kill [Optionen] <Prozesskennung> […]
Das Standardsignal für kill ist TERM. Mit -l oder -L können Sie die verfügbaren Signale auflisten. Im einzelnen sind HUP, INT, KILL, STOP, CONT und 0 nützliche Signale. Alternative Signale können auf drei Arten angegeben werden: -9, -SIGKILL oder -KILL. Negative Werte für die Prozesskennung können verwendet werden, um ganze Prozessgruppen auszuwählen; siehe die Spalte PGID der Ausgabe des Befehls ps. Eine Prozesskennung von -1 ist besonders. Sie bezeichnet alle Prozesse außer init und den kill-Prozess selbst.
In Ihrer Shell (dem Befehlszeileninterpreter) könnte bereits ein Kill-Befehl eingebaut sein. In diesem Fall müssen Sie den hier beschriebenen Befehl als /bin/kill aufrufen, um den Konflikt zu umgehen.
kill(2), killall(1), nice(1), pkill(1), renice(1), signal(7), skill(1)
Dieser Befehl erfüllt die entsprechenden Standards. Der Schalter -L ist Linux-spezifisch.
Albert Cahalan schrieb kill im Jahre 1999, um die Version aus den Bsdutils zu ersetzen, die nicht standardkonform war. Die Version aus Util-linux sollte ebenfalls korrekt funktionieren.
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Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Mario Blättermann <mario.blaettermann@gmail.com> erstellt.
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