tmpfile
eine temporäre Datei erzeugen
- Provided by: manpages-de-dev (Version: 2.5-1)
- Source: manpages-de
- Report a bug
eine temporäre Datei erzeugen
#include <stdio.h>
FILE *tmpfile(void);
Die Funktion tmpfile() öffnet eine temporäre Datei mit eindeutigem Namen im binären Schreib-/Lesemodus (w+b). Die Datei wird automatisch gelöscht, sobald sie geschlossen oder das Programm beendet wird.
Die Funktion tmpfile() gibt einen Datenstrom-Deskriptor zurück oder NULL, falls kein eindeutiger Dateiname erzeugt oder die Datei mit eindeutigem Namen nicht geöffnet werden konnte.
Siehe attributes(7) für eine Erläuterung der in diesem Abschnitt verwandten Ausdrücke.
| Schnittstelle | Attribut | Wert |
| tmpfile() | Multithread-Fähigkeit | MT-Safe |
POSIX.1-2001, POSIX.1-2008, C89, C99, SVr4, 4.3BSD, SUSv2.
POSIX.1-2001 spezifiziert: Eine Fehlermeldung kann auf die Standardausgabe geschrieben werden, wenn der Datenstrom nicht geöffnet werden kann.
Die Vorgabe spezifiziert nicht das Verzeichnis, das tmpfile() benutzen wird. Glibc wird das Pfad-Präfix P_tmpdir ausprobieren, das in <stdio.h> definiert ist und ,falls dies fehlschlägt, das Verzeichnis /tmp.
Diese Seite ist Teil der Veröffentlichung 4.15 des Projekts Linux-man-pages. Eine Beschreibung des Projekts, Informationen, wie Fehler gemeldet werden können sowie die aktuelle Version dieser Seite finden sich unter https://www.kernel.org/doc/man-pages/.
Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Patrick Rother <krd@gulu.net> und Chris Leick <c.leick@vollbio.de> erstellt.
Diese Übersetzung ist Freie Dokumentation; lesen Sie die GNU General Public License Version 3 oder neuer bezüglich der Copyright-Bedingungen. Es wird KEINE HAFTUNG übernommen.
Wenn Sie Fehler in der Übersetzung dieser Handbuchseite finden, schicken Sie bitte eine E-Mail an <debian-l10n-german@lists.debian.org>.