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BEZEICHNUNG

       clock - ermittelt die verbrauchte CPU-Zeit

ÜBERSICHT

       #include <time.h>

       clock_t clock(void);

BESCHREIBUNG

       Die  Funktion  clock()  gibt  eine Näherung für die vom Programm verbrauchte Prozessorzeit
       zurück.

RÜCKGABEWERT

       Der Rückgabewert ist die bisher verbrauchte CPU-Zeit. Er ist  vom  Typ  clock_t.  Für  die
       Umrechnung  in  Sekunden teilen ihn Sie durch CLOCKS_PER_SEC. Wenn die Prozessorzeit nicht
       verfügbar oder ihr Wert nicht darstellbar ist, gibt die Funktion (clock_t) -1 zurück.

ATTRIBUTE

       Siehe attributes(7) für eine Erläuterung der in diesem Abschnitt verwandten Ausdrücke.

       ┌───────────────────────────────────────────────────────┬───────────────────────┬─────────┐
       │SchnittstelleAttributWert    │
       ├───────────────────────────────────────────────────────┼───────────────────────┼─────────┤
       │clock()                                                │ Multithread-Fähigkeit │ MT-Safe │
       └───────────────────────────────────────────────────────┴───────────────────────┴─────────┘

KONFORM ZU

       POSIX.1-2001, POSIX.1-2008, C89, C99. XSI fordert, dass CLOCKS_PER_SEC unabhängig von  der
       tatsächlichen Auflösung gleich 1000000 ist.

ANMERKUNGEN

       Der  C-Standard lässt willkürliche Werte beim Programmstart zu. Um maximale Portierbarkeit
       zu  gewährleisten,  subtrahieren  Sie  jeweils   den   Rückgabewert   von   clock()   beim
       Programmstart.

       Beachten  Sie,  dass Zeit überlaufen kann. Auf einem 32-Bit-System, auf dem CLOCKS_PER_SEC
       1000000 ist, wird diese Funktion ungefähr alle 72 Minuten den gleichen Wert zurückgeben.

       Es gibt einige andere Implementierungen, bei denen der Rückgabewert von clock()  auch  die
       Zeiten  der  Kindprozesse  enthält,  deren  Status  mittels  wait (oder einem Aufruf einer
       anderen    Funktion    vergleichbarer    Funktionalität)     ermittelt     wurden.     Die
       Linux-Implementierung  schließt im Rückgabewert von clock die Wartezeiten auf Kindprozesse
       nicht mit ein. Die Funktion times(2) liefert detaillierte, separate Informationen über den
       aufrufenden  Prozess  und  seine  Kindprozesse zurück. Sie ist vorzuziehen, wenn Sie diese
       Informationen benötigen.

       In glibc 2.17 und früher setzte clock() auf times(2) auf. Zur Verbesserung  der  Präzision
       ist  es  seit  glibc  2.18  als  Aufsatz  von  clock_gettime(2)  implementiert  (wobei die
       CLOCK_PROCESS_CPUTIME_ID-Uhr verwendet wird).

SIEHE AUCH

       clock_gettime(2), getrusage(2), times(2)

KOLOPHON

       Diese Seite  ist  Teil  der  Veröffentlichung  5.13  des  Projekts  Linux-man-pages.  Eine
       Beschreibung  des  Projekts,  Informationen,  wie  Fehler gemeldet werden können sowie die
       aktuelle Version dieser Seite finden sich unter https://www.kernel.org/doc/man-pages/.

ÜBERSETZUNG

       Die   deutsche   Übersetzung   dieser   Handbuchseite    wurde    von    Michael    Piefel
       <piefel@debian.org>,    Patrick    Rother    <krd@gulu.net>,   Martin   Eberhard   Schauer
       <Martin.E.Schauer@gmx.de> und Mario Blättermann <mario.blaettermann@gmail.com> erstellt.

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