stat, fstat, lstat, fstatat
Dateistatus ermitteln
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Dateistatus ermitteln
#include <sys/types.h>
#include <sys/stat.h>
#include <unistd.h>
int stat(const char *Pfadname, struct stat *Puffer);
int fstat(int fd, struct stat *Puffer);
int lstat(const char *Pfadname, struct stat *Puffer);
#include <fcntl.h> /* Definition der AT_*-Konstanten */
#include <sys/stat.h>
int fstatat(int dirfd, const char *Pfadname, struct stat *Puffer,
int Schalter);
Mit Glibc erforderliche Makros (siehe feature_test_macros(7)):
lstat():
fstatat():
Diese Funktionen geben Informationen über eine Datei im Puffer zurück, auf den buf zeigt. Dazu werden keinerlei Rechte an der angegebenen Datei benötigt, aber —im Falle von stat(), fstatat() und lstat()— müssen alle Verzeichnisse im Pfadnamen, der zu der Datei führt, durchsucht werden dürfen.
stat() und fstatat() liefern die Informationen zu der in Pfadname angegebenen Datei und übergibt diese an fstatat(), wie nachfolgend beschrieben.
lstat() ist ähnlich stat(), nur dass falls Pfadname ein symbolischer Link ist, Informationen zum Link zurückgegeben werden und nicht zur Datei, auf die der Link zeigt.
fstat ist ähnlich stat, außer dass die Datei, zu der Informationen ermittelt werden sollen, durch den Dateideskriptor fd angegeben wird.
Alle diese Systemaufrufe geben eine Struktur vom Typ stat zurück, die folgendermaßen aufgebaut ist:
struct stat {
dev_t st_dev; /* Gerät */
ino_t st_ino; /* INode */
mode_t st_mode; /* Zugriffsrechte */
nlink_t st_nlink; /* Anzahl harter Links */
uid_t st_uid; /* UID des Besitzers */
gid_t st_gid; /* GID des Besitzers */
dev_t st_rdev; /* Typ (wenn INode-Gerät) */
off_t st_size; /* Größe in Bytes*/
blksize_t st_blksize; /* Blockgröße für Dateisystem-E/A */
blkcnt_t st_blocks; /* Anzahl der zugewiesenen 512B-Blöcke */
/* Seit Linux 2.6 unterstützt der Kernel Nanosekundengenauigkeit
für die folgenden Zeitstempelfelder.
Für Details vor Linux 2.6 lesen Sie ANMERKUNGEN. */
struct timespec st_atim; /* Zeit des letzten Zugriffs */
struct timespec st_mtim; /* Zeit der letzten Veränderung*/
struct timespec st_ctim; /* Zeit der letzten Statusänderung*/
#define st_atime st_atim.tv_sec /* Rückwärtskompatibilität */
#define st_mtime st_mtim.tv_sec
#define st_ctime st_ctim.tv_sec
};
Hinweis: Die Reihenfolge der Felder in der stat-Struktur ist in den verschiedenen Architekturen nicht gleich. Außerdem zeigt die oben genannte Definition nicht die Auffüll-Bytes, die in verschiedenen Architekturen zwischen einigen Feldern vorhanden sind. Im Quellcode von Glibc und Kernel finden Sie bei Bedarf Details hierzu.
Note: For performance and simplicity reasons, different fields in the stat structure may contain state information from different moments during the execution of the system call. For example, if st_mode or st_uid is changed by another process by calling chmod(2) or chown(2), stat() might return the old st_mode together with the new st_uid, or the old st_uid together with the new st_mode.
Das Feld st_dev beschreibt das Gerät, auf dem sich die Datei befindet. (Die Makros major(3) und minor(3) können zum Zerlegen der Geräte-ID in diesem Feld nützlich sein.)
Das Feld st_rdev beschreibt das Geräte, das diese Datei (Inode) repräsentiert.
Das Feld st_size zeigt die Größe der Datei (falls es sich um eine reguläre Datei oder einen symbolischen Link handelt) in Bytes an. Die Größe des symbolischen Links ist die Länge des enthaltenen Pfadnamens ohne abschließendes Nullbyte.
Das Feld st_blocks gibt die Anzahl der Blöcke, die der Datei zugewiesen sind, in 512-Byte-Einheiten an. Dies kann kleiner als st_size/512 sein, wenn die Datei Löcher enthält.
Das Feld st_blksize gibt die »bevorzugte« Blockgröße für effiziente E/A-Operationen des Dateisystems an (Schreiben in eine Datei in kleineren Teilen kann ineffizientes Lesen-Ändern-Schreiben verursachen).
Nicht alle der Linux-Dateisysteme implementieren auch alle Zeitfelder. Einige Dateisystemtypen erlauben das Einhängen in einer Weise, dass Datei- und/oder Verzeichniszugriffe keine Aktualisierung des Feldes st_atime bewirken (siehe noatime, nodiratime und relatime in mount(8) sowie diesbezügliche Informationen in mount(2)). Außerdem wird st_atime nicht aktualisiert, wenn eine Datei mit O_NOATIME geöffnet wird; siehe open(2).
Das Feld st_atime wird durch Dateizugriffe geändert, zum Beispiel durch execve(2), mknod(2), pipe(2), utime(2) und read(2) (von mehr als 0 Bytes). Andere Routinen, wie mmap(2), können st_atime ändern, müssen dies aber nicht.
Das Feld st_mtime verändert sich beim Einsatz von dateimodifizierenden Operationen, z.B. durch mknod(2), truncate(2), utime(2) und write(2) (von mehr als null Bytes). Außerdem wird st_mtime durch das Anlegen oder Löschen von Dateien in diesem Verzeichnis geändert. Das Feld st_mtime wird nicht durch Ändern von Besitzer, Gruppe, Hardlink-Zähler oder Modus verändert.
Das Feld st_ctime wird durch Beschreiben oder Setzen der Inode-Informationen geändert (d.h. Besitzer, Gruppe, Link-Zähler, Modus etc.).
POSIX refers to the st_mode bits corresponding to the mask S_IFMT (see below) as the file type, the 12 bits corresponding to the mask 07777 as the file mode bits and the least significant 9 bits (0777) as the file permission bits.
Die folgende Maskenwerte sind für den Dateityp des Feldes
st_mode definiert:
| S_IFMT | 0170000 | Bitmaske für das Dateityp-Bitfeld |
| S_IFSOCK | 0140000 | Socket |
| S_IFLNK | 0120000 | symbolischer Link |
| S_IFREG | 0100000 | reguläre Datei |
| S_IFBLK | 0060000 | blockorientiertes Gerät |
| S_IFDIR | 0040000 | Verzeichnis |
| S_IFCHR | 0020000 | zeichenorientiertes Gerät |
| S_IFIFO | 0010000 | FIFO |
Um beispielsweise eine reguläre Datei zu testen, könnten Sie Folgendes verwenden:
stat(pathname, &sb);
if ((sb.st_mode & S_IFMT) == S_IFREG) {
/* reguläre Datei verarbeiten */
}
Da Tests der obigen Form häufig sind, definiert POSIX zusätzliche Makros, um präzisere Tests des Dateityps in st_mode zu ermöglichen:
Der obige Code-Schnipsel sollte daher folgendermaßen geändert werden:
stat(pathname, &sb);
if (S_ISREG(sb.st_mode)) {
/* reguläre Datei verarbeiten */
}
Die Definitionen der meisten der oben genannten Testmakros für Dateitypen werden bereitgestellt, sofern irgendeines der folgenden Feature-Test-Makros definiert ist: _BSD_SOURCE (in Glibc 2.19 und früher), _SVID_SOURCE (in Glibc 2.19 und früher) oder _DEFAULT_SOURCE (in Glibc 2.20 und neuer). Zusätzlich werden Definitionen aller oben genannten Makros außer S_IFSOCK und S_ISSOCK() bereitgestellt, wenn _XOPEN_SOURCE definiert ist. Die Definition von S_IFSOCK kann auch durch Setzen von _XOPEN_SOURCE auf einen Wert von 500 oder größer erreicht werden.
Die Definition von S_ISSOCK() ist verfügbar, wenn eines der folgenden Feature-Test-Makros definiert ist: _BSD_SOURCE (in Glibc 2.19 und früher), _DEFAULT_SOURCE (in Glibc 2.20 und früher), _XOPEN_SOURCE mit einem Wert von 500 oder größer oder _POSIX_C_SOURCE mit einem Wert von 200112L oder größer.
Die folgende Maskenwerte sind für die Dateimodus-Komponente
des Felds st_mode definiert:
| S_ISUID | 04000 | SUID-Bit |
| S_ISGID | 02000 | SGID-Bit (siehe unten) |
| S_ISVTX | 01000 | Sticky-Bit (siehe unten) |
| S_IRWXU | 00700 | owner has read, write, and execute permission |
| S_IRUSR | 00400 | Besitzer hat Lesezugriff |
| S_IWUSR | 00200 | Besitzer hat Schreibzugriff |
| S_IXUSR | 00100 | Besitzer hat Ausführungsrechte |
| S_IRWXG | 00070 | group has read, write, and execute permission |
| S_IRGRP | 00040 | group has read permission |
| S_IWGRP | 00020 | Gruppe hat Schreibzugriff |
| S_IXGRP | 00010 | Gruppe hat Ausführungsrechte |
| S_IRWXO | 00007 | others (not in group) have read, write, and execute permission |
| S_IROTH | 00004 | Andere haben Lesezugriff |
| S_IWOTH | 00002 | Andere haben Schreibzugriff |
| S_IXOTH | 00001 | Andere haben Ausführungsrechte |
Das SGID-Bit (S_ISGID) hat verschiedene besondere Nutzungsmöglichkeiten: Für ein Verzeichnis bedeutet es, das die BSD-Semantik Anwendung findet: Dateien, die in ihm erzeugt werden, erben die Gruppen-ID des Verzeichnisses und nicht die effektive Gruppen-ID des erzeugenden Prozesses, und dort erzeugte Verzeichnisse haben das SGID-Bit ebenfalls gesetzt. Für eine Datei, bei der das Bit für Gruppenausführungsrechte (S_IXGRP) nicht gesetzt ist, bedeutet es erzwungenes Sperren von Datei/Datensatz.
Das »Sticky«-Bit (S_ISVTX) an einem Verzeichnis bedeutet, dass eine Datei in diesem Verzeichnis nur vom Besitzer der Datei, dem Besitzer des Verzeichnisses, und von einem privilegierten Prozess umbenannt und gelöscht werden darf.
Der Systemaufruf fstatat() funktioniert genauso wie stat(), außer den hier beschriebenen Unterschieden.
Falls der in Pfadname übergebene Pfadname relativ ist, wird er als relativ zu dem im Dateideskriptor dirfd referenzierten Verzeichnis interpretiert (statt relativ zum aktuellen Arbeitsverzeichnis des aufrufenden Prozesses, wie es bei stat() für einen relativen Pfadnamen erfolgt).
Falls Pfadname relativ ist und dirfd den besonderen Wert AT_FDCWD annimmt, wird Pfadname als relativ zum aktuellen Arbeitsverzeichnis des aufrufenden Prozesses interpretiert (wie stat()).
Falls Pfadname absolut ist, wird dirfd ignoriert.
Schalter kann entweder 0 sein oder durch bitweises ODER eines oder mehrere der folgenden Schalter gesetzt haben:
Lesen Sie openat(2) für eine Beschreibung der Notwendigkeit von fstatat().
Bei Erfolg wird Null zurückgegeben. Bei einem Fehler wird -1 zurückgegeben und errno entsprechend gesetzt.
Die folgenden Fehler können zusätzlichen bei fstatat() auftreten:
fstatat() wurde zu Linux in Kernel 2.6.16 hinzugefügt; Bibliotheksunterstützung wurde zu Glibc in Version 2.4 hinzugefügt.
stat(), fstat(), lstat(): SVr4, 4.3BSD, POSIX.1-2001, POSIX.1.2008.
fstatat(): POSIX.1-2008.
Entsprechend POSIX.1-2001 benötigt lstat() bei Anwendung auf einen symbolischen Link lediglich im Feld st_size und im Dateityp des st_mode-Feldes der stat-Struktur gültige Rückgabeinformationen. POSIX.1-2008 engt diese Spezifikation ein, indem lstat() in allen Feldern außer den Modus-Bits in st_mode gültige Informationen zurückgeben muss.
Die Verwendung der Felder st_blocks und st_blksize kann die Portabilität einschränken. Diese wurden in BSD eingeführt. Die Interpretation unterscheidet sich auf verschiedenen Systemen, und möglicherweise auf einem einzelnen System, wenn NFS-Einhängungen bestehen. Falls Sie die Definition der Typen blkcnt_t oder blksize_t von <sys/stat.h> ermitteln wollen, dann definieren Sie _XOPEN_SOURCE mit einem Wert von 500 oder größer (bevor Sie irgendeine Header-Datei einbeziehen).
POSIX beschreibt die Konstanten S_IFMT, S_IFSOCK, S_IFLNK, S_IFREG, S_IFBLK, S_IFDIR, S_IFCHR, S_IFIFO, S_ISVTX nicht, sondern verlangt stattdessen die Benutzung der Makros S_ISDIR() etc. Die S_IF*-Konstanten sind in POSIX.1-2001 und neuer vorhanden.
Die Makros S_ISLNK() und S_ISSOCK() finden sich nicht in POSIX.1-1996, sind aber beide in POSIX.1-2001 vorhanden; ersteres ist aus SVID 4v2, letzteres aus SUSv2.
UNIX V7 (und später) hat S_IREAD, S_IWRITE, S_IEXEC, wobei POSIX die Synonyme S_IRUSR, S_IWUSR, S_IXUSR vorschreibt.
Werte die von verschiedenen Systemen benutzt wurden oder werden:
| Hex | name | ls | Oktal | Beschreibung |
| f000 | S_IFMT | 170000 | Maske für Dateityp | |
| 0000 | 000000 | SCO out-of-service inode; BSD unknown type; SVID-v2 and XPG2 have both 0 and 0100000 for ordinary file | ||
| 1000 | S_IFIFO | p| | 010000 | FIFO (benannte Pipe) |
| 2000 | S_IFCHR | c | 020000 | zeichenorientierte Spezialdatei (V7) |
| 3000 | S_IFMPC | 030000 | gemultiplexte zeichenorientierte Spezialdatei (V7) | |
| 4000 | S_IFDIR | d/ | 040000 | Verzeichnis (V7) |
| 5000 | S_IFNAM | 050000 | XENIX named special file with two subtypes, distinguished by st_rdev values 1, 2 | |
| 0001 | S_INSEM | s | 000001 | XENIX Semaphore-Untertyp von IFNAM |
| 0002 | S_INSHD | m | 000002 | XENIX geteilte-Daten-Untertyp von IFNAM |
| 6000 | S_IFBLK | b | 060000 | blockorientierte Spezialdatei (V7) |
| 7000 | S_IFMPB | 070000 | gemultiplexte blockorientierte Spezialdatei (V7) | |
| 8000 | S_IFREG | - | 100000 | regular (V7) |
| 9000 | S_IFCMP | 110000 | VxFS-komprimiert | |
| 9000 | S_IFNWK | n | 110000 | Netzwerk-Spezialdatei (HP-UX) |
| a000 | S_IFLNK | l@ | 120000 | symbolischer Link (BSD) |
| b000 | S_IFSHAD | 130000 | Solaris shadow inode for ACL (not seen by user space) | |
| c000 | S_IFSOCK | s= | 140000 | Socket (BSD; auch »S_IFSOC« auf VxFS) |
| d000 | S_IFDOOR | D> | 150000 | Solaris door |
| e000 | S_IFWHT | w% | 160000 | BSD-»whiteout« (nicht für Inode benutzt) |
| 0200 | S_ISVTX | 001000 | »Sticky«-Bit: Text bleibt auf Swap auch nach Benutzung (V7) reserviert (SVID-v2) Auf Nicht-Verzeichnisse: diese Datei nicht zwischenspeichern (SunOS) Auf Verzeichnisse: Schalter für eingeschränktes Löschen (SVID-v4.2) | |
| 0400 | S_ISGID | 002000 | Gruppen-ID bei Ausführung setzen(V7) Für Verzeichnisse: BSD-Semantik für Weitergeben der Gruppen-ID benutzen | |
| 0400 | S_ENFMT | 002000 | 0400 S_ENFMT 002000 SysV Sperren der Datei erzwungen (gleicher Wert wie S_ISGID) | |
| 0800 | S_ISUID | 004000 | set-user-ID on execution (V7) | |
| 0800 | S_CDF | 004000 | Verzeichnis ist eine kontextabhängige Datei (HP-UX) |
Ein »sticky«-Befehl tauchte in Version 32V AT&T UNIX auf.
Unter Linux löst lstat() generell keine Automounter-Aktion aus, während stat() dies tut (aber siehe fstatat(2)).
Für die meisten Dateien unterhalb des Verzeichnisses /proc liefert stat() nicht die Dateigröße im Feld st_size zurück, stattdessen wird das Feld mit dem Wert 0 zurückgeliefert.
Ältere Kernel und ältere Standards unterstützen keine Zeitstempel-Felder für Nanosekunden. Stattdessen gab es die drei Zeitstempel-Felder —st_atime, st_mtime und st_ctime—, angegeben als time_t, die Zeitstempel mit Sekundengenauigkeit ergaben.
Seit Kernel 2.5.48 unterstützt die stat-Struktur die Nanosekunden-Auflösung für die drei Zeitstempel-Felder. Die Nanosekunden-Komponenten jedes Zeitstempels sind durch Namen der Form st_atim.tv_nsec verfügbar, sofern das Feature-Test-Makro _BSD_SOURCE oder _SVID_SOURCE definiert ist. Nanosekunden-Zeitstempel sind heutzutage standardisiert, beginnend mit POSIX.1-2008, und die Glibc bietet seit Version 2.12 ebenfalls die Namen der Nanosekunden-Komponenten, wenn _POSIX_C_SOURCE mit dem Wert 200809L oder größer oder _XOPEN_SOURCE mit dem Wert 700 oder größer definiert ist. Falls keines der erwähnten Makros definiert ist, dann werden die Nanosekunden-Werte mit Namen der Form st_atimensec angezeigt.
Nanosekunden-Zeitstempel werden von XFS, JFS, Btrfs und ext4 (seit Linux 2.6.23) unterstützt. Nanosekunden-Zeitstempel werden von ext2, ext3 und Reiserfs nicht unterstützt. Auf Dateisystemen, die für Zeitstempel keine Sekundenbruchteile unterstützen, wird für die Nanosekunden-Felder der Wert 0 zurückgegeben.
Over time, increases in the size of the stat structure have led to three successive versions of stat(): sys_stat() (slot __NR_oldstat), sys_newstat() (slot __NR_stat), and sys_stat64() (slot __NR_stat64) on 32-bit platforms such as i386. The first two versions were already present in Linux 1.0 (albeit with different names); the last was added in Linux 2.4. Similar remarks apply for fstat() and lstat().
The kernel-internal versions of the stat structure dealt with by the different versions are, respectively:
The glibc stat() wrapper function hides these details from applications, invoking the most recent version of the system call provided by the kernel, and repacking the returned information if required for old binaries.
On modern 64-bit systems, life is simpler: there is a single stat() system call and the kernel deals with a stat structure that contains fields of a sufficient size.
Der der Glibc-Wrapper-Funktion fstatat() zugrunde liegende Systemaufruf ist tatsächlich fstatat64() oder auf einigen Architekturen newfstatat().
Das folgende Programm ruft stat() auf zeigt ausgewählte Felder der zurückgelieferten Struktur stat an.
#include <sys/types.h>
#include <sys/stat.h>
#include <time.h>
#include <stdio.h>
#include <stdlib.h>
int
main(int argc, char *argv[])
{
struct stat sb;
if (argc != 2) {
fprintf(stderr, "Aufruf: %s <Pfadname>\n", argv[0]);
exit(EXIT_FAILURE);
}
if (stat(argv[1], &sb) == -1) {
perror("stat");
exit(EXIT_FAILURE);
}
printf("Dateityp: ");
switch (sb.st_mode & S_IFMT) {
case S_IFBLK: printf("blockorientiertes Gerät\n"); break;
case S_IFCHR: printf("zeichenorientiertes Gerät\n"); break;
case S_IFDIR: printf("Verzeichnis\n"); break;
case S_IFIFO: printf("FIFO/Pipe\n"); break;
case S_IFLNK: printf("symbolischer Link\n"); break;
case S_IFREG: printf("reguläre Datei\n"); break;
case S_IFSOCK: printf("Socket\n"); break;
default: printf("unbekannt?\n"); break;
}
printf("I-node number: %ld\n", (long) sb.st_ino);
printf("Modus: %lo (oktal)\n",
(unsigned long) sb.st_mode);
printf("Link count: %ld\n", (long) sb.st_nlink);
printf("Ownership: UID=%ld GID=%ld\n",
(long) sb.st_uid, (long) sb.st_gid);
printf("Preferred I/O block size: %ld bytes\n",
(long) sb.st_blksize);
printf("File size: %lld bytes\n",
(long long) sb.st_size);
printf("Blocks allocated: %lld\n",
(long long) sb.st_blocks);
printf("Letzte Statusänderung: %s", ctime(&sb.st_ctime));
printf("Letzter Dateizugriff: %s", ctime(&sb.st_atime));
printf("Letzte Dateiänderung: %s", ctime(&sb.st_mtime));
exit(EXIT_SUCCESS);
}
ls(1), stat(1), access(2), chmod(2), chown(2), readlink(2), utime(2), capabilities(7), symlink(7)
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