für
              jeden Frame einen anderen QP festzulegen, je nach dessen Komplexität.

       pass=<1-3>
              2- oder 3-pass-Modus (d.h. mit 2 oder 3 Durchläufen) aktivieren. Es wird empfohlen,
              immer im 2- oder 3-pass-Modus  zu  enkodieren,  da  dies  zu  einer  besseren  Bit-
              Verteilung und allgemein besseren Qualität führt.
                 1    Erster Durchlauf
                 2    Zweiter Durchlauf (bei Encodierung mit zwei Durchläufen)
                 3    n-ter Durchlauf (zweiter und dritter Durchlauf des 3-Durchläufe-Modus)
              Und so funktioniert es bzw. so wird es angewandt:
              Der erste Durchlauf (pass=1) erstellt Statistiken über das Video und schreibt diese
              in eine Datei. Es bietet sich an, einige CPU-intensive  Optionen  zu  deaktivieren;
              abgesehen von denen, die als Voreinstellung aktiviert sind.
              Im  2-pass-Modus  liest  der  zweite  Durchlauf (pass=2) diese Datei wieder ein und
              berechnet auf dieser Grundlage die Bitratenkontrolle.
              Im 3-pass-Modus tut der zweite Durchlauf (pass=3, dies ist kein Tippfehler) beides:
              Zuerst  liest  er  die  Statistiken  ein,  dann überschreibt er sie. Du kannst alle
              Optionen verwenden, außer vielleicht den sehr CPU-intensiven.
              Der dritte Durchlauf (pass=3) macht das gleiche wie  der  zweite  Durchlauf,  außer
              dass  er die Statisitiken des zweiten Durchlaufs verwendet. Du kannst alle Optionen
              verwenden, einschließlich der sehr CPU-intensiven.
              Der erste Durchlauf kann entweder eine durchschnittliche Bitrate (ABR)  oder  einen
              konstanten  Quantizer  verwenden.  ABR wird empfohlen, da dafür nicht das Ermitteln
              eines Quantizers nötig ist. Nachfolgende Durchläufe sind ABR; es muss eine  Bitrate
              angegeben werden.

       turbo=<0-2>
              Schneller  erster  Durchlauf.  Während  des  ersten  Durchlaufs des Encodierens mit
              mehreren Durchläufen kann die Geschwindigkeit durch Deaktivieren  einiger  Optionen
              gesteigert  werden  -  ohne  bzw. ohne merkliche Minderung der Qualität des letzten
              Durchlaufs.
                 0    deaktiviert (Standard)
                 1    Reduziere subq  und  frameref  und  deaktiviere  einige  "inter  macroblock
                      partitions analysis"-Modi.
                 2    Reduziere  subq  und  frameref  auf 1, verwende eine "diamond ME"-Suche und
                      deaktiviere alle "partitions analysis"-Modi.

              Stufe 1 kann die  Geschwindigkeit  des  ersten  Durchlaufs  bis  auf  das  Doppelte
              erhöhen,  ohne  das  globale  PSNR im Vergleich zu einem vollen ersten Durchlauf zu
              verändern.
              Stufe 2 kann die Geschwindigkeit  des  ersten  Durchlaufs  bis  auf  das  Vierfache
              erhöhen  -  bei einer Veränderung des PSNR von ca. +/- 0.05dB im Vergleich zu einem
              vollen ersten Durchlauf.

       keyint=<Wert>
              Setzt das maximale Intervall zwischen  IDR-Frames  (Standard:  250).  Höhere  Werte
              sichern  Bits und erhöhen dadurch die Qualität auf Kosten der Suchpräzision. Anders
              als MPEG-1/2/4 ist H.264 nicht von DCT-Versatz bei hohen keyint-Werten betroffen.

       keyint_min=<1-keyint/2>
              Setzt das minimale Intervall zwischen IDR-Frames  (Standard:  25).  Wenn  innerhalb
              dieses  Intervalls  Szenenwechsel  stattfinden, werden sie dennoch als Intra-Frames
              encodiert, sie starten aber nicht mit einem neuen GOP. In  H.264  begrenzen  Intra-
              frames  nicht unbedingt einen geschlossen GOP, da ein P-Frame durch mehrere als nur
              den vorangehenden Frame vorausberechnet werden kann (siehe  auch  frameref).  Daher
              sind  Intra-Frames  nicht  notwendigerweise  spulbar.  IDR-Frames  verhindern, dass
              nachfolgende P-Frames sich auf einen Frame vor dem IDR-Frame beziehen.

       scenecut=<-1-100>
              Legt fest, wie aggressiv zusätzliche Intra-Frames eingefügt werden (Standard:  40).
              Mit  geringen  Werten  für  scenecut muss der Codec oft einen Intra-Frame einfügen,
              wenn er den Wert für keyint übersteigen würde. Gute Werte für scenecut finden evtl.
              eine  bessere  Position  für  Intra-Frames. Hohe Werte setzen mehr Intra-Frames als
              nötig ein und verschwenden damit  Bits.  -1  schaltet  die  scenecut-Erkennung  ab,
              dadurch  werden  Intra-Frames nur einmal pro jedem anderen keyint-Frame eingesetzt,
              sogar wenn ein Szenenwechsel früher stattfindet. Diese ist nicht empfehlenswert und
              verschwendet  Bitraten,  denn  als scenecuts enkodierte P-Frames sind genau so groß
              wie I-Frames, ohne dabei aber den "keyint counter" zurückzusetzen.

       frameref=<1-16>
              Die Anzahl der vorhergehenden Frames, die zum Vorausberechnen in  B-  und  P-Frames
              verwendet  werden  (Standard: 1). Das ist besonders effektiv bei animierten Filmen;
              bei Realfilm-Material nehmen die Verbesserungen bei mehr als etwa 6 Referenz-Frames
              ziemlich  schnell  ab.  Dies  hat  keinen Einfluss auf die Dekodiergeschwindigkeit,
              erhöht aber den zum Encodieren benötigten Speicherbedarf. Einige Dekodierer  können
              maximal 15 Referenz-Frames behandeln.

       bframes=<0-16>
              maximale   Anzahl   aufeinanderfolgender  B-Frames  zwischen  Intra-  and  P-Frames
              (Standard: 0)

       (no)b_adapt
              Legt automatisch fest, wann und wieviele B-Frames verwendet werden, bis maximal zum
              o.a.  Wert  (Standard:  an).  Falls diese Option deaktiviert ist, wird die maximale
              Anzahl für B-Frames verwendet.

       b_bias=<-100-100>
              Erlaubt Einflussnahme auf die Funktion von b_adapt. Ein  höherer  Wert  für  b_bias
              erzeugt mehr B-Frames (Standard: 0).

       (no)b_pyramid
              Ermöglicht  die  Verwendung  von  B-Frames  als Referenz für die Vorhersage anderer
              Frames. Nehmen wir als Beispiel 3 aufeinanderfolgende Frames: I0 B1 B2 B3 P4.  Ohne
              diese  Option  verhalten sich B-Frames genau wie MPEG-[124]. Sie werden also in der
              Reihenfolge I0 P4 B1 B2 B3 kodiert, und alle B-Frames werden auf Grundlage  von  I0
              und P4 berechnet. Mit dieser Option werden sie als I0 P4 B2 B1 B3 encodiert. B2 ist
              das gleiche wie oben, jedoch wird B1 aus I0 and B2 berechnet, während B3 auf B2 und
              B4  basiert.  Das  Ergebnis  ist  eine  etwas bessere Komprimierung bei fast keinem
              Geschwindigkeitsverlust.  Allerdings  ist  dies  eine  experimentelle  Option:  die
              Feinabstimmung  fehlt  noch,  und  daher  bringt sie möglicherweise keinen Vorteil.
              Benötigt bframes >= 2. Nachteil: Erhöht die Decodierungsverzögerung auf 2 Frames.

       (no)deblock
              Deblocking-Filter verwenden (Standard: an). Da diese  Option  sehr  wenig  Zeit  im
              Vergleich zum Qualitätsgewinn benötigt, sollte sie nicht deaktiviert werden.

       deblock=<-6-6>,<-6-6>
              Der erste Parameter ist AlphaC0 (Standard: 0). Dieser regelt Schwellenwerte für den
              H.264-Inloop-Deblocking-Filter. Zunächst legt dieser Parameter den  Höchstwert  für
              die  Änderung  fest,  den  der  Filter  auf  jeden  einzelnen  Pixel anwenden darf.
              Weiterhin beeinflusst dieser Parameter den Schwellenwert für den  Unterschied,  der
              über  die  Kante  hinaus  gefiltert  wird.  Positive  Werte reduzieren blockförmige
              Strukturen, verwischen aber auch Details.
              Der zweite Parameter ist  Beta  (Standard:  0).  Beeinflusst  den  Schwellwert  für
              Details.  Sehr detailreiche Blöcke werden nicht gefiltert, da das Glätten durch den
              Filter stärker auffallen würde als die ursprünglichen Blöcke.
              Die Standardeinstellung des Filters erreicht fast immer  optimale  Qualität,  daher
              ist  es  am besten, keine oder nur geringe Änderungen vorzunehmen. Falls allerdings
              dein Quellmaterial schon Blöcke oder  Rauschen  aufweist  und  Du  diese  entfernen
              möchtest, kannst Du den Wert etwas erhöhen.

       (no)cabac
              Verwende   CABAC   (Context-Adaptive  Binary  Arithmetic  Coding)  (Standard:  an).
              Verlangsamt geringfügig die Encodierung und Decodierung, spart aber für  gewöhnlich
              10-15%  Bitrate.  Solange  Du  keinen  großen  Wert  auf  Geschwindigkeit  bei  der
              Decodierung legst, solltest Du diese Option nicht deaktivieren.

       qp_min=<1-51> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Minimaler Quantisierungsparameter, 10-30 ist  ein  brauchbarer  Bereich  (Standard:
              10).

       qp_max=<1-51> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Maximaler Quantisierungsparameter (Standard: 51)

       qp_step=<1-50> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Maximaler  Wert  um  den der Quantisierungsparameter zwischen Frames erhöht/gesenkt
              werden kann (Standard: 4).

       ratetol=<0.1-100.0> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Erlaubte Streuung der durchschnittlichen Bitrate (keine besonderen Einheiten)

       vbv_maxrate=<Wert> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Maximale lokale Bitrate in kBits/Sekunde (Standard: deaktiviert)

       vbv_bufsize=<Wert> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Mittelungsperiode für vbv_maxrate, in kBits (Standard: keine, muss angegeben werden
              wenn vbv_maxrate aktiviert ist)

       vbv_init=<0.0-1.0> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Anfängliche Pufferauslastung als Bruchteil von vbv_bufsize (Standard: 0.9)

       ip_factor=<Wert>
              Quantizer-Faktor zwischen Intra- und P-Frames (Standard: 1.4)

       pb_factor=<Wert>
              Quantizer-Faktor zwischen P- und B-Frames (Standard: 1.3)

       qcomp=<0-1> (ABR oder Modus mit zwei Durchläufen)
              Komprimierung  des  Quantisierungsparameters  (Standard: 0.6). Ein niedrigerer Wert
              führt zu einer konstanteren Bitrate, während ein höherer Wert zu einem konstanteren
              Quantisierungsparameter führt.

       cplx_blur=<0-999> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Zeitliche  Unschärfe  der geschätzten Frame-Komplexität vor der Kurvenkomprimierung
              (Standard:    20).    Niedrigere    Werte     ermöglichen     einen     volatileren
              Quantisierungsparameterwert,   höhere   Werte   forcieren   sanftere  Schwankungen.
              cplx_blur stellt sicher, dass jeder Intra-Frame eine mit den nachfolgenden P-Frames
              vergleichbare  Qualität  hat. Außerdem stellt diese Option sicher, dass abwechselnd
              hoch- und weniger komplexe Frames (z.B. Animation mit wenigen fps) keine  Bits  auf
              schwankende Quantizer verschwenden.

       qblur=<0-99> (nur im Modus mit zwei Durchläufen)
              Zeitliche  Unschärfe  des  Quantisierungsparameters  nach  der  Kurvenkomprimierung
              (Standard:    0.5).    Niedrigere    Werte    ermöglichen     einen     volatileren
              Quantisierungsparameterwert, höhere Werte forcieren sanftere Schwankungen.

       zones=<Zone0>[/<Zone1>[/...]]
              Vom  Benutzer  festgelegte  Qualität für besondere Abschnitte (Ende, Abspann, ...).
              Jede Zone ist <Start-Frame>,<End-Frame>,<Option>, wobei Option die folgenden  Werte
              annehmen kann:
                 q=<0-51>
                      Quantisierungsparameter
                 b=<0.01-100.0>
                      Bitraten-Multiplikator
              Anmerkung:  Die  Quantisierungsparameter-Option  wird  nicht  streng  forciert. Sie
              betrifft nur  die  Planungsphase  von  ratecontrol  und  unterliegt  der  Überlauf-
              Kompensation sowie qp_min/qp_max.

       direct_pred=<Name>
              Legt  den Typ der Bewegungsvorhersage fest, der für direkte Markoblöcke in B-Frames
              verwendet wird.
                 none Direkte Makroblöcke werden nicht genutzt.
                 spatial
                      Bewegungsvektoren werden über benachbarte Blöcke extrapoliert. (Standard)
                 temporal
                      Bewegungsvektoren werden über den nachfolgenden P-Frame extrapoliert.
                 auto Der  Codec  wählt  für  jeden  Frame  zwischen  räumlicher  und  zeitlicher
                      Vorhersage.
              Zeitlich  und räumlich haben in etwa die gleiche Geschwindigkeit und PSNR, die Wahl
              zwischen beiden hängt vom Videoinhalt ab. Auto ist etwas besser, jedoch  langsamer.
              Auto   eignet   sich   vor   allem   bei   Encodierung  mit  mehreren  Durchläufen.
              direct_pred=none ist sowohl langsamer als auch von schlechterer Qualität.

       (no)weight_b
              Gewichtete Berechnung in B-Frames verwenden. Ohne diese Option messen bidirektional
              berechnete Makroblöcke jedem Referenz-Frame gleiches Gewicht bei. Mit dieser Option
              werden die Gewichtungen anhand der zeitlichen Position des B-Frames  im  Verhältnis
              zu den Referenzen bestimmt. Benötigt bframes > 1.

       partitions=<Liste>
              Aktiviere einige optionale Makroblock-Typen (Standard: p8x8,b8x8,i8x8,i4x4).
                 p8x8 Aktiviere die Typen p16x8, p8x16, p8x8.
                 p4x4 Aktiviere  die  Typen  p8x4,  p4x8,  p4x4.  p4x4  wird  nur  bei  subq >= 5
                      empfohlen, und auch nur bei niedrigen Auflösungen.
                 b8x8 Aktiviere die Typen b16x8, b8x16, b8x8.
                 i8x8 Aktiviere Typ i8x8. i8x8 hat keinen Einfluß, wenn  8x8dct  nicht  aktiviert
                      ist.
                 i4x4 Aktiviere Typ i4x4.
                 all  Aktivere alle der oben gelisteten Typen.
                 none Deaktiviere alle der oben gelisteten Typen.
              Unabhängig  von dieser Option werden die Makroblock-Typen p16x16, b16x16 und i16x16
              immer aktiviert.
              Die Kunst besteht darin, Typen und Größen zu finden, die einen  bestimmten  Bereich
              des  Bildes  am  besten  beschreiben.  So  wird  ein weiter Kameraschwenk bei 16x16
              Blöcken besser dargestellt, während kleine, bewegliche Objekte besser  mit  kleinen
              Blöcken dargestellt werden.

       (no)8x8dct
              Adaptive räumliche Transformationsgröße: Erlaubt Makroblöcken die Wahl zwischen 4x4
              und 8x8 DCT. Erlaubt außerdem den Makroblock-Typ i8x8. Ohne diese Option  wird  nur
              4x4 DCT verwendet.

       me=<Name>
              Wählt den Vollpixel-Bewegungsschätzungs-Algorithmus.
                 dia  Diamant-Suche, Radius 1 (schnell)
                 hex  Hexagon-Suche, Radius 2 (Standard)
                 umh  Ungerade Multi-Hexagon-Suche (langsam)
                 esa  Gründliche Suche (sehr langsam und nicht besser als umh)

       me_range=<4-64>
              Radius der gründlichen bzw. Multi-Hexagon-Bewegungssuche (Standard: 16)

       subq=<0-9>
              Anpassen  der  Verfeinerungsqualität  von subpel. Dieser Parameter kontrolliert das
              Gleichgewicht von Qualität und Geschwindigkeit beim Prozess der Bewegungsschätzung.
              subq=5 kann bis zu 10% besser als subq=1 komprimieren.
                 0    Wendet  Vollpixel-Präzisionsbewegungsschätzung  auf alle in Frage kommenden
                      Makroblock-Typen an, wählt dann den besten Typen anhand  einer  SATD-Metrik
                      (schneller  als  subq=1,  nicht  zu empfehlen, wenn du nicht ultra-schnelle
                      Encodierung brauchst).
                 1    Macht das gleiche wie  0  und  verfeinert  die  Bewegung  dieses  Typs  auf
                      schnelle Viertelpixel-Präzision (schnell).
                 2    Wendet  Halbpixel-Präzisionsbewegungsschätzung  auf alle in Frage kommenden
                      Makroblock-Typen an, wählt dann den besten Typen anhand  einer  SATD-Metrik
                      und   verfeinert   schließlich  die  Bewegung  dieses  Typen  auf  schnelle
                      Viertelpixel-Präzision.
                 3    Wie 2, verwendet jedoch langsamere Viertelpixel-Verfeinerung.
                 4    Wendet schnelle Viertelpixel-Präzisionsbewegungsschätzung auf alle in Frage
                      kommenden  Makroblock-Typen  an,  wählt  dann den besten Typen anhand einer
                      SATD-Metrik und schließt  dann  die  Viertelpixel-Verfeinerung  für  diesen
                      Typen ab.
                 5    Wendet  die bestmögliche Viertelpixel-Präzisionsbewegungsschätzung auf alle
                      in Frage kommenden Makroblock-Typen an und wählt  dann  den  besten  Typen.
                      Außerdem  werden  anstatt  die  Vektoren  von  Vorwärts- und Rückwärtssuche
                      wiederzuverwenden die  beiden  Bewegungsvektoren,  die  in  bidirektionalen
                      Makroblöcken verwendet werden, anhand einer SATD-Metrik verfeinert.
                 6    Aktiviert Rate-Distortion-Optimierung von Makroblock-Typen in Intra- und P-
                      Frames an (Standard).
                 7    Aktiviert Rate-Distortion-Optimierung von Makroblock-Typen in allen Frames.
                 8    Aktiviert  Rate-Distortion-Optimierung  von  Bewegungsvektoren  und  Intra-
                      Prediction-Modi in Intra- und P-Frames.
                 9    Aktiviert  Rate-Distortion-Optimierung  von  Bewegungsvektoren  und  Intra-
                      Prediction-Modi in allen Frames (am besten).
              "alle in Frage kommenden" meint  im  obigen  Zusammenhang  nicht  alle  aktivierten
              Typen; 4x4, 4x8, 8x4 werden nur probiert, wenn 8x8 besser als 16x16 ist.

       (no)chroma_me
              Berücksichtigt   Chrominanz-Informationen   während   der  Subpixel-Bewegungssuche.
              (Standard: aktiviert). Benötigt subq>=5.

       (no)mixed_refs
              Ermöglicht für jede 8x8- oder 16x8-Bewegungspartition die  unabhängige  Wahl  eines
              Referenz-Frames.  Ohne  diese Option muss ein gesamter Makroblock dieselbe Referenz
              benutzen. Benötigt frameref>1.

       trellis=<0-2> (nur bei Cabac)
              Optimale Quantisierung der Rate-Distortion
                 0    deaktiviert (Standard)
                 1    nur bei abschließender Encodierung aktiviert
                 2    während allen Modus-Entscheidungen aktiviert (langsam, benötigt subq>=6)

       psy-rd=rd[,trell]
              Setzt die Stärke der psychovisuellen Optimierung.
                 rd=<0.0-10.0>
                      Optimierungsstärke (benötigt subq>=6) (Standard: 1.0)
                 trell=<0.0-10.0>
                      Trellis (benötigt trellis, experimentell) (Standard: 0.0)

       deadzone_inter=<0-32>
              Setzt  die  Größe   der   Inter-Luma-Quantisierungs-Deadzone   für   nicht-Trellis-
              Quantisierung  (Standard:  21).  Niedrigere  Werte  helfen dabei, feine Details und
              Körnung  zu  bewahren  (typischerweise  nützlich  bei   Encodierungen   mit   hoher
              Bitrate/Qualität),    während    höhere   Werte   dabei   helfen,   diese   Details
              herauszufiltern, um Bits zu sparen, die dafür auf  andere  Macroblöcke  und  Frames
              verwendet  werden  können (typischerweise nützlich bei Encodierungen mit mangelnder
              Bitrate). Es wird empfohlen, mit Feineinstellungen für deadzone_intra zu  beginnen,
              bevor du diesen Parameter verwendest.

       deadzone_intra=<0-32>
              Setzt   die   Größe   der   Intra-Luma-Quantisierungs-Deadzone  für  nicht-Trellis-
              Quantisierung (Standard: 11). Diese Option hat dieselbe Wirkung wie deadzone_inter,
              bezieht  sich  aber  auf Intra-Frames. Es wird empfohlen, mit Feineinstellungen für
              diese Option zu beginnen, bevor du deadzone_inter änderst.

       (no)fast_pskip
              Führt in P-Frames eine frühe  Sprungerkennung  durch  (Standard:  aktiviert).  Dies
              verbessert die Geschwindigkeit normalerweise ohne zusätzliche Kosten, kann manchmal
              jedoch zu Artefakten führen in Bereichen ohne Details, wie ein Himmel.

       nr=<0-100000>
              Rauschunterdrückung, 0 bedeutet deaktiviert. 100-1000 ist  ein  sinnvoller  Bereich
              für  typischen  Inhalt,  du  möchtest  den  Wert  aber vielleicht erhöhen bei etwas
              verrauschteren Inhalten (Standard: 0).  Da  der  Einfluß  auf  die  Geschwindigkeit
              gering  ist,  möchtest  du  diese  Methode  der Rauschunterdrückung mit Filtern wie
              denoise3d oder hqdn3d möglicherweise vorziehen.

       chroma_qp_offset=<-12-12>
              Einen  anderen  Quantisierungsparameter  für  die  Chrominanz  im   Vergleich   zur
              Helligkeit verwenden. Brauchbare Werte liegen im Bereich <-2-2> (Standard: 0).

       aq_mode=<0-2>
              Definiert, wie die adaptive Quantisierung (AQ) die Bits verteilt:
                 0    deaktiviert
                 1    Vermeide es, Bits zwischen Frames zu bewegen.
                 2    Bewege Bits zwischen Frames (Standard).

       aq_strength=<positiver Fließkommawert>
              Kontrolliert,   wie   stark   die  adaptive  Quantisierung  (AQ)  Blockbildung  und
              Verwaschungen in flachen und texturierten Bereichen reduziert (Standard: 1.0).  Ein
              Wert  von 0.5 wird zu schwacher AQ und weniger Details führen, während ein Wert von
              1.5 zu starker AQ und mehr Details führt.

       cqm=<flat|jvt|<Dateiname>>
              Verwendet entweder eine vom Benutzer  vorgegebene  Quantisierungsmatrix  oder  lädt
              eine Matrixdatei im JM-Format.
                 flat
                      Verwendet die vorgegebene Flache-16-Matrix (Standard).
                 jvt
                      Verwendet die JVT-Matrix.
                 <Dateiname>
                      Verwende die vorgegebene Matrixdatei im JM-Format.
              ANMERKUNG:  Beim  Verwenden der CMD.EXE von Windows können Probleme beim Parsen der
              Kommandozeile auftreten, wenn alle CQM-Listen verwendet werden sollen. Das liegt an
              der  Beschränkung  der  Kommandozeilenlänge. In diesem Fall ist empfehlenswert, die
              Listeninhalte in eine CQM-Datei im JM-Format zu packen und wie  oben  angegeben  zu
              laden.

       cqm4iy=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene 4x4 Intra-Luminanz-Matrix, angegeben als Liste von 16 kommagetrennten Werten
              im Bereich von 1-255.

       cqm4ic=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene 4x4 Intra-Chrominanz-Matrix, angegeben  als  Liste  von  16  kommagetrennten
              Werten im Bereich von 1-255.

       cqm4py=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene 4x4 Inter-Luminanz-Matrix, angegeben als Liste von 16 kommagetrennten Werten
              im Bereich von 1-255.

       cqm4pc=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene 4x4 Inter-Chrominanz-Matrix, angegeben  als  Liste  von  16  kommagetrennten
              Werten im Bereich von 1-255.

       cqm8iy=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene 8x8 Intra-Luminanz-Matrix, angegeben als Liste von 64 kommagetrennten Werten
              im Bereich von 1-255.

       cqm8py=<list> (siehe auch cqm)
              Eigene 8x8 Inter-Luminanz-Matrix, angegeben als Liste von 64 kommagetrennten Werten
              im Bereich von 1-255.

       level_idc=<10-51>
              Legt die Ebene des Bitstroms fest, wie im Anhang A des H.264-Standards beschrieben.
              (Standard: 51 - Ebene 5.1). Wird  benötigt,  um  dem  Dekoder  mitzuteilen,  welche
              Funktionen  er unterstützen muss. Verwende diesen Parameter nur, wenn Du weißt, was
              Du tust und wenn Du ihn setzen musst.

       threads=<0-16>
              Erstellt Threads, um parallel auf mehreren CPUs zu encodieren (Standard:  1).  Dies
              führt  zu  geringen Einbußen der Kompressionsqualität. 0 oder 'auto' weist x264 an,
              die verfügbare Anzahl CPUs zu erkennen und eine  entsprechende  Anzahl  Threads  zu
              wählen.

       (no)global_header
              Bewirkt,  dass  SPS  und  PPS  nur  einmal  bei  Beginn  des  Bitstreams erscheinen
              (Standard: deaktiviert). Manche Wiedergabegeräte,  wie  die  PSP,  benötigen  diese
              Option.  Das  Standardverhalten  veranlasst,  dass  SPS und PPS vor jedem IDR-Frame
              wiederholt werden.

       (no)interlaced
              Behandle den Videoinhalt als interlaced.

       log=<-1-3>
              Einstellen, wieviel an Loginformationen auf dem Bildschirm ausgegeben wird.
                 -1   keine
                  0   Nur Fehler ausgeben.
                  1   Warnungen
                  2   PSNR  und  andere  Analyse-Statistiken  nach   der   Encodierung   ausgeben
                      (Standard)
                  3   PSNR, QP, Frame-Type, Größe und andere Statistiken für jeden Frame

       (no)psnr
              Gib PSNR-Statistiken aus.
              ANMERKUNG:  Die  PSNR-Felder'Y',  'U',  'V'  und 'Avg' in der Zusammenfassung  sind
              nicht mathematisch exakt, sondern einfach die durchschnittliche PSNR pro Frame. Sie
              werden  nur  zum  Vergleich mit dem JM-Referenz-Codec beibehalten. Für alle anderen
              Zwecke benutze bitte den PSNR 'Global' oder aber die PSNRs pro Frame, die von log=3
              ausgegeben werden.

       (no)ssim
              Gib  die Ergebnisse der Structural Similarity Metric aus. Dies ist eine Alternative
              zu  PSNR,  die  unter  Umständen  besser  mit  der  wahrgenommenen   Qualität   des
              komprimierten Videos korrelliert.

       (no)visualize
              x264-Visualisierung  während  der Encodierung aktivieren. Falls das x264 auf deinem
              System das unterstützt,  wird  während  des  Encodierprozesses  ein  neues  Fenster
              geöffnet,  in  dem  x264 versuchen wird, eine Übersicht darüber zu geben, wie jeder
              Block  enkodiert  wird.  Jeder  Block-Typ  in  der  Visualisierung  wird   wiefolgt
              eingefärbt:
                 rot/pink
                      Intra-Block
                 blau
                      Inter-Block
                 grün Skip-Block
                 gelb B-Block
              Diese  Funktion sollte als experimentell betrachtet werden; sie kann in zukünftigen
              Versionen ihr Verhalten ändern. Insbesondere  beruht  sie  darauf,  dass  x264  mit
              Unterstützung  für Visualisierungen kompiliert wurde. Momentan ist es so, dass x264
              nach jeder Encodierung und Visualisieren eines Frames anhält, auf einen Tastendruck
              des Benutzers wartet und dann erst den nächsten Frame enkodiert.

   xvfw (-xvfwopts)
       Encodierung  mit  Video  for  Windows  Codecs  ist  hauptsächlich obsolet, es sei denn, du
       möchtest mit irgendeinem obskuren Codec encodieren.

       codec=<Name>
              Der Name der Binärcodecdatei, mit der encodiert werden soll.

       compdata=<Datei>
              Der Name der Datei  mit  den  Codec-Einstellungen  (etwa  firstpass.mcf),  die  von
              vfw2menc erstellt wurde.

   MPEG Muxer (-mpegopts)
       Der  MPEG  Muxer  kann  5  verschiedene  Streamtypen  generieren,  wovon  jeder  sinnvolle
       Standardparameter hat, die der Benutzer überschreiben  kann.  Beim  Generieren  von  MPEG-
       Dateien  ist  es generell sinnvoll, MEncoders Code zum Überspringen von Frames zu benutzen
       (siehe -noskip, -mc sowie die Videofilter harddup und softskip).

       BEISPIEL:
                 format=mpeg2:tsaf:vbitrate=8000

       format=<mpeg1 | mpeg2 | xvcd | xsvcd | dvd | pes1 | pes2>
              Streamformat (default:  mpeg2).  pes1  und  pes2  sind  mangelhafte  Formate  (kein
              Paketheader und kein Padding), VDR verwendet sie jedoch; wähle diese nicht, wenn du
              nicht genau weißt, was du tust.

       size=<bis zu 65535>
              Paketgröße in Bytes; verändere diese nicht, wenn du nicht genau weißt, was du  tust
              (Standard: 2048).

       muxrate=<int>
              Nominale  Mux-Rate in kBit/s, die in den Paket-Headern benutzt wird (Standard: 1800
              kb/s). Wird nach Bedarf aktualisiert, im Falle 'format=mpeg1' oder 'mpeg2'.

       tsaf
              Setzt Zeitstempel (timestamps)  bei  allen  Frames,  wenn  möglich;  empfohlen  bei
              format=dvd. Wenn sich dvdauthor beschwert mit einer Meldung wie "..audio sector out
              of range...", hast du diese Option vermutlich nicht aktiviert.

       interleaving2"
              Verwendet  einen  besseren  Algorithmus  für  das  Interleaving  von   Audio-   und
              Videopaketen,  basierend  auf dem Prinzip, dass der Muxer immer versuchen wird, den
              Stream mit dem größten Prozentanteil des verfügbaren Platzes zu füllen.

       vdelay=<1-32760>
              Initiale Zeit, um die das Video verzögert wird,  in  Millisekunden  (Standard:  0),
              benutze  dies,  um  Video bezüglich Audio zu verzögern. Dies funktioniert nicht mit
              :drop.

       adelay=<1-32760>
              Initiale Zeit, um die der Ton  verzögert  wird,  in  Millisekunden  (Standard:  0),
              benutze dies, um Ton bezüglich Video zu verzögern.

       drop
              Bei  Benutzung  mit vdelay verwirft der Muxer den Teil der Audiospur, der angepasst
              wurde.

       vwidth, vheight=<1-4095>
              Setzt Videobreite und -höhe, wenn das Video MPEG-1/2 ist.

       vpswidth, vpsheight=<1-4095>
              Setzt Videobreite und -höhe bei Pan-und-Scan-Video bei MPEG-2.

       vaspect=<1 | 4/3 | 16/9 | 221/100>
              Setzt den Display-Aspekt  für  MPEG-1/2-Video.  Verwende  diese  Option  nicht  mit
              MPEG-1, oder der Aspekt wird völlig falsch sein.

       vbitrate=<int>
              Setzt die Videobitrate in kbit/s für MPEG-1/2-Video.

       vframerate=<24000/1001 | 24 | 25 | 30000/1001 | 30 | 50 | 60000/1001 |
              60  > Setzt die Framerate bei MPEG-1/2-Video. Diese Option wird ignoriert, wenn sie
              zusammen mit der Option telecine benutzt wird.

       telecine
              Aktiviert 3:2-Pulldown-Soft-telecine-Modus: Der Muxer wird dafür sorgen,  dass  der
              Videostream  wie  mit  30000/1001  fps encodiert aussieht. Das funktioniert nur mit
              MPEG-2-Video, wenn die Framerate der Ausgabe 24000/1001 beträgt, konvertiere  diese
              mit -ofps, falls nötig. Jede andere Framerate ist mit dieser Option inkompatibel.

       film2pal
              Aktiviert  FILM  zu  PAL  und NTSC zu PAL Soft-telecine-Modus: Der Muxer wird dafür
              sorgen, dass der Videostream wie mit 25 fps encodiert  aussieht.  Das  funktioniert
              nur   mit   MPEG-2-Video,  wenn  die  Framerate  der  Ausgabe  24000/1001  beträgt,
              konvertiere diese mit -ofps, falls nötig. Jede  andere  Framerate  ist  mit  dieser
              Option inkompatibel.

       tele_src und tele_dest
              Ermöglicht  beliebiges  Telecining durch Verwendung des DGPulldown-Codes von Donand
              Graft. Du musst die originale und die erwünschte Framerate angeben; der Muxer  wird
              den  Videostream  dann  so  aussehen  lassen, als wäre er mit gewünschten Framerate
              encodiert worden. Dies funktioniert bei MPEG-2 nur dann,  wenn  die  Framerate  der
              Eingabe kleiner ist als die der Ausgabe und die Frameratenerhöhung <= 1.5 ist.

              BEISPIEL:
                 tele_src=25,tele_dest=30000/1001
                      Telecining von PAL zu NTSC

       vbuf_size=<40-1194>
              Setzt  die Größe des Puffers des Videodecoders in Kilobytes. Gib diese nur an, wenn
              die Bitrate des Videostreams zu groß für das gewählte Format ist und wenn du  genau
              weißt,  was  du  tust.  Ein zu hoch gewählter Wert kann zu einem nicht abspielbaren
              Film führen, abhängig von den Fähigkeiten deines Players. Beim Muxen von HDTV-Video
              sollte ein Wert von 400 ausreichen.

       abuf_size=<4-64>
              Setzt  die  Größe  des  Puffers des Audiodecoders in Kilobytes. Es gilt das gleiche
              Prinzip wie für vbuf_size.

   FFmpeg-libavformat-Demuxer (-lavfdopts)
       analyzeduration=<Wert>
              Maximale  Länge  in  Sekunden,  die  verwendet  wird,  um  Streameigenschaften   zu
              analysieren.

       format=<Wert>
              Gib einen speziellen libavformat-Demuxer an.

       o=<Schlüssel>=<Wert>[,<Schlüssel>=<Wert>[,...]]
              Übergib AVOptions an den libavformat-Demuxer. Beachte, ein Patch, um o= überflüssig
              zu machen und alle unbekannten Optionen durch das AVOption-System zu übergeben, ist
              willkommen.  Eine  komplette  Liste  der  AVOptions  findest du im FFmpeg-Handbuch.
              Beachte, dass manche Optionen mit MEncoder-Optionen in Konflikt stehen können.

              BEISPIEL:
                 o=ignidx

       probesize=<Wert>
              Maximale Datenmenge, die während der Erkennungsphase untersucht wird. Im Falle  von
              MPEG-TS gibt dieser Wert die maximale Anzahl der zu scannenden TS-Pakete an.

       cryptokey=<Hex-String>
              Verschlüsselungsschlüssel,  den  der  Demuxer verwenden soll. Dies sind die binären
              Rohdaten des Schlüssels in eine hexadezimale Zeichenkette konvertiert.

   FFmpeg-libavformat-Muxer (-lavfopts) (siehe auch -of lavf)
       delay=<Wert>
              Momentan nur für MPEG[12] von Bedeutung:  Maximal  erlaubter  Abstand  in  Sekunden
              zwischen    dem    Referenzzeitgeber    des    Ausgabestreams    (SCR)    und   des
              Decodierungszeitstempels  (DTS)  für  jeden  vorhandenen  Stream  (Verzögerung  von
              Demuxing  zu  Decodierung).  Standardwert  ist  0.7  (wie  vom  Standard  von  MPEG
              vorgegeben). Höhere Werte erfordern  größere  Puffer  und  dürfen  nicht  verwendet
              werden.

       format=<container_format>
              Überschreibt   das   Containerformat,   in   welches  geschrieben  wird  (Standard:
              automatische Erkennung anhand der Dateiendung).
                 mpg
                      MPEG-1-Systeme und MPEG-2 PS
                 asf
                      Advanced Streaming Format
                 avi
                      Audio Video Interleave Datei
                 wav
                      Waveform Audio
                 swf
                      Macromedia Flash
                 flv
                      Macromedia Flash Videodateien
                 rm
                      RealAudio und RealVideo
                 au
                      SUN AU-Format
                 nut
                      NUT offenes Containerformat (experimentell)
                 mov
                      QuickTime
                 mp4
                      MPEG-4-Format
                 ipod
                      MPEG-4-Format mit speziellen Header-Flags, die von der Apple  iPod-Firmware
                      benötigt werden
                 dv
                      Sony Digital Video Container
                 matroska
                      Matroska

       muxrate=<Rate>
              Nominale  Bitrate  des Multiplex in Bits pro Sekunde; momentan nur für MPEG[12] von
              Bedeutung. Manchmal ist es nötig, diese  zu  erhöhen,  um  "Buffer  Underflows"  zu
              verweiden.

       o=<Schlüssel>=<Wert>[,<Schlüssel>=<Wert>[,...]]
              Übergib  AVOptions  an den libavformat-Muxer. Beachte, ein Patch, um o= überflüssig
              zu machen und alle unbekannten Optionen durch das AVOption-System zu übergeben, ist
              willkommen.  Eine  komplette  Liste  der  AVOptions  findest du im FFmpeg-Handbuch.
              Beachte, dass manche Optionen mit MEncoder-Optionen in Konflikt stehen können.

              BEISPIEL:
                 o=packetsize=100

       packetsize=<Größe>
              Größe, ausgedrückt in Bytes, des einheitlichen Pakets für das gewählte Format. Beim
              Muxing  zu  MPEG[12]-Implementierungen  sind  die Standardwerte 2324 für [S]VCD und
              2048 für alle anderen Formate.

       preload=<Abstand>
              Momentan nur für MPEG[12] von Bedeutung: Initialer Abstand in Sekunden zwischen dem
              Referenzzeitgeber  des  Ausgabestreams (SCR) und des Decodierungszeitstempels (DTS)
              für jeden vorhandenen Stream (Verzögerung von Demuxing zu Decodierung).

       DATEIEN

       /usr/local/etc/mplayer/mplayer.conf
              systemweite Einstellungen

       ~/.mplayer/config
              Benutzereinstellungen

       ~/.mplayer/input.conf
              Eingabebelegungen (siehe '-input keylist' für eine  vollständige  Auflistung  aller
              Tastennamen)

       ~/.mplayer/gui.conf
              Konfigurationsdatei für die GUI

       ~/.mplayer/gui.history
              Verzeichnis-Verlaufsdatei für die GUI

       ~/.mplayer/gui.pl
              Playlist für die GUI

       ~/.mplayer/gui.url
              URL-Liste für die GUI

       ~/.mplayer/font/
              Schriftartenverzeichnis  (es  müssen  sich eine Datei font.desc und Dateien mit der
              Erweiterung .RAW in dem Verzeichnis befinden)

       ~/.mplayer/DVDkeys/
              zwischengespeicherte CSS-Schlüssel

       Angenommen, dass /Pfad/zum/film.avi abgespielt wird,
              sucht MPlayer nach Untertiteldateien in folgender Reihenfolge:
              /Pfad/zum/film.sub
              ~/.mplayer/sub/film.sub

UMGEBUNGSVARIABLEN

       Es gibt einige Umgebungsvariablen, die benutzt werden können, um das Verhalten von MPlayer
       und MEncoder zu steuern.

       MPLAYER_CHARSET (siehe auch -msgcharset)
              Konvertiere Konsolenausgaben in den angegebenen Zeichensatz (Standard: automatische
              Erkennung). Der Wert "noconv" bedeutet keine Konvertierung.

       MPLAYER_HOME
              Verzeichnis, in dem MPlayer nach dem Benutzereinstellungen sucht.

       MPLAYER_VERBOSE (siehe auch -v und -msglevel)
              Setze das initiale Ausführlichkeitslevel quer  durch  alle  Benachrichtigungsmodule
              (Standard: 0). Das resultierende Ausführlichkeitslevel entspricht dem von -msglevel
              5 plus dem Wert von MPLAYER_VERBOSE.

   libaf:
       LADSPA_PATH
              Falls LADSPA_PATH gesetzt ist, wird dort der angegebenen Datei  gesucht.  Ansonsten
              muss  ein  vollständiger  Pfadname  angegeben  werden. FIXME: Dies wird auch in der
              ladspa-Sektion erwähnt.

   libdvdcss:
       DVDCSS_CACHE
              Gibt das Verzeichnis an, in dem die Titelschlüssel gespeichert werden sollen.  Dies
              beschleunigt die entschlüsselung von DVDs, die im Cache sind. Falls das Verzeichnis
              noch nicht existiert, wird es erzeugt und ein nach dem Titel oder Herstellungsdatum
              der  DVD  benanntes Unterverzeichnis angelegt. Wenn DVDCSS_CACHE nicht gesetzt oder
              leer ist, wird die Standardeinstellung benutzt, die unter  Unix  "${HOME}/.dvdcss/"
              und unter Win32 "C:\Dokumente und Einstellungen\$USER\Anwendungsdaten\dvdcss\" ist.
              Der spezielle Wert "off" deaktiviert den Cache.

       DVDCSS_METHOD
              Stellt die Authentifizierungs- und Entschlüsselungsmethode ein, die  libdvdcss  zum
              Lesen verschlüsselter DVDs benutzt. Mögliche Werte sind title, key oder disc.
                 key
                      Standardeinstellung,  libdvdcss  benutzt  einen Satz vorberechneter Player-
                      Schlüssel um  zu  Versuchen  den  Disc-Schlüssel  zu  bekommen.  Dies  kann
                      fehlschlagen, wenn das Laufwerk keinen der Player-Schlüssel erkennt.
                 disc
                      Ausweichmethode, wenn key fehlgeschlagen ist. Anstelle die Player-Schlüssel
                      zu benutzen, knackt libdvdcss den  Disc-Schlüssel  mit  einem  Brute-Force-
                      Algorithmus. Dieser Prozess ist CPU-Intensiv und benötigt 64MB Speicher für
                      temporäre Daten.
                 title
                      Wird benutzt, wenn die anderen Methoden fehlgeschlagen sind. Es findet kein
                      Schlüsselaustausch  mit  dem  Laufwerk  statt,  an  dessen  Stelle wird ein
                      Kryptografischer Angriff benutzt um  den  Titel-Schlüssel  zu  erraten.  In
                      seltenen  Fällen  kann  dies  fehlschlagen, wenn nicht genug verschlüsselte
                      Daten auf der  DVD  sind  um  einen  statistischen  Angriff  durchzuführen,
                      andererseits ist dies die einzige Möglichkeit um eine verschlüsselt auf der
                      Festplatte abgelegte  oder  mit  nicht  zur  Laufwerksregion  passende  DVD
                      abzuspielen.

       DVDCSS_RAW_DEVICE
              Gibt  die  zu  benutzende  Rohdaten-Gerätedatei  an.  Die  genaue  Syntax hängt vom
              verwendeten Betriebssystem ab, z.B. wird uner  Linux  das  raw(8)-Tool  benutzt  um
              diese Gerätedatei aufzusetzen. Beachte bitte, dass bei den meisten Betriebssystemen
              die Benutzung von Rohdaten-Gerätedateien streng ausgerichtet Puffer benötigt: Linux
              verlangt eine Ausrichtung auf 2048 Byte (die Größe eines DVD-Sektors).

       DVDCSS_VERBOSE
              Steuert die Ausführlichkeit der Meldungen von libdvdcss.
                 0    Keine Ausgaben.
                 1    Gibt Fehlermeldungen auf stderr aus.
                 2    Gibt Fehler- und Debugmeldungen auf stderr aus.

       DVDREAD_NOKEYS
              Überspringt das Ermitteln aller Schlüssel beim Start. Momentan unbenutzt.

       HOME   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   libao2:
       AO_SUN_DISABLE_SAMPLE_TIMING
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       AUDIODEV
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       AUDIOSERVER
              Gibt  den  Network  Audio  System  Server  und  Transporttyp  an,  zu  dem der nas-
              Audioausgabetreiber verbinden soll.  Falls  AUDIOSERVER  nicht  gesetzt  ist,  wird
              DISPLAY  benutzt. Mögliche Werte für den Transporttyp sind tcp und unix. Die Syntax
              ist tcp/<rechner>:<port>,  <rechner>:<instanznummer>  oder  [unix]:<instanznummer>.
              Der NAS-Basisport ist 8000 und <instanznummer> wird dazugezählt.

              BEISPIELE:
                 AUDIOSERVER=rechner:0
                      Verbinde mit NAS-Server auf rechner mit Standardport und -Transporttyp.
                 AUDIOSERVER=tcp/rechner:8000
                      Verbinde mit auf port 8000 lauschendem NAS-Server auf rechner.
                 AUDIOSERVER=(unix)?:0
                      Verbinde  mit  NAS-Serverinstanz  0  auf localhost unter Benutzung von unix
                      domain sockets.

       DISPLAY
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   vidix:
       VIDIX_CRT
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       VIDIXIVTVALPHA
              Setze dies auf 'disable', um den VIDIX-Treiber daran zu hindern, die  Einstellungen
              für  das  Alphablending  zu  kontrollieren.  Du  kannst  die  Einstellungen  selbst
              vornehmen mit 'ivtvfbctl'.

   osdep:
       TERM   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   libvo:
       DISPLAY
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       FRAMEBUFFER
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       HOME   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   libmpdemux:
       HOME   FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       HOMEPATH
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       http_proxy
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       LOGNAME
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       USERPROFILE
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

   GUI:
       DISPLAY
              Das Display des X-Servers, auf dem die GUI laufen soll.

       HOME   Das persönliche Verzeichnis des Benutzers.

   libavformat:
       AUDIO_FLIP_LEFT
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       BKTR_DEV
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       BKTR_FORMAT
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       BKTR_FREQUENCY
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       http_proxy
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

       no_proxy
              FIXME: Muss noch dokumentiert werden.

FILES

       /usr/local/etc/mplayer/mplayer.conf
              Systemweite Einstellungen für MPlayer

       /usr/local/etc/mplayer/mencoder.conf
              Systemweite Einstellungen für MEncoder

       ~/.mplayer/config
              Benutzerspezifische Einstellungen für MPlayer

       ~/.mplayer/mencoder.conf
              Benutzerspezifische Einstellungen für MEncoder

       ~/.mplayer/input.conf
              Eingabebindungen (Siehe '-input keylist' für eine vollständige Liste)

       ~/.mplayer/gui.conf
              GUI-Konfigurationsdatei

       ~/.mplayer/gui.pl
              GUI-Playliste

       ~/.mplayer/font/
              Font-Verzeichnis (Es müssen eine font.desc-Datei und Dateien  mit  .RAW-Erweiterung
              existieren)

       ~/.mplayer/DVDkeys/
              Cacheverzeichnis für CSS-Schlüssel

       Angenommen, das /path/to/movie.avi abgespielt werden soll, sucht
              MPlayer in folgender Reichenfolge nach Untertiteldateien:
              /path/to/movie.sub
              ~/.mplayer/sub/movie.sub
              ~/.mplayer/default.sub

BEISPIELE ZUM GEBRAUCH VON MPLAYER

       Schnellstart für das Abspielen einer DVD:
       mplayer dvd://1

       Audio auf Japanisch mit englischen Untertiteln:
       mplayer dvd://1 -alang ja -slang en

       Spiele nur die Kapitel 5, 6, 7:
       mplayer dvd://1 -chapter 5-7

       Spiele nur die Titel 5, 6, 7:
       mplayer dvd://5-7

       bei einer DVD mit mehreren Kameraperspektiven:
       mplayer dvd://1 -dvdangle 2

       Abspielen von einem anderen DVD-Gerät:
       mplayer dvd://1 -dvd-device /dev/dvd2

       Spiele DVD-Videos direkt aus einem Verzeichnis mit VOB-Dateien:
       mplayer dvd://1 -dvd-device /Pfad/zum/Verzeichnis/

       Kopiere  den  Titel  einer  DVD  auf  die  Festplatte, speichere die Datei unter dem Namen
       "title1.vob":
       mplayer dvd://1 -dumpstream -dumpfile title1.vob

       Spiele eine DVD mit dvdnav vom Pfad /dev/sr1:
       mplayer dvdnav:////dev/sr1

       Streaming per HTTP:
       mplayer http://mplayer.hq/example.avi

       Streaming mit RTSP:
       mplayer rtsp://server.example.com/streamName

       Konvertiere Untertitel in das MPsub-Format:
       mplayer dummy.avi -sub source.sub -dumpmpsub

       Konvertiere Untertitel in das MPsub-Format, ohne dabei das Video anzuschauen:
       mplayer /dev/zero -rawvideo pal:fps=xx -demuxer rawvideo -vc null -vo null
       -noframedrop -benchmark -sub source.sub -dumpmpsub

       Eingabe vom Standard-V4L-Gerät:
       mplayer tv:// -tv driver=v4l:width=640:height=480:outfmt=i420 -vc rawi420
       -vo xv

       Wiedergabe auf Zoran-Karten (alte Bauweise, veraltet):
       mplayer -vo zr -vf scale=352:288 Datei.avi

       Wiedergabe auf Zoran-Karten (neue Bauweise):
       mplayer -vo zr2 -vf scale=352:288,zrmjpeg Datei.avi

       Wiedergabe von DTS-CD mit Passthrough:
       mplayer -ac hwdts -rawaudio format=0x2001 -cdrom-Gerät /dev/cdrom cdda://
       Du  kannst  auch  -afm  hwac3  anstelle  von  -ac  hwdts  verwenden.  Passe   '/dev/cdrom'
       entsprechend  dem  CD-ROM-Gerät deines Systems an. Wenn dein externer Receiver Decodierung
       von raw-DTS-Streams unterstützt, kannst  du  diese  direkt  via  cdda://  abspielen,  ohne
       format, hwac3 oder hwdts angeben zu müssen.

       Spiele eine 6-kanalige AAC-Datei mit nur zwei Lautsprechern ab:
       mplayer -rawaudio on:format=0xff -af
       pan=6:.32:.39:.06:.17:-.17:.33:.32:.06:.39:-.17:.17:.33 adts_he-aac160_51.aac
       Du   könntest  etwas  mit  den  Werten  für  pan  experimentieren  (z.B.  mit  einem  Wert
       multiplizieren), um die Lautstärke zu erhöhen oder Abschneiden von Sound zu vermeiden.

       Schachbrett-Invertierung mit dem geq-Filter:
       mplayer -vf geq='128+(p(X\,Y)-128)*(0.5-gt(mod(X/SW\,128)\,64))*(0.5-gt(mod(Y/SH\,128)\,64))*4'

BEISPIELE ZUM GEBRAUCH VON MENCODER

       Encodiere Titel Nr. 2 der DVD, aber nur ausgewählte Kapitel:
       mencoder dvd://2 -chapter 10-15 -o title2.avi -oac copy -ovc
       lavc -lavcopts vcodec=mpeg4

       Encodiere Titel Nr. 2 der DVD und skaliere auf 640x480:
       mencoder dvd://2 -vf scale=640:480 -o title2.avi -oac copy -ovc
       lavc -lavcopts vcodec=mpeg4

       Encodiere  Titel  Nr.  2  der  DVD  und  skaliere  auf  512xHHH  unter  Beibehaltung   des
       Höhen-/Breitenverhältnisses:
       mencoder dvd://2 -vf scale -zoom -xy 512 -o title2.avi -oac copy -ovc
       lavc -lavcopts vcodec=mpeg4

       Das gleiche, aber mit einer Bitrate von 1800kBit und optimierten Makroblocks:
       mencoder dvd://2 -o title2.avi -oac copy -ovc lavc -lavcopts
       vcodec=mpeg4:mbd=1:vbitrate=1800

       Das gleiche, aber mit MJPEG-Kompression:
       mencoder dvd://2 -o title2.avi -oac copy -ovc lavc -lavcopts
       vcodec=mjpeg:mbd=1:vbitrate=1800

       Encodiere alle .jpg-Dateien im aktuellen Verzeichnis:
       mencoder "mf://*.jpg" -mf fps=25 -o output.avi -ovc lavc -lavcopts
       vcodec=mpeg4

       Encodiere aus einem Fernsehsignal (gib ein Format mit -vf format an):
       mencoder -tv driver=v4l:width=640:height=480 tv:// -o tv.avi -ovc raw

       Encodiere   aus   einer   Pipe:  rar  p  test-SVCD.rar  |  mencoder  -ovc  lavc  -lavcopts
       vcodec=mpeg4:vbitrate=800 -ofps 24 -

FEHLER/BUGS

       Keine Panik. Berichte uns davon, wenn du einen findest, sei aber sicher,  dass  Du  vorher
       die ganze Dokumentation gelesen hast. Achte auf Smilies. :) Viele Fehler sind das Resultat
       eines fehlerhaften  Setups  oder  falscher  Benutzung  der  Parameter.  Die  Sektion  über
       Fehlerberichterstattung   in   der   Dokumentation  (http://www.mplayerhq.hu/DOCS/HTML/de/
       bugreports.html) beschreibt, wie man nutzbringende Fehlerberichte erstellt.

AUTOREN

       MPlayer wurde ursprünglich von Arpad Gereöffy geschrieben. Siehe Datei  AUTHORS  für  eine
       Liste einiger der vielen anderen Beitragenden.

       MPlayer is (C) 2000-2016 The MPlayer Team

       Diese  Manpage  wurde  zum  größten  Teil  von  Gabucino,  Diego Biurrun und Jonas Jermann
       geschrieben und von Moritz Bunkus und Sebastian Krämer ins Deutsche  übersetzt.  Sie  wird
       gepflegt  von Sebastian Krämer. Schicke Mails die Manpage betreffend bitte an die MPlayer-
       DOCS-Mailingliste.